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	<title>Teco 2030 Archive - Power-to-X</title>
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	<title>Teco 2030 Archive - Power-to-X</title>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 50)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2024 13:23:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>USA: EPA fördert Ersatz von Dieselfahrzeugen mit 735 Millionen Euro +++ Deutschland: Thyssenkrupp Nucera und Hydrom wollen im Oman Wasserstoffprojekte entwickeln +++ Deutschland: Neue H2-ready Gasleitung in Baden-Württemberg in Betrieb [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>USA: EPA fördert Ersatz von Dieselfahrzeugen mit 735 Millionen Euro </strong>+++<strong> Deutschland: Thyssenkrupp Nucera und Hydrom wollen im Oman Wasserstoffprojekte entwickeln </strong>+++<strong> Deutschland: Neue H2-ready Gasleitung in Baden-Württemberg in Betrieb </strong>+++<strong> Dänemark: HØST PtX Esbjerg erhält Umweltgenehmigungen </strong>+++<strong> Finnland: Vireon Hydrogen bekommt Fördermittel für den Bau einer 5-MW-Elektrolyseanlage </strong>+++<strong> Großbritannien: SSE und Siemens entwickeln gemeinsam Wasserstoffturbine </strong>+++<strong> Kanada: Stadler bestellt acht Brennstoffzellenantriebe bei Ballard Power für US-Markt </strong>+++<strong> Deutschland: Grundstoffindustrie sollte grüne Vorprodukte importieren statt Wasserstoff </strong>+++<strong> Norwegen: Teco 2030 ASA stellt Insolvenzantrag </strong>+++<strong> Kanada: CPKC bestellt 98 Brennstoffzellenmotoren bei Ballard Power für kanadischen Markt </strong>+++<strong> Deutschland: Erzeugungsleistung bei Wasserstoffprojekten in Deutschland steigt </strong>+++<strong> Belgien: Oman und Belgien vereinbaren Wasserstoffkooperation</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11758" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11758" class="wp-image-11758" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-FTA-2-Trimet-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-11758" class="wp-caption-text">Bereits im Juli gab es Fördermittel des US-Verkehrsministeriums für die Anschaffung neuer Brennstoffzellenbusse als Ersatz für ältere Dieselfahrzeuge. Auch der Buslinienbetreiber TriMet 39, Oregon, war seinerzeit unter den Empfängern. © TriMet</p></div>
<p><strong>(USA) Die US-Umweltschutzbehörde (EPA) fördert 70 Antragsteller aus 27 Bundesstaaten mit mehr als 735 Millionen Dollar (700 Millionen Euro) für den Kauf von emissionsfreien Fahrzeugen.</strong> Damit sollen bestehende schwere Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ersetzt und gleichzeitig der Aufbau einer Infrastruktur für saubere Fahrzeuge nebst Fortbildungsmaßnahmen unterstützt werden. Die Fördermittel werden sowohl für batterieelektrische als auch für mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge eingesetzt. Etwa 70 Prozent der Mittel dienen der Anschaffung von sauberen Schulbussen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12800" style="width: 283px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12800" class="wp-image-12800" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-Thyssenkrupp-Oman-241212_MoU-Hydrom-Text-AB-772x675.jpeg" alt="" width="273" height="239" /><p id="caption-attachment-12800" class="wp-caption-text">Thyssenkrupp Nucera und Hydrom haben eine Absichtserklärung zur Entwicklung von Wasserstoffprojekten im Oman unterzeichnet (v.l.): Rumaitha Al Busaidi (Business and ICV Development Manager, Hydrom), Abdulaziz Said Al Shidhani (Managing Director, Hydrom), Ashraf Abu Alhaija (CEO Thyssenkrupp Nucera Saudi Arabia), Erika Niino-Esser (Senior Business Developer, Thyssenkrupp Nucera) © Hydrom</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Hydrogen Oman (Hydrom), nationaler Koordinator für Omans Strategie für grünen Wasserstoff, und die Dortmunder Thyssenkrupp Nucera AG wollen die Entwicklung des Marktes für grünen Wasserstoff in dem Sultanat voranbringen.</strong> Hydrom habe über 2.300 Quadratkilometer Land für die großtechnische Produktion von grünem Wasserstoff vergeben. Das Unternehmen baue strategische Partnerschaften auf, unterstütze umfassende Marktanalysen und koordiniere alle Aktivitäten einschließlich eines Masterplans für diesen Sektor. Hydrom treibe auch die Straffung der rechtlichen Rahmenbedingungen und die Infrastrukturplanung voran. Oman wolle bis 2040 seine Wirtschaft diversifizieren und der Entwicklung erneuerbarer Energien und grüner Technologien Vorrang einräumen. Die Absichtserklärung wurde während des ersten gH2-Investorentages von Hydrom in Maskat, Oman, unterzeichnet. Konkrete Vorhaben wurden nicht genannt. (Anm.d.Red.: Siehe auch Meldung unten „Oman und Belgien vereinbaren Wasserstoffkooperation“)</p>
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<div id="attachment_12801" style="width: 335px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12801" class="wp-image-12801" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-Terranets-Bau_SEL_Absenken-Text-AB.jpg" alt="" width="325" height="217" /><p id="caption-attachment-12801" class="wp-caption-text">Terranets hat den ersten Bauabschnitt der insgesamt 250 Kilometer langen Süddeutschen Erdgasleitung (SEL) für das Wasserstoffkernnetz „H2 ready“ fertiggestellt. © Terranets BW GmbH</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Der Fernleitungsnetzbetreiber Terranets BW GmbH hat den ersten 24 Kilometer langen Abschnitt der Süddeutschen Erdgasleitung (SEL) von Heilbronn bis in den Landkreis Ludwigsburg in Betrieb genommen und in das bestehende Transportnetz eingebunden.</strong> Die SEL ermöglicht im ersten Schritt den Ausstieg aus der Kohleverstromung, indem sie moderne Gaskraftwerke versorgt, sagt Katrin Flinspach, Geschäftsführerin von Terranets BW. Im zweiten Schritt werde die Leitung ab Anfang der 2030er Jahre als Teil des Wasserstoffkernnetzes zentrale Verbrauchsschwerpunkte in Baden-Württemberg mit Wasserstoff versorgen. Die insgesamt 250 Kilometer lange SEL von der hessischen Landesgrenze bis nach Bayern werde in mehreren Bauabschnitten installiert. Terranets BW plane alle Um- und Ausbaumaßnahmen „H2-ready“ und damit ausgelegt für den Transport von Wasserstoff. Die SEL sei Teil des Wasserstoffkernnetzes.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12802" style="width: 367px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12802" class="wp-image-12802" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-HOST-Text-AB-1080x267.jpg" alt="" width="357" height="88" /><p id="caption-attachment-12802" class="wp-caption-text">HØST PtX Esbjerg erhält Umweltgenehmigungen für die künftige Elektrolyseanlage. © HØST PtX Esbjerg</p></div>
<p><strong>(Dänemark) Die dänische Umweltbehörde hat dem Projekt HØST PtX Esbjerg die den Angaben zufolge „wichtigsten Umweltgenehmigungen“ (UVP) erteilt.</strong> Dies ermögliche es, nunmehr „die Entwicklung der Installation von bis zu einem Gigawatt Elektrolyseurkapazität in Esbjerg fortzusetzen, um nachhaltige grüne Brennstoffe zu erzeugen“, sagt Projektleiter David Dupont-Mouritzen. HØST trete nun in die nächste Phase ein. „Einer der wichtigsten Meilensteine für die Entwicklung von PtX-Projekten in Dänemark ist der Aufbau einer inländischen Wasserstoffinfrastruktur, die den Export von grünem Wasserstoff in den europäischen Abnahmemarkt, vor allem nach Deutschland, ermöglicht.“ Nach der endgültigen Investitionsentscheidung (FID) könne der Bau der Anlage beginnen. Das Projekt HØST PtX Esbjerg ist Teil des CIP Energy Transition Fund I. Es werde vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben und könne jährlich 140.000 Tonnen grünen Wasserstoff für die Verwendung in der Chemie-, Stahl- und Raffinerieindustrie produzieren.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12803" style="width: 245px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12803" class="wp-image-12803" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-Vireon-CEO-Per-Oyvind-Voie-Text-AB-509x675.jpg" alt="" width="235" height="312" /><p id="caption-attachment-12803" class="wp-caption-text">Per Øyvind Voie, Geschäftsführer von Vireon. © Norwegian Hydrogen AS</p></div>
<p><strong>(Finnland) Vireon Hydrogen Oy hat von der staatlichen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Business Finland einen Zuschuss in Höhe von 3,8 Millionen Euro für den Bau einer fünf Megawatt leistenden Elektrolyseanlage in Jyväskylä erhalten.</strong> Vireon arbeitet bereits am Jyväskylä Hydrogen Hub. In der ersten Phase geht es um den Bau einer Wasserstofftankstelle für den Schwerlastverkehr. Die ersten Nutzer stünden bereits fest, darunter fünf wasserstoffbetriebene Busse für den lokalen öffentlichen Personennahverkehr. Die Station soll bis 2025 betriebsbereit sein. In der zweiten Phase werde der Knotenpunk um eine lokale Wasserstoffproduktion erweitert. Der Elektrolyseur werde auf demselben Gelände wie die Tankstelle gebaut und solle jährlich etwa 700 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Vireon Hydrogen Oy ist die finnische Dependance von Vireon AS in Norwegen, Betreiber von Wasserstofftankstellen für den Schwerverkehr in den nordischen Ländern, eine 2023 gegründete Tochter von Norwegian Hydrogen AS.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12804" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12804" class="wp-image-12804" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-SSE-Thermal-darren-davidson-vice-president-of-siemens-energy-uk-i-with-finlay-mccutcheon-managing-director-of-sse-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="197" /><p id="caption-attachment-12804" class="wp-caption-text">Darren Davidson, Vizepräsident von Siemens Energy UK&amp;I (links) und Finlay McCutcheon, geschäftsführender Direktor von SSE Thermal: „Wasserstoffbetriebene Kraftwerke werden ein wesentliches Element des Energiemixes sein.“ © SSE Thermal</p></div>
<p><strong>(Großbritannien) SSE Thermal und Siemens Energy wollen gemeinsam eine Gasturbine entwickeln, die zu 100 Prozent mit Wasserstoff betrieben werden kann. Das „Mission H2 Power“ genannte Projekt soll die Dekarbonisierung des SSE-Kraftwerks Keadby 2 in North Lincolnshire unterstützen.</strong> Im Rahmen der millionenschweren Co-Investition werde Siemens Energy ein neues Verbrennungssystem für seine derzeit dort genutzte SGT5-9000HL-Gasturbine entwickeln, das flexibel mit einem beliebigen Erdgas-/Wasserstoffgemisch arbeite. Dazu baue Siemens Energy im Berliner Clean Energy Centre zusätzliche Anlagen, um die Technologie für große Gasturbinen zu testen. SSE Thermal ist eine Tochtergesellschaft für thermische Stromerzeugung des Versorgers und Telekommunikationsunternehmens SSE Plc mit Sitz in England und Australien.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11024" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11024" class="wp-image-11024" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/02/w09-Stadler-1-Rail-USA-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-11024" class="wp-caption-text">Stadler liefert Personenzüge an Caltrans mit Brennstoffzellenantrieben von Ballard Power. © Stadler AG</p></div>
<p><strong>(Kanada) Die US-Dependance des Schweizer Bahnbauers Stadler Rail AG hat den Hersteller von Brennstoffzellenantrieben Ballard Power Systems mit der Lieferung von „FCmove HD+“-Brennstoffzellenmotoren mit einer Leistung von kumuliert acht Megawatt beauftragt.</strong> Diese seien für Stadlers Produktlinie emissionsfreier Personenzüge „Flirt H2“ für den Kunden California Department of Transportation (Caltrans) vorgesehen. Der Flirt H2 wurde als erster wasserstoffbetriebener Personenzug in den USA von der Federal Railroad Administration (FRA) zugelassen. Der Auftrag unterstützt die Anschaffung von zehn dieser Züge durch Caltrans; es gebe eine Option auf weitere 19 Züge. Das Fahrzeug kann Dieselzüge auf nicht oder nur teilweise elektrifizierten Strecken ersetzen und vermeidet Investitionen in kostspielige Oberleitungen. Die Stadler „Division Nordamerika“ wird, wie berichtet, ab Januar als eigenständige Niederlassung aus dem Schweizer Geschäftsbetrieb ausgegliedert.</p>
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<div id="attachment_12805" style="width: 246px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12805" class="wp-image-12805" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-Ariadne-Report-Titel-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="236" height="333" /><p id="caption-attachment-12805" class="wp-caption-text">Report: „Vorprodukte importieren statt grünen Wasserstoff.“ © Kopernikus-Projekt Ariadne</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Den heutigen Import fossiler Energieträger vollständig durch grüne Energieträger ersetzen zu wollen, sei nicht realistisch – nicht nur weil grüner Wasserstoff und erneuerbarer Strom in Deutschland knapp seien, sondern auch, weil sie sich viel schlechter transportieren lassen als Kohle, Erdöl oder Erdgas.</strong> „Es ist aus fundamentalen physikalischen und ökonomischen Gründen unrealistisch, sämtliche energieintensiven Produktionsschritte grüner Grundstoffe in Zukunft in Deutschland durchzuführen“, erklärt Philipp Verpoort vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Ein subventioniertes ‚Weiter so‘ drohe „in einer Sackgasse zu enden“. Dieses Fazit ziehen Wissenschaftler in einem jetzt veröffentlichten Report des Kopernikus-Projekts Ariadne, das vom Bundesforschungsministerium gefördert wird. Die Autoren schlagen vor, stattdessen „den heutigen Import von fossiler Energie und Rohstoffen hin zum Import von grünen Vorprodukten zu verschieben und sich stärker auf die hohe Wertschöpfung in der industriellen Weiterverarbeitung zu konzentrieren“. So könne die Stahlindustrie statt wie heute Eisenerz zukünftig grünes Roheisen importieren und in Deutschland zu Stahl verarbeiten. Dann würde lediglich der energieintensivste Schritt ins Ausland verlagert. Arbeitsplätze der Stahlindustrie und der nachgelagerten stahlintensiven Unternehmen könnten in Deutschland gehalten werden. Gleiches gelte für die Chemieindustrie, die zukünftig Vorprodukte wie grünes Ammoniak oder grünes Methanol importieren könnte. Am Report sind Autoren des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung und Guidehouse beteiligt. <strong>„Transformation der energieintensiven Industrie. Wettbewerbsfähigkeit durch strukturelle Anpassung und grüne Importe“</strong> gibt es kostenfrei als <a href="https://ariadneprojekt.de/media/2024/12/Ariadne-Report_GrueneWertschoepfungsketten_Dezember2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">PDF</a> (84 Seiten).<br />
<em>(<strong>Anm.d.Red.</strong>: Das US-amerikanische Institute of Energy Economic and Financial Analysis empfiehlt Australien aufgrund der dortigen Bedingungen mit viel Wind und Sonne in einer jüngst präsentierten „<a href="https://power-to-x.de/ieefa-australien-sollte-hbi-fuer-gruenen-stahl-exportieren-statt-wasserstoff/" target="_blank" rel="noopener">Briefing Note</a>“ den Weg genau andersherum zu beschreiten: dort hergestellten Wasserstoff nicht exportieren, sondern im Inland verwenden, um damit grüne Vorprodukte für den Export zu produzieren.)</em></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9413" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9413" class="wp-image-9413" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/05/w18-Ticker-Teco-2030-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="195" /><p id="caption-attachment-9413" class="wp-caption-text">Teco Innovation Center in Narvik: Die Muttergesellschaft Teco 2030 ASA meldet Insolvenz an. © Teco 2030 ASA</p></div>
<p><strong>(Norwegen) Der Verwaltungsrat des norwegischen Herstellers von Brennstoffzellenstacks Teco 2030 ASA hat am späten Abend des 10. Dezember beschlossen, Konkurs anzumelden.</strong> „Die Entscheidung des Verwaltungsrats ist einstimmig und beruht auf der Tatsache, dass es keine realistische Möglichkeit mehr gibt, ausreichend Kapital für die Fortführung des Betriebs zu beschaffen“, so Geschäftsführer Tore Enger und Finanzchef Pål Christian Johnsen. Wie berichtet war Anfang Dezember ein Insolvenzantrag gegen das Tochterunternehmen Teco 2030 Innovation Center AS eingereicht worden. Das Innovation Center habe eine Nettoforderung von rund 22 Millionen Kronen (1,8 Millionen Euro) gegen das Unternehmen. Darüber hinaus habe man dem ehemaligen Vermieter des Innovation Center eine Garantie in Höhe von zehn Millionen Kronen geleistet.</p>
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<div id="attachment_9956" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9956" class="wp-image-9956" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/08/w31-Ticker-Canadian-Pacific-CPKC-Hydro-Text-AB-NEU-1013x675.jpg" alt="" width="349" height="233" /><p id="caption-attachment-9956" class="wp-caption-text">Canadian Pacifik will seine Lok-Flotte auf Brennstoffzellenantrieb umrüsten. © CPKC</p></div>
<p><strong>(Kanada) Die Ballard Power Systems Inc. liefert 98 Brennstoffzellenmotoren an das Bahnunternehmen Canadian Pacific Kansas City (CPKC). Die Antriebe haben eine Nennleistung von je 200 Kilowatt, mithin kumuliert rund 20 Megawatt.</strong> Die Auslieferung erfolge 2025. Die Maschinen sollen im nordamerikanischen Markt für Güterzüge eingesetzt werden. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit 2021 zusammen, Ballard hat seither Systeme mit kumuliert zehn Megawatt Leistung für CPKC-Lokomotiven geliefert, um damit Dieselloks umzurüsten. Im Oktober 2022 ging ein Prototyp unter der Bezeichnung „1001“ auf Fahrt. Im Juni 2023 vereinbarten CPKC und das US-amerikanische Transportunternehmen CSX Corp. ein Joint Venture für den Bau und die Bereitstellung von Umrüstsätzen für Dieselloks auf Wasserstoff. CPKC nutzt aktuell drei Wasserstofflokomotiven im Güterbetrieb. Erst im November wurden <a href="https://power-to-x.de/canadian-pacific-nimmt-zwei-tankstellen-fuer-h2-loks-in-betrieb/" target="_blank" rel="noopener">wie berichtet</a> zwei Wasserstoffproduktions- und -betankungsanlagen in Calgary und Edmonton in Betrieb genommen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12302" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12302" class="wp-image-12302" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/10/w42-Eon-1-B.jpg" alt="" width="350" height="182" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/10/w42-Eon-1-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/10/w42-Eon-1-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-12302" class="wp-caption-text">Eon-Projekt im Stadthafen Essen: Elektrolyseanlage und eine öffentliche Wasserstofftankstelle. © Eon Hydrogen GmbH</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die Erzeugungsleistung der Wasserstoffprojekte, die sich im Bau befinden oder eine Investitionsentscheidung aufweisen, ist von 10,1 Gigawatt im Februar 2024 auf 11,3 Gigawatt Ende November gestiegen. Die aktuelle Elektrolysekapazität wuchs seit Februar um 68 Prozent auf 111 Megawatt elektrischer Leistung.</strong> Zurückzuführen sei dieser Anstieg im Wesentlichen auf drei größere Inbetriebnahmen. Tendenziell sei davon auszugehen, dass die Projekte größer werden: „Bislang sind lediglich Elektrolyseure mit einer Leistung von bis zu 20 Megawatt in Betrieb, inzwischen verfügen aber bereits weitaus größere Projekte über eine finale Investitionsentscheidung oder befinden sich im Bau“, heißt es in einer „H2-Bilanz“, die der Energiekonzern Eon auf Basis von Daten des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI) veröffentlicht hat. Erstmalig habe das EWI die Importkapazität von Wasserstoff untersucht. Diese betrage bis 2032 potenziell mehr als 60 Gigawatt und berücksichtige geplante und bestehende Pipelines. Bei einer Auslastung von 50 Prozent könnten so bis zu 2.700 Terawattstunden Wasserstoff pro Jahr importiert und für Transit bereitgestellt werden. Hinzukommen könnten langfristig bis zu 100 Terawattstunden per Schifftransport bei Umwidmung von LNG-Terminals. Der Importanteil am prognostizierten Bedarf von 95 bis 130 Terawattstunden liege bei 50 bis 70 Prozent bis 2030. „Somit wäre das Ziel der Bundesregierung erreichbar“, so Eon. Bei der Mobilität seien wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Pkw im Vergleich zu reinen Elektrofahrzeugen ins Hintertreffen geraten. Im Schwerlastverkehr seien hingegen – abhängig von der Anwendung – beide Antriebsarten vertreten. Einen deutlichen Zuwachs habe es bei Wasserstoff-Trucks und -Zugmaschinen gegeben.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12806" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12806" class="wp-image-12806" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-Oman-Green_Hydrogen_New_Agreement-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="348" height="232" /><p id="caption-attachment-12806" class="wp-caption-text">Hydrogen Oman und der belgische Wasserstoffrat vereinbaren eine Zusammenarbeit. Wie genau diese aussehen soll, wurde nicht bekannt. © Hydrom Oman</p></div>
<p><strong>(Belgien) Das Sultanat Oman und Belgien haben eine „verstärkte Zusammenarbeit in der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette“ vereinbart.</strong> Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von Hydrogen Oman (Hydrom) und dem Belgian Hydrogen Council (BHC) anlässlich des Staatsbesuchs von Sultan Haitham bin Tarik unterzeichnet. Die Vereinbarung unterstreiche „die gemeinsamen Bemühungen um eine Angleichung der Politik, die Förderung des Wissensaustauschs und des technologischen Fortschritts sowie die Erkundung von Möglichkeiten in den Bereichen Wasserstoffproduktion, Infrastruktur, Transport und Nutzung“, heißt es wie bei solchen Abkommen gewohnt allgemein und unkonkret. (Anm.d.Red.: siehe oben Ticker zu Thyssenkrupp Nucera)</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 49)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 11:15:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Australien: Eneos investiert 200 Millionen Dollar in Wasserstoffwirtschaft +++ USA: Glovis America will 21 Hyundai Xcient-Lkw einflotten +++ Deutschland: Biotechnologen forschen an neuartigen Stoffen für grünen Wasserstoff +++ Deutschland: Forscher [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Australien: Eneos investiert 200 Millionen Dollar in Wasserstoffwirtschaft </strong>+++<strong> USA: Glovis America will 21 Hyundai Xcient-Lkw einflotten </strong>+++<strong> Deutschland: Biotechnologen forschen an neuartigen Stoffen für grünen Wasserstoff </strong>+++<strong> Deutschland: Forscher entwickeln Datenbank für grünen Wasserstoff </strong>+++<strong> Polen: Konin bekommt Wasserstoffbusse von Solaris </strong>+++<strong> Deutschland: Tyczka beliefert Tankstelle Erlangen mit grünem Wasserstoff </strong>+++<strong> Norwegen: Samsung bestellt bei NEL Elektrolyseur zur Herstellung von Wasserstoff aus Atomstrom </strong>+++<strong> USA: US-Geschäftsbereich von Stadler Rail wird eigenständig </strong>+++<strong> Brasilien: European Energy und Petrobras kooperieren bei der Produktion grünen Methanols </strong>+++<strong> Kanada: First Hydrogen erwägt Einsatz von Atomkraft für Wasserstoffproduktion </strong>+++<strong> Schottland: Erstmals mit Wasserstoff gebrannter Whisky abgefüllt </strong>+++<strong> Philippinen: Hydrexia vereinbart Zusammenarbeit mit Toyota </strong>+++<strong> Norwegen: Konkursantrag für Teco 2030 Innovation Center</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_3360" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3360" class="wp-image-3360" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2020/10/w43-Japan-JH2A-qEneos-B.jpg" alt="" width="348" height="181" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2020/10/w43-Japan-JH2A-qEneos-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2020/10/w43-Japan-JH2A-qEneos-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-3360" class="wp-caption-text">Der japanische Mineralölkonzern Eneos investiert in Autralien in die Produktion von grünem Wasserstoff. Der Energieträger wiederum kann als Methylcylohexan leicht nach Japan verschifft und rückgewandelt werden. © Eneos Corp.</p></div>
<p><strong>(Australien) Die Eneos Holdings Inc., Japans größter Erdöl- und Chemiemulti, hat Investitionen in Höhe von 200 Millionen australische Dollar (135 Millionen Euro) in Projekte für grünen Wasserstoff in Bundesstaat Queensland angekündigt. Das Geld solle vorrangig in die Produktion des Energieträgers auf Bulwer Island investiert werden, eine Halbinsel an der Mündung des Flusses Brisbane in der gleichnamigen Hafenstadt an der Ostküste.</strong> Die Anlage solle ab 2026 bis zu 680 Kilogramm grünen Wasserstoff pro Tag produzieren, sagt die Ministerin für Finanzen, Handel, Beschäftigung und Ausbildung, Ros Bates, anlässlich einer Handelsmission nach Japan. „Der Ausbau der lokalen Produktion von grünem Wasserstoff durch Eneos wird in Queensland über 100 neue Arbeitsplätze schaffen.“ Der grüne Wasserstoff solle teils auch nach Japan in Form von Methylcyclohexan (MCH) verschifft werden, einem bei Raumtemperatur und normalem Druck flüssiger Wasserstoffträger, der einfach zu lagern und zu transportieren ist. Die MCH-Produktionsanlage werde auf einem etwa 6.000 Quadratmeter großen Grundstück der ehemaligen BP-Raffinerie in der Nähe des Hafens von Brisbane errichtet. Eneos arbeite in Partnerschaft sowohl mit japanischen als auch lokalen Unternehmen. Das Projekt wurde von der New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO) beauftragt und wird vom Green Innovation (GI) Fund des japanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie unterstützt. Der Fonds hat ein Gesamtvolumen von 28 Milliarden Dollar und soll Japan dabei helfen, bis 2050 kohlenstoffneutral zu werden.</p>
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<div id="attachment_12760" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12760" class="wp-image-12760" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-tz-Hyundai_XCIENT_fuel_cell_trucks-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-12760" class="wp-caption-text">Hyundai Xcient-Brennstoffzellen-Lkw im September 2024 im Hafen von Brunswick, US-Bundesstaat Georgia. © Hyundai Motor Group</p></div>
<p><strong>(USA) Der US-Logistikdienstleister Glovis America Inc. will künftig 21 Hyundai Xcient Schwerlast-Lkw mit Brennstoffzellenantrieb nutzen, um das „Hyundai Motor Group Metaplant America“ (HMGMA) zu beliefern. Es handelt sich dabei um das erste Werk der Hyundai Motor Group für die Massenproduktion von Elektrofahrzeugen mit Standort in Bryan County, Bundesstaat Georgia.</strong> Bei dessen Grundsteinlegung im Oktober 2022 hieß es, mit der Inbetriebnahme sei im ersten Halbjahr 2025 zu rechnen. Die Hyundai Xcient werden täglich Fahrzeugteile von HMGMA-Zulieferern aus der Region zur neuen Fabrik transportieren. Die 21 Fahrzeuge machten mehr als ein Drittel der Flotte aus, die Glovis America für das HMGMA betreibt. HTWO Logistics, ein Joint Venture zwischen der Hyundai Motor Company und Glovis America, Teil der Hyundai Glovis Co. Ltd., wird auch eine mobile Wasserstofftankstelle für eine effiziente Betankung installieren. Eine Wasserstoffproduktion nebst stationärer Tankstelle sei in Vorbereitung.</p>
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<div id="attachment_12761" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12761" class="wp-image-12761" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-tz-Uni-Saarland-von_Struenck-Janz-Text-AB-951x675.jpg" alt="" width="300" height="213" /><p id="caption-attachment-12761" class="wp-caption-text">Die Doktoranden Hagen von Strünck und Franka Janz von der Universität Saarland arbeiten daran, mittels holzzersetzender Bakterien extrem belastbare Polymere herzustellen. © Universität des Saarlandes / Thorsten Mohr</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Ein internationales Konsortium aus Industrie und Wissenschaft will herausfinden, wie man „aus Holzresten leichtere Elektroautos und grünen Wasserstoff produzieren kann“. An dem EU-Forschungsprojekt ist auch die Universität des Saarlandes beteiligt.</strong> Der Professor für Biotechnologie Christoph Wittmann erforscht gemeinsam mit den Doktoranden Franka Janz und Hagen von Strünck sowie Bioingenieur Michael Kohlstedt, wie sie das Bodenbakterium Corynebacterium glutamicum dazu bringen können, aus Holz-Zucker und Lignin passende „Ausscheidungsprodukte“ herzustellen, um diese als Grundstoffe für die Industrie zu verwenden – etwa als Bestandteil von Leichtbauteilen von E-Autos oder speziellen Membranen für die Produktion grünen Wasserstoffs. Ziel ist es, nutzbare Bausteine zu synthetisieren, um daraus wiederum an der Universität Maastricht Polymere herstellen zu können, die bei geringem Gewicht extrem belastbar sein sollen. Ausgangspunkt ist Birkenholz, das in einer großen Bioraffinerie in der estländischen Hauptstadt Tallinn in Zucker- und Ligninfraktionen aufgespalten wird. An dem Projekt sind unter Leitung der Universität Maastricht Firmen und Forscher aus Deutschland, Spanien, Belgien, Griechenland, Israel, Frankreich, Estland und Italien beteiligt. Von der EU kommen in den nächsten vier Jahren Fördermittel in Höhe von rund fünf Millionen Euro. 471.000 Euro davon gehen an die Universität des Saarlandes.</p>
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<div id="attachment_12762" style="width: 355px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12762" class="wp-image-12762" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-tz-RIFS-Screenshot-Text-AB.png" alt="" width="345" height="173" /><p id="caption-attachment-12762" class="wp-caption-text">Die RIFS-Datenbank umfasst derzeit acht Länder und die Europäische Union. © RIFS (Screenshot)</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Eine neu entwickelte Datenbank erfasst globale politische Trends und Prioritäten bei der Marktentwicklung für grünen Wasserstoff. Sie umfasst derzeit die Länder Australien, Kanada, China, Deutschland, Japan, Spanien, Großbritannien, die USA und die Europäische Union.</strong> Filter gibt es für verschiedenen Instrumententypen, Segmente der Wasserstoff-Wertschöpfungskette, auf die sie abzielen, sowie ihrem geografischen Geltungsbereich. Die Datenbank sei „für die Politik, aber auch für die Wirtschaft und Wissenschaft ein Instrument zur systematischen Erfassung und zum Vergleich von politischen Instrumenten in den wichtigsten Vorreiterländern“, sagt Rainer Quitzow, Gruppenleiter am Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit – Helmholtz-Zentrum Potsdam (RIFS). „In der Anfangsphase der Entwicklung des Marktes und der Technologien für grünen Wasserstoff werden politische Maßnahmen von entscheidender Bedeutung sein, um die Kosten zu senken, Investitionen in angebots- und nachfrageseitige Technologien zu unterstützen und die Nachfrage durch Verringerung der Unsicherheit zu fördern.“ Die Daten gib es online auf der Plattform „<a href="https://internationalhydrogenpolicy.net/" target="_blank" rel="noopener">International Hydrogen Policy</a>“.</p>
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<div id="attachment_12764" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12764" class="wp-image-12764 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-tz-Solaris-Konin-Urbino-18-A-1013x675.jpg" alt="" width="349" height="233" /><p id="caption-attachment-12764" class="wp-caption-text">Konin hat bei Solaris fünf 18 Meter lange Brennstoffzellenbusse bestellt, die 2026 ausgeliefert werden. © Solaris Bus &amp; Coach / Escargo</p></div>
<p><strong>(Polen) Der polnische Fahrzeugbauer Solaris Bus&amp;Coach wird fünf Brennstoffzellenbusse an die Stadt Konin liefern, etwa eine Autostunde östlich von Posen. Die Verkehrsgesellschaft MZK Konin will die Busse des Typs „Urbino 18“ im Jahr 2026 einflotten.</strong> Bereits vor zwei Jahren hatte Solaris einen „Urbino 12“ dorthin geliefert, den Angaben zufolge war dies der erste Brennstoffzellenbus, der im öffentlichen Personennahverkehr Polens eingesetzt wurde. Die neuen Busse haben eine Leistung von 100 Kilowatt und können – verteilt auf acht Tanks – rund 50 Kilogramm Wasserstoff speichern, was eine Reichweite von etwa 600 Kilometer ermögliche. Für die Abdeckung von Spitzenlast dienen Batterien mit einer Leistung von 240 Kilowatt. Die Bestellung aus Konin sei Teil eines größeren regionalen Vorhabens des Nationalen Fonds für Umwelt- und Wasserschutz (NFOSIGW). Eigenen Angaben zufolge habe Solaris bereits 370 mit Wasserstoff betriebene Busse produziert und an 31 Städte in zehn Ländern Europas ausgeliefert, darunter auch an drei polnische Verkehrsgesellschaften in Lublin, Posen und Walbrzych.</p>
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<div id="attachment_12765" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12765" class="wp-image-12765" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-tz-H2-Mobility-Tyczka-Erlangen-B.jpg" alt="" width="348" height="181" /><p id="caption-attachment-12765" class="wp-caption-text">Tyczka liefert grünen Wasserstoff für H2-Mobility-Tankstelle In Erlangen (v. l.): Katharina Fetzer (Hylane), Eike Diercks (H2 Mobility), Frank Fronzke (Geschäftsführer H2 Mobility), Thomas Zorn (Geschäftsführer Tyczka Hydrogen), Christoph Stiller (Tyczka Hydrogen). © Tyczka Hydrogen</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Der Hersteller und Händler von Industriegasen Tyczka GmbH aus Bad Tölz wird die Tankstelle von H2 Mobility in Erlangen mit grünem Wasserstoff beliefern. Nach Angaben des Betreibers werde „in Kürze“ auch an weiteren Stationen in Bayern, darunter Biebelried, Fürth und Pentling, der grüne Energieträger erhältlich sein.</strong> Die Wasserstofftankstelle in Erlangen sei eine der „meistfrequentierten Stationen im H2 Mobility-Netz“ und werde besonders intensiv von schweren Nutzfahrzeugen angefahren; darunter jene von Hylane, Vermieter von Wasserstoff-Lkw des Typs „Hyundai Xcient Fuel Cell“. Sobald die Zertifizierung zu „erneuerbaren Kraftstoffen nicht biogenen Ursprungs“ (renewable fuels of non-biogenic origin, RFNBO) der EU zur Verfügung stehe, werde der von Tyczka Hydrogen gelieferte Wasserstoff entsprechend zertifiziert.</p>
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<p><strong>(Norwegen) Nel Hydrogen Electrolyser AS hat von der Samsung C&amp;T Corporation Engineering &amp; Construction Group (Samsung C&amp;T) einen Auftrag zur Lieferung eines Elektrolyseurs mit einer Leistung von zehn Megawatt erhalten.</strong> Das Finanzvolumen liegt den Angaben zufolge bei rund fünf Millionen Euro. Samsung wolle damit Wasserstoff aus Atomstrom produzieren (<a href="https://power-to-x.de/wissen/wasserstoff-in-farbe/" target="_blank" rel="noopener">„rosa Wasserstoff“</a>). Es sei das erste Projekt zur Herstellung von Wasserstoff mittels Uran in Korea, sagt Byung Soo Lee, Leiter der Samsung Energy Solution Business Unit. Einen ersten Auftrag hatte Nel von Samsung Anfang dieses Jahres erhalten, um Wasserstoff mittels Solarstrom zu produzieren.</p>
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<div id="attachment_12766" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12766" class="wp-image-12766" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-tz-Stadler-USA-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-12766" class="wp-caption-text">Stadler löst den US-Standort per 1. Januar 2025 aus der Division Schweiz heraus und macht ihn zur eigenen Division Nordamerika. © Stadler Rail Group</p></div>
<p><strong>(USA) Der 2016 gegründete US-Standort der Schweizer Stadler Rail AG in Salt Lake City soll ab Januar 2025 als eigenständige „Division Nordamerika“ auftreten. Leiter und damit Mitglied der Konzernleitung wird der bisherige Länderchef Martin Ritter.</strong> Stadler gewinne auf dem US-Markt regelmäßig neue Aufträge. Dazu gehörtete vier dieselbetriebene Modelle „DMU Flirt“ für die Trinity Metro in Texas sowie ein Auftrag über 80 Straßenbahnen für Salt Lake City. Darüber hinaus seien auch mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge in verschiedenen Regionen der USA im Einsatz. Aktuell seien über 500 Mitarbeiter am Standort beschäftigt. Ende Oktober 2024 wurde der Grundstein gelegt, um das Werk weiter auszubauen.</p>
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<div id="attachment_12405" style="width: 309px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12405" class="wp-image-12405" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/10/w44-European-Energy-3-kasso-Text-AB-900x675.jpg" alt="" width="299" height="224" /><p id="caption-attachment-12405" class="wp-caption-text">European Energy und der brasilianische Mineralölkonzern Petrobras planen den Bau eine Anlage zur Produktion grünen Methanols in Pernambuco. Das Bild zeigt die Methanolproduktion von European Energy im dänischen Kassø. © European Energy A/S</p></div>
<p><strong>(Brasilien) European Energy A/S und der Mineralölkonzern Petroleum Brasileiro S.A. (Petrobras) haben eine Vereinbarung über die Entwicklung einer großtechnischen Anlage zur Herstellung von grünem Methanol im brasilianischen Bundesstaat Pernambuco unterzeichnet.</strong> European Energy bringe seine Erfahrungen aus der ersten kommerziellen E-Methanol-Großanlage Dänemarks ein, die noch 2024 in Betrieb genommen werden soll. Die dänische Anlage habe eine Jahreskapazität von 32.000 Tonnen und werde durch Abnahmeverträge mit mehreren großen Unternehmen, darunter A.P. Moller &#8211; Maersk, unterstützt. Das Unternehmen ist seit 2016 in Brasilien aktiv und hat seinen Sitz dort in der Hafenstadt Recife (Pernambuco) im Nordosten des Landes. Man habe mit dem Betreiber des Tiefwasserhafens von Suape einen Pachtvertrag über 25 Jahre für die geplante grüne Methanolanlage abgeschlossen.</p>
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<div id="attachment_10704" style="width: 308px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10704" class="wp-image-10704" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/12/w50-Tick-First-Hydrogen-Text-AB-1058x675.png" alt="" width="298" height="190" /><p id="caption-attachment-10704" class="wp-caption-text">First Hydrogen erwägt die Herstellung von „grünem“ Wasserstoff mittels Atomenergie. © First Hydrogen Corp.</p></div>
<p><strong>(Kanada) Der Produzent und Vertreiber von bislang ausschließlich grünem Wasserstoff First Hydrogen Corp. untersucht eigenen Angaben zufolge das Potenzial der Produktion von Wasserstoff unter Verwendung von Atomstrom, der mit kleinen modularen Kernreaktoren (Small Modular Nuclear Reactors, SMRs) erzeugt wird.</strong> Auch dies bezeichnet das Unternehmen als „grünen Wasserstoff“ – was indes nicht europäischen Maßstäben entspricht, wonach dafür nur erneuerbare Energien eingesetzt werden. First Hydrogen bezieht sich auf nicht genannte „internationale Gremien“, wonach Kernenergie „gemeinhin als grüne Energiequelle anerkannt“ werde und reduziert diese Auffassung darauf, dass sich dieser „Strom mit minimalen Treibhausgasemissionen erzeugen“ lasse. Man möchte SMR „in Gebieten installieren, in denen die Netzstromversorgung begrenzt ist oder nicht besteht, um Wasserstoff für Tankstellen zu produzieren“. Eine von SMR betriebene Wasserstoffproduktion stehe „im Einklang mit dem Engagement von First Hydrogen, innovative und nachhaltige Energielösungen“ bereitzustellen. Kernenergie biete „im Gegensatz zu Solar- oder Windenergie eine konstante Stromversorgung für die Wasserstoffproduktion“. Die Kosten für Strom, der in einem SMR erzeugt wird, lägen bei etwa 36 Dollar (34 Euro) pro Megawattstunde, mithin bei 3,6 US-Cent (3,4 Eurocent) pro Kilowattstunde. „Große Technologiekonzerne haben die Notwendigkeit erkannt, sich für die absehbare Zukunft eine kostengünstige Energieversorgung zu sichern, und in letzter Zeit erhebliche Investitionen in Kernenergie getätigt“, so Balraj Mann, CEO der First Hydrogen Corp, die in Vancouver, Montreal und London ansässig ist.</p>
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<div id="attachment_12767" style="width: 356px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12767" class="wp-image-12767" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-tz-Whisky-mit-H2-abgefuellt-B.jpg" alt="" width="346" height="180" /><p id="caption-attachment-12767" class="wp-caption-text">Die weltweit ersten Fässer mit Whisky, der mittels Wasserstoff hergestellt wurde. © Supercritical Solutions Ltd.</p></div>
<p><strong>(Schottland) Der Spirituosenhersteller Suntory Global Spirits und die Supercritical Solutions Ltd. verkünden die Abfüllung der „weltweit ersten direkt mit Wasserstoff gebrannten Spirituose“ in der Glen Garioch Distillery. Der Energieträger diente zum Erhitzen des Kessels („Stille“) in der Pilotbrennerei der <a href="https://power-to-x.de/?s=suntory" target="_blank" rel="noopener">Yamazaki Distillery</a> in Japan.</strong> Die „Direktbefeuerung“ gilt als eine traditionelle Methode der Destillation, bei der eine Flamme genutzt wird, statt den Kessel indirekt über Heißdampfleitungen zu erwärmen. Somit ließen sich Qualität und Charakter der Spirituose leichter beeinflussen, weil die Maillard-Reaktionen besser steuerbar seien. Diese bewirken – wie auch beim Braten und Frittieren von Lebensmitteln –, dass sich Aromen bilden und entfalten. Lediglich aus Sicherheitsgründen sei Erdgas zum Starten und Beenden des Brennvorgangs verwendet worden. Ein Teil des so gewonnenen Whiskys wurde in die Glen Garioch Distillery in Aberdeenshire, Schottland, überführt, um dort unter schottischen Reifebedingungen genau überwacht und qualitativ bewertet zu werden. Ein weiterer Teil wird in Japan überwacht, wo die Ergebnisse im Rahmen der Forschungsarbeiten von Suntory Global Spirits  analysiert und verglichen werden sollen. Im Jahr 2021 erhielt das „WhiskHy“-Projekt eine Finanzierung, um Machbarkeitsstudien für eine auf grünem Wasserstoff basierende Dekarbonisierungstechnologie in den Brennereien von Suntory Global Spirits durchzuführen. Supercritical beweise damit, dass selbst jahrhundertealte Traditionen wie die Whisky-Destillation „eine hochmoderne, emissionsfreie Wasserstofftechnologie nutzen können“, sagt Matt Bird, CEO von Supercritical Solutions. Supercritical hat einen Hochdruck-Elektrolyseur entwickelt, der Wasserstoff bei einem Druck von über 220 bar produziert bei einer Systemeffizienz von bis zu 42 Kilowattstunden pro Kilogramm Wasserstoff und einer Reinheit von 99 Prozent.</p>
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<div id="attachment_11851" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11851" class="wp-image-11851" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-Hydrexia-1-Screenshot-B.jpg" alt="" width="350" height="182" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-Hydrexia-1-Screenshot-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-Hydrexia-1-Screenshot-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-11851" class="wp-caption-text">Hydrexia kooperiert auf den Philippinen mit Toyota. © Hydrexia</p></div>
<p><strong>(Philippinen) Die chinesische Hydrexia Holding Limited, Anbieter von integrierten Wasserstofflösungen, hat über seine Tochter Hydrexia SDN BHD eine Kooperationsvereinbarung mit dem Fahrzeugbauer Toyota Motor Philippines Corp. (TMP) geschlossen.</strong> Demnach stelle Hydrexia der TMP seine mobile Wasserstofftankstelle (HRS) in Containern zur Verfügung, um Fahrzeuge mit Wasserstoffverbrennungsmotor (HICEV), den Toyota Corolla Cross H2 Concept, zu betanken, der auf der Toyota-Veranstaltung „Beyond Zero“ im Oktober 2024 vorgestellt wurde. Zu Beginn dieses Jahres hatte Hydrexia bereits eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit Toyota Malaysia getroffen und stellte dort seine mobile HRS für die Toyota-Veranstaltung „Move to Zero“ zur Verfügung. In den letzten Monaten hat Hydrexia seine Geschäftsaktivitäten in Asien mit strategische Partnerschaften und Joint Ventures massiv ausgeweitet (<a href="https://power-to-x.de/hydrexia-ist-in-asien-auf-expansionskurs/" target="_blank" rel="noopener">wir berichteten</a>).</p>
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<p><strong>(Norwegen) Für das Teco 2030 Innovation Center AS in Narvik, Tochter des norwegischen Herstellers von Brennstoffzellenstacks Teco 2030 ASA, wurde ein Konkursantrag gestellt.</strong> Diese Entscheidung habe der Vorstand „in Anbetracht der jüngsten Entwicklungen“ getroffen (wir berichteten). Man prüfe derzeit die Auswirkungen. Innovation Center habe eine Nettoforderung von rund 22 Millionen Kronen (1,8 Millionen Euro) gegen das Unternehmen. Darüber hinaus habe man dem ehemaligen Vermieter des Innovation Center eine Garantie in Höhe von zehn Millionen Kronen geleistet. Im Rahmen des Konkursverfahrens werde das Unternehmen auch das Eigenkapital in Höhe von 30.000 Kronen im Zusammenhang mit dem Innovation Center abschreiben, teilte Teco 2030 ASA mit.</p>
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<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 46)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2024 18:10:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[FCC Medio Ambiente]]></category>
		<category><![CDATA[Fusion Fuels]]></category>
		<category><![CDATA[Humber H2ub]]></category>
		<category><![CDATA[Hyzon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Irland: Fusion Fuels stellt Insolvenzantrag für portugiesische Tochter +++ USA: Brennstoffzellen-Truck von Hyzon absolviert weiteren Testlauf +++ Norwegen: Teco 2030 Innovation Center mutmaßlich vor Insolvenz +++ Großbritannien: Uniper startet Konsultation [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-46-2/">Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 46)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Irland: Fusion Fuels stellt Insolvenzantrag für portugiesische Tochter </strong>+++<strong> USA: Brennstoffzellen-Truck von Hyzon absolviert weiteren Testlauf </strong>+++<strong> Norwegen: Teco 2030 Innovation Center mutmaßlich vor Insolvenz </strong>+++<strong> Großbritannien: Uniper startet Konsultation zu Humber H2ub in Killingholme </strong>+++<strong> USA: USDOT fördert wasserstoffbezogene Bahnprojekte mit 97 Millionen Dollar </strong>+++<strong> Schweiz: Forscher arbeiten an Wasserstoff-Düsentriebwerken </strong>+++<strong> Deutschland: PNE untersucht Anschluss Polens an das europäische Wasserstoffnetz </strong>+++<strong> Spanien: FCC Medio Ambiente und Irizar stellen FC-Plattform für städtische Service-Lkw vor</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_9311" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9311" class="wp-image-9311" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/04/w15-Ticker-Fusion-Fuel-FF_TECH_37-Text-AB.jpg" alt="" width="348" height="171" /><p id="caption-attachment-9311" class="wp-caption-text">Fusion Fuel stellt Insolvenzantrag für portugiesische Tochter und erhebt Schadensersatzklage gegen Hydrogenial. © Fusion Fuel Green Plc</p></div>
<p><strong>(Irland) Der Hersteller von Elektrolyseuren Fusion Fuel Green Plc hat eigenen Angaben zufolge eine Schadensersatzklage gegen Hydrogenial S.A. wegen Nichteinhaltung einer Zeichnungsvereinbarung in Höhe von 33,5 Millionen Dollar eingereicht.</strong> Gemäß einer Vereinbarung vom 28. August 2024 habe sich der Investor zum Kauf von Stammaktien und Optionsscheinen verpflichtet. Der Abschluss hätte zum 30. September erfolgen sollen, der mangels Leistung bis 25. Oktober verlängert wurde. „Bis heute hat das Unternehmen jedoch noch keine Erlöse aus der Investition erhalten“, so Fusion Fuel. Als unmittelbare Folge der Finanzierungsverzögerung habe Fusion Fuel für seine portugiesische Tochtergesellschaft Fusion Fuel Portugal S.A., über die der größte Teil der Technologieverkäufe und Projektentwicklungsaktivitäten des Unternehmens abgewickelt wurde, einen Insolvenzantrag gestellt. Auf Anraten eines Insolvenzanwalts habe das Unternehmen in Portugal eine Klage auf Schadensersatz wegen der Vertragsverletzung durch Hydrogenial eingereicht. Weitere Informationen gab es bis zu unserem Redaktionsschluss (15.11.2024) nicht.</p>
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<div id="attachment_12604" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12604" class="wp-image-12604" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/11/w46-tz-Hyzon-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-12604" class="wp-caption-text">Der Hyzon-Abfallsammler „Fuel Cell Electric Truck“ hat einen Testlauf mit Mt. Diablo Resource Recovery abgeschlossen. © Hyzon Motors Inc.</p></div>
<p><strong>(USA) Der Hersteller von Brennstoffzellensystemen Hyzon Motors Inc. hat einen weiteren Testlauf seines Brennstoffzellen-Elektrotrucks (FCET) für die Müllabfuhr abgeschlossen.</strong> Das Abfall-und Recyclingunternehmen Mt. Diablo Resource Recovery hatte das Fahrzeug in der Praxis auf Strecken in Kalifornien geprüft. Den Angaben zufolge war dies der zehnte Testlauf seit Juli 2024, den Hyzon mit seinen beiden FCETs für die Klasse 8 und die Müllabfuhr durchführte. Es sei der erste H2-Müllsammler Nordamerikas.</p>
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<div id="attachment_5918" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5918" class="wp-image-5918" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/09/w39-Teco-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-5918" class="wp-caption-text">Teco 2030-Vorstand sucht nach Insolvenzantrag „praktikable Optionen für die Zukunft“. © Teco 2030 ASA</p></div>
<p><strong>(Norwegen) Die norwegische Steuerbehörde hat gegen die Teco 2030 Innovation Center AS, Tochter des Herstellers von Brennstoffzellen Teco 2030 ASA, einen Konkursantrag gestellt.</strong> Eine Anhörung ist nach Unternehmensangaben für den 5. Dezember 2024 angesetzt. Ein Konkurs könne den Angaben zufolge „erhebliche Auswirkungen“ auf die Muttergesellschaft haben, insbesondere aufgrund einer auf zehn Millionen Kronen (0,85 Millionen Euro) begrenzte Garantie, welche die Mietzahlungen des Innovationszentrums in Narvik abdeckt. „Der Begünstigte dieser Bürgschaft hat bereits eine Forderung gegen das Unternehmen erhoben, was das Unternehmen dazu veranlasst hat, Gespräche aufzunehmen, um die Situation zu klären“, teilte Teco 2030 am späten Donnerstagnachmittag mit. Kurz vor Mitternacht desselben Tages erklärte Teco 2030, man habe am „Abend einen Konkursantrag erhalten, nachdem es seinen Verpflichtungen aus der Garantie der Muttergesellschaft nicht nachgekommen ist“. Der Vorstand werde die Umstände „bewerten und über das beste Vorgehen“ entscheiden. Das Unternehmen sei weiterhin „entschlossen, mit allen relevanten Interessengruppen zusammenzuarbeiten, um praktikable Optionen für die Zukunft auszuloten“. Weitere Informationen gab es bis zu unserem Redaktionsschluss (15.11.2024) nicht.</p>
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<div id="attachment_12605" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12605" class="wp-image-12605" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/11/w46-tz-Uniper-H2-Hub-GB-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-12605" class="wp-caption-text">Rendering des künftigen „Humber H2ub“-Standortes zur Wasserstoffproduktion. © Uniper SE</p></div>
<p><strong>(Großbritannien) Der Energiekonzern Uniper SE startet eine öffentliche Konsultation zu seinen Vorschlägen für die Entwicklung einer neuen Anlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff am Standort Killingholme.</strong> Das Projekt „<a href="https://power-to-x.de/uniper-und-phillips-66-kooperieren-bei-lieferung-von-wasserstoff-in-humber/" target="_blank" rel="noopener">Humber H2ub (Green)</a>“ wurde Anfang dieses Jahres vorgestellt. Geplant ist eine Elektrolyseleistung von vorerst 120 Megawatt. Während der Bauphase würden 110 Arbeitsplätze vor Ort geschaffen. Der Energieträger solle ab 2029 an die Humber-Raffinerie von Phillips 66 Limited geliefert werden und dort einen Teil des bisher verwendeten Gases in Heizanlagen ersetzen. Die öffentliche Konsultation findet am 19. November in North Killingholme statt. Ein detaillierter Planungsantrag werde im nächsten Jahr eingereicht.</p>
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<div id="attachment_11024-2" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11024-2" class="wp-image-11024" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/02/w09-Stadler-1-Rail-USA-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-11024-2" class="wp-caption-text">Die US-Regierung fördert H2-Eisenbahnprojekte mit 97 Millionen Dollar. Foto: Stadler Rail AG hatte im Februar die Lieferung von sechs weiteren Wasserstoffzügen nach Kalifornien verkündet. © Stadler Rail AG</p></div>
<p><strong>(USA) Das Amt für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien des US-Verkehrsministeriums (USDOT) fördert wasserstoffbezogene Eisenbahnprojekte mit 97 Millionen Dollar (91,2 Millionen Euro).</strong> Davon gehen 36,5 Millionen Dollar an das California Air Resources Board für den Ersatz von zehn Diesellokomotiven durch neun batterieelektrische (BEV) Lokomotiven und eine mit Brennstoffzellen (FCV) angetriebene Lok für drei Verkehrsgesellschaften in seinem Versorgungsgebiet. 11,7 Millionen Dollar bekommt die Colorado State University-Pueblo für Sicherheitsexperimente und Tests von Schienenfahrzeugen, die mit Druckwasserstoff und komprimiertem Erdgas betrieben werden. Für 48,4 Millionen Dollar forscht und entwickelt East Erie Commercial Rail in Pennsylvania Dual-Fuel-Verbrennungsmotoren mit Wasserstoff und Tender. Im Transportation Technology Center in Pueblo, Colorado, erlernen Betreiber, Ersthelfer und andere überdies den sicheren Umgang mit Wasserstoff und Verfahren für den Betrieb und die Wartung der Wasserstofftechnologie. Die Zuschüsse werden im Rahmen des CRISI-Programms (Consolidated Rail Infrastructure and Safety Improvements) der Federal Railroad Administration (FRA) verwaltet und kommen jeder Region des Landes, insbesondere den ländlichen Gemeinden, zugute. Insgesamt stellt die Federal Railroad Administration in der jüngsten Förderrunde mehr als 2,4 Milliarden Dollar im Rahmen des Bipartisan Infrastructure Law für 122 Projekte zur Verbesserung des Schienenverkehrs in 41 Bundesstaaten und Washington D.C. zur Verfügung. Details zu dem Programm gibt es auf der <a href="https://railroads.dot.gov/grants-loans/consolidated-rail-infrastructure-and-safety-improvements-crisi-program" target="_blank" rel="noopener">Website</a> der FRA.</p>
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<div id="attachment_12606" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12606" class="wp-image-12606" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/11/w46-tz-ETH-Duese-Flamme-Text-AB-1080x607.jpg" alt="" width="350" height="197" /><p id="caption-attachment-12606" class="wp-caption-text">Einspritzdüse: Wasserstoffflammen verursachen andere akustische Belastungen und Schwingungen in Flugzeugtriebwerken als Kerosin. © ETH Zürich</p></div>
<p><strong>(Schweiz) Forscher der ETH Zürich testeten im Labor das akustische Verhalten von Wasserstoff-Einspritzdüsen für Flugzeugtriebwerke unter Bedingungen, wie sie auf Reiseflughöhe herrschen.</strong> In Düsentriebwerken könnten Wechselwirkungen von Flammen und dem bei der Verbrennung entstehenden Schall Vibrationen verursachen. „Diese Vibrationen belasten die Triebwerke stark.“ Heutige Triebwerke seien für das Verbrennen von Kerosin optimiert. Allerdings verbrenne Wasserstoff schneller als Kerosin. Die Schallwellen würden von den Wänden der Brennkammer zurückgeworfen und wirkten sich auf die Flammen aus. „Die Vibrationen können das Material ermüden, was im schlimmsten Fall Risse und Schäden verursachen würde“, sagt Abel Faure-Beaulieu, ehemaliger Postdoktorand in der Forschungsgruppe. Bei der Konstruktion von Wasserstofftriebwerken müsse das berücksichtigt werden, sagt Nicolas Noiray, Professor am Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik der ETH Zürich, damit keine solchen Vibrationen entstünden. Die Akustik von Wasserstoffflammen zu messen und die Schwingungen vorherzusagen führen die Forscher der ETH im Rahmen des EU-Projekts Hydea gemeinsam mit der Firma GE Aerospace durch. Die Studie helfe GE Aerospace, die Einspritzdüsen zu optimieren und „den Weg für ein funktionierendes Wasserstofftriebwerk zu ebnen. <strong>Faure Beaulieu A, Dharmaputra B, Schuermans B, Wang G, Caruso S, Zahn M, Noiray N: Measuring acoustic transfer matrices of high-pressure hydrogen/air flames for aircraft propulsion. Combustion and Flame, 22. Oktober 2024, doi: <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0010218024004851?via%3Dihub" target="_blank" rel="noopener">10.1016/j.combustflame.2024.113776</a></strong></p>
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<div id="attachment_12607" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12607" class="wp-image-12607" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/11/w46-tz-PNE-headquarters-cux-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-12607" class="wp-caption-text">PNE prüft den Anschluss der polnischen Wasserstoffinfrastruktur an das deutsche Netz. © PNE AG</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die PNE AG aus Cuxhaven soll mit EU-Förderung in Höhe von 190.000 Euro im Rahmen des polnischen Projekts „Cross-border Pomeranian Green Hydrogen Cluster“ die Möglichkeiten für den Anschluss an das europäische Wasserstoffnetz untersuchen.</strong> Die polnische PNE-Tochter Sevivon plane in der Woiwodschaft West Pommern die Installation von Windparks und Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa zwei Gigawatt. Damit solle grüner Strom für zwei 500 Megawatt Elektrolyseure produziert werden. Für den Anschluss der Wasserstoffproduktion sei eine umfangreiche Infrastruktur im Bereich der Gas- und Stromnetze notwendig. Dafür kooperiere die PNE AG mit dem polnischen Gasnetzbetreiber GAZ-System und der deutschen Gascade Gastransport GmbH zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Anschluss an das nationale Wasserstoffnetz in Polen sowie die grenzüberschreitende Verbindung der deutschen und polnischen Netze.</p>
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<div id="attachment_12608" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12608" class="wp-image-12608" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/11/w46-tz-FCC-H2TRUCK-Text-AB.jpg" alt="" width="348" height="232" /><p id="caption-attachment-12608" class="wp-caption-text">Ein Prototyp des brennstoffzellenbasierten Müllsammlers wird auf Routen in verschiedenen Städten Spaniens getestet. © FCC Medio Ambiente</p></div>
<p><strong>(Spanien) FCC Medio Ambiente und die Irizar-Gruppe haben eine Brennstoffzellenplattform für schwere kommunale Servicefahrzeuge vorgestellt. Ein Prototyp werde „seit Monaten auf realen Müllsammelrouten in verschiedenen Städten Spaniens getestet“, so die Unternehmen.</strong> Der erste Einsatz erfolge auf einem 21 Kubikmeter fassenden, dreiachsigen, seitlich zu beladenen Sammelfahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 29 Tonnen. Die Brennstoffzelle gleiche Nachteile aus, die bei derzeitigen reinen Elektrofahrzeuge entstünden, sagt Josu Letona, Leiter des Geschäftsbereichs Lkw bei Irizar. „In Städten, wo die kommunalen Fahrzeuge oft zwei oder drei Schichten hintereinander fahren, sind die Ladezeiten von reinen Elektrofahrzeugen eine Einschränkung.“ Bei dem jetzt vorgestellten Fahrzeug lade die Brennstoffzelle eine Batterie, was die Effizienz der elektrisch betriebenen Aufbauten, die Nutzlast, Reichweite, Fahrzeugmanövrierfähigkeit und Ladezeiten verbessere. Das Fahrzeug entstand im Rahmen des „H2 Truck“-Projekts, das von FCC Environment geleitet und mit der Irizar-Gruppe sowie weiteren Unternehmen entwickelt wurde. FCC Environment erbringt eigenen Angaben zufolge kommunale Dienstleistungen für 67 Millionen Menschen in mehr als 5.400 Gemeinden in elf Ländern. FCC Medio Ambiente verfüge über eine Flotte von 20.000 Fahrzeugen, von denen mehr als 3.600 nachhaltig betrieben würden (1.600 elektrisch). Irizar ist eine international tätige Unternehmensgruppe, die in den Bereichen Personentransport, Elektromobilität, Elektronik, Elektromotoren und Generatoren, Konnektivität und Energie tätig ist.</p>
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<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 23)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2024 22:30:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>USA: AiLO bestellt 100 Wasserstoff-Trucks bei Nikola +++ Norwegen: Teco 2030 testet Brennstoffzelle auf Prüfstand mit voller Leistung +++ Schweden: Hynion beginnt mit dem Bau einer H2-Tankstelle in Jönköping +++ [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>USA: AiLO bestellt 100 Wasserstoff-Trucks bei Nikola +++ Norwegen: Teco 2030 testet Brennstoffzelle auf Prüfstand mit voller Leistung </strong>+++<strong> Schweden: Hynion beginnt mit dem Bau einer H2-Tankstelle in Jönköping </strong>+++<strong> Deutschland: Vitesco liefert Antriebssystem für Hondas Brennstoffzellen-SUV </strong>+++<strong> Deutschland: Kabinett beschließt Wasserstoffbeschleunigungsgesetz </strong>+++<strong> Deutschland: EWE plant in Huntorf den Umbau von Erdgasspeichern für Wasserstoff </strong>+++<strong> Portugal: Fusion Fuel liefert 100-kW-Elektrolyseur für Krankenhaus </strong>+++<strong> Deutschland: GP Joule baut Wasserstofftankstelle in Schwerin </strong>+++<strong> Finnland: P2X und Enersense vereinbaren Produktion in Harjavalta </strong>+++<strong> Deutschland: OVAG bereitet sich auf Wasserstoffbusse vor </strong>+++<strong> Tunesien: Verbund und TE H2 planen H2-Projekt in Tunesien </strong>+++<strong> Deutschland: Baden-Württemberg fördert Wasserstoffkonzepte mit 1,5 Millionen Euro </strong>+++<strong> Norwegen: Alperia bestellt Tankstationen bei Nel </strong>+++<strong> </strong><strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_11531" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11531" class="wp-image-11531" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/w23-tz-Nikola-AiLO_Logistics-Text-AB.png" alt="" width="351" height="197" /><p id="caption-attachment-11531" class="wp-caption-text">AiLO Logistics will weitere 100 Brennstoffzellen-Lkw von Nikola einflotten. © AiLO</p></div>
<p><strong>(USA) Das US-Unternehmen Ai Logistics (AiLO) hat beim Lkw-Bauer Nikola Corp. 100 Brennstoffzellen-Lkw bestellt.</strong> Die Lieferungen sind für 2025 geplant. AiLO ist Anbieter von Drayage-Dienstleistungen, unter anderem in den Häfen von Los Angeles und Long Beach. „Drayage“ sind Transporte von Containern und anderen Gütern innerhalb von Hafengebieten oder Güterumschlagszentren zu Verteilstationen oder Kunden. Den Angaben zufolge wolle man damit „den wachsenden Anforderungen der Hafenindustrie gerecht werden“. Bereits zuvor hatte AiLO 50 Lkw der Klasse 8 (ab 15 Tonnen) bei Nikola bestellt. Deren Auslieferung habe begonnen. AiLO ist aus einem Re-Brand von MDB Transportation und anderen Unternehmen hervorgegangen. Der Logistiker nutzt bereits Fahrzeuge, die mit komprimiertem Erdgas (CNG) und erneuerbarem Erdgas (RNG) angetrieben werden.</p>
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<div id="attachment_11524" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11524" class="wp-image-11524" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/w23-tz-Teco-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-11524" class="wp-caption-text">Das Brennstoffzellensystem von Teco 2030 auf dem Prüfstand in der AVL-Anlage in Graz, Österreich. © Teco 2030</p></div>
<p><strong>(Norwegen) Teco 2030 hat mit seinem neuen Brennstoffzellensystem auf dem Prüfstand „eine stabile und maximale Leistungsabgabe“ erreicht.</strong> Das System sei seit November 2023 an die AVL-Testanlage in Graz angeschlossen. Nach „kleineren Modifikationen und Anpassungen“ habe man nunmehr die maximale Leistung erzielt. Die Brennstoffzellentechnologie biete ein modulares System mit einer installierten Leistung von 400 Kilowatt. „Wir verfügen nun über eine voll funktionsfähige Brennstoffzelle, die fast marktreif ist und die Anwendungen unserer Kunden mit emissionsfreiem, wasserstoffelektrischem Strom versorgt&#8220;, sagt Teco-CEO Tore Enger. Es ist für maritime Anwendungen, speziell für industrielle Schwerlastanwendungen, konzipiert.</p>
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<div id="attachment_11525" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11525" class="wp-image-11525" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/w23-tz-Hynion-Jonkoping_groundbreaking-station-Text-AB-900x675.jpg" alt="" width="350" height="263" /><p id="caption-attachment-11525" class="wp-caption-text">Baubeginn mit Spatenstich für die Hynion-Wasserstofftankstelle in Jönköping, Schweden. © Hynion AS</p></div>
<p><strong>(Schweden) Hynion AS hat mit dem ersten Spatenstich den Bau für eine Wasserstofftankstelle in Jönköping begonnen.</strong> Die Station sei Teil der Initiative von Hynion, „eine neue Generation“ mit einer Tageskapazität von 1.500 Kilogramm zu entwickeln. Konzipiert sei die Anlage für schwere Fahrzeuge, doch könnten auch Pkw dort tanken. Mit der Fertigstellung wird im September dieses Jahres gerechnet. Standort ist der „LogPoint South Sweden“, ein Logistikgebiet auf eine Fläche von 700 Hektar an der Autobahn E4. Dort haben sich bereits Unternehmen wie IKEA, Elgiganten, Post Nord, DSV, DHL und UPS angesiedelt. Die Anlage entsteht im südlichen Teil des Logistikgebiets neben zwei Lkw-Rastplätzen. Das Unternehmen hatte von der schwedischen Energieagentur für den Bau von zwei Tankstellen einen Zuschuss in Höhe von 61,4 Millionen Kronen (5,4 Millionen Euro) erhalten. Die erste Station in Västerås befinde sich bereits im Bau.</p>
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<div id="attachment_11526" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11526" class="wp-image-11526" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/w23-tz-Vitesco-Text-AB-1080x608.jpg" alt="" width="280" height="158" /><p id="caption-attachment-11526" class="wp-caption-text">Vitesco Technologies aus Regensburg liefert den EMR3-Achsantrieb für Hondas neuen Brennstoffzellen-SUV „CR-V e:FCEV“. © Vitesco Technologies GmbH</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die Vitesco Technologies GmbH aus Regensburg wird den Achsantrieb EMR3 (Electronics, Motor Reducer) an Honda liefern.</strong> Das System soll im neuen Brennstoffzellenfahrzeug „<a href="https://power-to-x.de/honda-praesentiert-brennstoffzellen-suv-fuer-japan-und-usa/" target="_blank" rel="noopener">CR-V e:FCEV</a>“ verbaut werden, der, wie berichtet, in den USA und Ende 2024 auch in Japan erhältlich sein wird. Zudem werde Honda das von Vitesco Technologies entwickelte Bypass-Ventil einbauen, welches den Luftstrom vom und zum Brennstoffzellenstapel steuere. Das Fahrzeug habe eine große Reichweite, ermögliche eine schnelle Betankung und verfüge über eine 17,7 Kilowatt leistende Batterie, womit es rund 60 Kilometer rein elektrisch fahren könne. Überdies sei der Wagen nach Honda-Angaben mit einer 110-Volt-Steckdose ausgestattet und diene mit einer Leistung von bis zu 1.500 Watt als „saubere Stromquelle“, mit der kleine Haushaltsgeräte, tragbare Klimaanlagen, Elektrowerkzeuge, Campingausrüstung und vieles mehr betrieben werden könne. Nach Angaben von Vitesco Technologies seien bis Ende März 2024 über 900.000 Einheiten des EMR3 für zahlreiche Marken und Fahrzeugmodelle ausgeliefert worden. Im Honda SUV liefere der Antrieb 128 Kilowatt. Mit einem vollen Wasserstofftank wird eine Fahrzeugreichweite von über 600 Kilometer prognostiziert Die Produktion der EMR3 sei in der Fabrik am Vitesco-Technologies-Standort in Tianjin (China) bereits angelaufen.</p>
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<div id="attachment_10709" style="width: 363px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10709" class="wp-image-10709" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/12/w50-Kabinett-gruener-Strom-231215-B.jpg" alt="" width="353" height="183" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/12/w50-Kabinett-gruener-Strom-231215-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/12/w50-Kabinett-gruener-Strom-231215-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-10709" class="wp-caption-text">Das Kabinett billigte den Gesetzentwurf zur Beschleunigung des Ausbaus der Wasserstoffinfrastruktur. © Bundesregierung / Steins</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Das Bundeskabinett hat Ende Mai das Wasserstoffbeschleunigungsgesetz beschlossen.</strong> Damit würden die rechtlichen Rahmenbedingungen für den schnellen Auf- und Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur geschaffen. Es beseitige nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck „Hemmnisse bei der Zulassung von Infrastrukturvorhaben, die Wasserstoff erzeugen, speichern oder importieren“ und „beschleunigt, vereinfacht und digitalisiert die relevanten Planungs-, Genehmigungs- und Vergabeverfahren“. Konkret sehe der <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/W/wasserstoffbeschleunigungsgesetz.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener">Gesetzentwurf</a> unter anderem Höchstfristen für wasserrechtliche Zulassungsverfahren, digitale Genehmigungsverfahren, Erleichterungen für den vorzeitigen Maßnahmenbeginn, beschleunigte Vergabeverfahren, verkürzte Instanzenzüge, beschleunigte Eilverfahren sowie die Verringerung des behördlichen Prüfaufwandes bei der Modernisierung von Elektrolyseuren vor. Zum Schutz von Trinkwasser und Wasserhaushalt gelte „das überragende öffentliche Interesse für diese Anlagen uneingeschränkt in allen unkritischen Fällen, in denen keine Wasserknappheit zu befürchten“ sei. In Problemfällen, in denen die Wasserentnahme durch Elektrolyseure die öffentliche Wasserversorgung oder den Wasserhaushalt erheblich beeinträchtigen könne, finde das „überragende öffentliche Interesse“ hingegen keine Anwendung. Dies gelte für Problemfälle, wenn die öffentliche Trinkwasserversorgung als Kernbestandteil der öffentlichen Wasserversorgung tangiert werde oder wenn für den Klimaschutz relevante Gebiete wie Auen, Moore und geschützte Feuchtgebiete unmittelbar beeinträchtigt würden. Als nächstes befassen sich Bundesrat und Bundestag mit dem Gesetz.</p>
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<div id="attachment_11527" style="width: 353px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11527" class="wp-image-11527" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/w23-tz-EWE-Huntdorf-B.jpg" alt="" width="343" height="178" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/w23-tz-EWE-Huntdorf-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/w23-tz-EWE-Huntdorf-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-11527" class="wp-caption-text">Im Rahmen des IPCEI-Vorhabens „Clean Hydrogen Coastline&#8220; plant EWE an seinem Kavernenstandort in Huntorf den Umbau eines Erdgasspeichers für die großtechnische Speicherung von Wasserstoff. © EWE AG / Torsten Ritzmann</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Der Oldenburger Energiedienstleister EWE AG plant am Standort Huntorf den Umbau eines Erdgasspeichers für die großtechnische Speicherung von Wasserstoff.</strong> Ziel des Projektes „Clean Hydrogen Coastline – Speicher Huntorf“ sei, bei Elsfleth in Niedersachsen einen von sieben großen unterirdischen Hohlräumen umzurüsten. In der Kaverne wolle EWE dann ab 2027 Wasserstoff speichern. Dies verbessere die Versorgungssicherheit für die zukünftigen Wasserstoffnutzer. In den anderen sechs Bestandskavernen auf dem EWE-Speichergelände in Huntorf werde vorerst weiterhin Erdgas gespeichert. In Rüdersdorf bei Berlin hatte EWE in einem Testspeicher die Einlagerung von Wasserstoff in einer Salzkaverne erprobt. Aktuell testet das Unternehmen in einer nächsten Stufe dort den Betrieb des Speichers auf verschiedenen Druckstufen. Die Erkenntnisse wolle EWE auf großtechnische Kavernen wie in Huntorf übertragen. Erste Bauarbeiten sollen dort im Herbst beginnen. Die Umsetzung steht noch unter Vorbehalt des Fördermittelbescheides. <strong>Über die Pläne informiert das Unternehmen interessierte Bürger am 18. Juni im Dorfgemeinschaftshaus Butteldorf</strong> (19.30 Uhr, Anmeldung per E-Mail an wasserstoff@ewe.de).</p>
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<p><strong>(Portugal) Fusion Fuel Green plc hat soll einen 100 Kilowatt leistenden Elektrolyseur an ein Krankenhaus in Sabugo, Portugal, liefern.</strong> Der Wasserstoff diene der Stromerzeugung. Die Klinik will den grünen Sauerstoff, der als Nebenprodukt des Elektrolyseprozesses entsteht, für medizinische Anwendungen nutzen. Zudem sollen neue Materialien für die Gasdiffusions- sowie die Transportschicht innerhalb der HEVO genannten PEM-Mikroelektrolyseur-Technologie von Fusion Fuel entwickelt und getestet werden.</p>
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<div id="attachment_11528" style="width: 284px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11528" class="wp-image-11528" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/w23-tz-Schwerin-Text-AB-Ausschnitt.png" alt="" width="274" height="240" /><p id="caption-attachment-11528" class="wp-caption-text">Vereinbaren im Rahmen des Projekts „H2 für SN“ die Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft in Schwerin (v.l.): Josef Wolf (Vorsitzender Geschäftsführer Stadtwerke Schwerin), André Steinau (Geschäftsführer GP Joule) und Hanno Nispel (Geschäftsführer Stadtwerke Schwerin). © Stadtwerke Schwerin</p></div>
<p><strong data-wp-editing="1">(Deutschland) Die Stadtwerke Schwerin und die GP Joule Hydrogen GmbH haben den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft im Großraum Schwerin vereinbart.</strong> Im Rahmen des Projekts „H2 für SN“ soll eine gemeinsame Gesellschaft im Industriepark Göhrener Tannen eine Wasserstoffproduktionsanlage mit einer Leistung von drei bis fünf Megawatt errichten und betreiben. Der Energieträger wird mittels einer dort zu installierenden Photovoltaikanlage erzeugt. Dieser solle sowohl für eine von GP Joule betriebene Wasserstofftankstelle für den Schwerlastverkehr als auch für die regionale Belieferung von Industriekunden genutzt werden, heißt es in einer Mitteilung. Der Wasserstoff könne überdies in den drei neuen Gasturbinen in modernisierten Heizkraftwerken der Stadtwerke Schwerin beigemischt oder ins Gasnetz eingespeist werden. Die Turbinen könnten „anteilig mit zehn, nach einer Umrüstung mit bis zu 20 Prozent beigemischtem Wasserstoff Wärme und Strom erzeugen“, sagt Josef Wolf, Vorsitzender Geschäftsführer der Stadtwerke. Der bereits erfolgten Projektplanung folge nun die Ausarbeitung des Förderantrags.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11009" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11009" class="wp-image-11009" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/02/w08-tz-sunfire-P2X-Text-AB.jpg" alt="" width="349" height="196" /><p id="caption-attachment-11009" class="wp-caption-text">Der 20-MW-Druck-Alkali-Elektrolyseur von Sunfire soll in Harjavalta mittels Windstrom stündlich bis zu 400 Kilogramm Wasserstoff liefern. © Sunfire GmbH</p></div>
<p><strong>(Finnland) P2X Solutions Oy und Enersense International Plc haben eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach Enersense für Dienstleistungen rund um Betrieb und Wartung der Wasserstoffproduktionsanlage in Harjavalta verantwortlich ist.</strong> Baubeginn war 2022, der Elektrolyseur mit einer Leistung von 20 Megawatt soll im Herbst 2024 fertiggestellt werden. Es sei Finnlands erste Produktionsanlage für grünen Wasserstoff und synthetisches Methan im industriellen Maßstab. Der Elektrolyseur wurde Anfang dieses Jahres von der deutschen Sunfire GmbH geliefert und installiert. Neben Harjavalta plant P2X Wasserstoffproduktionsanlagen in Joensuu und Oulu. Enersense ist seit Februar 2022 Miteigentümer von P2X Solutions.</p>
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<div id="attachment_11529" style="width: 357px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11529" class="wp-image-11529" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/w23-tz-OVAG-Text-AB.jpg" alt="" width="347" height="261" /><p id="caption-attachment-11529" class="wp-caption-text">Ein Solaris-Wasserstoffbus wird im Oberbergischen Kreis getestet. © OVAG</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die Oberbergische Verkehrsgesellschaft mbH (OVAG) bereitet sich auf den Einsatz von Wasserstoffbussen vor.</strong> „Der Betriebshof in Wipperfürth-Hämmern hat mit derzeit 25 Bussen eine ideale Größe, um in einem überschaubaren Zeitraum vollständig auf den Wasserstoffbetrieb umgestellt zu werden“, sagt OVAG-Geschäftsführerin Corinna Güllner. Für diesen Betriebshof spreche auch die geografische Nähe zu den beiden benachbarten Verkehrsbetrieben mit H2-Busstandorten RVK und WSW mobil in Wuppertal. Die OVAG hatte 2023 beim polnischen Busbauer Solaris 15 mit Brennstoffzellen betriebene Fahrzeuge des Typs „Urbino 12 Hydrogen“ bestellt. Die Busse werden ab Anfang 2025 ausgeliefert. Die Anschaffung wird mit 4,3 Millionen Euro vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Dies decke 80 Prozent der Mehrkosten, die gegenüber der Anschaffung von Dieselbussen entstehen. Die Betankung erfolge in der Anfangsphase über eine mobile Tankstelle mit Trailern durch den Industriegashersteller Air Liquide. Der grüne Wasserstoff wird mittels Strom aus einem Windpark produziert. Die Ausschreibung für den Bau und Betrieb einer stationären Wasserstofftankstelle erfolge „in Kürze“, so dass diese voraussichtlich im Jahr 2026 in Betrieb genommen werde. Die OVAG ist das kommunale Busunternehmen des Oberbergischen Kreises. Eigentümer sind neben dem Kreis elf Städte und Gemeinden aus der Region.</p>
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<div id="attachment_11530" style="width: 363px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11530" class="wp-image-11530" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/w23-tz-Verbund-Tunesien-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="353" height="235" /><p id="caption-attachment-11530" class="wp-caption-text">TE H2 und Verbund planen ein Wasserstoffgroßprojekt in Tunesien. © Verbund AG</p></div>
<p><strong>(Tunesien) Der österreichische Stromversorger Verbund AG und TE H2, ein Joint Venture (80/20) zwischen Total Energies und der Eren Group, haben eine Absichtserklärung mit der Republik Tunesien unterzeichnet.</strong> Ziel ist die Durchführung eines Großprojekts namens „H2 Notos“, um den Export von grünem Wasserstoff per Pipeline nach Mitteleuropa zu prüfen. Die Elektrolyseure sollen mittels Wind- und Solarprojekte sowie mit entsalztem Wasser versorgt werden. In der Anfangsphase sei die Erzeugung von jährlich rund 200.000 Tonnen Wasserstoff geplant, potenziell sei eine Steigerung auf eine Million Tonnen möglich. Das Projekt wird über den „<a href="https://power-to-x.de/energieminister-unterstuetzen-pipeline-fuer-gruenen-wasserstoff-von-afrika-nach-europa/" target="_blank" rel="noopener">SoutH2 Corridor</a>“, der Nordafrika mit Italien, Österreich und Deutschland verbindet und voraussichtlich um 2030 in Betrieb genommen wird, Zugang zum europäischen Markt haben. TE H2 werde zusammen mit Verbund die Entwicklung, Finanzierung, Errichtung und den Betrieb des integrierten Projekts leiten. Verbund werde den Transport des erzeugten Wasserstoffs nach Mitteleuropa koordinieren.</p>
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<div id="attachment_4106" style="width: 307px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4106" class="wp-image-4106" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2020/12/w51-BaWue-H2-Landesflagge-B.jpg" alt="" width="297" height="154" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2020/12/w51-BaWue-H2-Landesflagge-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2020/12/w51-BaWue-H2-Landesflagge-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-4106" class="wp-caption-text">Das baden-württembergische Umweltministerium fördert die Planung und Vernetzung zur Vorbereitung einer Wasserstoffwirtschaft. © Staatsministerium Baden-Württemberg</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Das Land Baden-Württemberg fördert regionale Wasserstoffkonzepte mit 1,5 Millionen Euro.</strong> Zu den nach einer Ausschreibung ausgewählten 16 Vorhaben zählen beispielsweise Projekte zu Wasserstofftransformation in verschiedenen Anwendungsbereichen, Bedarfsanalysen sowie die Planung von Erzeugungs-, Verteil- und Speicherinfrastrukturen. Die dezentralen Vorhaben zeichneten sich dadurch aus, dass grüner Wasserstoff im regionalen Umkreis erzeugt und/oder verbraucht werde. „Um die Erzeugung, den Transport und die Verwendung von grünem Wasserstoff verbunden mit dem entsprechenden Aufbau von Wertschöpfungsketten vor Ort zu ermöglichen, ist es ein wichtiger Ansatz, dass sich regionale Akteure zusammenschließen und entsprechende Konzepte gemeinsam erarbeiten“, heißt es in dem <a href="https://um.baden-wuerttemberg.de/de/energie/energiewende/wasserstoffwirtschaft/foerdermoeglichkeiten/regionale-wasserstoff-konzepte" target="_blank" rel="noopener">Förderprogramm</a>. Dort sind auch Details zu den 16 Vorhaben zu finden. Die maximale Fördersumme pro Einzelprojekt beträgt 100.000 Euro. Die Laufzeit endet jeweils nach sechs Monaten.</p>
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<p><strong>(Norwegen) Cavendish Hydrogen ASA, Tochter von Nel ASA, soll für Alperia Greenpower SRL Wasserstoffbetankungsanlagen in Italien errichten.</strong> Standort ist Bruneck, Südtirol. Es sei Nels erste H2-Station in dem Land, sagt Cavendish-CEO Robert Borin. Die Tankstelle werde „in erster Linie“ für die Transferfahrzeuge der Olympischen Winterspiele 2026 gebaut. Die Vereinbarung habe einen Gesamtwert von rund 3,8 Millionen Euro und beinhalte einen 2-Jahres-Service- und Wartungsvertrag. Die Station soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 in Betrieb sein.</p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 04)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2024 10:59:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dänemark: European Energy pachtet Land für Methanolproduktion in Texas +++ Norwegen: Teco 2030 startet zweites EU-Horizont-Projekt +++ Großbritannien: First Hydrogen beginnt Tests von FCEV-Nutzfahrzeugen +++ Deutschland: Ecoclean startet Serienproduktion von Elektrolyseuren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dänemark: European Energy pachtet Land für Methanolproduktion in Texas </strong>+++<strong> Norwegen: Teco 2030 startet zweites EU-Horizont-Projekt </strong>+++<strong> Großbritannien: First Hydrogen beginnt Tests von FCEV-Nutzfahrzeugen </strong>+++<strong> Deutschland: Ecoclean startet Serienproduktion von Elektrolyseuren </strong>+++<strong> Indien: AM Green und Envision arbeiten bei Wasserstoffproduktion zusammen </strong>+++<strong> Dänemark: CIP gründet neues Unternehmen für „Energy Island“-Projekte </strong>+++<strong> Deutschland: Airbus stärkt Standort Stade mit H2-Technologien </strong>+++<strong> Großbritannien: Cers und Delta kooperieren bei SOEC-Produktion </strong>+++<strong> Norwegen: Samsung ordert 10 MW Elektrolyseur-Ausrüstung bei Nel </strong>+++<strong> Deutschland: Ruhrbahn bestellt 19 H2-Busse bei Solaris </strong>+++ <a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</strong></a></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_10859" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10859" class="wp-image-10859" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-European-Energy-dk-ptx-kasso-2023-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10859" class="wp-caption-text">Steht kurz vor der Fertigstellung: Grafische Darstellung der Methanolfabrik von European Energy in Kassø (Dänemark). © European Energy A/S</p></div>
<p><strong>(Dänemark) – Der dänische Projektentwickler European Energy A/S hat einen auf 50 Jahre angelegten Pachtvertrag mit dem Victoria County Navigation District (Port of Victoria) im US-Bundesstaat Texas im North Industrial Park des Hafens abgeschlossen.</strong> Das Unternehmen will dort eine E-Methanol-Anlage mit einer Produktionskapazität von 100.000 Tonnen errichten. Bei dem Verfahren wird Wasser (H2O) mit Hilfe von Sonnen- und Windenergie in grünen Wasserstoff sowie Sauerstoff aufgespalten. Der Wasserstoff wird zusammen mit biogenem Kohlendioxid (CO2) vor Ort synthetisiert, um E-Methanol herzustellen. Eine positive Investitionsentscheidung (Final Investment Decision, FID) werde Investition in Höhe von mehreren Hundert Millionen Dollar in die Hafeninfrastruktur nach sich ziehen und mehr als 200 Arbeitsplätze während der Bauphase und 60 weitere Arbeitsplätze vor Ort schaffen. European Energy ist eines von rund einem halben Dutzend Unternehmen, das für die dänische Großreederei A.P. Moller Maersk Methanol für deren neue Containerflotte herstellen soll. Die den Angaben zufolge derzeit „weltweit größte E-Methanol-Anlage“ von European Energy stehe im dänischen Kassø mit einer Kapazität von 32.000 Tonnen kurz vor der Fertigstellung. Zu den künftigen Abnehmern zählen Maersk, Novo Nordisk und die Lego Gruppe.</p>
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<div id="attachment_10860" style="width: 153px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10860" class="wp-image-10860" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-Teco-2030-Text-AB-417x675.png" alt="" width="143" height="231" /><p id="caption-attachment-10860" class="wp-caption-text">Tecos 400-Kilowatt-Brennstoffzellenmodul FCM400. © Teco 2030</p></div>
<p><strong>(Norwegen) – Teco 2030 ASA beginnt zusammen mit 13 europäischen Partnern sein zweites EU-Horizon-Projekt. Das „Zero Emission Adriatic Ship – ZEAS“ genannte Vorhaben konzentriert sich auf die Nutzung klimaneutraler Kraftstoffe in der Adria, insbesondere durch ein Wasserstoff-Brennstoffzellensystems für maritime Anwendungen.</strong> Der Gesamtprojektzuschuss der EU beträgt über 13,5 Millionen Euro, wobei 2,3 Millionen Euro für die Entwicklung von Brennstoffzellen für den Schiffsantrieb reserviert sind. Zum Kern des Vorhabens gehören die Konstruktion und der Bau des Schiffes, die Entwicklung umfassender Wasserstoffverteilungs-, Lager- und Bunkerlösungen sowie Tests auf See, um die Einhaltung der Zertifizierungsstandards zu gewährleisten. Zu dem Konsortium, das sich der Entwicklung und Validierung eines mit Wasserstoff betriebenen Passagierschiffes widmet, gehören Lurssen Design Center Kvarner, Gitone Kvarner, Maritime Center of Excellence, Jadrolinija, Universität Rijeka &#8211; Maritime Faculty, DNV Griechenland, Hycenta-Forschung, TECNO Ambiente, Scan Projekt, Technische Universität Chemnitz, Zenlab und die Kroatische Wasserstoffvereinigung.</p>
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<div id="attachment_10861" style="width: 292px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10861" class="wp-image-10861" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-First-Hydrogen-Text-AB.jpg" alt="" width="282" height="177" /><p id="caption-attachment-10861" class="wp-caption-text">Der britische Gasversorger WWU testet künftig einen wasserstoffbetriebenen Transporter von First Hydrogen. © First Hydrogen Corp.</p></div>
<p><strong>(Großbritannien) – Die britisch-kanadische First Hydrogen Corp. beginnt mit dem britischen Gasnetzbetreiber Wales &amp; West Utilities (WWU) die Erprobung von wasserstoffbetriebenen leichten Nutzfahrzeugen (FCEV).</strong> Standort ist das WWU-Depot in Swansea. Der Transporter werde Netztechniker bei Kundenbesuchen sowie bei Reparatur- und Wartungsarbeiten unterstützen. Dabei „sollen die Vorteile des FCEV gegenüber batterieelektrischen Fahrzeugen“ unter Beweis gestellt werden, insbesondere hinsichtlich der Reichweite (630 Kilometer), Nutzlast und Schnellbetankung. Das Fahrzeug sei das erste dieser Art, das in Wales eingesetzt werde. Es entsteht in Zusammenarbeit mit AVL Powertrain und Ballard Power Systems Inc. Unterstützung vor Ort gebe es von Protium Green Solutions, einem Hersteller von grünem Wasserstoff, und Hyppo Hydrogen Solutions, einem Unternehmen für Wasserstoffdienstleistungen. Wales &amp; West Utilities versorgt mehr als 7,5 Millionen Kunden in Wales und Südwestengland mit Gas. Der Betreiber des Gasverteilernetzes hatte kürzlich einen Vorschlag zur Entwicklung einer großen Wasserstoffpipeline durch Südwales angekündigt. Bislang erfolgten die FCEV-Testläufe von First Hydrogen in der Nähe bestehender Wasserstofftankstellen. Dieser Einsatztest soll zeigen, wie Betankungsmöglichkeiten in Gebieten mit fehlender Infrastruktur entwickelt werden können. Durch die Nutzung des mobilen Betankungsdienstes von Hyppo Hydrogen Solutions und des grünen H2-Kraftstoffs von Protium Green Solutions ist eine Betankung des FCEV durch WWU in der Nähe des Depots in Swansea möglich, ohne dass eine öffentliche Tankstelle angefahren werden muss.</p>
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<p><strong>(Deutschland) – Die im baden-württembergischen Filderstadt ansässige Ecoclean GmbH beginnt mit der Serienproduktion von „Ecolyzer“ genannten Elektrolyseuren.</strong> Diese basieren technologisch auf einem vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) während der letzten zehn Jahren entwickelten und optimierten System für die alkalische Druck-Elektrolyse (AEL). Zu den Vorteilen zähle, „dass weder ressourcenkritische Rohstoffe wie Edelmetalle noch seltene Erden erforderlich“ seien. Die als modulare Einheiten konzipierten Elektrolyseure ermöglichten den Aufbau von Anlagen mit Leistungen von einem bis zwanzig Megawatt. Das Baukastenprinzip ermögliche Lieferzeiten von derzeit zwölf Monaten. Die Systeme lieferten standardmäßig einen Systemdruck von bis zu 30 bar. Ecoclean sei dabei, auch die drucklose alkalische Elektrolyse ins Produktprogramm zu übernehmen.</p>
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<div id="attachment_10862" style="width: 182px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10862" class="wp-image-10862" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-AM_Green_Envision_Energy-Text-AB-523x675.jpg" alt="" width="172" height="222" /><p id="caption-attachment-10862" class="wp-caption-text">Mahesh Kolli, Präsident AM Green, und Lei Zang, CEO von Envision Energy. © AM Green India Pvt Ltd.</p></div>
<p><strong>(Indien) &#8211; Der Wasserstoffproduzent AM Green India Pvt Ltd., Teil der indischen Greenko Group, und der Hersteller von Windturbinen und Batteriespeichern Envision Energy International arbeiten künftig enger zusammen.</strong> Einer auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, Schweiz, unterzeichneten Vereinbarung zufolge wollen die Unternehmen in Indien Windturbinen herzustellen, mit denen AM Green den Strom zur Produktion grünen Wasserstoffs generiert. Darüber entwickele man gemeinsam Industriestandards für grünen Wasserstoff sowie Produktionsstandorte in Indien.</p>
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<div id="attachment_10863" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10863" class="wp-image-10863" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-CIP-Energy-Island-vindo-denmark-B.jpg" alt="" width="348" height="180" /><p id="caption-attachment-10863" class="wp-caption-text">Copenhagen Infrastructure Partners hat ein Unternehmen zur Entwicklung von Energieinseln gegründet, um unter anderem grünen Wasserstoff zu erzeugen. © Copenhagen Infrastructure Partners</p></div>
<p><strong>(Dänemark) – Der dänische Investor Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) hat das Unternehmen „Copenhagen Energy Islands“ (CEI) gegründet.</strong> Aufgabe ist die Entwicklung von Offshore-Windkraft-Projekten und der Aufbau von „Energieinseln“ in Nordsee, Ostsee und in Südostasien. „Energieinseln“ sind groß angelegte Offshore-Zentren, welche eine massive Skalierung ermöglichen. Sie kombinieren innovative bestehende Technologien in einem deutlich größeren Maßstab, was einen kosteneffizienten Aufbau und eine Integration von Offshore-Wind ermöglicht. Damit können die Kosten für Stromübertragung gesenkt und die Stromerzeugung mit der Offshore-Produktion von grünem Wasserstoff kombiniert werden. Copenhagen Energy Islands mit Sitz in Kopenhagen ist ein unabhängiges Unternehmen, das sich mehrheitlich im Besitz von CIP und einer Gruppe von Investoren befindet. Zu den Gründern gehören große nordische, europäische und nordamerikanische Investoren, darunter Pension Danmark, PFA, SEB und Andel.</p>
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<div id="attachment_10864" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10864" class="wp-image-10864" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-Airbus-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10864" class="wp-caption-text">Airbus eröffnet in Stade ein Technologiezentrum zur Erforschung und Nutzung von für Flüssigwasserstoff geeigneten Materialen. Die Grafik zeigt eine Konzeptstudie von mit Wasserstoff betriebenen Flugzeugen. © Airbus</p></div>
<p><strong>(Deutschland) – Der französische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus verstärkt seine Präsenz in Deutschland mit der Eröffnung eines „ZEROe“-Entwicklungszentrums (ZEDC) für Wasserstofftechnologien im norddeutschen Stade.</strong> Damit solle die Entwicklung von Wasserstoffverbundtechnologien für die Speicherung und Verteilung von kryogenem Flüssigwasserstoff (LH2) beschleunigt werden, teilt das Unternehmen mit. Ein Schwerpunkt sei die Entwicklung von kostengünstigen leichten Wasserstoffsystemen wie kryogenen Tanks aus Verbundwerkstoffen. Dies umfasse die Produktion von Einzelteilen, über deren Montage bis hin zu Testverfahren. Darüber hinaus werde das ZEDC von dem breiteren Ökosystem der Verbundwerkstoffforschung und -entwicklung profitieren, etwa der Airbus-Tochterunternehmen Composite Technology Center (CTC GmbH), dem CFK NORD in Stade sowie von weiteren Synergien aus den Aktivitäten in den Bereichen Raumfahrt und Schifffahrt. Das ZEDC Stade ist Teil eines Netzwerks von Entwicklungszentren für Technologien zur Dekarbonisierung der Luft- und Raumfahrtindustrie. Es wird die anderen Aktivitäten der Airbus-Standorte in Bremen (Deutschland), Nantes (Frankreich), Madrid (Spanien) und Filton (Vereinigtes Königreich) ergänzen, um im Rahmen seines „ZEROe“ genannten Programms bis 2035 ein wasserstoffbetriebenes Flugzeug in die Luft zu bringen.</p>
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<div id="attachment_10865" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10865" class="wp-image-10865" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-Ceres_CEO_Phil_Caldwell-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10865" class="wp-caption-text">Ceres-CEO Phil Caldwell und Charles Tsai, Delta Head of Hydrogen Energy Business Division. © Ceres Power Holdings plc</p></div>
<p><strong>(Großbritannien) – Ceres Power Holdings plc (CWR.L) und die taiwanesische Delta Electronics Inc. haben eine langfristige Produktions- und Lizenzvereinbarung zur Herstellung von Festoxid-Elektrolyseurzellen (SOEC) und Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC) unterzeichnet.</strong> Die Vereinbarung sieht für Ceres Einnahmen in Höhe von 43 Millionen Pfund (50 Millionen Euro) durch Technologietransfer, Entwicklungslizenzgebühren und Ingenieurdienstleistungen vor, von denen etwa die Hälfte im Jahr 2024 als Umsatz verbucht werden soll. Die Vereinbarung beinhaltet darüber hinaus Lizenzzahlungen an Ceres für die künftige gewerbliche Produktion und den Verkauf an Endkunden durch Delta. Mit dem Bau des Fertigungswerks wird 2024 begonnen; die Produktion soll den Angaben zufolge Ende 2026 von Delta aufgenommen werden.</p>
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<div id="attachment_7230" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7230" class="wp-image-7230" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/04/w16-NEL-high-time-for-hydrogen-1-1024x683-B.jpg" alt="" width="349" height="181" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/04/w16-NEL-high-time-for-hydrogen-1-1024x683-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/04/w16-NEL-high-time-for-hydrogen-1-1024x683-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-7230" class="wp-caption-text">Nels vollautomatische Produktionslinie für Elektrolyseure in Herøya, Norwegen. © Nel ASA</p></div>
<p><strong>(Norwegen) – Die norwegische Nel Hydrogen Electrolyser AS, eine Tochtergesellschaft von Nel ASA, hat mit der Samsung C&amp;T Corporation Engineering &amp; Construction Group einen Vertrag über die Lieferung von zehn Megawatt alkalischer Elektrolyseur-Ausrüstung im Wert von rund fünf Millionen Euro für ihr erstes netzunabhängiges Projekt zur Erzeugung von grünem Wasserstoff in Südkorea unterzeichnet.</strong> Dabei handele es sich den Angaben zufolge um eine Bestellung für alkalische Stacks und Balance-of-Stacks (BoS). Die Elektroden werden in der vollautomatischen Produktionslinie für Elektrolyseure in Herøya, Norwegen, hergestellt. Samsung C&amp;T (Construction and Trading) ist weltweit in den Bereichen Engineering, Beschaffung und Bau tätig. Das Unternehmen hat mehrere Verträge über grünen Wasserstoff unterzeichnet und baut sein Geschäftsportfolio für die Energiewende weiter aus.</p>
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<p><strong>(Deutschland) – Der polnische Busbauer Solaris Bus &amp; Coach Sp. z o.o. hat mit der Ruhrbahn GmbH einen Vertrag über die Lieferung von 19 wasserstoffbetriebenen Bussen nach Essen unterzeichnet.</strong> Der Auftrag umfasst die Lieferung von neun Fahrzeugen des Typs Urbino 12 und zehn des Typs Urbino 18. Dies ist der erste Auftrag des Betreibers. Die Fahrzeuge sollen in den Jahren 2024 und 2025 ausgeliefert werden, womit erstmals Solaris-Busse auf den Essener Straßen unterwegs sind. Die 12-Meter-Modelle werden mit einer 70-kW-Brennstoffzelle ausgestattet, die Gelenkbusse mit einer 100-kW-Brennstoffzelle. Alle Modelle werden von zentralen Elektromotoren angetrieben. Solaris verfügt eigenen Angaben zufolge über einen Auftragsbestand von mehr als 700 Fahrzeugen, von denen 180 bereits in europäischen Städten im Einsatz sind und 530 in den kommenden Monaten ausgeliefert werden sollen.</p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</strong></a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>TICKER (KW 18): Was auch noch wichtig ist&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2023 09:32:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Avaada Ventures]]></category>
		<category><![CDATA[Brookfield Renewable]]></category>
		<category><![CDATA[Erih]]></category>
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		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rostock: Yara und VNG planen Liefervereinbarung für sauberes Ammoniak +++ Hamburg: H-Tec Systems baut PEM-Stack-Fabrik +++ Indien: Brookfield Renewable investiert eine Milliarde Dollar in Avaada Ventures +++ Großbritannien: Pash und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rostock: Yara und VNG planen Liefervereinbarung für sauberes Ammoniak </strong>+++ <strong>Hamburg: H-Tec Systems baut PEM-Stack-Fabrik </strong>+++<strong> Indien: Brookfield Renewable investiert eine Milliarde Dollar in Avaada Ventures </strong>+++<strong> Großbritannien: Pash und Erih wollen 5-Gigawatt-Wasserstoffprojekte entwickeln </strong>+++<strong> Berlin: Bund der Wasserstoffregionen gegründet </strong>+++<strong> Norwegen: Teco 2030 nimmt Brennstoffzellen-Fabrik in Betrieb</strong></p>
<p><strong>RABATT-Aktion: Ihre <a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">WERBUNG</a> auf dem PtX-Portal</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9409" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9409" class="wp-image-9409" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/05/w18-Ticker-VNG-Yara-Rostock-Text-AB-1080x560.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-9409" class="wp-caption-text">Unterzeichnung des Kooperationsvertrages (v.l.n.r.): Ulf Heitmüller (VNG AG), Magnus Ankarstrand (Yara) und Stephan Haupt (VNG Handel &amp; Vertrieb). © VNG / Margit Wild</p></div>
<p><strong>Yara Clean Ammonia, Tochter des norwegischen Düngemittel- und Chemiekonzerns Yara International ASA, und das Leipziger Gasunternehmen <a href="https://www.vng.de/de/newsroom/2023-04-24-yara-und-vng-kooperieren-im-bereich-ammoniak" target="_blank" rel="noopener">VNG AG</a> planen eine Zusammenarbeit bei der Lieferung von „sauberem“ Ammoniak.</strong> VNG will unter diesem Begriff sowohl blaues als auch grünes Ammoniak verstanden wissen. Dabei solle der Rostocker Hafen zu einer Drehscheibe für den Ammoniakimport ausgebaut werden. Yara verfüge bereits über eine bestehende Wasserstoff- und Ammoniakinfrastruktur in Rostock. Der Energieträger lasse sich gut lagern und über große Entfernungen transportieren, sowohl wegen seiner höheren Wasserstoffdichte als auch wegen der vorhandenen Transport-Infrastruktur. Yara sei eigenen Angaben zufolge einer der weltweit größten Ammoniakproduzenten. Die VNG-Gruppe wolle bis 2030 vom heutigen Erdgas auf erneuerbare Gase wie Biogas oder Wasserstoff, einschließlich deren Speicherung und Transport, umsteigen.  Vorteilhaft sei unter anderem die Nähe zum Pipelinenetz der VNG-Tochter Ontras Gastransport GmbH. Yara betreibe mit 15 Schiffen, dem Zugang zu 18 Ammoniakterminals und mehreren Ammoniakproduktions- und Verbrauchsstandorten in der ganzen Welt „das größte Ammoniakwerk“.</p>
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<div id="attachment_9410" style="width: 362px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9410" class="wp-image-9410" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/05/w18-Ticker-H-Tec-Systems-Hamburg-garbe_hh-rahlstedt-Text-AB-1080x608.jpg" alt="" width="352" height="198" /><p id="caption-attachment-9410" class="wp-caption-text">Rendering: H-Tec Systems errichtet in Hamburg eine Fabrik zur industriellen Serienfertigung von PEM-Elektrolyse-Stacks. © MAN Energy Solutions SE</p></div>
<p><strong>Die H2-Tec Systems GmbH, Tochter von <a href="https://www.man-es.com/company/press-releases/press-details/2023/04/26/h-tec-systems-establishes-manufacturing-facility-for-pem-electrolysis-stacks-to-produce-green-hydrogen" target="_blank" rel="noopener">MAN Energy Solutions SE</a>, baut in Hamburg einen Produktions- und Entwicklungsstandort zur industriellen Serienfertigung von PEM-Elektrolyse-Stacks.</strong> Das neue H-Tec Systems Stack Manufacturing &amp; Development Center werde nach Fertigstellung „Stack-Entwicklung, -Fertigung und -Testung an einem Standort vereinen“ und langfristig mehrere Hundert Mitarbeiter beschäftigen. Im kommenden Jahr sollen auf 11.000 Quadratmetern Fläche PEM-Elektrolyse-Stacks mit einer potenziellen Gesamtelektrolyseleistung von fünf Gigawatt automatisiert hergestellt werden, so das Unternehmen. Die Stacks würden für PEM-Elektrolyseure genutzt, welche am Firmenhauptsitz in Augsburg gebaut werden. „MAN Energy Solutions wird in den nächsten Jahren 500 Millionen Euro in die Elektrolyseur-Fertigung investieren, um H-Tec Systems zu einem der weltweiten Top-3-Herstellern zu machen“, sagt Uwe Lauber, Geschäftsführer von MAN Energy Solutions. Neben S450-Stacks werde H-Tec Systems in Hamburg auch eine neue Stack-Generation mit höherer Leistung entwickeln und produzieren. Der Bau der automatisierten Fabrik ist Teil des Forschungsprojekts „PEP.IN“ und wird über das Wasserstoffleitprojekt H2Giga vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9411" style="width: 306px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9411" class="wp-image-9411" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/05/w18-Ticker-Avaada-Text-AB.jpg" alt="" width="296" height="190" /><p id="caption-attachment-9411" class="wp-caption-text">Avaada will 1,3 Millionen Dollar frisches Kapital für Wasserstoff- und Solarprojekte akquirieren. © Avaada Group</p></div>
<p><strong>Die im indischen Mumbai ansässige <a href="https://www.prnewswire.com/apac/news-releases/avaada-group-raises-us-1-billion-funding-for-manufacturing-of-green-hydrogen-solar-pv-modules-and-growth-of-renewable-energy-platform-from-brookfield-301808593.html" target="_blank" rel="noopener">Avaada</a>-Gruppe bekommt vom Risikokapitalgeber Brookfield Renewable über den Brookfield Global Transition Fund (BGTF) eine Milliarde Dollar.</strong> Ziel der Avaada Ventures Private Ltd. ist die Akquise von frischem Kapital in Höhe von insgesamt 1,3 Milliarden Dollar zur Finanzierung ihrer Projekte für grünen Wasserstoff und grünes Ammoniak in Indien sowie zur Herstellung von Solarmodulen und den Ausbau der Plattform für erneuerbare Energien. Weitere 68 Millionen Dollar investiert nach Unternehmensangaben die Global Power Synergy Public Company Ltd. (GPSC) in die Avaada Energy Private Ltd., „um Verbindlichkeiten zu tilgen und das Wachstum zu fördern“. Darüber hinaus führe man „ausführliche Gespräche mit potenziellen Investoren“, um weitere 200 Millionen Dollar zu beschaffen. Avaada betreibt derzeit ein Portfolio erneuerbarer Energien mit einer installierten Leistung von etwa vier Gigawatt und plant bis 2026 die Installation von kumuliert elf Gigawatt. Außerdem produziert das Unternehmen Solarzellen und Module.</p>
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<p><strong><a href="https://www.pashglobal.com/pash-global-and-erih-holdings-join-forces-to-create-a-world-leader-green-hydrogen-company/" target="_blank" rel="noopener">Pash Global</a>, ein in London ansässiger Investor und Entwickler sauberer Energieprojekte, und das türkische Investmentunternehmen ERIH Holdings (ERIH) haben ein 50:50-Joint Venture gegründet.</strong> Ziel ist die Entwicklung von Projekten für grünen Wasserstoff und Ammoniak mit einer Elektrolyseurkapazität von insgesamt fünf Gigawatt. Zur Produktion des erforderlichen umweltfreundlichen Stroms sollen im Jahr 2030 Solar-, Wind- und Erdwärmekraftwerke in Italien, Spanien, der Türkei, in Griechenland, Serbien und Kolumbien mit einer installierten Leistung von zehn Gigawatt betrieben werden. Der Ertrag werde vollständig „rund um die Uhr“ zur Produktion von grünem Wasserstoff genutzt, sagen die Unternehmen. Die ersten beiden Projekte würden in der Türkei und in Italien entwickelt. Pash gehört zu dem in Amsterdam und Singapur ansässigen Rohstoffhandelsunternehmen Trafigura Group Pte. Ltd.</p>
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<div id="attachment_9412" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9412" class="wp-image-9412" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/05/w18-Ticker-Gruendung-BdWR-848x430-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="177" /><p id="caption-attachment-9412" class="wp-caption-text">In Berlin wurde der „Bund der Wasserstoffregionen“ gegründet (v.l.n.r.): Stefan Kerth (Landrat Landkreis Vorpommern-Rügen), Hanno Butsch (Becker Büttner Held Consulting AG), Ingbert Liebing (Hauptgeschäftsführer VKU), Michael Theurer (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr), Gerald Linke (Vorstandsvorsitzender DVGW), Kurt-Christoph von Knobelsdorff (Geschäftsführer Now GmbH). © Now GmbH / Franz Josef Brück</p></div>
<p><strong>Auf dem diesjährigen „HyLand Symposium“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) wurde Ende April in Berlin der Bund der Wasserstoffregionen (BdWR) gegründet.</strong> Dieser solle den Wasserstoffregionen „eine politische Stimme verleihen“, heißt es in einer Mitteilung der bundeseigenen <a href="https://www.now-gmbh.de/aktuelles/pressemitteilungen/gemeinsame-positionen-buendeln-bund-der-wasserstoffregionen-nimmt-arbeit-auf/" target="_blank" rel="noopener">Now GmbH</a>. Seit 2019 werden im Rahmen des HyLand-Programms regionale Wasserstoffkonzepte entlang der gesamten Wertschöpfungskette erstellt und umgesetzt (siehe <a href="https://power-to-x.de/hyperformer-drei-regionen-freuen-sich-ueber-foerdermittel-vom-bund/" target="_blank" rel="noopener">News</a> vom 3. Mai 2023).<br />
Die praktischen Erfahrungen und Erkenntnisse, die bisher bei der Arbeit in den 51 Regionen entstanden sind, stellen einen großen Mehrwert für die Umsetzung der nationalen Wasserstoffstrategie dar. Allerdings würden die regionale Perspektiven einer Wasserstoffwirtschaft bislang auf Bundesebene noch nicht ausreichend berücksichtigt. Diese Lücke zwischen bundespolitischen Diskussionen und der Umsetzung vor Ort solle der BdWR schließen. Initiatoren sind Stefan Kerth (Landrat Landkreis Vorpommern-Rügen) als politischer Vertreter einer HyLand-Region, der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) sowie der Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Die Becker Büttner Held Consulting AG (BBHC) war mit dem Aufbau des BdWR beauftragt und hat diesen auf dem HyLand Symposium offiziell vorgestellt. Alle HyLand-Regionen seien eingeladen, sich dieser Initiative anzuschließen. Der Bund stehe allen Wasserstoffregionen in Deutschland offen.</p>
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<div id="attachment_9413-2" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9413-2" class="wp-image-9413" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/05/w18-Ticker-Teco-2030-Text-AB.jpg" alt="" width="348" height="194" /><p id="caption-attachment-9413-2" class="wp-caption-text">Teco-Fabrik im norwegischen Narvik. © Teco 2030</p></div>
<p><strong>Der norwegische Hersteller von Brennstoffzellen <a href="https://teco2030.no" target="_blank" rel="noopener">Teco 2030 ASA</a> hat die manuellen Produktion von Brennstoffzellenstacks in Narvik, Norwegen, aufgenommen.</strong> Dies sei „ein wesentlicher Schritt“ auf dem Weg zur Kommerzialisierung, so das Unternehmen. Die Anlage werde zunächst kleine Mengen produzieren und dann mit Produktionsanlagen von Thyssenkrupp Automation Engineering aufgestockt, um die wachsende Nachfrage nach Brennstoffzellentechnologie in der Schifffahrts- und Schwerlastindustrie zu decken. Die derzeitige Produktionskapazität wurde ebenso wenig genannt wie der Zeitpunkt der Erweiterung.</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="DY5Rlxcc36"><p><a href="https://power-to-x.de/termine/">Termine</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Termine&#8220; &#8212; Power-to-X" src="https://power-to-x.de/termine/embed/#?secret=7R7Jc41Ru7#?secret=DY5Rlxcc36" data-secret="DY5Rlxcc36" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p><strong>RABATT-Aktion: Ihre <a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">WERBUNG</a> auf dem PtX-Portal</strong></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>TICKER (KW 13): Was auch noch wichtig ist&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2023 10:29:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Air Liquide]]></category>
		<category><![CDATA[DNV]]></category>
		<category><![CDATA[L&T]]></category>
		<category><![CDATA[McPhy]]></category>
		<category><![CDATA[NH3-Cracker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Norwegen: Teco 2030 bekommt 50-MW-Auftrag für Brennstoffzellensysteme +++ Indien: McPhy unterzeichnet Vereinbarung mit L&#38;T zur Herstellung von Elektrolyseuren +++ Schweden: OX2 baut Offshore-Windpark mit Elektrolyse +++ Ägypten: DNV und Petrojet [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ticker-kw-13-was-auch-noch-wichtig-ist/">TICKER (KW 13): Was auch noch wichtig ist&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Norwegen: Teco 2030 bekommt 50-MW-Auftrag für Brennstoffzellensysteme </strong>+++<strong> Indien: McPhy unterzeichnet Vereinbarung mit L&amp;T zur Herstellung von Elektrolyseuren </strong>+++<strong> Schweden: OX2 baut Offshore-Windpark mit Elektrolyse </strong>+++<strong> Ägypten: DNV und Petrojet wollen grüne Wasserstoffprojekte entwickeln </strong>+++<strong> Belgien: Air Liquide baut NH3-Cracker in Antwerpen </strong>+++<strong> Berlin: Stakeholderdialog zur Carbon Management-Strategie </strong>+++<strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_9244" style="width: 362px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9244" class="wp-image-9244" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/03/w13-Ticker-Teco-2030-Grafik-Symbol-Text-B.jpg" alt="" width="352" height="183" /><p id="caption-attachment-9244" class="wp-caption-text">Teco 2030 bekommt von einem namentlich nicht genannten Kunden Aufträge für Brennstoffzellenprojekte. © Teco 2030</p></div>
<p><strong>Das norwegische Unternehmen <a href="https://teco2030.no/news/teco-2030-signs-an-mou-with-an-undisclosed-party-for-up-to-50mw-of-hydrogen-engines-17960697/" target="_blank" rel="noopener">Teco 2030 ASA</a> hat mit einem namentlich nicht genannten Kunden eine Absichtserklärung „zur Zusammenarbeit bei mehreren Brennstoffzellenprojekten“ unterzeichnet</strong>. Die Leistung umfasst den Angaben zufolge insgesamt 50 Megawatt. Bei den Projekten handele es sich um maritime sowie stationäre Systeme. Beide Segmente seien jeweils im Megawattbereich angesiedelt, sagt Geschäftsführer Tore Enger. Der Auftrag sehe eine auf drei Jahre angelegte Zusammenarbeit vor.</p>
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<div id="attachment_9243" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9243" class="wp-image-9243" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/03/w13-Ticker-McPhy_Site_Stations_Factory_Grenoble-Text-AB-1052x675.jpg" alt="" width="349" height="224" /><p id="caption-attachment-9243" class="wp-caption-text">McPhy-Fabrik in Grenoble. © McPhy Energy SA</p></div>
<p><strong>Der unter anderem in den Bereichen Projektentwicklung und Ingenieurdienstleistungen tätige indische Konzern Larsen &amp; Toubro (L&amp;T) plant, in Indien eine Gigawatt-Produktionsanlage für Elektrolyseure zu errichten. </strong>Grundlage ist die Technologie der in Frankreich ansässigen <a href="https://www.mcphy-finance.com/images/PDF/cp/gb/2023/PR_LT_McPhy_23032023_93551.pdf" target="_blank" rel="noopener">McPhy Energy SA</a>. Beide Unternehmen haben nun eine Vereinbarung getroffen, wonach L&amp;T eine Exklusivlizenz zur Herstellung von alkalischen Druckelektrolyseuren von McPhy erhält. Die Produkte seien für den inländischen Markt sowie für den Export in „ausgewählte Regionen“ bestimmt, heißt es in einer Mitteilung. Dazu gehörten Länder des Golf-Kooperationsrates (Saudi-Arabien, VAE, Oman, Katar, Kuwait, Bahrain) sowie Länder der Südasiatischen Vereinigung für regionale Zusammenarbeit (Indien, Bangladesch, Sri Lanka, Nepal, Bhutan, Malediven). Indien eigne sich gut für die Produktion von grünem Wasserstoff, da die Kosten für die Erzeugung von erneuerbarem Strom aus den reichlich vorhandenen Solar- und Windenergiequellen niedrig seien.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der schwedische Projektentwickler <a href="https://www.ox2.com/newsroom/press-releases-news/2023/ox2-to-develop-an-offshore-energy-hub-outside-the-coast-of-southern-sweden/" target="_blank" rel="noopener">OX2 AB</a> hat mit den Arbeiten am Offshore-Energiepark Neptunus in der südlichen Ostsee begonnen.</strong> Die installierte Gesamtleistung soll dereinst 1,9 Gigawatt betragen. Im Energiepark werde sowohl Strom als auch Wasserstoff produziert. Standort ist in der schwedischen Wirtschaftszone, etwa 50 Kilometer vor der Küste von Blekinge. Die jährliche Stromproduktion wird auf acht Terawattstunden geschätzt, etwa fünf Prozent des derzeitigen schwedischen Jahresstromverbrauchs, erklärt das Unternehmen. Dies würde eine Wasserstoffproduktion von bis zu 225.000 Tonnen pro Jahr ermöglichen. Der nächste Schritt sei nun die Erstellung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Das Energiezentrum könnte Anfang der 2030er Jahre in Betrieb genommen werden.</p>
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<p><strong>Der norwegische Ingenieurdienstleister <a href="https://www.dnv.com/news/dnv-and-petrojet-sign-mou-to-support-green-hydrogen-projects-in-egypt-241311" target="_blank" rel="noopener">DNV AS</a> und Petrojet, ein staatliches ägyptisches EPC-Unternehmen für die Petrochemie, wollen bei der Entwicklung von Projekten für grünen Wasserstoff zusammenarbeiten.</strong> Die Vereinbarung umfasst auch Projekte zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und zur Energiespeicherung, technische Studien für die Infrastruktur von Erdgas und Wasserstoff/Erdgas-Gemischen sowie andere technische Dienstleistungen für CO2- oder kohlenstoffarme Wasserstoffprojekte. Das nordafrikanische Land verfüge über einige der größten Programme für erneuerbare Energien in der Region und hat sein Ziel, 42 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen, um fünf Jahre auf 2030 vorgezogen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9245" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9245" class="wp-image-9245" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/03/w13-Ticker-Air-Liquide-Rendering-Text-AB.png" alt="" width="250" height="306" /><p id="caption-attachment-9245" class="wp-caption-text">Visualisierung von Air Liquides geplanter Pilotanlage zur Ammoniakproduktion in Antwerpen. © Air Liquide</p></div>
<p><strong>Der französische Hersteller von Industriegasen <a href="https://www.airliquide.com/group/press-releases-news/2023-03-23/air-liquide-paves-way-ammonia-conversion-hydrogen-new-cracking-technology" target="_blank" rel="noopener">Air Liquide Group</a> hat den Bau einer Pilotanlage zum Cracken von Ammoniak (NH3) im industriellen Maßstab im Hafen von Antwerpen, Belgien, angekündigt.</strong> Die Anlage, die den Angaben zufolge „ein neuartiges effizientes Verfahren mit den firmeneigenen Technologien von Air Liquide kombiniert“, soll 2024 in Betrieb genommen werden. Die flämische Regierung hat eine finanzielle Unterstützung für das Projekt zugesagt. Ammoniak – ein aus Wasserstoff und Stickstoff bestehendes Molekül – kann aus Wasserstoff hergestellt und über große Entfernungen transportiert werden. Dies ermöglicht es Regionen mit reichlich erneuerbaren Energien, Ammoniak an Endverbraucher in der ganzen Welt zu exportieren.</p>
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<p><strong>Im <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2023/03/20230324-stakeholderdialog-zur-carbon-management-strategie.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz</a> (BMWK) hat der „Stakeholderdialog“ zur Carbon-Management-Strategie begonnen.</strong> Den Angaben zufolge hatten Vertreter von über fünfzig Institutionen ihre Teilnahme an der Auftaktveranstaltung zugesagt; darunter Branchenverbände, aber auch Umweltverbände und andere. Durch die Teilnahme großer Vereinigungen wie NABU, Greenpeace, BUND, Germanwatch und Fridays for Future würde „gerade auch die Interessen der Umweltseite abgebildet“, heißt es im Wirtschaftsministerium. Das nächste Treffen ist für April geplant. Der Dialog knüpft an die erste Stakeholderbeteiligung zum Thema Carbon Capture and Storage (CCS) und Carbon Capture and Utilization (CCU) im Oktober 2022 an. Wie berichtet, hatten in der vergangenen Woche 17 deutsche Industrieunternehmen die Bundesregierung aufgefordert, zügig eine „Carbon Management Strategie“ (CMS) zu entwickeln und umzusetzen. In einem gemeinsamem Papier beschreiben sie unter anderem „eine enge Verschränkung von CMS sowie Nationaler Wasserstoff- und Biomassestrategie, eine integrierte Netz- und Systementwicklung, den schnellen Aufbau eines Pipelinenetzes und einen Herkunftsnachweis für CO2“. Der Bundestag hatte die für Mitte März 2023 geplante Beratung über den „Evaluierungsbericht der Bundesregierung zum Kohlendioxid-Speicherungsgesetz“ (20/5145) von der Tagesordnung abgesetzt.</p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</strong></a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>TICKER (KW 06): Was auch noch wichtig ist&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2023 12:02:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[AVL List]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dänemark: Monjasa und HØST Ptx Esbjerg kooperieren bei grünem Ammoniak als Schiffstreibstoff +++ Niederlande: Zepp nennt Details zum neuen Wasserstoff-Lkw +++ USA / Norwegen: Teco 2030 und AVL List planen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dänemark: Monjasa und HØST Ptx Esbjerg kooperieren bei grünem Ammoniak als Schiffstreibstoff </strong>+++<strong> Niederlande: Zepp nennt Details zum neuen Wasserstoff-Lkw </strong>+++<strong> USA / Norwegen: Teco 2030 und AVL List planen die Entwicklung eines Brennstoffzellensystems für schwere Lkw </strong>+++<strong> München: Proton Motor erhält weitere Bestellungen für HyModule S8 </strong>+++<strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_8822" style="width: 371px" class="wp-caption alignright"><a href="https://hoestptxesbjerg.dk/news-and-jobs/monjasa-host-ptx-esbjerg-partnership-promotes-green-marine-fuels-availability-in-northwest-europe/?_gl=1*1ko3c8k*_up*MQ..*_ga*NDI4MjQ3NjkzLjE2NzU5NzA5ODM.*_ga_HLBP6C25WS*MTY3NTk3MDk4Mi4xLjAuMTY3NTk3MDk4Mi4wLjAuMA" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8822" class="wp-image-8822" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/02/w06-Ticker-MT-Monjasa-Supplier-Courtesy-of-Monjasa-B.jpg" alt="" width="361" height="187" /></a><p id="caption-attachment-8822" class="wp-caption-text">Versorgungsschiff von Monjasa. © Monjasa Group</p></div>
<p><strong><a href="https://hoestptxesbjerg.dk/news-and-jobs/monjasa-host-ptx-esbjerg-partnership-promotes-green-marine-fuels-availability-in-northwest-europe/?_gl=1*1ko3c8k*_up*MQ..*_ga*NDI4MjQ3NjkzLjE2NzU5NzA5ODM.*_ga_HLBP6C25WS*MTY3NTk3MDk4Mi4xLjAuMTY3NTk3MDk4Mi4wLjAuMA" target="_blank" rel="noopener">Monjasa A/S</a>, dänischer Lieferant von Schiffskraftstoffen, kooperiert mit HØST PtX Esbjerg, einem Fonds von Copenhagen Infrastructure Partners, um die Verfügbarkeit grüner Treibstoffe in Nordwesteuropa zu verbessern.</strong> Beide Unternehmen haben eine Kooperationsvereinbarung über die Abnahme des grünen Ammoniaks für den maritimen Sektor unterzeichnet. Demnach werde Monjasa Logistikdienstleistungen erbringen, die den Vertrieb von grünem Ammoniak von HØST PtX Esbjerg ermöglichen. Außerdem werde ein Teil der geplanten Produktion aus dem Power-to-Ammonia-Projekt für Monjasa reserviert. Die Produktionsanlage von HØST PtX Esbjerg befindet sich in Süddänemark in der Nähe des Hafens von Esbjerg. Der Standort biete Zugang zu den großen europäischen Häfen wie Hamburg und Rotterdam, was eine günstige Vertriebsroute für das grüne Ammoniak in ganz Europa gewährleiste. Außerdem gelte der Hafen als Europas größte Basis für die Verschiffung von Offshore-Windkraftanlagen. Die Technologie für die Kraftstoffproduktion aus grünem Ammoniak sei zwar verfügbar, aber der rechtliche Rahmen und die Infrastruktur für den Vertrieb müssten noch entwickelt werden. Neue mit Ammoniak betriebene Motoren würden voraussichtlich 2024 auf den Markt kommen. Beide Unternehmen sehen ihre Partnerschaft „auch als Pull-Faktor für die Schifffahrtsindustrie“ und trage letztlich dazu bei, dass mehr mit Ammoniak betriebene Schiffe neu gebaut werden.</p>
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<div id="attachment_8821" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8821" class="wp-image-8821" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/02/w06-Ticker-zepp-Europa-isometric-2-Text-AB-908x675.png" alt="" width="300" height="223" /><p id="caption-attachment-8821" class="wp-caption-text">Rendering des „Europa“ genannten neuen Brennstoffzellen-Sattelzuges von Zepp. © Zepp Solutions B.V.</p></div>
<p><strong>Das niederländische Unternehmen <a href="https://zepp.solutions/en/new-hydrogen-powered-truck-europa-to-launch-in-q4-2023/" target="_blank" rel="noopener">Zepp Solutions B.V.</a> hat weitere Spezifikationen seines „Europa“ genannten neuen wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Lkw bekannt gegeben.</strong> Das Fahrzeug basiere auf dem Fahrgestell eines namentlich nicht genannten Lkw-Herstellers und biete den gleichen Bedienungskomfort und die gleiche Nutzlastkapazität wie ein 40-Tonner-Diesel-Pendant. Die ersten Fahrzeuge würden im 4. Quartal 2023 als 4×2-Sattelzugmaschinen mit 350-bar-Wasserstoffspeichern in Betrieb gehen. Mit mehr als 50 Kilogramm nutzbarem Wasserstoff an Bord hätten die Fahrzeuge eine Reichweite von mehr als 700 Kilometern. Ende 2024 soll der Lkw auch in einer Version mit 700-bar-Wasserstoffspeicher (80 Kilogramm) auf den Markt kommen. Als Reichweite nennt das Unternehmen mehr als 1.000 Kilometer. Allerdings müsse die Infrastruktur für die 700-bar-Betankung von Schwerlastfahrzeugen in Europa noch verbessert werden, sodass zunächst die 350-bar-Version für die ersten Kunden interessanter sei. Der Antriebsstrang könne auch in anderen Fahrzeugkonfigurationen wie Kastenwagen, andere Achskonfigurationen und Fahrerhäuser genutzt werden.</p>
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<div id="attachment_8820" style="width: 368px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8820" class="wp-image-8820" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/02/w06-Ticker-Teco-AVL-Text-AB-900x675.png" alt="" width="358" height="268" /><p id="caption-attachment-8820" class="wp-caption-text">Kooperation vereinbart (v.l.n.r): Hans-Peter Klein, Director of Project Operations und Tore Enger, Group CEO bei Teco 2030, Falko Berg, Manager PEM Systems und Alexander Schenk, Lead Engineer PEM Fuel Cell System Architecture bei AVL List. © Teco 2030</p></div>
<p><strong>Der norwegische Hersteller von Brennstoffzellen <a href="https://teco2030.no/news/breaking-news-teco-2030-and-avl-signs-contract-for-heavy-duty-truck-feasibility-study-17955862/" target="_blank" rel="noopener">Teco 2030 ASA</a> und der im österreichischen Graz beheimatete Entwickler von Antrieben AVL List GmbH planen ein Brennstoffzellensystem für schwere Lkw (HD).</strong> Eine Machbarkeitsstudie werde voraussichtlich in zwei Monaten abgeschlossen sein. Anschließend solle das Schwerlast-Brennstoffzellensystem im Teco-Innovationszentrum in Narvik, Norwegen, produziert werden. Der Markt für HD-Lkw sei „riesig“, so die Unternehmen. Teco 2030 schätzt, dass allein in Europa und den USA bis zum Jahr 2030 etwa eine Million neue emissionsfreie HD-Lkw eingesetzt werden müssten, zusätzlich zu den vorhandenen Lkw, die mit einem Brennstoffzellensystem nachgerüstet werden könnten. Das Brennstoffzellenmodul könne auch in anderen On- und Off-Road-Anwendungen eingesetzt werden, etwa bei Lkw für den Bergbau, in Schienenfahrzeugen und Bussen.</p>
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<div id="attachment_8819" style="width: 370px" class="wp-caption alignright"><a href="https://casadosventos.com.br/en/noticias/acordo-permitira-producao-e-exportacao-de-amonia" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8819" class="wp-image-8819" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/02/w06-Ticker-Porto-PecA©m-H2V-Text-AB.png" alt="" width="360" height="254" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/02/w06-Ticker-Porto-PecA©m-H2V-Text-AB.png 547w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/02/w06-Ticker-Porto-PecA©m-H2V-Text-AB-480x339.png 480w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px" /></a><p id="caption-attachment-8819" class="wp-caption-text">Ein Konsortium will im brasilianischen Pecém Ammoniak produzieren und nach Europa exportieren. © Casa dos Ventos</p></div>
<p><strong><a href="https://casadosventos.com.br/en/noticias/acordo-permitira-producao-e-exportacao-de-amonia" target="_blank" rel="noopener">Casa dos Ventos</a>, brasilianischer Projektentwickler im Bereich erneuerbare Energien, und das ebenfalls brasilianische Technologieunternehmen Comerc Eficiência, wollen gemeinsam mit der Transhydrogen Alliance (THA) Lieferketten für die Energiewende in europäischen Ländern aufbauen</strong>. Ziel der Vereinbarung ist es, den Export von grünem Ammoniak zu ermöglichen, das im Industrie- und Hafenkomplex von Pecém im Bundesstaat Ceará produziert wird. Die Anlage soll auf einem 60 Hektar großen Gelände mit einer Elektrolysekapazität von bis zu 2,4 Gigawatt gebaut werden und 960 Tonnen Wasserstoff pro Tag produzieren. Wenn alle Phasen umgesetzt sind, wird dies die Produktion von 2,2 Millionen Tonnen Ammoniak pro Jahr ermöglichen. Vorgesehen ist der Export nach Europa über den Hafen von Rotterdam im Jahr 2026. THA wurde Anfang 2021 von Proton Ventures, GES, Trammo DMCC und dem Schweizer Energieunternehmen Varo Energy gegründet. Proton Ventures verfügt über Engineering-Kompetenz zur Entwicklung von umweltfreundlichen Wasserstoff- und Ammoniak-Speicheranlagen, Global Energy Storage (GES) entwickelt ein neues Ammoniak-Importterminal in Rotterdam, das in die Lieferkette von Pecém integriert werden soll, und Trammo DMCC ist ein weltweit tätiger Rohstoffhändler.</p>
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<div id="attachment_8818" style="width: 370px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8818" class="wp-image-8818" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/02/w06-Ticker-Proton-Motor-HyModule-S8-Text-AB-931x675.jpg" alt="" width="360" height="261" /><p id="caption-attachment-8818" class="wp-caption-text">Das HyModule S8 von Proton Motor. © Proton Motor Fuell Cell GmbH</p></div>
<p><strong>Der bei München ansässige Brennstoffzellen-Experte Proton Motor Fuel Cell GmbH meldet neue Aufträge für das Wasserstoff-Brennstoffzellen-System „HyModule S8“.</strong> Das Produkt ist für stationäre Anwendungen zur Bereitstellung von Energie und Wärme ausgelegt. Den Angaben zufolge hat GKN Hydrogen Italy S.r.l. weitere 15 Systeme bestellt, womit insgesamt 48 der Module von GKN geordert wurden. Das Unternehmen integriere die Technologie in seine grünen nachhaltigen Kraftwerke „HY2“. Darüber hinaus hat die UMSTRO GmbH 18 „HyModule S8“ zur Integration in verschiedene Projekte für den Einsatz in Notstrom- und Kraft-Wärme-Kopplungsanwendungen bestellt. Davon seien zwei mit je 8,4 Kilowatt Leistung für das kommunale Wohnungsunternehmen Euskirchener Baugesellschaft mbH bestimmt, mit der UMSTRO ein energieautarkes Mehrfamilienhaus entwickelt.</p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>TICKER (KW 50/51): Was auch noch wichtig ist&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2022 11:47:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Duisburg: Thyssenkrupp wird an Wasserstoffpipeline angeschlossen +++ Weimar: ÖPNV bekommt drei Wasserstoffbusse +++ Wilhelmshaven: Mannesmann liefert H2-ready-Erdgasrohre an EWE +++ USA: Hyzon Motors führt Europageschäft künftig allein +++ Essen: Eon [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ticker-kw-50-51-was-auch-noch-wichtig-ist/">TICKER (KW 50/51): Was auch noch wichtig ist&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Duisburg: Thyssenkrupp wird an Wasserstoffpipeline angeschlossen </strong>+++<strong> Weimar: ÖPNV bekommt drei Wasserstoffbusse </strong>+++<strong> Wilhelmshaven: Mannesmann liefert H2-ready-Erdgasrohre an EWE </strong>+++<strong> USA: Hyzon Motors führt Europageschäft künftig allein </strong>+++<strong> Essen: Eon beliefert Nikola-Lkws mit Wasserstoff </strong>+++<strong> Berlin: EU-Kommission genehmigt EEG und WindSeeG 2023 </strong>+++<strong> Norwegen: Teco 2030 beauftragt Thyssenkrupp mit dem Bau einer Stack-Produktionslinie </strong>+++ <strong>Algerien: VNG und Sontrach erarbeiten gemeinsam Wertschöpfungskette für Wasserstoff </strong>+++<strong> USA: Plug Power liefert Wasserstoff an Nikola </strong>+++ <strong>Kopenhagen: Sungas soll für Maersk-Flotte Methanol produzieren </strong>+++<strong> Berlin: Förderaufruf für Busse mit alternativen Antrieben </strong>+++<strong> <a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum</strong></p>
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<div id="attachment_8627" style="width: 369px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8627" class="wp-image-8627" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/12/w51-Ticker-Air-Liquide-Thyssenkrupp-Steel-Text-AB.jpg" alt="" width="359" height="359" /><p id="caption-attachment-8627" class="wp-caption-text">Gilles Le Van (Air Liquide); Mona Neubaur, Bernhard Osburg (Thyssenkrupp Steel). © Air Liquide</p></div>
<p><strong>Der Hersteller von Industriegasen Air Liquide hat die rund vier Kilometer lange Wasserstoffpipeline zum Duisburger Stahlwerk der <a href="https://www.thyssenkrupp-steel.com/en/newsroom/press-releases/https://de.airliquide.com/news/fakten-schaffen-fur-die-transformation-air-liquide-stellt-wasserstoff-pipeline-zu-thyssenkrupp-steel-duisburg-fertig" target="_blank" rel="noopener">Thyssenkrupp Steel Europe AG</a> fertiggestellt</strong>. Im Jahr 2019 hatten die beide Unternehmen testweise Wasserstoff in einen Hochofen eingeblasen, um die CO2-Emissionen der konventionellen Stahlerzeugung zu senken. „Mit der Anbindung unseres Standortes an die Wasserstoffpipeline von Air Liquide schaffen wir bei Thyssenkrupp Steel die Voraussetzungen für eine klimafreundliche Stahlproduktion“, sagt Geschäftsführer Bernhard Osburg. Durch die Leitung könne ab 2024 Wasserstoff geliefert werden, der zu Forschungs- und Simulationszwecken und schließlich zur Versorgung der ersten Direktreduktionsanlage des Unternehmens benötigt werde. Air Liquide will mit einem 200 Kilometer langen Wasserstofffernleitungsnetz die Elektrolyseure mit Großkunden in Marl, Oberhausen, Duisburg, Krefeld, Leverkusen, Dormagen, Düsseldorf und weiteren Städten in der Region verbinden. Im Herbst 2023 wird in Oberhausen die erste 20-Megawatt-Wasserelektrolyseanlage im Industriemaßstab an das Wasserstoffnetzwerk von Air Liquide angeschlossen. Eine Erweiterung der Kapazität um zehn Megawatt sei in Vorbereitung. Thyssenkrupp plant, eine Versuchsanlage zur Direktreduktion von Eisenerz zur Stahlerzeugung bis 2026 fertigzustellen.</p>
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<div id="attachment_8626" style="width: 368px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8626" class="wp-image-8626" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/12/w51-Ticker-SWG-Weimar-Wasserstoff-Text-AB-900x675.jpg" alt="" width="358" height="269" /><p id="caption-attachment-8626" class="wp-caption-text">Vertragsunterzeichnung für Wasserstoffbusse (v.l.n.r.): Bernd Wagner (Geschäftsführer Stadtwirtschaft Weimar GmbH), Oberbürgermeister Peter Kleine, Christian Goll (Geschäftsführer Solaris Deutschland GmbH) und Otto Jörn (Geschäftsführer Stadtwerke Weimar GmbH). © SWG</p></div>
<p><strong>Die <a href="https://sw-weimar.de/unser-unternehmen/aktuelles/aktuelles-details/stadtwirtschaft-weimar-unterzeichnet-vertrag-fuer-die-ersten-wasserstoffbusse/" target="_blank" rel="noopener">Stadtwirtschaft Weimar GmbH</a> (SWG) hat bei dem polnischen Fahrzeugbauer Solaris drei Wasserstoffbusse bestellt.</strong> Die Auslieferung erfolgt den Angaben zufolge bis Ende 2023. „Im Vergleich zu E-Fahrzeugen verfügen die Wasserstoffbusse über eine größere Reichweite“, sagt SWG-Geschäftsführer Bernd Wagner. Mit einer vollen Ladung von 35 Kilogramm Wasserstoff fahre ein solcher Bus rund 350 Kilometer. Der Tankvorgang an einer SWG-Wasserstoffstation dauere 15 bis 20 Minuten. „Auf lange Sicht“ solle grüner Wasserstoff auf dem Gelände der Stadtwerke erzeugt werden. Derzeit laufe eine Ausschreibung für Wasserstofflieferanten. Der Freistaat Thüringen und das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz unterstützen die Anschaffung der Busse mit rund 1,6 Millionen Euro. Die SWG selbst investiert über zwei Millionen Euro in die neuen Fahrzeuge. Nach der Pilotphase wolle man perspektivisch die „gesamte Busflotte auf Wasserstofffahrzeuge umstellen“, sagt Bernd Wagner.</p>
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<div id="attachment_8625" style="width: 370px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8625" class="wp-image-8625 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/12/w51-Ticker-Mannesmann-Text-AB-1080x578.jpg" alt="" width="360" height="193" /><p id="caption-attachment-8625" class="wp-caption-text">Mannesmann liefert Gasrohre an EWE, die auch für Wasserstoff geeignet sind. © Mannesmann</p></div>
<p><strong>Die <a href="https://www.salzgitter-ag.com/de/newsroom/pressemeldungen/details/mannesmann-line-pipe-liefert-fuer-zukunftsleitung-von-ewe-20412.html" target="_blank" rel="noopener">Mannesmann Line Pipe GmbH</a> liefert 4.100 Erdgasrohre an die EWE Netz GmbH zum Ausbau der Infrastruktur in Norddeutschland.</strong> Die geplante Leitung schließt an die sich aktuell im Bau befindliche Wilhelmshavener Anbindungsleitung (WAL) des Übertragungsnetzbetreibers Open Grid Europe GmbH nach Etzel an und geht von Sande im Landkreis Friesland über Westerstede bis nach Nüttermoor/Jemgum im Landkreis Leer. Am 17. Dezember 2022 wurde in <a href="https://power-to-x.de/fluessiggas-terminal-in-wilhelmshaven-auch-fuer-wasserstoff-vorgesehen/" target="_blank" rel="noopener">Wilhelmshaven</a> der bundesweit erste Anleger für Schiffe mit Flüssigerdgas (LNG) eingeweiht. Über das Terminal sollen jährlich mindestens fünf Milliarden Kubikmeter regasifiziertes Erdgas in das deutsche Ferngasnetz eingespeist werden. Das Gas wird zum einen in die <a href="https://power-to-x.de/ewe-und-uniper-planen-wasserstoffhub-am-standort-huntorf/" target="_blank" rel="noopener">EWE-Kavernenspeicher</a> Huntorf und Nüttermoor/Jemgum sowie über die nachgelagerten Gasnetze zu den Industrie- und Haushaltskunden transportiert. Die Leitung soll bis Ende 2023 in Betrieb gehen. Die Rohre könnten künftig auch für Wasserstoff genutzt werden, erklärt Mannesmann, eine Tochter des Stahlkonzerns Salzgitter AG.</p>
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<div id="attachment_5149" style="width: 369px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5149" class="wp-image-5149" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/06/w23-Hyzon-3-B.jpg" alt="" width="359" height="186" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/06/w23-Hyzon-3-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/06/w23-Hyzon-3-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-5149" class="wp-caption-text">Hyzon übernimmt sämtliche Anteile an seinem Europa-Joint-Venture. © Hyzon Motor Inc.</p></div>
<p><strong>Der US-amerikanische Entwickler von Brennstoffzellen-Lkw <a href="https://www.hyzonmotors.com/in-the-news/hyzon-motors-enters-into-stock-purchase-agreement-with-holthausen" target="_blank" rel="noopener">Hyzon Motors Inc.</a> trennt sich von der niederländischen Holthausen Clean Technology Investments, B.V.</strong> Die Unternehmen hatten einst das Joint Venture Hyzon Motors Europe B.V. gegründet, um der US-Firma den Markteintritt in Europa zu ebnen. Bereits im August hatte Hyzon seinen Europa-Chef Craig Knight von seinem Posten enthoben und durch Parker Meets ersetzt. Hyzon erwirbt den Angaben zufolge noch bis zum Jahresende sämtliche Aktien an Hyzon Europe für 5,52 Millionen Euro und wird damit zum alleinigen Eigentümer. Mit der Aktion wolle man „Ineffizienzen“ korrigieren.</p>
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<div id="attachment_8624" style="width: 371px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8624" class="wp-image-8624" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/12/w51-Ticker-Nicola-Eon-tre_fcev-B.jpg" alt="" width="361" height="187" /><p id="caption-attachment-8624" class="wp-caption-text">Eon beliefert Nikola mit Wasserstoff für den Lkw Nikola Tre FCEV. © Nikola Corp.</p></div>
<p><strong>Das Joint Venture für Wasserstofflogistik zwischen Nikola Energy und <a href="https://www.eon.com/de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/2022/nikola_und_e.on_wollen_co2_einsparen.html" target="_blank" rel="noopener">Eon Hydrogen</a> soll erwartungsgemäß Anfang 2023 seine Arbeit aufnehmen.</strong> Das gemeinsame Unternehmen decke den Angaben zufolge die gesamte Wertschöpfungskette der Wasserstoffindustrie ab, „von der Versorgung mit grünem Wasserstoff über den Aufbau einer bedarfsgerechten Betankungsinfrastruktur“ bis hin zur Bereitstellung von Brennstoffzellenfahrzeugen. Bis 2027 und darüber hinaus werde grüner Wasserstoff für den Antrieb von bis zu 5.000 wasserstoffbetriebenen Nikola Tre FCEVs mit einer Reichweite von bis zu 800 Kilometer geliefert. Die Nikola Corporation und Eon SE hatten die Partnerschaft im September 2022 angekündigt.</p>
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<p><strong>Die Europäische Kommission hat am 21. Dezember die Novellen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2023) und des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG 2023) beihilferechtlich genehmigt.</strong> Damit können alle dort vorgesehenen Maßnahmen zur Beschleunigung des Ausbaus der erneuerbaren Energien wie geplant ab 1. Januar 2023 angewendet werden, heißt es in einer Mitteilung des <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/12/20221222-die-europaeische-kommission-genehmigt-das-erneuerbare-energien-gesetz-2023-und-das-windenergie-auf-see-gesetz-2023.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz</a> (BMWK). Minister Robert Habeck sieht darin „einen wichtigen Push für die Erneuerbaren“. Das Erneuerbaren-Ziel für das Jahr 2030 werde auf einen Anteil von mindestens 80 Prozent der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch erhöht. Am 1. Februar 2023 werde die erste Ausschreibung für Windenergie an Land nach dem EEG 2023 durchgeführt. Ebenfalls im Februar würden die ersten Ausschreibungen nach dem Windenergie-auf-See-Gesetz bekanntgemacht.</p>
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<p><strong>Der norwegische Brennstoffzellenhersteller <a href="https://teco2030.no/news-en/teco-2030-signs-fuel-cell-stack-production-equipment-contract-17951017/" target="_blank" rel="noopener">Teco 2030</a> hat mit der Thyssenkrupp Automation Engineering GmbH eine Vereinbarung zur Lieferung einer kompletten Brennstoffzellen-Stack-Produktionslinie unterzeichnet.</strong> Der Vertrag umfasst die Konstruktion, Fertigung und Lieferung der Anlage. Späterer Standort ist das Teco Innovation Center in Narvik, Norwegen. Die Testproduktion erfolgt zunächst am Hauptsitz von Thyssenkrupp in Bremen, die Anlage soll im ersten Quartal 2024 ausgeliefert werden. Die Inbetriebnahme ist für das zweite Quartal 2024 vorgesehen. Teco 2030 entwickelt in Narvik eine Fabrik für Proton Exchange Membrane (PEM)-Brennstoffzellen mit einer jährlichen Produktionskapazität von anfangs 120 Megawatt, die bis 2025 auf 400 Megawatt ansteigen soll.</p>
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<div id="attachment_8623" style="width: 369px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8623" class="wp-image-8623" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/12/w51-Ticker-Algerien-VNG-Text-AB-901x675.jpg" alt="" width="359" height="269" /><p id="caption-attachment-8623" class="wp-caption-text">Unterzeichnung der Absichtserklärung in Algier. Vordere Reihe (v.l.n.r.): Hans-Joachim Polk (CTO VNG) und Fethi Arabi (Vorstandsmitglied Sonatrach). Hintere Reihe (v.l.n.r.): Elisabeth Wolbers (Deutsche Botschafterin), Franziska Brantner (Parlament. Staatssekretärin im BMWK), Samia Moualfi (Ministerin für Umwelt und Erneuerbare Energien, Algerien) und Mohamed Arkab (Minister für Energie und Bergbau, Algerien). © Meziane Djaout</p></div>
<p><strong>Der Leipziger Gaskonzern <a href="https://www.vng.de/de/newsroom/2022-12-20-deutsch-algerische-wasserstoff-partnerschaft-vng-kooperiert-mit-algerischem" target="_blank" rel="noopener">VNG AG</a> und das staatliche algerische Energieunternehmen Sonatrach wollen am Hochlauf einer deutsch-algerischen Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff arbeiten.</strong> Eine entsprechende Absichtserklärung haben beide Unternehmen in Algier unterzeichnet. Gemeinsam prüfe man die Möglichkeiten zur Umsetzung langfristiger Wasserstoff- und Ammoniakprojekte, um perspektivisch grünen Wasserstoff aus Algerien nach Deutschland zu importieren. Die Potenziale dafür seien in dem Land „riesig“, sagt Hans-Joachim Polk, Mitglied des VNG-Vorstands. „Sontrach ist Teil der nationalen algerischen Wasserstoff-Roadmap, die darauf abzielt, bis zum Jahr 2030 Pilotprojekte zu starten“, sagt Fethi Arabi, Mitglied des Sonatrach-Vorstands: „Die internationale Infrastrukturanbindung zwischen Algerien und Europa, die für den Transport von grünem Wasserstoff genutzt werden kann, sowie die Verfügbarkeit des Solarenergiepotenzials, ermöglicht es uns, eine langfristige Strategie zu verfolgen, um grüne Wasserstoffprojekte zu wettbewerbsfähigen Kosten zu realisieren.“</p>
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<p><strong>Der US-amerikanische Hersteller von Brennstoffzellen Plug Power Inc. wird die <a href="https://www.ir.plugpower.com/press-releases/news-details/2022/Plug-and-Nikola-Announce-Collaboration-toPush-Hydrogen-Economy-Forward/default.aspx" target="_blank" rel="noopener">Nikola Corp.</a> ab Januar 2023 mit grünem Wasserstoff beliefern.</strong> Die Vereinbarung sieht ein Volumen von 125 Tonnen pro Tag (TPD) bis Ende 2026 vor. Nikola hat Plug den Auftrag erteilt, ein System zur Wasserstoffverflüssigung mit einer Kapazität von anfangs 30 TPD für Nikolas Wasserstoffzentrum in Arizona zu liefern. Es könne auf bis zu 150 TPD erweitert werden. Nikola plant bis 2026 den Aufbau von 60 Wasserstoffabgabestationen und eine Wasserstoffversorgung von bis zu 300 TPD. Das Arizona-Projekt befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren. Plug werde die Markteinführung von Nikolas emissionsfreien Lkw der Klasse 8 (mehr als rund 15 Tonnen) unterstützen und in den nächsten drei Jahren bis zu 75 „Tre Fuel Cell Electric Vehicle“ (FCEV) des Autobauers kaufen. Die ersten Fahrzeuge sollen 2023 ausgeliefert werden.</p>
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<div id="attachment_8622" style="width: 369px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8622" class="wp-image-8622 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/12/w51-Ticker-Maersk-vessel-at-sea-B.jpg" alt="" width="359" height="186" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/12/w51-Ticker-Maersk-vessel-at-sea-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/12/w51-Ticker-Maersk-vessel-at-sea-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-8622" class="wp-caption-text">Die dänische Reederei Maersk will 19 neue Containerschiffe mit grünem Methanol betreiben. © A.P. Moller – Maersk A/S</p></div>
<p><strong>Die US-amerikanische Sungas Renewables, Inc. soll grünes Methanol an den dänischen Logistikkonzern <a href="https://www.maersk.com/news/articles/2022/12/15/maersk-and-sungas-renewables-sign-strategic-green-methanol-partnership" target="_blank" rel="noopener">A.P. Moller-Maersk A/S</a> liefern.</strong> Im Rahmen einer Vereinbarung werde Sungas in den USA entsprechende Produktionsanlagen entwickeln, deren Ertrag an Maersk geht. Basis sind Reststoffe aus der Forstwirtschaft und der Holzindustrie. Die erste Anlage mit einer jährlichen Kapazität von rund 390.000 Tonnen soll 2026 den Betrieb aufnehmen. Damit schließt sich das Unternehmen den bisherigen <a href="https://power-to-x.de/carbon-sink-soll-fuer-maersk-100-000-tonnen-gruenes-methanol-pro-jahr-produzieren/" target="_blank" rel="noopener">acht Partnern</a> an, die bereits daran arbeiten, den grünen Kraftstoff für 19 Dual-Fuel-Containerschiffe zu sichern, die Maersk bestellt hat.</p>
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<p><strong>Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert Machbarkeitsstudien zur Umstellung auf batterieelektrische und brennstoffzellenbasierte Antriebe bei Bussen.</strong> Möglich seien Fuhrpark-, Flotten- und Betriebshofanalysen mit dem Ziel der Umstellung auf alternative Antriebe, Untersuchungen zur alternativen und innovativen Fahrzeugbereitstellungen, Strecken- und Einsatzanalysen wie die Entwicklung angepasster Umlaufpläne für den Einsatz von Bussen mit alternativen Antrieben, aber auch zu Infrastrukturanforderungen wie etwa zum Aufbau der für den Betrieb notwendigen Lade- und Tankinfrastrukturen. Je Vorhaben können bis zu 200.000 Euro an Fördermitteln beantragt werden. Verkehrsunternehmen, die ihre Busflotten zeitnah umstellen wollen, können sich bis zum 28. Februar 2023 um Finanzmittel bewerben. Am <strong>17. Januar 2023 werden von zehn bis elf Uhr in einem Online-Seminar</strong> die Inhalte des neuen Förderaufrufs für Machbarkeitsstudien vorgestellt. Antragsunterlagen und Beratung zum aktuellen Förderaufruf gibt es auf den Webseiten des <a href="https://www.ptj.de/projektfoerderung/busfoerderung" target="_blank" rel="noopener">Projektträgers Jülich (PtJ)</a> und der bundeseigenen <a href="https://www.now-gmbh.de/foerderung/foerderprogramme/busse-mit-alternativen-antrieben/" target="_blank" rel="noopener">Now GmbH</a>.</p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ticker-kw-50-51-was-auch-noch-wichtig-ist/">TICKER (KW 50/51): Was auch noch wichtig ist&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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		<title>TICKER (KW 47): Was auch noch wichtig ist&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2022 00:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Air Liquide]]></category>
		<category><![CDATA[BMWK]]></category>
		<category><![CDATA[Duferco]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ägypten: Globeleq unterzeichnet Rahmenabkommen für Wasserstoffproduktion +++ Frankreich: Air Liquide und Total Energies planen Wasserstoffproduktion für Flugtreibstoff +++ Salzgitter: Salzgitter AG bezieht ab 2025 Offshore-Windstrom von EnBW +++ Österreich: Wiener [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ägypten: Globeleq unterzeichnet Rahmenabkommen für Wasserstoffproduktion </strong>+++<strong> Frankreich: Air Liquide und Total Energies planen Wasserstoffproduktion für Flugtreibstoff </strong>+++<strong> Salzgitter: Salzgitter AG bezieht ab 2025 Offshore-Windstrom von EnBW </strong>+++ <strong>Österreich: Wiener Netze bauen Elektrolyseanlage </strong>+++<strong> Italien: Fusion Fuel und Duferco planen Marktentwicklung für grünen Wasserstoff </strong>+++<strong> Berlin: Bundesanstalt für Materialprüfung und BMWK vereinbaren Wasserstoffziele </strong>+++<strong> Norwegen: Sun Hydrogen und Teco 2030 prüfen Unternehmensfusion </strong>+++<strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_8557" style="width: 242px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8557" class="wp-image-8557" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/11/w47-Ticker-Globeleq-Signing-photo-Text-AB.jpg" alt="" width="232" height="232" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/11/w47-Ticker-Globeleq-Signing-photo-Text-AB.jpg 250w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/11/w47-Ticker-Globeleq-Signing-photo-Text-AB-65x65.jpg 65w" sizes="(max-width: 232px) 100vw, 232px" /><p id="caption-attachment-8557" class="wp-caption-text">Globeleq unterzeichnet ein Abkommen zur Entwicklung von Wasserstoffprojekten in Ägypten. © Globeleq</p></div>
<p><strong>Ägypten unterstützt das Wasserstoffvorhaben des britischen Kraftwerksbetreibers und Projektentwicklers <a href="https://www.globeleq.com/blog/globeleq-signs-green-hydrogen-framework-agreement-with-government-of-egypt-at-cop27/" target="_blank" rel="noopener">Globeleq</a> Generation Ltd. am Suezkanal.</strong> Das Unternehmen hat jetzt ein Rahmenabkommen mit der General Authority for Suez Canal Economic Zone (SCZONE), dem Sovereign Fund of Egypt for Investment and Development (TSFE), der New and Renewable Energy Authority (NREA) und der Egyptian Electricity Transmission Company (EETC) unterzeichnet. Wie berichtet, will Globeleq das grüne <a href="https://power-to-x.de/aegypten-milliarden-investitionen-zur-produktion-von-gruenem-wasserstoff/" target="_blank" rel="noopener">Wasserstoffprojekt</a> finanzieren, bauen, besitzen und betreiben. In den nächsten zwölf Jahren soll es in drei Phasen entwickelt werden und umfasst im Endausbau Elektrolyseure mit einer Leistung von 3,6 Gigawatt. Der Strom zur Wasserstoffproduktion wird in Solar- und Windkraftwerken mit einer Leistung von neun Gigawatt produziert. In der ersten Phase werden jährlich 100.000 Tonnen grünes Ammoniak aus Wasserstoff hergestellt und hauptsächlich für den Export nach Europa und Asien zur Verwendung als Düngemittel genutzt. Die Inbetriebnahme wird für 2026 / 2027 erwartet. Globeleq investiert seit 2003 in Ägypten und erwarb im vergangenen Jahr die Zweckgesellschaft ARC for Renewable Energy S.A.E. als Betreiberin einer 66-Megawatt-Photovoltaikanlage im Benban-Solarkomplex nahe Assuan.</p>
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<div id="attachment_8556" style="width: 372px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8556" class="wp-image-8556" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/11/w47-Ticker-Air-Liquide-Total-Energies-Grandpuits-Text-AB.png" alt="" width="362" height="148" /><p id="caption-attachment-8556" class="wp-caption-text">Entwurf für die „Grandpuits Zero Crude“-Plattform zur Produktion von kohlenstoffarmem Wasserstoff von Air Liquide und Total Energies. © Air Liquide</p></div>
<p><strong>Air Liquide und Total Energies haben einen Vertrag zur Umwandlung des Total-Standortes Grandpuits südöstlich von Paris in eine Bioraffinerie unterzeichnet.</strong> Dort soll den Angaben zufolge künftig kohlenstoffarmer Wasserstoff produziert werden. <a href="https://www.airliquide.com/group/press-releases-news/2022-11-22/circular-economy-air-liquide-and-totalenergies-innovate-produce-renewable-and-low-carbon-hydrogen" target="_blank" rel="noopener">Air Liquide</a> investiert mehr als 130 Millionen Euro in den Bau und den Betrieb einer Anlage zur Wasserstoffproduktion mit einer Jahreskapazität von mehr als 20.000 Tonnen. Zur Verringerung der CO2-Bilanz trage eine Kohlenstoffabscheidungsanlage bei. Durch die teilweise Wiederverwertung von Restbiogasen aus der Bioraffinerie von Grandpuits als Ersatz für das traditionell verwendete Erdgas werde der Wasserstoff „teilweise erneuerbar sein“, erklärten die Unternehmen. Die Raffinerie soll den größten Teil des Energieträgers zur Herstellung von nachhaltigem Flugbenzin nutzen sowie zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität in der Region Ile-de-France dienen.</p>
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<div id="attachment_8555" style="width: 370px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8555" class="wp-image-8555" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/11/w47-Ticker-Windpark-Symbolbild-EnBW-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="360" height="240" /><p id="caption-attachment-8555" class="wp-caption-text">EnBW liefert künftig Offshore-Windstrom für den Salzgitter-Konzern aus einem geplanten Windpark in der Nordsee. © Salzgitter AG</p></div>
<p><strong>Die Salzgitter Flachstahl GmbH hat mit der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) einen Stromliefervertrag (PPA) für 50 Megawatt installierter Leistung des Offshore-Windparks „He Dreiht“ westlich von Helgoland vereinbart.</strong> Damit sichert sich die Konzernmutter <a href="https://www.salzgitter-ag.com/de/newsroom/pressemeldungen/details/offshore-windenergie-von-enbw-fuer-den-salzgitter-konzern-20310.html" target="_blank" rel="noopener">Salzgitter AG</a> für 15 Jahre die Lieferung von Grünstrom aus dem neuen 900 Megawatt großen Windpark, der Ende 2025 in Betrieb gehen soll. Der Strom wird für die Herstellung von Wasserstoff für die Produktion von nahezu CO2-freiem Stahl im Rahmen des Projekts „Salcos“ (Salzgitter Low CO2 Steelmaking) benötigt. Nach EnBW sei Salzgitter der dritte Vertragspartner für Strom aus diesem Offshore-Windpark in der Nordsee. Weitere PPAs wurden mit Fraport und Evonik geschlossen. Die finale Investitionsentscheidung zum Bau des Offshore-Windparks trifft das Unternehmen im kommenden Jahr.</p>
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<div id="attachment_8554" style="width: 370px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8554" class="wp-image-8554" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/11/w47-Ticker-Wiener-Netze-Text-AB.jpg" alt="" width="360" height="150" /><p id="caption-attachment-8554" class="wp-caption-text">Grundsteinlegung für den neuen Elektrolyseur in Wien (v.l.n.r.: ): Peter Weinelt (Wiener Stadtwerke), Gudrun Senk (Wiener Linien), Gerhard Fida (Wiener Netze), Peter Hanke (Stadtrat), Michael Strebl (Wien Energie), Thomas Steinhart (Bezirksverordneter in Simmering), Karl Gruber (Wien Energie), Helmut Meixner (Wiener Netze) © Wiener Netze / Martin Steiger</p></div>
<p><strong>Die Wien Energie GmbH, Teil der Wiener Stadtwerke, und der Netzbetreiber <a href="https://www.wienernetze.at/grüner-wasserstoff-aus-wien-für-wien" target="_blank" rel="noopener">Wiener Netze GmbH</a> errichten bis 2023 eine Elektrolyseanlage.</strong> Die Leistung liegt den Angaben zufolge bei drei Megawatt, ab Sommer 2023 sollen täglich bis zu 1.300 Kilogramm grüner Wasserstoff aus Ökostrom hergestellt werden. Das Investitionsvolumen beträgt rund zehn Millionen Euro, der Ertrag geht an eine lokale Wasserstofftankstelle auf dem Campus Wiener Netze im Gemeindebezirk Simmering, die mit 350- sowie 700-Bar-Zapfsäulen ausgestattet wird. Dies sei ausreichend für die Betankung von 60 Bussen und Lkw. Überdies könne auch die Industrie Wasserstoff beziehen. Dazu werde ein Bereich für die Abholung mit Trailern eingerichtet. Die H2-Tankstelle am Gelände der Busgarage im Stadtteil Leopoldau werde in Zukunft ebenfalls von Simmering aus beliefert. Die Wiener Linien betreiben bereits Wasserstoffbusse.</p>
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<p><strong>Das in Irland ansässige Technologieunternehmen Fusion Fuel Green Plc. hat eine Vereinbarung mit <a href="https://ir.fusion-fuel.eu/news-releases/news-release-details/fusion-fuel-enters-joint-agreement-duferco-energia-spa-develop/" target="_blank" rel="noopener">Duferco Energia SpA</a> geschlossen, um gemeinsam den Markt für grünen Wasserstoff in Italien und in der MENA-Region zu entwickeln.</strong> Duferco Energia ist eine Tochtergesellschaft der Duferco-Gruppe, einem multinationalen Stahl- und Rohstoffhandelsunternehmen, das sich auf Energieerzeugungsanlagen und die Vermarktung von Energiedienstleistungen konzentriert. Das erste Projekt entsteht am Duferco-Standort in Giammoro, Sizilien. Für die 1,25 Megawatt leistende Anlage soll Fusion Fuel 50 seiner „Hevo Solar“ genannten netzunabhängigen Elektrolyseure liefern. Die Anlage soll rund 46 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren, der für den Betrieb eines Schmelzkarbonat-Brennstoffzellensystems (MCFC, Molten Carbonate Fuel Cell) verwendet werde, eine Hochtemperaturbrennstoffzelle mit einer Arbeitstemperatur zwischen 600 und 700 Grad Celsius.</p>
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<p><strong>Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und der Präsident der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) Ulrich Panne haben die Arbeitsschwerpunkte und -ziele der kommenden Jahre definiert.</strong> Einer im Rahmen eines BAM-Besuch unterzeichneten <a href="https://www.bam.de/Content/DE/Pressemitteilungen/2022/Energie/2022-11-18-bundesminister-habeck-besucht-bam.html" target="_blank" rel="noopener">Vereinbarung</a> zufolge stehen dabei unter anderem die Themen Wasserstofftechnologien, Windenergie und elektrische Energiespeicher im Fokus, heißt es in einer Mitteilung. Konkrete Details wurden nicht genannt.</p>
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<p><strong>Die US-amerikanische Sun Hydrogen Inc. investiert 100 Millionen norwegische Kronen (9,53 Millionen Euro) in den norwegischen Hersteller von Brennstoffzellen <a href="https://kommunikasjon.ntb.no/pressemelding/teco-2030-asa-receives-approx-nok-100-million-strategic-investment-from-us-based-sunhydrogen-inc?publisherId=17847477&amp;releaseId=17946612" target="_blank" rel="noopener">Teco 2030 ASA</a>.</strong> Laut Vereinbarung erhält Sun Hydrogen damit einen Sitz im Vorstand von Teco 2030. Die Firmen prüfen zudem einen möglichen Unternehmenszusammenschluss sowie eine Börsennotierung in den USA.</p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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