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	<description>Informationen zur Energiewende</description>
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	<title>Power-to-X</title>
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		<title>Österreich, Deutschland und Luxemburg fördern eSAF-Auktion mit 2,1 Milliarden Euro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 23:30:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare Energien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Berlin / Deutschland) – Deutschland, Österreich und Luxemburg wollen gemeinsam den Markthochlauf von erneuerbarem strombasiertem Flugtreibstoff (electricity-based Sustainable Aviation Fuel, eSAF) in Europa beschleunigen. Dafür bringen die drei Länder einen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Berlin / Deutschland) –</b><b> </b>Deutschland, Österreich und Luxemburg wollen gemeinsam den Markthochlauf von erneuerbarem strombasiertem Flugtreibstoff (electricity-based Sustainable Aviation Fuel, eSAF) in Europa beschleunigen. Dafür bringen die drei Länder einen Doppelauktionsmechanismus auf den Weg. Deutschland stellt zwei Milliarden Euro bereit, Österreich und Luxemburg jeweils bis zu 60 Millionen Euro.</p>
<h3><b>Finanzierung der Preislücken</b></h3>
<p>Produzenten von eSAF benötigten langfristige Abnahmeverträge, um Investitionsentscheidungen abzusichern, heißt es zur Begründung. Abnehmer schließen Verträge über deutlich kürzere Zeiträume. Diese zeitliche und wirtschaftliche Lücke erschwere bislang den Bau neuer eSAF-Produktionsanlagen. Staatliche Fördermittel glichen die Differenz zwischen den Angebots- und Nachfragepreisen aus. So könnten Investitionsentscheidungen mit langfristigen Produktionsperspektiven verbunden und gleichzeitig ein Markt für die Abnahme des Kraftstoffs entwickelt werden, heißt es im Bundesverkehrsministerium.</p>
<div id="attachment_16848" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16848" class="wp-image-16848" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w42-eSAF-2-Related_strombasiertes-kerosin-staerker-foerdern-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-16848" class="wp-caption-text">Im Dezember 2025 gründeten in Brüssel acht EU-Staaten die „eSAF Early Movers Coalition“ (5.v.r: Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder). © Bundesministerium für Verkehr</p></div>
<p>Die geförderten eSAF-Mengen sollen entsprechend dem jeweiligen Anteil der eingebrachten Fördermittel in Deutschland, Österreich und Luxemburg in Verkehr gebracht werden. Die drei Länder sind Gründungsmitglieder der im Dezember 2025 gestarteten „eSAF Early Movers’ Coalition“. Weitere Mitglieder sind Finnland, Frankreich, die Niederlande, Portugal und Spanien.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Förderprogramm muss von der Europäische Kommission noch beihilferechtlich genehmigt werden. Zwischenzeitlich abgeschlossene Marktkonsultationen als Teil des beihilferechtlich erforderlichen Verfahrens würden das breite Interesse an einem beschleunigten Hochlauf der eSAF-Produktion in Europa bestätigen. Die Ergebnisse sind für <a href="https://www.bmv.de/evaluation-eSAF" target="_blank" rel="noopener">Deutschland</a> und <a href="https://meco.gouvernement.lu/dam-assets/publications/rapport-etude-analyse/th022-e26-17092026-results-of-the-luxembourg-market-consultation-on-esaf.pdf" target="_blank" rel="noopener">Luxemburg</a> online als PDF (jeweils 5 Seiten) abrufbar.</p>
<p>Die 2023 in Brüssel verabschiedete EU-Verordnung „ReFuelEU Aviation“ fordert, dass Flughäfen mit einem Passagieraufkommen von über 800.000 Personen oder einem Frachtverkehr von über 100.000 Tonnen pro Jahr zur Betankung Mindestanteile an eSAF bereitstellen: Ab 2025 ist eine Beimischung von zwei Prozent zum Treibstoff vorgegeben, ab 2050 sind es 70 Prozent. Auch die Schweiz hat seit dem 1. Januar 2026 die Verordnung angenommen. Demnach müssen die Flugkraftstoffanbieter an den Flughäfen Zürich und Genf ebenfalls eSAF beimischen.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Österreich, Luxemburg und Deutschland fördern eSAF: Bis 2050 muss der Flugkraftstoff auf europäischen Flughäfen 70 Prozent eSAF enthalten. © Austrian Airlines</p>
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		<title>Haffner Energy vermarktet den Wasserstoff aus Marolles per Tankstelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 22:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Haffner Energy]]></category>
		<category><![CDATA[Marolles]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Vitry-le-François / Frankreich) – Haffner Energy SAS will seinen Standort im französischen Marolles mit einer Tankstelle ergänzen. Aktuell sei man nicht dafür ausgerüstet, den dort produzierten Wasserstoff auf das für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(</b><b>Vitry-le-François / Frankreich</b><b>)</b><b> –</b><b> </b>Haffner Energy SAS will seinen Standort im französischen Marolles mit einer Tankstelle ergänzen. Aktuell sei man nicht dafür ausgerüstet, den dort produzierten Wasserstoff auf das für den Vertrieb erforderliche Druckniveau zu bringen und zu vermarkten.</p>
<h3><b>120 Tonnen Wasserstoff pro Jahr</b></h3>
<p>Dies geschehe künftig durch eine neue H14-Station der Hydrogen Refueling Solutions SA (HRS), die nach Fertigstellung 14 Kilogramm Wasserstoff pro Stunde (120 Tonnen pro Jahr) abgeben könne und Fahrzeugbetankungen mit 350 und 700 bar ermögliche. Der Energieträger stehe dann auch zur Lieferung per Trailer an industrielle Abnehmer zur Verfügung.</p>
<p>Die Tankstelle wurde bereits 2022 im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung in Auftrag gegeben. Die Installation war indes bis zur Klärung der Verwendung des Wasserstoff zurückgestellt worden. Nunmehr soll die Station 2027 in Betrieb gehen, nachdem mehrere potenzielle Kunden ihr Interesse angekündigt hätten.</p>
<p>Die Haffner-Anlage stellt den Energieträger nicht per Elektrolyse her, sondern mittels eines selbst entwickelten thermochemischen Verfahrens. Dabei werden Holzreste und biologische Abfälle in ein wasserstoffreiches Synthesegas umgewandelt. Dieses wird gereinigt und ist dann geeignet für Brennstoffzellen (Mobility Grade).</p>
<h3><b>Wasserstoffverkauf soll Betriebskosten decken</b></h3>
<p>Durch den Verkauf des Wasserstoffs will Haffner dauerhaft Einnahmen generieren, um die Betriebskosten des Standorts Marolles mit Test- und Schulungszentrum zu decken. Zudem böte sich dem Unternehmen die Möglichkeit, die Wettbewerbsfähigkeit des mit seiner Technologie erzeugten Wasserstoffs unter realen Bedingungen zu beweisen. „Wir gehen davon aus, dass dieser kommerzielle Proof of Concept dazu beiträgt, den Einsatz unserer Technologie sowohl in Frankreich als auch international zu beschleunigen“, sagt Philippe Haffner, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender von Haffner Energy.</p>
<p>Die Partnerschaft zwischen Haffner Energy und HRS eröffne zudem neue Möglichkeiten im Bereich der Rechenzentren. HRS entwickelt eine modulare „Secure Power Unit“ (SPU) genannte Lösung, die Wasserstoffspeicher und Brennstoffzellen zur Stromerzeugung für Rechenzentren, kritische Infrastruktur und Industrieanlagen kombiniert.</p>
<div id="attachment_16494" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16494" class="wp-image-16494" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/08/w33-HRS-1-Champagnier-Credit-Sebastien-Sassoulas-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-16494" class="wp-caption-text">HRS will den 2023 in Champagnie eröffneten Büro- und Produktionsstandort verkaufen. © Hydrogen Refueling Solutions SA</p></div>
<p>HRS hatte im August einen vorläufigen Vertrag mit Azur Datacenter für den Verkauf und die Rückanmietung seines Hauptsitzes in Champagnier (Isère, Frankreich) unterzeichnet (<a href="https://power-to-x.de/hydrogen-refueling-solutions-verkauft-seinen-hauptsitz-und-emittiert-2-millionen-anleihe/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).<span class="Apple-converted-space"> </span>Die Transaktion sei „zwischen 22 und 25 Millionen Euro“ wert und soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Laut HRS würde dies die Liquiditätsposition stärken und die Entwicklung der „beiden Wachstumstreiber beschleunigen“, die über Wasserstofftankstationen hinausgingen. Dazu gehörten neben den SPU auch industrielle Infrastruktur für die Verdichtung, Speicherung und Übergabe.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>HRS führt aktuell noch bis zum 23. Oktober eine Kapitalerhöhung durch. Die ursprüngliche Frist bis 7. Oktober wurde am vergangenen Freitag verlängert, um noch einen Großinvestor zu berücksichtigen, der sein Interesse bekundet hatte. Dabei handelt es sich dem Vernehmen nach um Arago Technologies, die Muttergesellschaft von Azur Datacenter.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Haffner Energy produziert in Marolles Wasserstoff aus Biomasse. © Haffner Energy</p>
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		<title>BMW startet in Leipzig den Bau einer Wasserstoff-Pipeline</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 09:18:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Leipzig / Deutschland) – BMW hat in Leipzig mit dem Bau einer rund zwei Kilometer langen Wasserstoff-Pipeline begonnen. Mit der Fertigstellung wird im ersten Halbjahr 2028 gerechnet. Die Leitung soll [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Leipzig / Deutschland) –</b><b> </b>BMW hat in Leipzig mit dem Bau einer rund zwei Kilometer langen Wasserstoff-Pipeline begonnen. Mit der Fertigstellung wird im ersten Halbjahr 2028 gerechnet. Die Leitung soll das dortige Werk künftig mit dem Wasserstoff-Kernnetz verbinden. Dabei werde die bestehende Erdgasleitung auf Wasserstoff umgestellt sowie eine neue Trasse für Erdgas errichtet. Beide Gase könnten künftig über getrennte Systeme transportiert und genutzt werden, hieß es bereits im Oktober 2025.</p>
<div id="attachment_16839" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16839" class="wp-image-16839 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w42-BMW-Leipzig-3-B.jpeg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-16839" class="wp-caption-text">„Ankerpunkt für die Wasserstoffwirtschaft“: Michael Kretschmer (Ministerpräsident Sachsen), Petra Peterhänsel (Leiterin BMW Group Werk Leipzig), Christian Hirte (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium © BMW Group</p></div>
<p>„Mit der neuen Pipeline wird Leipzig zum Ankerpunkt für die Wasserstoffwirtschaft und zu einem der ersten sächsischen Industriestandorte am Wasserstoff-Kernnetz“, sagt Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer beim symbolischen Baubeginn. Nach Angaben des Fahrzeugbauers werde der Standort „das weltweit erste Automobilwerk sein, das direkt über eine Pipeline mit Wasserstoff versorgt wird“. Eine vertragliche Vereinbarung wurde dazu hatte BMW im Oktober vergangenen Jahres mit dem regionalen Gasversorger Mitteldeutsche Netzgesellschaft Gas mbH (Mitnetz Gas) und dem Fernleitungsnetzbetreiber Ontras Gastransport GmbH unterzeichnet (<a href="https://power-to-x.de/bmw-werk-in-leipzig-bekommt-h2-pipeline-und-anbindung-an-das-kernnetz/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
<div id="attachment_16838" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16838" class="wp-image-16838" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w42-BMW-Leipzig-2-B.jpeg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-16838" class="wp-caption-text">Medienereignis: Symbolischer Baustart der Wasserstoff-Pipeline im BMW Group Werk Leipzig. © BMW Group</p></div>
<p>Bereits seit 2013 sind in Leipzig Gabelstapler und Routenzugschlepper mit Brennstoffzellenantrieb in der internen Logistik im Einsatz. Mittlerweile umfasse die Flotte über 230 solcher Fahrzeuge, die an neun Stationen in den Werkhallen mit Wasserstoff betankt werden. Im Oktober 2022 wurde in der Leipziger Fabrik ein bivalenter Brenner in der Lackiererei in Betrieb genommen – mittlerweile seien es elf. Diese könnten flexibel Erdgas oder Wasserstoff verbrennen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das H2-Pipelineprojekt von BMW wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie des Freistaates Sachsen kofinanziert.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Die Wasserstoff-Pipeline soll das BMW-Werk Leipzig mit dem künftigen Wasserstoff-Kernnetz verbinden. © BMW Group</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ballard liefert Brennstoffzellen für Siemens-Wasserstoffzüge in Rumänien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 09:04:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Ballard Power]]></category>
		<category><![CDATA[Brennstoffzellen]]></category>
		<category><![CDATA[PtX]]></category>
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		<category><![CDATA[Siemens]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoffzüge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Vancouver / Kanada) – Die Siemens Mobility GmbH kauft von Ballard Power Systems Brennstoffzellen für Wasserstoffzüge in Rumänien. Den Angaben zufolge sollen die Kanadier 24 Module des Typs „FCrail“ mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ballard-liefert-brennstoffzellen-fuer-siemens-wasserstoffzuege-in-rumaenien/">Ballard liefert Brennstoffzellen für Siemens-Wasserstoffzüge in Rumänien</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Vancouver / Kanada) –</b><b> </b>Die Siemens Mobility GmbH kauft von Ballard Power Systems Brennstoffzellen für Wasserstoffzüge in Rumänien. Den Angaben zufolge sollen die Kanadier 24 Module des Typs „FCrail“ mit einer Leistung von jeweils 200 Kilowatt liefern. Die Technik mit kumuliert 4,8 Megawatt werde zwölf Siemens-Personenzüge vom Typ „Mireo Plus H“ der rumänische Eisenbahnreformbehörde (ARF) antreiben. Die Auslieferung der Motoren ist für 2027 und 2028 geplant, die Züge würden „voraussichtlich 2029“ den regulären Betrieb aufnehmen.</p>
<h3><strong>Erste Mireo-Flotte Osteuropas</strong></h3>
<p>Ballard und Siemens Mobility arbeiten seit 2022 zusammen. Der Auftrag sei der bislang größte für die Mireo-Bahnplattform, der „erste außerhalb Deutschlands sowie die erste „Mireo“-Flotte in Osteuropa“, sagt Ballard-CEO Marty Neese. Nach Angaben von Thomas Graetz, Leiter Regional- und Nahverkehr bei Siemens Mobility, bildeten die zwölf Fahrzeuge Rumäniens erste wasserstoffbetriebene Zugflotte. Sie ersetzten künftig Dieselfahrzeuge auf nicht elektrifizierten Bahnstrecken.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Siemens nutzt Ballards FCrail-Brennstoffzellenmotoren für seine Wasserstoffzüge „Mireo Plus H“ jetzt auch für Rumänien. © Siemens Mobility GmbH</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ballard-liefert-brennstoffzellen-fuer-siemens-wasserstoffzuege-in-rumaenien/">Ballard liefert Brennstoffzellen für Siemens-Wasserstoffzüge in Rumänien</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 41)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 22:30:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Ballard Power]]></category>
		<category><![CDATA[Honda]]></category>
		<category><![CDATA[Metacon]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Sun Hydrogen]]></category>
		<category><![CDATA[Toyota]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Slowenien: Rahmenbedingungen für die Planung von Wasserstoffnetzen in der EU sind unvollständig +++ Deutschland: Norddeutsche Wasserstoffkonferenz am 26. November +++ Japan: Toyota liefert Wasserstoffverbrenner für 24-Stunden-Rennen von Le Mans +++ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-41/">In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 41)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Slowenien: Rahmenbedingungen für die Planung von Wasserstoffnetzen in der EU sind unvollständig </b>+++<b> Deutschland: Norddeutsche Wasserstoffkonferenz am 26. November </b>+++<b> Japan: Toyota liefert Wasserstoffverbrenner für 24-Stunden-Rennen von Le Mans </b>+++<b> Deutschland: CO2-Export nach Dänemark und in die Niederlande </b>+++<b> Deutschland: Studie zur Versorgung der Region Ems-Vechte mit Wasserstoff </b>+++<b> Schweden: Metacon bringt 20-MW-Elektrolysemodul für große Wasserstoffanlagen auf den Markt </b>+++<b> Deutschland: Forscher entwickeln Materialien für Elektrolyseur zur Nutzung mit ungereinigtem Meerwasser </b>+++<b> USA: Sun Hydrogen verlängert Entwicklungsvereinbarung mit Honda </b>+++<b> Kanada: Ballard Power bietet FC-Serviceprogramm für Nordamerika </b>+++<b> Deutschland: Forscher suchen neue Oberflächenstrukturen für effizientere Elektrolyse-Elektroden</b></p>
<p><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zusammengefasst</b></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16817" style="width: 284px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16817" class="wp-image-16817" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-tz-ACER-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="274" height="387" /><p id="caption-attachment-16817" class="wp-caption-text">„Rahmenbedingungen für die Planung von Wasserstoffnetzen in der EU sind unvollständig.“ © ACER</p></div>
<p><b>(Slowenien) Die europäische Regulierungsbehörde ACER (Agency for the Cooperation of Energy Regulators) kritisiert, dass die Rahmenbedingungen für die Planung von Wasserstoffnetzen in der EU nach wie vor unvollständig seien.</b> In ihrer Stellungnahme zu den nationalen Netzentwicklungsplänen (NDP) für Gas und Wasserstoff stellt die Organisation fest, dass zwar die Planung der Gasnetze EU-weit „gut etabliert“ seien, sich die Planung für Wasserstoff indes noch in den Anfängen befände. ACER stelle allerdings auch Fortschritte fest. So würden die Gasfernleitungsnetze angepasst, um Biomethan aufzunehmen. Auch die Einspeisung von Wasserstoff werde in größerem Umfang zugelassen. Zudem würden bei der Netzplanung „Stilllegung und Umnutzung bestehender Infrastruktur zunehmend berücksichtigt“. Marktkonsultationen würden häufiger genutzt, um die Wasserstoffplanung zu untermauern. ACER empfiehlt, die Transparenz bei Planungsmethoden, regulatorischen Bewertungen und wichtigen Projektinformationen zu optimieren sowie eine stärkere Konsultation von Interessengruppen. Auch solle die grenz- und sektorübergreifende Koordinierung durch Datenaustausch zwischen den Netzbetreibern verbessert und Maßnahmen zur Dekarbonisierung integriert werden, um sicherzustellen, dass die NDP die jüngsten Veränderungen im Gas- und Wasserstoffsektor widerspiegeln. NDP sind nationale Fahrpläne, die von Gasfernleitungsnetzbetreibern (TSO) und Wasserstoffnetzbetreibern (HNO) in den EU-Mitgliedstaaten erstellt werden. Sie legen fest, wie sich die Netze der einzelnen Länder in den nächsten Jahrzehnten entwickeln sollen, um den sich wandelnden Energiebedarf zu decken. Die Stellungnahmen <a href="https://www.acer.europa.eu/sites/default/files/documents/Official_documents/Acts_of_the_Agency/Opinions/Opinions/ACER-Opinion-17-2026-gas-and-hydrogen-national-NDPs.pdf" target="_blank" rel="noopener"><b>„Opinion on the natural gas and hydrogen national network development plans“</b></a> gibt es kostenfrei als PDF (25 Seiten).</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16818" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16818" class="wp-image-16818" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-tz-Wasserstoffkonferenz-Henning-Angerer-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-16818" class="wp-caption-text">Die Norddeutsche Wassertoffkonferenz bringt Unternehmen, Politik und Wissenschaft zusammen. © Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH / Henning Angerer</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die 4. Norddeutsche Wasserstoffkonferenz findet am 26. November 2026 statt. </b>Sie bringt Unternehmen, Politik, Wissenschaft zusammen, um Projekte, Entwicklungen und die Rahmenbedingungen für die Wasserstoffwirtschaft zu diskutieren. Die Fachkonferenz wird organisiert von acht Organisationen aus den fünf norddeutschen Bundesländern: Agentur für Wirtschaftsförderung Stadt Cuxhaven (AfW), BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH, Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH), Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (EE.SH), Niedersächsisches Wasserstoff-Netzwerk (NWN), WAB e.V.,<span class="Apple-converted-space">  </span>Wasserstoffenergiecluster Mecklenburg-Vorpommern e.V. (WECMV) sowie dem WindEnergy Network e.V. (WEN). Agenda und Anmeldung auf der <a href="https://eveeno.com/ndwk2026" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a> des Veranstalters.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16819" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16819" class="wp-image-16819" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-tz-Toyota-Racing-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-16819" class="wp-caption-text">Toyota liefert Wasserstoffverbrenner für MissionH24 in Le Mans. © Toyota Motor Company</p></div>
<p><b>(Japan) Toyota Racing soll einen Wasserstoffverbrennungsmotor für den zukünftigen Prototyp von MissionH24 liefern.</b> Der „H24EVO“ genannte Antrieb basiere auf einem speziell für den Motorsport entwickelten 3,5-Liter-V6. Die Leistung wird auf 650 Kilowatt prognostiziert. Das 2018 gestarteten Programm zwischen dem französischen Automobile Club de l&#8217;Ouest und dem H24Projekt soll die Nutzung von Wasserstoff im Rennsport fördern. Ziel ist die Etablierung einer eigenen Kategorie für Wasserstoff bei dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Toyota Racing ist die Motorsport-Sparte des Fahrzeugbauers.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16821" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16821" class="wp-image-16821" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-tz-CCS-Speicherung-Illustration-Text-AB-961x675.jpg" alt="" width="350" height="246" /><p id="caption-attachment-16821" class="wp-caption-text">Mit Carbon Capture Storage and Utilization (CCUS / CCS und CCU) lässt sich CO2 unter Tage speichern und nutzen. © Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG)</p></div>
<p><b>(Deutschland) Dänemark und die Niederlanden sind potenzielle Zielgebiete für den Export von CO2 aus Deutschland.</b> Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von den Ländern im Bundeswirtschaftsministerium unterzeichnet. Durch die Vereinbarungen sende man das Signal, „dass wir den erfolgreichen Hochlauf“ von Carbon Capture Storage and Utilization (CCS/CCU) in Deutschland weiter vorantreiben wollen, sagt Wirtschaftsstaatssekretär Frank Wetzel. CCS/CCU ermögliche es Unternehmen, schwer vermeidbare CO2-Emissionen abzuscheiden, wirtschaftlich zu nutzen oder dauerhaft insbesondere in ausgeförderten Öl- und Gasfeldern unter dem Meeresboden zu speichern. Die Technologie ist allerdings nicht unumstritten. Einem aktuellen <a href="https://cdrmare.de/wp-content/uploads/2026/09/up02_GEOSTOR_260922.pdf" target="_blank" rel="noopener">Papier des Foschungsverbundes Geostor</a><span class="Apple-converted-space"> </span>zufolge sei das Speicherpotenzial etwa in der deutschen Nordsee erheblich kleiner als noch vor einigen Jahren angenommen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16822" style="width: 365px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16822" class="wp-image-16822" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-tz-Emsland-Uebergabe_Foerderbescheid_Machbarkeitsstudie-Text-AB.jpg" alt="" width="355" height="266" /><p id="caption-attachment-16822" class="wp-caption-text">Übergabe des Förderbescheids für die Studie in Höhe von 132.000 Euro. © Landkreis Grafschaft Bentheim</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die niedersächsischen Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim wollen ihren künftigen Wasserstoffbedarf ermitteln. </b>Dabei werde im Rahmen des Projekts „Regionale H2-Infrastrukturen – Chancen- und Machbarkeitsanalyse“ in einer Studie insbesondere untersucht, wie potenzielle Abnehmer und Bedarfscluster an das Wasserstoff-Kernnetz angebunden oder durch alternative Lösungen versorgt werden könnten. Berücksichtigt würden Energiebedarfe der regionalen Unternehmen, die in einer Umfrage erfasst werden sollen. Im Fokus stünden sowohl Standorte in der Nähe des geplanten Wasserstoff-Kernnetzes als auch Kommunen und Gewerbegebiete abseits davon. Im Emsland und der Grafschaft Bentheim sind insgesamt 19 Anschlussmöglichkeiten an das Kernnetz geplant. Für die Studie wurde eine <a href="https://h2-region-emsland.de/bedarfsabfrage-zukunftsperspektiven/" target="_blank" rel="noopener">Online-Befragung</a> entwickelt. Auch Unternehmen, für die Wasserstoff derzeit noch kein konkretes Thema sei, könnten teilnehmen. Die Befragung läuft noch bis Ende Oktober 2026. Die Ergebnisse sollen im Sommer 2027 vorliegen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16823" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16823" class="wp-image-16823" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-tz-Metacon-20MW-module-Text-AB.jpg" alt="" width="349" height="252" /><p id="caption-attachment-16823" class="wp-caption-text">Metacon bringt 20-MW-Elektrolysemodul für große Wasserstoffanlagen auf den Markt. © Metacon AB</p></div>
<p><b>(Schweden) Metacon AB bringt ein kompaktes 20-MW-Mehrstufen-Alkali-Elektrolysemodul auf den Markt, das eine kosteneffizientere Einführung großräumiger Wasserstoffproduktionsanlagen ermögliche. </b>Das Layout reduziere die benötigte Grundstücksfläche und verkürzte Prozess-, Versorgungs- und elektrische Verbindungen. Das Design senke den Angaben zufolge die Kosten bis zu 30 Prozent bei Stahlkonstruktionen, bis zu 50 Prozent bei Rohrleitungen und bis zu 70 Prozent bei flächenbezogener Infrastruktur im Vergleich zu herkömmlichen gebäudebasierten Lösungen. Das 20-MW-Modul basiert auf den Prinzipien des 10-MW-Moduls. Beide könnten einzeln oder parallel installiert werden, wenn die Kapazität der Anlage steige.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16824" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16824" class="wp-image-16824" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-tz-IWES-ifam-seaely-Text-AB-995x675.jpg" alt="" width="350" height="237" /><p id="caption-attachment-16824" class="wp-caption-text">Pilotteststand für die Analyse von Elektrolysestacks unter Nutzung von verschiedenen Elektrolyten am Fraunhofer IWES. © Fraunhofer IWES</p></div>
<p><b>(Deutschland) Meer- und Brackwasser könnten künftig als alternative Ressourcen für die Wasserstoffproduktion dienen.</b> Dies sei insbesondere für küstennahe und Offshore-Anwendungen interessant, so das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM. Die Forscher haben in einem Konsortium Membranen entwickelt, die für die Elektrolyse von nicht gereinigtem Meerwasser geeignet sind. „Je unreiner wir mit unserem Elektrolyten werden, desto mehr stellt sich die Frage, wie lange die einzelnen Komponenten durchhalten“, sagt Andreas Brinkmann vom Fraunhofer IFAM. „Chloride und andere Inhaltsstoffe können Nebenreaktionen auslösen, sich auf Oberflächen ablagern oder Korrosion und Alterung verursachen.“ Mittels elektrochemischer Messungen und Rasterelektronenmikroskopie lasse sich eine Verschleißgeschwindigkeit evaluieren. Parallel entstand am Fraunhofer IWES ein „multi-use-fähiger“ Prüfstand. Damit ließen sich unterschiedliche Elektrolysetechnologien – etwa PEM-, alkalische und AEM-Elektrolyse – sowie neu entwickelte Komponenten mit Brack- oder Salzwasser untersuchen und vergleichen. Die geschaffene Infrastruktur ermögliche nun systematische Langzeituntersuchungen. Am Verbundprojekt „SeaEly“ waren neben dem Fraunhofer IWES und Fraunhofer IFAM unter anderem die TU Berlin, die Whitecell Eisenhuth GmbH &amp; Co. KG und das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik beteiligt.</p>
<p>+++++</p>
<p><b>(USA) Sun Hydrogen, Inc. hat mit der Honda R&amp;D Co., Ltd. ein Forschungsabkommen bis 31. März 2028 verlängert. </b>Ziel ist die Entwicklung eines installationsfähigen Wasserstoffpanel auf Basis der Sun Hydrogen-Technologie zur Herstellung von erneuerbarem Wasserstoff ausschließlich mit Sonnenlicht und Wasser.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16826" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16826" class="wp-image-16826" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-tz-Ballard-Power-Systems-Inc-Ballard-launches-Fleet360-Text-AB.jpg" alt="" width="348" height="243" /><p id="caption-attachment-16826" class="wp-caption-text">Ballard Power bietet FC-Serviceprogramm „Fleet 360“ für Betreiber von mit Brennstoffzellen betriebenen Nahverkehrsmitteln in Nordamerika. © Ballard Power</p></div>
<p><b>(Kanada) Ballard Power Systems hat unter dem Namen „Ballard Fleet360“ ein umfassendes Servicepaket insbesondere für Betreiber von mit Brennstoffzellen ausgestatteten Nahverkehrsmitteln initiiert.</b> Es sei beim Kauf neuer „FCmove-HD+“-Brennstoffzellenmodule in Nordamerika erhältlich. „FCcare“ biete unter anderem Problemlösungen nebst Ersatzteillieferung. „FCcare+“ umfasse zusätzlich eine Leistungsgarantie für Brennstoffzellenmodule für eine Betriebsleistung bis zu 250.000 Meilen. Hinzu komme mit „Core+“ Überholung und Techniker-Schulung. Das Programm wird vom Remote Operations Centre von Ballard in Vancouver unterstützt. Ballard habe fast 330 Brennstoffzellenbusse in ganz Nordamerika im Einsatz, darunter 225 Busse in Kalifornien, eine Flotte von mehr als 30 in Nevada sowie weitere 3.000 Brennstoffzellenmotoren auf der Straße. Die Kilometerleistung liege kumuliert bei 186 Millionen Meilen (300 Millionen Kilometern). Im Juni hatte Ballard die britische GeoPura Ltd. übernommen und sein Angebot mit „Energy-as-a-Service“-Lösungen ergänzt (<a href="https://power-to-x.de/ballard-power-uebernimmt-britisches-h2-unternehmen-geopura-fuer-300-millionen-pfund/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
<p>++++</p>
<div id="attachment_13619" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13619" class="wp-image-13619" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w19-TU-Graz-1-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-13619" class="wp-caption-text">Forscher wollen Stacks für Elektrolyseure optimieren. Das Bild zeigt einen Stack-Prüfstand am Institut für Thermodynamik und nachhaltige Antriebssysteme der TU Graz, das 2025 eröffnet wurde. © TU Graz / Oliver Wolf</p></div>
<p><b>(Deutschland) Forscher wollen in einem interdisziplinären Konsortium neue Oberflächenstrukturen und Beschichtungen für effizientere Elektroden finden.</b> Die alkalische Wasserelektrolyse sei „eine wichtige Technologie, um grünen Wasserstoff bereitzustellen“, so die Forscher. „Gasblasen, die sich während des Betriebs bilden, können die wirksame Oberfläche teilweise abschirmen, Strömung und Stofftransport behindern und so zusätzliche Verluste verursachen.“ Ziel sei es, Nickel-Elektroden so weiterzuentwickeln, dass Gasblasen schneller abgeführt, der Stofftransport verbessert und dadurch energiebedingte Verluste reduziert würden. Gleichzeitig werde eine skalierbare und wirtschaftliche Herstellung angestrebt. Beteiligt sind das Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen (PtU), die TU Darmstadt, die RWTH Aachen und die TU Clausthal. Die Koordination liegt bei der Europäische Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung e.V. (EFB) und wird von der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. begleitet. Das Vorhaben „Fluiddynamisch aktivierte und skalierbar herstellbare Elektroden für die hocheffiziente Wasserstoffproduktion“ (FLASH) läuft mit 1,5 Millionen Euro Fördermitteln des Bundes bis Ende Januar 2029.</p>
<p>+++++</p>
<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-41/">In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 41)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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		<item>
		<title>Cytok stellt Insolvenzantrag und sucht Investoren für Power-to-Gas-Technologie</title>
		<link>https://power-to-x.de/cytok-stellt-insolvenzantrag-und-sucht-investoren-fuer-power-to-gas-technologie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 23:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Cytok]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenzantrag]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Schirmer]]></category>
		<category><![CDATA[PtX]]></category>
		<category><![CDATA[Rostock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Rostock / Deutschland) – Die Cytok GmbH hat beim Amtsgericht Rostock einen Insolvenzantrag gestellt. Nach Angaben des Geschäftsführers Klaus Schirmer sei es „leider nicht gelungen, rechtzeitig eine ausreichend belastbare Finanzierungsbasis [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Rostock / Deutschland) – </b>Die Cytok GmbH hat beim Amtsgericht Rostock einen Insolvenzantrag gestellt. Nach Angaben des Geschäftsführers Klaus Schirmer sei es „leider nicht gelungen, rechtzeitig eine ausreichend belastbare Finanzierungsbasis für die weitere Entwicklung des Unternehmens und Skalierung der Technologie aufzubauen“. Gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter prüfe man nun die Möglichkeiten, „die Technologie, das Know-how und bestehende Projekte zu erhalten und fortzuführen“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3><strong>Autarke Energieversorgung mit eMethan</strong></h3>
<p>Cytok wurde im Mai 2023 gegründet, um eine patentierte Power-to-Gas-Technologie im Markt zu etablieren. Ziel sei einer Mitteilung zufolge „eine weitgehend autarke, emissionsfreie Energieversorgung von Gebäuden und Quartieren auf Basis erneuerbarer Energien“. Dabei werde überschüssiger Strom aus erneuerbaren Quellen zunächst in Wasserstoff und dann in synthetisches Methan (eMethan) umgewandelt und gespeichert. Bei der späteren Energienutzung werde das benötigte CO2 zurückgewonnen und erneut verwendet. So entstehe ein geschlossener Kreislauf, der die Erdgasinfrastruktur nutze.</p>
<p>Die technische Machbarkeit wird seit 2020 in einer Referenzanlage am niedersächsischen Bernsteinsee bewiesen. Durch die Speicherung von PV-Überschüssen als eMethan könne dort der gesamte erzeugte Solarstrom für die lokale Strom- und Wärmeversorgung der angeschlossenen Hotelgebäude genutzt werden. Das japanische Unternehmen GPSS Engineering Inc. plane als Lizenznehmer ebenfalls eine Referenzanlage auf Basis der Containerlösung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3><b>Vorfinanzierung belastete die Entwicklung</b></h3>
<p>„Vor allem die notwendige Vorfinanzierung unserer Projekte hat uns extrem belastet, gleichzeitig verschoben sich geplante Umsätze durch Projektverzögerungen zuletzt massiv“, teilte Klaus Schirmer mit. Um die geschaffenen Werte zu erhalten und tragfähige Lösungen für die Zukunft zu finden, suche Cytok Investoren und strategische Partner (<a href="https://cytok.de/" target="_blank" rel="noopener">www.cytok.de</a>).<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Cytok-Referenzanlage für Power-to-Gas am Bernsteinsee in Niedersachsen mit Elektrolyseur und Methanisierung. © Cytok GmbH</p>
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		<item>
		<title>Fahrzeugbauer Quantron expandiert mit Hyperview nach China</title>
		<link>https://power-to-x.de/fahrzeugbauer-quantron-expandiert-mit-hyperview-nach-china/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 22:30:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[autonomes Fahren]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperview]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Quantron]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(München / Deutschland) – Der Fahrzeugbauer Quantron AG und das auf autonomes Fahren spezialisierte chinesische Unternehmen Hyperview gründen das Joint Venture „Quantron China“. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehe die neue [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/fahrzeugbauer-quantron-expandiert-mit-hyperview-nach-china/">Fahrzeugbauer Quantron expandiert mit Hyperview nach China</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(München / Deutschland) –</b> Der Fahrzeugbauer Quantron AG und das auf autonomes Fahren spezialisierte chinesische Unternehmen Hyperview gründen das Joint Venture „Quantron China“. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehe die neue Quantron „Gen2“-Nutzfahrzeugplattform für batterieelektrische und wasserstoffbetriebene Lkw und Busse. Der chinesische Großfabrikant Hon Hai Precision Industry (Foxconn) fungiere als industrieller Fertigungspartner.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div id="attachment_16810" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16810" class="wp-image-16810" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-Quantron-2-Contract-Signing_HyperView-Text-AB-900x675.jpg" alt="" width="349" height="262" /><p id="caption-attachment-16810" class="wp-caption-text">Andreas Haller (Quantron) und Feilong Liu (Hyperview) gründen Quantron China. © Andreas Haller Holding GmbH</p></div>
<p>Die erste öffentliche Präsentation eines Fahrzeugs sei für das erste Halbjahr 2027 geplant. Noch bis Ende 2026 wollen die Unternehmen allerdings schon 100 Fahrzeuge bei europäischen Kunden unter realen Einsatzbedingungen testen. Hyperview habe bereits eine hohe dreistellige Anzahl wasserstoffbetriebener Nutzfahrzeuge ausgeliefert, vor allem in China. Fahrzeuge seien zudem in Saudi-Arabien im Einsatz. Quantron habe ebenfalls bereits eine dreistellige Anzahl emissionsfreier Fahrzeuge und Systeme auf den Markt gebracht und verfüge über Projekte in Europa und im Nahen Osten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Andreas Haller hatte die Quantron AG im Juli 2019 als Spin-off der Haller GmbH &amp; Co. KG. gegründet. Die Andreas Haller Holding GmbH übernahm im April 2025 die seinerzeit dann insolvente Quantron AG (<a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-16-17/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>). Im Januar dieses Jahres hatte die Haller Group ihre Aktivitäten für Zero-Emission-Lösungen unter einem Dach gebündelt. Ziel sei es, sich als Weltmarktführer für Fleet-Transformation-as-a-Service (FTaaS) zu etablieren, hieß es seinerzeit. Dazu gehörten Leasing- und Servicekonzepte, was Flottenbetreibern Investitionskosten spart.</p>
<p>Durch die Integration von Quantron und die Übernahme der Pepper Motion GmbH, Entwickler von modularen Umrüst-Kits auf emmisionsfreie Antriebe für bestehende Bus- und Nutzfahrzeugflotten, erweiterte die Haller Group ihr Portfolio um das Angebot neuer wasserstoff- und batterieelektrischer Nutzfahrzeuge sowie die Umrüstung bestehender Flotten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Quantron sucht neue neue Märkte für seine Flotte schwerer und mittelschwerer Fahrzeuge. © Andreas Haller Holding GmbH</p>
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			</item>
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		<title>Staaten unterzeichnen weitere Absichtserklärung für Wasserstoffkorridor SoutH2</title>
		<link>https://power-to-x.de/staaten-unterzeichnen-weitere-absichtserklaerung-fuer-wasserstoffkorridor-south2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 08:10:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Algier]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[SoutH2]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoffkorridor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Algier / Algerien) – Vertreter der Energieministerien Deutschlands, Algeriens, Österreichs, Italiens und Tunesiens haben sich in Algier auf der zweiten Ministerkonferenz über die Fortschritte beim Südlichen Wasserstoffkorridor (SoutH2) ausgetauscht. Dabei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/staaten-unterzeichnen-weitere-absichtserklaerung-fuer-wasserstoffkorridor-south2/">Staaten unterzeichnen weitere Absichtserklärung für Wasserstoffkorridor SoutH2</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Algier / Algerien) –</b><b> </b>Vertreter der Energieministerien Deutschlands, Algeriens, Österreichs, Italiens und Tunesiens haben sich in Algier auf der zweiten Ministerkonferenz über die Fortschritte beim Südlichen Wasserstoffkorridor (SoutH2) ausgetauscht. Dabei wurde im Beisein mehrerer Dutzend Vertreter aus Wirtschaft und Industrie erneut eine gemeinsame Absichtserklärung zur „Stärkung der regionalen und euro-mediterranen Zusammenarbeit im Bereich des grünen Wasserstoffs“ unterzeichnet.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es ist nicht die erste Bekundung diese Art. Bereits im Januar 2025 auf der ersten Ministerkonferenz gab es ebenfalls eine Absichtserklärung. Die auf europäischer Seite beteiligten Länder hatten sich überdies  im Juni 2024 auf „SoutH2“ verständigt, die Energieminister schon im Mai 2023 (<a href="https://power-to-x.de/fuenf-staaten-bringen-wasserstoffkorridor-south2-auf-kurs/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
<div id="attachment_16799" style="width: 314px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16799" class="wp-image-16799" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-SoutH2-Text-AB-502x675.jpg" alt="" width="304" height="409" /><p id="caption-attachment-16799" class="wp-caption-text">SoutH2 soll einst grünen Wasserstoff vom afrikanischen Kontinent nach Europa bringen. © SoutH2</p></div>
<p>Kern des Vorhabens: In Algerien und Tunesien soll Wasserstoff mittels Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in einer jährlichen Größenordnung von vier Millionen Tonnen über eine rund 3.300 Kilometer lange – teils bereits für Erdgas genutzte – Pipeline nach Italien, Österreich und Deutschland transportiert werden. Die neuerliche Bekräftigung, dass man in Sachen grüner Wasserstoff zusammenarbeiten wolle, solle alle an der Entwicklung von SoutH2 Beteiligte weiter stärken. Dazu gehören unter anderem Fernleitungsnetzbetreiber, nationale Regulierungsbehörden, Finanzinstitutionen sowie Produzenten, Abnehmer und andere, die zur Umsetzung dieser Initiative beitragen</p>
<h3><strong>Eigenes UNIDO-Sekretariat geplant</strong></h3>
<p>Künftig solle „ein regelmäßiger Dialog zwischen den Partnerländern“ eingerichtet werden, um die Voraussetzungen für einen „wettbewerbsfähigen, nachhaltigen und integrierten Wasserstoffsektor zu schaffen“. Geplant ist zudem ein eigenes Sekretariat bei der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO). Dieses solle zur Unterstützung der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit und der Einbindung des Privatsektors dienen, um günstige Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Südlichen Wasserstoffkorridors zu schaffen.</p>
<p>Gesprächsthema war einer Mitteilung zufolge auch die Entwicklung der „Algeria to Europe Hydrogen Alliance“ (ALTEH2A). Ziel sei es, die Produktion von grünem Wasserstoff in Algerien auszubauen und zur Versorgung des europäischen Marktes beizutragen. Dazu gibt es bereits seit Oktober 2024 eine Absichtserklärung zwischen den Ferngasnetzbetreibern Sonatrach (Algerien), Sonelgaz (Algerien), VNG AG (Deutschland), Snam S.p.A. (Italien), SeaCorridor S.r.l. (Italien) und der Verbund Green Hydrogen GmbH (Österreich).</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Minister und Beauftragte aus den fünf am Südlichen Wasserstoffkorridor beteiligten Ländern haben eine weitere Absichtserklärung unterzeichnet. © SoutH2</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit Wasserstoff betriebener Stapler nimmt im Hafen von Rotterdam den Betrieb auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 07:37:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Containerstapler]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Hyster Yale]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Rotterdam / Niederlande) – Der US-Hersteller von Flurförderzeugen Hyster-Yale Materials Handling, Inc. liefert über seine Europa-Dependance einen mit Wasserstoff betriebenen Containerstapler an die Rotterdam Shortsea Terminals (RST) in den Niederlanden. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Rotterdam / Niederlande) –</b><b> </b>Der US-Hersteller von Flurförderzeugen Hyster-Yale Materials Handling, Inc. liefert über seine Europa-Dependance einen mit Wasserstoff betriebenen Containerstapler an die Rotterdam Shortsea Terminals (RST) in den Niederlanden. Dies sei „Teil einer gemeinsamen Initiative zur Untersuchung der Rolle von Wasserstoff in der Zukunft der Dekarbonisierung von Hafen und Logistik“, erklärten die Unternehmen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div id="attachment_16794" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16794" class="wp-image-16794" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-Hyster-2-rst-hfc-reachstacker-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-16794" class="wp-caption-text">Der ReachStacker in Rotterdamer Hafen wird von der Provinz Südholland und dem Just Transition Fund (JTF) der EU gefördert. © Hyster-Yale Materials Handling, Inc. / Jennifer Meyers</p></div>
<p>Der Hyster „RSJ46-33XDH/62 ReachStacker“ unterstütze den Betrieb im größten Schifffahrtsknotenpunkt Europas, wo hauptsächlich 45-Fuß-Container, einschließlich offener Container, abgefertigt würden. Um die Anforderungen zu erfüllen, sei das Gerät mit einem spezialisierten 45-Fuß-Spreader ausgestattet und werde von einem 60-Kilowatt-Brennstoffzellenmotor des Herstellers Nuvera, Teil der Hyster-Gruppe, angetrieben. Der damit erzeugte Strom werde in einer 130-Kilowattstunden-Lithium-Ionen-Batterie gespeichert.</p>
<p>„Wasserstofftechnologie hat das Potenzial, eine wichtige Rolle in Anwendungen zu spielen, bei denen Geräte mit Null Emissionen die für intensive Containerhandhabung erforderlichen Leistung und Betriebszeiten verbinden müssen“, sagt Lucien Robroek, Präsident von Global Big Trucks bei Hyster. Für die Rotterdamer Wasserstoff-Hafenlogistik haben sich mehrere Firmen zusammengeschlossen. Man wolle zeigen, wie Wasserstoff effektiv unabhängig vom Stromnetz in Logistik- und Industrieprozesse integriert werden könne.</p>
<h3><b>Förderung auch durch Schulungen</b></h3>
<p>Der ReachStacker wurde von Hyster und dem lokal autorisierten Hyster-Händler Heffiq im Rahmen eines fünfjährigen Innovationsprojekts geliefert, das von der Provinz Südholland und dem Just Transition Fund (JTF) der EU gefördert wird. In diesem Rahmen werden überdies Mitarbeiter und Logistikfachkräfte für den Einsatz von Wasserstoff geschult.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zum Konsortium gehören neben Rotterdam Shortsea Terminals und Hyster auch der Kraftstoffhändler und Tankstellenbetreiber Berkman Energie Services, der Anbieter von Beratungen und Schulungen für die maritime Industrie STC Next sowie die Plattform für Spezialausrüstung Harbour Hub.</p>
<div id="attachment_16695" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16695" class="wp-image-16695" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w39-Hyster-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-16695" class="wp-caption-text">Hyster und Briggs Equipment UK haben dem Hafen Tilbury jüngst ebenfalls einen mit Brennstoffzellen betriebenen Containerstapler übergeben. © Forth Ports Ltd.</p></div>
<p>Jüngst hatte Hyster Londons wichtigstem Hafen Tilbury gemeinsam mit Briggs Equipment UK einen mit Brennstoffzellen betriebenen Containerstapler übergeben. Die technischen Daten – 60 Kilowatt leistender Motor von Nuvera Fuel Cells nebst 130-Kilowattstunden-Batterie – entsprechen dem Arbeitsgerät in Rotterdam (<a href="https://power-to-x.de/hafen-von-tilbury-bekommt-mit-brennstoffzellen-betriebenen-containerstapler/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Der Containerstapler „Hyster RSJ46-33XDH/62 ReachStacker“ wird nun auch im Hafen von Rotterdam eingesetzt. © Hyster-Yale Materials Handling, Inc.</p>
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		<title>Fraunhofer IFAM baut in Dresden ein Zentrum für Elektrolysetechnologien</title>
		<link>https://power-to-x.de/fraunhofer-ifam-baut-in-dresden-ein-zentrum-fuer-elektrolysetechnologien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 06:53:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung & Technik]]></category>
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		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Prototypenzentrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Dresden / Deutschland) – Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM startet in Dresden den Bau eines neuen Prototypenzentrums. Damit wolle man die Voraussetzungen schaffen, um Elektroden für die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Dresden / Deutschland) –</b> Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM startet in Dresden den Bau eines neuen Prototypenzentrums. Damit wolle man die Voraussetzungen schaffen, um Elektroden für die alkalische Wasserelektrolyse (AEL/AEM) im industriell relevanten Maßstab zu fertigen, weiterzuentwickeln und anwendungsnah zu erproben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3><b>Lücke zwischen Theorie und Praxis schließen</b></h3>
<p>Das Zentrum ermögliche es, die Lücke zwischen Forschung und industrieller Anwendung für neue Elektrodenkonzepte zu schließen. Damit schaffe man eine durchgängige Infrastruktur von der Fertigung großformatiger Elektroden über deren Integration in Elektrolysezellen bis hin zur Erprobung unter praxisnahen Bedingungen.</p>
<p>Den Planungen zufolge entstehe eine Nutzfläche von rund 462 Quadratmetern, davon etwa 369 Quadratmeter Laborfläche, die unmittelbar mit den vorhandenen Labor- und Technikumsflächen verbunden seien. Vorgesehen seien unter anderem Anlagen für Beschichtungs- und Wärmebehandlungsprozesse. Prüfstände mit bis zu 40 Kilowatt Elektrolyseleistung sollen es ermöglichen, „Betriebseigenschaften und Langzeitstabilität von Elektroden im Quadratmetermaßstab zu untersuchen“, so die Wissenschaftler.</p>
<p>„Wir können damit unsere Entwicklungen konsequent vom Werkstoff und der Elektrode bis in industriell relevante Dimensionen überführen“, sagt Thomas Weißgärber, Institutsleiter des Dresdener Fraunhofer IFAM. „Damit schlagen wir eine wichtige Brücke zwischen Forschung und Anwendung und stärken zugleich den Forschungsstandort Dresden im Bereich der Wasserstofftechnologien.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Neubau und die Erstausstattung des Prototypenzentrums würden durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie durch das Bundesland Sachsen finanziert. Die Investitionssumme wurde nicht genannt. Die Fertigstellung ist für Sommer 2028 vorgesehen.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Visualisierung des Prototypenzentrums für Elektrolysetechnologien am Fraunhofer IFAM Dresden. © IFAM / Heinlewischer</p>
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