Indien: Thyssenkrupp Nucera und BHEL kooperieren bei grünem Wasserstoff +++ Polen: Solaris erweitert die Produktionskapazität um 500 Busse +++ Deutschland: Linke hat Bedenken gegen H2-Projekt in Namibia +++ Dänemark: European Energy nimmt 5-MW-Elektrolyseur von Plug Power in Betrieb +++ Kanada: Erste öffentliche H2-Tankstelle für Schwerlast-Lkw +++ Norwegen: Höegh und Nord Gas validieren Ammoniak-Cracking-Technologie für schwimmende H2-Terminals +++ Kanada: Cespira implementiert LH2-Motoren in Volvo-Trucks +++ Schweden: Metacon bekommt 10 Millionen Euro Fördermittel für eine Wasserstoffanlage +++ Deutschland: Hochschule Heilbronn eröffnet Wasserstofflabor +++ Japan: Amogy und Kowa entwickeln Wasserstoffversorgung mit Ammoniak-Cracking +++ Deutschland: Umrüstung des BMW-Werks in Regensburg auf Wasserstoff kommt voran +++ Deutschland: FfE und Dechema leiten Entwicklung einer Wasserstoff-Roadmap +++ Tschechien: Fördermittel für ReH2gion

Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst

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Thyssenkrupp Nucera schließt eine Kooperationsvereinbarung in der BHL-Unternehmenszentrale in Neu-Delhi. © BHEL

(Indien) Die Thyssenkrupp Nucera AG und die staatliche Bharat Heavy Electricals Ltd. (BHEL) haben eine Vereinbarung zur Förderung von grünem Wasserstoff unterzeichnet. Dies solle „schrittweise zur Fertigung von Elektrolyseurmodulen“ in Indien führen. Die Zusammenarbeit konzentriere sich auf den Aufbau lokaler Kapazitäten, die gemeinsame Teilnahme an Ausschreibungsverfahren und die Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten für grünen Wasserstoff auf dem indischen Markt. Die Vereinbarung mit BHEL steht in einer Reihe jüngster Initiativen von Thyssenkrupp Nucera in Indien. So wurde (wie berichtet) Anfang dieses Jahres eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) getroffen, um die Entwicklung der Märkte für grünen Wasserstoff und Power-to-X in Indien zu unterstützen. Zudem erhielt Thyssenkrupp Nucera vom indischen Entwickler Juno Joule den Zuschlag für eine FEED-Studie für ein 260-Megawatt-Projekt für grünen Wasserstoff.

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Einweihung der neuen Halle in der Gemeinde Środa Wielkopolska (v.l.): Ernest Iwańczuk (Kreis Środa), Jacek Bogusławski (Region Wielkopolska), Agata Stańda (Geschäftsführerin von Solaris Bus & Coach), Wojciech Jankowiak (Region Wielkopolska), Piotr Mieloch (Bürgermeister der Gemeinde Środa Wielkopolska), Łukasz Cierpiszewski (Solaris Bus & Coach). © Solaris Bus & Coach sp. z o.o.

(Polen) Der Busbauer Solaris Bus & Coach sp. z o.o. hat eine neue Produktionshalle in der Gemeinde Środa Wielkopolska südöstlich von Posen eröffnet, wo Solaris bereits eine Schweißanlage für Bus-Stahlrahmen betreibt. Die Halle mit einer Gesamtfläche von über 7.000 Quadratmetern ist der Endmontage der Stadtbusse gewidmet, in Ergänzung zum weiterhin bestehenden Standort in Bolechowo bei Posen. Die Anlage mit rund 300 neuen Arbeitsplätzen werde die bestehende Produktionskapazität von Solaris um etwa 500 Fahrzeuge pro Jahr erhöhen. Zudem gebe es Pläne, eine weitere Produktionsstätte in der Gemeinde zu errichten, für die bereits 47 Hektar Land gesichert seien. Im Jahr 2025 lieferte Solaris 1.631 Busse an Kunden, davon 86 Prozent batterieelektrische sowie Wasserstofffahrzeuge und Modelle mit Oberleitungen. Solaris kündigte eine weitere Expansion in den USA und Kanada an, wo es bereits erste Bestellungen gebe. In Europa solle das Angebot im Fernbussegment ausgeweitet werden.

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Das Hyphen-Projekt ist auf Gebiet der Aman-Nama im heutigen Tsau-IlKhaeb-Nationalpark geplant. © Hyphen Hydrogen Energy (Pty) Ltd.

(Deutschland) Die Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag hat Bedenken gegen das Wasserstoffprojekt Hyphen in Namibia. Sie bemängelt eine fehlende Auseinandersetzung mit der Rolle der Kolonialdeutschen in dem einst „Deutsch-Südwestafrika“ (1884 bis 1915) genannten Land. In einer Kleinen Anfrage (21/6555) erkundigen sich die Abgeordneten nach der „kolonialen Verantwortung Deutschlands“ und wollen von der Bundesregierung unter anderem wissen, ob „die freie, vorherige und informierte Zustimmung der Nama zum Hyphen-Projekt“ zur Bedingung einer Unterstützung des Bundes gemacht worden sei. Außerdem verlangt die Fraktion Auskunft darüber, welche Ministerien, Behörden, Auslandsvertretungen und weitere Einrichtungen mit der Prüfung, politischen Unterstützung, Vorbereitung oder Begleitung des Hyphen-Projekts befasst sind. Im November 2021 wurde das Unternehmen Hyphen Hydrogen Energy von der namibischen Regierung als bevorzugter Bieter für ein großskaliges Projekt zur Produktion von grünem Wasserstoff im Tsau-IlKhaeb-Nationalpark nahe Lüderitz ausgewählt (wir berichteten). Dort sollen jährlich bis zu 350.000 Tonnen Wasserstoff produziert, in rund zwei Millionen Tonnen Ammoniak umgewandelt und nach Europa exportiert werden. Seit 2024 ist Enertrag SE maßgeblich an dem Vorhaben beteiligt.

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(Dänemark) Der US-Hersteller Plug Power Inc. hat einen Elektrolyseur mit einer Leistung von fünf Megawatt in der Måde Power-to-X-Anlage in Esbjerg installiert und an den Betreiber European Energy übergeben. Bei voller Kapazität soll das GenEco-PEM-System jährlich etwa 550 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren, der als erneuerbarer Kraftstoff nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO) zertifiziert ist.

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Einweihung der ersten öffentlichen Wasserstofftankstelle für den Schwerlast-Verkehr durch Tsawwassen First Nation Chief Cassidy (links), George Anderson (Staatssekretär für Energie- und Klima), Ryan Daum (TFN) und John Bourbonniere (Harbour Link Container Services).© HTEC

(Kanada) Die High Tech Engineering Center Group, Inc. (HTEC) hat in British Columbia die erste kommerzielle 700-bar-Wasserstofftankstelle für den Schwerlastverkehr in Betrieb genommen. Standort ist die bisher nur für den Wirtschaftsverkehr zugängliche Service-Station „Chevron Commercial Cardlock“ bei Vancouver auf Industrieflächen der Tsawwassen First Nation (TFN). Nach HTEC-Angaben ermögliche dies die Betankung von zwölf Brennstoffzellen-Lkw. Erstnutzer seien der Harbour Link Container Services (B.C. Hydrogen Ports Project) sowie Triple Eight Transport (B.C. Hydrogen Truck Pilot Project), die je zwei Xcient Fuel Cell-Lkw von Hyundai Motor an dieser Station betreiben werden. Der Wasserstoff wird von der HTEC-Produktionsanlage mit einem Output von 1,8 Tonnen pro Tag geliefert, die etwa eine halbe Autostunde entfernt ebenfalls in Vancouver angesiedelt ist. Unterstützt wird die „Heavy-Duty Hydrogen Station“ unter anderem vom Grundstückseigentümer Tsawwassen First Nation, dem Cardlock-Eigentümer Sunoco LP sowie der Regierung von British Columbia.

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Höegh Evi und Nord Gas Solutions validieren die „Ammonia-to-Hydrogen Cracking“-Technologie für schwimmende und landgestützte Terminals. © Höegh Evi

(Norwegen) Höegh Evi und Nord Gas Solutions (ehemals Wartsila Gas Solutions) haben die Leistungstests für ihre „Ammoniak-zu-Wasserstoff-Cracking“-Technologie in der Sustainable Energy Pilotanlage in Stord, Norwegen, abgeschlossen. Die Einheit wandelt Ammoniak bei einem Reinheitsgrad von über 99,5 Prozent in Wasserstoff um. Die Ergebnisse wolle man nun in Langzeittests weiter validieren, sagte Nils Jakob Hasle, EVP Clean Energy bei Höegh Evi. Mit einem modularen Design könne der Cracker sowohl in schwimmenden Terminals als auch in landbasierten Anwendungen eingesetzt werden. Höegh Evi entwickele derzeit schwimmende Terminals, die skaliert werden und bis zu 200.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr liefern sollen. Die Entwicklung der Cracking-Technologie wurde finanziell durch das „Norwegian Green Platform“-Programm unterstützt. Neben Höegh Evi und Nord Gas Solutions umfasst das Konsortium auch BASF, die Universität Südostnorwegen und das Norwegische Institut für Energietechnologie (IFE).

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Volvo und Westport arbeiten bereits seit Sommer 2024 in einem Joint Venture in Kanada an der Kommerzialisierung und weltweite Verbreitung der HPDI-Kraftstoffsystemtechnologie für Langstrecken- und Off-Road-Anwendungen. © Westport Fuel Systems Inc.

(Kanada) Cespira und die Volvo Group unterzeichnen eine Vereinbarung zur abschließenden Implementierung von Wasserstoff-Verbrennungsmotoren. Das Joint Venture von Volvo und Westport Fuel Systems Inc., Entwickler von Kraftstoffsystemen, verwendet – aufbauend auf LNG-betriebenen Schwerlastmotoren – Hochdruck-Direkteinspritzung (HPDI-Technologie), um Wasserstoff als Treibstoff für die 13-Liter-Motoren der Volvo Group zu nutzen. HPDIs Toleranz gegenüber verschiedenen Wasserstoffzusammensetzungen sei ein bedeutender Vorteil gegenüber Brennstoffzellensystemen, die hochreinen Wasserstoff benötigen. Darüber hinaus biete der HPDI-Wasserstoffbetrieb bei schweren Lastzyklen eine Leistung und Effizienz, die mit Brennstoffzellensystemen konkurrieren könnten. Die Volvo-Trucks befinden sich derzeit im Straßentest. Der kommerzielle Start in Europa ist für 2030 vorgesehen.

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Metacon betreibt auch selber Wasserstofftankstellen in Schweden. © Metacon AB

(Schweden) Metacon AB, Entwickler von Energiesystemen zur Erzeugung grünen Wasserstoffs, bekommt von Klimatklivet, einer Initiative der schwedischen Umweltschutzbehörde, für eine geplante Elektrolyse Fördermittel in Höhe von 111 Millionen schwedischen Kronen (10 Millionen Euro). Die Anlage mit einer Leistung von zehn Megawatt soll in der Hovgården-Abfallentsorgungsanlage von Uppsala Vatten & Avfall AB außerhalb von Uppsala entstehen. Die Kapazität liege bei jährlich etwa 1.480 Tonnen. Abnehmer seien sowohl lokale industrielle Nutzer als auch Wasserstofftankstellen in Zentralschweden. Die Förderung entspreche 55 Prozent der Gesamtinvestition von 202 Millionen Kronen. Der Baubeginn ist für die zweite Hälfte des Jahres 2026 geplant, die Inbetriebnahme wird für das erste Quartal 2029 erwartet.

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Die Hochschule Heilbronn hat jetzt ein Wasserstofflabor (v.l.): Rektor Oliver Lenzen, Marc Wettlaufer von der Hochschule Heilbronn und Hilmar Weber, Vorstandsvorsitzender der Thomas Gessmann-Stiftung. © HNN

(Deutschland) Die Hochschule Heilbronn (HHN) hat am TechCampus ein Wasserstofflabor eröffnet. Dieses verfüge unter anderem über Anlagen zur Prüfung metallischer Hohlproben, die Erkenntnisse über das Verhalten von Werkstoffen unter realen Einsatzbedingungen liefern. Im Fokus stünden Komponenten wie Leitungen, Pumpen und Kompressoren sowie Motoren und Speichersysteme, die mit Wasserstoff in Kontakt kommen. Die Grundlage für das Forschungszentrum sei bereits 2025 gelegt worden, als Professor Marc Wettlaufer das Projekt gemeinsam mit der Thomas Gessmann-Stiftung zu entwickeln begann. Die Stiftung als langjähriger Unterstützer der HHN hat maßgeblich zur Finanzierung beigetragen und fördert insbesondere hochbegabte Studenten in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern an Hochschulen des Landes Baden-Württemberg. Die W.Gessmann GmbH produziert Schaltgeräte und Steuerstände (Human Machine Interface) für die Industrie.

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Kowa Company, Ltd und Amogy Inc. wollen in Japan eine Lieferkette für Wasserstoff mittels Ammoniak-Cracking aufbauen. © Amogy Inc.

(Japan) Die Amogy Inc., US-Anbieter von Technologien zur Aufspaltung (Cracken) von Ammoniak in Wasserstoff, und der Mischkonzern Kowa Company, Ltd. wollen in Japan Lösungen zur Wasserstoffversorgung auf Basis von Ammoniak-Cracking etablieren. Das Übereinkommen wurde im Juni unterzeichnet. Demnach liege der Fokus anfänglich auf der Region Chubu. Gemeinsam wollen die Unternehmen eine robuste Wasserstofflieferkette ermöglichen und zunächst untersuchen, wie Ammoniak als Träger von Wasserstoff industrielle Anwendungen und den Ausbau einer breiteren Energieinfrastruktur stützen kann.

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Im Dezember 2025 legten Vertreter des Werks und der Stadt Regensburg symbolisch die erste Edelstahlleitung für das zukünftige Wasserstoffnetz. © BMW Group

(Deutschland) Das BMW-Werk Regensburg wird (wie berichtet) auf Wasserstoffinfrastruktur umgerüstet. Ein Großteil der erforderlichen Edelstahlleitungen seien dafür in den vergangenen Monaten bereits in der Produktion verlegt worden. Insgesamt verfügt das Werk nun über ein sechs Kilometer langes Leitungsnetz, sechs dezentrale Indoor-Tankstellen in der Produktion sowie eine Outdoor-Einheit mit Pufferspeicher, an die der Wasserstoff künftig per Trailer angeliefert wird. In einem Testlauf geht zunächst eine von insgesamt sechs Wasserstofftankstelle ans Netz. Bis Ende Oktober sollen die restlichen Dispenser folgen und die Anlage somit vollständig anlaufen. Dann werden rund 85 wasserstoffbetriebene Logistikfahrzeuge in Presswerk, Karosseriebau und Fahrzeugmontage im Einsatz sein. Bis 2031 soll die gesamte Intralogistikflotte im Werk Regensburg mit derzeit rund 320 Flurförderfahrzeugen von Strom- auf Wasserstoffantrieb umgestellt werden. Die Umstellung spare Zeit und Fläche. Wasserstoff sei wie herkömmlicher Kraftstoff schnell getankt. Zudem entfalle der bei den jetzigen elektrisch betriebenen Flurförderfahrzeugen zweimal pro Schicht notwendige Batteriewechsel per Kran. Das bedeute eine Zeitersparnis von rund einer Viertelstunde pro Batterietausch und eine für andere Nutzungen freiwerdende Werksfläche von etwa 800 Quadratmetern, die bisher von Batterieladestationen belegt ist. Da die Logistikfahrzeuge flexibler und zeitsparender eingesetzt werden können, lasse sich zudem die Flotte verkleinern. BMW hatte das Vorhaben schon mehrfach angekündigt und im November 2024 begonnen.

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(Deutschland) Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE) und die Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (Dechema) leiten gemeinsam den Prozess zur Erstellung einer Technologie-Roadmap für Wasserstoff. Im Mittelpunkt stehe die Analyse und Zusammenführung von Erkenntnissen aus allen Teilbereichen des Wasserstoffhochlaufs. Auf dieser Grundlage würden klare strategische Ziele definiert, Teilziele festgelegt und Meilensteine sowie Indikatoren zur Wirkungsmessung entwickelt. Die Roadmap solle indes nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse bündeln, sondern als Grundlage für politische Entscheidungen, Forschungsprioritäten und Investitionen im Wasserstoffbereich auch konkrete Handlungsoptionen sowie Maßnahmenpakete für Bund und Länder aufzeigen. Die ersten Zwischenergebnisse des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekts werden im September 2026 im Rahmen der Veranstaltung „Hightech-Agenda Deutschland“ (HTAD) in Berlin präsentiert. Die Veröffentlichung der Roadmap ist für März 2027 geplant, anschließend folgt eine Online-Konsultationsphase. Interessenten sind eingeladen, sich an dem Prozess und Dialog zu beteiligen (h2roadmap@ffe.de).

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(Tschechien) Für 13 neue grenzüberschreitende Projekte von Sachsen und Tschechien stehen 11,07 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Dies hat der Begleitausschuss des Programms „Interreg“ beschlossen. Gefördert werden unter anderem die Wasserstoffaktivitäten im Grenzraum im Projekt „ReH2gion“ mit 0,49 Millionen Euro. In Ústí und Chemnitz entstehen dafür zwei miteinander verbundene H2-Hubs als Anlaufstellen für Unternehmen, Forschung und Verwaltung. Sie sollen vorhandenes Wissen bündeln, Partner zusammenbringen, Beratung ermöglichen und gemeinsame Projektideen vorbereiten. Seit Beginn des Programm Interreg Sachsen-Tschechien wurden 122 Projekte mit rund 133 Millionen Euro unterstützt. Von 2021 bis 2027 stehen rund 190 Millionen Euro zur Verfügung.

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