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	<title>Wrightbus Archive - Power-to-X</title>
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	<description>Informationen zur Energiewende</description>
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	<title>Wrightbus Archive - Power-to-X</title>
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		<title>Wrightbus expandiert mit FCEV-Fahrzeugen auf dem deutschen Markt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 22:30:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(Ballymena / Großbritannien) – Der nordirische Fahrzeugbauer Wrightbus hat der nordrhein-westfälischen Westverkehr GmbH zwölf Wasserstoffbusse des Typs „Kite Hydroliner FCEV“ geliefert. Westverkehr will die Fahrzeuge in Heinsberg, Hückelhoven und Erkelenz [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Ballymena / Großbritannien) –</strong> Der nordirische Fahrzeugbauer Wrightbus hat der nordrhein-westfälischen Westverkehr GmbH zwölf Wasserstoffbusse des Typs „Kite Hydroliner FCEV“ geliefert. Westverkehr will die Fahrzeuge in Heinsberg, Hückelhoven und Erkelenz einsetzen. Bestellt wurden sie bereits im September 2023. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert die Beschaffung mit 3,4 Millionen Euro. Der Zweckverband Aachener Verkehrsverbund (AVV) gibt weitere rund 780.000 Euro.</p>
<div id="attachment_13686" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13686" class="wp-image-13686" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w20-Wrightbus-2-Westverkehr-Text-AB.jpg" alt="" width="300" height="224" /><p id="caption-attachment-13686" class="wp-caption-text">Wrightbus’ Managing Director Europe Erhan Eren (l.) übergab jüngst zwölf „Kite-Hydroliner FCEV“ an den Westverkehr-Geschäftsführer Udo Winkens. © Wrightbus</p></div>
<p>Damit seien nun 43 dieser Eindecker auf Deutschlands Straßen unterwegs – bis Ende 2025 sollen es rund 130 sein. Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) nutzt bereits 31 Kite Hydroliner, ausgeliefert im Oktober letzten Jahres. Das Unternehmen hat außerdem nochmals acht Wasserstoffbusse bis Ende 2025 bestellt, optional können es auch mehr werden. Ebenfalls noch in diesem Jahr gehen 46 Fahrzeuge an die Cottbusverkehr GmbH und fünf an die Vestische Straßenbahnen GmbH.</p>
<p>Auch die Saarbahn GmbH setzt auf Wasserstoff und baut ihre Busflotte mit 28 Kite Hydrolinern weiter aus. Die ersten fünf Fahrzeuge wurden vor wenigen Tagen übergeben. Ab Sommer 2025 werden sie sukzessiv in den Linienbetrieb gehen. Die Gesamtinvestitionen inklusive des Baus einer Wasserstofftankstelle auf dem Gelände des Betriebshofs belaufen sich auf rund 24 Millionen Euro. Das Vorhaben wird vom BMDV mit 11,1 Millionen Euro gefördert.</p>
<div id="attachment_13687" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13687" class="wp-image-13687" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w20-Wrightbus-3-Saarbahn-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-13687" class="wp-caption-text">Erhan Eren, Managing Director Europe von Wrightbus, übergab den symbolischen Schlüssel für die neuen Wasserstoffbusse an Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt, Mobilitätsministerin Petra Berg und an Saarbahn-Geschäftsführer Karsten Nagel. © Saarbahn GmbH / Andreas Schlichter</p></div>
<p>Die Entscheidung für den Einstieg in den Wasserstoffantrieb im Saarland wurde vor Jahren auf Basis einer Studie getroffen. Die Empfehlung der Gutachter habe sich in einem Praxistest, bei dem im Vorfeld Busse verschiedener Hersteller und Antriebsarten erprobt wurden, bestätigt, sagt Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt. „Die Wasserstoffbusse erfüllen zwei für uns besonders wichtige Kriterien: große Reichweite und kurze Betankungszeiten von etwa zwölf Minuten.“ Man könne sie anders „als bisherige Elektrobusse in unserem Kurssystem der Linienbusse, die bis zu 300 Kilometer am Tag nonstop im Einsatz sind, problemlos einsetzen“.</p>
<p>Die Fahrzeuge werden ab Herbst an der eigenen H2-Tankstelle auf dem Busbetriebshof tanken. Bis dahin bezieht die Saarbahn grünen Wasserstoff von externen Partnern. Die Anlieferung erfolgt mit Trailern. Künftig soll zudem am Windpark im nahe gelegenen Freisen grüner Wasserstoff produziert und gespeichert werden. Das Mobilitätsministerium des Saarlandes fördert dort die Errichtung eines Elektrolyseurs mit 2,7 Millionen Euro.</p>
<h3><strong>Basis in Köln für den Europamarkt</strong></h3>
<p>Durch die Eröffnung eines Servicezentrum nebst Ersatzteillager in Brühl bei Köln will Wrightbus seine Geschäftstätigkeiten in Europa untermauern. Unter der Marke „AllServiceOne“ könnten dort „alle Arten von Bussen“ gewartet und gepflegt werden, sagt Wrightbus-CEO Jean-Marc Gales. „Dazu gehören auch Busse anderer Hersteller und mit unterschiedlichen Antriebsarten.“ Dies sei „der erste Schritt auf dem Weg zu einem flächendeckenden Netz von Servicezentren auf dem Kontinent“, das dem in Großbritannien bestehenden Netz nachempfunden werde.</p>
<h3><strong>150 Millionen Pfund von Großbank</strong></h3>
<p>Um die langen Produktionszyklen der Busse abzusichern sowie die Produktion in den Werken Nordirlands und Malaysias zu beschleunigen, hatte sich der Fahrzeugbauer in der vergangenen Woche beim britischen Bankenkonzern HSBC ein Finanzpaket in Höhe von 150 Millionen Pfund (178 Millionen Euro) gesichert.</p>
<div id="attachment_13688" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13688" class="wp-image-13688" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w20-Wrightbus-4-peter-kyle-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-13688" class="wp-caption-text">Dem britischen Minister für Wissenschaft und Technologie Peter Kyle (Mitte) war die Wrightbus-Ankündigung, 25 Millionen Pfund in F&amp;E zu investieren, ein Besuch des Unternehmens und sogar höchstes Lob der Regierung in einer Pressemitteilung wert (links Wrightbus-CEO Jean-Marc Gales). © Wrightbus</p></div>
<p>Zudem erklärte das Unternehmen vor Monatsfrist, es wolle 25 Millionen Pfund (28 Millionen Euro) an Eigenmitteln in Forschung und Entwicklung investieren, darunter fünf Millionen Pfund in einen wasserstoffbetriebenen Reisebus. Dieser solle innerhalb von 18 Monaten marktreif sein und mit einer Tankfüllung rund 1.000 Kilometer fahren.</p>
<h3><strong>1.200 Busse in diesem Jahr geplant</strong></h3>
<p>Das Geschäftsjahr 2024 erklärte Wrightbus zu einem Rekordjahr. Man sei überdies auf gutem Wege, den Fahrzeug-Output von 1.200 in diesem Jahr auf 1.400 im Jahr 2026 zu steigern (2023: 623). Neben Dieselantrieben gehören zum emissionfreien Portfolio außer der „Kite Hydroliner“ auch batteriebetriebene Doppeldecker „StreetDeck Electroliner“ und der im Februar vorgestellte weltweit erste wasserstoffbetriebene Doppeldecker „StreetDeck Hydroliner“ (wir berichteten).</p>
<p>Wrightbus wurde 2019 von Jo Bamford, Mitglied des von seinem Großvater gegründeten Maschinen-Familienimperiums JCB, vor der Insolvenz gerettet. Das Unternehmen beschäftigt heute eigenen Angaben zufolge mehr als 2 300 Mitarbeiter und sichert 7.500 Arbeitsplätze in der weiteren Lieferkette.</p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Bis Ende dieses Jahres sollen 130 Wasserstoffbusse des nordirischen Fahrzeugbauers Wrightbus auf deutschen Straßen unterwegs sein. © Wrightbus</p>
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		<title>Wrightbus bringt modifiziertes Modell des H2-Doppeldeckers auf den Markt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2025 23:30:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(Ballymena / Großbritannien) – Der nordirische Fahrzeugbauer Wrightbus hat seinen wasserstoffbetriebenen Doppeldecker modifiziert. Der neue „Streetdeck Hydroliner Gen 2.0“ sei kraftstoffeffizienter, habe eine größere Reichweite und könne mehr Fahrgäste befördern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/wrightbus-bringt-modifiziertes-modell-des-h2-doppeldeckers-auf-den-mark/">Wrightbus bringt modifiziertes Modell des H2-Doppeldeckers auf den Markt</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Ballymena / Großbritannien) –</strong> Der nordirische Fahrzeugbauer Wrightbus hat seinen wasserstoffbetriebenen Doppeldecker modifiziert. Der neue „Streetdeck Hydroliner Gen 2.0“ sei kraftstoffeffizienter, habe eine größere Reichweite und könne mehr Fahrgäste befördern als sein Vorgänger – bei dessen Markteinführung im Jahr 2020 der erste Wasserstoff-Doppeldeckerbus der Welt.</p>
<div id="attachment_13194" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13194" class="wp-image-13194" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/02/w09-Wrightbus-2-Text-AB.jpg" alt="" width="349" height="261" /><p id="caption-attachment-13194" class="wp-caption-text">Wasserstoffbusse von Wrightbus fahren auch in Deutschland. So hatte das Verkehrsunternehmen Regionalverkehr Köln GmbH seine Flotte im November 2024 um 31 Fahrzeuge aus Nordirland erweitert. Bis Ende 2025 wollen die Kölner insgesamt 160 Brennstoffzellenbusse auf die Straßen bringen; bis Mitte Dezember waren es 130 Stück. © Wrightbus</p></div>
<p>Die Arbeit mit Hilfe eines Konsortiums aus Industrie und Forschung dauerte rund vier Jahre und wurde von der britischen Regierung über das Advanced Propulsion Centre UK (APC) mitfinanziert. Die Techniker hätten das Fahrzeug nach Unternehmensangaben „von Grund auf neu entwickelt“. Der Bus könne in nur acht Minuten betankt werden und habe mit der Brennstoffzelle des kanadischen Herstellers Ballard Power Inc. eine Reichweite von über 300 Meilen (483 Kilometer), was vergleichbar sei mit einem Dieselfahrzeug. Er benötige im Vergleich zum Vorgängermodell indes 20 Prozent weniger Kraftstoff und spare über den durchschnittlichen Betriebszeitraum von 15 Jahren rund 30 Prozent bei den Wartungskosten.</p>
<p>Im öffentlichen Verkehrsnetz Großbritanniens und Irlands seien über 30.000 Dieselbusse im Einsatz, sagt Philippa Oldham vom Advanced Propulsion Centre. Busse auf der ganzen Welt müssten mit einer Vielzahl von Einschränkungen zurechtkommen, sei es nun in Bezug auf die Topographie oder die Ladeanforderungen. „Dies bedeutet, dass es eine Vielzahl von Optionen für diesen Sektor geben muss, und der Erfolg dieses Projekts zeigt, dass die Brennstoffzellentechnologie eine großartige Lösung ist.“</p>
<h3><strong>1.000 neue Arbeitsplätze in der Lieferkette</strong></h3>
<p>Erst wenige Tage zuvor hatte Wrightbus bekannt gegeben, man wolle am Hauptsitz in Ballymena innerhalb der nächsten zwei Jahre bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze in der Lieferkette schaffen und die eigene Belegschaft auf 2.500 Mitarbeiter aufstocken. „Neben unserem EV-Bus sind nun 95 Prozent der in Ballymena produzierten Busse emissionsfrei“, sagt CEO Jean-Marc Gales. Noch 2019 waren 95 Prozent aller Bestellungen Dieselfahrzeuge. Man gehe davon aus, in den nächsten 24 Monaten die Produktion zu steigern – zunächst um 200 Stück auf 1.200 in diesem Jahr und dann im Jahr 2026 auf 1.400 Stück.</p>
<p>Das Unternehmen gehört zur Bamford Bus Company Holdings Limited von Jo Bamford, Erbe des britischen Herstellers von Bau- und Landmaschinen J.C. Bamford Excavators Ltd. (JCB), der das frühere Familienunternehmen Wrightbus 2019 aus der Insolvenz übernahm.</p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Von grundauf neu konzipiert: der „Streetdeck Hydroliner“ mit modifizierter Technik und neuem Design der Front, um bei einem etwaigen Zusammenstoß andere Verkehrsteilnehmer besser zu schützen. © Wrightbus</p>
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		<title>Cottbus bestellt 46 Wasserstoffbusse bei Wrightbus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2024 22:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Cottbus / Deutschland) – Der nordirische Busbauer Wrightbus hat nach einem Bieterverfahren von der Cottbusverkehr GmbH einen Auftrag zur Lieferung von 46 Wasserstoffbussen erhalten. Die Bestellung für die „Kite Hydroliner“ [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Cottbus / Deutschland) –</strong> Der nordirische Busbauer Wrightbus hat nach einem Bieterverfahren von der Cottbusverkehr GmbH einen Auftrag zur Lieferung von 46 Wasserstoffbussen erhalten. Die Bestellung für die „Kite Hydroliner“ folge in der Bundesrepublik auf Geschäfte mit Westverkehr, Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) sowie der Saarbahn GmbH. Es handele sich dabei um „eine unserer bisher größten Bestellungen in Deutschland“, sagt Chief Executive Jean-Marc Gales.</p>
<div id="attachment_11398" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11398" class="wp-image-11398" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/05/w19-Cottbus-2-Wrightbus-Text-AB-1080x467.jpg" alt="" width="350" height="151" /><p id="caption-attachment-11398" class="wp-caption-text">Cottbusverkehr zu Besuch bei Wrightbus in Ballymena (v. l.): Marcel De Rycker (General Manager Europe Wrightbus), Ulrich Thomsch (Prokurist Cottbusverkehr), Norman Kabelitz (Gruppenleiter Kfz.-Werkstatt Cottbusverkehr), Dirk Rösiger (Technischer Projektmanager Cottbusverkehr), Jean-Luc Deflandre (CCO Europe Wrightbus) und Mustafa Bolahatoglu (Vertriebsleiter DACH Wrightbus). © Wrightbus</p></div>
<p>Die Fahrzeuge mit 90 Plätzen seien die ersten Wasserstoffbusse des Betreibers Cottbusverkehr. Nach Angaben von Geschäftsführer Ralf Thalmann, werde man elf der Kite Hydroliner in und um Cottbus betreiben. Die Reichweite liege bei bis zu 1.030 Kilometern. Die ersten Busse würden Ende 2024 ausgeliefert. „Wir werden weitere 35 Wasserstoffbusse im Jahr 2025 schrittweise für den Nahverkehr in der brandenburgischen Region Spree-Neiße nutzen.“</p>
<p>Wrightbus, Tochter der Bamford Bus Company Ltd, ist eigenen Angaben zufolge „Europas am schnellsten wachsender Bushersteller“. Die rund 1.650 Mitarbeiter zählende Firma produziere 22 Fahrzeuge pro Woche. Erst kürzlich hatte das Unternehmen bei der kanadischen Ballard Power Systems Inc. 70 „FcMove-HD“-Brennstoffzellenmotoren bestellt.</p>
<h3><strong>Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur in Cottbus</strong></h3>
<p>Die Stadt Cottbus will sich „schrittweise“ vom Verbrennungsmotor im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verabschieden. Die Leipziger Moviatec GmbH plane bereits eine Wasserstofftankstelle. Der Kraftstoff werde künftig aus lokal erzeugtem grünem Strom gewonnen, sagt Ralf Thalmann. Derzeit laufe das Genehmigungsverfahren für die Anlage, die 105 Tonnen Wasserstoff im Jahr herstellen könne.</p>
<p>Das Vorhaben sieht die Errichtung eines Elektrolyseurs mit einer Kapazität von zunächst einem Megawatt vor, was einem Ertrag von etwa 18 Kilogramm Wasserstoff pro Stunde entspreche. In der ersten Ausbaustufe könnten künftig 16 Busse tanken. Diese beinhalte einen Mono-Dispenser mit 350 bar und einen Duo-Dispenser mit 350/700 bar. Der Wasserstoff wird in Flaschenbündeln in den Druckstufen 350 bar (im Trailer), 500 bar (Mitteldruck) und 900 bar (Hochdruck) gelagert.</p>
<div id="attachment_11399" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11399" class="wp-image-11399" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/05/w19-Cottbus-3-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-11399" class="wp-caption-text">Künftiger Standort der Wasserstofftankstelle nebst Elektrolyseur am Betriebsgelände der Cottbusverkehr GmbH. © Cottbusverkehr GmbH</p></div>
<p>Cottbusverkehr will für das Projekt noch in diesem Jahr den Spatenstich setzen und Mitte 2025 die Tankstelle in Betrieb nehmen. Die Station sowie der Elektrolyseur für Cottbusverkehr werden „on-site realisiert“. Die damit verbundene Wertschöpfung bleibe so in der Region. „Die lokale Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff sowie seine Abnahme und Nutzung als Treibstoff hier vor Ort ist kostengünstig und betriebswirtschaftlich sinnvoll, da keine langen Transportwege nötig sind.“</p>
<p>Im Dezember 2021 konnte Cottbusverkehr mit dem Stromversorger LEAG die notwendigen Fördermittel aus dem Strukturstärkungsgesetz für die Tankinfrastruktur in Höhe von rund 7,5 Millionen Euro sichern. Im August 2022 erhielt Cottbusverkehr den Förderbescheid für die Wasserstoffbusse. Das Projekt „Klimaneutraler ÖPNV“ wird mit rund 3,1 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr unterstützt.</p>
<h3><strong>Weitere H2-Tankstellen im Landkreis</strong></h3>
<p>Die Strategie der Wasserstoffregion sieht vor, dass in Zukunft auch in jedem anderen Landkreis der brandenburgischen Lausitz Wasserstofftankstellen sowie Elektrolyseure installiert würden. Ziel sei es, eine breite Vernetzung im ÖPNV mit verschiedenen Anbietern zu generieren. Dieses Netz aus Waserstofftankstellen und Elektrolyseuren sei „ein zentrales Projekt im Rahmen des Strukturstärkungsgesetzes“.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Wrightbus soll 46 Exemplare des Modells „Kite Hydroliner“ in das brandenburgische Cottbus liefern. © Wrightbus</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 16)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2024 22:30:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland: Untersuchungen zu Unregelmäßigkeiten im BMDV bei Wasserstoffförderung +++ Kanada: Ballard Power liefert 70 Brennstoffzellenmotoren an Wrightbus +++ Italien: Axpo prüft Bau eines 100-MW-Elektrolyseurs +++ Saudi-Arabien: Königreich kann grünen Wasserstoff effizienter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-16/">Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 16)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutschland: Untersuchungen zu Unregelmäßigkeiten im BMDV bei Wasserstoffförderung </strong>+++<strong> Kanada: Ballard Power liefert 70 Brennstoffzellenmotoren an Wrightbus </strong>+++<strong> Italien: Axpo prüft Bau eines 100-MW-Elektrolyseurs </strong>+++<strong> Saudi-Arabien: Königreich kann grünen Wasserstoff effizienter produzieren als Deutschland (Medien) </strong>+++<strong> Deutschland: Voith Group gründet Wasserstofftochter </strong>+++<strong> Kanada: Thyssenkrupp und Genesis Fertilizers prüfen Wasserstoffnutzung bei Düngerproduktion </strong>+++<strong> Kanada: Everwind und Eastward Energy wollen Nova Scotia mit grünem Wasserstoff versorgen </strong>+++<strong> Japan: J-Power und Yamna investieren in grünen Wasserstoff </strong>+++<strong> Belgien: Maersk bunkert erstmals Methanol im Hafen von Antwerpen </strong>+++ <strong>USA: Advent Technologies und Siemens planen 500-Kilowatt-Brennstoffzellenmodul </strong>+++<strong> Norwegen: Teco erhält AIP für maritimen Brennstoffzellen-Container zur Stromerzeugung </strong>+++<strong> <a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_4961" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4961" class="wp-image-4961" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/05/w18-ITZ-BMVI-gebaeude-ministerium-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-4961" class="wp-caption-text">Das BMDV untersucht weiterhin etwaige Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Fördermitteln für Wasserstoffprojekte. © BMDV</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Das „Handelsblatt“ hatte in den vergangenen Monaten auf etwaige Unregelmäßigkeiten bei der Wasserstoffförderung durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hingewiesen.</strong> Allerdings sei weder dem Staatssekretär im BMDV noch Bundesminister Volker Wissing die Freundschaft zwischen dem Abteilungsleiter Grundsatzangelegenheiten im BMDV und Vertretern des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbandes (DWV) vor dem Auftauchen der Vorwürfe möglicher Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Förderungen im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen ab Juli 2023 bekannt. Erst Anfang August 2023 habe der vormalige Abteilungsleiter Grundsatz seine persönlichen Beziehungen zu Vertretern des DWV gegenüber der Hausleitung offengelegt, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/109/2010956.pdf" target="_blank" rel="noopener">20/10956</a>) auf eine 30 Fragen umfassende Kleine Anfrage der Gruppe Die Linke. Ob eine Anzeigepflicht des vormaligen Abteilungsleiters Grundsatz gemäß Paragraf 21 Verwaltungsverfahrensgesetz begründet ist, sei Gegenstand der aktuell laufenden Untersuchung, schreibt die Regierung. Demnach dürften Bedienstete dann in einem Verfahren nicht tätig werden, „wenn aufgrund persönlicher oder sachlicher Interessenkollision nicht gewährleistet ist, dass sie objektiv und neutral entscheiden können“. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, seien die betroffenen Bediensteten zur Anzeige bei der Behördenleitung verpflichtet. Die Prüfung sei noch nicht abgeschlossen.</p>
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<div id="attachment_10379" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10379" class="wp-image-10379" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/10/w41-Wrightbus-Sicewell-C-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10379" class="wp-caption-text">Wasserstoffbus des nordirischen Fahrzeugbauers Wrightbus. © Wrightbus</p></div>
<p><strong>(Kanada) Der nordirische Busbauer Wrightbus hat bei der kanadischen Ballard Power Systems Inc. 70 „FcMove-HD“-Brennstoffzellenmotoren bestellt. Die Auslieferung solle noch im Jahr 2024 erfolgen, die Fahrzeuge würden 2025 in Betrieb genommen.</strong> Die Wasserstoffmotoren würden Ein- und Doppeldeckerbusse in Großbritannien und Deutschland antreiben. „Wir sehen eine breitere Marktakzeptanz von Brennstoffzellenbussen durch europäische Flottenbetreiber, die ihren Betrieb mit dieser Technologie dekarbonisieren wollen, welche auch für Langstrecken eine schnelle Betankung ermöglicht&#8220;, sagte Oben Uluc, Vice President, Sales &amp; Marketing, EMEA bei Ballard. Es ist die dritte große Order für Ballard innerhalb weniger Wochen. Im Januar bestellte der kanadische Busbauer <a href="https://power-to-x.de/busbauer-nfi-bestellt-100-brennstoffzellenmodule-bei-ballard/" target="_blank" rel="noopener">New Flyer Industries Inc.</a> 100 Brennstoffzellenmodule. Im April meldete Ballard einen Auftrag des polnischen Busbauers <a href="https://power-to-x.de/solaris-bestellt-1-000-wasserstoffmotoren-bei-ballard/" target="_blank" rel="noopener">Solaris Bus &amp; Coach sp. z o.o.</a> für 1.000 Motoren.</p>
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<div id="attachment_11291" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11291" class="wp-image-11291" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/w16-tz-Axpo-Alpinsolar-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-11291" class="wp-caption-text">Axpo ist in der Schweiz der größte Erzeuger von Strom aus erneuerbaren Energien. 2022 nahm der Konzern „Alpinsolar“ in Betrieb, ein 2,2 Megawatt leistendes PV-Kraftwerk in 2.500 Metern Höhe an der Muttsee-Staumauer. © Axpo Holding AG</p></div>
<p><strong>(Italien) Die Schweizer Axpo Holding AG, größter Produzent des Landes von Strom aus erneuerbaren Energien, hat eine Kooperationsvereinbarung mit dem französischen Energieinvestor Enego unterzeichnet.</strong> Die Unternehmen wollen den Bau einer 100-Megawatt-Anlage für grünen Wasserstoff auf Sizilien prüfen. Das Projekt soll im petrochemischen Industriekomplex Priolo-Augusta an der Ostküste der Insel entstehen. Die neue Anlage trüge dazu bei, die Nachfrage der Industrie nach grünem Wasserstoff zwischen Catania und Sirakus zu befriedigen. Derzeit nutzt die Industrie grauen, aus Erdgas hergestellten Wasserstoff, den es sukzessive zu ersetzen gelte. Das Vorhaben soll gemeinsam mit Hynego durchgeführt werden, Teil der Enego Holding. An dem Priolo-Augusta-Projekt sind überdies lokale Einrichtungen sowie Ingenieure der Universität Catania beteiligt. Bei gutem Absatz ließe sich die Anlage auf 300 Megawatt erweitern. In der Schweiz plant Axpo unter anderem den Bau einer 15-Megawatt-Elektrolyse und veröffentlichte jüngst ein White Paper zu Potenzialen und Herausforderungen des Energieträgers.</p>
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<div id="attachment_11292" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11292" class="wp-image-11292" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/w16-tz-Saudi-Arabien-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-11292" class="wp-caption-text">PV-Kraftwerk „Sakaka“ mit einer installierten Leistung von 300 Megawatt von Acwa Power in Saudi-Arabien. © Acwa Power</p></div>
<p><strong>(Saudi-Arabien) Saudi-Arabien könne grünen Wasserstoff effizienter herstellen als Deutschland. „Aufgrund günstiger Umweltbedingungen benötigt das Königreich im Vergleich zu seinem europäischen Pendant deutlich weniger Investitionen für die Produktion“, heißt es in einem Beitrag des Portals <a href="https://www.arabnews.com/node/2489381/business-economy" target="_blank" rel="noopener">„Arab News“</a> unter Berufung auf Erkenntnisse des King Abdullah Petroleum Studies and Research Center (KAPSARC).</strong> Insbesondere die hohen Sonnenstrahlungswerte Saudi-Arabiens führten zu niedrigen Kosten für die solarstrombasierte Wasserstoffproduktion. Die Analyse betone ferner, dass die solarbasierte Produktion Saudi-Arabiens bis 2030 rund 25 Prozent weniger Investitionen erfordern würde als Deutschlands windbasierter Ansatz, um eine tägliche Produktion von 600 Tonnen grünen Wasserstoff zu erreichen. Laut KAPSARC seien die Finanzierungskosten im Königreich mindestens 200 Basispunkte niedriger als in Deutschland, selbst wenn die Transportkosten berücksichtigt würden. „Wenn Sie grünen Wasserstoff in Deutschland produzieren möchten, wird dies fünf Dollar pro Kilogramm kosten. Aber wenn Sie in Saudi-Arabien produzieren, wird es zwischen einem und zwei Dollar kosten&#8220;, zitiert der Artikel Yousef Al-Shammari, Senior Energy Research Fellow am Imperial College London. Al-Shammari sagte demnach, dass Deutschland, die größte Volkswirtschaft Europas, auf absehbare Zeit von grünem Wasserstoff aus billigen Produktionsstandorten wie Saudi-Arabien abhängig sei und ihn importieren müsste.</p>
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<div id="attachment_11293" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11293" class="wp-image-11293" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/w16-tz-Voith-B.jpg" alt="" width="348" height="180" /><p id="caption-attachment-11293" class="wp-caption-text">Die neu gegründete Voith HySTech GmbH soll sich auf Wasserstoffspeichersysteme für den Schwerlastverkehr fokussieren. © Voith Group</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die Voith Group hat die Voith HySTech GmbH gegründet. Damit wolle das Unternehmen eigenen Angaben zufolge „seine Position im wachsenden Markt für Wasserstofftechnologien“ stärken und sich „insbesondere auf Wasserstoffspeichersysteme für Schwerlastfahrzeuge“ fokussieren.</strong> „Mit der Gründung können wir die wachsenden Kundenanforderungen bedienen und mit unserer breiten Expertise das vorhandene Wachstumspotenzial im Bereich Wasserstoff heben“, so Toralf Haag, CEO von Voith. Der Technologiekonzern besitze „ein breites Wissen im Bereich Wasserstofftanksysteme“. Auf dieser Grundlage habe Voith ein montagefertiges „Plug &amp; Drive“ genanntes H2-Speichersystem für Schwerlastfahrzeuge entwickelt. Die darin integrierten 700-bar-Wasserstofftanks verfügten seit Dezember 2023 über die für die Vermarktung in Europa erforderliche Straßenzulassung.</p>
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<div id="attachment_11294" style="width: 353px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11294" class="wp-image-11294" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/w16-tz-Thyssenkrupp-Text-AB-992x675.jpeg" alt="" width="343" height="234" /><p id="caption-attachment-11294" class="wp-caption-text">Thyssenkrupp Uhde und Genesis Fertilizers schließen Vertrag über eine Konzeptstudie für eine emissionsreduzierte Düngemittelproduktion in Kanada. © Thyssenkrupp Uhde</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Thyssenkrupp Uhde und Genesis Fertilizers Ltd. Partnership haben einen Pre-FEED-Vertrag (Front-End-Engineering und Design) unterzeichnet, um einen integrierten Düngerkomplex in Belle Plaine, Saskatchewan, Kanada, zu konzipieren.</strong> Die Anlage soll unter anderem Ammoniak, Harnstoff und Salpetersäure produzieren. Thyssenkrupp Uhde wird technische Lösungen bereitstellen, der Schwerpunkt liege auf der Minimierung der Emissionen. Darüber hinaus werde die potenzielle Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff und Strom berücksichtigt. „Unser primäres Ziel ist die Versorgung der Landwirte in Westkanada mit Düngemitteln auf Grundlage der fortschrittlichsten verfügbaren Technologien mit dem geringstmöglichen CO2-Fußabdruck“, sagt Jason Mann, Präsident und CEO von Genesis Fertilizers.</p>
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<p><strong>(Kanada) Die Everwind Fuels Company und das Energieunternehmen Eastward Energy wollen in der kanadischen Provinz Nova Scotia Möglichkeiten für die Lagerung, den Transport und die Verteilung von grünem Wasserstoff erkunden.</strong> Ziel sei es, Sektoren zu dekarbonisieren, die schwer zu elektrifizieren seien, wie Schwerverkehr, Industrieanlagen sowie große Geschäfts- und Wohnhäuser. „Diese Partnerschaft wird es uns ermöglichen, den Kunden von Eastward Energy grüne Energieoptionen zur Verfügung zu stellen und die Entwicklung der Wasserstoffinfrastruktur in der Provinz zu unterstützen“, sagt Trent Vichie, CEO von Everwind Fuels. Dies ist ein erster Schritt zur Einrichtung der Lieferketten, die notwendig sind, um den Energiesektor von Nova Scotia von importierten fossilen Brennstoffen auf lokal produzierte saubere Brennstoffe umzustellen. Eastward Energy ist das Erdgasverteilungsunternehmen der Provinz und hat die Rechte, Erdgas über fast 500 Kilometer Pipeline-Infrastruktur in sieben Regionen Nova Scotias zu verteilen. Everwind Fuels entwickelt in Nordamerikas Projekte für grünen Wasserstoff.</p>
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<div id="attachment_11295" style="width: 303px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11295" class="wp-image-11295" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/w16-tz-yamna-j-power-Text-AB.jpg" alt="" width="293" height="195" /><p id="caption-attachment-11295" class="wp-caption-text">Yamna und J-Power planen die gemeinsame Entwicklung von Wasserstoffprojekten weltweit. © Yamna Co Ltd.</p></div>
<p><strong>(Japan) Der japanische Stromerzeuger Electric Power Development Co., Ltd. (J-Power) und der Investor Yamna Co Ltd. wollen gemeinsam Projekte im Bereich grüner Wasserstoff und seiner Derivate entwickeln.</strong> Dies umfasse weltweite Wasserstoffvorhaben, basierend auf der bestehenden Projekt-Pipeline von Yamna sowie zusätzliche Projekte, die gemeinsam erstellt werden sollen. Yamna wird finanziell von HYCAP unterstützt, einem in Großbritannien ansässigen Private-Equity-Fondsmanager mit Schwerpunkt im Sektor Wasserstoff.</p>
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<div id="attachment_11296" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11296" class="wp-image-11296" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/w16-tz-Maersk-B.jpg" alt="" width="348" height="180" /><p id="caption-attachment-11296" class="wp-caption-text">Die mit Methanol betriebene „Ane Maersk“ wurde im Hafen von Antwerpen mittels Lastkähnen mit grünem Methanol und Biodiesel betankt. © A.P. Moller-Maersk</p></div>
<p><strong>(Belgien) Das erste große Hochseeschiff mit Methanolantrieb des dänischen Logistikunternehmen A.P. Moller-Maersk hat erstmals am MSC PSA European Terminal (MPET) im Hafen von Antwerpen-Brügge angelegt.</strong> Die „Ane Maersk“ bunkerte während des Hafenaufenthalts 4.300 Tonnen grünes Methanol und 1.375 Tonnen Biodiesel. Die Betankung erfolgte durch zwei Lastkähne. Das Anlaufen des Antwerpener Hafens ist Teil der Jungfernfahrt der „Ane Maersk“, bei der das Schiff mit grünem Methanol betrieben wird, erklärte das Unternehmen. Das von Hyundai Heavy Industries in Südkorea gebaute Containerschiff hat eine Kapazität von 16.000 Containern und ist mit einem Dual-Fuel-Motor ausgestattet, der sowohl mit Methanol als auch mit Biodiesel und herkömmlichen Schwerölen betrieben werden kann. Die „Ane Maersk“ ist das erste der 18 großen methanolfähigen Schiffe von Maersk, die zwischen 2024 und 2025 ausgeliefert werden sollen, und das zweite methanolfähige Containerschiff der Welt. „Die erfolgreiche Bunkerung dieser neuen Generation von Schiffen beweist, dass wir die richtigen Schritte unternehmen, um unseren Hafen bis 2025 umzuwandeln in einen Hafen, in dem zusätzlich zu den traditionellen Kraftstoffen auch nachhaltigere alternative Kraftstoffe wie Methanol angeboten werden“, sagt Annick De Ridder, Präsidentin des Verwaltungsrats des Port of Antwerp-Bruges.</p>
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<p><strong>(USA) Die Advent Technologies A/S, Tochter der Advent Technologies Holdings, Inc., hat mit Siemens Energy eine Vereinbarung unterzeichnet, um eine 500-Kilowatt-Hochtemperatur-Protonenaustauschmembran (HT-PEM)-Brennstoffzellenlösung für maritime Anwendungen zu entwickeln.</strong> Diese solle zunächst den Strombedarf großer Yachten decken, später auch auf Fähren und Handels- sowie Containerschiffe ausgeweitet werden. Die ersten Prototypen würden voraussichtlich 2025 bei Siemens Energy in Erlangen, Deutschland, getestet, wobei die Prüfung des ersten Brennstoffzellenmoduls für 2026 abgeschlossen sein soll. Die Advent Technologies Holdings ist ein US-Unternehmen, das komplette Brennstoffzellensysteme entwickelt, herstellt und vertreibt.</p>
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<div id="attachment_11297" style="width: 309px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11297" class="wp-image-11297" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/w16-tz-Teco-Text-AB.png" alt="" width="299" height="195" /><p id="caption-attachment-11297" class="wp-caption-text">Teco 2023 erhält grundsätzliche Bauartzulassung für sein containerbasiertes Stromerzeugungssystem mittel Brennstoffzellen für Hochseeschiffe. © Teco 2030</p></div>
<p><strong>(Norwegen) Teco 2030 hat im Rahmen des HyEkoTank-Projekts von der norwegischen Klassifizierungsgesellschaft DNV die grundsätzliche bauartbedingte Zulassung (Approval in Principle, AIP) für einen containerisierten Brennstoffzellen-Stromgenerator (FCPG) erhalten.</strong> Die Container sind für den Einsatz an Bord von Hochseeschiffen konzipiert. Die Zulassung umfasse verschiedene integrale Komponenten des FCPG, die seine nahtlose Integration in das Bordstromsystem und Betriebseffizienz gewährleiste. Die Container ließen sich in Reihe schalten und damit in dem Multimegawattbereich skalieren.</p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 11)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2024 23:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[3M]]></category>
		<category><![CDATA[ArcelorMittal]]></category>
		<category><![CDATA[Bloom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland: Baden-Württemberg fördert Wasserstoffvorhaben +++ Japan: 3M und Hyundai forschen an Tanks für Flüssigwasserstoff für den maritimen Sektor +++ Schweden: Volvo und Westport gründen Joint Venture +++ USA: Bloom und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutschland: Baden-Württemberg fördert Wasserstoffvorhaben </strong>+++<strong> Japan: 3M und Hyundai forschen an Tanks für Flüssigwasserstoff für den maritimen Sektor </strong>+++<strong> Schweden: Volvo und Westport gründen Joint Venture </strong>+++<strong> USA: Bloom und Shell wollen Festoxid-Elektrolyse entwickeln </strong>+++<strong> Deutschland: Eon baut Wasserstofftankstelle in Essen </strong>+++<strong> Kanada: World Energy GH2 und die kanadische Regierung vereinbaren Entwicklung eines grünen Wasserstoffprojekts </strong>+++<strong> Österreich: Regierung fördert grüne Wasserstoffprojekte mit 400 Millionen Euro </strong>+++ <strong>UK: Lhyfe plant 20-MW-Elektrolyse </strong>+++<strong> Deutschland: Saarbrücken erhält Wasserstoffbusse von Wrightbus </strong>+++ <strong>Deutschland: EU-Kommission genehmigt zwei Dekarbonisierungsprojekte von ArcelorMittal </strong>+++<strong> Deutschland: PIK-Studie zur Bedeutung von Elektrifizierung und Wasserstoff </strong>+++<a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong> RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</strong></a></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_4106" style="width: 312px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4106" class="wp-image-4106" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2020/12/w51-BaWue-H2-Landesflagge-B.jpg" alt="" width="302" height="157" /><p id="caption-attachment-4106" class="wp-caption-text">Das Land Baden-Württemberg hat ein Wasserstoffförderprogramm aufgelegt. © Staatsministerium Baden-Württemberg</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Das Umweltministerium Baden-Württembergs hat ein Förderprogramm für regionale Wasserstoffkonzepte mit einem Gesamtvolumen 1,5 Millionen Euro aufgelegt.</strong> Es richtet sich an Regionalverbände, regionale Zusammenschlüsse, Landkreise, Kommunen, Stadtwerke und Netzbetreiber. Es können Anträge zu drei Förderbausteinen eingereicht werden: (1) kommunale Gebietskörperschaften, (2) Forschungseinrichtungen sowie (3) kommunale Eigenbetriebe und Netzbetreiber. Mit der Abwicklung hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft den Projektträger Karlsruhe (PTKA) beauftragt. Die maximale Fördersumme pro Einzelprojekt beträgt 100.000 Euro. Die Projekte sollen zum 1. Mai 2024 starten und nach einer maximalen Laufzeit von sechs Monaten enden. Die Frist zur Einrichtung von Anträgen läuft bis 7. April 2024.</p>
<p><strong>Den Förderaufruf gibt es auf der <a href="https://um.baden-wuerttemberg.de/de/energie/energiewende/wasserstoffwirtschaft/foerdermoeglichkeiten/regionale-wasserstoff-konzepte" target="_blank" rel="noopener">Website</a> des Landes Baden-Württemberg. Die Antragsformulare, Ansprechpartner und weitere Informationen findet man beim<a href="https://www.ptka.kit.edu/regionale-konzepte.html" target="_blank" rel="noopener"> PTKA</a>.</strong></p>
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<div id="attachment_11114" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11114" class="wp-image-11114" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/03/w11-tz-3M-HYUNDAI_LH2_carrier-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-11114" class="wp-caption-text">3M und HD Hyundai wollen ein Tanksystem für den maritimen Transport von verflüssigtem Wasserstoff entwickeln. © HD Korea Shipbuilding &amp; Offshore Engineering</p></div>
<p><strong>(Japan) Der US-Technologiekonzern 3M Company und die japanische HD Hyundai Korea Shipbuilding &amp; Marine Engineering Co Ltd. (KSOE) haben eine Vereinbarung zur Erforschung großer Flüssigwasserstofftanks für den maritimen Sektor unterzeichnet.</strong> Basis ist ein von 3M entwickeltes Vakuumisolierungssystems mit „Glasblasen“ (Glass Bubbles) – hohle Kügelchen mit hoher Festigkeit und geringer Dichte. Wasserstoff müsse „als Flüssigkeit und nicht als Gas transportiert werden, da er auf 1/800 des Volumens reduziert werden kann“, sagte Kim Sung-jun, CEO von KSOE. Der Energieträger werde jedoch erst bei sehr niedrigen Temperatur von minus 253 Grad Celsius verflüssigt, sodass „ein Hochleistungsisolierungssystem für die Tanks und die wichtigsten beteiligten Materialien entscheidend“ seien. Die Glasblasen von 3M böten „erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlichen kryogenen Dämmstoffen“ hinsichtlich thermischer Effizienz und Haltbarkeit, sagte der Präsidenten der Advanced Materials Division von 3M, Brian Coleman, anlässlich der Unterzeichnung des Abkommens auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas.</p>
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<div id="attachment_11113" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11113" class="wp-image-11113" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/03/w11-tz-Volvo-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-11113" class="wp-caption-text">Volvo und Westport wollen mit einem Joint Venture die HPDI-Technologie für Lkw voranbringen, um Diesel durch Wasserstoff zu ersetzen. © Volvo AB</p></div>
<p><strong>(Schweden) Die Volvo Group und die kanadische Westport Fuel Systems Inc. wollen ein Joint Venture gründen, um die Kommerzialisierung der Kraftstoffsystemtechnologie „High Pressure Direct Injection“ (HPDI) für Langstrecken- und Offroad-Anwendungen zu beschleunigen.</strong> Der Start ist für das zweite Quartal 2024 prognostiziert. HPDI kann in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren eingesetzt werden, um etwa Diesel durch kohlenstoffneutrale oder kohlenstofffreie Brennstoffe wie Biogas oder Wasserstoff zu ersetzen. Volvo setzt die Technologie eigenen Angaben zufolge bereits seit über fünf Jahren in seinen Lkw ein. Es sei „ein potenzieller Weg zur Nutzung für Wasserstoff in Fahrzeugen&#8220;, sagt Lars Stenqvist, Chief Technology Officer der Volvo Group. Kunden könnten die CO2-Emissionen auch mit LBG-Anwendungen (Liquified Biogas) „erheblich reduzieren“. Volvo übernimmt einen Anteil von 45 Prozent an dem JV in Höhe von etwa 28 Millionen Dollar (26 Millionen Euro). Hinzu kämen potenziell weitere 45 Millionen Dollar (41 Millionen Euro).</p>
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<p><strong>(USA) Die Bloom Energy Inc. und Shell Plc wollen gemeinsam Dekarbonisierungslösungen unter Verwendung der Festoxid-Elektrolyse-Technologie von Bloom untersuchen.</strong> Potenzielle Anwendungsmöglichkeiten sehen die Unternehmen bei Shell. Blooms SOEC-Technologie könne sauberen Wasserstoff in großem Maßstab produzieren, um bestehende graue Wasserstoffvorräte, die in Raffinerien produziert werden, zu ersetzen. Grüner Wasserstoff wird aus Wasserelektrolyse unter Verwendung erneuerbarer Energien erzeugt, wodurch im Wesentlichen die Treibhausgasemissionen eliminiert werden.</p>
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<div id="attachment_11112" style="width: 259px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11112" class="wp-image-11112" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/03/w11-tz-Eon-logo-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="249" height="166" /><p id="caption-attachment-11112" class="wp-caption-text">Eon bekommt Fördermittel für den Bau einer H2-Tankstelle in Essen. © Eon SE</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Der Energiekonzern Eon hat vom Land Nordrhein-Westfalen eine Förderzusage in Höhe von 2,3 Millionen Euro für den Bau einer Wasserstofftankstelle in Essen erhalten.</strong> Damit gehe das Unternehmen nun in die konkrete Planung einer öffentlichen Station für Lkw und Pkw im Stadthafen. Das Investitionsvolumen für das Gesamtvorhaben beträgt rund 4,6 Millionen Euro. Aktuell gebe es den Angaben zufolge im Stadtgebiet keine Wasserstofftankstelle für den Schwerlastverkehr. Die Region Rhein-Ruhr sei aber „ein entscheidender Verkehrsknotenpunkt“ in Deutschland. Hier sei die Nachfrage von Flottenbesitzern nach Wasserstoff für Brennstoffzellen-Lkw und der dafür erforderlichen Infrastruktur besonders groß. Eon wolle durch den Einsatz einer 350 und einer 700 bar Zapfsäule die Betankung aller am Markt verfügbaren Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV) ermöglichen.  Im Vergleich zu Elektrofahrzeugen könnten wasserstoffbetriebene Lkw „deutlich schneller mit Treibstoff versorgt werden“. Wasserstoff habe zudem eine deutlich höhere Energiedichte, wodurch die Fahrzeuge leichter würden und mehr Nutzlast tragen könnten. Batteriebetriebene Elektrofahrzeug (BEV) seien demgegenüber vor allem für Lkw geeignet, die kürzere Strecken zurücklegen müssten und deren Ladezeiten planbar seien. Es sei daher davon auszugehen, dass künftig sowohl BEV als auch FCEV im Nutzfahrzeugsektor eingesetzt würden.</p>
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<div id="attachment_7962" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7962" class="wp-image-7962" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/08/w33-DE-CA-H2-Neufundland-Karte-1-Text-AB.png" alt="" width="253" height="248" /><p id="caption-attachment-7962" class="wp-caption-text">World Energy GH2 will an der Westküste Neufundlands mit Strom aus Onshore-Windparks grünen Wasserstoff produzieren (Screenshot aus der Environment Assessment Registration). © World Energy GH2 Inc.</p></div>
<p><strong>(Kanada) Die kanadische Bundesregierung unterstützt die erste kommerzielle Anlage für grünen Wasserstoff / Ammoniak des Landes an der Westküste von Neufundland und Labrador (NL) mit Krediten in Höhe von 128 Millionen kanadischen Dollar (87 Millionen Euro).</strong> Die Behörde Export Development Canada (EDC) hat mit der kanadischen World Energy GH2 Inc. nunmehr eine entsprechende Vereinbarungen unterzeichnet, um die Entwicklung des Projekts Nujio&#8217;qonik bis zum Abschluss der langfristigen Finanzierung zu unterstützen. Ziel ist die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien zur Produktion von grünem Wasserstoff. 2022 hatten Kanada und Deutschland in Stephenville, NL, eine <a href="https://power-to-x.de/deutsch-kanadische-allianz-transatlantische-lieferkette-fuer-wasserstoff-deutlich-vor-2030/" target="_blank" rel="noopener">Allianz</a> geschlossen, wonach der nordamerikanische Staat grünen Wasserstoff nach Deutschland liefern werde. Nach seiner Fertigstellung wird das von World Energy GH2 geplante Projekt rund 210.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr (1,2 Millionen Tonnen grünes Ammoniak) produzieren. In der ersten Phase entstünden etwa 2.200 direkte Arbeitsplätze im Bau, 400 Arbeitsplätze im Betrieb und 4.200 indirekte Arbeitsplätze. Die Energieträger werden als erneuerbare Brennstoffe nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO) gemäß den EU-Kriterien anerkannt.</p>
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<div id="attachment_11111" style="width: 217px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11111" class="wp-image-11111" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/03/w11-tz-Oesterreich-Gewessler-Text-AB-506x675.jpg" alt="" width="207" height="276" /><p id="caption-attachment-11111" class="wp-caption-text">Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. © BMK / Cajetan Perwein</p></div>
<p><strong>(Österreich) Das Klimaschutzministerium und das Finanzministerium Österreichs wollen 400 Millionen Euro für Projekte zur Erzeugung grünen Wasserstoffs im Land zur Verfügung zu stellen.</strong> Die Regierung hat dazu jüngst einen Gesetzentwurf zur näheren Prüfung vorgelegt. „Damit Österreich auch in jenen Bereichen, die Wasserstoff für ihre Prozesse brauchen oder die schwer zu elektrifizieren sind, wettbewerbsfähig bleibt – etwa die energieintensive Industrie und der Schiffs- und Flugverkehr –, gilt es, jetzt vorausschauend zu investieren“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. Die Europäische Kommission hatte daher im Rahmen des EU‑Innovationsfonds Auktionen gestartet, um die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff innerhalb von Europa zu unterstützen. Mitgliedsstaaten können sich mit nationalen Mitteln beteiligen und so zusätzliche Projekte finanzieren. Die österreichische Bundesregierung will über das neue Wasserstofffördergesetz die Beteiligung des Landes an einer Auktion des EU‑Innovationsfonds im Jahr 2024 zur Förderung von Projekten mit besagten 400 Millionen Euro ermöglichen.</p>
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<div id="attachment_11110" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11110" class="wp-image-11110" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/03/w11-tz-Lhyfe-Neptune-Road-Wallsen-Tyne-Wear-Credit-Shepherd-Offshore-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-11110" class="wp-caption-text">Der von Lhyfe vorgesehene Standort für den 20-MW-Elektrolyseur Tyneside in Wallsend. © Shepherd Offshore.</p></div>
<p><strong>(Großbritannien) Der französische Hersteller von grünem Wasserstoff Lhyfe will in Großbritannien eine Elektrolyse mit einer Leistung von 20 Megawatt errichten.</strong> Die Ankündigung erfolgt 18 Monate, nachdem Lhyfe seine britische Tochtergesellschaft mit Sitz in Newcastle gegründet hat, um die steigende Nachfrage von Unternehmen zu bedienen, die ihre Abhängigkeit von Erdgas und anderen fossilen Brennstoffen verringern wollen. Die geplante Anlage wird auf einem vier Hektar großen gepachteten Industriegelände am Nordufer des Flusses Tyne errichtet. Das Gelände war einst Teil des Kraftwerks Neptune Bank. „Lhyfe Wallsend“ wird Ökostrom aus dem Netz nutzen. Das Unternehmen prüft auch Möglichkeiten, Strom aus lokalen erneuerbaren Energiequellen wie Solar- und Windkraftanlagen zu beziehen. Lhyfe befindet sich eigenen Angaben zufolge „in fortgeschrittenen Gesprächen mit mehreren energieintensiven Unternehmen“, die Wasserstoff in ihrem Betrieb einsetzen könnten. Das Projekt steht noch unter dem Vorbehalt einer Baugenehmigung und einer Entscheidung über eine finanzielle Beteiligung. Der Planungsantrag von Lhyfe werde im Frühjahr beim Stadtrat von North Tyneside eingereicht. Es laufe bereits ein Programm zur Einbindung der Bevölkerung. Das Vorhaben wird vom Projektentwickler und Betreiber Erneuerbarer-Energien-Anlagen Shepherd Offshore unterstützt. Lhyfe selbst habe ebenfalls Ambitionen, die Offshore-Wasserstoffproduktion zu entwickeln und dabei das Windpotenzial des Vereinigten Königreichs zu nutzen.</p>
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<div id="attachment_11107" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11107" class="wp-image-11107" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/03/w11-tz-Wasserstoffbus-von-Wrightbusse-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-11107" class="wp-caption-text">Wasserstoffbus des nordirischen Fahrzeugbauers Wrightbus. © Wrightbus</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Das Verkehrsunternehmen Saarbahn im Saarland hat bei dem nordirischen Busbauer Wrightbus eigenen Angaben zufolge 28 Kite-Hydroliner bestellt.</strong> Die Busse werden am Hauptsitz von Wrightbus in Ballymena hergestellt. Fünf Exemplare sollen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden. Den Zuschlag bekamen die Iren nach einer europaweiten Ausschreibung. Man wolle nun „möglichst schnell emissionsfreie Busse auf die Straßen Saarbrückens und der angrenzenden Region“ bringen, sagt Projektleiter Torsten Burgardt. Überdies sei inzwischen das Vergabeverfahren für eine H2-Tankstelle abgeschlossen worden. Die Station solle am Busbetriebshof der Saarbahn in Saarbrücken errichtet werden. Das Unternehmen investiere dort rund fünf Millionen Euro für den Aufbau der Betankungsinfrastruktur. Die Vorhaben werden über das Bundesverkehrsministerium gefördert. Zusammen mit der Saarbahn Netz GmbH beschäftigt die Saarbahn GmbH rund 580 Mitarbeiter und befördert jährlich etwa 43,7 Millionen Fahrgäste auf der Straße und auf der Schiene.</p>
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<div id="attachment_4743" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4743" class="wp-image-4743" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/03/w10-ArcorMittal-Werk-Bremen-qArcelorMittal-Germany-Holding-GmbH-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-4743" class="wp-caption-text">ArcelorMittal-Werk in Bremen. © ArcelorMittal Germany Holding GmbH</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die Europäische Kommission hat die beihilferechtliche Genehmigung für die Förderung der Dekarbonisierung der Stahlproduktion von ArcelorMittal an den Standorten Bremen und Eisenhüttenstadt erteilt.</strong> Dies ermöglicht es dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), das Vorhaben mit rund 1,3 Milliarden Euro zu unterstützen. Das Land Bremen beteiligt sich mit rund 250 Millionen Euro. Das Projekt von ArcelorMittal soll bis 2041 CO2-Einsparungen von insgesamt über 70 Millionen Tonnen realisieren. Das Projekt „DRIBE2“ der ArcelorMittal Bremen GmbH besteht aus mehreren Teilprojekten. Der Bau einer dortigen Direktreduktionsanlage (DRI) wurde im Rahmen des „IPCEI Wasserstoff“ (Important Projects of Common European Interest – H2) ausgewählt. Die DRI-Anlage wird drei Elektrolichtbogenöfen (EAF) mit direktreduziertem Eisen versorgen, einen in Bremen sowie zwei weitere in Eisenhüttenstadt. Für die EAF wurde eine Förderung im Rahmen des Programms „Dekarbonisierung der Industrie“ beantragt. Geplant ist eine Inbetriebnahme der neuen Anlagen im Jahr 2026. Bei vollständigem Betrieb sei der Einsatz von mehr als 135.000 Tonnen erneuerbaren Wasserstoffs im Jahr möglich. Damit sollen mehr als 3,8 Millionen Tonnen grüner Stahl produziert werden. Die CO2-Einsparungen durch DRIBE2 von bis zu 5,8 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr zum Ende der Projektlaufzeit entsprechen mehr als zehn Prozent der Emissionen der gesamten Stahlindustrie in Deutschland. Diese wiederum ist für ein Drittel der industriellen Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich, heißt es im Wirtschaftsministerium. 2023 hatten bereits die Salzgitter AG, Thyssenkrupp Steel Europe sowie die Unternehmen der Stahl-Holding-Saar eine Förderung erhalten.</p>
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<div id="attachment_11105" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11105" class="wp-image-11105" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/03/w11-tz-PIK-Studie-Text-AB.jpg" alt="" width="300" height="300" /><p id="caption-attachment-11105" class="wp-caption-text">Laut PIK-Studie ist bis 2050 ein Anteil von 42 bis 60 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs aus Strom und 9 bis 26 Prozent aus wasserstoffbasierter Energie erforderlich. © Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) haben in modellierten Szenarien die unterschiedlichen Rollen von Elektrifizierung und Wasserstoff für die künftige EU-Transformation untersucht</strong>. Sie gelten bis 2050 als „Schlüsselstrategien, um Klimaneutralität zu erreichen“. Bis 2050 ist demnach ein Anteil von 42 bis 60 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs aus Strom und 9 bis 26 Prozent aus wasserstoffbasierter Energie erforderlich. Das hiesige Energiesystem könne kostengünstig und umweltschonend auf erneuerbare Energiequellen wie Wind und Sonne umgestellt werden, sagt Leitautor Felix Schreyer: „Die Frage ist, wie dieser erneuerbare Strom genutzt werden kann, um die Nutzung fossiler Brennstoffe in Gebäuden, im Industrie- und im Verkehrssektor zu ersetzen.“ Über alle Szenarien hinweg sei die direkte Nutzung von Strom die dominierende Strategie etwa für Autos oder beim Heizen von Gebäuden und in der Industrie. Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe aus Strom würden vor allem für die Luftfahrt, die Schifffahrt, die chemische Industrie und als Stromspeicher benötigt. „Elektrifizierung und Wasserstoff ergänzen sich im Gesamtenergiemix somit weitgehend, während sie um einen geringen Anteil von etwa 15 Prozent der Endenergie konkurrieren.“ Dies betreffe vor allem Sektoren wie den Lkw-Verkehr und die industrielle Hochtemperatur-Prozesswärme. Das PIK nennt drei Eckpfeiler für eine erfolgreiche Transformation: „Ausbau vorantreiben, Hindernisse abbauen und Anreize setzen.“ Man gehe davon aus, dass der Anteil von Strom am Endenergieverbrauch von 20 Prozent auf 42 bis 60 Prozent bis 2050 steigen müsse, um Klimaneutralität in der EU zu erreichen. Nach Angaben von Studienautor Gunnar Luderer seien elektrische Technologien zunehmend verfügbar und könnten Strom sehr effizient nutzen, während die Umwandlung in Wasserstoff und synthetische Brennstoffe und deren Verbrennung mit erheblichen Energieverlusten verbunden sei. Insgesamt steige die Stromnachfrage in der EU in den Szenarien bis 2050 um 80 bis 160 Prozent, je nach Umfang der Wasserstoffimporte und der Rolle der Elektrifizierung und des Wasserstoffs in unsicheren Sektoren. Bis dahin müsste somit etwa doppelt so viel Strom erzeugt werden wie heute.</p>
<p><strong>Die Studie „<a href="https://www.cell.com/one-earth/fulltext/S2590-3322(24)00037-X" target="_blank" rel="noopener">Distinct roles of direct and indirect electrification in pathways to a renewables-dominated European energy system</a>“ gibt es online kostenfrei als PDF (50 Seiten).</strong></p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Arbeiter sollen mit Wasserstoffbussen zur AKW-Baustelle Sizewell fahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Oct 2023 08:03:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(Sizewell / Großbritannien) – Der nordirische Bushersteller Wrightbus hat einen Vertrag mit dem Betreiber des künftigen Kernkraftwerks Sizewell C unterzeichnet. Vorerst wurden vier Fahrzeuge des Typs „Streetdeck-Hydroliner“ geordert. Damit solle [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/arbeiter-sollen-mit-wasserstoffbussen-zur-akw-baustelle-sizewell-fahren/">Arbeiter sollen mit Wasserstoffbussen zur AKW-Baustelle Sizewell fahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Sizewell / Großbritannien) –</strong> Der nordirische Bushersteller Wrightbus hat einen Vertrag mit dem Betreiber des künftigen Kernkraftwerks Sizewell C unterzeichnet. Vorerst wurden vier Fahrzeuge des Typs „Streetdeck-Hydroliner“ geordert. Damit solle geprüft werden, ob sie sich für den Transport von Tausenden von Arbeitern zur und von der Baustelle des geplanten neuen Reaktors in der Nähe von Leiston, Suffolk, eignen würden.</p>
<p>Die vier doppelstöckigen Busse werden voraussichtlich Anfang 2024 ausgeliefert. Wenn das Pilotprojekt erfolgreich verläuft, werde Sizewell C bis zu 150 Busse bestellen und damit eine der größten Wasserstoffbusflotten der Welt aufbauen, teilten die Unternehmen mit.</p>
<p>Die 3,2-Gigawatt-Anlage Sizewell C wolle dazu beitragen, den Weg für den Einsatz wasserstoffbetriebener Geräte auf Großbaustellen zu ebnen. Das Projekt ist Teil eines Konsortiums unter der Leitung des Wrightbus-Schwesterunternehmens Ryze, das von der Regierung mit mehr als drei Millionen Pfund (3,47 Millionen Euro) gefördert wurde, um ein mobiles Wasserstoffbetankungssystem zu testen.</p>
<h3><strong>Markt für kohlenstoffarmen Kraftstoff</strong></h3>
<p>„Sobald Sizewell C in Betrieb geht, wird es einer der größten Erzeuger von kohlenstoffarmem Strom im Land sein“, sagt Julia Pyke, Joint Managing Director von Sizewell C. „Eine Wasserstoffflotte wird unsere Kohlendioxidemissionen senken und die Auswirkungen des Personaltransports auf die örtlichen Gemeinden verringern. Gleichzeitig freue ich mich, dass wir möglicherweise einen Markt für diesen wichtigen kohlenstoffarmen Kraftstoff im Osten Englands in Gang setzen werden.&#8220;</p>
<p>Bei Leiston stehen bereits die Atomkraftwerke Sizewell A, das von Magnox Electric Ltd. betrieben und 2006 nach 40-jähriger Laufzeit abgeschaltet wurde, sowie Sizewell B von Britisch Energy, das bis 2035 Strom erzeugen soll.</p>
<p>Die britische NNB Generation Company Ltd., eine Tochter des französischen Versorgers EDF Energy, soll nun Sizewell C errichten und betreiben, baut außerdem auch „Hinkley Point C“ bei Bristol. Medienberichten zufolge hätten sich die Baukosten für Hinkley Point seit Baubeginn 2015 von 21 Milliarden Euro auf nun bis zu 38 Milliarden Euro erhöht. Die Kosten für Sizewell C werden auf 20 Milliarden Pfund (23 Milliarden Euro) und die Bauzeit auf 17 Jahre geschätzt.</p>
<div id="attachment_10380" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10380" class="wp-image-10380 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/10/w41-Wrightbus-Sizewell-C-Aerial_Overview_Sizewell_C-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="233" /><p id="caption-attachment-10380" class="wp-caption-text">Grafische Darstellung des geplanten Reaktorstandortes Sizewell C (zwei Blöcke, rechts) an der Ostküste Englands; Sizewell B (Mitte) ist noch in Betrieb, Sizewell A (links) wurde 2006 stillgelegt. © gov.uk</p></div>
<p>Einem Bericht der Berliner <a href="https://taz.de/Atomkraftausbau-in-Grossbritannien/!5955092/" target="_blank" rel="noopener">„tageszeitung“</a> (taz) zufolge trage die britische Regierung 50 Prozent der bisher aufgelaufenen Kosten für Sizewell C. Den Rest sollten Investoren abdecken die sich jedoch aufgrund des hohen Risikos, in Atomkraft zu investieren, zurückhielten, so das Blatt. Es gebe Widerstände gegen das Vorhaben, nicht zuletzt unter anderem deshalb, weil der Standort am Meer als korrosionsgefährdet gilt. Auch sorge man sich um die Wasserversorgung in dem trockenen Gebiet, das von sensiblen Naturschutzregionen umgeben ist.</p>
<p>„Westminster verschwendet riesige Summen für nichteffiziente Energielösungen“, zitiert die taz den Kommunalpolitiker Tom Daly. Studien zeigten, „dass ein kontinuierlicher Ausbau von erneuerbarer Energie bis 2050 die Zuwachsziele der Regierung für den Atomstrom übertreffen“ könne, welche die frühere Boris-Johnson-Administration auf 24 Gigawatt festgelegt hatte.</p>
<p>Über den ökologischen Fußabdruck bei Gewinnung und Transport des betriebsnotwendigen Urans sagten die Unternehmen ebenso wenig wie zu der nach wie vor weltweit ungelösten Frage der Endlagerung abgebrannter radioaktiver Brennstäbe.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Die H2-Doppeldecker von Wrightbus sollen dereinst Arbeiter zur Baustelle des AKW Sizewell C transportierten. © Wrightbus</p>
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		<title>TICKER (KW 38): Was auch noch wichtig war&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2021 12:16:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wrightbus stellt neuen H2-betriebenen Bus vor +++ Medien: Russland plant Wasserstoffprojekt +++ Wasserstofftaxis in Oslo +++ Ineos investiert eine Milliarde Pfund in blauen Wasserstoff +++ Wasserstoff aus Erdöl von UPC [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ticker-kw-38-was-auch-noch-wichtig-war/">TICKER (KW 38): Was auch noch wichtig war&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wrightbus stellt neuen H2-betriebenen Bus vor</strong> +++ <strong>Medien: Russland plant Wasserstoffprojekt</strong> +++ <strong>Wasserstofftaxis in Oslo +++ Ineos investiert eine Milliarde Pfund in blauen Wasserstoff</strong> +++ <strong>Wasserstoff aus Erdöl von UPC Hydrogen</strong> +++ <strong>Enapter unter den Finalisten für den Earthshot Prize</strong> +++ <strong>Studie untersucht H2-Möglichkeiten für Chemiedreieck Bayern</strong> +++ <strong>Williams und Ørsted planen H2-Produktion in Wyoming</strong> +++ <strong>Rheinmetall tritt Brennstoffzelleninitiative von NRW bei</strong> +++ <strong>NEL liefert Elektrolyseur für erstes Wasserstoffnetz für Haushalte</strong> +++ <strong>Termine / Studien</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<p><strong><a href="https://wrightbus.com/en-gb/wrightbus-to-showcase-two-new-zero-emission-buses" target="_blank" rel="noopener">Wrightbus</a></strong>, nordirischer Hersteller des weltweit ersten wasserstoffbetriebenen Doppeldeckerbusses, hat zwei neue einstöckige Varianten vorgestellt: den GB Kite Hydroliner Bus und den GB Kite Electroliner. Beide GB Kite-Modelle können 90 Fahrgäste befördern. Der Hydroliner hat eine Reichweite von bis zu 640 Meilen (1.030 Kilometer), während der Electroliner bis zu 300 Meilen (482 Kilometer) mit einer einzigen Ladung schafft, wobei die schnellste Version in nur 2,5 Stunden aufgeladen werden kann. Die verwendeten Komponenten sind in beiden Bussen zu 86 Prozent identisch mit denen, die in den Doppeldeckervarianten genutzt werden. Dies führe zu erheblichen Vorteile in Bezug auf die Reduzierung der Komplexität und der Kosten für die Flottenwartung. Die Busse werden voraussichtlich im ersten Quartal 2022 in die Serienproduktion gehen.<br />
Wrightbus kündigte kürzlich die Schaffung von bis zu 300 Dauerarbeitsplätzen an, nachdem das Unternehmen eine Reihe von Aufträgen aus dem Vereinigten Königreich und Irland erhalten hatte (siehe Beitrag „<a href="https://power-to-x.de/bye-bye-diesel-london-kauft-nur-noch-busse-mit-elektro-und-wasserstoffantriebe/" target="_blank" rel="noopener">Bye bye, Diesel: London kauft nur noch Busse mit Elektro- und Wasserstoffantriebe</a>“ vom 23. September 2021). Außerdem werden 120 befristete Arbeitsplätze in Dauerstellen umgewandelt, um die Produktion am Hauptsitz in Ballymena hochzufahren.</p>
<p>+++++</p>
<p>Auf der russischen Gefängnisinsel Sachalin soll ein Testfeld für Wasserstoff entwickelt werden und 2024 in Betrieb gehen. Die Gebietsregierung, Gazprom und die staatliche Atomholding Rosatom hätten eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, berichtet die Wiener Tageszeitung „<a href="https://www.derstandard.de/story/2000129767430/gefaengnisinsel-sachalin-wird-russlands-testfeld-fuer-wasserstoff" target="_blank" rel="noopener">Der Standard</a>“ Demnach sei der Produktionsbeginn ab Ende 2024 mit einer Kapazität von zunächst 30.000 Tonnen pro Jahr geplant. In der Endausbaustufe solle die Fabrik ab 2030 jährlich 100.000 Tonnen Wasserstoff liefern. An dem Projekt sei auch der französischer Hersteller technischer Gase und Anbieter verwandter Dienstleistungen <strong>Air Liquide S.A.</strong>, heißt es in dem Artikel. Bei der Insel Sachalin liegen die größten bekannten Erdöl- und Erdgasvorkommen Russlands.<br />
Air Liquide erklärte auf <strong>Power-to-X-Anfrage</strong>, zurzeit sei das Unternehmen „in Russland an der Machbarkeitsstudie für das Projekt in Sachalin in Partnerschaft mit Rosatom und der Regierung der Region Sachalin beteiligt&#8220;. <strong>Gazprom</strong> und <strong>Rosatom</strong> haben bis Redaktionsschluss auf unsere Anfrage nicht reagiert und das Vorhaben weder bestätigt noch dementiert.</p>
<p>+++++</p>
<p>Das skandinavische Ruftaxi-Unternehmen <a href="https://news.cision.com/hynion-as/r/hynion-will-supply-viggo-with-fuel-for-their-hydrogen-taxis-in-oslo,c3417778" target="_blank" rel="noopener"><strong>Viggo</strong></a> hat seine Flotte in der norwegischen Hauptstadt Oslo um drei Wasserstofffahrzeuge des Typs Toyota Mirai II ergänzt. Es gebe Pläne zur Erweiterung. <strong>Hynion AS</strong> stellt die Tankinfrastruktur zur Verfügung.</p>
<p>+++++</p>
<p>Der britische Chemiekonzern <a href="https://www.ineos.com/news/shared-news/ineos-grangemouth-moves-forward-on-the-next-phase-of-its-journey-to-reduce-greenhouse-gas-emissions-to-net-zero-by-2045-with-further-investment-in-excess-of-1-billion/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Ineos</strong></a> will eine Milliarde Pfund (1,1 Milliarden Euro) investieren, um bis 2045 in seinem Raffinerie- und Petrochemie-Zentrum im schottischen Grangemouth jegliche Kohlendioxidemissionen zu vermeiden. Der Fahrplan sehe vor, die Treibhausgasemissionen bis 2030 durch eine Reihe von Investitionen, Partnerschaften und innovativer Technik um mehr als 60 Prozent zu senken. Dies beinhalte, dass alle Unternehmen am Standort Grangemouth zur Produktion und Verwendung von Wasserstoff übergehen und gleichzeitig bis 2030 mindestens eine Million Tonnen CO2 pro Jahr abscheiden und speichern. Dazu gehöre auch „der Bau einer Wasserstoffproduktionsanlage im Weltmaßstab“, die die Kohlenstoffabscheidung ermögliche. Betreiber der Grangemouth-Raffinerie ist <strong>Petroineos</strong>, ein 2011 gegründetes Joint Venture zwischen Ineos und PetroChina. Als Schottlands einzige Rohölraffinerie ist Petroineos der Hauptlieferant von Flugkraftstoff für die wichtigsten schottischen Flughäfen und der wichtigste Lieferant von Benzin und Diesel im schottischen Central Belt sowie in Nordirland und Nordengland.</p>
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<p><a href="https://www.businesswire.com/news/home/20210922005796/de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>UPC Hydrogen Pte Ltd</strong></a> hat von <strong>Proton Technologies Inc.</strong> die Exklusivlizenz für die Herstellung von Wasserstoff in Indonesien, Vietnam, Australien, Malaysia, die Philippinen, die Mongolei und Myanmar erworben. UPC Hydrogen will mit der Technologie von Proton in diesen Ländern Wasserstoff zu einem Preis von weniger als 1,00 Dollar pro Kilogramm aus neuen, verstopften, aufgegebenen oder unwirtschaftlichen Ölquellen erzeugen, ohne dass dabei Kohlenstoff aus den Quellen emittiert werde.</p>
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<p>Die italienische <strong>Enapter Srl</strong> ist als einer von drei Finalisten für den „<a href="https://www.enapter.com/earthshot-prize" target="_blank" rel="noopener">Earthshot Prize</a>“ in der Kategorie „Fix our Climate“ nominiert. Die von Prinz William und der britischen Royal Foundation ins Leben gerufene Auszeichnung zielt darauf ab, „kollektives Handeln zu mobilisieren, um global Innovationen und Problemlösungen zu fördern und innerhalb der nächsten zehn Jahre den Planeten zu retten“. Die Preisverleihung findet am 17. Oktober in London statt. Die deutsche Tochter <strong>Enapter AG</strong> hat dieser Tage wie berichtet mit dem Bau einer <a href="https://power-to-x.de/enapter-beginnt-mit-dem-bau-einer-elektrolyseur-fabrik-in-nordrhein-westfalen/" target="_blank" rel="noopener">AEM-Elektrolyseurfabrik</a> in Nordrhein-Westfalen begonnen.</p>
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<p>Mittels einer Studie im Rahmen des Projekts „Trans4In“ will die <strong><a href="https://nachrichten.idw-online.de/2021/09/22/fahrplan-zur-klimaneutralitaet-mit-wasserstoff-fuer-das-chemiedreieck/?groupcolor=4" target="_blank" rel="noopener">Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft</a> </strong>(FfE) einen Fahrplan zur Erreichung der Klimaneutralität mit Wasserstoff im Chemiedreieck Bayern bei Burghausen entwickeln. Ausgangslage sind die Entwicklung des Energiebedarfs und die konkreten Klimaschutzpläne der einzelnen Unternehmen für die kommende Dekade. Projektpartner sind die <strong>Tyczka GmbH</strong> und <strong>Wacker Chemie AG</strong> sowie <strong>Bayernets GmbH</strong> und <strong>Bayernwerk AG</strong>. Ergebnisse und konkrete Handlungsoptionen werden Ende 2022 veröffentlicht. „Trans4In“ ist Teil des Leitprojekts „TransHyDE des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.</p>
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<p>Der US-Gaskonzern <a href="https://www.williams.com/2021/09/22/williams-joins-forces-with-international-renewable-energy-developer/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Williams Corp</strong>.</a> hat eine Vereinbarung mit dem dänischen Entwickler erneuerbarer Energien <strong>Ørsted AS</strong> getroffen, um eine groß angelegte gemeinsame Entwicklung von Windenergie, Elektrolyse und synthetischem Gas durch Methanisierung im Westen Wyomings, USA, zu erkunden. Williams besitzt dort bedeutende Landflächen und Erdgasinfrastrukturen. Insbesondere wollen die Firmen prüfen, inwiefern sich dort eine Wasserstoffproduktion mit erneuerbaren Energien betreiben lässt.</p>
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<p><strong><a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/rheinmetall-ag/Technologiekonzern-Rheinmetall-treibt-Wasserstoffstrategie-als-Konsortialpartner-des-neuen-Innovations-und-Technologiezentrums-Wasserstofftechnologie-weiter-voran/boxid/1077582?hId=PM20210923x55538&amp;utm_source=PresseMail-PM20210923&amp;utm_medium=Email&amp;utm_campaign=1077582&amp;utm_content=55538" target="_blank" rel="noopener">Rheinmetall</a> </strong>ist jetzt auch Teil der vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen finanziell unterstützten nationalen Wasserstoff- und Brennstoffzelleninitiative. Der Konzern ist industrieller Partner des <strong>Zentrums für Brennstoffzellen Technik</strong> (ZBT) in Duisburg, das als eines von vier in Deutschland geförderten <strong>Innovations- und Technologiezentren für Wasserstofftechnologie</strong> (ITZ) ausgewählt wurde. Zum Auf- und Ausbau des ITZ, das sich hauptsächlich den Mobilitätsanwendungen in Verbindung mit der Wasserstofftechnologie widmen wird, sollen nach Duisburg und an die beteiligten Konsortialpartner in den kommenden Jahren bis zu 100 Millionen Euro Fördermittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie der NRW-Landesregierung fließen. Rheinmetall entwickelt und produziert seit über zwanzig Jahren Produkte für Brennstoffzellensysteme. Kurzfristig sieht das Unternehmen bei Komponenten für Brennstoffzellensysteme für sich ein Potenzial zwischen 150 Millionen und 220 Millionen Euro.<br />
Am Standort Neuss will Rheinmetall ein Technologie- und Industrialisierungszentrum für mobile und stationäre Anwendungen der Wasserstofftechnologie aufbauen</p>
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<p><strong><a href="https://news.cision.com/nel-asa/r/nel-asa--receives-purchase-order-for-5mw-alkaline-electrolyser,c3420937" target="_blank" rel="noopener">Nel Hydrogen Electrolyser AS</a>,</strong> ein Geschäftsbereich der norwegischen <strong>Nel ASA</strong>, hat vom britischen Gasversorger <strong>SGN</strong> den Auftrag zur Lieferung eines alkalischen Wasserelektrolyseurs mit einer Leistung von fünf Megawatt erhalten. Der Vertrag umfasst die Installation und Inbetriebnahme sowie Service und Wartung. Der Elektrolyseur wird pro Tag mehr als 2.000 Kilogramm grünen Wasserstoff für das SGN-Projekt „H100 Fife“ in Levenmouth an der Ostküsste Schottlands liefern. Das neu zu errichtende Verteilnetz versorgt 300 Haushalte mit grünem Wasserstoff aus der Elektrolyse zum Heizen und Kochen. Der Strom zur Elektrolyse stammt aus einer nahegelegenen Offshore-Windturbine sowie aus dem allgemeinen Netz. Eine Erweiterung auf 900 Haushalte ist möglich.</p>
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<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © aryos</p>
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