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	<title>Wasserstoffbusse Archive - Power-to-X</title>
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	<title>Wasserstoffbusse Archive - Power-to-X</title>
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		<title>ÖBB nimmt 35 Wasserstoffbusse für den Regionalverkehr in Betrieb</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 06:59:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Villach / Österreich) – Das Nahverkehrsunternehmen ÖBB Postbus hat 35 Wasserstoffbusse für den Regionalverkehr eingeflottet. Die zwölf Meter langen Fahrzeuge lieferte der ägyptische Hersteller MCV (Manufacturing Commercial Vehicles). Fördermittel gab [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Villach / Österreich) –</b><b> </b>Das Nahverkehrsunternehmen ÖBB Postbus hat 35 Wasserstoffbusse für den Regionalverkehr eingeflottet. Die zwölf Meter langen Fahrzeuge lieferte der ägyptische Hersteller MCV (Manufacturing Commercial Vehicles). Fördermittel gab es aus dem EBIN-Programm für emissionsfreie Nutzfahrzeuge der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).</p>
<div id="attachment_16164" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16164" class="wp-image-16164" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w22-OeBB-2-B.jpeg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-16164" class="wp-caption-text">Landesrat Sebastian Schuschnig (rechts): „Das Gesamtpaket macht Kärnten zu einer Wasserstoffmodellregion und stärkt unseren Wirtschafts- und Innovationsstandort entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“ © ÖBB Postbus</p></div>
<p>Die mit Brennstoffzellen betriebenen Busse sind künftig auf Regional- und Überlandlinien unterwegs. Die Reichweite mit einer Tankfüllung liege bei 400 Kilometern. Im April hatte der Energieversorger <a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-16/" target="_blank" rel="noopener">Kelag AG</a> in Arnoldstein eine von der Firma Gutmann installierte Elektrolyse mit einer Kapazität von 140 Tonnen zur Produktion von grünem Wasserstoff eröffnet. Geplant ist ein Ausbau auf 400 Tonnen. Von den insgesamt verfügbaren drei Megawatt Leistung werde ein Megawatt direkt für die Versorgung der neuen Postbus-Flotte eingesetzt.</p>
<p>Der Energieträger gelangt per Trailer von Arnoldstein über eine Distanz von rund 25 Kilometern zur Betriebstankstelle. Dort wird er gespeichert und verdichtet, bevor die Busse betankt werden. Die Tankkapazität betrage rund 40 Kilogramm, ein Tankvorgang dauert rund zehn bis 15 Minuten.</p>
<div id="attachment_16165" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16165" class="wp-image-16165" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w22-OeBB-3-Text-AB-1013x675.jpeg" alt="" width="351" height="234" /><p id="caption-attachment-16165" class="wp-caption-text">Die Betriebstankstelle bezieht den Wasserstoff aus dem 25 Kilometer entfernten Arnoldstein. © ÖBB Postbus</p></div>
<p>Die Anschaffung der Busse sowie die Errichtung der Tankstelle wurden im Rahmen der Initiative „DeCarB – Decarbonising Carinthian Bus Transport“ ermöglicht, einem gemeinsamen Projekt des Bundeslandes Kärnten und einem Konsortium aus Verkehrsverbund Kärnten, Gutmann, Kelag sowie Postbus. „Das Gesamtpaket macht Kärnten zu einer Wasserstoffmodellregion und stärkt unseren Wirtschafts- und Innovationsstandort entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, sagt Landesrat Sebastian Schuschnig. „Wir haben mit diesem Projekt 28 Millionen Euro Fördermittel für Kärnten gesichert und sorgen damit für einen Investitionsschub.“</p>
<p>Mit der Inbetriebnahme der Fahrzeuge zeige man, „dass emissionsfreie Mobilität auch im Regionalverkehr bereit für den Alltag ist“, sagt ÖBB Postbus Vorstand Alfred Loidl: „Dieses Projekt ist ein wichtiger Meilenstein und wegweisend für künftige Vorhaben im öffentlichen Nahverkehr.“ Die gewonnenen Erfahrungen sollen als Grundlage für weitere Projekte dienen.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
ÖBB Postbus nimmt 35 Wasserstoffbusse für den Regionalverkehr in Betrieb. © ÖBB / Sautner</p>
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		<title>Wasserstoffbusse: Marktvolumen von 18 Milliarden Dollar prognostiziert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 22:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[H2]]></category>
		<category><![CDATA[Hydrogen Bus Market]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Redding / USA) – Der Markt für Wasserstoffbusse könnte bis 2032 ein Volumen von 18,2 Milliarden Dollar erreichen – knapp zehn Mal so viel wie 2024. In diesem Jahr liege [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Redding / USA) –</strong> Der Markt für Wasserstoffbusse könnte bis 2032 ein Volumen von 18,2 Milliarden Dollar erreichen – knapp zehn Mal so viel wie 2024. In diesem Jahr liege die geschätzte Marktgröße bei 2,6 Milliarden Dollar, was bis 2032 einer jährlichen Wachstumsrate von gut 32 Prozent entspräche (Compound Annual Growth Rate, CAGR). Zu diesen Ergebnissen kommt das US-Marktforschungsinstitut Meticulous Market Research Pvt. Ltd. in seinem Report „Hydrogen Bus Market“.</p>
<div id="attachment_14079" style="width: 182px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14079" class="wp-image-14079" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/07/w31-Bus-2-Hydrogen-Bus-Market-Titelbild-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="172" height="243" /><p id="caption-attachment-14079" class="wp-caption-text">Marktstudie „Hydrogen Bus Market: Size, Share, Forecast and Trends“. © Meticulous Market Research Pvt. Ltd.</p></div>
<p>Demnach sei Europa mit einem Marktanteil von über 38 Prozent dominierend. Im asiatisch-pazifischen Raum gebe es aufgrund des Wirtschaftswachstums in China, Südkorea, Japan und Indien eine jährliche Wachstumsrate von gut 34 Prozent. Auch Nordamerika verzeichne ein starkes Wachstum, angetrieben durch staatliche Investitionen in Höhe von sieben Milliarden Dollar in regionale Zentren für sauberen Wasserstoff. Am meisten nachgefragt seien Leistungen unter 100 Kilowatt mit einem Marktanteil von 40 Prozent. Die Busse würden am häufigsten in urbanen Gebieten sowie für kurze Transitdienste genutzt. Das Segment bis 200 Kilowatt unterstütze demgegenüber Langstrecken und höhere Geschwindigkeiten. Es werde voraussichtlich die höchste CAGR verzeichnen. Systeme über 200 Kilowatt kämen im Intercity-Verkehr zum Einsatz.</p>
<div id="attachment_13193" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13193" class="wp-image-13193" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/02/w09-Wrightbus-1-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-13193" class="wp-caption-text">Europa dominiert den Markt für Wasserstoffbusse. Doppeldecker sind derzeit noch eher ein Nischenprodukt. Foto: der von Grund auf neu konzipiere „Streetdeck Hydroliner“ mit modifizierter Technik und neuem Design der Front, um bei einem etwaigen Zusammenstoß andere Verkehrsteilnehmer besser zu schützen. © Wrightbus</p></div>
<p>Betrachte man die Fahrzeugtypen, dominierten herkömmliche Eindeckerbusse mit einem Marktanteil von über 40 Prozent, angetrieben durch umweltpolitische Anreize für den städtischen Nahverkehr. Gelenkbusse verzeichneten aufgrund der hohen Nachfrage nach Transportkapazitäten voraussichtlich die höchste CAGR. Doppeldecker gewännen im öffentlichen Nahverkehr der Ballungsräume an Bedeutung. PEM-Brennstoffzellen führten den Markt mit einem Anteil von 35 Prozent. Das Segment der Festoxid-Brennstoffzellen würden aufgrund kontinuierlicher Leistungsverbesserungen voraussichtlich die höchste CAGR erreichen.</p>
<div id="attachment_12367" style="width: 357px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12367" class="wp-image-12367" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/10/w43-tz-NFI-xcelsior-charge-fc-B.jpg" alt="" width="347" height="180" /><p id="caption-attachment-12367" class="wp-caption-text">Für Nordamerika prognostiziert die Studie ein starkes Wachstum, angetrieben durch staatliche Investitionen. Im Oktober 2024 erklärte die kanadische NFI Group, man werde 108 Brennstoffzellenbusse an SamTrans liefern. © NFI Group Inc</p></div>
<p>Als Marktreiber betrachtet die Analyse die steigende Nachfrage nach emissionsfreien Nutzfahrzeugen als Antwort auf den Klimawandel und die Luftverschmutzung. Hinzu kämen staatliche Initiativen zur Modernisierung der öffentlichen Verkehrsflotten mit saubereren und nachhaltigeren Optionen mit strengeren Emissionsvorschriften sowie Fortschritte in der Brennstoffzellentechnologie mit verbesserter Leistung, Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Der Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur unterstütze den kommerziellen Einsatz und die wirtschaftliche Rentabilität. Überdies begünstige die Einführung von Umweltzonen die Anschaffung emissionsfreier Fahrzeuge in städtischen Gebieten.</p>
<h3><strong>Markthemmnis Tankinfrastruktur</strong></h3>
<p>Als Herausforderungen sieht das Analystenteams von Meticulous Research hohe Anfangsinvestitionen im Vergleich zu herkömmlichen Diesel- und Elektrobussen. Hinzu komme die technologische Komplexität der Brennstoffzellentechnologie, die spezielle Wartung und Fachkenntnisse erfordere. Überdies seien erhebliche Investitionen in die noch immer begrenzte Wasserstoff-Tankstelleninfrastruktur notwendig.</p>
<p>Zu den untersuchten Anbietern bei Wasserstoffbussen und -technologie gehören Hyundai Motor Group (Südkorea), Ballard Power Systems Inc. (Kanada), Toyota Motor Corp. (Japan), Wrightbus (U.K.), Solaris Bus &amp; Coach sp. Z.o.o. (Polen), NFI Group Inc. (Kanada), Tata Motors Ltd. (Indien), Alexander Dennis Ltd. (U.K.), Daimler Truck AG (Deutschland), Van Hool (Belgien), BYD Motors LLC (USA) und Karsan Otomotiv San. ve Tic. A.S. (Türkei).</p>
<p><strong>Der Report „Hydrogen Bus Market: Size, Share, Forecast and Trends. Analysis by Bus Type, Cell Technology, Power Output and Geography &#8211; Global Forecast to 2032“ hat 250 Seiten mit Datenstand von Februar 2025. Eine kostenfreie Kurzversion gibt es auf der <a href="https://www.meticulousresearch.com/product/hydrogen-bus-market-6072" target="_blank" rel="noopener">Website</a> von Meticulous Market Research. Die komplette Analyse ist kostenpflichtig.</strong></p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Herkömmliche Eindeckerbusse dominieren den Markt für Brennstoffzellenbusse mit einem Anteil von über 40 Prozent. Foto: Wasserstoffbus des Typs „Solaris Urbino 12“ für Poznań (Polen). Das Verkehrsunternehmen MPK hat im Februar fünf Exemplare bestellt und will optional vier weitere ordern. © Solaris Bus &amp; Coach</p>
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		<title>Wrightbus expandiert mit FCEV-Fahrzeugen auf dem deutschen Markt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 22:30:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kite Hydroliner FCEV]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
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		<category><![CDATA[Westverkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Ballymena / Großbritannien) – Der nordirische Fahrzeugbauer Wrightbus hat der nordrhein-westfälischen Westverkehr GmbH zwölf Wasserstoffbusse des Typs „Kite Hydroliner FCEV“ geliefert. Westverkehr will die Fahrzeuge in Heinsberg, Hückelhoven und Erkelenz [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Ballymena / Großbritannien) –</strong> Der nordirische Fahrzeugbauer Wrightbus hat der nordrhein-westfälischen Westverkehr GmbH zwölf Wasserstoffbusse des Typs „Kite Hydroliner FCEV“ geliefert. Westverkehr will die Fahrzeuge in Heinsberg, Hückelhoven und Erkelenz einsetzen. Bestellt wurden sie bereits im September 2023. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert die Beschaffung mit 3,4 Millionen Euro. Der Zweckverband Aachener Verkehrsverbund (AVV) gibt weitere rund 780.000 Euro.</p>
<div id="attachment_13686" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13686" class="wp-image-13686" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w20-Wrightbus-2-Westverkehr-Text-AB.jpg" alt="" width="300" height="224" /><p id="caption-attachment-13686" class="wp-caption-text">Wrightbus’ Managing Director Europe Erhan Eren (l.) übergab jüngst zwölf „Kite-Hydroliner FCEV“ an den Westverkehr-Geschäftsführer Udo Winkens. © Wrightbus</p></div>
<p>Damit seien nun 43 dieser Eindecker auf Deutschlands Straßen unterwegs – bis Ende 2025 sollen es rund 130 sein. Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) nutzt bereits 31 Kite Hydroliner, ausgeliefert im Oktober letzten Jahres. Das Unternehmen hat außerdem nochmals acht Wasserstoffbusse bis Ende 2025 bestellt, optional können es auch mehr werden. Ebenfalls noch in diesem Jahr gehen 46 Fahrzeuge an die Cottbusverkehr GmbH und fünf an die Vestische Straßenbahnen GmbH.</p>
<p>Auch die Saarbahn GmbH setzt auf Wasserstoff und baut ihre Busflotte mit 28 Kite Hydrolinern weiter aus. Die ersten fünf Fahrzeuge wurden vor wenigen Tagen übergeben. Ab Sommer 2025 werden sie sukzessiv in den Linienbetrieb gehen. Die Gesamtinvestitionen inklusive des Baus einer Wasserstofftankstelle auf dem Gelände des Betriebshofs belaufen sich auf rund 24 Millionen Euro. Das Vorhaben wird vom BMDV mit 11,1 Millionen Euro gefördert.</p>
<div id="attachment_13687" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13687" class="wp-image-13687" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w20-Wrightbus-3-Saarbahn-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-13687" class="wp-caption-text">Erhan Eren, Managing Director Europe von Wrightbus, übergab den symbolischen Schlüssel für die neuen Wasserstoffbusse an Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt, Mobilitätsministerin Petra Berg und an Saarbahn-Geschäftsführer Karsten Nagel. © Saarbahn GmbH / Andreas Schlichter</p></div>
<p>Die Entscheidung für den Einstieg in den Wasserstoffantrieb im Saarland wurde vor Jahren auf Basis einer Studie getroffen. Die Empfehlung der Gutachter habe sich in einem Praxistest, bei dem im Vorfeld Busse verschiedener Hersteller und Antriebsarten erprobt wurden, bestätigt, sagt Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt. „Die Wasserstoffbusse erfüllen zwei für uns besonders wichtige Kriterien: große Reichweite und kurze Betankungszeiten von etwa zwölf Minuten.“ Man könne sie anders „als bisherige Elektrobusse in unserem Kurssystem der Linienbusse, die bis zu 300 Kilometer am Tag nonstop im Einsatz sind, problemlos einsetzen“.</p>
<p>Die Fahrzeuge werden ab Herbst an der eigenen H2-Tankstelle auf dem Busbetriebshof tanken. Bis dahin bezieht die Saarbahn grünen Wasserstoff von externen Partnern. Die Anlieferung erfolgt mit Trailern. Künftig soll zudem am Windpark im nahe gelegenen Freisen grüner Wasserstoff produziert und gespeichert werden. Das Mobilitätsministerium des Saarlandes fördert dort die Errichtung eines Elektrolyseurs mit 2,7 Millionen Euro.</p>
<h3><strong>Basis in Köln für den Europamarkt</strong></h3>
<p>Durch die Eröffnung eines Servicezentrum nebst Ersatzteillager in Brühl bei Köln will Wrightbus seine Geschäftstätigkeiten in Europa untermauern. Unter der Marke „AllServiceOne“ könnten dort „alle Arten von Bussen“ gewartet und gepflegt werden, sagt Wrightbus-CEO Jean-Marc Gales. „Dazu gehören auch Busse anderer Hersteller und mit unterschiedlichen Antriebsarten.“ Dies sei „der erste Schritt auf dem Weg zu einem flächendeckenden Netz von Servicezentren auf dem Kontinent“, das dem in Großbritannien bestehenden Netz nachempfunden werde.</p>
<h3><strong>150 Millionen Pfund von Großbank</strong></h3>
<p>Um die langen Produktionszyklen der Busse abzusichern sowie die Produktion in den Werken Nordirlands und Malaysias zu beschleunigen, hatte sich der Fahrzeugbauer in der vergangenen Woche beim britischen Bankenkonzern HSBC ein Finanzpaket in Höhe von 150 Millionen Pfund (178 Millionen Euro) gesichert.</p>
<div id="attachment_13688" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13688" class="wp-image-13688" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w20-Wrightbus-4-peter-kyle-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-13688" class="wp-caption-text">Dem britischen Minister für Wissenschaft und Technologie Peter Kyle (Mitte) war die Wrightbus-Ankündigung, 25 Millionen Pfund in F&amp;E zu investieren, ein Besuch des Unternehmens und sogar höchstes Lob der Regierung in einer Pressemitteilung wert (links Wrightbus-CEO Jean-Marc Gales). © Wrightbus</p></div>
<p>Zudem erklärte das Unternehmen vor Monatsfrist, es wolle 25 Millionen Pfund (28 Millionen Euro) an Eigenmitteln in Forschung und Entwicklung investieren, darunter fünf Millionen Pfund in einen wasserstoffbetriebenen Reisebus. Dieser solle innerhalb von 18 Monaten marktreif sein und mit einer Tankfüllung rund 1.000 Kilometer fahren.</p>
<h3><strong>1.200 Busse in diesem Jahr geplant</strong></h3>
<p>Das Geschäftsjahr 2024 erklärte Wrightbus zu einem Rekordjahr. Man sei überdies auf gutem Wege, den Fahrzeug-Output von 1.200 in diesem Jahr auf 1.400 im Jahr 2026 zu steigern (2023: 623). Neben Dieselantrieben gehören zum emissionfreien Portfolio außer der „Kite Hydroliner“ auch batteriebetriebene Doppeldecker „StreetDeck Electroliner“ und der im Februar vorgestellte weltweit erste wasserstoffbetriebene Doppeldecker „StreetDeck Hydroliner“ (wir berichteten).</p>
<p>Wrightbus wurde 2019 von Jo Bamford, Mitglied des von seinem Großvater gegründeten Maschinen-Familienimperiums JCB, vor der Insolvenz gerettet. Das Unternehmen beschäftigt heute eigenen Angaben zufolge mehr als 2 300 Mitarbeiter und sichert 7.500 Arbeitsplätze in der weiteren Lieferkette.</p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Bis Ende dieses Jahres sollen 130 Wasserstoffbusse des nordirischen Fahrzeugbauers Wrightbus auf deutschen Straßen unterwegs sein. © Wrightbus</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/wrightbus-expandiert-mit-fcev-fahrzeugen-auf-dem-deutschen-markt/">Wrightbus expandiert mit FCEV-Fahrzeugen auf dem deutschen Markt</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nordfriesland bekommt zehn weitere Wasserstoffbusse für ÖPNV</title>
		<link>https://power-to-x.de/nordfriesland-bekommt-zehn-weitere-wasserstoffbusse-fuer-oepnv/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 08:17:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Autokraft]]></category>
		<category><![CDATA[H2]]></category>
		<category><![CDATA[Nordfriesland]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Rohde Verkehrsbetriebe]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoffbusse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Reußenköge / Deutschland) – Die Autokraft GmbH und die Rohde Verkehrsbetriebe GmbH ergänzen ihre Flotten: Ab Oktober 2024 bedienen in Nordfriesland zehn weitere Wasserstoffbusse den Linienverkehr. Bislang sind es zwei. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/nordfriesland-bekommt-zehn-weitere-wasserstoffbusse-fuer-oepnv/">Nordfriesland bekommt zehn weitere Wasserstoffbusse für ÖPNV</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Reußenköge / Deutschland) –</strong> Die Autokraft GmbH und die Rohde Verkehrsbetriebe GmbH ergänzen ihre Flotten: Ab Oktober 2024 bedienen in Nordfriesland zehn weitere Wasserstoffbusse den Linienverkehr. Bislang sind es zwei.</p>
<div id="attachment_11895" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11895" class="wp-image-11895" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w32-JP-Joule-2-Text-AB-450x675.jpg" alt="" width="203" height="305" /><p id="caption-attachment-11895" class="wp-caption-text">Fünf der neuen Fahrzeuge des portugiesischen Herstellers Caetano Bus nutzt Autokraft, die anderen nutzt Rohde. © JP Joule GmbH</p></div>
<p>Fünf der Fahrzeuge des portugiesischen Herstellers Caetano Bus setzt die DB-Tochter Autokraft ein, die anderen fünf nutzt die Transdev-Tochter Rohde. Die Reichweite sei vergleichbar mit herkömmlichen Dieselbussen. Deshalb könnten die Busse mit Brennstoffzellenantrieb „problemlos in den Betriebsablauf integriert werden“. Die Ausweitung der Wasserstoffbusflotte werde durch die Innovationsklausel des Landkreises Nordfriesland unterstützt. Diese lege fest, dass der Einsatz emissionsfreier Antriebstechnologien zu bevorzugen sei und bezuschusse betriebsbedingte Mehrkosten.</p>
<p>Der Wasserstoff wird mittels Ökostrom von eFarm hergestellt und über zwei öffentliche Tankstellen in Husum und Niebüll vertrieben. An dem eFarm-Projekt sind den Angaben zufolge 20 Gesellschafter und Firmen beteiligt, darunter Bürgerwind- und Bürgersolarparks, sodass mittelbar mehr als 3.500 Menschen aus Nordfriesland involviert seien.</p>
<p>Die JP Joule GmbH hatte die <a href="https://power-to-x.de/gp-joule-nimmt-efarm-in-norddeutschland-in-betrieb/" target="_blank" rel="noopener">Wasserstoffproduktion</a> im Sommer 2020 im nordfriesischen Bosbüll aufgenommen. „E-Farm ist ein Leuchtturmprojekt für ganz Deutschland geworden“, erklärt Sören Nissen, Produktmanager für Wasserstoffbusse bei GP Joule Hydrogen. Es stärke unter anderem die lokale Wertschöpfung. Die Betreiberfirma GP Joule setzt derzeit eigenen Angaben zufolge weitere Wasserstoffmobilitätsprojekte nach dem eFarm-Vorbild um, unter anderem in Kiel, Bremerhaven, Waiblingen und Weilheim an der Teck.</p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Ab Oktober fahren zehn weitere Busse mit Brennstoffzellen im nordfriesischen Linienbetrieb. © GP Joule GmbH</p>
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		<title>Cottbus bestellt 46 Wasserstoffbusse bei Wrightbus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2024 22:30:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(Cottbus / Deutschland) – Der nordirische Busbauer Wrightbus hat nach einem Bieterverfahren von der Cottbusverkehr GmbH einen Auftrag zur Lieferung von 46 Wasserstoffbussen erhalten. Die Bestellung für die „Kite Hydroliner“ [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Cottbus / Deutschland) –</strong> Der nordirische Busbauer Wrightbus hat nach einem Bieterverfahren von der Cottbusverkehr GmbH einen Auftrag zur Lieferung von 46 Wasserstoffbussen erhalten. Die Bestellung für die „Kite Hydroliner“ folge in der Bundesrepublik auf Geschäfte mit Westverkehr, Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) sowie der Saarbahn GmbH. Es handele sich dabei um „eine unserer bisher größten Bestellungen in Deutschland“, sagt Chief Executive Jean-Marc Gales.</p>
<div id="attachment_11398" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11398" class="wp-image-11398" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/05/w19-Cottbus-2-Wrightbus-Text-AB-1080x467.jpg" alt="" width="350" height="151" /><p id="caption-attachment-11398" class="wp-caption-text">Cottbusverkehr zu Besuch bei Wrightbus in Ballymena (v. l.): Marcel De Rycker (General Manager Europe Wrightbus), Ulrich Thomsch (Prokurist Cottbusverkehr), Norman Kabelitz (Gruppenleiter Kfz.-Werkstatt Cottbusverkehr), Dirk Rösiger (Technischer Projektmanager Cottbusverkehr), Jean-Luc Deflandre (CCO Europe Wrightbus) und Mustafa Bolahatoglu (Vertriebsleiter DACH Wrightbus). © Wrightbus</p></div>
<p>Die Fahrzeuge mit 90 Plätzen seien die ersten Wasserstoffbusse des Betreibers Cottbusverkehr. Nach Angaben von Geschäftsführer Ralf Thalmann, werde man elf der Kite Hydroliner in und um Cottbus betreiben. Die Reichweite liege bei bis zu 1.030 Kilometern. Die ersten Busse würden Ende 2024 ausgeliefert. „Wir werden weitere 35 Wasserstoffbusse im Jahr 2025 schrittweise für den Nahverkehr in der brandenburgischen Region Spree-Neiße nutzen.“</p>
<p>Wrightbus, Tochter der Bamford Bus Company Ltd, ist eigenen Angaben zufolge „Europas am schnellsten wachsender Bushersteller“. Die rund 1.650 Mitarbeiter zählende Firma produziere 22 Fahrzeuge pro Woche. Erst kürzlich hatte das Unternehmen bei der kanadischen Ballard Power Systems Inc. 70 „FcMove-HD“-Brennstoffzellenmotoren bestellt.</p>
<h3><strong>Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur in Cottbus</strong></h3>
<p>Die Stadt Cottbus will sich „schrittweise“ vom Verbrennungsmotor im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verabschieden. Die Leipziger Moviatec GmbH plane bereits eine Wasserstofftankstelle. Der Kraftstoff werde künftig aus lokal erzeugtem grünem Strom gewonnen, sagt Ralf Thalmann. Derzeit laufe das Genehmigungsverfahren für die Anlage, die 105 Tonnen Wasserstoff im Jahr herstellen könne.</p>
<p>Das Vorhaben sieht die Errichtung eines Elektrolyseurs mit einer Kapazität von zunächst einem Megawatt vor, was einem Ertrag von etwa 18 Kilogramm Wasserstoff pro Stunde entspreche. In der ersten Ausbaustufe könnten künftig 16 Busse tanken. Diese beinhalte einen Mono-Dispenser mit 350 bar und einen Duo-Dispenser mit 350/700 bar. Der Wasserstoff wird in Flaschenbündeln in den Druckstufen 350 bar (im Trailer), 500 bar (Mitteldruck) und 900 bar (Hochdruck) gelagert.</p>
<div id="attachment_11399" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11399" class="wp-image-11399" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/05/w19-Cottbus-3-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-11399" class="wp-caption-text">Künftiger Standort der Wasserstofftankstelle nebst Elektrolyseur am Betriebsgelände der Cottbusverkehr GmbH. © Cottbusverkehr GmbH</p></div>
<p>Cottbusverkehr will für das Projekt noch in diesem Jahr den Spatenstich setzen und Mitte 2025 die Tankstelle in Betrieb nehmen. Die Station sowie der Elektrolyseur für Cottbusverkehr werden „on-site realisiert“. Die damit verbundene Wertschöpfung bleibe so in der Region. „Die lokale Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff sowie seine Abnahme und Nutzung als Treibstoff hier vor Ort ist kostengünstig und betriebswirtschaftlich sinnvoll, da keine langen Transportwege nötig sind.“</p>
<p>Im Dezember 2021 konnte Cottbusverkehr mit dem Stromversorger LEAG die notwendigen Fördermittel aus dem Strukturstärkungsgesetz für die Tankinfrastruktur in Höhe von rund 7,5 Millionen Euro sichern. Im August 2022 erhielt Cottbusverkehr den Förderbescheid für die Wasserstoffbusse. Das Projekt „Klimaneutraler ÖPNV“ wird mit rund 3,1 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr unterstützt.</p>
<h3><strong>Weitere H2-Tankstellen im Landkreis</strong></h3>
<p>Die Strategie der Wasserstoffregion sieht vor, dass in Zukunft auch in jedem anderen Landkreis der brandenburgischen Lausitz Wasserstofftankstellen sowie Elektrolyseure installiert würden. Ziel sei es, eine breite Vernetzung im ÖPNV mit verschiedenen Anbietern zu generieren. Dieses Netz aus Waserstofftankstellen und Elektrolyseuren sei „ein zentrales Projekt im Rahmen des Strukturstärkungsgesetzes“.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Wrightbus soll 46 Exemplare des Modells „Kite Hydroliner“ in das brandenburgische Cottbus liefern. © Wrightbus</p>
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		<title>18 öffentliche H2-Tankstellen für schwere Nutzfahrzeuge in Betrieb</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 11:55:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(Berlin) – In Deutschland sind derzeit 18 öffentliche Wasserstofftankstellen mit 350 bar für schwere Nutzfahrzeuge und Wasserstoffbusse in Betrieb. 43 weitere seien in der Umsetzungsphase und nochmals 20 seien geplant. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Berlin) –</strong> In Deutschland sind derzeit 18 öffentliche Wasserstofftankstellen mit 350 bar für schwere Nutzfahrzeuge und Wasserstoffbusse in Betrieb. 43 weitere seien in der Umsetzungsphase und nochmals 20 seien geplant. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (20/8683) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (20/8285) hervor.</p>
<h3><strong>50 weitere Förderungen geplant</strong></h3>
<p>Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) habe 2023 zudem einen Aufruf zur Förderung von öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellen für schwere Nutzfahrzeuge und Wasserstoffbusse durchgeführt und plane bis Ende des Jahres die Bewilligung der Förderung von über 50 weiteren Stationen. Standorte könnten noch nicht genannt werden. Hinzu kämen weitere Wasserstofftankstellen, deren Errichtung durch einzelne Länder und die EU gefördert würden. Die genaue Anzahl könne aufgrund der noch laufenden Umsetzung derzeit ebenfalls nicht beziffert werden.</p>
<p>Die Bundesregierung rechne mit der Inbetriebnahme von deutlich mehr als 100 Wasserstofftankstellen für schwere Nutzfahrzeuge und Wasserstoffbusse bis 2026, heißt es weiter. Diese öffentlich zugänglichen Anlagen lägen über ganz Deutschland verteilt, vornehmlich in den städtischen Knoten und an den transeuropäischen Verkehrsnetzen (TEN-V).</p>
<p>Der Antwort zufolge wird ein Masterplan für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Verkehr entwickelt, um die Skalierung von Wasserstoff und daraus hergestellten Kraftstoffen, Brennstoffzellenfahrzeugen sowie Brennstoffzellenkomponenten und -systemen und den benötigten Infrastrukturen „zielgerichtet voranzutreiben“. Die Bundesregierung setze kurzfristige Maßnahmen um, um bis 2025 den Aufbau eines initialen Netzes für die Tankinfrastruktur sicherzustellen.</p>
<h3><strong>50 H2-Nutzfahrzeuge zugelassen</strong></h3>
<p>Nach Kenntnis der Bundesregierung sind 50 schwere Nutzfahrzeuge mit Wasserstoffantrieb in Deutschland zugelassen. Hinzu kämen 193 Brennstoffzellenbusse, mehrheitlich in Nordrhein-Westfalen (111), gefolgt von Hessen (31). Reisebusse seien nicht darunter. Es gibt den Angaben zufolge aktuell drei Programme für Tankstellen und Fahrzeuge:</p>
<ul>
<li>Zum Aufbau öffentlicher Wasserstofftankstellen für Nutzfahrzeuge wurden bislang zwei Förderaufrufe gestartet: im Oktober 2021 mit einem Volumen von 60 Millionen Euro sowie im März 2023 mit 311 Millionen Euro. Dafür gingen 201 Anträge ein, bewilligt wurden bislang 15, weitere 57 Bewilligungen seien noch im Jahr 2023 vorgesehen.</li>
<li>Die Förderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen mit alternativen klimaschonenden Antrieben und dazugehöriger nicht öffentlicher Tank- und Ladeinfrastruktur (KsNI) sei hingegen nicht eigens auf Wasserstofftankstellen fixiert. Sie ermögliche auch die Förderung von Hybridelektro- und Oberleitungsfahrzeugen. Von 33 Anträgen seien zehn bewilligt worden.</li>
<li>Zur Förderung von Wasserstofftankstellen für Betriebshöfe ließen sich neben der Beschaffung von Bussen Mittel auch für die notwendige Betankungsinfrastruktur beantragen. Eine öffentliche Betankungsinfrastruktur sei hierüber nicht abgedeckt. Bisher wurden zwei Förderaufrufe abgeschlossen und weitere Vorhaben mit von 9,4 Millionen Euro gefördert. Von 26 Anträgen seien fünf bewilligt worden.</li>
</ul>
<p>Federführend ist jeweils das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (Zahlen: Stand September 2023).</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
In Deutschland sind 193 Brennstoffzellenbusse zugelassen. © H2 Mobility Deutschland</p>
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		<title>Arbeiter sollen mit Wasserstoffbussen zur AKW-Baustelle Sizewell fahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Oct 2023 08:03:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Sizewell / Großbritannien) – Der nordirische Bushersteller Wrightbus hat einen Vertrag mit dem Betreiber des künftigen Kernkraftwerks Sizewell C unterzeichnet. Vorerst wurden vier Fahrzeuge des Typs „Streetdeck-Hydroliner“ geordert. Damit solle [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Sizewell / Großbritannien) –</strong> Der nordirische Bushersteller Wrightbus hat einen Vertrag mit dem Betreiber des künftigen Kernkraftwerks Sizewell C unterzeichnet. Vorerst wurden vier Fahrzeuge des Typs „Streetdeck-Hydroliner“ geordert. Damit solle geprüft werden, ob sie sich für den Transport von Tausenden von Arbeitern zur und von der Baustelle des geplanten neuen Reaktors in der Nähe von Leiston, Suffolk, eignen würden.</p>
<p>Die vier doppelstöckigen Busse werden voraussichtlich Anfang 2024 ausgeliefert. Wenn das Pilotprojekt erfolgreich verläuft, werde Sizewell C bis zu 150 Busse bestellen und damit eine der größten Wasserstoffbusflotten der Welt aufbauen, teilten die Unternehmen mit.</p>
<p>Die 3,2-Gigawatt-Anlage Sizewell C wolle dazu beitragen, den Weg für den Einsatz wasserstoffbetriebener Geräte auf Großbaustellen zu ebnen. Das Projekt ist Teil eines Konsortiums unter der Leitung des Wrightbus-Schwesterunternehmens Ryze, das von der Regierung mit mehr als drei Millionen Pfund (3,47 Millionen Euro) gefördert wurde, um ein mobiles Wasserstoffbetankungssystem zu testen.</p>
<h3><strong>Markt für kohlenstoffarmen Kraftstoff</strong></h3>
<p>„Sobald Sizewell C in Betrieb geht, wird es einer der größten Erzeuger von kohlenstoffarmem Strom im Land sein“, sagt Julia Pyke, Joint Managing Director von Sizewell C. „Eine Wasserstoffflotte wird unsere Kohlendioxidemissionen senken und die Auswirkungen des Personaltransports auf die örtlichen Gemeinden verringern. Gleichzeitig freue ich mich, dass wir möglicherweise einen Markt für diesen wichtigen kohlenstoffarmen Kraftstoff im Osten Englands in Gang setzen werden.&#8220;</p>
<p>Bei Leiston stehen bereits die Atomkraftwerke Sizewell A, das von Magnox Electric Ltd. betrieben und 2006 nach 40-jähriger Laufzeit abgeschaltet wurde, sowie Sizewell B von Britisch Energy, das bis 2035 Strom erzeugen soll.</p>
<p>Die britische NNB Generation Company Ltd., eine Tochter des französischen Versorgers EDF Energy, soll nun Sizewell C errichten und betreiben, baut außerdem auch „Hinkley Point C“ bei Bristol. Medienberichten zufolge hätten sich die Baukosten für Hinkley Point seit Baubeginn 2015 von 21 Milliarden Euro auf nun bis zu 38 Milliarden Euro erhöht. Die Kosten für Sizewell C werden auf 20 Milliarden Pfund (23 Milliarden Euro) und die Bauzeit auf 17 Jahre geschätzt.</p>
<div id="attachment_10380" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10380" class="wp-image-10380 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/10/w41-Wrightbus-Sizewell-C-Aerial_Overview_Sizewell_C-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="233" /><p id="caption-attachment-10380" class="wp-caption-text">Grafische Darstellung des geplanten Reaktorstandortes Sizewell C (zwei Blöcke, rechts) an der Ostküste Englands; Sizewell B (Mitte) ist noch in Betrieb, Sizewell A (links) wurde 2006 stillgelegt. © gov.uk</p></div>
<p>Einem Bericht der Berliner <a href="https://taz.de/Atomkraftausbau-in-Grossbritannien/!5955092/" target="_blank" rel="noopener">„tageszeitung“</a> (taz) zufolge trage die britische Regierung 50 Prozent der bisher aufgelaufenen Kosten für Sizewell C. Den Rest sollten Investoren abdecken die sich jedoch aufgrund des hohen Risikos, in Atomkraft zu investieren, zurückhielten, so das Blatt. Es gebe Widerstände gegen das Vorhaben, nicht zuletzt unter anderem deshalb, weil der Standort am Meer als korrosionsgefährdet gilt. Auch sorge man sich um die Wasserversorgung in dem trockenen Gebiet, das von sensiblen Naturschutzregionen umgeben ist.</p>
<p>„Westminster verschwendet riesige Summen für nichteffiziente Energielösungen“, zitiert die taz den Kommunalpolitiker Tom Daly. Studien zeigten, „dass ein kontinuierlicher Ausbau von erneuerbarer Energie bis 2050 die Zuwachsziele der Regierung für den Atomstrom übertreffen“ könne, welche die frühere Boris-Johnson-Administration auf 24 Gigawatt festgelegt hatte.</p>
<p>Über den ökologischen Fußabdruck bei Gewinnung und Transport des betriebsnotwendigen Urans sagten die Unternehmen ebenso wenig wie zu der nach wie vor weltweit ungelösten Frage der Endlagerung abgebrannter radioaktiver Brennstäbe.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Die H2-Doppeldecker von Wrightbus sollen dereinst Arbeiter zur Baustelle des AKW Sizewell C transportierten. © Wrightbus</p>
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		<item>
		<title>Hertener Verkehrsbetriebe testen mobile Tankstelle von Everfuel für Wasserstoffbusse</title>
		<link>https://power-to-x.de/hertener-verkehrsbetriebe-testen-mobile-tankstelle-von-everfuel-fuer-wasserstoffbusse/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 23:30:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(Herning / Herten) – Die dänische Everfuel A/S und das Verkehrsunternehmen Vestische Straßenbahnen GmbH testen gemeinsam die von Everfuel entwickelte mobile Wasserstofftankstelle „Everfiller“. Der Auftragswert beträgt den Angaben zufolge rund [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/hertener-verkehrsbetriebe-testen-mobile-tankstelle-von-everfuel-fuer-wasserstoffbusse/">Hertener Verkehrsbetriebe testen mobile Tankstelle von Everfuel für Wasserstoffbusse</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Herning / Herten) –</strong> Die dänische Everfuel A/S und das Verkehrsunternehmen Vestische Straßenbahnen GmbH testen gemeinsam die von Everfuel entwickelte mobile Wasserstofftankstelle „Everfiller“. Der Auftragswert beträgt den Angaben zufolge rund 1,1 Millionen Euro.</p>
<div id="attachment_7392" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7392" class="wp-image-7392" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/w20-Everfuel-Everfiller-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-7392" class="wp-caption-text">Rendering der mobilen Wasserstofftankstelle „Everfiller“. © Everfuel A/S</p></div>
<p>Die Tankstelle auf Rädern eigne sich insbesondere für die Betankung kleinerer Fahrzeugflotten. Auch für Betreiber von Fahrzeugen, die derzeit keine großen Wasserstoffmengen tanken, käme das System infrage, erklärt Everfuel. Man habe die Erfahrung gemacht, dass viele Fuhrparkbetreiber gern Wasserstoff nutzen würden, es derzeit aber insbesondere bei Einsteigern an geeigneten Betankungslösungen fehle.</p>
<h3><strong>Fünf neue Busse mit Brennstoffzellen</strong></h3>
<p>Die ersten Prototypen des neu entwickelten und im Mai 2022 vorgestellten „Everfiller“ sollen in der zweiten Jahreshälfte 2023 in Betrieb genommen werden, der kommerzielle Einsatz ist für 2024 geplant. Steige lokal die Nachfrage, könne Everfuel die mobile durch eine stationäre H2-Tankstelle ersetzen.</p>
<p>Die Vestische Straßenbahnen GmbH betreibt heute im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) rund 260 Busse im Kreis Recklinghausen, in der Stadt Bottrop und im nördlichen Teil der Stadt Gelsenkirchen. In der zweiten Hälfte des Jahres 2023 sollen die ersten fünf Brennstoffzellenbusse sukzessive in die Busflotte integriert werden. Die Fahrzeuge werden dann auf dem Betriebshof in Herten betankt.</p>
<p>Der Ursprung des Firmennamens lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Im Jahr 1335 sei das „Vest“ Recklinghausen zum ersten Mal urkundlich erwähnt worden, so das Unternehmen. Der Begriff beschrieb ein Bezirksgericht und den dazugehörigen Gerichtsbezirk. Im Mai 1901 ging die erste elektrische Straßenbahnlinie Recklinghausen-Herten-Wanne an den Start, woraus sich der heutige ÖPNV-Betreiber entwickelte.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
In der Emscher-Lippe-Region sollen künftig Wasserstoffbusse der Vestischen fahren. © Vestische Straßenbahnen GmbH</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Solaris verkauft 20 Wasserstoffbusse an tschechischen Verkehrsbetrieb</title>
		<link>https://power-to-x.de/solaris-verkauft-20-wasserstoffbusse-an-tschechischen-verkehrsbetrieb/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 19:21:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Dopravní podnik města Ústí nad Labem]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Tschechien]]></category>
		<category><![CDATA[Urbino 12 hydrogen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoffbusse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Owińska, Polen / Ústí nad Labem, Tschechien) – Der tschechische Verkehrsbetrieb Dopravní podnik města Ústí nad Labem unterzeichnete einen Rahmenvertrag mit dem polnischen Fahrzeugbauer Solaris Bus &#38; Coach über die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/solaris-verkauft-20-wasserstoffbusse-an-tschechischen-verkehrsbetrieb/">Solaris verkauft 20 Wasserstoffbusse an tschechischen Verkehrsbetrieb</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Owińska, Polen / Ústí nad Labem, Tschechien)</strong> – Der tschechische Verkehrsbetrieb Dopravní podnik města Ústí nad Labem unterzeichnete einen Rahmenvertrag mit dem polnischen Fahrzeugbauer Solaris Bus &amp; Coach über die Lieferung von bis zu 20 wasserstoffbetriebenen Bussen des Typs „Urbino 12 hydrogen“. Die Vereinbarung gilt für acht Jahre, in denen die tschechische Stadt Ústí nad Labem (dt.: Aussig; Nordböhmen) das Kontingent abrufen kann. Nach Bestelleingang würden die Fahrzeuge innerhalb von 420 Tagen ab Unterzeichnung des jeweiligen Kaufvertrags ausgeliefert.</p>
<p>Dies sei der erste Auftrag für Solaris über wasserstoffbetriebene Busse in Tschechien, erklärte das Unternehmen, doch nicht die erste Zusammenarbeit mit der Stadt. 44 Solaris-Busse mit verschiedenen Antriebsarten seien dort schon im Einsatz.</p>
<h4><strong>350 Kilometer mit einer Tankfüllung</strong></h4>
<p>Die Wasserstoffbusse werden mit zwei integrierten Elektromotoren mit einer Leistung von je 125 Kilowatt, Brennstoffzellenmodulen mit einer Leistung von 70 Kilowatt und fünf Wasserstofftanks aus Verbundstoff mit einer Gesamtkapazität von 1.560 Litern ausgeliefert. Die Reichweite mit einer Tankfüllung betrage mindestens 350 Kilometer. Zur Unterstützung der Brennstoffzellen bei Stromspitzenbedarf sei eine kleine Solaris-Batterie eingebaut.</p>
<p>Der Urbino für Ústí nad Labem verfügt über ein Reifendruck- und Reifentemperatur-Kontrollsystem, außerdem über eine Fahrgastzählung, über ein System für Sehbehinderte sowie USB-Ladebuchsen an jeder Sitzreihe. Hinzu kommt eine Klimaanlage mit CO2-Wärmepumpe.</p>
<p>Eigenen Angaben zufolge hat Solaris bislang mehr als 100 Verträge für seine „Urbino 12 hydrogen“-Busse mit Kunden aus Österreich, Frankreich, den Niederlanden, Deutschland, Polen, Schweden und Italien abgeschlossen. Seit September 2018 gehört Solaris Bus &amp; Coach sp. z o.o. zum baskischen Hersteller von Schienenfahrzeugen CAF (Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles).</p>
<p><strong>Deep Link</strong><br />
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<p><strong>Foto</strong><br />
Solaris schließt Rahmenvertrag zur Lieferung des „Urbino 12 hydrogen“ nach Tschechien. © Solaris</p>
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		<title>Konsortium plant den Bau von 100 Wasserstoffbussen für Australien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2020 07:40:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[H2OzBus]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sheffield/Großbritannien</strong> &#8211; Ein neu gegründetes internationales Konsortium will im Rahmen eines „H2OzBus“ genannten Projekts 100 mit Wasserstoff betriebene Busse für Australien entwickeln. Daran beteiligt sind ITM Power (Großbritannien), Transit Systems, seit Januar Teil der SeaLink Travel Group (Australien), Ballard Power Systems (Kanada), BOC Limited (Großbritannien; Teil des Linde-Konzerns) sowie Palisade Investment Partners (Australien).</p>
<p>In der ersten Projektphase wollen sich die Unternehmen auf die Anforderungen an die Infrastruktur für den Einsatz von Brennstoffzellen-Elektrobussen auf Buslinien des öffentlichen Personennahverkehrs in zehn Knotenpunkten in ganz Australien konzentrieren, welche bereits Interesse signalisiert haben. In der zweiten Phase werden dann Machbarkeit, Umfang und Finanzierung des Projekts geprüft. Dabei sollen ITM Power und BOC die Infrastruktur für die Wasserstoffproduktion und -betankung bereitstellen, Ballard Power Systems wird das Brennstoffzellensystem liefern, Transit Systems wird die Fahrzeuge betreiben sowie warten und Palisade Investment Partners wird bei der Bereitstellung von Finanzmitteln behilflich sein. Einen Zeitplan nannten die Konzerne nicht.</p>
<p><strong>Die Unternehmen</strong></p>
<p>ITM Power plc stellt integrierte Wasserstoff-Energielösungen für den Netzausgleich, die Energiespeicherung und die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff für den Verkehr, Wärme und Chemikalien her. Im Oktober 2019 gründete ITM Power ein Joint Venture mit Linde, das sich auf die Lieferung von grünem Wasserstoff für industrielle Großprojekte weltweit konzentrieren soll. Transit Systems ist eine Tochtergesellschaft der SeaLink Travel Group Limited, nach eigenen Angaben Australiens größter Dienstleister in den Bereichen Land- und Seeverkehr, Tourismus und öffentlicher Verkehr mit Niederlassungen in London und Singapur. Ballard Power Systems stellt Brennstoffzellen her, unter anderem für Busse, Lkw, Pkw, Züge, Schiffe, Personenkraftwagen, Gabelstapler und Drohnen. BOC, eine Tochtergesellschaft von Linde plc, liefert Industriegase und Chemikalien für den südpazifischen Raum. Palisade Investment Partners ist ein Finanzdienstleister und Fondsmanager, der institutionellen Anlegern Zugang zu australischen Infrastrukturprojekten verschafft. Zu den bisherigen Investitionsprojekten gehören unter anderem Gold Coast Rapid Transit, Sydney Metro Northwest, Snowtown 2 Wind Farm, Ross River Solar Farm, Granville Harbour Wind Farm sowie die Flughäfen Darwin, Alice Springs und Sunshine Coast.</p>
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<a href="https://www.itm-power.com/news/h2ozbus-project-deploying-hydrogen-fuel-cell-bus-fleets-for-public-transport-across-australia?utm_source=emailmarketing&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=itm_power_may_newsletter_2020&amp;utm_content=2020-09-27&amp;cid=-4NAuxeRNpU3vEpZxJD_7HURzguAlKVm2i0sUBgLGgjD1gH8qdR5ZUI0l8MxUmvs1eXkFu9wZxSH_ZM10yMHrQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.itm-power.com/news/h2ozbus-project-deploying-hydrogen-fuel-cell-bus-fleets-for-public-transport-across-australia?utm_source=emailmarketing&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=itm_power_may_newsletter_2020&amp;utm_content=2020-09-27&amp;cid=-4NAuxeRNpU3vEpZxJD_7HURzguAlKVm2i0sUBgLGgjD1gH8qdR5ZUI0l8MxUmvs1eXkFu9wZxSH_ZM10yMHrQ</a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
ITM will gemeinsam mit anderen Unternehmen H2-Busse für Australien entwickeln / © ITM Power</p>
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