Südkorea: Forscher finden intelligente Kühlstrategie für kryogene Wasserstofftanks +++ Frankreich: HRS kooperiert beim H2-Tankstellanausbau mit Baker Huges +++ Deutschland: Bayern startet Förderprogramm für wasserstoffbetriebene Nutzfahrzeuge +++ Niederlande: EU genehmigt niederländische Beihilferegelung von 290 Millionen Euro für nachhaltige Flugkraftstoffe +++ USA: Hyroad Energy installiert weitere Wasserstofftankstation für Lkw in Kalifornien +++ Schweden: Power Cell liefert Brennstoffzellen für ECL-Rechenzentren +++ Saudi-Arabien: Acwa bekommt Exklusivrecht für den Export von Wasserstoff +++ Deutschland: Messer beteiligt sich an Lhyfe-Standorten für Wasserstoffproduktion +++ England: ITM Power bekommt 46 Millionen Pfund Fördermittel für Chronos-Produktion +++ Deutschland: THWS bekommt weitere Fördermittel zur Entwicklung eines wasserstoffbetriebenen Leichtflugzeugs +++ England: NGN plant unterirdische Wasserstoffpipelines zur Versorgung der Industrie an der Ostküste +++ Deutschland: Aqua Ductus startet in der Nordsee mit Bodenuntersuchungen für Wasserstoffpipeline +++ Schweden: DLR bestellt bei Power Cell integriertes „Fuel-to-Power“-System
Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst
+++++

Wissenschaftler der Pusan National University haben einen neuen Weg erforscht, um flüssigen Wasserstoff mittels sekundärem Isolierkreislauf effizienter zu kühlen. © Pusan National University
(Südkorea) Wissenschaftler der Pusan National University haben einen neuen Weg erforscht, um flüssigen Wasserstoff (LH2) effizienter zu kühlen. Denn um den Energieträger vom gasförmigen in flüssigen Aggregatzustand zu bringen, sind etwa minus 253 Grad Celsius erforderlich. Flüssiger Wasserstoff erreicht gegenüber dem Gas etwa die 800-fache volumetrische Energiedichte. Selbst kleine Wärmelecks können zu Verdunstung führen, was den Tankdruck erhöht und die Speichereffizienz verringert. Die Idee: Ein sekundäres Kühlmittel nimmt die Wärme vor dem Wasserstoff auf. „Der Schlüssel ist, Wärme abzufangen, bevor sie das Flüssigwasserstoff-Gefäß erreicht“, sagt Forschungsleiter Jong-Chun Park vom Department of Naval Architecture and Ocean Engineering: „Indem wir den Durchfluss und die Platzierung der Kanäle steuern, können wir mehr der einströmenden Wärme in das sekundäre Kühlmittel leiten.“ Das vom Korea Research Institute of Ships and Ocean Engineering (KRISO) unterstützte Konzept verwendet als Isolierungssystem eine extern über Kanäle zugeführte Flüssigkeit – etwa Erdgas (LNG) oder Stickstoff (LN2). Die Simulation reduzierte die Wärmeaufnahme mit LNG um 43,6 Prozent und bei LN2 um 66,5 Prozent. Obwohl LN2 aufgrund seiner niedrigeren Temperatur eine bessere Kühlung bot, sei es anfälliger für Dampfbildung, während LNG eine kleinere, aber stabilere Kühlwirkung bot. Park: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass effektive LH2-Speicherung nicht einfach darin besteht, dickere Dämmung oder mehr Kühlkanäle hinzuzufügen.“ Die größten Gewinne erzielten die Identifizierung der Wärmebrücken des Tanks und die Platzierung der Kühlung genau dort, wo die Wärme eindrang. „Design and evaluation of cryogenic sacrificial fluid-assisted insulation for boil-off reduction in liquid hydrogen Type-C tanks“, in: Energy Conversion and Management.
+++++

Von HRS errichtete Wasserstoff-Tankstation im französischen Champagnier. © Hydrogen Refueling Solutions SA
(Frankreich) Der französische Hersteller von Wasserstofftankstellen Hydrogen Refueling Solutions SA (HRS) hat mit Baker Hughes eine auf drei Jahre angelegte Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Den Angaben zufolge wolle man mit dem US-amerikanischen Technologieunternehmen Wasserstoffinfrastrukturen für die Mobilitäts- und Industriemärkte entwickeln. Im Rahmen der Zusammenarbeit werde HRS seine Expertise in der Integration, Lagerung, Verteilung und Betankung einbringen. Baker Hughes steuere seine Verdichtungstechnologien bei, insbesondere den vertikalen Kolbenkompressor (VerHy550) für Hochleistungs-Wasserstoffanwendungen. Die Vereinbarung basiere „auf einem nicht-exklusiven Kooperationsmodell“, das es beiden Unternehmen ermögliche, projektweise zusammenzuarbeiten. Sie umfasse insbesondere Wasserstoffproduktionszentren, Abfüll- und Vertriebszentren, Logistikplattformen, Tankstationen, Speicher sowie Installation, Inbetriebnahme und Wartung.
+++++
(Deutschland) Bayern startet den erste Förderaufruf für Nutzfahrzeuge mit Wasserstoffantrieb. Es stehen insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden mit dem Programm „BayH2N“ der Kauf und das Leasing von Brennstoffzellen- und Wasserstoffverbrennerfahrzeugen mit bis zu 80 Prozent der förderfähigen Investitionsmehrkosten. Anträge können bis zum 28. Oktober 2026 beim Projektträger Bayern Innovativ GmbH eingereicht werden.
+++++

EU genehmigt niederländische Beihilferegelung von 290 Millionen Euro für nachhaltige Flugkraftstoffe. © EU-Kommission
(Niederlande) Die Europäische Kommission hat Mittel in Höhe von 290 Millionen Euro der niederländischen Regierung zur Förderung nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) genehmigt. Damit solle unter anderem Angebot und Nachfrage nach nachhaltigen Flugkraftstoffen erhöht und der Übergang zu einem klimaneutralen Luftverkehr beschleunigt werden. Eine von zwei Regelungen sehe Investitionsbeihilfen für die Herstellung von SAF vor, die andere decke die Kosten von Vorbereitungsarbeiten für SAF-Vorhaben, einschließlich Studien zur technischen Entwicklung ab. Gefördert würden Bio-SAF und synthetische Kraftstoffe (eSAF). Durch die Vorhaben würden 285 Kilotonnen pro Jahr produziert, was rund 3.500 Interkontinentalflügen und mit etwa 350 Millionen Litern Kerosin entspreche.
+++++

Die mobile Tankstation mit Tank, Pumpe, Spender, Steuerungen und Sicherheitssystemen ermöglicht es Hyroad, temporäre Betankungskapazitäten zu installieren. © Hyroad Energy
(USA) Hyroad Energy hat eine weitere Flüssigwasserstoff-Tankstelle in Santa Fe Springs, Kalifornien, eröffnet. Die Station wurde gemeinsam mit Taylor-Wharton, Tochter von Air Water America und Anbieter kryogener Tanks, sowie dem Lkw-Händler Tom’s Truck Center entwickelt. Die mobile Einheit besteht aus einem 1.000 Kilogramm fassenden Tank, Pumpe, Spender, Steuerungen und Sicherheitssysteme. Dies ermögliche es Hyroad, temporäre Betankungskapazitäten aufzubauen, während dauerhafte Stationen entwickelt und installiert werden. Seit der Inbetriebnahme gab es in der ersten vollen Einsatzwoche 45 Betankungsvorgänge mit konstanten Tankzeiten unter 25 Minuten, vergleichbar mit einer Dieselbetankung. Hyroad Energy ist eine Vermarktungsplattform für emissionsfreie Brennstoffzellen-Lkw der Klasse 8 (über 15 Tonnen) und verleast die Fahrzeuge als „Truck-as-a-Service“. Abgerechnet wird auf Basis von gefahrenen Kilometern. Somit entstehen den Kunden keine Anschaffungskosten oder weitere Investitionen in die Infrastruktur. Es ist eine Handelsmarke der in Austin, Texas, beheimaten Simoneta Ltd. Im August 2025 hatte Hyroad Energy 113 Brennstoffzellen-Lkw aus der Insolvenzmasse der Nikola Corp. gekauft (mehr dazu).
+++++

ECL entwickelt modular aufgebaute Rechenzentren in 1-MW-Blöcken, genannt „ECL-MV1“. © Edge Cloud Link Inc.
(Schweden) Die Power Cell Group AB hat mit der in Kalifornien beheimateten Edge Cloud Link Inc. (ECL) eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach das US-Unternehmen Brennstoffzellensysteme des Typs „PowerCell PS190“ erwirbt. Damit solle Strom für KI-Rechenzentren von ECL erzeugt werden. Der Auftragswert belaufe sich auf 30 Millionen schwedische Kronen (2,7 Millionen Euro), die Auslieferung erfolge noch in diesem Jahr. Die Bestellung umfasse auch eine unverbindliche Absichtserklärung über den Bezug weiterer Systeme mit einer Leistung von 300 Megawatt. Den Anfang mache den Angaben zufolge der CSC-1-Campus von ECL in Santa Clara (Kalifornien) mit seinem 35-Megawatt-Rechenzentrum, wo containerisierte Power Cell-Brennstoffzellensysteme in ein Mikronetz mit Netzstrom, Erdgas und Batteriespeichern integriert werden. ECL nutzt eine solche Power Cell-Installation bereits in Mountain View (Kalifornien), wo Wasserstoff seit mehr als zwei Jahren als primäre Energiequelle dient. Bosch, größter Anteilseigner von Power Cell, stellt die industrielle Fertigung und den lokalen Service in Nordamerika bereit, um die ECL-Implementierungen zu unterstützen. Im Oktober 2024 hatte ECL Pläne verkündet, in Texas ein wasserstoffbetriebenes Rechenzentrum zu installieren, das im Endausbau ein Gigawatt leisten soll (mehr dazu).
+++++

Zentrale von Acwa Power in Riad. © Acwa Power
(Saudi-Arabien) Der Energie- und Wasserversorger ACWA Power bekommt von der saudischen Regierung offiziell und exklusiv den Auftrag zum Export von grünem Wasserstoff und dessen Derivate. In diesem Rahmen wurde Acwa zudem beauftragt, Projekte zur Erzeugung, Übertragung und zum Export von Strom aus erneuerbaren Energiequellen in europäische und arabische Märkte zu entwickeln, um die regionale Energiesicherheit zu stärken und gleichzeitig den Export von sauberem Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen aus dem Königreich zu ermöglichen. Acwa Power hatte in den letzten Jahren wie berichtet bereits mehrere internationale Vereinbarungen zur Produktion und Lieferung von grünem Wasserstoff unterzeichnet, darunter mit dem deutschen Energiekonzern SEFE, einem Konsortium um den Hafenbetreiber Rostock Port GmbH, mit dem italienischen Ferngasnetzbetreiber Snam, mit der tunesischen Regierung, dem indonesischen Stromversorger PLN sowie dem Energieministerium Usbekistans.
+++++

Messer sichert sich Kontingente grünen Wasserstoffs und steigt bei Lhyfe ein. © Messer SE & CO. KGaA
(Deutschland) Der französische Wasserstoffproduzent Lhyfe und die auf Industriegase spezialisierte deutsche Messer SE & CO. KGaA schließen einen Liefervertrag und vereinbaren eine Beteiligung von 30 Prozent von Messer an vier Produktionsstandorten für erneuerbaren Wasserstoff. Der auf zehn Jahre angelegte Liefervertrag stützt sich auf drei Standorte von Lhyfe in Frankreich und einen in Deutschland. Messer verpflichtet sich ab 2026 zu einer Mindestabnahmemenge, die voraussichtlich schrittweise ansteigen und mehrere Hundert Tonnen pro Jahr erreichen werde. Über diese Verpflichtung hinaus strebt Messer an, die Hälfte der Produktion der drei französischen Standorte abzunehmen. Überdies steige Messer mit einer Beteiligung von 30 Prozent bei Lhyfe ein.
+++++

ITM Power bekommt Fördermittel der britischen Regierung in Höhe von kumuliert 86,5 Millionen Pfund für den Aufbau einer Fabrik für den „Chronos“-Elektrolyseur mit einer Kapazität von einem Gigawatt. Die Ankündigung gab es im April, jetzt ist das Geld da. © ITM Power plc
(England) Der britische Hersteller von Elektrolyseuren ITM Power plc bekommt vom Department for Energy Security and Net Zero (DESNZ) einen Zuschuss in Höhe von 46,5 Millionen (54,25 Millionen Euro). Die Mittel waren bereits im April angekündigt worden und dienen nach Unternehmensangaben gemeinsam mit der bereits erfolgten 40-Millionen-Pfund-Beteiligung von Great British Energy dem Aufbau von Kapazitäten zur Herstellung des „Chronos“ genannten Elektrolyseurs, Nachfolgemodell von „Trident“, der indes auch weiterhin produziert werde. Die Fertigungslinie werde in der bestehende Anlage in Sheffield gebaut. Dabei würden die Fertigungskompetenz und Infrastruktur genutzt, die in den letzten Jahren schrittweise in die Produktionslinie von „Trident“ eingeführt worden seien. Man konzentriere sich nun auf maßgeschneiderte automatisierte Produktionsanlagen mit einer Jahreskapazität von einem Gigawatt.
+++++

Entwickeln den Reisemotorseglers „Taifun 17 H2“ mit Brennstoffzelle (v. l.): Jan Hußlein, Tom Wollin, Johannes Paulus und Sebastian Stenger. © THWS / Eva Kaupp
(Deutschland) Die Fakultät Maschinenbau der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) bekommt weitere Fördermittel zur Entwicklung eines Reisemotorsegler „Taifun 17 H2“. Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Kasaero entwickelt das THWS-Team ein modulares elektrisches Brennstoffzellen-Antriebssystem, womit auch bestehende Flugzeuge der Ultraleichtflugklasse auf einen klimaneutralen Antrieb umgerüstet werden könnten. Das Leichtflugzeug habe einen zweifachen Antrieb – sowohl direkt elektrisch mit einer Batterie als auch mit Wasserstoff über eine Brennstoffzelle. Mit der Brennstoffzelle lasse sich die Reichweite erhöhen (Range Extender) oder die Antriebsleistung steigern (Booster). Der Strom zur Produktion des Wasserstoffs stamme aus einer hauseigenen Photovoltaikanlage. „Taifun“ sei im aktuellen Zustand bereits flugfähig. Bisher habe das Team auf dem Verkehrslandeplatz Haßfurt-Haßberge schon Roll-Tests bis zum Erreichen der Abhebegeschwindigkeit gemacht. Liege die „vorläufige Verkehrszulassung“ des Luftfahrt-Bundesamtes vor, könne der „Taifun“ noch in diesem Jahr zum ersten Mal abheben. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Vorhaben mit kumuliert knapp zwei Millionen Euro.
+++++

Der Gasnetzbetreiber Northern Gas Networks plant unterirdische Pipelines zur Wasserstoffversorgung der Industrie in den Regionen Humber und Teesside an der englischen Ostküste. © Northern Gas Networks
(England) Der britische Gasnetzbetreiber Northern Gas Networks (NGN) hat Vorschläge für zwei unterirdische Pipelines vorgestellt, welche die Wasserstoffproduktion mit der Schwerindustrie und der Stromerzeugung an der Ostküste Englands verbinden sollen. Im Rahmen des Projekts „East Coast Hydrogen“ würden Hersteller etwa der Segmente Stahl, Chemikalien, Ziegel und Glas in den Regionen Teesside und am Humber mit kohlenstoffarmem Wasserstoff versorgt. Viele dieser Industrien seien auf große Mengen Erdgas für Hochtemperaturprozesse angewiesen, was die Dekarbonisierung durch Elektrifizierung erschwere. Die Vorschläge von NGN werden als national bedeutende Infrastrukturprojekte (NSIP) eingestuft. Sie befänden sich derzeit in der ersten Phase des Entwicklungsprozesses und konzentrierten sich auf Design, Planung und Kostenrechnung. Die 39 Meilen lange Teesside-Pipeline soll durch den Industriecluster von Newton Aycliffe nach Skinningrove verlaufen. Außerdem würde eine 68 Meilen lange Strecke im Humber von Saltend in Richtung Ferrybridge, West Yorkshire, verlaufen. Wenn genehmigt, könnten Bau und Anschluss in den 2030er Jahren beginnen. Es ließen sich lokal 1.200 Arbeitsplätze schaffen.
+++++

Die Pipeline soll als zentraler Importkorridor dienen, um Offshore-Wasserstoff-Erzeugungsprojekte an das Festland anzubinden. © Aqua Ductus Pipeline GmbH / Screenshot
(Deutschland) Die Aqua Ductus Pipeline GmbH beginnt mit den Baugrunduntersuchungen für die geplante Wasserstoff-Import-Pipeline Aqua Ductus. Die Untersuchungen vor und auf der Insel Norderney sowie vor Hilgenriedersiel umfassen geotechnische und geophysikalische Analysen zur Ermittlung der Boden- und Untergrundverhältnisse entlang der geplanten Trasse sowohl auf See als auch im küstennahen Bereich. Die gewonnenen Daten seien eine wesentliche Grundlage für die Festlegung der Trassenführung, die Auswahl geeigneter Bauverfahren sowie für die sichere und umweltverträgliche Umsetzung des Pipeline-Projekts, so das Unternehmen. Projektphase 1 (siehe Grafik) der Offshore-H2-Pipeline dient der Anbindung des H2-Windparks SEN-1 an das deutsche Festland bis 2030 und weiter bis zur deutsch-niederländischen Grenze. Die Leitung verläuft etwa 200 Kilometer offshore und 100 Kilometer onshore. Die zweite Projektphase umfasst 200 Kilometer offshore und verlängert die Pipeline von Standort SEN-1 bis an den äußersten Rand der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone zur Anbindung weiterer Wasserstoff-Windparkstandorte.
+++++

Das DLR bekommt zwei „Marine System 225“-Brennstoffzellensysteme von Power Cell. © Power Cell AB
(Schweden) Die Power Cell-Gruppe hat vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen Auftrag im Wert von rund 21 Millionen schwedische Kronen (1,9 Millionen Euro) für ein integriertes „Fuel-to-Power“-System erhalten, das in den maritimen Testanlagen des DLR in Kiel installiert werden soll. Demnach liefern die Schweden noch in diesem Jahr zwei „Marine System 225“-Brennstoffzellensysteme, zwei Methanolreformer, einen Speicher, eine Gasmischanlage sowie die Systemsteuerung. Die Inbetriebnahme ist für das erste Halbjahr 2027 geplant. Mit der „M2 Power“-Plattform von Power Cell wird in einer angepassten Konfiguration Methanol zu Wasserstoff reformiert, bevor das Brennstoffzellensystemen damit Strom generiert. Das DLR will das System nutzen, um Betriebsprofile für verschiedene Schiffstypen nachzubilden und Betriebserfahrungen für den Einsatz von Brennstoffzellen in maritimen Anwendungen zu sammeln.
+++++
Foto oben
iStock / © Danil Melekhin



