(Berlin) – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) haben das Projekt „H2-Kompass“ gestartet. Es soll als Grundstein für die Erarbeitung einer „Wasserstoff-Roadmap“ dienen. Ziel sei es, Daten und Fakten zu strukturieren und zu bündeln, um Fortschritte bei Wasserstoffinnovationen aufzuzeigen, so die Ministerien, aber auch, um darzustellen, wo noch Handlungsbedarf bestehe, um Hürden abzubauen.

Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral werden. Dafür müssen Produktionsstätten für grüner Wasserstoff, aber auch die Infrastruktur zur Wasserstoffverteilung und -speicherung sowie der Einsatz in Industrieprozessen und weiteren Anwendungsbereichen aufgebaut werden. Die Erstellung der Roadmap soll mit Beteiligung der Wasserstoffwirtschaft Innovationsschritte und Handlungsbedarf transparent machen.

„H2-Kompass“ wird von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech) und von der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (DECHEMA) durchgeführt. Eingebunden ist auch der Nationale Wasserstoffrat, den die Bundesregierung als Beratungsgremium zur Nationalen Wasserstoffstrategie eingesetzt hat sowie das Forschungsnetzwerk Wasserstoff mit rund 1.000 Mitgliedern aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Das Projekt ist Teil der Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie, hat eine Laufzeit von zwei Jahren und wird vom Bund mit 4,2 Millionen Euro gefördert.

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https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/06/20210602-Bundesregierung-startet-Wasserstoff-Kompass.html

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Das Projekt „Wasserstoffkompass“ soll Innovationen erkennen und Hürden abbauen helfen © BMWi