(Göteborg / Schweden) – Mit Wasserstoff betriebene Lkw sollen aus der Nische heraus kommen. Ein Konsortium namhafter Konzerne will die Kommerzialisierung wasserstoffbetriebener Mobilität beschleunigen und bis 2030 länderübergreifend ein Ökosystem entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit Fahrzeugen, Infrastruktur und Versorgung aufbauen, heißt es in einer Mitteilung der Volvo Group. 

Ein Konsortium will Wasserstoff-Lkw kommerzialisieren. © Volvo Group

Demnach wolle man „unterstützende politische Rahmenbedingungen, ein starkes OEM-Angebot sowie eine integrierte Wasserstoff-Lieferkette und -infrastruktur“ kombinieren. Zu den Aktivitäten gehörten die Errichtung von Wasserstofftankstationen entlang wichtiger strategischer Korridore in Europa, in Synchronisation mit den wasserstoffbetriebenen Lkw-Flotten sowie ein wettbewerbsfähiger Wasserstoffpreis. Dies ermögliche es Kunden, wasserstoffbetriebene Fahrzeuge wettbewerbsfähig zu betreiben.

Unterstützt werde das Vorhaben außer von Volvo auch von den Fahrzeugbauern Daimler Truck und Toyota Motor Corporation, dem Zulieferer Bosch, dem Industriegashersteller Air Liquide, Total Energies, dem Tankstellenbetreiber TEAL Mobility (ein Joint Venture von Air Liquide und Total Energies) sowie dem Lieferanten von Heizöl, Diesel, Pellets und Flüssiggas MB Energy. Details sollen während der Kongressmesse IAA Transportation in Hannover am 15. September bekannt gegeben werden. 

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Volvo und andere namhafte Vertreter der Industrie wollen die gesamten Wertschöpfungskette von Wasserstoff mit Fahrzeugen, Infrastruktur und Versorgung aufbauen und wasserstoffbetriebene Mobilität beschleunigen. © Volvo Group