USA: US-Army unterstützt Heven Aero Tech bei der Entwicklung wasserstoffbetriebener Drohnen +++ Deutschland: Drei Millionen Euro für Wasserstoff-Projekt PACT-H2 +++ Finnland: Erste Wasserstofftankstelle in Jyväskylä bekommt Elektrolyseur +++ Deutschland: Entwicklungsbanken regulieren Risiken von grünen Wasserstoffprojekten nur unzureichend (Studie) +++ Österreich: 100 Millionen Euro Fördermittel für Wasserstoffproduktion in Hallein +++ USA: Endeavour will auf Basis von Methan-Cracking Strom für Rechenzentren liefern +++ Deutschland: Supercritical und Valterra Platinum untersuchen Potenzial für Wasserstoffproduktion in Berlin +++ Estland: Planung des nordisch-baltischen Wasserstoffkorridors beginnt +++ Deutschland: Bei GreenTech nur Mittelmaß +++ Niederlande: Erste Wasserstoffanlage an das niederländische Netz angeschlossen +++ Deutschland: Überförderung neuer Kraftwerke im Süden bringt keinen volkswirtschaftlichen Mehrwert (Studie) +++ Deutschland: Eisenach und Weimar bekommen E-Busse mit Range Extender

Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst

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Heven AeroTech sichert sich die Unterstützung der US-Armee bei der weiteren Entwicklung von Drohnen mit Wasserstoffantrieb. © Heven AeroTech

(USA) Heven AeroTech hat ein „Basic Ordering Agreement“ (BOA) für mit Wasserstoff betriebene unbemannte Luftfahrtsysteme (Uncrewed Aircraft Systems, UAS) mit dem U.S. Army Contracting Command (Redstone Arsenal) geschlossen. Dies gilt als Basis für potenzielle Aufträge und Bestellungen für die „Z1“ genannte Drohne nebst Wasserstofferzeugungsanlagen. Mit Wasserstoff betriebene Systeme ermöglichten gegenüber herkömmlichen Antriebssystemen und Batterien eine größere Reichweiten und logistische Unabhängigkeit, sagt Michael Buscher, Heven AeroTech President of U.S. Operations. Mit der Vereinbarung sei man gut positioniert für weitere Verhandlungen.

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PACT-H2: „Wasserstoffhochlauf muss grenzüberschreitend organisiert werden.“ © Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlandes / C.S.

(Deutschland) Das grenzüberschreitende Wasserstoffprojekt PACT-H2 erhält eine Förderzusage der Europäischen Union. Das Projekt wird von der Saarländischen Wasserstoffagentur H2Saar koordiniert und gemeinsam mit Partnern aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg umgesetzt. Insgesamt stehen rund drei Millionen Euro für das auf drei Jahre angelegte Vorhaben zur Verfügung, davon werden rund 1,7 Millionen Euro mit EU-Mitteln gefördert. Das saarländische Wirtschaftsministerium beteiligt sich mit weiteren 500.000 Euro. Den Rest bringen die Projektpartner selbst ein. Ziel ist es, den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in der Großregion besser zu koordinieren und die Bevölkerung stärker einzubeziehen. Dazu sind unter anderem Bürgerdialoge, gemeinsame Plattformen und Informationsangebote geplant.

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Die Tankstelle von Cefmof in Jyväskylä kann ab Sommer 2026 mit einem eigenen Elektrolyseur Wasserstoff produzieren. © Cefmof Hydrogen Ltd.

(Finnland) Der japanische Konzern Asahi Kasei K.K hat mit der Installation eines Elektrolyseurs des Typs „Aqualyzer-C3“ an Finnlands erster kommerzieller Wasserstofftankstation in Jyväskylä begonnen. Die Leistung beträgt ein Megawatt. Auftraggeber ist die Central Finland Mobility Foundation (Cefmof). Der Elektrolyseur wird von der Tochter Cefmof Hydrogen Ltd. betrieben. Das System soll ab Sommer 2026 vorerst täglich 400 Kilogramm Wasserstoff produzieren; genug, um drei Brennstoffzellenfahrzeuge pro Stunde zu betanken. Dies sei ein bedeutender Meilenstein, „da derzeit nur eine begrenzte Anzahl von Wasserstoffproduktionsanlagen in Finnland in Betrieb ist“, sagt Lauri Perämäki, stellvertretendes Vorstandsmitglied von Cefmof Hydrogen. Das Unternehmen gehöre „zu den ersten Betreibern in Finnland, die ein containerisiertes alkalisches Elektrolysesystem dieser Größe einsetzen“. Zuvor hatte seit Sommer 2025 der Wasserstoffproduzent P2X Solutions Oy die Tankstelle per Trailer beliefert.

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In den Nachhaltigkeitsrichtlinien multilateraler Entwicklungsbanken fehlen oft wasserstoffspezifische Kriterien (Foto: Weltbank in Washington D.C.). © Wikimedia CC 2.0

(Deutschland) Für die Versorgung mit grünem Wasserstoff seien Industrieländer weitgehend auf Importe aus Ländern des globalen Südens angewiesen. Da private Geldgeber Wasserstoffprojekte oft als zu riskant ansähen, würden die meisten Projekte von multilateralen Entwicklungsbanken finanziert. Allerdings sei deren Ansatz für das Umwelt- und Sozialmanagement „oft unzureichend“. Obwohl die Banken mit Nachhaltigkeitsrichtlinien arbeiteten, beachteten sie „Risiken wie Wasserknappheit, den Verlust der biologischen Vielfalt und die Vertreibung von lokalen Gemeinschaften zu wenig“. Ob der Sektor seine Versprechen in Bezug auf Klima und Entwicklung erfüllen könne, sei fragwürdig. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Analyse des Forschungsinstituts für Nachhaltigkeit Helmholtz-Zentrum Potsdam (RIFS). „Grüner Wasserstoff könnte den Entwicklungsländern helfen, Exporteinnahmen zu steigern und Energiearmut zu verringern – aber nur, wenn er auf faire Weise produziert wird“, sagt Studienautorin Lai Yee Choy. „Das bedeutet zum Beispiel, dass die Banken sicherstellen müssen, dass die Projekte die Schaffung von Arbeitsplätzen und den Aufbau von Kapazitäten vor Ort fördern.“ Choy untersuchte sieben grüne Wasserstoffprojekte in Entwicklungsländern, die unter etablierten umwelt- und sozialpolitischen Rahmenbedingungen arbeiten und über eine umfassende, öffentlich zugängliche Dokumentation verfügen. Die Vorhaben werden von fünf multilateralen Entwicklungsbanken finanziert: Weltbank, International Finance Corporation, Europäische Investitionsbank, Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und von der Interamerikanischen Entwicklungsbank. „In den aktuellen Nachhaltigkeitsrichtlinien, die ursprünglich für konventionelle Energieprojekte entwickelt wurden, fehlen wasserstoffspezifische Kriterien, die für den Umgang mit technologiespezifischen Risiken in den Bereichen Wasser, Lieferkette, Emissionen und Landnutzung erforderlich sind.“ Dies führe zu einer „kritischen Lücke in den Richtlinien“. Die Studie „Evaluating Multilateral Development Banks’ Environmental and Social Policies for Green Hydrogen Projects: A Content Analysis“ ist im Journal of Environment & Development publiziert.

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Grafik: Das BMWET fördert die Produktion von grünem Wasserstoff und e-Methanol in Hallein mit 100 Millionen Euro. © Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus

(Österreich) Der Energieversorger Verbund AG und die AustroCel Hallein GmbH starten in Hallein (Bundesland Salzburg) ein Großprojekt zur Erzeugung grünen Wasserstoffs. Dieser solle mit biogenem CO2 zu klimaneutralem e-Methanol weiterverarbeitet werden. Die Elektrolyseanlage hat 20 Megawatt Leistung und erhöhel spätestens ab 2030 die heimische Wasserstoffproduktion „auf einen Schlag um etwa 60 Prozent“, so das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET), welche das Vorhaben mit 100 Millionen Euro fördert. Der Jahresertrag wird auf 2.600 Tonnen Wasserstoff beziffert.

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Endeavour will mit seinem „Pact“ genannten, auf Erdgas und Biomethan basierenden System rund um die Uhr kohlenstoffneutrale Grundlastenergie liefern. © Endeavour Energy LLC

(USA) Die Endeavour Energy LLC will mit einer „Pact“ genannten Technologie mittels Wasserstoff eine Stromversorgung für Rechenzentren mit Erzeugungskapazitäten im Gigawattmaßstab etablieren. Das auf Erdgas und Biomethan basierende System sei gegenüber herkömmlichen fossilen Energiequellen kostengünstiger und damit wettbewerbsfähig. Es lasse sich schnell in KI-Campusse und Schwerindustrie implementieren, sagt Endeavour-CEO Jakob Carnemark. Dabei werde Methan in einem geschlossenem Kreislauf durch einen niedrigtemperaturfähigen katalytischen Reaktor geleitet, der die Wasserstoffkomponente trennt und den verbleibenden gasförmigen Kohlenstoff sofort in festes Graphit umwandelt. Dies verursache einen geringeren CO2-Fußabdruck als elektrolysebasierter grüner Wasserstoff. Das „Pact“-Design könne vor Ort mit Stromgeneratoren für eine Just-in-Time-Produktion gekoppelt werden und unterstütze Systeme von fünf bis 1.000 Megawatt. Speicher- und Transportprobleme traditioneller Wasserstoffsysteme entfielen.

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Supercritical Solutions hat 2025 eine Hochdruck-Elektrolyseurtechnologie patentiert, womit der Energiebedarf auf 42 Kilowattstunden pro Kilogramm grünen Wasserstoff reduziert werden soll. © Supercritical Solutions Ltd.

(Deutschland) Die Supercritical Solutions Ltd und der Verarbeiter von Platin-Metallen Valterra Platinum starten ein Projekt zur Dekarbonisierung des Berliner Verkehrssektors. Eine Studie solle zunächst untersuchen, wie die membranlose Elektrolysetechnologie von Supercritical genutzt werden könne, um vor Ort Wasserstoff zur Betankung von mit Brennstoffzellen betriebenen Taxis (FCEV) bereitzustellen. Das Vorhaben ziele darauf ab, den weiteren Einsatz von Elektrolyseuren in Europa vorzubereiten und aktuelle Engpässe in der Lieferkette von Betankungsinfrastruktur zu beseitigen. „Echte Testumgebungen sind entscheidend für den technologischen Fortschritt“, sagte Luke Tan, Chief Product Officer und Mitbegründer von Supercritical. Das Londoner Unternehmen baut derzeit Test- und Werkstatträume in seinem Demonstrationsprojekt im britischen Teesside. Supercritical Solutions’ membranfreie Technologie produziert eigenen Angaben zufolge Wasserstoff bis Hochdrücken von bis zu 220 bar und 99-prozentiger Reinheit und verzichtet auf Iridium sowie potenziell gesundheits- und umweltschädliche „Ewigkeitschemikalien“ (PFAS). Das Unternehmen hatte jüngst gemeinsam mit dem Spirituosenkonzern Suntory die Herstellung von Whisky mittels Wasserstoff erprobt.

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Estland beginnt mit der Raumplanung des nordisch-baltischen Wasserstoffkorridors. © Elering AS

(Estland) Die estländische Regierung bereitet die Raumplanung für den estnischen Teil des nordisch-baltischen Wasserstoffkorridors vor. Die Planungs- und Entwicklungsaktivitäten finden in allen sechs beteiligten Länder parallel statt. Mit der Verbindung zum nordischen und mitteleuropäischen Wasserstoffmarkt stärke man die regionale Versorgungssicherheit und schaffe „Investitionsmöglichkeiten für den Energiesektor und unsere Industrie“, sagte Wirtschafts- und Industrieminister Erkki Keldo. Lokale Unternehmen könnten regionale Zweigverbindungen zur Pipeline aufbauen. Estlands geografische Lage biete die Möglichkeit, eine Verbindung zwischen Finnland und Deutschland herzustellen, sagt Kalle Kilk, Vorstandsvorsitzender des estländischen Übertragungsnetzbetreibers für Gas und Strom, Elering AS. Geplant sind ein bis zwei unterirdische Pipelines mit einer Länge von 250 bis 300 Kilometer von der lettischen Grenze bis zur Küste Nordestlands mit einer Kapazität von bis zu 90 Terawattstunden. Das Plangebiet umfasst 24 Gemeinden. Alle betroffenen Grundstückseigentümer würden an der Entwicklung der Routen beteiligt. Die Pipeline werde so weit wie möglich im Korridor der bereits bestehenden Strom- und Gasinfrastruktur geplant. Der endgültige Trassenverlauf werde im etwa drei Jahre dauernden Planungsprozess festgelegt, die Fertigstellung ist für 2040 vorgesehen. Federführend ist das Ministerium für Wirtschaft und Kommunikation (Majandus- ja Kommunikatsiooniministeerium).

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Mehr als 80 Prozent der Befragten finden, dass Deutschlands GreenTech-Branche im weltweiten Vergleich aktuell bei weitem keinen Spitzenplatz belegt. © Deutsche Bundesstiftung Umwelt

(Deutschland) Die Branche mit grünen Technologien (GreenTech) ist im internationalen Vergleich abgeschlagen. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage des Forsa-Meinungsforschungsinstituts im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Demnach bewerten fast zwei Drittel (60 Prozent) der Befragten den Fortschritt Deutschlands auf Feldern wie erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Recycling und Wasserstoff im globalen Maßstab nur als „durchschnittlich“, fast ein Viertel (24 Prozent) gar als „rückständig“. Nur elf Prozent der Befragten glaubt, man sei „führend“. Zugleich sind 80 Prozent überzeugt, dass Herstellung und Export umweltfreundlicher Technologien wichtige Säulen für Deutschlands wirtschaftliche Zukunft seien. Die Mehrheit (93 Prozent) findet technologische Innovationen für die Zukunft des Landes „sehr“ oder „eher“ wichtig. 69 Prozent hält eine stärkere staatliche Förderung von Umwelttechnologien für notwendig. Nur 16 Prozent sind mit der gegenwärtigen Förderung zufrieden. Ein Zehntel meint, es werde staatlicherseits zu viel gefördert. Die Deutschen erwarten von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mehr Tempo, so DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. Die GreenTech-Branche habe seit 2010 die Bruttowertschöpfung hierzulande jedes Jahr um rund fünf Prozent gesteigert und stelle mehr als acht Prozent der Exporte sicher. „Diesen Trumpf dürfen wir nicht verspielen.“ Die Ergebnisse mit Grafiken zur Umfrage „Meinungen und Wahrnehmungen zum Thema GreenTech“ sind auf der Website der DUH veröffentlicht.

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„Goldene Schweißnaht“: Anschluss der Shell-Wasserstoffproduktion im Hafen von Rotterdam an das niederländische Netzwerk, das einst die Industriecluster in Nordwesteuropa miteinander verbinden soll. © Gasunie

(Niederlande) Die Gasunie-Tochter Hynetwork hat die erste Wasserstoffanlage an das niederländische Wasserstoffnetz angeschlossen. Die Verbindung wurde zwischen dem 200 Megawatt leistenden Shell-Kraftwerk „Holland Hydrogen 1“ an der Rotterdamer Maasvlakte und der Wasserstoffpipeline hergestellt. Dies sei das erste Mal, dass ein grüner Wasserstoffproduzent direkt an die nationale Wasserstoffinfrastruktur angeschlossen ist. Die Verbindung folgt auf die Fertigstellung der ersten 32 Kilometer Wasserstoffpipeline Anfang dieses Jahres, nachdem sie mit grünem Wasserstoff gefüllt und auf den richtigen Druck gebracht wurde (wie berichtet). Die Leitung verläuft weitgehend parallel zur A15, innerhalb eines bestehenden Energiekorridors, in dem auch andere Infrastrukturen konzentriert sind, darunter die CO2-Pipeline für das Porthos-Projekt. Auf einem Abschnitt von 19 Kilometern sind Wasserstoffpipeline und CO2-Pipeline nur 40 Zentimeter voneinander entfernt.

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Falsche Förderanreize von Gaskraftwerken im Süden Deutschlands kann den Zubau im Norden behindern. © Fraunhofer IEG

(Deutschland) Die Bundesregierung plant, den Bau von Gaskraftwerken mit einer Leistung von kumuliert 20 Gigawatt mit Fördermitteln anzureizen. Davon solle besonders der „netztechnische Süden“ profitieren, wo fossile Kraftwerke oft kurzfristig die Netzstabilität stützen. Eine Studie der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG zeigt indes, dass dortige Standorte auch ohne „Südbonus“ bereits einen wirtschaftlichen Vorteil besitzen. Im Süden der Republik gebe es aufgrund der schlecht ausgebauten Netzinfrastruktur häufig Redispatchmaßnahmen – etwa Abschaltungen von Erneuerbare-Energien-Anlagen, wenn der Ertrag mangels Netzkapazität nicht eingespeist werden kann. Fossile Kraftwerke müssen dann außerplanmäßig mehr Leistung erbringen. Dies wiederum wird vergütet, während anderswo die Stromeinspeisung vom Netzbetreiber blockiert ist. „Wir wollen sicherstellen, dass neue Kapazitäten dort entstehen, wo sie das Energiesystem wirklich stärken“, sagt Mario Ragwitz, Institutsleiter des Fraunhofer IEG. Bei Ausschreibungen sollte darauf geachtet werden, Fehlanreize zu vermeiden, die anderenfalls die Allgemeinheit finanzieren müsse. Es bestehe die Gefahr, dass Investitionen per Bonus stärker in den Süden gelenkt würden, während der auch im netztechnischen Norden wichtige Kraftwerkszubau behindert werde. „Fördermechanismen müssten sorgfältiger aufeinander abgestimmt werden“, sagt Projektleiter Thorsten Spillmann. Die Studie „Analyse der langfristigen Maßnahmenwirkung der anteiligen Werteverbrauchskompensation vor dem Hintergrund eines Südbonus für Kraftwerke“ gibt es kostenfrei als PDF (17 Seiten).

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(Deutschland) Im Stadtverkehr Eisenach (Thüringen) sollen ab Ende 2027 / Anfang 2028 zwei weitere elektrische Busse fahren. Diese verfügen über Brennstoffzellen zur Reichweitenverländerung (Range Extender). Das Energieministerium hat dafür EU-Fördermittel in Höhe von einer Million Euro bereitgestellt. Weitere rund 8,8 Millionen Euro gehen nach Weimar (Thüringen). Dafür sollen zwölf Busse beschafft werden, die ebenfalls mit Brennstoffzellen ihren Radius erweitern. Bisher sind dort neun Wasserstoffbusse unterwegs. Auch diese wurden bereits aus EU-Fördermitteln zusammen mit einer Wasserstofftankstelle ko-finanziert. In ganz Thüringen würden im Jahr 2026 rund 45 Elektro- und Wasserstoffbusse im öffentlichen Nahverkehr unterwegs sein. Neben Eisenach und Weimar, sollen auch in Gera, Meiningen, Suhl, Leinefeld und Jena in den kommenden Jahren weitere Fahrzeuge den Betrieb aufnehmen. Bereits heute fahren E-Busse im Wartburgkreis, im Landkreis Nordhausen, in Heilbad Heiligenstadt, in Bad Langensalza, in Jena, in Gera sowie in Suhl/Zella-Mehlis.

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iStock / © Danil Melekhin