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	<title>Projekte Archive - Power-to-X</title>
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	<description>Informationen zur Energiewende</description>
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	<title>Projekte Archive - Power-to-X</title>
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		<title>Dondel startet Projekt zur Herstellung von eSAF mit einer Kapazität von 100.000 Tonnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 14:09:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(Xinjiang / China) – Das chinesische High-Tech-Unternehmen Yantai Dongde Hydrogen Energy Technology Co., Ltd. (Dondel) startet den Bau einer Fabrik zur Herstellung von nachhaltigem Flugkraftstoff (eSAF). Standort ist Yiwu in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Xinjiang / China) – </b>Das chinesische High-Tech-Unternehmen Yantai Dongde Hydrogen Energy Technology Co., Ltd. (Dondel) startet den Bau einer Fabrik zur Herstellung von nachhaltigem Flugkraftstoff (eSAF). Standort ist Yiwu in der Provinz Xinjiang im Nordwesten Chinas. Mit einer Gesamtinvestition von elf Milliarden Yuan (1,5 Milliarden Euro) sollen im Endausbau Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von zwei Gigawatt sowie eine Produktionslinie für grünen Wasserstoff mit einer Jahreskapazität von 50.000 Tonnen errichtet werden. Der eSAF-Output soll 100.000 Tonnen pro Jahr erreichen.</p>
<div id="attachment_16861" style="width: 404px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16861" class="wp-image-16861" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w42-Dondel-2-B.jpg" alt="" width="394" height="125" /><p id="caption-attachment-16861" class="wp-caption-text">Dondel ist seit 2018 im Wasserstoff-Geschäft und hat auch zahlreiches Equipment für die Branche entwickelt. © Yantai Dongde Hydrogen Energy Technology Co., Ltd. (Dondel)</p></div>
<p>Laut Xie Menghao, Geschäftsführer von Dondel Energy, wurde im August eine 1.000-Tonnen-Pilotanlage in Meishan, Sichuan, zertifiziert. Eine skalierte Anlage mit 10.000 Tonnen sei im September in Ordos, Innere Mongolei, in Betrieb genommen worden. Darauf aufbauend folge das Vorhaben in Yiwu einem dreistufigen Skalierungspfad bis hin zu Hunderttausend Tonnen.</p>
<p>Dondel ist eigenen Angaben zufolge seit 2018 im Wasserstoffsektor tätig und decke heute mit Ingenieur-, Bau- und Dienstleistungen die gesamte Wertschöpfungskette von Produktion, Speicherung, Transport, Betankung und Anwendung ab. Zu den Kunden zählten Unternehmen der Branchen Wasserstoff, Petrochemie, Stromerzeugung, Stahl, Transport sowie Luft- und Raumfahrt.</p>
<h3><b>Hersteller für Wasserstoff-Technologie</b></h3>
<p>Technologisch habe Dondel im Bereich der Kompressoren vier Produktlinien entwickelt: Membrankompressoren, flüssigkeitsgetriebene Kompressoren, mit ionischer Flüssigkeit abgedichtete Kompressoren und Kolbenkompressoren. Hinzu kommen Wasserstoffpumpen, etwa eine Kolbenpumpe für verflüssigte Gase wie Wasserstoff, Stickstoff und Sauerstoff.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Im Bereich der Endverbraucherprodukte nennt Dondel die „Power Max Super Hydrogen Station“, die „ultraschnelles“ Betanken sowohl mit gasförmigem als auch flüssigem Wasserstoff ermögliche; außerdem ein „Integrated Hydrogen Production and Refueling System“, das Wasserstofferzeugung, -speicherung, -verdichtung und -abgabe in einer einzigen Einheit kombiniere. Hinzu komme eine „Quick Fill“-Flüssigwasserstoff-Tankstelle mit einer Grundfläche von weniger als 20 Quadratmetern und einer vollständigen Betankung in unter drei Minuten sowie ein Erdgas-Wasserstoff-Mischsystem für Mischungsverhältnis von drei bis 30 Prozent.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Rendering: Die von Dondel entwickelte „Power Max Super Hydrogen Station“ erlaubt Tanken sowohl mit gasförmigem als auch flüssigem Wasserstoff; ergänzend gibt es Offgrid-Schnelllader mit 480 kW für reine batterieelektrische Fahrzeuge. © Yantai Dongde Hydrogen Energy Technology Co., Ltd. (Dondel)</p>
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		<title>Arcadia schließt Verträge mit Plug Power und Uniper für dänische eFuel-Fabrik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 07:50:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Vordingborg / Dänemark) – Die Plug Power Inc. und der Entwickler von Power-to-X-Anlagen Arcadia eFuels ApS haben einen Vertrag zur Lieferung von „GenEco“-Elektrolyseuren mit einer Leistung von 280 Megawatt (MW) [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Vordingborg / Dänemark) – </b>Die Plug Power Inc. und der Entwickler von Power-to-X-Anlagen Arcadia eFuels ApS haben einen Vertrag zur Lieferung von „GenEco“-Elektrolyseuren mit einer Leistung von 280 Megawatt (MW) unterzeichnet. Die Technik soll in der „Endor“ genannte neuen Fabrik für synthetische Kraftstoffe (eSAF) eingesetzt werden.</p>
<div id="attachment_16775" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16775" class="wp-image-16775" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-Arcadia-3-fuel-plant-Hitachi-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="242" /><p id="caption-attachment-16775" class="wp-caption-text">Rendering der Endor-Anlagen im Hafen von Vordingborg an der dänischen Südküste. An dem Vorhaben ist Hitachi Energy als Consulting-Partner beteiligt. © Hitachi Energy</p></div>
<p>Das Projekt von Arcadia eFuels und befindet sich an der dänischen Küste, etwa 100 Kilometer südlich von Kopenhagen, im Hafen von Vordingborg. Dort steht auch die Europa-Zentrale des texanischen Unternehmens. Nach der Fertigstellung werde Strom aus erneuerbaren Quellen genutzt, um täglich rund 110 Tonnen grünen Wasserstoff zu produzieren. Arcadia eFuels werde den Energieträger mit abgeschiedenem Kohlendioxid kombinieren, um Treibstoff für Flugzeuge herzustellen.</p>
<p>Die strategische Partnerschaft umfasse auch weitere eSAF-Projekte mit einer potenziellen Elektrolyseurleistung von kumuliert mehr als einem Gigawatt. „Die Unterzeichnung des Endor-Vertrages zusammen mit einer strategischen Kooperationsvereinbarung positioniert Plug nicht nur als Elektrolyseur-Lieferanten für das Vorzeigeprojekt, sondern auch als deren bevorzugten Partner für eine ganze Reihe von eSAF-Entwicklungen in Europa und Nord- und Südamerika“, sagt José Luis Crespo, Präsident und Chief Executive Officer von Plug. Europa bleibe „unser aktivster Markt für Elektrolyseure“ und eSAF sei eines „der am schnellsten wachsenden Nachfragesegmente“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3><b>EU schafft Quoten für nachhaltigen Flugtreibstoff</b></h3>
<p>Die ReFuelEU-Aviation-Verordnung der EU sieht vor, dass künftig herkömmlichen Flugtreibstoffen zunehmende Quoten an nachhaltigem Kraftstoff an europäischen Flughäfen beigemischt werden müssen. „Nachhaltiger Flugkraftstoff aus erneuerbarem Wasserstoff und abgeschiedenem CO2 ist der Schlüssel, um die Dekarbonisierungsziele der Luftfahrt zu erreichen“, sagt Amy Hebert, Geschäftsführerin von Arcadia eFuels.</p>
<div id="attachment_16774" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16774" class="wp-image-16774" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-Arcadia-2-Uniper-B.jpeg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-16774" class="wp-caption-text">Die Unterzeichnung des Liefervertrages zwischen Uniper und Arcadia in Düsseldorf (v.l.): Anette Galskjøt (Generalkonsulin Dänemarks), Michael Lewis (CEO Uniper), Amy Hebert (CEO Arcadia eFuels), Mona Neubaur (Wirtschaftsministerin Nordrhein-Westfalen). © Uniper SE / Mark Hermenau</p></div>
<p>Nur wenige Tage zuvor hatten Uniper SE und Arcadia eFuels eine Abnahmevereinbarung für synthetischen Kraftstoff unterzeichnet. Demnach ordert der Düsseldorfer Energiekonzern jährlich 40.000 Tonnen eSAF aus dem Endor-Projekt. Dies schaffe für Arcadia „die notwendige Planungssicherheit, um den Bau und die Inbetriebnahme“ voranzutreiben. Das vertraglich vereinbarte Volumen entspreche dem Bedarf von rund 1.000 Flügen zwischen Düsseldorf und Abu Dhabi pro Jahr.</p>
<p>Die Plug-Lieferungen sollen beginnen, sobald das Projekt freigegeben sei. Auch der Lieferbeginn an Uniper hänge unter anderem von der Endor-Fertigstellung ab. Den Angaben zufolge nähere sich das Projekt einer endgültigen Investitionsentscheidung. Danach solle die Anlage „Anfang der 2030er-Jahre“ den Betrieb aufnehmen.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Im Mai 2024 schloss Arcadia eFuels offiziell die FEED-Studie für Endor ab. Schon seit November 2022 arbeitete das Team daran mit Technip Energies und Hitachi Energy. Auch Plug Power und Veolia, das Wasseraufbereitungslösungen bereitstellt, waren zu der Zeit schon mit im Boot, ebenso Topsoe und Sasol. © Arcadia eFuels</p>
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		<title>Start für Wasserstoffprojekt auf der Nyeri Hill Farm in Kenia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 07:40:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(Nyeri / Kenia) – Auf der Nyeri Hill Farm in Kenia wurde der Grundstein für das Green Hydrogen Innovations Centre (GHIC) gelegt. Dort werde mithilfe einer von der Soventix GmbH [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/start-fuer-wasserstoffprojekt-auf-der-nyeri-hill-farm-in-kenia/">Start für Wasserstoffprojekt auf der Nyeri Hill Farm in Kenia</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Nyeri / Kenia) –</b><b> </b>Auf der Nyeri Hill Farm in Kenia wurde der Grundstein für das Green Hydrogen Innovations Centre (GHIC) gelegt. Dort werde mithilfe einer von der Soventix GmbH errichteten Photovoltaikanlage Strom erzeugt und mit der von der Enapter GmbH bereitgestellten Elektrolysetechnologie grüner Wasserstoff produziert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div id="attachment_16769" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16769" class="wp-image-16769" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-Kenia-2-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-16769" class="wp-caption-text">Grundsteinlegung für das Green Hydrogen Innovations Centre (GHIC) auf der Nyeri Hill Farm in Kenia. © Soventix GmbH / LinkedIn / Screenshot</p></div>
<p>Im Rahmen des „Agriculture and Health“-Projekts würden dann jährlich etwa 56,8 Tonnen grünes Ammoniak für Dünger sowie vier Millionen Liter Sauerstoff für medizinische Zwecke hergestellt. An dem Vorhaben sind neben Soventix und Enapter auch PT MBR Global Indonesia (Wasserstoff-Infrastruktur), Nium Ltd. (Ammoniak-Equipment), CapsHydrogen Energy Ltd. (lokale Projektkoordination), die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ Kenia) und die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO Kenia) beteiligt. Das Projekt wurde im Februar dieses Jahres in Österreich ins Leben gerufen und läuft bis Oktober 2028. Zu den Financiers gehören unter anderem auch die Starkmacher Impact GmbH und GET.invest Finance Catalyst.</p>
<div id="attachment_16770" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16770" class="wp-image-16770" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-Kenia-3-Text-AB-1080x659.jpg" alt="" width="350" height="214" /><p id="caption-attachment-16770" class="wp-caption-text">Kick-off-Meeting mit internationalen Unterstützern für das kenianische Green Hydrogen Innovation Centre im Februar 2026 in Österreich am UNIDO-Hauptsitz in Wien. © Nyeri Hill Farm</p></div>
<p>Die Nyeri Hill Farm liegt auf 1.700 bis 2.000 Metern Höhe zwischen dem Mount Kenya und der Aberdare Range, etwa drei Autostunden nördlich von Nairobi. Sie ist den Angaben zufolge eine der ältesten und mit rund 1.200 Hektar größten Kaffeeplantagen des Landes, baut außerdem Tee an, betreibt Viehzucht, Gartenbau und Forstwirtschaft. Sie wurde 1904 von Missionaren gegründet und gehört zur katholischen Erzdiözese Nyeri. Die Erträge unterstützen die soziale Arbeit der Kirche, darunter Schulen, Ausbildungsstätten und ein Krankenhaus nahe der Plantage (<a href="https://power-to-x.de/kaffeeplantage-in-kenia-produziert-mit-gruenem-wasserstoff-duenger-fuer-den-eigenverbrauch/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Auf der Nyeri Hill Farm wird künftig mittels Wasserstoff auch Ammoniak für den Eigenbedarf an Düngemitteln hergestellt. © Nyeri Hill Farm</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/start-fuer-wasserstoffprojekt-auf-der-nyeri-hill-farm-in-kenia/">Start für Wasserstoffprojekt auf der Nyeri Hill Farm in Kenia</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Abo Energy will in Oulu bis zu 600 Megawatt Elektrolyseleistung aufbauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 07:16:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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		<category><![CDATA[Kooperationsvereinbarung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Oulu / Finnland) – Die Stadt Oulu und Abo Energy Suomi Oy haben eine Kooperationsvereinbarung für das Wasserstoffprojekt in Pyyryväinen unterzeichnet. Dies schaffe den Angaben zufolge „einen Rahmen für die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Oulu / Finnland) –</b><b> </b>Die Stadt Oulu und Abo Energy Suomi Oy haben eine Kooperationsvereinbarung für das Wasserstoffprojekt in Pyyryväinen unterzeichnet. Dies schaffe den Angaben zufolge „einen Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien in Projektentwicklung, Flächennutzungsplanung und Genehmigungen“. Im Endausbau könnte in mehreren Stufen eine Elektrolyseleistung von 600 Megawatt installiert werden.</p>
<div id="attachment_13538" style="width: 354px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13538" class="wp-image-13538" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-Oulu-4-Planungskarte-Grossraeumig-Text-AB-675x675.jpg" alt="" width="344" height="344" /><p id="caption-attachment-13538" class="wp-caption-text">Planungskarte von Standorten für Wasserstoffprojekte in Oulu (Stand 2025). © Stadtverwaltung Oulu</p></div>
<p>Neben der Wasserstoffproduktion bewertet das finnische Tochterunternehmen der Wiesbadener ABO Energy GmbH die Möglichkeiten zur Herstellung von synthetischem Methanol und nachhaltigem Flugkraftstoff (eSAF) in der Küstenstadt am Bottnischen Meerbusen. Die durch den Produktionsprozess erzeugte Abwärme solle im lokalen Fernwärmenetz genutzt werden. Die jetzt getroffene Vereinbarung fußt auf Absprachen aus dem Jahr 2025. Seinerzeit hieß es, die erste Phase der Wasserstoffproduktion könne etwa 2034 bis 2036 in Betrieb genommen werden.</p>
<div id="attachment_13539" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13539" class="wp-image-13539 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-Oulu-5-Gasgrid-Netz-A-1080x608.png" alt="" width="349" height="196" /><p id="caption-attachment-13539" class="wp-caption-text">Das von Gasgrid vorgesehene Pipeline-Netz soll entlang der Westküste des Landes entstehen. Die Karte zeigt ein Update, das Ende November 2024 veröffentlicht wurde. © Gasgrid Finland Oy</p></div>
<p>Die endgültige Investitionsentscheidung (FID) ist damit indes noch nicht gefallen. „Die Entwicklung grüner Wasserstoffprojekte erfordert eine starke Kombination aus Infrastruktur, Zugang zu erneuerbaren Energien und enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren. Wir freuen uns, das Potenzial dieses Projekts mit unseren Partnern weiter zu erkunden&#8220;, sagt unverbindlich Amanda Cardwell, Leiterin Projektentwicklung bei ABO Energy Suomi.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Oulu beherberge derzeit die größte Pipeline geplanter Projekte zur Herstellung von sauberem Wasserstoff in der Ostseeregion und arbeite gleichsam an einem „Masterplan“ für das Gebiet Pyyryväinen. „Unser Ziel ist es, die gesamte Wasserstoffwertschöpfungskette zu etablieren, von der Produktion über die Downstream-Verarbeitung bis hin zu Endanwendungen“, sagt Ari Alatossava, Bürgermeister von Oulu. Die langfristige Zusammenarbeit mit Abo Energy sei ein „wichtiger nächster Schritt nach vorn“.</p>
<h3><b>Aufbau wasserstoffbezogener Industrien</b></h3>
<p>Die Region sei das größte Gebiet für die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen. Die Stadt baue „systematisch eine Infrastruktur aus, um das Wachstum wasserstoffbezogener Industrien zu unterstützen“. Oulu verfügt über einen Tiefwasserhafen, der zum internationalen Transeuropäischen Verkehrsnetz (TEN-T) gehört, sowie über ein umfangreiches Eisenbahn- und Straßennetz. Auch die Universität von Oulu sei in den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft involviert.</p>
<p>Oulu hat in letzter Zeit (wie berichtet) bereits mit mehreren Firmen Kooperationsvereinbarungen für das Planungsgebiet Pyyryväinen getroffen. Würden sämtliche Plane umgesetzt, könnte dies Investitionen in Milliardenhöhe bedeuten. Zur Unterstützung der H2-Projekte arbeitet der staatliche finnische Gasnetzbetreiber Gasgrid Finland Oy am Aufbau einer Wasserstofftransportinfrastruktur, um die Produktionsstätten in Oulu mit dem übrigen Finnland und anderen europäischen Ländern, einschließlich Deutschland, zu verbinden. Auch die Anlage von Abo Energy würde nach Unternehmensangaben an das geplante nationale Wasserstoffnetz von Gasgrid angeschlossen, hieß es schon 2025 (<a href="https://power-to-x.de/oulu-erwartet-neuen-schwung-durch-wasserstoffwirtschaft/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
<h3><b>Abo Energy Deutschland in Restrukturierung</b></h3>
<p>Die Abo Energy GmbH beendete in Deutschland erstmals ein Geschäftsjahr mit Verlust und arbeitet an einer Restrukturierung. 2025 fiel ein Minus von 170 Millionen Euro an. Jüngst hatte Abo Energy einen Elektrolyseur nebst Wasserstofftankstelle in Hünfeld an Tyczka Hydrogen verkauft. Überdies gehen die ungarischen und polnischen Landesgesellschaften an den griechischen Energiekonzern PPC. Dazu gehört nach Unternehmensangaben eine Pipeline aus Projekten in der Entwicklung mit einer Gesamtleistung von rund zwei Gigawatt, fünf bereits in Betrieb befindliche Solarparks und ein weiterer Solarpark kurz vor Inbetriebnahme.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Allerdings habe dies laut Abo Energy keinen Einfluss auf die Entwicklung eines Sanierungs- und Finanzierungskonzepts. „Nach den Verkäufen unserer griechischen Tochtergesellschaft und eines Großteils der finnischen Windkraftpipeline ist der Verkauf der ungarischen und polnischen Tochtergesellschaften ein weiterer Schritt auf dem Weg, uns auf die Länder zu konzentrieren, in denen wir wirtschaftlich langfristig erfolgreich sein können“, sagte Geschäftsführer Karsten Schlageter Anfang August. Mit Kapitalgebern wurde im Juli eine Stillhaltevereinbarung bis 30. November 2026 verlängert.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Pyyryväinen ist derzeit ein nahezu unerschlossenes etwa 1.400 Hektar großes Gebiet neben dem Industriegebiet Välikylä und nahe der Autobahn 20. Die Gemeinde Oulu will die weniger als zehn Kilometer nordöstlich des Zentrums gelegene Region zu einem industriellen Cluster mit „grüner Transformation“ entwickeln. © Stadtverwaltung Oulu</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/abo-energy-will-in-oulu-bis-zu-600-megawatt-elektrolyseleistung-aufbauen/">Abo Energy will in Oulu bis zu 600 Megawatt Elektrolyseleistung aufbauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Industrie forciert den Einsatz von Wasserstoff-Lkw und baut Infrastruktur auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 06:33:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(Göteborg / Schweden) – Mit Wasserstoff betriebene Lkw sollen aus der Nische heraus kommen. Ein Konsortium namhafter Konzerne will die Kommerzialisierung wasserstoffbetriebener Mobilität beschleunigen und bis 2030 länderübergreifend ein Ökosystem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/industrie-forciert-den-einsatz-von-wasserstoff-lkw-und-baut-infrastruktur-auf/">Industrie forciert den Einsatz von Wasserstoff-Lkw und baut Infrastruktur auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Göteborg / Schweden) –</b><b> </b>Mit Wasserstoff betriebene Lkw sollen aus der Nische heraus kommen. Ein Konsortium namhafter Konzerne will die Kommerzialisierung wasserstoffbetriebener Mobilität beschleunigen und bis 2030 länderübergreifend ein Ökosystem entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit Fahrzeugen, Infrastruktur und Versorgung aufbauen, heißt es in einer Mitteilung der Volvo Group.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div id="attachment_16617" style="width: 363px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16617" class="wp-image-16617" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/09/w37-Volvo-2-B.jpeg" alt="" width="353" height="183" /><p id="caption-attachment-16617" class="wp-caption-text">Ein Konsortium will Wasserstoff-Lkw kommerzialisieren. © Volvo Group</p></div>
<p>Demnach wolle man „unterstützende politische Rahmenbedingungen, ein starkes OEM-Angebot sowie eine integrierte Wasserstoff-Lieferkette und -infrastruktur“ kombinieren. Zu den Aktivitäten gehörten die Errichtung von Wasserstofftankstationen entlang wichtiger strategischer Korridore in Europa, in Synchronisation mit den wasserstoffbetriebenen Lkw-Flotten sowie ein wettbewerbsfähiger Wasserstoffpreis. Dies ermögliche es Kunden, wasserstoffbetriebene Fahrzeuge wettbewerbsfähig zu betreiben.</p>
<p>Unterstützt werde das Vorhaben außer von Volvo auch von den Fahrzeugbauern Daimler Truck und Toyota Motor Corporation, dem Zulieferer Bosch, dem Industriegashersteller Air Liquide, Total Energies, dem Tankstellenbetreiber TEAL Mobility (ein Joint Venture von Air Liquide und Total Energies) sowie dem Lieferanten von Heizöl, Diesel, Pellets und Flüssiggas MB Energy. Details sollen während der Kongressmesse IAA Transportation in Hannover am 15. September bekannt gegeben werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Volvo und andere namhafte Vertreter der Industrie wollen die gesamten Wertschöpfungskette von Wasserstoff mit Fahrzeugen, Infrastruktur und Versorgung aufbauen und wasserstoffbetriebene Mobilität beschleunigen. © Volvo Group</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rebound entwickelt in Frankreich Anlage für 160.000 Tonnen nachhaltigen Flugkraftstoff</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 14:59:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Dünkirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Flugzeugtreibstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Rebound]]></category>
		<category><![CDATA[Safran]]></category>
		<category><![CDATA[Technip Energies]]></category>
		<category><![CDATA[Tereos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Dünkirchen / Frankreich) – Ein Konsortium aus Technip Energies, Airbus, Safran und Tereos will im Hafen von Dünkirchen, Frankreich, eine großtechnische Anlage zur Herstellung von nachhaltigem Flugzeugtreibstoff (Sustainable Aviation Fuel, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Dünkirchen / Frankreich) –</b><b> </b>Ein Konsortium aus Technip Energies, Airbus, Safran und Tereos will im Hafen von Dünkirchen, Frankreich, eine großtechnische Anlage zur Herstellung von nachhaltigem Flugzeugtreibstoff (Sustainable Aviation Fuel, eSAF) entwickeln. Das „Rebound“ genannten Joint Venture hat den Angaben zufolge eine Jahreskapazität von 160.000 Tonnen.</p>
<p>Unter den verfügbaren Produktionswegen entwickele sich „Alcohol-to-Jet“ zu einer skalierbaren und kostengünstigen Option, die Ethanol, das aus landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Rückständen hergestellt werde, in Drop-in-Flugkraftstoff umwandele, der mit herkömmlichem Kerosin gemischt und in bestehenden Motoren und Flugzeugen verwendet werden könne.</p>
<div id="attachment_16264" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16264" class="wp-image-16264" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/06/w25-Technip-2-3d-visual-rebound-jv-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-16264" class="wp-caption-text">Grafische Darstellung des Vorhabens von Rebound im Hafen von Dünkirchen. © Technip Energies</p></div>
<p>Laut Vereinbarung verpflichten sich die Unternehmen zur Finanzierung der Entwicklungsphase und technischer Studien, die für eine endgültige Investitionsentscheidung (FID) erforderlich sind. In der Projektentwicklungsphase fungiere Technip Energies als leitender Entwickler und Ingenieurdienstleister. Das Unternehmen habe im Hafen von Dünkirchen bereits ein logistisch für Rohstofftransport und Produktion geeignetes Industriegelände für Rebound gesichert. Der Entwicklungsprozess umfasse die Auswahl des Technologie-Lizenznehmers, Genehmigungen, den Start von Pre-FEED (Front-End Engineering Design) und FEED-Aktivitäten, die Rohstoffversorgung und SAF-Emissionsvereinbarungen sowie die Sicherung der Finanzierung für den Bau<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3><b>Start in der zweiten Jahreshälfte</b></h3>
<p>Airbus und Safran schließen sich als Industriepartner und Abnehmer an. Tereos, eine französische landwirtschaftliche Genossenschaft, werde das Ethanol beschaffen und liefern. Die vier Partner deckten die gesamte Wertschöpfungskette von der Rohstoffversorgung bis zur Endnutzung in der Luftfahrt ab. Die Gründung des Joint Ventures solle in der zweiten Jahreshälfte unter Dach und Fach sein.</p>
<p>E-SAF gilt weithin als der wichtigste Hebel zur Dekarbonisierung der Luftfahrt. Nach einer EU-Verordnung muss dessen Anteil am Flugtreibstoff bis 2050 auf 70 Prozent steigen. Aktuell gilt eine Quote von zwei Prozent, 2030 sind es sechs Prozent. Nach Berechnungen von CENA, dem Luftverkehr-Kompetenzzentrum für Klima- und Lärmschutz der Hessen Trade &amp; Invest GmbH, sind für das Jahr 2030 in der EU bisher weniger als 0,5 Millionen Tonnen SAF durch Abnahmevereinbarungen gesichert – deutlich zu wenig, um die für 2030 vorgeschriebene SAF-Quote von 3,1 Millionen Tonnen zu erfüllen, so die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des hessischen Wirtschaftsministeriums.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div id="attachment_14144" style="width: 198px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14144" class="wp-image-14144" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/08/w30-SAF-3-Cena-outlook-Titel-Text-AB-475x675.jpg" alt="" width="188" height="267" /><p id="caption-attachment-14144" class="wp-caption-text">Der CENA SAF-Outlook bis 2030. © CENA / Hessen Trade &amp; Invest GmbH</p></div>
<p>Der Großteil der vereinbarten SAF-Abnahmemengen beziehe sich auf Bio-SAF, während verbindliche Verträge für eSAF bislang kaum existierten. Dies sei auch auf die hohen Herstellungskosten zurückzuführen: Eine Tonne zu produzieren koste rund 7.695 Euro – fast zehnmal so viel wie der Preis einer Tonne fossilen Kerosins, so die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA). Zu den größten Abnehmern von SAF in Europa gehörten demnach Air France-KLM, die DHL Group und die International Airlines Group (IAG). Sie tankten im Jahr 2023 jeweils zwischen 50.000 und 90.000 Tonnen. Der Anteil von SAF am gesamten Treibstoffverbrauch der Airlines habe bei 3,27 Prozent bei der DHL Group, 1,12 Prozent bei Air France-KLM und 0,65 Prozent bei IAG gelegen.</p>
<p><b>Den <a href="https://power-to-x.de/saf-monitor-weltweit-265-projekte-fuer-nachhaltigen-flugkraftstoff/" target="_blank" rel="noopener">„CENA SAF-Outlook 2025-2030 – Mengen, Methoden und Märkte für nachhaltige Flugtreibstoffe“</a> gibt es kostenfrei als PDF (32 Seiten).</b></p>
<p><b>Foto oben</b><br />
E-SAF gilt als der wichtigste Hebel zur Dekarbonisierung der Luftfahrt. Nach einer EU-Verordnung muss dessen Anteil am Flugtreibstoff bis 2050 auf 70 Prozent steigen. © Fraport AG Frankfurt Airport Services</p>
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			</item>
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		<title>Power2X baut 20-MW-Anlage für grünen Wasserstoff in den Niederlanden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 22:30:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Djewels]]></category>
		<category><![CDATA[H2]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Power2X]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoffprojekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Delfzijl / Niederlande) – Die niederländische Power2X Corp. hat die endgültige Investitionsentscheidung zur Durchführung ihres „Djewels“-Wasserstoffprojekts getroffen. Die Anlage mit einer Leistung von 20 Megawatt entsteht in Delfzijl in der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Delfzijl / Niederlande) –</b><b> </b>Die niederländische Power2X Corp. hat die endgültige Investitionsentscheidung zur Durchführung ihres „Djewels“-Wasserstoffprojekts getroffen. Die Anlage mit einer Leistung von 20 Megawatt entsteht in Delfzijl in der Provinz Groningen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div id="attachment_16201" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16201" class="wp-image-16201" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w23-Power2X-2-djewels-delfzijl-Text-AB-1043x675.jpg" alt="" width="351" height="227" /><p id="caption-attachment-16201" class="wp-caption-text">Die Power2X Corp. hat die Investitionsentscheidung zur Durchführung ihres „Djewels“-Wasserstoffprojekts getroffen. © John Cockeril Hydrogen</p></div>
<p>Rely, ein Joint Venture von Technip Energies und John Cockerill, wird für die Planung, Beschaffung und den Bau (EPC) der Anlage verantwortlich sein. John Cockerill liefert auch den Druck-Alkali-Elektrolyseur. Der Ertrag wird auf jährlich etwa 2.000 Tonnen grünen Wasserstoff beziffert, der an Industriekunden in der Region geliefert werde. Das Projekt erhält Unterstützung von der Provinz Groningen, Waddenfonds, der Europäischen Union über die Clean Hydrogen Partnership und dem Ministerium für Klima und grünes Wachstum (KGG).<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Power2X hatte im Frühjahr 2026 das Projekt mit der Übernahme des niederländischen Chemikalienhersteller HyCC B.V. akquiriert, ein Joint Venture zwischen der Green Investment Group von Macquarie und dem niederländischen Chemieunternehmen Nobian, das 2021 aus der Chemiesparte von Akzo Nobel hervorging. HyCC hatte das Projekt maßgeblich entwickelt. Die Anlage im Chemiepark Delfzijl (CPD) ist direkt mit dem Nobian-Industriekomplex verbunden. Nobian war während der Entwicklungsphase ebenfalls daran beteiligt und bleibt ein strategischer Partner. Die Inbetriebnahmen ist für 2028 geplant.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Rendering der 20-Megawatt-Elektrolyse in Delfzij von Power2X. © John Cockerill Hydrogen</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bayern unterstützt Onyx Power beim Bau eines wasserstofffähigen Gasturbinenkraftwerks</title>
		<link>https://power-to-x.de/bayern-unterstuetzt-onyx-power-beim-bau-eines-wasserstofffaehigen-gasturbinenkraftwerks/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 22:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Dampfturbinenkraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[GuD]]></category>
		<category><![CDATA[H2-ready]]></category>
		<category><![CDATA[Onyx Power]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Zolling]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Zolling / Deutschland) – Die bayerische Landesregierung unterstützt die Pläne des Kraftwerksbetreibers Onyx Power, in Zolling (Landkreis Freising) ein H2-ready Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) zu errichten. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Zolling / Deutschland) –</b><b> </b>Die bayerische Landesregierung unterstützt die Pläne des Kraftwerksbetreibers Onyx Power, in Zolling (Landkreis Freising) ein H2-ready Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) zu errichten. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Onyx-Kraftwerksleiter Roman Ritter haben dies nun in einer gemeinsame Absichtserklärung festgehalten. Worin konkret die „Unterstützung“ liege, wurde allerdings nicht gesagt.</p>
<div id="attachment_16170" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16170" class="wp-image-16170" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w22-Onyx-2-Bayern-Text-AB-752x675.jpg" alt="" width="300" height="269" /><p id="caption-attachment-16170" class="wp-caption-text">Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (vorn rechts) unterzeichnete den „Letter of Intent“ mit Onyx-Manager Roman Ritter. © StMWiBU / Aneta Ufert</p></div>
<p>Die Anlage mit einer Leistung von rund 800 Megawatt (MW) solle im Rahmen der ersten Ausschreibung des Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetzes (StromVKG) errichtet werden und dazu beitragen, „die Versorgung des südbayerischen Wirtschaftsraums auch in Zeiten geringer Erzeugung aus erneuerbaren Quellen jederzeit zu gewährleisten“. Zur Realisierung des Projekts brauche man „verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen und funktionierende Ausschreibungsmechanismen“, sagt Roman Ritter, Onyx-Kraftwerksleiter in Zolling. Das Unternehmen werde die Planungen für das wasserstofffähige Gas- und Dampfturbinenkraftwerk weiter vorantreiben und stehe dafür „in engem Austausch mit politischen Entscheidungsträgern“.</p>
<h3><b>ResInvest hat Onyx übernommen</b></h3>
<p>Onyx Power hat rund 2.000 Megawatt installierte Erzeugungskapazität an vier Kraftwerksstandorten in Deutschland und den Niederlanden mit rund 400 Mitarbeitern. Im Februar dieses Jahres wurde der Strom- und Wärmeversorger mit Sitz in Berlin von der Handels- und Investmentgesellschaft ResInvest Group übernommen. Zuletzt erwarb ResInvest das deutsche Kraftwerk Datteln 4 vom europäischen Energieunternehmen Uniper, nachdem zuvor bereits zwei Kohle- und Biomassekraftwerke in Polen übernommen wurden. Die Gesellschaft ist eigenen Angaben zufolge in 16 Ländern präsent und auf Rohstoffe, Biomasse, Agrarprodukte und Seefracht spezialisiert.</p>
<h3><b>Kartellamt kritisiert Entwurf des StromVKG</b></h3>
<p>Allerdings ist noch unklar, wann genau das StromVKG in der vorliegenden Fassung des Bundeswirtschaftsministeriums, das für Gaskraftwerke hohe Subventionen vorsieht, vom Bundestag verabschiedet wird. Zu den prominentesten der zahlreichen Kritiker zählt das Bundeskartellamt, das bereits im Dezember Einwände erhoben hatte, die weiterhin nicht berücksichtigt wurden.</p>
<div id="attachment_16171" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16171" class="wp-image-16171" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w22-Onyx-3-Bundeskartellamt-Bonn-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-16171" class="wp-caption-text">Das Bonner Bundeskartellamt hat massive Einwände gegen den Entwurf des Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetzes (StromVKG) in der jetzigen Form. © Bundeskartellamt</p></div>
<p>So sehe der Entwurf vor, dass bereits bei der Bewerbung auf Ausschreibungen ein Netzanschluss nachgewiesen werden müsse. „Dies führe „faktisch zu einer Bevorzugung bestehender Kraftwerksstandorte“. Noch nicht genehmigte neue Standorte hätten in der vorgesehenen Bewerbungsfrist „keine realistische Chance“ auf Netzanschlusszusage. Dies gelte insbesondere für Batteriespeicher, „die grundsätzlich auch ohne eine bereits vorliegende Anschlusszusage bis 2031 realisierbar wären, da sie gegenüber Gaskraftwerken deutlich geringere Bauzeiten aufweisen“.</p>
<h3><b>Batteriespeicher faktisch ausgeschlossen</b></h3>
<p>Im Übrigen seien Batteriespeicherprojekte sowieso „faktisch von der Ausschreibung“ ausgeschlossen. Das Bundeskartellamt hatte sich dafür ausgesprochen, Kapazitätsprojekte nicht zwangsläufig auf den Energieträger Erdgas (und/oder Wasserstoff) zu beschränken. Zwar gehe der Referentenentwurf grundsätzlich von einer Technologieoffenheit aus. Aufgrund der gleichzeitig enthaltenen detaillierten Regelungen zu den erforderlichen Anforderungen an die einzusetzenden Technologien könne die Teilnahme einzelner Technologien (etwa Batteriespeicher) „jedoch tatsächlich erschwert werden“ – oder sogar ausschließen.</p>
<p>Der Ende April veröffentlichte und am 13. Mai im Kabinett beschlossene Entwurf befindet sich derzeit im parlamentarischen Verfahren. Ob Onyx auch ohne das StromVKG in das Gaskraftwerk investieren würde, ist offen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Am Standort Zolling soll ein 800 Megawatt leistendes G&amp;D-Kraftwerk gebaut werden. © StMWiBU / Aneta Ufert</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hamburg genehmigt MB Energy den Bau eines Ammoniak-Importterminal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 22:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Ammoniak-Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[BUKEA]]></category>
		<category><![CDATA[Genehmigung]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[MB Energy Holding]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Hamburg / Deutschland) – Hamburg macht den Weg frei für ein neues Ammoniak-Terminal. Die MB Energy Holding GmbH &#38; Co. KG hat von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/hamburg-genehmigt-mb-energy-den-bau-eines-ammoniak-importterminal/">Hamburg genehmigt MB Energy den Bau eines Ammoniak-Importterminal</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Hamburg / Deutschland) –</b><b> </b>Hamburg macht den Weg frei für ein neues Ammoniak-Terminal. Die MB Energy Holding GmbH &amp; Co. KG hat von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) die Genehmigung für dessen Bau und Betrieb erhalten. Die Umschlagmenge solle bei 600.000 Tonnen pro Jahr liegen.</p>
<div id="attachment_16096" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16096" class="wp-image-16096" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w20-MB-2-Energy-Text-AB-897x675.jpeg" alt="" width="350" height="263" /><p id="caption-attachment-16096" class="wp-caption-text">Treffen im Hamburger Rathaus: MB Energy hat von der BUKEA die Genehmigung für den Bau und Betrieb eines neuen Ammoniak-Importterminals erhalten.© BUKEA</p></div>
<p>Standort ist das Gelände des Tanklagers Blumensand, dem größten Tanklager im Hamburger Hafen, das sich im Besitz des Unternehmens Enport befindet, Teil der MB Energy-Gruppe. Es sei „ein zentraler Teil“ des Projekts New Energy Gate, zu dem auch der Umschlag von Methanol gehöre. Gemäß den Planungen solle ein neuer Tank zur Zwischenlagerung des importierten Ammoniaks errichtet und die bestehende Anlegestelle für Binnen- und Seeschiffe dafür ertüchtigt werden. Verlademöglichkeiten für Eisenbahnkesselwagen seien ebenfalls in Planung, außerdem eine Cracker-Anlage zur Aufspaltung des Ammoniaks in Wasserstoff, um diesen in das künftige Wasserstoffnetz einzuspeisen.</p>
<h3><strong>Noch keine Investitionsentscheidung</strong></h3>
<p>Die Genehmigung sei „ein starkes Zeichen hin zu zukunftsfähiger und verlässlicher Energie- und Grundstoffversorgung“, sagt Volker Ebeling, Senior Vice President New Energy, Supply &amp; Infrastructure bei MB Energy. Die finale Investitionsentscheidung (FID) steht allerdings noch aus.</p>
<p>MB Energy ist in Europa, den Vereinigten Staaten und Singapur in den Bereichen Import, Lagerung, Vertrieb und Vermarktung von Erdölprodukten, Flüssiggas, Chemikalien und Biokraftstoffen tätig. Die Tochter Enport GmbH &amp; Co. KG besitzt und betreibt 13 Tanklager in Deutschland, Dänemark und Ungarn, mit einer Gesamtkapazität von 2,6 Millionen Kubikmetern.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Auf dem Gelände des Tanklagers Blumensand soll ein Ammoniak-Terminal entstehen. Aktuell liegt die Lagerkapazität bei knapp 870.000 Kubikmeter. Die 73 Tanks fassen zwischen 5.000 und 50.000 Kubikmeter. © Enport GmbH &amp; Co. KG</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/hamburg-genehmigt-mb-energy-den-bau-eines-ammoniak-importterminal/">Hamburg genehmigt MB Energy den Bau eines Ammoniak-Importterminal</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>KGAL und PtX Development erwerben Mehrheit an Wasserstoffprojekt von Lhyfe in Lubmin</title>
		<link>https://power-to-x.de/kgal-und-ptx-development-erwerben-mehrheit-an-wasserstoffprojekt-von-lhyfe-in-lubmin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 23:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[KGAL]]></category>
		<category><![CDATA[Lhyfe]]></category>
		<category><![CDATA[Lubmin]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[PtX Development]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Lubmin / Deutschland) – Der Energy-Transition-Fonds KGAL ESPF 6 und die PtX Development GmbH haben eine Mehrheit an einem Projekt des französischen Wasserstoffproduzenten Lhyfe in Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) erworben. Dadurch entstehe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Lubmin / Deutschland) –</b><b> </b>Der Energy-Transition-Fonds KGAL ESPF 6 und die PtX Development GmbH haben eine Mehrheit an einem Projekt des französischen Wasserstoffproduzenten Lhyfe in Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) erworben. Dadurch entstehe nach Unternehmensangaben „das potenziell größte Wasserstoffprojekt Deutschlands“ mit einer möglichen Leistung von 1,7 Gigawatt und einer Jahresproduktion von bis zu 160.000 Tonnen. Lhyfe behalte eine Minderheitsbeteiligung, konkrete Zahlen wurden indes nicht genannt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div id="attachment_12176" style="width: 362px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12176" class="wp-image-12176 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/09/w39-Lubmin-2-B.jpg" alt="" width="352" height="182" /><p id="caption-attachment-12176" class="wp-caption-text">Die in Lubmin geplante Großelektrolyseuranlage soll dereinst auf 1,7 Gigawatt Leistung ausgebaut werden. © PtX Development GmbH</p></div>
<p>Es sei eines „der ehrgeizigsten Projekte für grünen Wasserstoff in Deutschland“, sagt Thomas Engelmann, Head of Energy Transition bei KGAL. „Der Standort vereint die entscheidenden Elemente für eine großvolumige Wasserstoffproduktion.“ Das Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Greifswald an der deutschen Ostseeküste biete gesicherte Grundstücksflächen und einen bestätigten Netzanschluss, außerdem „eine strategisch hervorragende Lage“ in unmittelbarer Nähe der umfunktionierten „<a href="https://power-to-x.de/gascade-hat-400-kilometer-erdgas-pipeline-auf-wasserstoff-umgestellt/" target="_blank" rel="noopener">Flow</a>“-Pipeline des Fernleitungsnetzbetreibers Gascade Gastransport GmbH, die Lubmin bereits mit Sachsen-Anhalt verbinde und ein Kernelement des künftigen deutschen Wasserstoffnetzes bilde. Nach dessen Fertigstellung werde Lubmin „mit bedeutenden Industrieclustern“ verbunden, was „eine solide Grundlage für langfristige Abnahmeverträge“ schaffe.</p>
<div id="attachment_12177" style="width: 269px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12177" class="wp-image-12177" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/09/w39-Lubmin-3-Karte-Standort-Text-AB-479x675.png" alt="" width="259" height="365" /><p id="caption-attachment-12177" class="wp-caption-text">Standort Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern. © PtX Development GmbH</p></div>
<p>Im September 2024 schlossen PtX Development und KGAL einen <a href="https://power-to-x.de/ptx-development-und-kgal-planen-gigawatt-elektrolyse-in-lubmin/" target="_blank" rel="noopener">Vertrag</a> zur Finanzierung des Baus einer Wasserstoffproduktionsanlage in Lubmin. Das Vorhaben sollte anfangs 210 Megawatt umfassen und in mehreren Abschnitten später bis auf eine Elektrolyseleistung von 1.050 Megawatt und einen Ertrag von 100.000 Tonnen erweitert werden. Bereits Ende 2023 hatte Lhyfe ebenfalls Pläne für Lubmin verkündet. Demnach wollte man dort bis 2029 eine 800 Megawatt leistende Anlage in Betrieb nehmen.</p>
<p>Nach der Übernahme würden der KGAL und PtX Development gemeinsam mit Lhyfe das Projekt nun in die nächste Phase führen. Mit dem Zukauf wachse die Entwicklungsplattform um über zehn Hektar. Der Schwerpunkt liege auf der weiteren technischen und kommerziellen Entwicklung, dem Austausch mit potenziellen Wasserstoffabnehmern und der Vorbereitung der eigentlichen Projektrealisierung. Beteiligt ist auch die friesische GP Joule-Gruppe.</p>
<p>„Durch eine Wasserstoffproduktion in industriellem Maßstab schaffen wir die Grundlage für die Dekarbonisierung, insbesondere der Stahl- und Chemieindustrie“, sagt Alan Cadmus, CEO von PtX Development. „Die Erweiterung verschafft uns die notwendige Entwicklungstiefe und stärkt den gesamten Standort als zukünftigen Kernbaustein der deutschen Wasserstoffwirtschaft.“ Weshalb Lhyfe trotz offenbar hervorragender Standortparameter nun große Teile des Projekts verkauft, bleibt unklar.</p>
<p><b>Foto</b><br />
Visualisierung des Wasserstoffprojekts der PtX Development GmbH in Lubmin im Nordosten Deutschlands. © PtX Development GmbH</p>
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