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	<title>Wasserstoff International Archive - Power-to-X</title>
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	<description>Informationen zur Energiewende</description>
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	<title>Wasserstoff International Archive - Power-to-X</title>
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		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 38)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 18:41:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spanien: Moeve startet Bau von Elektrolyseanlagen in Andalusien +++ Deutschland: Schleswig-Holstein fördert Elektrolyseur der Entsorgungsbetriebe Lübeck +++ Deutschland: Konsortium sagt nichts Neues zum angekündigten Hochlauf wasserstoffbetriebener Fahrzeuge +++ Deutschland: Echtzeitanalyse [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-38/">In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 38)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Spanien: Moeve startet Bau von Elektrolyseanlagen in Andalusien </b>+++<b> Deutschland: Schleswig-Holstein fördert Elektrolyseur der Entsorgungsbetriebe Lübeck </b>+++<b> Deutschland: Konsortium sagt nichts Neues zum angekündigten Hochlauf wasserstoffbetriebener Fahrzeuge </b>+++<b> Deutschland: Echtzeitanalyse von Elektrolyseur im laufenden Betrieb </b>+++<b> Deutschland: Wasserstoffprojekt Windgas Haurup erhält 4,25 Millionen Euro Fördermittel </b>+++<b> Indonesien: HDF Energy und Pertamina NRE wollen wasserstoffbasierte Energieprojekte entwickeln </b>+++<b> Deutschland: Erstes CO2-Exportterminal soll ab 2031 in Betrieb gehen </b>+++<b> Deutschland: Grünes Methanol auch aus wasserarmen Regionen (Studie) </b>+++<b> Schweiz: IET baut modulare Testplattform für neue Wasserstofftechnologien </b>+++<b> Deutschland: Fraunhofer IAP, UMSICHT und SGC Energy wollen Wasserstoff- und Batterietechnologien weiter entwickeln </b>+++<b> Schweiz: PSI weiht Demonstrationsanlage für nachhaltigen Flugtreibstoff ein</b></p>
<p><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zusammengefasst</b></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16669" style="width: 362px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16669" class="wp-image-16669" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w38-tz-Onuba-Moeve-B.jpeg" alt="" width="352" height="182" /><p id="caption-attachment-16669" class="wp-caption-text">Moeve startet den Bau für die Wasserstoffproduktion „Onuba“ im Beisein von Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez (Mitte). © Moeve S.A.</p></div>
<p><b>(Spanien) Der spanische Energie- und Chemiekonzern Moeve S.A. hat mit dem ersten Bauabschnitt des „Onuba“ genannten Vorhabens begonnen, um im „Andalusian Green Hydrogen Valley“ Elektrolyseure mit einer Leistung von zunächst 300 Megawatt zu installieren.</b> Potenziell seien weitere 105 Megawatt möglich, so das Unternehmen. Die Investitionen belaufen sich auf mehr als eine Milliarde Euro einschließlich der dazugehörigen Infrastruktur. Rund ein Drittel davon werden durch den spanischen Staat gefördert. Während der Entwicklungs-, Bau- und Inbetriebnahmephasen entstünden über 8.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze in der gesamten Wertschöpfungskette. Standort ist Palos de la Frontera bei Huelva. Der Ertrag wird auf jährlich etwa 45.000 Tonnen grünen Wasserstoff prognostiziert und solle zum einen zur Dekarbonisierung der Chemie- und Düngemittelindustrie genutzt, zum anderen in Kraftstoffe für Luftfahrt, Straße und Schiffe verarbeitet werden. Moeve hält an dem Projekt 51 Prozent, Anteilseigner sind unter anderem der Risikokapitalgeber Hy24 sowie Spaniens öffentlich-private Finanzinstitution Cofides. Weitere Anteile halten Enagás Renovable und Alter Enersun. Das „Andalusian Green Hydrogen Valley“ soll einst eine Elektrolyseleistung von kumuliert zwei Gigawatt umfassen. Außer in Huelva plant Moeve (vormals Cepsa) einen Wasserstoffstandort in San Roque (Cádiz) aufzubauen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16670" style="width: 362px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16670" class="wp-image-16670" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w38-tz-Luebeck-Text-AB.jpg" alt="" width="352" height="235" /><p id="caption-attachment-16670" class="wp-caption-text">Energiewende-Minister von Schleswig-Holstein Tobias Goldschmidt (3. v.l.) übergibt EBL den Bescheid zur Förderung des Elektrolyse-Vorhabens. © Entsorgungsbetriebe Lübeck</p></div>
<p><b>(Deutschland) Das Land Schleswig-Holstein fördert die Entsorgungsbetriebe Lübeck (EBL) bei der Planung und Errichtung eines Elektrolyseurs zur Erzeugung von klimaneutralem Wasserstoff mit rund 3,5 Millionen Euro.</b> Die Anlage werde im Rahmen des Projekts „H2ANSE – Wasserstoff aus dem echten Norden“ auf dem Gelände der Entsorgungsbetriebe errichtet und solle eine Tankstelle für den Schwerlastverkehr mit erneuerbarem Wasserstoff versorgen. Die EBL betreiben bereits ein Wasserstofffahrzeug, in Planung sei die Anschaffung von weiteren bis zu zehn Abfallsammelfahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb. Der PEM-Elektrolyseur (Protonen-Austausch-Membran) habe eine Kapazität von 100.000 Kilogramm grünem Wasserstoff pro Jahr. Die im Betrieb anfallende Abwärme von 1.100 Megawattstunden würden zur Beheizung von Biogasanlagen genutzt. Den im Elektrolyseprozess abgespaltenen Sauerstoff wollen die Entsorgungsbetriebe zur Effizienzsteigerung in ihrer benachbarten Mechanisch-Biologischen-Abfallbehandlungsanlage (MBA) einsetzen. Den Strom für den Elektrolyseur liefere eine bereits projektierte Photovoltaikanlage auf der benachbarten Abfalldeponie Niemark mit einer installierten Leistung von sieben Megawatt.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16671" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16671" class="wp-image-16671" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w38-tz-Konsortium-Text-AB-987x675.jpeg" alt="" width="350" height="239" /><p id="caption-attachment-16671" class="wp-caption-text">Die für die IAA 2026 angekündigten Details, wie ein internationales Konsortium den Hochlauf wasserstoffbetriebener Fahrzeuge in Europa über die bereits bekannten Vorhaben hinaus beschleunigen will, blieben aus. Immerhin gibt es jetzt ein Familienfoto mit Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (Mitte). © Daimler Truck AG</p></div>
<p><b>(Deutschland) Namhafte internationale Konzerne wollen den Hochlauf wasserstoffbetriebener Fahrzeuge in Europa beschleunigen. </b>Das Vorhaben hatte ein Konsortium aus Bosch, Daimler Truck, Volvo Group, Toyota Motor Corporation, Air Liquide, Total Energies, TEAL Mobility und MB Energy Anfang September verkündet (<a href="https://power-to-x.de/industrie-forciert-den-einsatz-von-wasserstoff-lkw-und-baut-infrastruktur-auf/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>). Details sollten während der Kongressmesse IAA Transportation in Hannover bekannt gegeben werden. Aus Chronistenpflicht nur soviel: Neues gab es nicht. Die Unternehmen beließen es bei Allgemeinplätzen, verbreiteten bereits bekannte Absichten, lobten Deutschland und forderten weiterhin Fördermittel, um Kosten zu senken und die Wasserstoffmobilität auszubauen (wir berichteten mehrfach über die Vorhaben der Firmen).</p>
<p>+++++</p>
<p><b>(Deutschland) Forscher am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM haben eigenen Angaben zufolge ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich der innere Zustand und die Alterung eines Elektrolyseurs oder einer Brennstoffzelle während des laufenden Betriebs untersuchen ließen.</b> Die „dynamische Impedanzspektroskopie“ ermögliche eine genaue Zustandsbewertung, eine gezielte Fehlerdiagnose und eine vorausschauende Wartung von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen. Belastbarkeit und Effizienz ließen sich gezielt optimieren, die Lebensdauer der Systeme verlängern und die Betriebskosten senken. Dazu werde dem System zusätzlich zum normalen Betriebsstrom ein kleines Multifrequenzsignal überlagert. Gleichzeitig werde gemessen, wie das System darauf reagiert – also wie sich Strom und Spannung verändern. Aus dem Verhältnis dieser Größen lasse sich die „komplexe Impedanz“ berechnet, ein „frequenzabhängiger elektrischer Widerstand“ des Systems. „Dieser frequenzabhängige Charakter macht die Impedanz für die genannten Anwendungen so wertvoll und für uns interessant“, sagt Projektleiter Hermann Pleteit. „Anders als ein einfacher Widerstandswert liefere sie ein umfassendes Bild der Vorgänge im Inneren eines elektrochemischen Systems. „Die verschiedenen physikalischen und chemischen Prozesse – etwa die Reaktionen an den Elektroden, der Transport von Ionen durch die Membran, elektrische Kontaktwiderstände oder der Nachschub der beteiligten Stoffe – wirken sich jeweils bei unterschiedlichen Frequenzen aus. Dadurch können wir diese Vorgänge voneinander unterscheiden, einzeln bewerten und sehen durch die detaillierte Auflösung in Echtzeit, in welchem Zustand sich die einzelnen Komponenten wie Membran oder Elektroden befinden.“</p>
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<div id="attachment_16672" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16672" class="wp-image-16672" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w38-tz-Energie-des-Nordens-Text-AB-679x675.jpg" alt="" width="300" height="298" /><p id="caption-attachment-16672" class="wp-caption-text">Energiewende-Staatssekretär Joschka Knuth (Mitte) übergab den Zuwendungsbescheid des Landes Schleswig-Holstein an die Energie-des-Nordens-Geschäftsführer Reinhard Christiansen (links) und Sönke Tangermann (rechts). © Green Planet Energy</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Energie des Nordens GmbH &amp; Co. KG erhält für die Erweiterung eines mittels Strom aus Windkraftanlagen betriebenen Elektrolyseurs Fördermittel in Höhe von rund 4,25 Millionen Euro vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Schleswig-Holstein.</b> Damit solle die bereits bestehende Elektrolyseleistung am Standort Haurup in Handewitt nun schrittweise auf bis zu vier Megawatt ausgebaut werden. In der ersten Stufe sind zwei Megawatt mit einer Produktion von rund 150 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr vorgesehen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2027 geplant. Zunächst werde der Wasserstoff dem bestehenden Gasnetz beigemischt und im Gasprodukt von Green Planet Energy bundesweit vermarktet. Langfristig werde für Haurup II eine Anbindung an die Wasserstoffinfrastruktur angestrebt, um neue Absatzmöglichkeiten bei Industrie und Gewerbe zu eröffnen. „Netzengpässe dürfen nicht dazu führen, dass immer mehr erneuerbarer Strom abgeregelt statt sinnvoll genutzt wird“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy und Geschäftsführer von Energie des Nordens. „Statt Windstrom ungenutzt zu lassen, müssen wir ihn flexibel einsetzen und speichern.“ Dezentrale Elektrolyseure wie in Haurup seien dafür „ein zentraler Baustein“.</p>
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<div id="attachment_16673" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16673" class="wp-image-16673" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w38-tz-HDF-Pertamina-B.jpeg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-16673" class="wp-caption-text">Pertamina NRE und HDF Energy wollen in Indonesien Erneuerbare-Energien-Projekte für Wasserstoff entwickeln. © Pertamina NRE</p></div>
<p><b>(Indonesien) Der französische Stromerzeuger und Hersteller von Brennstoffzellen Hydrogène de France Energy Pty Ltd. (HDF Energy) will über seine Tochter HDF Energy Indonesia mit PT Pertamina New &amp; Renewable Energy (Pertamina NRE) Projekte für erneuerbare Energien mit grünem Wasserstoff und Batteriespeicher entwickeln.</b> Die „Renewstable“-Kraftwerke von HDF Energy kombinieren intermittierende erneuerbare Energiequellen mit der Produktion von grünem Wasserstoff und erzeugen rund um die Uhr Grundlaststrom. Die Lösung eigne sich einer Mitteilung zufolge besonders für die abgelegenen Landstriche und Inselregionen Indonesiens, wo die Stromerzeugung weiterhin stark auf importierten Dieselkraftstoff angewiesen sei. Darüber hinaus werde man weitere potenzielle Anwendungen von Wasserstoff erforschen, darunter Möglichkeiten zur Unterstützung von Industrien. Pertamina NRE ist Teil des staatlichen Erdölkonzerns Pertamina und für den Geschäftsbereich umweltfreundliche Energien zuständig.</p>
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<div id="attachment_16674" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16674" class="wp-image-16674" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w38-tz-Messer-Terminal-B.jpeg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-16674" class="wp-caption-text">Visualisierung: CarbonBridge plant die Inbetriebnahme des ersten deutschen CO2-Exportterminals ab 2031 in Bremen. © Messer Group</p></div>
<p><b>(Deutschland) Deutschlands erstes CO2-Exportterminal </b><b>– genannt „CarbonBridge“ –</b><b><span class="Apple-converted-space">  </span></b><b>soll ab 2031 in Bremen in Betrieb gehen. </b>Nach Unternehmensangaben habe das Joint Venture von Ambrian Energy GmbH und Messer SE &amp; Co. KGaA Ende August die kartellrechtliche Genehmigung der Europäischen Kommission erhalten. Zu Beginn solle CarbonBridge eine Umschlagskapazität von rund 2,3 Millionen Tonnen pro Jahr erreichen, perspektivisch seien es vier Millionen Tonnen. Das Gemeinschaftsunternehmen fungiere als Anbieter von „CO2-Logistiklösungen“, etwa Zwischenspeicherung, Transport und Verladung bis zur Senke, in der das CO2 dauerhaft gespeichert werde. Ambrian Energy bringe ein drei Hektar großes Grundstück in Bremen in das Projekt ein. Der Standort biete logistische Vorteile, etwa eine bestehende Bahnanbindung und einen Hafenanleger für Schiffe mit einer Kapazität von 30.000 Tonnen. Messer verfüge über Expertise in der CO2-Rückgewinnung und -Aufbereitung.</p>
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<div id="attachment_13074" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13074" class="wp-image-13074" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/02/w06-tz-KfW-Chile-q-Enel-impianto-fotovoltaico-chanares-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-13074" class="wp-caption-text">Die Produktion grüner Kraftstoffe wie Wasserstoff und Methanol ist mittels erneuerbarer Energien auch in wasserarmen Regionen mittels DAC möglich. Das Symbolbild zeigt das 40 MW leistende PV-Kraftwerk „Chañares“ des italienischen Energiekonzerns Enel in der chilenischen Atacama-Wüste. © Enel S.p.A.</p></div>
<p><b>(Deutschland) Wasserknappheit ist kein grundsätzliches Ausschlusskriterium für die Produktion grünen Methanols.</b> In einer Modellrechnung hat das Forschungszentrum Jülich die Perspektive zur Herstellung von grünem Wasserstoff und – daraus folgend – Methanol in wasserarmen Regionen über die gesamte Prozesskette hinweg untersucht. Grundlage ist die direkte Luftabscheidung (DAC, Direct Air Capture). Ein Filter bindet CO2 und nimmt dabei auch Luftfeuchtigkeit auf. Das abgeschiedene Wasser fließt gemeinsam mit dem CO2 in die Methanolproduktion. Die Analyse umfasst den Angaben zufolge mehr als 20.000 Regionen in 78 Ländern, die im Jahr 2050 voraussichtlich mindestens mittlerem Wasserstress ausgesetzt seien. In rund 97 Prozent dieser Regionen enthält die Luft im Jahresverlauf genug Wasser, um den Bedarf der Produktion vollständig zu decken. Selbst an sehr trockenen Standorten wäre die Herstellung grundsätzlich möglich, wenn die Anlage bevorzugt in feuchteren Stunden arbeitet und Wasser zwischenspeichert. Im Rahmen des DryHy-Projekts wird zudem untersucht, wie sich die großtechnische Entnahme von Wasserdampf auf das lokale Klima auswirken könnte. „Dass wir keine lokalen Süßwasservorräte beanspruchen, bedeutet nicht automatisch, dass die Entnahme aus der Atmosphäre in jeder Größenordnung folgenlos bleibt“, sagt Thomas Schöb, Leiter des Teams Energiesystemtransformation. „Vor dem Bau sehr großer Anlagen sollte diese Frage standortspezifisch untersucht werden.“ Die Studie sei allerdings keine fertige Blaupause für jeden Standort. „Sie zeigt aber, unter welchen Rahmenbedingungen das Konzept besonders vielversprechend ist – und welche technischen und ökologischen Fragen als nächstes beantwortet werden müssen“, sagt Erstautor Henrik Wenzel von der Jülicher Systemanalyse. <b>Die Studie „Direct air capture enables sustainable methanol production in water-scarce regions“ gibt es <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-026-76865-x" target="_blank" rel="noopener">online</a> auf Nature Communications.</b></p>
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<div id="attachment_16676" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16676" class="wp-image-16676" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w38-tz-EIT-Schweiz-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="350" height="233" /><p id="caption-attachment-16676" class="wp-caption-text">Der Prototyp einer Wasserstofftankstelle (LCHRS) als Herzstück der H2-Pilotplattform am EIT in St. Gallen. © OST – Ostschweizer Fachhochschule</p></div>
<p><b>(Schweiz) Am IET Institut für Energietechnik der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil-Jona (OST) entsteht eine flexible und modulare Testplattform für neue Wasserstofftechnologien. </b>Unternehmen könnten darauf „Komponenten und Systeme für Anwendungen in der Mobilität und Industrie unter realitätsnahen Bedingungen entwickeln, testen und demonstrieren“. Auf der Forschungsplattform Power-to-X des IET stünden aus früheren Forschungsprojekten bereits verschiedene Wasserstoffsysteme zur Verfügung. Dazu gehörten Elektrolyseure, Brennstoffzellen und Wasserstoffarmaturen. Der Prototyp einer Wasserstofftankstelle (LCHRS) mit zwei Großkompressoren soll die Forschungen und den Einstieg in Wasserstoffsysteme erleichtern. Im Pilotprojekt würden diese Systeme technisch miteinander verbunden und zu einer betriebsbereiten H2-Plattform im Leistungsbereich von zehn bis Hundert Kilowatt kombiniert. Ergänzend arbeiteten Studenten an Projekten etwa zur Simulation der Betankung für Wasserstofffahrzeugen. Projektpartner sind Burckhardt Compression AG, Arbor Fluidtec AG und Endress+Hauser AG. Unterstützt wird das Vorhaben vom Kanton St.Gallen, Fördermittel kommen von der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung (Innosuisse) des Energieministeriums. (<a href="https://www.ost.ch/de/projekt/low-cost-hydrogen-refuelling-station-lchrs-1101" target="_blank" rel="noopener">OST-Projektinfo</a>).</p>
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<div id="attachment_16675" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16675" class="wp-image-16675" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w38-tz-Fraunhofer-IAP-Text-AB-1080x634.jpeg" alt="" width="348" height="204" /><p id="caption-attachment-16675" class="wp-caption-text">Wollen die Technologien für die Umwandlung und Speicherung von Energie weiter entwickeln (v.l.): Christian Doetsch (Leiter Fraunhofer UMSICHT), Ken Yoon (Chief Strategy Officer SGC Energy) und Alexander Böker (Institutsleiter Fraunhofer IAP). © Fraunhofer UMSICHT</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Fraunhofer-Institute für Angewandte Polymerforschung IAP und für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT sowie das südkoreanische Unternehmen SGC Energy wollen gemeinsam Technologien für die Energieumwandlung und Energiespeicherung weiterentwickeln.</b> Die Zusammenarbeit umfasse insbesondere CO2-Elektrolyse, Wasserstofftechnologien, Brennstoffzellen und Batterietechnologien. Das Fraunhofer IAP bringe seine Expertise in der Entwicklung innovativer Membranen ein, die die Energieeffizienz elektrochemischer Prozesse steigern könnten. Fraunhofer UMSICHT ergänze dies durch sein Know-how in der Elektrochemie sowie im Anlagenbau. SGC Energy trage CO2- und Stromressourcen sowie Engineering-Kompetenz für die industrielle Umsetzung und Kommerzialisierung der Technologien bei. Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit sei die elektrochemische Umwandlung von CO2 in Ausgangsstoffe für chemische Produkte oder synthetische Kraftstoffe. Anwendungsfelder seien nachhaltige Flugkraftstoffe (eSAF, Sustainable Aviation Fuels). Während für die Wasserstoffelektrolyse bereits etablierte Lösungen verfügbar sind, bestehe bei der CO2-Elektrolyse weiterhin Entwicklungsbedarf, bei der klimaschädliches CO2 direkt in Kohlenmonoxid (CO) umgewandelt wird, zur Nutzung etwa zur Produktion von Kunststoffen und Essigsäure.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16678" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16678" class="wp-image-16678" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w38-tz-PSI-einweihung-Aerobrew-Hubschrauber-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-16678" class="wp-caption-text">Einweihung der „Aerobrew“-Anlage in Zürich: Ein kerosinbetriebener Modellhubschrauber brachte in einem Körbchen die Scheren für das symbolische Zertrennen des roten Bandes. © Paul Scherrer Institut PSI / Markus Fischer</p></div>
<p><b>(Schweiz) Das Paul Scherrer Institut (PSI) hat auf seinem Gelände die „Aerobrew“ genannte Demonstrationsanlage zur Erprobung und Kommerzialisierung besonders effizient hergestellten synthetischen Kerosins eingeweiht.</b> Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt des PSI und des Züricher Unternehmens Metafuels. Dabei entstehe aus Wasser, grünem Wasserstoff und Kohlendioxid ein hochwertiger, klimaneutraler synthetischer Treibstoff (eSAF) für die Luftfahrt. Damit werde nach Angaben des Instituts „die junge Aerobrew-Technologie erstmals in einem praxisnahen Anlagendesign betrieben“. Die Anlage sei darauf ausgelegt, fünfzig Liter SAF pro Tag zu produzieren. Es sei die erste weltweit, die alle Herstellungsschritte für künstlichen Flugzeugtreibstoff aus grünem Methanol unter einem Dach vereine. Metafuels will ab 2030 die erste kommerzielle Anlage zur Herstellung von SAF mit der „Aerobrew“-Technologie betreiben. Das Paul Scherrer Institut PSI ist mit 2.300 Mitarbeitern das größte Forschungsinstitut der Schweiz. Es ist Teil des ETH-Bereichs, dem auch die ETH Zürich und die ETH Lausanne angehören sowie die Forschungsinstitute Eawag, Empa und WSL.</p>
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<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 37)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 11:17:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland: Verbände fordern eigenen Titel im Bundeshaushalt für H2-Hochlauf +++ Japan: DNV gibt Yanmar Typenzulassung für Maritime Hydrogen Fuel Cell System +++ Deutschland: Team der TU Berlin gewinnt DLR-Wettbewerb mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Deutschland: Verbände fordern eigenen Titel im Bundeshaushalt für H2-Hochlauf </b>+++<b> Japan: DNV gibt Yanmar Typenzulassung für Maritime Hydrogen Fuel Cell System </b>+++<b> Deutschland: Team der TU Berlin gewinnt DLR-Wettbewerb mit Wasserstoffflugzeug </b>+++<b> Deutschland: Methanol als Rohstoff für nachhaltigen Flugkraftstoff qualifiziert </b>+++<b> USA: GenH2 schließt Verkauf der Firmenzentrale ab </b>+++<b> Österreich: Hydrogen Research Center erweitert Forschung im Bereich Flüssigwasserstoff </b>+++<b> Deutschland: Hochschule Bremerhaven forscht an Ammoniak als Schiffskraftstoff </b>+++<b> Deutschland: Gaskraftwerke nach StromVKG-Ausschreibungen verursachen 125 Millionen Tonnen Emissionen </b>+++<b> China: Foton will mit Wasserstoff-Lkw in Europa expandieren </b>+++<b> Norwegen: Nel und Hydrasun kooperieren bei PEM-Elektrolyseuren </b>+++<b> Deutschland: Nutzte Wirtschaftsministerin Reiche US-Reise als „Lobbybühne für fossile und atomare Energie“? +++ </b><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zusammengefasst</b></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16632" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16632" class="wp-image-16632" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w37-tz-BDEW-Haushaltsdebatte-2026-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="192" /><p id="caption-attachment-16632" class="wp-caption-text">Haushaltsberatung 2027 im Reichstag am 9. September: Verbände fordern während schon laufender Beratungen einen eigenen Titel für H2-Hochlauf. © Deutscher Bundestag / Screenshot</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Gas- und Wasserstofflobby fordert im Bundeshaushalt 2027 einen eigenen Titel zur Wasserstoffförderung. </b>„Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette“ bereiteten nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) Investitionen vor, „deren Umsetzung maßgeblich von verlässlichen politischen Rahmenbedingungen und langfristiger Planungssicherheit“ abhänge. Die Verbände appellierten deshalb an die Mitglieder des Deutschen Bundestages, einen gesonderten Titel „Contracts for Difference“ (CfD) für Wasserstoff zu verankern. Dieses Förderinstrument gleicht die Differenz zwischen den (zurzeit noch hohen) Einkaufs- oder Produktionskosten und den (zurzeit noch niedrigeren) Verkaufspreisen aus. „Ein klar ausgewiesener Haushaltstitel wäre ein wichtiges Bekenntnis zur Fortführung des Wasserstoffhochlaufs und würde das Vertrauen der Marktakteure stärken“, heißt es in dem Papier. Der Appell wird von mehr als einem Dutzend Organisationen unterstützt <b>(Wortlaut abrufbar <a href="https://fnb-gas.de/wp-content/uploads/2026/09/Midstreamer-Verbaendepapier_26-09-09.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). </b>Der Bundeshaushalt wird allerdings aktuell bereits im Parlament beraten. Die Aussichten, da jetzt noch reinzudrängen, dürften gering sein.</p>
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<div id="attachment_16633" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16633" class="wp-image-16633 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w37-tz-Yanmar-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="233" /><p id="caption-attachment-16633" class="wp-caption-text">Yanmar bekommt Zertifikat für maritime Brennstoffzellentechnologie (v.l.): Eric Tigelaar (Yanmar Europe), Takehiro Maruyama (Yanmar Power Solutions), Oliver Darley (DNV Maritime), Masaru Hirose (Yanmar Power Solutions), Tomoyuki Murase (DNV Maritime), Olaf Drews (DNV Maritime). © Yanmar Holdings Co.Ltd.</p></div>
<p><b>(Japan) Die Yanmar Power Solutions Co., Ltd. hat von der norwegischen Zertifizierungsgesellschaft DNV die Typenzulassung für ihr „Maritime Hydrogen Fuel Cell System“ erhalten.</b> Die Genehmigung bestätigt, dass die „GH-FC“-Serie den Regeln und Richtlinien von DNV entspricht. Dies ermöglicht es Schiffsbauern, Systemintegratoren und Schiffsbetreibern, die Technologie mit reduzierter Zertifizierungslast für zukünftige Projekte zu übernehmen. Das Zertifikat sei ein „wichtiger Meilenstein auf unserem Weg, wasserstoffbetriebene Lösungen auf den maritimen Markt zu bringen&#8220;, sagt Masaru Hirose, Präsident der Yanmar Power Solutions Co., Ltd. „Aufbauend auf unserer operativen Erfahrung in Japan wollen wir Kunden weltweit bei ihrem Übergang zu emissionsfreien Geschäften unterstützen und nachhaltigen maritimen Transport realisieren.&#8220; Yanmar hat seine maritimen Brennstoffzellensysteme 2023 kommerzialisiert und den Einsatz in Japan durch Zusammenarbeit mit Schiffseignern und Betreibern weiter ausgebaut.</p>
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<div id="attachment_16634" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16634" class="wp-image-16634 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w37-tz-DLR-Hydra-B.jpeg" alt="" width="348" height="180" /><p id="caption-attachment-16634" class="wp-caption-text">Das Team der TU Berlin hat mit seinem Konzept „Hydra“ für ein Wasserstoffflugzeug den ersten Platz der DLR-Challenge erzielt. © DLR</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Jury des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat dem Team der TU Berlin für das Konzept „Hydra“ den ersten Platz der DLR Design Challenge verliehen. </b>Hydra sei „ein grundlegend neu konzipiertes Demonstratorflugzeug für die zukünftige Wasserstoff-Flugzeugtechnologie“, das die „experimentelle Validierung von hybriden elektrischen Antriebssystemen unter realen Flugbedingungen&#8220; ermögliche. Die Generatoren mit Brennstoffzellen seien aufgrund ihres containerisierten modularen Aufbaus innerhalb eines Arbeitstages schnell auszutauschen. Die Flugzeugzelle integriere flüssigen Wasserstoff als Primärenergiequelle, Batterien als unterstützende Speicher und Elektromotoren mit  Flügelspitzenpropeller zur Verbesserung der Aerodynamik. Aufgabe war es, ein vollständig neues Kleinflugzeug entwickeln, das als fliegender Versuchsträger für Technologien der zukünftigen Luftfahrt dienen kann. Das Flugzeug sollte so praxisnah ausgelegt sein, dass es bereits in den kommenden Jahren gebaut und erprobt werden könnte. Auf den zweiten Platz landet das Team der TU Braunschweig, dritter wurde die RWTH Aachen. Insgesamt waren 16 Studententeams im Wettbewerb (<strong>die eingereichten Beiträge mit Fotos sind <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2026/flugzeugkonzept-hydra-auf-platz-1-der-dlr-design-challenge-2026" target="_blank" rel="noopener">hier</a> zu finden</strong>).</p>
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<div id="attachment_16635" style="width: 362px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16635" class="wp-image-16635" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w37-tz-ISE-SAFari-Konsortium-waehrend-des-Kick-Off-Treffens-im-Januar-2023-Text-AB.jpg" alt="" width="352" height="156" /><p id="caption-attachment-16635" class="wp-caption-text">Projekttreffen des SAFari-Konsortiums im Jahr 2023. © Fraunhofer ISE</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die internationale Standardisierungsorganisation ASTM hat Methanol als zulässiger Rohstoff für den „Alcohol-to-Jet“-Herstellungspfad anerkannt.</b> Damit könnten mindestens 50 Volumenprozent konventionellen Kerosins zu einem „Drop-in“-Kraftstoff gemischt werden. Dieser sei „vollständig kompatibel und ohne Änderungen an Flugzeugen, Triebwerken oder der bestehenden Infrastruktur einsetzbar“, so das an der Entwicklung nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) im Rahmen des Verbundprojekts „SAFari“ beteiligte Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Jetzt richte man den Fokus auf die weitere Optimierung und Skalierung des Herstellungsprozesses. Ziel sei es, größere Kraftstoffmengen bereitzustellen, „um den Weg für eine industrielle Umsetzung von methanol-basiertem Sustainable Aviation Fuel zu ebnen“, sagt Projektleiter Franz Mantei. Die weltweit mehr als 23.000 Großflugzeuge verbrauchten jährlich rund 350 Milliarden Liter Treibstoff und emittierten etwa drei Prozent der menschgemachten CO2-Emissionen. Insbesondere für Langstreckenflüge über 4.000 Kilometer gebe es aufgrund der erforderlichen Energiedichte keine Alternative zu flüssigen Kraftstoffen. Allein für den europäischen Flugverkehr ergäben sich durch die vorgegebenen Quoten rund 40 Millionen Tonnen im Jahr 2050. Das SAFari-Projekt wird seit Dezember 2022 vom Bundesministerium für Verkehr (BMV) für die Dauer von sechs Jahren mit knapp 15 Millionen Euro gefördert. Beteiligt sind neben dem Fraunhofer ISE die ASG Analytik-Service AG, BP Europa SE, die Clariant AG und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR).</p>
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<p><b>(USA) Die GenH2 Corp. hat eine Sale-and-Leaseback-Transaktion mit einem privaten Investor abgeschlossen. </b>Demnach verkauft das Unternehmen sein Hauptverwaltungsgebäude und sein Produktionszentrum in Titusville (Florida), wodurch dem Unternehmen Erlöse in mittlerer einstelliger Millionenhöhe verbleiben. Die Mittel würden zur Unterstützung der Fertigung des bestehenden Auftragsbestands sowie für Investitionen in weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten verwendet. Die GenH2 Corp., Tochter der Path2 Hydrogen AG und Anbieter von Wasserstoff-Infrastrukturlösungen, hatte die Immobilie 2022 erworben und saniert.</p>
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<div id="attachment_16636" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16636" class="wp-image-16636 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w37-tz-OOe-Enns-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-16636" class="wp-caption-text">Das LHL erweitert die bestehenden Forschungsaktivitäten von HyCentA in Enns um Möglichkeiten zur Entwicklung, Prüfung und Validierung von Flüssigwasserstoff-Technologien. © ÖÖ Landesregierung / Cityfoto.at / Simlinger</p></div>
<p><b>(Österreich) Das Hydrogen Research Center Austria (HyCentA) erweitert seine Entwicklungsaktivitäten im Bereich Flüssigwasserstoff.</b> Das neue Liquid Hydrogen Lab (LHL) schaffe Möglichkeiten für Materialuntersuchungen bei kryogenen Temperaturen sowie für Komponenten- und Systemtests, etwa an Speichern, Pumpen, Ventilen, Sensorik, Transfer- und Betankungssystemen und wasserstoffbasierten Antriebstechnologien sowie zur Untersuchung größerer Systeme und Komponenten. „Herzstück“ ist nach Angaben von HyCenA ein Flüssigwasserstofftank mit einer Kapazität von rund 4.400 Kilogramm. Ergänzend stehe ein Konditionierbehälter für Versuche bei Drücken bis 36 bar zur Verfügung. Damit könnten insbesondere Betriebsbedingungen für maritime Anwendungen, Luftfahrt und Straßenverkehr  realitätsnah abgebildet werden. Die Inbetriebnahme des LHL in Enns, südöstlich von Linz, ist für das erste Quartal 2027 geplant. Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) fördere das Vorhaben mit fünf Millionen Euro. Weitere rund 1,6 Millionen Euro werden von Test-Fuchs Aerospace Systems GmbH und HyCentA aufgebracht.</p>
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<div id="attachment_16637" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16637" class="wp-image-16637" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w37-tz-Bremerhaven-Kick-off_RISBA-Text-AB.jpg" alt="" width="348" height="179" /><p id="caption-attachment-16637" class="wp-caption-text">An der Hochschule Bremerhaven startet das Projekt RisBa zur Erforschung von Ammoniak als Schiffskraftstoff (v.l.): Raimond Claussen, Ilka Frerichs, Nadja Köppen, Mattis Zegers, Tarja Lubenow, Projektleiter Uwe Arens und Sebastian Trudwig. © Hochschule Bremerhafen / privat</p></div>
<p><b>(Deutschland) An der Hochschule Bremerhaven wollen Forscher präventive Sicherheitskonzepte für die Ammoniakbunkerung in Bremerhaven und Wilhelmshaven entwickeln.</b> Initiiert wurde das Projekt vom Senat für Wirtschaft, Häfen und Transformation Bremen. „Um klimafreundlicher zu werden, braucht die Schifffahrt neue, nachhaltige Treibstoffe. Ammoniak ist dafür gut geeignet: Es lässt sich einfacher verflüssigen und transportieren als Wasserstoff“, sagt Senatorin Kristina Vogt. „Durch die systematische Risikoanalyse und Ableitung von Schutzmaßnahmen wird die hafenseitige Grundlage für eine sichere und umweltverträgliche Nutzung von Ammoniak als Energieträger im maritimen Sektor geschaffen“, sagt Projektleiter Uwe Arens. Dies trage auch zu einer zukunftsfähigen Hafenentwicklung bei. Das Projekt „Risikobeurteilung bei der Bunkerung von Ammoniak in Bremerhaven und Wilhelmshaven“ (RisBa) wird von der Metropolregion Nordwest gefördert. Die Projektlaufzeit beträgt zwölf Monate.</p>
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<div id="attachment_16638" style="width: 256px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16638" class="wp-image-16638" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w37-tz-DUH-Studie-Gaskraftwerke-Titel-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="246" height="347" /><p id="caption-attachment-16638" class="wp-caption-text">Neue Gaskraftwerke nach StromVKG-Ausschreibungen könnten 125 Millionen Tonnen Treibhausgas emittieren. © FÖS / DUH</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat in einer Studie die Klimarisiken der im Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetz (StromVKG) vorgesehenen neuen Gaskraftwerke bewertet. </b>Demnach könnten allein die neun Gigawatt Kraftwerksleistung aus den ersten Ausschreibungen, die mit dem Gebotstermin am 8. September 2026 starteten, im Betrieb bis 2045 bis zu 83 Millionen Tonnen CO2 verursachen. Hinzu kämen bis zu 42 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente durch Methanemissionen bei Förderung, Verarbeitung und Transport. Insgesamt könnten damit bis zu 125 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen entstehen. Die Kosten für Klimaschäden würden 24 bis 127 Milliarden Euro betragen. Die DUH fordert „faire Ausschreibungskriterien, die auch nachhaltige Energielösungen berücksichtigen, statt einer einseitigen Förderung neuer Gaskraftwerke“. Die Studie betrachtet nur die erste Ausschreibungsrunde des StromVKG. Für 2027 und 2029 sind weitere Ausschreibungen mit staatlicher Förderung geplant. Sollten dabei weitere Gaskraftwerke den Zuschlag erhalten, würden Emissionen und Klimaschäden noch weiter steigen. Verbindliche Vorgaben für eine spätere Umstellung der Kraftwerke auf grünen Wasserstoff enthalte das StromVKG dagegen nicht. Eine Förderung der Umrüstung ist lediglich für rund vier Gigawatt vorgesehen und soll erst 2040 beziehungsweise 2043 greifen. Welche Anforderungen diese Umstellungskonzepte erfüllen müssten und wie die Förderung finanziert werden solle, bleibe offen. Die DUH fordert verbindliche Fahrpläne für eine frühzeitige Umstellung auf grünen Wasserstoff. Die Studie <a href="https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Energiewende/Gas/2026-09-03_FOES_DUH_Klimakosten_Gaskraftwerke_clean.pdf" target="_blank" rel="noopener">„Versorgungssicherheitsgesetz in der Analyse – Klimabilanz neuer Gaskraftwerke: Treibhausgasemissionen und versteckte Kosten bis 2045“</a> des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) gibt es kostenfrei als PDF (24 Seiten).</p>
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<div id="attachment_16639" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16639" class="wp-image-16639" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w37-tz-Foton-Text-AB-1009x675.jpeg" alt="" width="349" height="233" /><p id="caption-attachment-16639" class="wp-caption-text">Der schwere Lkw der CAVAN-Plattform ist für unterschiedliche Antriebskonzepte ausgelegt und soll sowohl mit batterieelektrischem Antrieb als auch mit Brennstoffzellentechnologie angeboten werden. © Grafik: Foton</p></div>
<p><b>(China) Der chinesische Nutzfahrzeughersteller Foton will auf der Kongressmesse IAA Transportation 2026 in Hannover seine Europa-Expansion vorstellen.</b> Im Mittelpunkt des Messeauftritts stünden Fahrzeuge mit batterieelektrischen und wasserstoffbasierten Antrieben. Neben der Einführung neuer Modelle baue das Unternehmen lokale Vertriebs- und Servicestrukturen auf und investiere in Fertigung, Lieferketten und Ersatzteilversorgung. Ein Baustein der europäischen Expansion sei das neue regionale Ersatzteilvertriebszentrum in Unna, Nordrhein-Westfalen. Das Zentrum habe inzwischen seinen Betrieb aufgenommen und solle eine schnellere Versorgung europäischer Kunden und Servicepartner mit Ersatzteilen ermöglichen. Mehrere leichte Lkw und Transporter von Foton verfügten bereits über die für den europäischen Markt relevanten Zulassungen und Zertifizierungen. Fahrzeuge der New-Energy-Marke CAVAN werden nach Unternehmensangaben derzeit in 15 europäischen Ländern sowie in weiteren internationalen Märkten wie Australien und Neuseeland eingeführt. Weltweit verfüge das Unternehmen über 32 lokale Produktionsstandorte, unter anderem in Südostasien, Lateinamerika und dem Nahen Osten. Gemeinsam mit der Reederei COSCO Shipping wurde zudem ein Joint Venture gegründet, das zusätzliche Transportkapazitäten für den Fahrzeugexport bereitstelle. Von Januar bis August 2026 exportierte Foton, eine Marke von Beiqi Foton Motor, nach eigenen Angaben rund 149.000 Fahrzeuge.</p>
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<div id="attachment_16640" style="width: 342px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16640" class="wp-image-16640" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w37-tz-Hydrasun-Global-Offices_Aberdeen-Text-AB.jpeg" alt="" width="332" height="332" /><p id="caption-attachment-16640" class="wp-caption-text">Hydrasun baut künftig am Standort Aberdeen PEM-Elektrolyseure von Nel. © Hydrasun Ltd.</p></div>
<p><b>(Norwegen) Die schottische Hydrasun Ltd. wird in Aberdeen containerisierte PEM-Elektrolyseure von Nel ASA produzieren. </b>Das Vorhaben werde vom Just Transition Fund der schottischen Regierung mit 1,9 Millionen Pfund (2,2 Millionen Euro) unterstützt und führe dazu, dass Hydrasun in seine Anlagen investiere und diese modernisiere. Damit ließen sich zwölf neue Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig weitere elf bestehende Stellen sichern. Die PEM-Technologieplattform von Nel ist derzeit mit Leistungen von 1,25 sowie 2,5 Megawatt erhältlich. Die Stack-Produktion werde in Nels US-Werk in Wallingford (Connecticut) fortgesetzt. Im März 2025 hatte Hydrasun mitgeteilt, man baue in Aberdeen gemeinsam mit BP eine Wasserstofftankstelle, Nel liefere einen 2,5 Megawatt leistenden Elektrolyseur (wir berichteten).</p>
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<div id="attachment_14235" style="width: 262px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14235" class="wp-image-14235" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/08/w34-tz-BMWE-Reiche-Text-AB.png" alt="" width="252" height="304" /><p id="caption-attachment-14235" class="wp-caption-text">DUH-Vorwurf: Wirtschaftsministerin Reiche „wollte die CERA Week nicht lediglich besuchen, sondern sie als öffentlichkeitswirksame Plattform für einen politischen Kurswechsel nutzen“. © BMWE</p></div>
<p><b>(Deutschland) Wirtschaftsministerin Katherina Reiche soll bei ihrer Reise im März zur CERA-Week in Texas „einseitig die Interessen der Gas- und Atomwirtschaft vertreten“ haben. </b>Auf der Veranstaltung der Gaswirtschaft habe die Ministerin „die Konferenz als Bühne für neue US-Gaslieferungen, eine Rückkehr der Atomkraft in Deutschland, Kritik an der EU-Methanverordnung und für eine Annäherung an die US-Energiepolitik“ genutzt. Dies gehe aus Dokumenten hervor, zu denen die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und das Rechercheportal FragDenStaat per Umweltinformationsgesetz (UIG) und Informationsfreiheitsgesetz (IFG) Zugang erhalten hätten. Die Dokumente belegten, dass Katherina Reiche „als Cheflobbyistin der Gas- und Atomwirtschaft“ agiert habe, sagt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Erneuerbare Energien redet sie schlecht, neue Gasverträge mit Donald Trump treibt sie persönlich voran und wirbt sogar für eine Wiederkehr der Atomkraft.“ Die Ministerin habe „aktiv gegen die Energiewende gearbeitet und schadet damit Deutschlands Energieunabhängigkeit“. Setze sie sich mit ihrer Politik durch, „droht eine noch größere Abhängigkeit von Trumps Energielieferungen und ein Wiedereinstieg in fossile Energieträger“. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) habe auf insgesamt vier UIG-Anfragen zur CERA-Week „erst nach Monaten mit derselben Dokumentensammlung und teils wortgleichen Bescheiden beantwortet“. Die Behörde habe für die Herausgabe jeweils den Höchstsatz der Bearbeitungsgebühr von 500 Euro verlangt. DUH und FragDenStaat vermuten, „dass die Unterlagen unvollständig“ seien und hätten Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt. <b>Die DUH hat eine zusammenfassende Auswertung als <a href="https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Energiewende/Gas/260908_Zusammenfassung_Auswertung_CERA_Week.pdf" target="_blank" rel="noopener">PDF</a> (fünf Seiten) online gestellt.</b></p>
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<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 36)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 09:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Ballard]]></category>
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		<category><![CDATA[LEC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland: Baubeginn im Saarland für grenzüberschreitende Wasserstoffleitung MosaHYc +++ Niederlande: PosHYdon produziert erstmals grünen Wasserstoff mit Offshore-Windkraft +++ Österreich: LEC nimmt wasserstoffbetriebenen Großmotor für Stromerzeugung in Betrieb +++ Deutschland: Bielefeld [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Deutschland: Baubeginn im Saarland für grenzüberschreitende Wasserstoffleitung MosaHYc </b>+++<b> Niederlande: PosHYdon produziert erstmals grünen Wasserstoff mit Offshore-Windkraft </b>+++<b> Österreich: LEC nimmt wasserstoffbetriebenen Großmotor für Stromerzeugung in Betrieb </b>+++<b> Deutschland: Bielefeld hat jetzt Elektrolyseur für Wasserstofftankstelle </b>+++<b> Großbritannien: Ballard schließt Übernahme von GeoPura ab </b>+++<b> Deutschland: Staatsfonds der Golfstaaten arbeiten an der Energiewende (Studie) </b>+++<b> Großbritannien: Wasserstoffmarkt in Europa entwickelt sich nicht schnell genug für REPower-Ziel</b></p>
<p><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</b></p>
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<div id="attachment_16604" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16604" class="wp-image-16604" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w36-tz-Mosahyc-spatenstich-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-16604" class="wp-caption-text">Spatenstich in Wallerfangen: Baubeginn für die grenzüberschreitende Wasserstoffleitung „MosaHYc“ im Saarland. © Creos Deutschland</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Creos Deutschland GmbH hat mit den Bauarbeiten für die Wasserstoffleitung von Leidingen nach Dillingen begonnen. </b>Die Pipeline ist der deutsche Teil des grenzüberschreitenden Projekts „MosaHYc“ (moselle-saar-Hydrogen conversion). Die rund 17 Kilometer lange Pipeline soll künftig Wasserstoff aus Frankreich in Richtung Dillingen transportieren. Die Bauzeit betrage zirka eineinhalb Jahre. Das Vorhaben entsteht in Kooperation mit dem französischen Netzbetreiber NaTran France. In Frankreich werden rund 20 Kilometer bestehende Leitungen umgestellt und fünf Kilometer Leitung neu gebaut. „MosaHYc“ sei Teil des deutschen Wasserstoffkernnetzes und wird als Important Project of Common European Interest (IPCEI) von Bund und Land gefördert. Interessenten haben bereits Wasserstoff bestellt: So hat die Stahl-Holding-Saar GmbH&amp;Co.KGaA (SHS) im September 2025 mit dem französischen Energieunternehmen Verso Energy SAS einen Vertrag über die jährliche Abnahme von mindestens 6.000 Tonnen grünem Wasserstoff geschlossen. Verso will den Energieträger im französischen Carling im Rahmen des Projekts „Carlhyng“ (Carling Hydrogen Next Generation) produzieren. Der Ertrag werde in das „MosaHYc“-Leitungsnetz eingespeist und auch zum Standort Dillingen transportiert (<a href="https://power-to-x.de/verso-liefert-kuenftig-gruenen-wasserstoff-an-shs-zur-stahlproduktion/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
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<div id="attachment_16605" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16605" class="wp-image-16605" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w36-tz-Poshydon-Text-AB-608x675.jpg" alt="" width="300" height="333" /><p id="caption-attachment-16605" class="wp-caption-text">PosHYdon produziert erstmals grünen Wasserstoff auf der Offshore-Windkraft-Plattform Q13a-A. © PosHYdon</p></div>
<p><b>(Niederlande) Das Pilotprojekt PosHYdon hat erstmals grünen Wasserstoff mit einer Offshore-Windkraftanlage produziert.</b> Die von Eni Energy Netherlands betriebene Q13a-A-Plattform, etwa 13 Kilometer vor der Küste von Scheveningen, sei die erste vollständig elektrifizierte Produktionsplattform im niederländischen Teil der Nordsee. Dort werde Meerwasser entmineralisiert und anschließend durch Elektrolyse mittels Windstrom in Wasserstoff umgewandelt. Während der Testphase ist zunächst das Ziel, trotz schwankenden Stromertrages einen stabilen Systembetrieb zu erreichen. Darüber hinaus würden Erkenntnisse über Kosten, Wartungsanforderungen und Betriebsleistung gesammelt. Die Ergebnisse des Pilotprojekts sollen im Herbst vorgestellt werden. PosHYdon ist eine Initiative von Nexstep (National Platform for Re-use &amp; Decommissioning) der niederländischen Öl- und Gasindustrie sowie der Forschungsorganisation TNO. Das Projekt wird von zahlreichen Organisationen und Konzernen unterstützt, darunter DEME, EBN, Eneco, Emerson, Gasunie, Hatenboerwater, Investa Expertise Centrum, Iv, Nel, Eni, NGT, Nogat und TAQA.</p>
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<div id="attachment_16606" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16606" class="wp-image-16606" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w36-tz-Graz-GEOPHO-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-16606" class="wp-caption-text">Das Large Engines Competence Center will in Graz  die Stromerzeugung mittels eines wasserstoffbetriebenen Großmotors erproben. © LEC GmbH</p></div>
<p><b>(Österreich) Das Large Engines Competence Center (LEC) in Graz hat einen „LEC ZID“ genannten wasserstoffbetriebenen Großmotor in Betrieb genommen. Die Leistung liege den Angaben zufolge bei „rund zwei bis drei Megawatt“. </b> Zusätzlich könnten bis zu 1,5 Megawatt thermische Leistung über Wärmerückgewinnung genutzt werden. Die Anlage sei als Demonstrationsprojekt vollständig in das Energiesystem der TU Graz integriert, könne sehr kurzfristig Leistung bereitstellen und eigne sich damit als flexible Backup-Lösung. Während des Versuchsbetriebs werde Strom in das lokale Netz eingespeist. Gesellschafter der LEC GmbH sind Technische Universität Graz (45 Prozent), INNIO Jenbacher GmbH &amp; Co OG, Hoerbiger Wien GmbH, Forschungsgesellschaft für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik mbH (FTV) und die Montanuniversität Leoben.</p>
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<div id="attachment_16607" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16607" class="wp-image-16607" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w36-tz-Bielefeld-Elektrolyseur-Text-AB.jpeg" alt="" width="350" height="233" /><p id="caption-attachment-16607" class="wp-caption-text">Die Stadtwerke Bielefeld haben jetzt einen PEM-Elektrolyseur (v.r.): Projektleiterin Emma Davies, Stadtwerke-Geschäftsführer Rainer Müller und Martin Uekmann, Aufsichtsratsvorsitzende Wiebke Esdar. © Stadtwerke Bielefeld GmbH / Sarah Jonek</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Stadtwerke Bielefeld GmbH hat auf dem Gelände der Müllverbrennungsanlage (MVA) Bielefeld-Herford einen PEM-Elektrolyseur mit einer Leistung von einem Megawatt montiert. </b>Die schlüsselfertige Containeranlage („IMI Vivo“) des italienischen Hersteller IMI Remosa geht jetzt in den Probetrieb. Der dafür notwendige Strom stamme aus der Müllverbrennung. Da der verwertete Abfall zu mindestens 50 Prozent biogenen Ursprungs sei, könne ein entsprechender Anteil des erzeugten Stroms als Strom aus regenerativen Energien eingestuft werden. Der Wasserstoff werde für die Wasserstofftankstelle im benachbarten Innovationspark Sektorenkopplung genutzt. „Die Energie, die bei der thermischen Abfallverwertung entsteht, erhält mit der Wasserstoffproduktion eine weitere konkrete Anwendung. Entscheidend ist dabei die räumliche Nähe der Anlagen: Sie vereinfacht die Abläufe und reduziert zusätzliche Transportwege“, sagt Projektleiterin Emma Davies von der MVA Bielefeld-Herford. Im ersten Betriebsjahr sei eine Produktion von rund 41.000 Kilogramm Wasserstoff vorgesehen; möglich seien künftig 144.000 Kilogramm pro Jahr. Das Gesamtprojekt hat ein Volumen von rund 5,3 Millionen Euro und wird mit rund zwei Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert. Dies hatte zunächst eine Bürokraten-Posse zur Folge: Die vier Brennstoffzellenbusse der Stadt sowie 25 Busse, bei denen eine Brennstoffzelle die Reichweite des elektrischen Antriebs erweitert, durften an der geförderten Station tanken – nicht aber die sieben Bielefelder Müllwagen, weil die Fördermittel eben nur für ÖPNV genutzt werden durften. Doch die nächst gelegene öffentliche Tankstelle wurde vom Betreiber geschlossen. Daher wurden die Abfallsammler zeitweise wieder durch Dieselfahrzeuge ersetzt.</p>
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<div id="attachment_16608" style="width: 362px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16608" class="wp-image-16608" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w36-tz-Ballard-Power-Uebernahme-GeoPur-B.jpg" alt="" width="352" height="182" /><p id="caption-attachment-16608" class="wp-caption-text">GeoPuras „Hydrogen Power Units&#8220; (HPU) mit einer Leistung von 500 Kilowatt. © GeoPura Ltd</p></div>
<p><b>(Großbritannien) Die Ballard Power Systems Inc. hat die im Juni angekündigte Übernahme der britischen GeoPura Ltd. abgeschlossen (<a href="https://power-to-x.de/ballard-power-uebernimmt-britisches-h2-unternehmen-geopura-fuer-300-millionen-pfund/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).<span class="Apple-converted-space"> </span></b>Das 2019 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt mobile „Hydrogen Power Units&#8220; (HPU), die mittels grünem Wasserstoff sauberen Strom produzieren. Mit dem Kauf schaffe Ballard eigenen Angaben zufolge eine schlüsselfertige „Energy-as-a-Service&#8220; (EaaS)-Lösung, um Kunden als Komplettanbieter für emissionsfreie Energielösungen zu bedienen. Dies eröffne neue Geschäftsmöglichkeiten in Nordamerika und festige „den langfristigen Kurs des Unternehmens in Richtung nachhaltiger Rentabilität und beschleunigten Wachstums“. Der Kaufpreis betrage 275 Millionen Pfund (319 Millionen Euro), bestehend aus eine Kombination von Barmitteln und Aktien. Geopura-CEO Andrew Cunningham wird Präsident von Ballard.</p>
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<div id="attachment_16609" style="width: 289px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16609" class="wp-image-16609" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w36-tz-Golf-Staaten-KAS-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="279" height="394" /><p id="caption-attachment-16609" class="wp-caption-text">Kurzstudie: Golf-Staaten rüsten sich für das Wasserstoffzeitalter. © Konrad-Adenauer-Stiftung</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Staaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) positionieren sich als zentrale Akteure einer entstehenden „postfossilen Energiewirtschaft“. </b>Dabei stellten Staatsfonds wie der Sovereign Wealth Funds (SWF) nicht nur essenzielles Kapital bereit, sondern prägten auch aktiv die strategischen Ansätze ihrer Länder zur Energiewende. Sie lenkten öffentliches Vermögen in strategische Sektoren und zögen internationale Ko-Investitionen an. Zu diesem Ergebnis kommt eine Kurzstudie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Während sich in den westlichen Ländern der Waserstoff-Hype verlangsamt, verdoppelten andere Länder ihre Wasserstoffambitionen. So hätten Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Oman und – in geringerem Maße – Katar Wasserstoffprojekte im Wert von mehreren Milliarden Dollar angekündigt, um die dort reichlich vorhandenen erneuerbaren Energiequellen und die bestehende Infrastruktur mit ihren finanziellen Ressourcen zu nutzen. Namentlich der Public Investment Fund (PIF) in Saudi-Arabien, die Mubadala Investment Company in den VAE, die Investment Authority im Oman (OIA) und die Qatar Investment Authority (QIA) setzten Kapital ein, um ihre Länder als zentrale Akteure in der aufkommenden Wasserstoffwirtschaft zu etablieren. Dazu gehörten taktische Beteiligungen an Elektrolyse-Herstellern, Partnerschaften mit internationalen Energieunternehmen, aber auch etwa der Bau groß angelegter Produktionsanlagen. Unternehmen wie ACWA Power (Saudi-Arabien), Masdar und TAQA (beide VAE) dienten „als operative Waffen für groß angelegte Projekte im Bereich erneuerbare Energien und Wasserstoff“. Der Autor der Studie Tobias Zumbraegel analysiert die unterschiedlichen Wege der Golfstaaten, nennt Risiken, Chancen und Bedingungen einer sich entwickelnden Wasserstoffwirtschaft. <b>Die Kurzstudie <a href="https://www.kas.de/documents/286298/48750236/Special+Issue+No.+1+26-04-01+Strategic+Hydrogen.pdf/3637de37-9bb7-3d35-2640-c248f802d37e?version=1.0&amp;t=1787830991985" target="_blank" rel="noopener">„Strategic Hydrogen. Gulf Sovereign Wealth Funds and the Reordering of Global Energy Power“</a> </b><b></b><b>gibt es kostenfrei als PDF (15 Seiten) auf der Website der Konrad-Adenauer-Stiftung.</b></p>
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<div id="attachment_16610" style="width: 291px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16610" class="wp-image-16610" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w36-tz-EIC-Studie-Text-AB-463x675.jpg" alt="" width="281" height="409" /><p id="caption-attachment-16610" class="wp-caption-text">EIC-Report „Europe Hydrogen“: Wasserstoffmarkt entwickelt sich in Europa zu langsam. © Energy Industries Council</p></div>
<p><b>(Großbritannien) Ziel der EU ist es, bis 2030 eine Elektrolyseurleistung von 40 Gigawatt und eine Wasserstoffverfügbarkeit von 20 Millionen Tonnen aufzubauen (zehn Millionen Tonnen Produktion, zehn Millionen Tonnen Import). </b>Allerdings entwickele sich der Wasserstoffmarkt „nicht schnell genug, um das REPower EU-Ziel zu erreichen“. Zu dieser Einschätzung kommt ein „Insight Report“ des britischen Branchenverbandes Energy Industries Council (EIC). Demnach gebe es europaweit 8,46 Gigawatt installierter Elektrolyseleistung.  Zwar seien seit 2020 624 Wasserstoffprojekte angekündigt worden, darunter Produktion, Pipelines, Speicher und andere Infrastruktur. Doch seien rund die Hälfte weiterhin in der Machbarkeitsprüfung, weitere 15 Prozent lägen auf Eis. Es gebe 59 Projekte, die laufen, allerdings 74, die eingestellt wurden. Von der Planung bis zum Betriebsbeginn – oder zumindest bis zur endgültigen Investitionsentscheidung – gebe es zentrale Hürden wie schwache Nachfrage, verzögerte regulatorische Klarheit, unzureichende Verfügbarkeit erneuerbaren Stroms sowie schleppende Entwicklung von Infrastruktur wie Transport und Lagerung von Wasserstoff. Deutschland steche in Europa derzeit als führender Wasserstoffmarkt hervor. Es gebe eine große industrielle Nachfrage, ein Elektrolyseurziel von zehn Gigawatt Leistung, bedeutende finanzielle Unterstützung und ein sich im Bau befindendes 9.000 Kilometer umfassendes Wasserstoffkernnetz. Allerdings sei Deutschland stark auf grenzüberschreitende Infrastruktur und Importe angewiesen. Spanien habe aufgrund der erneuerbaren Energien großes Potenzial. 54 Projekte seien aktuell noch geplant, aber 60 Prozent befänden sich noch in der Machbarkeitsphase. Skandinavien habe 76 Projekte, davon befänden sich 18 Prozent im Bau oder warteten auf den Baubeginn, 17 Prozent lägen auf Eis. Großbritannien verfüge über Europas größte nationale Pipeline mit 130 geplanten Projekten, aber nur acht Prozent befänden sich im Bau, 21 Prozent lägen auf Eis. Dänemark und Finnland entwickelten sich zu einer Produktions- und Exportregion, während sich Norwegen und Schweden stärker auf die inländische Dekarbonisierung und industrielle Nutzung konzentrierten. <b>Insight Report <a href="https://www.the-eic.com/MediaCentre/Publications/Reports" target="_blank" rel="noopener">„Europe Hydrogen“</a>, Bezug über die EIC-Website (kostenfrei für Mitglieder). </b></p>
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<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 35)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 11:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Cefmof Hydrogen]]></category>
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		<category><![CDATA[Envision]]></category>
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		<category><![CDATA[Perdaman]]></category>
		<category><![CDATA[Sasol]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Finnland: Cefmof Hydrogen will ein Hydrogen House entwickeln +++ Australien: Electric Hydrogen wird bevorzugter Elektrolyseur-Anbieter für Perdaman +++ Vietnam: TÜV Süd und VPI vereinbaren technische Zusammenarbeit +++ Deutschland: Methanol besser [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-35/">In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 35)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Finnland: Cefmof Hydrogen will ein Hydrogen House entwickeln </b>+++<b> Australien: Electric Hydrogen wird bevorzugter Elektrolyseur-Anbieter für Perdaman </b>+++<b> Vietnam: TÜV Süd und VPI vereinbaren technische Zusammenarbeit </b>+++<b> Deutschland: Methanol besser als Wasserstoff (Studie) </b>+++<b> Dänemark: OMV kauft eMethanol aus der Kassø-Anlage von European Energy und Mitsui </b>+++<b> Südafrika: Envision und Sasol erarbeiten Konzeptstudie für grünen Wasserstoff </b>+++<b> USA: SwRI entwickelt Wasserstoffmotor für mittelschwere Nutzfahrzeuge</b></p>
<p><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</b></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16564" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16564" class="wp-image-16564" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w35-tz-Cefmov-Jaaskelantie-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-16564" class="wp-caption-text">Cefmof erwirbt die Gebäude von Jääskelän Tila und will dort Wasserstoffprojekte entwickeln. © Cefmof / Kiinteistönvälitys Enberg.</p></div>
<p><b>(Finnland) Cefmof Hydrogen Oy hat von Jääskelä Innovation Oy die Gebäude des Anwesens Jääskelän Tila im Südosten der Stadt Jyväskylä erworben. </b>Die Historie des heutigen Naherholungsgebiets reicht zurück bis in das 18. Jahrhundert. Der Erwerb werde den öffentlichen Zugang zu den Naturpfaden rund um Jääskelän Tila nicht beeinträchtigen. Cefmof will dort den Angaben zufolge „eine neue Umgebung für praktische Wasserstoffanwendungen und kommerziell orientierte Aktivitäten“ entwickeln. Das Unternehmen plant, die Einrichtungen zu restaurieren, zu renovieren und weiterzuentwickeln. Das „Hydrogen House“-Projekt solle zeigen, wie Wasserstoff produziert, gelagert und in verschiedenen Alltagsanwendungen verwendet werden könne. Cefmof Hydrogen Oy ist eine Tochter der Central Finland Mobility Foundation, die sich auf die Entwicklung von Wasserstoffinfrastruktur, Dienstleistungen und kommerziell orientierte Aktivitäten konzentriert. Cefmof betreibt in Jyväskylä bereits eine <a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-23/" target="_blank" rel="noopener">Wasserstofftankstelle</a> und hatte jüngst eine schwimmende mit Wasserstoff betriebene <a href="https://power-to-x.de/heiss-kalt-finnen-entwickeln-schwimmende-wasserstoffsauna/" target="_blank" rel="noopener">Sauna</a> vorgestellt.</p>
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<div id="attachment_16565" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16565" class="wp-image-16565" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w35-tz-Perdaman-Helios-Electric-Hydrogen-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-16565" class="wp-caption-text">Electric Hydrogen wird bevorzugten Elektrolyseur-Anbieter für Perdamans geplantes Projekt Helios. © Perdaman Group</p></div>
<p><b>(Australien) Die Perdaman Group hat Electric Hydrogen als „bevorzugten Elektrolyseanbieter“ für das Projekt „Helios Phase 2“ benannt.</b> Die Anlage soll einst in Karratha (Western Australia) 120 Barrel grünen Wasserstoff pro Tag produzieren. Der Strom stamme aus einem Solarpark mit voraussichtlich einem Gigawatt installierter Leistung. Der Energieträger werde an die künftige Harnstoff- und Ammoniakproduktionsanlage auf der Burrup-Halbinsel nahe Karratha in der Pilbara-Region geliefert. Die Kapazität liege bei jährlich 2,3 Millionen Tonnen. Die Investitionen in das „Ceres“ genannte Vorhaben beliefen sich auf 6,45 Milliarden australische Dollar, so das Unternehmen. Unterstützung gebe es durch Kredite der australischen Regierung in Höhe von etwa 475 Millionen Dollar. Während der Bauphase schaffe man 2.500 Arbeitsplätze. Den Grundstein für eine 30-MW-Solarfarm (Helios Phase 1) hatte Perdaman im März dieses Jahres gelegt.</p>
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<div id="attachment_16566" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16566" class="wp-image-16566" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w35-tz-VPI-Vietnam-dau-khi-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-16566" class="wp-caption-text">TÜV Süd und VPI vereinbaren technische Zusammenarbeit. © VPI Vietnam Petroleum Institute</p></div>
<p><b>(Vietnam) Das Erdölinstitut VPI (Vietnam Petroleum Institute) und die Vietnam-Depandance des TÜV Süd wollen zur Unterstützung des Energiewendeprozesses in Vietnam enger zusammenarbeiten. </b>Nach Angaben der offiziellen staatlichen Plattform <a href="https://www.vietnam.vn/de/vpi-va-tuv-sud-viet-nam-hop-tac-phat-trien-cac-giai-phap-ho-tro-qua-trinh-chuyen-dich-nang-luong" target="_blank" rel="noopener">„Vietnam.vn“</a> zufolge würden VPI, Teil des staatlichen Öl- und Gaskonzern Vietnam Oil and Gas Group (Petrovietnam), und TÜV bei der Bereitstellung technischer Lösungen kooperieren, die mit Offshore-Windkraft, Netzstrom, Wasserstoff, Kernenergie, Batteriespeichersystemen (BESS), Technologien zur Kohlenstoffabscheidung, -nutzung und -speicherung (CCS/CCUS) sowie Verbundwerkstoffen in Verbindung stehen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16567" style="width: 365px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16567" class="wp-image-16567" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w35-tz-TU-Berln-Tabelle-Text-AB.jpg" alt="" width="355" height="210" /><p id="caption-attachment-16567" class="wp-caption-text">Energie-Transportkosten pro Kilometer. © TU Berlin / Sceenshot aus der Studie</p></div>
<p><b>(Deutschland) Ein klimaneutrales Energiesystem in Europa könnte weitgehend auf direkter Elektrifizierung basieren.</b> Für Anwendungen, die sich auch künftig nicht sinnvoll elektrifizieren lassen – etwa in der Schifffahrt oder Teilen der Chemieindustrie – könne man Methanol statt Wasserstoff nutzen. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie der Berliner Technischen Universität (TU Berlin). Demnach ließen sich – „anders als noch vor wenigen Jahren angenommen“ – inzwischen „deutlich mehr Bereiche direkt elektrifizieren“, etwa durch batterieelektrische Lastwagen oder elektrische Lösungen für die Wärmebereitstellung. Die Gesamtsystemkosten wären nur geringfügig höher, während Methanol deutliche Vorteile bei Transport, Speicherung und Infrastruktur biete. Es sei „wahrscheinlich, dass die Nachfrage nach Wasserstoff deutlich überschätzt wurde“, sagt Tom Brown, Leiter des Fachgebiets „Digitale Transformation in Energiesystemen“ an der TU. „Mit Methanol statt Wasserstoff könnte man die Infrastruktur wesentlich flexibler an die tatsächliche Nachfrage anpassen.“ Während Wasserstoff wegen seiner kleinen Molekülgröße und seiner geringen Dichte lange Pipelines und unterirdische Speicher erfordert, lasse sich flüssiges Methanol mit vergleichsweise geringem Aufwand per Schiff, Bahn, Lkw oder in alten Öl-Pipelines transportieren und in Tanks lagern. <b>Die Studie <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2542435126001480?via%3Dihub" target="_blank" rel="noopener">„A minimal methanol backstop for high-electrification scenarios“</a> ist im Fachmagazin Joule veröffentlicht.</b></p>
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<div id="attachment_16568" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16568" class="wp-image-16568" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w35-tz-European-Energy-OMV-dk-power-to-x-kasso-2025-81-first-raw-methanol-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-16568" class="wp-caption-text">OMV bezieht künftig eMethanol aus dem dänischen Kassø. © European Energy Deutschland GmbH</p></div>
<p><b>(Dänemark) Die OMV AG bezieht künftig eMethanol aus der Anlage Solar Park Kassø (SPK) in Aabenraa, ein Joint Venture von European Energy (51 Prozent) und Mitsui &amp; Co., Ltd. (49 Prozent).</b> Abnahmemenge und Laufzeit des Vertrages mit dem Kraftstoff- und Chemieunternehmen wurden nicht genannt, doch habe es bereits eine erste Lieferung gegeben. Die Vereinbarung sei nach Angaben von European Energy der vierte öffentlich bekannt gegebene langfristige Abnahmevertrag für in Kassø produziertes eMethanol. Bisher seien Verträge mit A.P. Moller-Maersk, der Lego Group und Novo Nordisk geschlossen worden. Die Anlage wurde im Mai 2025 eingeweiht und verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von 42.000 Tonnen. Sie befindet sich direkt neben dem Solarpark Kassø mit einer installierten Leistung von 304 Megawatt. European Energy wurde 2004 in Dänemark gegründet. Seit 20 Jahren ist das Unternehmen auch in Deutschland aktiv mit Niederlassungen in Hamburg, Potsdam, Teuchern, Leipzig und Wiesbaden.</p>
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<div id="attachment_16569" style="width: 363px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16569" class="wp-image-16569" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w35-tz-Sasol-Text-AB.jpg" alt="" width="353" height="257" /><p id="caption-attachment-16569" class="wp-caption-text">Erstellen gemeinsam eine Konzeptstudie zur Nutzung grünen Wasserstoffs am Sasol-Standort Sasolburg, Südafrika. © Envision Energy</p></div>
<p><b>(Südafrika) Das chinesische Technologieunternehmen Envision Energy und der Chemiekonzern Sasol Ltd. arbeiten gemeinsam an der Designstudie für eine Anlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff am Sasol-Standort Sasolburg in Südafrika.</b> Damit solle untersucht werden, wie erneuerbare Stromerzeugung, Energiespeicher und Elektrolysesysteme in die dortigen betrieblichen Anforderungen integriert werden könnten. Das Ergebnis wird noch in diesem Jahr erwartet und werde „technische sowie wirtschaftliche Erkenntnisse liefern, um potenzielle zukünftige Investitionsentscheidungen“ zu unterstützen. Sasol prüft derzeit Möglichkeiten, seine bestehenden industriellen Kapazitäten und Infrastruktur für neue Technologien zu nutzen.</p>
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<div id="attachment_16570" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16570" class="wp-image-16570" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w35-tz-SwRI-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="349" height="232" /><p id="caption-attachment-16570" class="wp-caption-text">Das Southwest Research Institute hat einen für mittelschwere Nutzfahrzeuge konzipierten Wasserstoff-Verbrennungsmotor entwickelt. © SwRI</p></div>
<p><b>(USA) Das Southwest Research Institute (SwRI) in San Antonio, Texas, hat die Entwicklung eines Wasserstoff-Verbrennungsmotors (ICE, Internal Combustion Engine) für mittelschwere Nutzfahrzeuge abgeschlossen.</b> Die Eigenschaften ähnelten denen eines herkömmlichen Diesel-Verbrenners. Dabei habe das SwRI mit einem namentlich nicht genannten Kunden zusammengearbeitet, um den Motor mit Turbolader zu planen, zu entwerfen und herzustellen. Das anfängliche Programm umfasste sowohl die Entwicklung von Einzylinder- als auch Mehrzylindermotoren. Der Motor basiere auf dem „Pent-Roof“-Design moderner Verbrennungsmotoren, das für die Verbrennung von Benzin entwickelt und für die schnelleren Verbrennungsgeschwindigkeiten von Wasserstoff optimiert wurde.</p>
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<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Wasserstoffmärkte (9): Niederlande sind auf dem Weg von der Planung zur Umsetzung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 12:38:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrolyse]]></category>
		<category><![CDATA[H2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Berlin / Deutschland) – Der niederländische Wasserstoffmarkt zählt über 300 aktive oder geplante Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Offshore-Windenergieerzeugung über Elektrolyse, Transport und Speicherung bis hin zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-9-niederlande-sind-auf-dem-weg-von-der-planung-zur-umsetzung/">Wasserstoffmärkte (9): Niederlande sind auf dem Weg von der Planung zur Umsetzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Berlin / Deutschland) –</b><b> </b>Der niederländische Wasserstoffmarkt zählt über 300 aktive oder geplante Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Offshore-Windenergieerzeugung über Elektrolyse, Transport und Speicherung bis hin zu industriellen und mobilen Anwendungen. Bis 2028 sei ein Anstieg der grünen Wasserstoffproduktion von nahezu null auf rund 540.000 Tonnen zu erwarten, bis 2030 auf 880.000 Tonnen jährlich. Ab 2032 stabilisiere sich die Kapazität voraussichtlich bei knapp 900.000 Tonnen. Dies geht aus einer Zielmarktanalyse der Exportinitiative Energie des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWK) hervor.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div id="attachment_7679" style="width: 380px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7679" class="wp-image-7679" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/07/w28-Gasunie-Grafik-Waterstofnetwerk2030-B1.jpg" alt="" width="370" height="192" /><p id="caption-attachment-7679" class="wp-caption-text">Gasunie entwickelt das Wasserstofftransportnetz in den Niederlanden. © N.V. Nederlandse Gasunie</p></div>
<p>Mit einer geplanten Elektrolysekapazität von vier Gigawatt (GW) bis 2035 positioniere sich das Land demnach „konsequent als europäische Drehscheibe für Produktion, Import sowie Verteilung von Wasserstoff“ und profitiere dabei „von einer einzigartigen Kombination aus strategischer Hafenlage, umrüstbarer Gasinfrastruktur, leistungsfähiger Forschungslandschaft und einer ausgeprägten Kooperationskultur“, so die Autoren der Auslandshandelskammer Niederlande (AHK).</p>
<p>Bemerkenswert sei die strukturelle Lücke zwischen geplanter Produktionskapazität und bisher gesicherter Abnahme. Letztere verbleibe über den gesamten Zeithorizont auf sehr niedrigem Niveau, was „ein deutliches Signal für den enormen Infrastrukturbedarf ist“, der Produktion und Verbrauch erst verbindet.</p>
<p>Parallel dazu befinde sich der Markt in einer „deutlichen Reifungsphase“. Standen bisher 119 Projekte im Konzeptstadium und 82 betriebsbereit, kehre sich dieses Verhältnis bis 2030 vollständig um, so die Autoren: „Rund 270 von den mehr als 300 Projekten werden dann operationell sein.“</p>
<h3><b>Elektrolyse und Wasserstoffproduktion</b></h3>
<p>Obwohl einige niederländische Unternehmen auch eigene Elektrolyselösungen entwickeln, bestehe ein erheblicher Bedarf an spezialisierten Zulieferkomponenten, den lokale Akteure nicht vollständig abdeckten. Gefragt seien insbesondere Hersteller von Membranstacks und Elektrodenkomponenten für PEM- und alkalische Elektrolyseure, Lieferanten von Katalysatorschichten, Bipolarplatten und Dichtungsmaterialien sowie Anbieter von Leistungselektronik, Gleichrichtern und Steuerungssystemen für Großelektrolyseure.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Hinzu komme Bedarf an Gas- und Wasseraufbereitungstechnik, die eine kontinuierliche, hochreine Wasserstoffproduktion gewährleistet. Im Bereich der grünen Wasserstoffproduktion dominierten sowohl internationale Großkonzerne als auch spezialisierte niederländische Technologieunternehmen.</p>
<ul>
<li><b>Shell Nederland B.V.</b> baut mit dem Projekt <b>Holland Hydrogen I</b> (200 MW) die derzeit größte Anlage für erneuerbaren Wasserstoff in Europa auf dem Gelände der Tweede Maasvlakte in Rotterdam. Die Anlage soll täglich bis zu 60 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren (<a href="https://power-to-x.de/shell-baut-in-rotterdam-anlage-fuer-erneuerbaren-wasserstoff-mit-einer-leistung-von-200-megawatt/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</li>
<li><b>HyCC B.V.</b> (Hydrogen Chemistry Company), Spezialist für großskalige Elektrolyseanlagen, entwickelt mehrere Projekte in Rotterdam, Delfzijl und Amsterdam mit einem Gesamtvolumen von mehreren Hundert Megawatt (<a href="https://power-to-x.de/power2x-uebernimmt-den-niederlaendischen-chemikalienhersteller-hycc/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</li>
<li><b>VoltH2 Operating B.V.</b> entwickelt und betreibt Elektrolyseure, darunter eine 50-Megawatt-Anlage in Delfzijl sowie Projekte in Vlissingen, Terneuzen und Gelsenkirchen mit einer potenziellen Produktionskapazität von insgesamt fast 200 Megawatt (<a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-08-2/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</li>
<li><b>Alquion B.V.</b>, ein im April 2026 gegründeter Zusammenschluss von Battolyser Systems und VDL Hydrogen Systems, hat eine Batterie-Elektrolyseur-Technologie („Flexolyser“) entwickelt, die Stromspeicherung und Wasserstoffproduktion in einem System vereint (<a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-30-2/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</li>
<li><b>XINTC B.V.</b> entwickelt wartungsarme Elektrolyseure aus Kunststoff ohne seltene Rohstoffe, die direkt an fluktuierende erneuerbare Energiequellen angeschlossen werden können.</li>
<li><b>Air Liquide</b> und <b>Total Energies</b> investieren gemeinsam in Elektrolyseprojekte in Rotterdam (200 MW) und Zeeland (250 MW) (<a href="https://power-to-x.de/air-liquide-baut-in-rotterdam-elektrolyseur-mit-200-megawatt-leistung/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</li>
<li><b>Eneco, RWE, Equinor</b> und <b>Shell </b>installieren im Rahmen des Konsortiums NortH2 eine Anlage für grünen Wasserstoff im Gigawatt-Maßstab. Die Elektrolyse wird zunächst im Eemshaven stattfinden. Möglicherweise kann die H2-Produktion in einer späteren Phase durch Elektrolyse auf See weiter ausgebaut werden.</li>
</ul>
<h3><b>Speicherung vorrangig in Salzkavernen</b></h3>
<p>Für die großskalige Wasserstoffspeicherung setzten die Niederlande überwiegend auf die Umnutzung von Salzkavernen.</p>
<ul>
<li>Der niederländische staatliche Ferngasnetzbetreiber <b>Gasunie BV</b> entwickelt über seine Tochter <b>Hystock BV</b> in Zuidwending (Provinz Groningen) vier Salzkavernen mit einer Gesamtkapazität von rund 216 GWh. Die erste Kaverne soll bis 2031 in Betrieb gehen; die Nachfrage übersteige bereits die verfügbare Kapazität. Kooperationspartner ist der Salinenbetreiber Nobian (<a href="https://power-to-x.de/hystock-vermarktet-im-juni-speicherplatz-in-kaverne-fuer-wasserstoff/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</li>
<li><b>Koninklijke Vopak N.V.</b> positioniert sich als Betreiber von Terminalinfrastruktur und Importlagern in den Seehäfen Rotterdam und Amsterdam. Das Unternehmen entwickelt gemeinsam mit internationalen Partnern wie <b>Hydrogenious LOHC Technologies GmbH</b> Speicher und Umschlagskonzepte für flüssige Wasserstoffträger wie Ammoniak und LOHC (Liquid Organic Hydrogen Carrier).</li>
<li><b>H2Storage B.V.</b> spezialisiert sich auf Hochdruckspeicherung in Leichtbau-Kompositzylindern (bis 700 bar) für dezentrale Anwendungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.</li>
<li><b>Proton Ventures B.V.</b> entwickelt modulare Ammoniakproduktionsanlagen und Speicher auf Basis erneuerbarer Energien. Ammoniak dient dabei als Wasserstoffträger und ermöglicht dezentrale Langzeitspeicherung.</li>
<li><b>Demaco Holland B.V.</b> liefert kryogene Lösungen für Flüssigwasserstoff-Projekte (LH2). Das Portfolio umfasst Ladeinfrastrukturen, vakuumisolierte Transferleitungen und Kopplungssysteme. Seit 2024 ist Demaco Teil von OPW Clean Energy Solutions, einem internationalen Verbund für kryogene Speicher-, Verteil- und Strömungssteuerungssysteme.</li>
</ul>
<p>Das Marktpotenzial für grünen Wasserstoff in den Niederlanden gilt als &#8222;sehr groß&#8220; – nicht zuletzt aufgrund staatlicher Unterstützung, so die Studie.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div id="attachment_16540" style="width: 410px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16540" class="wp-image-16540" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w35-Niederlande-4-SWOT-Text-AB.jpg" alt="" width="400" height="259" /><p id="caption-attachment-16540" class="wp-caption-text">SWOT-Analyse für deutsche Unternehmen auf dem niederländischen Wasserstoffmarkt. © AHK Niederlande</p></div>
<p>Der Markt befinde sich im Übergang von der Planungs- zur Umsetzungsphase. Die Beschaffungsentscheidungen für Technologien, Komponenten und Dienstleistungen in den meisten laufenden Projekten fielen zwischen 2025 und 2028. Die AHK empfiehlt einen rechtzeitiger Eintritt über Referenzprojekte, Testinfrastrukturen oder als Zulieferer in bestehenden Konsortien, da Beschaffungsentscheidungen in Großprojekten erfahrungsgemäß früh und auf Basis etablierter Partnerschaften getroffen würden.<span class="Apple-converted-space"> Die niederländische Regierung bereite eine gesetzliche Verpflichtung vor, womit die Nachfrage nach grünem Wasserstoff verbindlich abgesichert und Industrieunternehmen schrittweise zur Abnahme und Nutzung grünen Wasserstoffs verpflichtet würden. </span></p>
<div id="attachment_16541" style="width: 242px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16541" class="wp-image-16541" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w35-Niederlande-5-Analyse-Titel-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="232" height="328" /><p id="caption-attachment-16541" class="wp-caption-text">Der niederländische Markt für Wasserstoffprojekte befindet sich in einer „deutlichen Reifungsphase“ und bietet auch für deutsche Unternehmen noch Platz für Geschäftsmodelle. © AHK Niederlande</p></div>
<p>Das Kabinett stelle für das Jahr 2026 Fördermittel für der nachhaltige Energieerzeugung in Höhe von rund acht Milliarden Euro zur Verfügung. Parallel dazu werde der Aufbau eines landesweiten Wasserstoff-Backbones vorangetrieben, um Industriecluster, Häfen und Importterminals miteinander zu verbinden. Die deutsch-niederländische Kooperation konzentriert sich insbesondere auf den Import von grünem Wasserstoff, den Ausbau grenzüberschreitender Infrastruktur sowie die industrielle Nutzung in energieintensiven Industrien. Im Mai 2025 kündigten Deutschland und die Niederlande gemeinsame Investitionen von jeweils 300 Millionen Euro im Rahmen der H2Global-Stiftung an, um den Import von grünem Wasserstoff nach Nordwesteuropa wirtschaftlich attraktiver zu gestalten.</p>
<p>Die Zielmarktanalyse <b><a href="https://www.german-energy-solutions.de/GES/Redaktion/DE/Publikationen/Marktanalysen/2026/zma-niederlande.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener">„Niederlande: Grüner Wasserstoff – Infrastruktur, Speicherung, und Distribution. Zielmarktanalyse 2026“</a> gibt es kostenfrei als PDF (40 Seiten).<br />
</b>GES bietet eine <b><a href="https://www.german-energy-solutions.de/GES/Redaktion/DE/Veranstaltungen/Intern/2026/Energie-Geschaeftsreisen/gr-niederlande.html" target="_blank" rel="noopener">Wasserstoffgeschäftsreise</a> vom 22.09-24.09.2026: </b>Grüner Wasserstoff: Infrastruktur, Speicherung und Distribution in den Niederlanden.<br />
Eine Übersicht aller laufenden und geplanten Projekte bietet die interaktive <a href="https://waterstofkaart.nederlandwaterstofland.nl/en/" target="_blank" rel="noopener">Wasserstoffkarte.</a></p>
<p>Wir stellen die <strong>Länderanalysen für Wasserstoffmärkte der Exportinitiative Energie des BMWE</strong> in lockerer Folge vor. Bisher erschienen:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="FacHnnuv1l"><p><a href="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-1-norwegen-unterstuetzt-die-wertschoepfungskette-im-land-und-den-export/">Wasserstoffmärkte (1): Norwegen unterstützt die Wertschöpfungskette im Land und den Export</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Wasserstoffmärkte (1): Norwegen unterstützt die Wertschöpfungskette im Land und den Export“ – Power-to-X" src="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-1-norwegen-unterstuetzt-die-wertschoepfungskette-im-land-und-den-export/embed/#?secret=kLaga4bt3v#?secret=FacHnnuv1l" data-secret="FacHnnuv1l" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="HVUZPXCcmD"><p><a href="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-2-grossbritannien-sieht-sich-als-vorreiter-bei-ccus-technologien/">Wasserstoffmärkte (2): Großbritannien sieht sich als Vorreiter bei CCUS-Technologien</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Wasserstoffmärkte (2): Großbritannien sieht sich als Vorreiter bei CCUS-Technologien“ – Power-to-X" src="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-2-grossbritannien-sieht-sich-als-vorreiter-bei-ccus-technologien/embed/#?secret=6z7VoBuO7C#?secret=HVUZPXCcmD" data-secret="HVUZPXCcmD" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="7P4C2rMfxy"><p><a href="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-3-vietnam-hat-grosses-potenzial-fuer-gruenen-wasserstoff/">Wasserstoffmärkte (3): Vietnam hat großes Potenzial für grünen Wasserstoff</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Wasserstoffmärkte (3): Vietnam hat großes Potenzial für grünen Wasserstoff“ – Power-to-X" src="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-3-vietnam-hat-grosses-potenzial-fuer-gruenen-wasserstoff/embed/#?secret=09tiColMQI#?secret=7P4C2rMfxy" data-secret="7P4C2rMfxy" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="RLN1ItLnmQ"><p><a href="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-4-jordanien-bietet-chancen-fuer-industrielle-anwendungen/">Wasserstoffmärkte (4): Jordanien bietet Chancen für industrielle Anwendungen</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Wasserstoffmärkte (4): Jordanien bietet Chancen für industrielle Anwendungen“ – Power-to-X" src="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-4-jordanien-bietet-chancen-fuer-industrielle-anwendungen/embed/#?secret=LVzj3nK0rs#?secret=RLN1ItLnmQ" data-secret="RLN1ItLnmQ" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="pgyhGXD1oJ"><p><a href="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-5-kanada-punktet-mit-gruenem-wasserstoff-und-biokraftstoff/">Wasserstoffmärkte (5): Kanada punktet mit grünem Wasserstoff und Biokraftstoff</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Wasserstoffmärkte (5): Kanada punktet mit grünem Wasserstoff und Biokraftstoff“ – Power-to-X" src="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-5-kanada-punktet-mit-gruenem-wasserstoff-und-biokraftstoff/embed/#?secret=o0YKMOAlLP#?secret=pgyhGXD1oJ" data-secret="pgyhGXD1oJ" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="r9MZdTKbRX"><p><a href="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-6-suedafrika-kann-gruenen-wasserstoff-fuer-155-euro-produzieren/">Wasserstoffmärkte (6): Südafrika kann grünen Wasserstoff für 1,55 Euro produzieren</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Wasserstoffmärkte (6): Südafrika kann grünen Wasserstoff für 1,55 Euro produzieren“ – Power-to-X" src="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-6-suedafrika-kann-gruenen-wasserstoff-fuer-155-euro-produzieren/embed/#?secret=pzjaN7Krtz#?secret=r9MZdTKbRX" data-secret="r9MZdTKbRX" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="G3WEN8RnNI"><p><a href="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-7-namibia-sucht-investoren-fuer-wasserstoff-wind-und-pv-strom/">Wasserstoffmärkte (7): Namibia sucht Investoren für Wasserstoff, Wind- und PV-Strom</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Wasserstoffmärkte (7): Namibia sucht Investoren für Wasserstoff, Wind- und PV-Strom“ – Power-to-X" src="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-7-namibia-sucht-investoren-fuer-wasserstoff-wind-und-pv-strom/embed/#?secret=3NMsA2AYIS#?secret=G3WEN8RnNI" data-secret="G3WEN8RnNI" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="QdvJiiboxl"><p><a href="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-8-indonesien-will-gruenen-wasserstoff-fuer-industrie-und-export/">Wasserstoffmärkte (8): Indonesien will grünen Wasserstoff für Industrie und Export</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Wasserstoffmärkte (8): Indonesien will grünen Wasserstoff für Industrie und Export“ – Power-to-X" src="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-8-indonesien-will-gruenen-wasserstoff-fuer-industrie-und-export/embed/#?secret=hAi7j7qCGX#?secret=QdvJiiboxl" data-secret="QdvJiiboxl" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Der Hafen von Rotterdam positioniert sich mit der Maasvlakte seit geraumer Zeit als Drehscheibe für grünen Wasserstoff und Kraftstoffe. © Port of Rotterdam Authority / Danny Cornelissen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/wasserstoffmaerkte-9-niederlande-sind-auf-dem-weg-von-der-planung-zur-umsetzung/">Wasserstoffmärkte (9): Niederlande sind auf dem Weg von der Planung zur Umsetzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 34)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 22:30:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[ABO Energy]]></category>
		<category><![CDATA[BHEL]]></category>
		<category><![CDATA[First Ammonia]]></category>
		<category><![CDATA[Getech]]></category>
		<category><![CDATA[Hereon]]></category>
		<category><![CDATA[HSU]]></category>
		<category><![CDATA[Hystar]]></category>
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		<category><![CDATA[Meter-Q]]></category>
		<category><![CDATA[Meyer Werft]]></category>
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		<category><![CDATA[Sunfire]]></category>
		<category><![CDATA[Topsoe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland: Sunfire startet Bau der Hochtemperatur-Elektrolyse in Schwarzheide +++ Kanada: Next Hydrogen schließt Design von 10-MW-Tankstation ab +++ Deutschland: Abo Energy verkauft Wasserstoffprojekt an Tyczka +++ Marokko: Ornx beauftragt KBR [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-34/">In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 34)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Deutschland: Sunfire startet Bau der Hochtemperatur-Elektrolyse in Schwarzheide </b>+++<b> Kanada: Next Hydrogen schließt Design von 10-MW-Tankstation ab </b>+++<b> Deutschland: Abo Energy verkauft Wasserstoffprojekt an Tyczka </b>+++<b> Marokko: Ornx beauftragt KBR mit Pre-Feed-Studie für Ammoniakproduktion </b>+++<b> Deutschland: Vorwerk Group übernimmt Meter-Q Solutions </b>+++<b> Finnland: Methanisierungsanlage von P2X Solutions für die nächsten zehn Jahre ausgebucht </b>+++<b> Deutschland: Hereon, Meyer Werft und HSU entwickeln Wasserstoffspeicher zur Versorgung von Passagierschiffen in Häfen </b>+++<b> USA: Topsoe liefert Technologie für das Green Ammonia-Projekt von First Ammonia </b>+++<b> Indien: Hystar und BHEL planen lokale Produktion von PEM-Elektrolyseuren </b>+++<b> Großbritannien: Getech erfasst Potenzial an natürlichem Wasserstoff in Europa</b></p>
<p><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</b></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16526" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16526" class="wp-image-16526" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w34-tz-Sunfire-Spatenstich-Testanlage-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-16526" class="wp-caption-text">Spatenstich für Sunfires SOEC-Anlage in Schwarzheide (v.l.): Anne Francken (Kaufmännische Geschäftsführerin BASF InfraService &amp; Solutions Lausitz GmbH), Jürgen Fuchs (Vorsitzender der Geschäftsführung BASF InfraService &amp; Solutions Lausitz GmbH), Nils Aldag (CEO Sunfire), Christian von Olshausen (CTO Sunfire). © BASF InfraService &amp; Solutions Lausitz GmbH</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Sunfire SE beginnt im brandenburgischen Schwarzheide im Industriepark Lausitz am BASF-Standort mit dem Bau einer Testanlage für Hochtemperatur-Elektrolyse (SOEC). </b>Die Technologie nutzt verfügbare Abwärme und ermöglicht dadurch eine höchst effiziente Wasserstoffproduktion. Sunfire erreicht Rekordwirkungsgrade von bis zu 89 Prozent. Angaben zu den Kosten oder der Kapazität machte das Unternehmen nicht. Erst kürzlich hatte die Thyssenkrupp Nucera AG ein SOEC-Vorhaben im thüringischen Anstadt nach langer Vorbereitungszeit gestoppt (<a href="https://power-to-x.de/thyssenkrupp-nucera-streicht-soec-projekt-und-investitionen-in-thueringen/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16527" style="width: 349px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16527" class="wp-image-16527" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w34-tz-Next-Hydrogen-Text-AB-759x675.jpg" alt="" width="339" height="302" /><p id="caption-attachment-16527" class="wp-caption-text">Next Hydrogen plant in British Columbia den Bau einer Wasserstofftankstelle, basierend auf seinen containerisierten Elektrolyseuren. © Next Hydrogen Solutions Inc.</p></div>
<p><b>(Kanada) Die Next Hydrogen Solutions Inc. hat das „Basic Design Engineering Package“ (BDEP) für eine geplante Tankstelle in British Columbia abgeschlossen. </b>Das Projekt solle die Dekarbonisierung der Provinz für den Verkehrssektor unterstützen. Das Design basiere auf Next Hydrogens kommerziell eingesetzten containerisierten Elektrolyseuren. Eine finanzielle Investitionsentscheidung (FID) wird bis Ende 2026 erwartet. Der Bau könne voraussichtlich Ende 2027 / Anfang 2028 stattfinden. Der Auftraggeber wurde nicht genannt. British Columbia verfügt über große Kapazitäten an Wasserkraft für grünen Strom, investiert stark in Wasserstofftechnologien und positioniert sich insbesondere bei mittleren und schweren Fahrzeugen, bei denen Batterien Reichweiten- und Ladezeitbeschränkungen haben. Wasserstoffbetriebene Lkw werden im Lower Mainland von BC getestet, wo Güterkorridore und Wasserstoffhubs innerhalb der Provinz voranschreiten.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16529" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16529" class="wp-image-16529" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w34-tz-Abo-Energy-B.jpeg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-16529" class="wp-caption-text">Abo Energy verkauft Elektrolyseur, eine Tankstelle sowie eine Trailer-Abfüllstation in Hessen an Tyczka. © Abo Energy GmbH &amp; Co. KGaA</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Abo Energy GmbH &amp; Co. KGaA verkauft ein Wasserstoffprojekt im hessischen Hünfeld-Michelsrombach bei Fulda an die Tyczka Hydrogen GmbH. Die Anlage umfasst einen Elektrolyseur, eine Tankstelle sowie eine Trailer-Abfüllstation. </b>Nach mehreren Jahren Planung und 13 Monaten Bauzeit habe Abo Energy das Projekt im Sommer 2025 in Betrieb genommen. Es wurde im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) mit zwölf Millionen Euro durch das Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Juli 2025 erhielt die Anlage das TÜV-Zertifikat nach dem CertifHy EU RNFBO Voluntary Scheme (Renewable Fuel of Non-Biological Origin). Seitdem produziert der fünf Megawatt leistende PEM-Elektrolyseur jährlich 450 Tonnen grünen Wasserstoff für die 350-bar-Tankstelle und die Trailer-Abfüllstation vor Ort für Brennstoffzellenbusse und Lkw. Der dafür benötigte Strom kommt aus Wind- und Solarparks.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11420" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11420" class="wp-image-11420" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/05/w20-Holmaneset-2-KBR-Zentrale-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-11420" class="wp-caption-text">KBR-Zentrale in Houston, Texas. © KBR Inc.</p></div>
<p><b>(Marokko) Das US-amerikanisches Ingenieur- und Bauunternehmen KBR Inc. erstellt als Konsortialführer für Ornx Green Hydrogen eine Pre-Front-End Engineering Design-Studie (Pre-FEED) für ein Ammoniakprojekt in der Region Laâyoune-Sakia El Hamra in Marokko.</b> Die zugrunde liegenden Pläne sehen eine Elektrolyseleistung von etwa 900 Megawatt für 100.000 Tonnen Wasserstoff vor sowie eine Produktionskapazität von 560.000 Tonnen Ammoniak. Das Projekt solle zum Aufbau einer wettbewerbsfähigen grünen Wasserstoffindustrie „die reichhaltigen erneuerbaren Ressourcen der Region und den strategischen Zugang zur Hafeninfrastruktur“ nutzen, so das Unternehmen, womit dann mutmaßlich auch der Export impliziert wäre. Zu dem Konsortium gehören GE Vernova, Electric Hydrogen und Terabase. Die Studie wird durch Mittel der U.S. Trade and Development Agency (USTDA) unterstützt. Ornx ist ein Konsortium aus dem US-amerikanischen Unternehmen Ortus, Acciona (Spanien) und Nordex (Deutschland). Das Joint Venture ist einer von fünf Investoren, die Marokko im März 2025 für die Entwicklung von sechs Projekten für grünen Wasserstoff und Ammoniak im Süden des Landes ausgewählt hatte.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16530" style="width: 261px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16530" class="wp-image-16530" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w34-tz-Vorwerk-MeterQ-Text-AB-473x675.jpg" alt="" width="251" height="358" /><p id="caption-attachment-16530" class="wp-caption-text">Gehört jetzt zur Vorwerk Group: Gaschromatograph „MGC direct“ von MeterQ mit Entnahmesonde im Wetterschutzkasten. © MeterQ</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Friedrich Vorwerk Group SE, Pipeline- und Anlagenbauer für Erdgas-, Strom- und Wasserstoffinfrastruktur, hat den Geschäftsbetrieb der Meter-Q Solutions GmbH im hessischen Friedberg übernommen.</b> Der Standort werde als Betriebsstätte der Tochter Vorwerk Gas Technology GmbH unter der Marke „meterQ“ fortgeführt. Das 2014 gegründete Unternehmen zähle zu den wenigen in Deutschland, welche „die Gasbeschaffenheitsmessung in dieser Breite und Tiefe“ beherrsche. Es fertige und betreue stationäre und mobile Mess- und Analyseanlagen für Erdgas, Wasserstoff und Biogas nebst Speicher, Transport- und Verteilnetze. Systeme aus Friedberg seien „bei nahezu allen deutschen Netzbetreibern im Einsatz“. MeterQ habe unter anderem einen Gaschromatograph mit Entnahmesonde im Portfolio, die das nicht benötigte Messgas ohne separaten Bypass direkt in die Gasleitung zurückführe und Erdgasemissionen gegenüber herkömmlichen Prozessgaschromatographen maßgeblich reduziere. Die Expertise ergänze das Vorwerk-Know-how in der Gas- und Wasserstofftechnologie. Das Unternehmen aus Tostedt (Niedersachsen) hat in der Vorwerk Gas Technology GmbH die Bereiche Gas-, Wasserstoff- und Energietechnik gebündelt.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16531" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16531" class="wp-image-16531" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w34-tz-P2X-Harjavalta-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-16531" class="wp-caption-text">Die Produktionsanlage von P2X Solutions in Harjavalta: Links die Methanisierungsanlage (Gebäude Nummer 2), davor die Methanbehälter (5). Der grüne Wasserstoff wird im Gebäude rechts (1) hergestellt. © P2X Solutions Oy</p></div>
<p><b>(Finnland) P2X Solutions Oy wird ab Oktober 2026 an die Schweizer Avanca Energy AG synthetisches Methan liefern. Mit der Vereinbarung sei die derzeitige Kapazität der Anlage zur Methanproduktion in Harjavalta „für die nächsten zehn Jahre ausverkauft“.</b> Vertragspartner sind die Avanca-Töchter Avanca Renewables AG und Alternoil GmbH. Die kommerzielle Zusammenarbeit solle überdies erheblich ausgebaut und das Liefervolumen gegenüber dem Niveau von 2026 verzehnfacht werden. Das von P2X Solutions gelieferte e-Methan (e-LNG) werde für schwere Fahrzeuge über das Tankstellennetzwerk von Avanca / Alternoil bereitgestellt. Die in Niedersachsen beheimatete Alternoil GmbH betreibt Deutschlands größtes erneuerbares LNG-Verteilnetz mit 56 Tankstellen und mehr als 120 Abgabestellen. Avanca Energy und ihre Tochtergesellschaften decken den gesamten Prozess von der Produktion über Speicher bis zur Betankung ab. Erst im Juli hatten das finnische Technologieunternehmen Nordic Ren-Gas und die Avanca Group den Abschluss eines Vertrages zur Lieferung von grünem Methan im Wert von einer Milliarde Euro verkündet (<a href="https://power-to-x.de/ren-gas-schliesst-milliardenvertraege-fuer-gruenes-methan-mit-tankstellenbetreibern/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16532" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16532" class="wp-image-16532" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w34-tz-Hereon-H2Mass-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-16532" class="wp-caption-text">Das Projektteam beim Kick-off-Treffen: Forscher von Hereon entwickeln gemeinsam mit der Meyer Werft und der HSU einen integrierbaren Wasserstoffspeicher, der an verschiedene Schiffstypen und -größen angepasst werden kann. © Meyer Werft</p></div>
<p><b>(Deutschland) Forscher des Helmholtz-Zentrums Hereon entwickeln gemeinsam mit der Meyer Werft GmbH und der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU) einen Wasserstoffspeicher für den Hafenbetrieb von Passagierschiffen.</b> Das System soll eine emissionsfreie Energieversorgung ermöglichen, da Landstrom oft nicht flächendeckend verfügbar und mit hohen Kosten sowie erheblichem Infrastrukturaufwand für große Passagierschiffe verbunden sei. Im Mittelpunkt des H2MASS genannten Projekts stehe ein Wasserstoffspeicher auf Basis von Metallhydriden – pulverförmige Metalle, die Wasserstoffatome chemisch in ihrer Gitterstruktur einlagern. Die Speicherdichte sei dadurch deutlich höher als bei herkömmlichen Hochdrucktanks. Außerdem benötigten Metallhydride einen geringeren Druck, um den Wasserstoff einzulagern und moderate Temperaturen, um ihn wieder abzugeben. Das mache ihren Betrieb sicher und energieeffizient. Über eine Projektlaufzeit von 48 Monaten entwickeln die Partner ein schiffbaulich integrierbares Energiesystem mit einer Leistung von vier Megawatt zur Abdeckung der Hotellast im Hafenbetrieb.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16533" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16533" class="wp-image-16533" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w34-tz-First-Ammonia-Flagship-Facility-Victoria-Texas-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-16533" class="wp-caption-text">Geplante Anlage bei Victoria, Texas: Topsoe liefert Technologie für das Green Ammonia-Projekt von First Ammonia. © First Ammonia</p></div>
<p><b>(USA) Die dänische Topsoe A/S und First Ammonia wollen in Victoria, Texas, die Produktion von grünem Ammoniak in den Vereinigten Staaten voranbringen. </b>Im Rahmen der Vereinbarung wird Topsoe seine Ammoniaksynthese-Technologie bereitstellen, die es ermögliche, die Produktion innerhalb von dreißig Minuten von 10 Prozent auf 100 Prozent zu steigern oder in ähnlicher Rate zu verringern, um auf Schwankungen in der fluktuierenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien reagieren zu können. Die Anlagen werde grünes Ammoniak sowohl für den internationalen als auch für den US-Markt produzieren. Der finanzielle Abschluss wird noch im Jahr 2026 erwartet, der kommerzielle Betrieb soll 2029 beginnen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16534" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16534" class="wp-image-16534" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w34-tz-Hystar-BHEL-Strategic-Collaboration-Agreement-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-16534" class="wp-caption-text">Hystar und BHEL unterzeichnen in Neu-Delhi einen Kooperationsvertrag zur PEM-Fertigung in Indien. © Bharat Heavy Electricals Ltd.</p></div>
<p><b>(Indien) Die norwegische Firma Hystar A/S und das staatliche indische Ingenieurunternehmen Bharat Heavy Electricals Limited (BHEL) wollen PEM-Elektrolyseure auf Basis der Hystar-Technologie in Indien fertigen. </b>Dies positioniere Hystar „als bevorzugten internationalen Technologiepartner für eines der führenden indischen Ingenieur- und Fertigungsunternehmen im Energie- und Infrastruktursektor“. Die Vereinbarung wurde in der Unternehmenszentrale von BHEL in Neu-Delhi unterzeichnet. Indien will im Rahmen seiner „National Green Hydrogen Mission“ und der „Make in India“-Initiative der indischen Regierung die Nachfrage nach Wasserstoff- und Elektrolysetechnologien ankurbeln und lokale Fertigungskapazitäten aufbauen.</p>
<p>+++++</p>
<p><b>(Großbritannien) Die Getech Group plc bekommt von der Europäischen Kommission Fördermittel in Höhe von einer Million Euro zur Erfassung des Potenzials von natürlich vorkommendem Wasserstoff in Europa.</b> Das Vorhaben ist auf zwölf Monate ausgelegt und wurde von der Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (GD GROW) der Europäischen Kommission in Auftrag gegeben. Das Projekt zielt darauf ab, eine erste umfassende Bewertung geologischer Gegebenheiten für die Ansammlung von natürlichem Wasserstoff in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu erstellen und die Machbarkeit einer kommerziellen Förderung an ausgewählten Standorten zu untersuchen. Das Unternehmen soll im Rahmen eines Konsortiums unter der Leitung der Beratungsfirma Trinomics B.V. die wesentlichen geologischen Komponenten der Studie beisteuern.</p>
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<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 33)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 08:13:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[BP]]></category>
		<category><![CDATA[GenH2]]></category>
		<category><![CDATA[Lanxess]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland: Lanxess ersetzt für chemischen Prozess Erdgas durch Wasserstoff +++ Australien: Sparc Hydrogen und Sun Hydrogen testen Herstellung von Wasserstoff aus Sonnenlicht +++ Deutschland: Baufortschritt beim 100-MW-Projekt von BP in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Deutschland: Lanxess ersetzt für chemischen Prozess Erdgas durch Wasserstoff </b>+++<b> Australien: Sparc Hydrogen und Sun Hydrogen testen Herstellung von Wasserstoff aus Sonnenlicht </b>+++<b> Deutschland: Baufortschritt beim 100-MW-Projekt von BP in Lingen </b>+++<b> USA: University of Illinois und GenH2 treiben die Forschung bei flüssigem Wasserstoff für Luftfahrt voran </b>+++<b> Kolumbien: Zertifizierung von grünem Wasserstoff </b>+++<b> Niederlande: EU genehmigt 780 Millionen Euro zur Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff </b>+++<b> Deutschland: PTJ koordiniert weiterhin die H2-Projektförderungen der Bundesregierung</b></p>
<p><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</b></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16499" style="width: 261px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16499" class="wp-image-16499" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w33-tz-Lanxess-Produktion_Pigmente_Krefeld-Text-AB-450x675.jpeg" alt="" width="251" height="377" /><p id="caption-attachment-16499" class="wp-caption-text">Gelbpigment-Produktion von Lanxess in Krefeld. © Lanxess Deutschland GmbH</p></div>
<p><b>(Deutschland) Der Spezialchemie-Konzern Lanxess Deutschland GmbH nutzt am Standort Krefeld-Uerdingen künftig Wasserstoff anstelle von Erdgas für die Trocknung von Eisenoxidpigmenten.</b> Der Sprühtrockner sei „eine der ersten großtechnischen Industrieanlagen in Deutschland“, die Wasserstoff im Dauerbetrieb als Brennstoff einsetze, so das Unternehmen, das damit seinen CO2-Fußabdruck um rund 6.000 Tonnen pro Jahr reduziere. Der Wasserstoff sei ein Nebenprodukt der Chlorelektrolyse im benachbarten Betrieb des Werkstoffherstellers Covestro AG, hervorgegangen aus der ehemaligen Kunststoffsparte der Bayer AG, und gelange über eine Pipeline direkt zu Lanxess. Lanxess hatte den Wasserstoffbrenner Ende 2025 installiert und seitdem schrittweise in Betrieb genommen. Die Anlage sei so ausgelegt, dass sie vollständig mit Wasserstoff betrieben werden könne. Die technische Anbindung umfasse angepasste Brenner- und Messregeltechnik sowie zusätzliche Sicherheits- und Steuerungssysteme. Lanxess gehört mit seinem Geschäftsbereich Inorganic Pigments zu den weltweit führenden Herstellern anorganischer Farbpigmente, etwa für die Bauindustrie, für Farben und Lacke, für Kunststoffe sowie für verschiedene Spezialanwendungen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16501" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16501" class="wp-image-16501" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w33-tz-Sparc-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="244" /><p id="caption-attachment-16501" class="wp-caption-text">SHARP-Pilotanlage von Sparc Hydrogen in Roseworthy, South Australia. © Sparc Hydrogen Pty. Ltd.</p></div>
<p><b>(Australien) Sparc Hydrogen Pty Ltd. und der US-amerikanische Entwickler solarbetriebener Systeme zur Produktion von grünem Wasserstoff Sun Hydrogen Inc. wollen in einer Pilotanlage die Herstellung von Wasserstoff erproben.</b> Ziel ist es, die technische und wirtschaftliche Machbarkeit der Integration der photoelektrochemischen (PEC) und integrierten PV-Elektrolyse-Module (IPV-E) von Sun Hydrogen in die unter konzentriertem Sonnenlicht betriebenen Reaktoren von Sparc Hydrogen zu bewerten. Die Zusammenarbeit über einen Zeitraum von 24 Monaten umfasse zunächst Labortests, anschließend erfolgten Tests unter realen Bedingungen in Roseworthy (South Australia). Vorbehaltlich des erfolgreichen Abschlusses erhalte Sparc Hydrogen eine befristete Option, entweder einen langfristigen kommerziellen Liefervertrag oder eine Herstellungslizenz für die Module von Sun Hydrogen zur Integration in seine Reaktoren auszuhandeln. Der Unterzeichnung gingen Tests voraus, bei denen Sparc Hydrogen mittels aus Sonnenlicht produzierter Wasserstoff Wirkungsgrade von mehr als zehn Prozent erzielt hatte. Sparc Hydrogen ist ein Joint Venture von Sparc Technologies, Fortescue Ltd und der Adelaide University.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16502" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16502" class="wp-image-16502" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w33-tz-BP-Lingen-anlieferung-rohrbruecken-hafen-Text-AB.jpg" alt="" width="349" height="196" /><p id="caption-attachment-16502" class="wp-caption-text">Anlieferung der Rohrbrückenmodule in Lingen. © BP Europa SE</p></div>
<p><b>(Deutschland) Am BP-Standort in Lingen sind die vormontierten Rohrbrückenmodule per Schiff aus Spanien angekommen. </b>Sie werden künftig im Projekt „Lingen Green Hydrogen“ verschiedene Bereiche und Anlagenteile des 100-Megawatt-Elektrolyseurs miteinander verbinden. Sie sind rund 30 Meter lang und wiegen 100 Tonnen pro Modul. Mit der Anlieferung beginne „eine besonders sichtbare Phase der Bauarbeiten“ so der Konzern. In den kommenden Monaten würden weitere Großkomponenten angeliefert, montiert und mithilfe von Schwerlastkränen installiert. Aktuell werden auf dem 34.000 Quadratmeter großen Baufeld Gebäude und Infrastrukturen errichtet. In der zweiten Hälfte des kommenden Jahres wolle man erstmals grünen Wasserstoff in Lingen produzieren. Die Kapazität liege bei 11.000 Tonnen pro Jahr.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16503" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16503" class="wp-image-16503" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w33-tz-GenH2-Text-AB.jpeg" alt="" width="348" height="257" /><p id="caption-attachment-16503" class="wp-caption-text">Grafische Darstellung einer GenH2-Wasserstoffverflüssigungsanlage. © GenH2 Corp.</p></div>
<p><b>(USA) Die University of Illinois Urbana-Champaign und die GenH2 Corp. wollen die Forschung im Bereich flüssiger Wasserstoff für die Luftfahrt vorantreiben. </b>Dazu werde GenH2 einen Wasserstoffverflüssiger bereitstellen, um Speicher-, Transport- und Antriebstechnologien für emissionsfreie Flugzeuge zu testen. Die Weiterentwicklung kryogener Kraftstoffsystemtechnologien zur Dekarbonisierung der Luftfahrt ist ein Schwerpunkt des „Center for Sustainable Aviation“ an der Universität. Doch hätten die Wissenschaftler – ebenso wie viele andere Universitäten – nur begrenzt Zugang zu flüssigem Wasserstoff und den Möglichkeiten, diesen zu lagern, was den Forschungsfortschritt behindere. Die Münchener Path2 Hydrogen AG hatte den US-Anbieter von Wasserstoff-Infrastrukturlösungen GenH2 Anfang 2025 gekauft. Die University of Illinois Urbana-Champaign ist der Hauptcampus der staatlichen Universität des Bundesstaates. Der Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik ist international führend in den Bereichen Luft- und Raumfahrtwissenschaften und -technik.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>+++++</p>
<p><b>(Deutschland) Die Bundesregierung unterstützt über die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die Entwicklung von Grundlagen für die Zertifizierung von grünem Wasserstoff in Kolumbien. </b>Zu den Partnern gehören insbesondere das kolumbianische Ministerium für Bergbau und Energie, das Umweltministerium sowie der Netzbetreiber XM, heißt es in der Antwort (<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/072/2107218.pdf" target="_blank" rel="noopener">21/7218</a>)<span class="Apple-converted-space"> </span>auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion. Darüber hinaus würden weitere öffentliche und private Akteure des Wasserstoffsektors einbezogen. Die GIZ unterstütze die Entwicklung von Zertifizierungsansätzen insbesondere durch technische Beratung, Studien und Schulungen. Dabei würden neben Umweltaspekten auch soziale Standards berücksichtigt. Dazu zählten Anforderungen in den Bereichen Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, Beteiligung und Information betroffener Interessengruppen, Schutz indigener Gemeinschaften, Umgang mit Umsiedlungen sowie soziale Folgenabschätzungen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16470" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16470" class="wp-image-16470" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w32-tz-EU-Niederlande-Flagge-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-16470" class="wp-caption-text">EU genehmigt niederländische Beihilferegelung von 780 Millionen Euro für Wasserstoffvorhaben. © EU-Kommission</p></div>
<p><b>(Niederlande) Die Europäische Kommission hat Mittel in Höhe von 780 Millionen Euro der niederländischen Regierung zur Förderung der Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff genehmigt.</b> Die Beihilfe wird im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens gewährt, das bis zum ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein soll. Sie sieht einen Investitionszuschuss von bis zu 80 Prozent der Investitionskosten vor, kombiniert mit einer variablen Prämie über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren. Die Niederlande gehen davon aus, dass im Rahmen der Regelung rund 400 Megawatt Elektrolyseleistung gebaut werden und Anreize für die Produktion von bis zu 40 Kilotonnen erneuerbarem Wasserstoff pro Jahr schaffen. Bereits im Juli 2023 und Juli 2024 hatte die EU Regelungen genehmigt, die darauf abzielten, den Ausbau der Elektrolysekapazität in den Niederlanden zu unterstützen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16504" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16504" class="wp-image-16504" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w33-tz-Juelich-B.jpeg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-16504" class="wp-caption-text">Der Campus des Forschungszentrums in Jülich umfasst 1,7 Quadratkilometer. © Forschungszentrum Jülich GmbH</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Forschungszentrum Jülich GmbH („Projektträger Jülich“, PTJ) wird für das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) weiterhin die Projektförderungen der Sparte Energie- und Wasserstoffforschung betreuen. </b>Der Auftrag wurde nach Unternehmensangaben seitens der Bundesregierung jüngst erneuert. Dies umfasse auch die Agenda der Nationalen Wasserstoffstrategie. Der PTJ begleitet den gesamten Förderprozess von der Ausgestaltung von Förderbekanntmachungen über die Beratung von Förderinteressierten sowie die Betreuung der Vorhaben bis hin zur Erfolgskontrolle. Darüber hinaus unterstütze man das BMFTR mit wissenschaftlichem Monitoring, strategischer Beratung und Wissenschaftskommunikation.</p>
<p>+++++</p>
<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 31 / 32)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 22:30:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Südkorea: Forscher finden intelligente Kühlstrategie für kryogene Wasserstofftanks +++ Frankreich: HRS kooperiert beim H2-Tankstellanausbau mit Baker Hughes +++ Deutschland: Bayern startet Förderprogramm für wasserstoffbetriebene Nutzfahrzeuge +++ Niederlande: EU genehmigt niederländische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Südkorea: Forscher finden intelligente Kühlstrategie für kryogene Wasserstofftanks </b>+++<b> Frankreich: HRS kooperiert beim H2-Tankstellanausbau mit Baker Hughes </b>+++<b> Deutschland: Bayern startet Förderprogramm für wasserstoffbetriebene Nutzfahrzeuge </b>+++<b> Niederlande: EU genehmigt niederländische Beihilferegelung von 290 Millionen Euro für nachhaltige Flugkraftstoffe </b>+++<b> USA: Hyroad Energy installiert weitere Wasserstofftankstation für Lkw in Kalifornien </b>+++<b> Schweden: Power Cell liefert Brennstoffzellen für ECL-Rechenzentren </b>+++<b> Saudi-Arabien: Acwa bekommt Exklusivrecht für den Export von Wasserstoff </b>+++<b> Deutschland: Messer beteiligt sich an Lhyfe-Standorten für Wasserstoffproduktion </b>+++<b> England: ITM Power bekommt 46 Millionen Pfund Fördermittel für Chronos-Produktion </b>+++<b> Deutschland: THWS bekommt weitere Fördermittel zur Entwicklung eines wasserstoffbetriebenen Leichtflugzeugs </b>+++<b> England: NGN plant unterirdische Wasserstoffpipelines zur Versorgung der Industrie an der Ostküste </b>+++<b> Deutschland: Aqua Ductus startet in der Nordsee mit Bodenuntersuchungen für Wasserstoffpipeline </b>+++<b> Schweden: DLR bestellt bei Power Cell integriertes „Fuel-to-Power“-System</b></p>
<p><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</b></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16469" style="width: 411px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16469" class="wp-image-16469" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w32-tz-Pusan-Univerity-Text-AB-1080x608.jpg" alt="" width="401" height="226" /><p id="caption-attachment-16469" class="wp-caption-text">Wissenschaftler der Pusan National University haben einen neuen Weg erforscht, um flüssigen Wasserstoff mittels sekundärem Isolierkreislauf effizienter zu kühlen. © Pusan National University</p></div>
<p><b>(Südkorea) Wissenschaftler der Pusan National University haben einen neuen Weg erforscht, um flüssigen Wasserstoff (LH2) effizienter zu kühlen.</b> Denn um den Energieträger vom gasförmigen in flüssigen Aggregatzustand zu bringen, sind etwa minus 253 Grad Celsius erforderlich. Flüssiger Wasserstoff erreicht gegenüber dem Gas etwa die 800-fache volumetrische Energiedichte. Selbst kleine Wärmelecks können zu Verdunstung führen, was den Tankdruck erhöht und die Speichereffizienz verringert. Die Idee: Ein sekundäres Kühlmittel nimmt die Wärme vor dem Wasserstoff auf. „Der Schlüssel ist, Wärme abzufangen, bevor sie das Flüssigwasserstoff-Gefäß erreicht“, sagt Forschungsleiter Jong-Chun Park vom Department of Naval Architecture and Ocean Engineering: „Indem wir den Durchfluss und die Platzierung der Kanäle steuern, können wir mehr der einströmenden Wärme in das sekundäre Kühlmittel leiten.“ Das vom Korea Research Institute of Ships and Ocean Engineering (KRISO) unterstützte Konzept verwendet als Isolierungssystem eine extern über Kanäle zugeführte Flüssigkeit – etwa Erdgas (LNG) oder Stickstoff (LN2). Die Simulation reduzierte die Wärmeaufnahme mit LNG um 43,6 Prozent und bei LN2 um 66,5 Prozent. Obwohl LN2 aufgrund seiner niedrigeren Temperatur eine bessere Kühlung bot, sei es anfälliger für Dampfbildung, während LNG eine kleinere, aber stabilere Kühlwirkung bot. Park: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass effektive LH2-Speicherung nicht einfach darin besteht, dickere Dämmung oder mehr Kühlkanäle hinzuzufügen.“ Die größten Gewinne erzielten die Identifizierung der Wärmebrücken des Tanks und die Platzierung der Kühlung genau dort, wo die Wärme eindrang. <b><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0196890426003717?via=ihub" target="_blank" rel="noopener">„Design and evaluation of cryogenic sacrificial fluid-assisted insulation for boil-off reduction in liquid hydrogen Type-C tanks“</a>, in: Energy Conversion and Management.</b></p>
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<div id="attachment_14191" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14191" class="wp-image-14191" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/08/w33-tz-HRS-1-zone-essais-HRS40-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-14191" class="wp-caption-text">Von HRS errichtete Wasserstoff-Tankstation im französischen Champagnier. © Hydrogen Refueling Solutions SA</p></div>
<p><b>(Frankreich) Der französische Hersteller von Wasserstofftankstellen Hydrogen Refueling Solutions SA (HRS) hat mit Baker Hughes eine auf drei Jahre angelegte Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.</b> Den Angaben zufolge wolle man mit dem US-amerikanischen Technologieunternehmen Wasserstoffinfrastrukturen für die Mobilitäts- und Industriemärkte entwickeln. Im Rahmen der Zusammenarbeit werde HRS seine Expertise in der Integration, Lagerung, Verteilung und Betankung einbringen. Baker Hughes steuere seine Verdichtungstechnologien bei, insbesondere den vertikalen Kolbenkompressor (VerHy550) für Hochleistungs-Wasserstoffanwendungen. Die Vereinbarung basiere „auf einem nicht-exklusiven Kooperationsmodell“, das es beiden Unternehmen ermögliche, projektweise zusammenzuarbeiten. Sie umfasse insbesondere Wasserstoffproduktionszentren, Abfüll- und Vertriebszentren, Logistikplattformen, Tankstationen, Speicher sowie Installation, Inbetriebnahme und Wartung.</p>
<p>+++++</p>
<p><b>(Deutschland) Bayern startet den erste Förderaufruf für Nutzfahrzeuge mit Wasserstoffantrieb.</b> Es stehen insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden mit dem Programm „BayH2N“ der Kauf und das Leasing von Brennstoffzellen- und Wasserstoffverbrennerfahrzeugen mit bis zu 80 Prozent der förderfähigen Investitionsmehrkosten. Anträge können bis zum 28. Oktober 2026 beim Projektträger <a href="https://www.bayern-innovativ.de/leistungen/projekttraeger/projekttraeger-bayern/bayerisches-foerderprogramm-fuer-den-erwerb-von-nutzfahrzeugen-mit-wasserstoffantrieb/downloads/" target="_blank" rel="noopener">Bayern Innovativ GmbH</a> eingereicht werden.</p>
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<div id="attachment_16470-2" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16470-2" class="wp-image-16470" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w32-tz-EU-Niederlande-Flagge-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-16470-2" class="wp-caption-text">EU genehmigt niederländische Beihilferegelung von 290 Millionen Euro für nachhaltige Flugkraftstoffe. © EU-Kommission</p></div>
<p><b>(Niederlande) Die Europäische Kommission hat Mittel in Höhe von 290 Millionen Euro der niederländischen Regierung zur Förderung nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) genehmigt.</b> Damit solle unter anderem Angebot und Nachfrage nach nachhaltigen Flugkraftstoffen erhöht und der Übergang zu einem klimaneutralen Luftverkehr beschleunigt werden. Eine von zwei Regelungen sehe Investitionsbeihilfen für die Herstellung von SAF vor, die andere decke die Kosten von Vorbereitungsarbeiten für SAF-Vorhaben, einschließlich Studien zur technischen Entwicklung ab. Gefördert würden Bio-SAF und synthetische Kraftstoffe (eSAF). Durch die Vorhaben würden 285 Kilotonnen pro Jahr produziert, was rund 3.500 Interkontinentalflügen und mit etwa 350 Millionen Litern Kerosin entspreche.</p>
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<div id="attachment_16471" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16471" class="wp-image-16471" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w32-tz-Hyroad-Energy-Tank-Kalifornien-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-16471" class="wp-caption-text">Die mobile Tankstation mit Tank, Pumpe, Spender, Steuerungen und Sicherheitssystemen ermöglicht es Hyroad, temporäre Betankungskapazitäten zu installieren. © Hyroad Energy</p></div>
<p><b>(USA) Hyroad Energy hat eine weitere Flüssigwasserstoff-Tankstelle in Santa Fe Springs, Kalifornien, eröffnet.</b> Die Station wurde gemeinsam mit Taylor-Wharton, Tochter von Air Water America und Anbieter kryogener Tanks, sowie dem Lkw-Händler Tom’s Truck Center entwickelt. Die mobile Einheit besteht aus einem 1.000 Kilogramm fassenden Tank, Pumpe, Spender, Steuerungen und Sicherheitssysteme. Dies ermögliche es Hyroad, temporäre Betankungskapazitäten aufzubauen, während dauerhafte Stationen entwickelt und installiert werden. Seit der Inbetriebnahme gab es in der ersten vollen Einsatzwoche 45 Betankungsvorgänge mit konstanten Tankzeiten unter 25 Minuten, vergleichbar mit einer Dieselbetankung. Hyroad Energy ist eine Vermarktungsplattform für emissionsfreie Brennstoffzellen-Lkw der Klasse 8 (über 15 Tonnen) und verleast die Fahrzeuge als „Truck-as-a-Service“. Abgerechnet wird auf Basis von gefahrenen Kilometern. Somit entstehen den Kunden keine Anschaffungskosten oder weitere Investitionen in die Infrastruktur. Es ist eine Handelsmarke der in Austin, Texas, beheimaten Simoneta Ltd. Im August 2025 hatte Hyroad Energy 113 Brennstoffzellen-Lkw aus der Insolvenzmasse der Nikola Corp. gekauft (<a href="https://power-to-x.de/hyroad-energy-kauft-113-brennstoffzellen-lkw-aus-nikola-insolvenzmasse/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
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<div id="attachment_12203" style="width: 362px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12203" class="wp-image-12203" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/10/w40-ECL-2-Rechenzentrum-B.jpg" alt="" width="352" height="183" /><p id="caption-attachment-12203" class="wp-caption-text">ECL entwickelt modular aufgebaute Rechenzentren in 1-MW-Blöcken, genannt „ECL-MV1“. © Edge Cloud Link Inc.</p></div>
<p><b>(Schweden) Die Power Cell Group AB hat mit der in Kalifornien beheimateten Edge Cloud Link Inc. (ECL) eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach das US-Unternehmen Brennstoffzellensysteme des Typs „PowerCell PS190“ erwirbt.</b> Damit solle Strom für KI-Rechenzentren von ECL erzeugt werden. Der Auftragswert belaufe sich auf 30 Millionen schwedische Kronen (2,7 Millionen Euro), die Auslieferung erfolge noch in diesem Jahr. Die Bestellung umfasse auch eine unverbindliche Absichtserklärung über den Bezug weiterer Systeme mit einer Leistung von 300 Megawatt. Den Anfang mache den Angaben zufolge der CSC-1-Campus von ECL in Santa Clara (Kalifornien) mit seinem 35-Megawatt-Rechenzentrum, wo containerisierte Power Cell-Brennstoffzellensysteme in ein Mikronetz mit Netzstrom, Erdgas und Batteriespeichern integriert werden. ECL nutzt eine solche Power Cell-Installation bereits in Mountain View (Kalifornien), wo Wasserstoff seit mehr als zwei Jahren als primäre Energiequelle dient. Bosch, größter Anteilseigner von Power Cell, stellt die industrielle Fertigung und den lokalen Service in Nordamerika bereit, um die ECL-Implementierungen zu unterstützen. Im Oktober 2024 hatte ECL Pläne verkündet, in Texas ein wasserstoffbetriebenes Rechenzentrum zu installieren, das im Endausbau ein Gigawatt leisten soll (<a href="https://power-to-x.de/ecl-baut-ein-wasserstoffbetriebenes-rechenzentrum-mit-1-gw-leistung" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
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<div id="attachment_8593" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8593" class="wp-image-8593" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/12/w48-Ticker-Acwa-Power-HQ-Riad.-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-8593" class="wp-caption-text">Zentrale von Acwa Power in Riad. © Acwa Power</p></div>
<p><b>(Saudi-Arabien) Der Energie- und Wasserversorger ACWA Power bekommt von der saudischen Regierung offiziell und exklusiv den Auftrag zum Export von grünem Wasserstoff und dessen Derivate. </b>In diesem Rahmen wurde Acwa zudem beauftragt, Projekte zur Erzeugung, Übertragung und zum Export von Strom aus erneuerbaren Energiequellen in europäische und arabische Märkte zu entwickeln, um die regionale Energiesicherheit zu stärken und gleichzeitig den Export von sauberem Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen aus dem Königreich zu ermöglichen. Acwa Power hatte in den letzten Jahren wie berichtet bereits mehrere internationale Vereinbarungen zur Produktion und Lieferung von grünem Wasserstoff unterzeichnet, darunter mit dem deutschen Energiekonzern <a href="https://power-to-x.de/sefe-ordert-wasserstoff-bei-acwa-power-und-schwimmende-speicher-bei-hoeegh-evi/" target="_blank" rel="noopener">SEFE</a>, einem Konsortium um den Hafenbetreiber <a href="https://power-to-x.de/rostock-soll-drehscheibe-werden-fuer-saudisches-ammoniak-und-wasserstoff/" target="_blank" rel="noopener">Rostock Port GmbH</a>, mit dem italienischen Ferngasnetzbetreiber <a href="https://power-to-x.de/acwa-power-und-snam-pruefen-wasserstoff-lieferkette-von-saudi-arabien-nach-europa/" target="_blank" rel="noopener">Snam</a>, mit der <a href="https://power-to-x.de/acwa-power-will-in-tunesien-jaehrlich-600-000-tonnen-wasserstoff-produzieren/" target="_blank" rel="noopener">tunesischen Regierung</a>, dem indonesischen Stromversorger <a href="https://power-to-x.de/indien-setzt-ersten-wasserstoffzug-mit-10-wagen-auf-die-schiene/" target="_blank" rel="noopener">PLN</a> sowie dem Energieministerium <a href="https://power-to-x.de/usbekistan-acwa-power-entwickelt-anlagen-fuer-wasserstoff-ammoniak-und-15-gw-windpark/" target="_blank" rel="noopener">Usbekistans</a>.</p>
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<div id="attachment_16472" style="width: 364px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16472" class="wp-image-16472" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w32-tz-Messer-Hydrogentruck-Text-AB.jpg" alt="" width="354" height="231" /><p id="caption-attachment-16472" class="wp-caption-text">Messer sichert sich Kontingente grünen Wasserstoffs und steigt bei Lhyfe ein. © Messer SE &amp; CO. KGaA</p></div>
<p><b>(Deutschland) Der französische Wasserstoffproduzent Lhyfe und die auf Industriegase spezialisierte deutsche Messer SE &amp; CO. KGaA schließen einen Liefervertrag und vereinbaren eine Beteiligung von 30 Prozent von Messer an vier Produktionsstandorten für erneuerbaren Wasserstoff.</b> Der auf zehn Jahre angelegte Liefervertrag stützt sich auf drei Standorte von Lhyfe in Frankreich und einen in Deutschland. Messer verpflichtet sich ab 2026 zu einer Mindestabnahmemenge, die voraussichtlich schrittweise ansteigen und mehrere Hundert Tonnen pro Jahr erreichen werde. Über diese Verpflichtung hinaus strebt Messer an, die Hälfte der Produktion der drei französischen Standorte abzunehmen. Überdies steige Messer mit einer Beteiligung von 30 Prozent bei Lhyfe ein.</p>
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<div id="attachment_15980" style="width: 365px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15980" class="wp-image-15980" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/04/w17-Rheinmetall-3-ITM-Chronos-Text-AB.jpg" alt="" width="355" height="183" /><p id="caption-attachment-15980" class="wp-caption-text">ITM Power bekommt Fördermittel der britischen Regierung in Höhe von kumuliert 86,5 Millionen Pfund für den Aufbau einer Fabrik für den „Chronos“-Elektrolyseur mit einer Kapazität von einem Gigawatt. Die Ankündigung gab es im April, jetzt ist das Geld da. © ITM Power plc</p></div>
<p><b>(England) Der britische Hersteller von Elektrolyseuren ITM Power plc bekommt vom Department for Energy Security and Net Zero (DESNZ) einen Zuschuss in Höhe von 46,5 Millionen (54,25 Millionen Euro). </b>Die Mittel waren bereits im April angekündigt worden und dienen nach Unternehmensangaben gemeinsam mit der bereits erfolgten 40-Millionen-Pfund-Beteiligung von Great British Energy dem Aufbau von Kapazitäten zur Herstellung des „Chronos“ genannten Elektrolyseurs, Nachfolgemodell von „Trident“, der indes auch weiterhin produziert werde. Die Fertigungslinie werde in der bestehende Anlage in Sheffield gebaut. Dabei würden die Fertigungskompetenz und Infrastruktur genutzt, die in den letzten Jahren schrittweise in die Produktionslinie von „Trident“ eingeführt worden seien. Man konzentriere sich nun auf maßgeschneiderte automatisierte Produktionsanlagen mit einer Jahreskapazität von einem Gigawatt.</p>
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<div id="attachment_16473" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16473" class="wp-image-16473" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w32-tz-THWS-Taifun-17-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="351" height="234" /><p id="caption-attachment-16473" class="wp-caption-text">Entwickeln den Reisemotorseglers „Taifun 17 H2“ mit Brennstoffzelle (v. l.): Jan Hußlein, Tom Wollin, Johannes Paulus und Sebastian Stenger. © THWS / Eva Kaupp</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Fakultät Maschinenbau der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) bekommt weitere Fördermittel zur Entwicklung eines Reisemotorsegler „Taifun 17 H2“. </b>Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Kasaero entwickelt das THWS-Team ein modulares elektrisches Brennstoffzellen-Antriebssystem, womit auch bestehende Flugzeuge der Ultraleichtflugklasse auf einen klimaneutralen Antrieb umgerüstet werden könnten. Das Leichtflugzeug habe einen zweifachen Antrieb – sowohl direkt elektrisch mit einer Batterie als auch mit Wasserstoff über eine Brennstoffzelle. Mit der Brennstoffzelle lasse sich die Reichweite erhöhen (Range Extender) oder die Antriebsleistung steigern (Booster). Der Strom zur Produktion des Wasserstoffs stamme aus einer hauseigenen Photovoltaikanlage. „Taifun“ sei im aktuellen Zustand bereits flugfähig. Bisher habe das Team auf dem Verkehrslandeplatz Haßfurt-Haßberge schon Roll-Tests bis zum Erreichen der Abhebegeschwindigkeit gemacht. Liege die „vorläufige Verkehrszulassung“ des Luftfahrt-Bundesamtes vor, könne der „Taifun“ noch in diesem Jahr zum ersten Mal abheben. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Vorhaben mit kumuliert knapp zwei Millionen Euro.</p>
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<div id="attachment_16474" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16474" class="wp-image-16474" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w32-tz-Teesside-Humber-Text-AB-1012x675.jpg" alt="" width="350" height="234" /><p id="caption-attachment-16474" class="wp-caption-text">Der Gasnetzbetreiber Northern Gas Networks plant unterirdische Pipelines zur Wasserstoffversorgung der Industrie in den Regionen Humber und Teesside an der englischen Ostküste. © Northern Gas Networks</p></div>
<p><b>(England) Der britische Gasnetzbetreiber Northern Gas Networks (NGN) hat Vorschläge für zwei unterirdische Pipelines vorgestellt, welche die Wasserstoffproduktion mit der Schwerindustrie und der Stromerzeugung an der Ostküste Englands verbinden sollen. </b>Im Rahmen des Projekts „East Coast Hydrogen“ würden Hersteller etwa der Segmente Stahl, Chemikalien, Ziegel und Glas in den Regionen Teesside und am Humber mit kohlenstoffarmem Wasserstoff versorgt. Viele dieser Industrien seien auf große Mengen Erdgas für Hochtemperaturprozesse angewiesen, was die Dekarbonisierung durch Elektrifizierung erschwere. Die Vorschläge von NGN werden als national bedeutende Infrastrukturprojekte (NSIP) eingestuft. Sie befänden sich derzeit in der ersten Phase des Entwicklungsprozesses und konzentrierten sich auf Design, Planung und Kostenrechnung. Die 39 Meilen lange Teesside-Pipeline soll durch den Industriecluster von Newton Aycliffe nach Skinningrove verlaufen. Außerdem würde eine 68 Meilen lange Strecke im Humber von Saltend in Richtung Ferrybridge, West Yorkshire, verlaufen. Wenn genehmigt, könnten Bau und Anschluss in den 2030er Jahren beginnen. Es ließen sich lokal 1.200 Arbeitsplätze schaffen.</p>
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<div id="attachment_13580" style="width: 410px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13580" class="wp-image-13580" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w18-Studie-3-Nordsee-Pipelines-Text-AB-1033x675.png" alt="" width="400" height="261" /><p id="caption-attachment-13580" class="wp-caption-text">Die Pipeline soll als zentraler Importkorridor dienen, um Offshore-Wasserstoff-Erzeugungsprojekte an das Festland anzubinden. © Aqua Ductus Pipeline GmbH / Screenshot</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Aqua Ductus Pipeline GmbH beginnt mit den Baugrunduntersuchungen für die geplante Wasserstoff-Import-Pipeline Aqua Ductus. </b>Die Untersuchungen vor und auf der Insel Norderney sowie vor Hilgenriedersiel umfassen geotechnische und geophysikalische Analysen zur Ermittlung der Boden- und Untergrundverhältnisse entlang der geplanten Trasse sowohl auf See als auch im küstennahen Bereich. Die gewonnenen Daten seien eine wesentliche Grundlage für die Festlegung der Trassenführung, die Auswahl geeigneter Bauverfahren sowie für die sichere und umweltverträgliche Umsetzung des Pipeline-Projekts, so das Unternehmen. Projektphase 1 (siehe Grafik) der Offshore-H2-Pipeline dient der Anbindung des H2-Windparks SEN-1 an das deutsche Festland bis 2030 und weiter bis zur deutsch-niederländischen Grenze. Die Leitung verläuft etwa 200 Kilometer offshore und 100 Kilometer onshore. Die zweite Projektphase umfasst 200 Kilometer offshore und verlängert die Pipeline von Standort SEN-1 bis an den äußersten Rand der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone zur Anbindung weiterer Wasserstoff-Windparkstandorte.</p>
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<div id="attachment_13906" style="width: 295px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13906" class="wp-image-13906" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/06/w26-tz-Power-Cell-marine-system-225-Text-AB-441x675.jpg" alt="" width="285" height="436" /><p id="caption-attachment-13906" class="wp-caption-text">Das DLR bekommt zwei „Marine System 225“-Brennstoffzellensysteme von Power Cell. © Power Cell AB</p></div>
<p><b>(Schweden) Die Power Cell-Gruppe hat vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen Auftrag im Wert von rund 21 Millionen schwedische Kronen (1,9 Millionen Euro) für ein integriertes „Fuel-to-Power“-System erhalten, das in den maritimen Testanlagen des DLR in Kiel installiert werden soll. </b>Demnach liefern die Schweden noch in diesem Jahr zwei „Marine System 225“-Brennstoffzellensysteme, zwei Methanolreformer, einen Speicher, eine Gasmischanlage sowie die Systemsteuerung. Die Inbetriebnahme ist für das erste Halbjahr 2027 geplant. Mit der „M2 Power“-Plattform von Power Cell wird in einer angepassten Konfiguration Methanol zu Wasserstoff reformiert, bevor das Brennstoffzellensystemen damit Strom generiert. Das DLR will das System nutzen, um Betriebsprofile für verschiedene Schiffstypen nachzubilden und Betriebserfahrungen für den Einsatz von Brennstoffzellen in maritimen Anwendungen zu sammeln.</p>
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<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 30)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 08:43:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Allied Biofuels]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Sinopec]]></category>
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		<category><![CDATA[Zero Avia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland: Bundesregierung und Algerien wollen wirtschaftliche Zusammenarbeit bei Wasserstoff vertiefen +++ Deutschland: Regelmäßiger Austausch mit Namibia zum Hyphen-Wasserstoffprojekt +++ Großbritannien: Zero Avia und Marshall Aerospace prüfen Wasserstoffnutzung für militärische Zwecke [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Deutschland: Bundesregierung und Algerien wollen wirtschaftliche Zusammenarbeit bei Wasserstoff vertiefen </b>+++<b> Deutschland: Regelmäßiger Austausch mit Namibia zum Hyphen-Wasserstoffprojekt </b>+++<b> Großbritannien: Zero Avia und Marshall Aerospace prüfen Wasserstoffnutzung für militärische Zwecke </b>+++<b> Deutschland: Erzeugung von solarem Wasserstoff durch Kopplung von Elektrolyse mit Vierfachsolarzellen </b>+++<b> Usbekistan: Allied Biofuels und Sinopec unterzeichnen FEED-Vertrag für 6 Milliarden Dollar schweres SAF-Projekt </b>+++<b> Deutschland: Förderung für heimischen grünen Wasserstoff mittels CfD möglich </b>+++<b> Schweden: Stegra sammelt 1,4 Milliarden Euro ein </b>+++<b> Deutschland: Eins Energie bekommt 30 Millionen Euro Fördermittel für Wasserstoffanbindung und Energiespeicher in Chemnitz</b></p>
<p><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</b></p>
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<div id="attachment_16423" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16423" class="wp-image-16423" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w30-tz-Algerien-Text-AB.jpg" alt="" width="300" height="269" /><p id="caption-attachment-16423" class="wp-caption-text">Wollen gemeinsam mit Italien die Wasserstoffpipeline durch das Mittelmeer nach Europa voranbringen: Bundeskanzler Merz und der algerische Staatspräsident Tebboune im Kanzleramt. © Bundesregierung / Kugler</p></div>
<p><b>(Deutschland) Bei einem Treffen des algerischen Staatspräsidenten Abdelmadjid Tebboune mit Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin betonten beide ihre Absicht, die Energiepartnerschaft der Länder zu intensivieren.</b> Algerien habe in den letzten Jahren einen „sehr wichtigen Beitrag zur Energieversorgungssicherheit Europas geleistet“ und war zweitgrößter Pipeline-Gaslieferant der Europäischen Union, sagte Merz. Man wolle auch den Export von Wasserstoff aus Algerien voranbringen und gemeinsam mit Italien den südlichen Wasserstoffkorridor weiter entwickeln. Auch Tebboune wies auf den südlichen Wasserstoffkorridor als Leuchtturmprojekt hin, welches „eine wichtige Rolle für erneuerbare Energien und deren Ausbau spielt“.</p>
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<div id="attachment_9769" style="width: 362px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9769" class="wp-image-9769" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w28-Namibia-Hyphen-Foto-1-ETAPA-4-ZONA-1-2-B.jpg" alt="" width="352" height="183" /><p id="caption-attachment-9769" class="wp-caption-text">Das Hyphen-Projekt ist auf Gebiet der Aman-Nama im heutigen Tsau-IlKhaeb-Nationalpark geplant. © Hyphen Hydrogen Energy (Pty) Ltd.</p></div>
<p><b>(Deutschland) In einer Kleinen Anfrage äußerte die Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag Bedenken gegen das Wasserstoffprojekt Hyphen in Namibia auf dem Gebiet der Nama. </b>Die Abgeordneten bemängelten eine fehlende Auseinandersetzung mit der Rolle der Kolonialdeutschen in dem einst „Deutsch-Südwestafrika“ (1884 bis 1915) genannten Land (<a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-28/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>). In der jetzt vorliegenden Antwort schreibt die Bundesregierung, eine Einzelauflistung von Kontakten und Treffen, die es mit Vertretern der Nama seit dem Jahr 2020 zu dem Vorhaben gegeben habe, sei „in der Kürze der Zeit nicht möglich“ (<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/071/2107199.pdf" target="_blank" rel="noopener">DS 21/7199</a>). Vertreter der Bundesregierung stünden „auf allen Ebenen in regelmäßigem Austausch“ sowohl mit Regierungsvertretern aus Namibia als auch mit Vertretern der Zivilgesellschaft, darunter auch den Nama. Dies umfasse sowohl Fragen im Zusammenhang mit der Wasserstoffproduktion als auch „die Aufarbeitung der deutschen Kolonialverbrechen“, heißt es in der Antwort. Hyphen Hydrogen Energy wurde im November 2021 von der namibischen Regierung als bevorzugter Bieter für ein Projekt zur Produktion von grünem Wasserstoff im Tsau-IlKhaeb-Nationalpark nahe Lüderitz ausgewählt. Dort sollen jährlich bis zu 350.000 Tonnen Wasserstoff, umgewandelt in rund zwei Millionen Tonnen Ammoniak, produziert und nach Europa exportiert werden. Das Projekt befindet sich weiter in der Vorbereitungsphase. Ursprünglich war geplant, dass im Verlauf des Jahres 2027 mit der kommerziellen Produktion von grünem Wasserstoff begonnen werden sollte.</p>
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<div id="attachment_16424" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16424" class="wp-image-16424" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w30-tz-Zero-Avia-Marshall-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-16424" class="wp-caption-text">Christine Ourmières-Widener, Executive Chair von Zero Avia und Bob Baxter, CEO Marshall Aerospace: „Die Zusammenarbeit soll das Potenzial des wasserstoffelektrischen Antriebs nutzen und in militärische Fähigkeiten umwandeln.“ © Zero Avia</p></div>
<p><b>(Großbritannien) Der britisch-amerikanische Entwickler von wasserstoffelektrischen Flugzeugen Zero Avia Inc. und Marshall Aerospace wollen gemeinsam die Nutzung von Wasserstoff „für zukünftige Verteidigungsanwendungen“ erforschen. </b>Die Zusammenarbeit ziele darauf ab, Zero Avias wasserstoffelektrische Energie- und Antriebssystemtechnologien „mit Marshalls Expertise in militärischer Flugzeugmodifikation, Integration, Zertifizierung und komplexen Kraftstoffsystemen zu verbinden“, teilten die Unternehmen mit. Sie betonten, dass es sich um „eine frühe Phase“ handelt, die sich auf Prototyping und Bewertung konzentriere. Weitere Entscheidungen über den operativen Einsatz würden folgen, sobald die Technologie und ihre Anwendungen getestet worden seien.</p>
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<div id="attachment_16425" style="width: 363px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16425" class="wp-image-16425" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w30-tz-Fraunhofer-ISE-Text-AB.jpg" alt="" width="353" height="221" /><p id="caption-attachment-16425" class="wp-caption-text">Labormaßstab: In Feldtests wandelte der Demonstrator des Photovoltaik- / Elektrolyse-Moduls (rechts) mit einer Linsenfläche von 64 Quadratzentimetern bis zu 31,3 Prozent der Sonnenenergie in chemische Energie um. © Fraunhofer ISE</p></div>
<p><b>(Deutschland) Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben ein kombiniertes Photovoltaik- / Elektrolyse-Modul entwickelt, das Wasserstoff direkt aus Solarenergie produziert. </b>Dafür werde das Wassermolekül mithilfe der hohen Photospannung von Mehrfachsolarzellen gespaltet, die wiederum elektrisch und thermisch mit Elektrolysezellen verbunden seien. Ein im Freien vermessener Demonstrator des Forschungsteams wandele bis zu 31,3 Prozent der Sonnenenergie in chemische Energie (Brennwert des Wasserstoffs). „Ein Fresnel-Linsenarray bündelt direktes Sonnenlicht auf hocheffiziente III-V Solarzellen, für diesen Anwendungsfall mit einer Leerlaufspannung von über vier Volt“, sagt Projektleiter Juan Francisco Martínez Sánchez. Die Solarzellen seien für die Wasserstoff-Produktion direkt mit der Kathode und der Anode von zwei in Reihe geschalteten PEM-Elektrolysezellen verbunden worden. Der PV-Strom werde ohne Umwege und ohne Verluste direkt zur Wasserstoff-Erzeugung genutzt. Aktuell würden diese zurzeit effizientesten Solarzellen der Welt vor allem im Weltall eingesetzt, könnten aber in konzentrierenden Solarmodulen auch auf der Erde Strom wirtschaftlich und effizient produzieren. Zur Entwicklung des Konzepts zu einem wettbewerbsfähigen System suche man nun Investoren für eine geplante Ausgründung mit dem Namen „Clearsun Energy“.</p>
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<div id="attachment_16426" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16426" class="wp-image-16426" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w30-tz-Allied-Biofuel-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-16426" class="wp-caption-text">Im Mai haben Alfred Benedict, Vorstandsvorsitzender von Allied Biofuels (rechts), und die staatliche usbekische Flughafengesellschaft einen Kooperationsvertrag zur Lieferung nachhaltiger Treibstoffe abgeschlossen. © Allied Biofuels FE LLC</p></div>
<p><b>(Usbekistan) Der australische Projektentwickler Allied Biofuels Uzbekistan FE LLC und die chinesische Sinopec Engineering Group Co., Ltd. haben einen Vertrag zur Erstellung einer FEED-Studie (Frontend-Design) für die Entwicklung einer Fabrik für nachhaltige Flugtreibstoffe unterzeichnet.</b> Den Angaben zufolge solle dies auch in einen Auftrag für Ingenieurdienstleistungen (EPC, Engineering Procurement Construction) münden. Allied Biofuls will in Usbekistan 6,1 Milliarden US-Dollar investieren. Die Kapazität der Fabrik umfasse 160.400 Tonnen nachhaltigen Treibstoff (Sustainable Aviation Fuel, SAF), 257.000 Tonnen grünen Treibstoff (e-SAF) und mehr als 5.000 Tonnen Biodiesel. Zur Produktion würden Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer Leistung von 4,45 Gigawatt und Speicher mit 1.600 Megawattstunden Kapazität installiert. Geplant sind Elektrolyseure mit 2,4 Gigawatt Leistung, von denen einer Mitteilung vom Oktober zufolge zwei Gigawatt der US-Hersteller Plug Power Inc. liefern soll (<a href="https://power-to-x.de/plug-power-soll-zwei-gigawatt-pem-elektrolyseure-nach-usbekistan-liefern/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>). Die Flugkraftstoffe dienten sowohl dem inländischen als auch dem internationalen Markt. Im Mai hatte Allied Biofuels bereits einen vorläufigen Abnahmevertrag mit der staatlichen Uzbekistan Airports JSC unterzeichnet, die im Land elf internationale Flughäfen betreibt.</p>
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<div id="attachment_16427" style="width: 276px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16427" class="wp-image-16427" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w30-tz-Wuppertal-Institut-Studie-Text-AB-Titel-478x675.jpg" alt="" width="266" height="376" /><p id="caption-attachment-16427" class="wp-caption-text">Studie: CfD-Förderung heimischen grünen Wasserstoffs hat eine hohe Hebelwirkung. © Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Elektrolyse-Industrie-Wirtschaftsallianz (EIWA) hat ein Programm vorgeschlagen, um den Wasserstoffhochlauf voranzubringen. </b>Dieses sieht eine auf Differenzverträgen (Contracts for Difference, CfD) beruhende staatliche Förderung für die Wasserstofferzeugung aus den ersten zehn Gigawatt an inländischen Elektrolyseanlagen vor. Möglich sei es demnach, ab 2027 über fünf Jahre hinweg jeweils zwei Gigawatt Leistung auszuschreiben. Die Förderung soll für jede Anlage über einen Zeitraum von 20 Jahren laufen. Das Wuppertal Institut hat im Auftrag der EIWA anhand von drei Szenarien die möglichen Kosten dieses Fördermodells untersucht. Demnach sei ein maximaler Gebotspreis „ein zentrales Steuerungsinstrument mit hoher Hebelwirkung“. Gebotspreise unter sieben Euro pro Kilogramm seien ambitioniert, „erscheinen aber grundsätzlich erreichbar“. Würde der maximale Gebotspreis für Ausschreibungen auf sieben Euro pro Kilogramm Wasserstoff begrenzt, beliefen sich die gesamten Förderkosten auf 76 Milliarden Euro über 20 Jahre. Durch eine sonstige<span class="Apple-converted-space">  </span>Direktvermarktung des produzierten Wasserstoffs außerhalb der Förderung ließen sich die Kosten insgesamt auf 30 Milliarden Euro senken. Würde zusätzlich der CO2-Preis aus dem Emissionshandel bei der Berechnung des Erdgas-Referenzpreises berücksichtigt, reduziere sich der Förderbedarf um weitere rund drei Milliarden Euro. Insgesamt lägen die Förderkosten dann bei etwa 27 Milliarden Euro. Sofern die Elektrolyseure mit Windkraftanlagen gekoppelt würden, wären auch Strombezugskosten von 60 Euro pro Megawattstunde und Gebotspreise von 5,20 Euro pro Kilogramm H2 möglich – und damit eine Senkung der Förderkosten auf 14 Milliarden Euro. Hintergrund der Vorschläge ist die Einschätzung, dass das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 Elektrolyse-Kapazitäten von zehn Gigawatt aufzubauen, deutlich verfehlt werden, wenn sich der Ausbau nicht spürbar beschleunigt. <b>Die Kurzstudie „Erforderliche Förderkosten durch ein CfD-Instrument für inländische grüne Wasserstofferzeugung“ gibt es kostenfrei als<a href="https://wupperinst.org/fileadmin/redaktion/downloads/projects/H2-CfD-Studienbericht.pdf" target="_blank" rel="noopener"> PDF</a> (28 Seiten).</b></p>
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<div id="attachment_16428" style="width: 362px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16428" class="wp-image-16428" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w30-tz-Stegra-B.jpg" alt="" width="352" height="183" /><p id="caption-attachment-16428" class="wp-caption-text">Im April hatte Stegra sämtliche 37 Elektrolyseurmodule installiert. Der Vollbetrieb mittels zur Eisen- und Stahlherstellung auf DRI-Basis soll 2027 beginnen. © Stegra AB</p></div>
<p><b>(Schweden) Stegra AB hat jüngst seine im April angekündigte Finanzierungsrunde mit Zusagen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro abgeschlossen.</b> Das von Wallenberg Investments geführte Investoren-Konsortium besteht aus den bestehenden Investoren IMAS und Temasek sowie den neuen Investoren Bolero und SEB-Stiftelsen. Darüber hinaus investiert eine große Gruppe der bestehenden Stegra-Aktionäre weiterhin in das Unternehmen. Dazu gehören Altor, Hy24 und Just Climate sowie AMF, AP2, Climate Infrastructure Fund, Kallskär, Kobe Steel, Lingotto Innovation, Scania, Schaeffler, Security Trading, Stena Metall Finans und Swedbank Robur. Außerdem unterstütze eine Gruppe von Kreditgebern unter der Leitung von AIP Management das Projekt als direkte Eigenkapitalinvestoren. Stegra wird außerdem durch Mittel des EU-Innovationsfonds und der Schwedischen Energieagentur unterstützt. Das Unternehmen baut derzeit in Schweden ein neues Werk, das Stahl mit grünem Wasserstoff aus erneuerbarem Strom herstellen wird.</p>
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<div id="attachment_16429" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16429" class="wp-image-16429" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w30-tz-Chemnitz-Text-AB-1080x608.jpg" alt="" width="350" height="197" /><p id="caption-attachment-16429" class="wp-caption-text">Eins Energie bekommt 30 Millionen Euro Fördermittel für Wasserstoffanbindung und Energiespeicher in Chemnitz. © Stadt Chemnitz / Janine Auerswald</p></div>
<p><b>(Deutschland) Der Energieversorger Eins Energie in Sachsen GmbH &amp; Co. KG bekommt EU-Fördermittel in Höhe von über 30,3 Millionen Euro. </b>Das Geld dient zum einen der Vorbereitung einer Anbindung der Stadt Chemnitz an das künftige Wasserstoffkernnetz. Von den Mitteln sind 20,7 Millionen Euro für die Umstellung bestehender Gasleitungen auf Wasserstoff sowie für den Bau neuer Pipelines vorgesehen. Damit solle Chemnitz bis 2030 an die östlich von Freiberg verlaufende OPAL-Leitung angebunden werden. Zum anderen erhält Eins Energie 9,6 Millionen Euro für den Bau einer PV-Freiflächenanlage mit einer Leistung von 15 MW sowie eines Großbatteriespeichers (15 MW / 30 MWh) am Energiepark Galgenberg im Chemnitzer Stadtteil Röhrsdorf. Der Batteriespeicher kann Strom aus erneuerbaren Energien zwischenspeichern, Lastspitzen ausgleichen und zusätzliche Systemdienstleistungen für das Stromnetz bereitstellen. Die Lithium-Ionen-Batteriemodule werden in 20-Fuß-Containern untergebracht. Die Inbetriebnahme der PV-Anlagen und des Batteriespeichers sind für 2028 geplant.</p>
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<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 29)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 09:23:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Andritz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland: Friedrich Vorwerk baut Wasserstoffleitung H2Coastlink 1 +++ Spanien: H2med-Konsortium kündigt FEED-Phase für BarMar-Pipeline an +++ Österreich: OMV bekommt 450-Millionen-Kredit für 140-MW-Elektrolyseur +++ Deutschland: Sachsen-Anhalt aktualisiert Landesstrategie Wasserstoff +++ Österreich: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Deutschland: Friedrich Vorwerk baut Wasserstoffleitung H2Coastlink 1 </b>+++<b> Spanien: H2med-Konsortium kündigt FEED-Phase für BarMar-Pipeline an </b>+++<b> Österreich: OMV bekommt 450-Millionen-Kredit für 140-MW-Elektrolyseur </b>+++<b> Deutschland: Sachsen-Anhalt aktualisiert Landesstrategie Wasserstoff </b>+++<b> Österreich: RAG Austria und Andritz erweitern die Elektrolyseanlage in Gampern auf 15 MW </b>+++<b> Polen: BMWE bietet Ende Oktober Wasserstoff-Geschäftsreise für deutsche Mittelständler an </b>+++<b> Österreich: Bosch nimmt neue Methanol-Infrastruktur in Hallein in Betrieb </b>+++<b> Korea: Jera und Samsung C&amp;T stärken Wertschöpfungskette für Wasserstoff und Ammoniak</b></p>
<p><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</b></p>
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<div id="attachment_16324" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16324" class="wp-image-16324" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w27-EWE-1-B.jpeg" alt="" width="350" height="182" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w27-EWE-1-B-980x508.jpeg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w27-EWE-1-B-480x249.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-16324" class="wp-caption-text">Der symbolische Spatenstich für die Pipeline erfolgte am 30. Juni – jetzt wurde verkündet, dass die Friedrich Vorwerk Group die Leitung baut. © EWE Netz</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Friedrich Vorwerk Group SE, Pipeline- und Anlagenbauer für Erdgas-, Strom- und Wasserstoffinfrastruktur, erhält als Teil einer Arbeitsgemeinschaft den Auftrag für den Neubau der Wasserstoffleitung „H2Coastlink 1“ in Norddeutschland zwischen Emden und Leer.</b> Auftraggeber ist die EWE Netz GmbH als Generalübernehmer, Träger des Vorhabens ist der Fernleitungsnetzbetreiber GTG Nord GmbH. Beide Unternehmen sind Töchter des EWE-Konzerns. Kernstück der neuen Trasse ist eine rund 24 Kilometer lange Wasserstoffhochdruckleitung der Dimension DN 400 (Durchmesser 40 Zentimeter); hinzu kommen die Anbindung vom künftigen Elektrolyseur bis zur Wasserstoff-Einspeiseanlage in Emden sowie die Anschlussleitungen an das überregionale Wasserstoffnetz in Leer. Der Auftragswert liege im zweistelligen Millionenbereich. Die Übergabe der Leitung an die GTG Nord GmbH ist für den Herbst 2027 vorgesehen. Der Spatenstich war am 30. Juni und wurde von EWE und GTG vorgenommen (<a href="https://power-to-x.de/baubeginn-fuer-24-kilometer-lange-wasserstoff-pipeline-in-norddeutschland/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
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<div id="attachment_16395" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16395" class="wp-image-16395" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w29-tz-von-w49-H2-Med-4-BarMar-Route-B-Ausschnitt-Text-AB.jpg" alt="" width="351" height="249" /><p id="caption-attachment-16395" class="wp-caption-text">Das H2med-Konsortium kündigt FEED-Phase für die BarMar-Pipeline an. Über die 450 Kilometer lange Leitung soll Wasserstoff von Barcelona nach Marseille strömen. © H2med</p></div>
<p><b>(Spanien) Das Konsortium des EU-Korridors für grünen Wasserstoff „H2med“ beginnt eigenen Angaben zufolge mit der detaillierten „Front-End Engineering and Design“-Planung (FEED) für das Teilvorhaben „BarMar“, einer Unterwasser-Pipeline zwischen Spanien und Frankreich (Barcelona / Marseille) mit einer Kapazität von zwei Millionen Tonnen.</b> Der Abschluss der Pre-FEED-Phase von BarMed bestätige die technische Machbarkeit des Projekts. In dieser Vorphase wurde eine vorläufige Route des Korridors festgelegt. Teil des nächsten Schritts sei die Vergabe des technischen Entwurfs der FEED-Phase und die detaillierte maritime Studie. H2med soll in den 2030er Jahren die Wasserstoffmärkte in Süd- und Nordeuropa über Portugal, Spanien, Frankreich und Deutschland miteinander verbinden. Der Korridor umfasst BarMar sowie Leitungen zwischen Portugal und Spanien („CelZa“, Celorico da Beira / Zamora) mit einer Kapazität von 0,75 Millionen Tonnen, außerdem die Anbindung an das deutsche Wasserstoffkernnetz. Zum Konsortium gehören die Gasfernleitungsnetzbetreiber Enagás SA (Spanien), GRTgaz SA (Spanien), Redes Gasodutos SA (REN, Portugal), Teréga SAS (Spanien) und die Open Grid Europe GmbH (OGE, Deutschland).</p>
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<div id="attachment_4552" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4552" class="wp-image-4552" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/02/OMV-Schwechat-03-MEDIA082015-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-4552" class="wp-caption-text">OMV-Raffinerie Schwechat. © OMV AG</p></div>
<p><b>(Österreich) Der Öl- und Gaskonzern OMV AG bekommt von der Europäischen Investitionsbank ein Darlehen in Höhe von 450 Millionen Euro für den Bau des Elektrolyseurs mit 140 Megawatt Leistung, der zurzeit in Niederösterreich errichtet wird.</b> Die Anlage in Bruck an der Leitha erzeugt nach Fertigstellung jährlich 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff zur Dekarbonisierung der OMV Raffinerie Schwechat (<a href="https://power-to-x.de/omv-investiert-dreistelligen-millionenbetrag-in-140-mw-elektrolyse/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>). Die gesamte Investition liegt bei 600 Millionen Euro. Bereits im Januar dieses Jahres hatte OMV Fördermittel durch die staatliche Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS) in Höhe von 123 Millionen Euro angekündigt (<a href="https://power-to-x.de/omv-erhaelt-123-millionen-euro-foerderung-fuer-140-mw-wasserstoffprojekt/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>). Die Inbetriebnahme ist bis Ende 2027 vorgesehen. OMV geht davon aus, dass sich die CO2-Emissionen dadurch um etwa 150.000 Tonnen reduzieren werden – dies entspricht rund zehn Prozent der derzeitigen direkten Emissionen in Schwechat. Eine 10-Megawatt-Anlage ist dort bereits in Betrieb.</p>
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<div id="attachment_16396" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16396" class="wp-image-16396" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w29-tz-Sachsen-Anhalt-Strategie-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="250" height="353" /><p id="caption-attachment-16396" class="wp-caption-text">Sachsen-Anhalt hat seine Wasserstoffstrategie fortgeschrieben. © Landesregierung Sachsen-Anhalt</p></div>
<p><b>(Deutschland) Armin Willingmann, Energieminister von Sachsen-Anhalt, hat eine überarbeitete Wasserstoffstrategie des Landes vorgestellt. </b>Neben „klaren Zielen für den weiteren Aufbau der Wasserstoffwirtschaft“ bestünden „große Erwartungen an die EU, bürokratische Hürden abzubauen, damit grüner Wasserstoff günstiger und für die Wirtschaft attraktiver“ werde. Sachsen-Anhalt könne sich „in den kommenden Jahren zu einem führenden Wasserstoffland entwickeln“, allerdings komme Deutschland „beim Aufbau der Wasserstoffwirtschaft nur schleppend voran“, sagte Willingmann. Aktuell dürfen Unternehmen nach EU-Vorgaben ihren erzeugten Wasserstoffnur dann als „grün“ verkaufen, wenn dieser nachweislich zeitgleich mit Strom aus eigens dafür errichteten Windkraft- oder Solaranlagen hergestellt wird. „Das ist in der Praxis kaum machbar und macht Wasserstoﬀ unnötig teuer.“ Im Rahmen der Wasserstoffstrategie schlägt der Energieminister unter anderem ein Quotenmodell vor, wonach energieintensive Branchen wie Chemie-, Düngemittel-, Stahl- und Metallindustrie über ein gestuftes Modell schrittweise auf Wasserstoﬀ umsteigen könnten. Im Rahmen eines „7-Punkte-Plans“ will die Landesregierung unter anderem Schlüsselprojekte begleiten, Wasserstoff mit Erneuerbaren systematisch verzahnen und das landesweite Verteilnetz sowie die Speicherinfrastruktur nebst Leitmärkten entwickeln.<span class="Apple-converted-space"> </span><b>Die <a href="https://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MWU/Energie/Erneuerbare_Energien/Wasserstoff/MWU_Fortschreibung_Wasserstoffstrategie_2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">„Wasserstoffstrategie Sachsen-Anhalt. Fortschreibung: Regional. Vernetzt. Zukunftssicher“</a> gibt es kostenfrei als PDF (62 Seiten) auf der Website des Energieministeriums.</b></p>
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<div id="attachment_16397" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16397" class="wp-image-16397" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w29-tz-RAG-Andritz-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="234" /><p id="caption-attachment-16397" class="wp-caption-text">Spatenstich in Oberösterreich: RAG Austria und Andritz erweitern Elektrolyseur in Gampern von 2,5 auf 15 Megawatt. © RAG Austria AG</p></div>
<p><b>(Österreich) Das Gasspeicherunternehmen RAG Austria AG und der Maschinenbauer Andritz AG erweitern die Elektrolyseanlage in Gampern (Oberösterreich) von 2,5 auf 15 Megawatt (MW). </b>Auftragnehmer Andritz baut das System auf EPC-Basis (Engineering, Procurement, Construction). Die Investitionshöhe wird nicht genannt. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 geplant. Die Anlage soll dann jährlich rund 17 Millionen Kubikmeter (1.500 Tonnen) grünen Wasserstoff produzieren, wobei Sonnenstrom als primäre erneuerbare Energiequelle genutzt wird. Energieversorger wie EVN AG, Energie AG, Kelag, Linz AG und Salzburg AG hätten bereits Elektrolyse-Kapazitäten gebucht. In Gampern wird der grüne Wasserstoff im Untergrund gespeichert. In Zeiten geringer erneuerbarer Stromerzeugung solle er großvolumig zur Strom- und Wärmeproduktion nutzbar sein, um schrittweise Erdgas zu ersetzen. Die 2,5-MW-Anlage ist seit April 2023 in Betrieb (<a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-28-2/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
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<p><b>(Polen) Die deutsche Exportinitiative Energie des Bundeswirtschaftsministeriums bietet über die Außenhandelskammer Polen vom 26. bis 30. Oktober eine fünftägige „Energie-Geschäftsreise“ zum Thema „Erzeugung von grünen Gasen“ wie Biomethan und Wasserstoff an.</b> Ziel sei es, deutschen Unternehmen einen strukturierten Zugang zum polnischen Wachstumsmarkt zu ermöglichen. Polen verfüge über erhebliche Potenziale, doch befänden sich viele Projekte noch in frühen Entwicklungs-, Genehmigungs- oder Pilotphasen. Daraus ergäben sich konkrete Chancen für deutsche Technologieanbieter, Anlagenbauer, Komponentenhersteller und Engineering-Dienstleister. <b>Weitere Info auf der <a href="https://www.german-energy-solutions.de/SiteGlobals/GES/Forms/Suche/Expertensuche_Formular.html?resourceId=271802&amp;input_=271044&amp;pageLocale=de&amp;templateQueryString=polen&amp;selectSort=&amp;selectSort.GROUP=1#form-271802" target="_blank" rel="noopener">Website</a> der Exportinitiative Energie.</b></p>
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<div id="attachment_16398" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16398" class="wp-image-16398" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w29-tz-Bosch-Text-AB-1013x675.jpg" alt="ori BU: HALLEIN - SALZBURG: 2026-07-15: Methanol Infrastruktur-Erˆffnung im Bosch-Werk Halleinv.l. bei der offiziellen Erˆffnung v.l. Irene Schulte (Gesch‰ftsf¸hrerin IV Salzburg), Peter Eder (Pr‰sident Arbeiterkammer Salzburg), Kurt Schattauer (Stv. Entwicklungschef Werk Hallein), Stefan Schenk (Weltweiter Bosch Gesch‰ftsbereichsleiter), Alexander Stangassinger (B¸rgermeister Hallein), Karoline Edtstadler (Landeshauptfrau Salzburg), Amadeep Singh (Kaufm‰nnischer Werksleiter Bosch Hallein), Christian Sander (technischer Werksleiter Bosch Hallein), Helmut Weinwurm (Vorsitzender der Gesch‰ftsf¸hrung Bosch ÷sterreich), Monika Vogl (Bezirkshauptfrau Hallein) und Marianne Kusejko (Vizepr‰sidentin Wirtschaftskammer Sazburg). Foto: Robert Bosch AG/APA-Fotoservice/Franz Neumayr" width="350" height="233" /><p id="caption-attachment-16398" class="wp-caption-text">Die Robert Bosch AG hat in Hallein im Beisein von von Vertretern aus Politik und Wirtschaft die neue Methanol-Infrastruktur in Betrieb genommen, um Großmotoren-Einspritzsysteme für alternative Kraftstoffe weiterzuentwickeln und zu testen. © Robert Bosch AG / APA-Fotoservice / Franz Neumayr</p></div>
<p><b>(Österreich) Die Robert Bosch AG hat am Standort Hallein, Bundesland Salzburg, eine neue Methanol-Infrastruktur in Betrieb genommen. </b>Damit schaffe das Unternehmen die Voraussetzungen, um Einspritzsysteme für alternative Kraftstoffe weiterzuentwickeln und zu testen. Insgesamt investiere Bosch dort für den Ausbau von Entwicklung und Fertigung moderner Technologien 52 Millionen Euro. Der Standort Hallein sei innerhalb der Bosch-Gruppe das weltweite Kompetenzzentrum für Großmotoreneinspritzsysteme. Die dort entwickelten Common-Rail-Systeme ermöglichten den Einsatz alternativer Kraftstoffe wie Methanol, Wasserstoff oder Ammoniak in großen Anwendungen wie beispielsweise in der Schifffahrt, im Schienenverkehr oder in stationären Energieanlagen. Für die Dekarbonisierung des Schwerlastbereichs brauche es technologische Vielfalt – insbesondere dort, wo Elektrifizierung an ihre Grenzen stoße. „Mit der neuen Methanol-Infrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen, diese Technologien weiterzuentwickeln und für den Einsatz bei unseren Kunden zur Serienreife zu bringen“, sagt Stefan Schenk, Leiter des weltweiten Bosch-Geschäfts für Großmotoreneinspritzsysteme.</p>
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<div id="attachment_16399" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16399" class="wp-image-16399" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w29-tz-Jera-Samsung-Text-AB-881x675.jpg" alt="" width="351" height="269" /><p id="caption-attachment-16399" class="wp-caption-text">Jera und Samsung C&amp;T wollen gemeinsam die Märkte für Wasserstoff und Ammoniak stärken (v.l.): Yuichiro Kato, Executive Officer Jera, Head of the Low Carbon Fuel Value Chain Division, und Edward Cho, Samsung C&amp;T-Executive Vice President. © Jera Co., Inc.</p></div>
<p><b>(Korea) Japans größter Stromerzeuger Jera Co., Inc. und das koreanische Handelsunternehmen Samsung C&amp;T Corp. haben eine Vereinbarung zur Stärkung der Wasserstoff- und Ammoniak-Wertschöpfungsketten unterzeichnet, um die Versorgungssicherheit zu verbessern.</b> Man wolle „die Entwicklung robuster und kommerziell tragfähiger kohlenstoffarmer Wasserstoff- und Ammoniakmärkte in der gesamten Region unterstützen“, sagt Irtiza Sayyed, CEO von Jera Global Energy Solutions. Mit begrenzten inländischen Energiequellen seien Japan und Südkorea stark auf importierte Energie angewiesen. Da Wasserstoff und Ammoniak für beide Länder immer wichtiger würden, seien widerstandsfähige und wirtschaftlich tragfähige Wertschöpfungsketten unerlässlich, um den umfassenderen Einsatz der Kraftstoffe im großen Maßstab zu ermöglichen.</p>
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<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-29/">In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 29)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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