<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Stellantis Archive - Power-to-X</title>
	<atom:link href="https://power-to-x.de/tag/stellantis/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://power-to-x.de/tag/stellantis/</link>
	<description>Informationen zur Energiewende</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 Jul 2025 13:39:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/01/cropped-ptx-fav-32x32.png</url>
	<title>Stellantis Archive - Power-to-X</title>
	<link>https://power-to-x.de/tag/stellantis/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Stellantis verkündet Wasserstoff-Aus: Glaube verloren? Oder von Investoren getrieben?</title>
		<link>https://power-to-x.de/stellantis-verkuendet-wasserstoff-aus-glaube-verloren-oder-von-investoren-getrieben/</link>
					<comments>https://power-to-x.de/stellantis-verkuendet-wasserstoff-aus-glaube-verloren-oder-von-investoren-getrieben/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 17:03:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Brennstoffzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Stellantis]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://power-to-x.de/?p=14018</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Hoofddorp / Niederlande) – Bis vor Kurzem noch voller Pläne, jetzt der Rückzieher: Das in den Niederlanden ansässige Automobilkonglomerat Stellantis N.V. gibt die Brennstoffzellentechnologie auf. Als Begründung nennt das Unternehmen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/stellantis-verkuendet-wasserstoff-aus-glaube-verloren-oder-von-investoren-getrieben/">Stellantis verkündet Wasserstoff-Aus: Glaube verloren? Oder von Investoren getrieben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Hoofddorp / Niederlande) –</strong> Bis vor Kurzem noch voller Pläne, jetzt der Rückzieher: Das in den Niederlanden ansässige Automobilkonglomerat Stellantis N.V. gibt die Brennstoffzellentechnologie auf. Als Begründung nennt das Unternehmen eine „begrenzte Verfügbarkeit von Wasserstoff-Tankstelleninfrastruktur“ sowie „hohe Kapitalanforderungen“ und fehlende Kaufanreize für Verbraucher.</p>
<div id="attachment_13338" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13338" class="wp-image-13338 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/03/w12-tz-Opel-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-13338" class="wp-caption-text">Stellantis vereint mehr als ein Dutzend Marken unter seinem Dach, darunter Abarth, Alfa Romeo, Chrysler, Citroën, Dodge, Fiat, Jeep, Lancia, Maserati, Opel, Peugeot, Ram und Vauxhall. Der Konzern hatte erst im März dieses Jahres die neue Generation des Opel „Vivaro Hydrogen“ vorgestellt. Das Fahrzeug sei „bald verfügbar“, verkündete Lars Peter Thiesen, Leiter Einführungsstrategie Wasserstoff und Brennstoffzelle, auf einer Fachtagung in Bayern. © Stellantis Germany GmbH</p></div>
<p>Man erwarte nicht, „dass sich wasserstoffbetriebene leichte Nutzfahrzeuge vor Ende des Jahrzehnts flächendeckend etablieren“. Infolgedessen werde Stellantis seine neue Palette wasserstoffbetriebener „Pro One“-Fahrzeuge in diesem Jahr nicht mehr auf den Markt bringen. Die Serienproduktion stand indes unmittelbar bevor. Noch in diesem Sommer sollten in Hordain (Frankreich) die ersten mittelgroßen Transportern vom Band laufen sowie große Transporter in Gliwice (Polen).</p>
<div id="attachment_9577" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9577" class="wp-image-9577 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/06/w23-Stellantis-Paris-B-1080x560.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-9577" class="wp-caption-text">Hype wollte bis zu 1.000 wasserstoffbetriebene Taxis von Stellantis einsetzen – zog sich dann aber zurück und schwenkt auf batterieelektrische Fahrzeuge um. © Stellantis N.V.</p></div>
<p>Vor zwei Jahren noch feierte der Konzern die Lieferung von 50 Fahrzeugen der Marken Peugeot (e-Expert Hydrogen) und Citroën (ë-Jumpy Hydrogen zéro emission) nach Paris. Geschäftspartner war „Hype“, eine Organisation für Personen mit eingeschränkter Mobilität, die mit einer Plattform für Wasserstoffmobilität nebst Versorgung, Produktion, Verteilung und Nutzung seit mehreren Jahren Wasserstofftaxis betreibt. Bis Ende 2025 sollten 15 weitere Metropolen in das Konzept integriert werden, so die Pläne. Avisiert waren letztlich bis zu 1.000 Exemplare solcher Fahrzeuge (<a href="https://power-to-x.de/stellantis-liefert-50-wasserstofftaxis-nach-paris-es-koennten-1-000-werden/" target="_blank" rel="noopener">wir berichteten</a>). Doch Hype zog sich zurück. Medienberichten zufolge soll es im Hintergrund schwere Auseinandersetzungen mit Betreibern von Wasserstofftankstellen und -lieferanten wie Total Energies und Air Liquide geben, die zum einen das Netz nicht schnell genug ausgebaut hätten und zum anderen die Preise monopolistisch nach oben trieben.</p>
<p>Im April 2024 hieß es Medienberichten zufolge überdies, Stellantis wolle bis 2030 rund 100.000 Fahrzeuge pro Jahr bauen. Batterie- und Brennstoffzellenantriebe seien keine Konkurrenz, wurde der Chef des Wasserstoffprogramms Jean-Michel-Billig da noch zitiert.</p>
<h3><strong>Glaube vs. Geschäftsbericht</strong></h3>
<p>„Der Wasserstoffmarkt bleibt ein Nischensegment ohne Aussichten auf mittelfristige wirtschaftliche Nachhaltigkeit“, sagt jetzt Jean-Philippe Imparato, Chief Operating Officer für Enlarged Europe, zu der Kehrtwende. Während zahlreiche Medien daraufhin sinngemäß mit der Schlagzeile aufmachten, Stellantis habe „den Glauben an Wasserstoff“ verloren, könnten im Hintergrund allerdings nackte Zahlen eine Rolle spielen.</p>
<p>Ein Blick in die Geschäftsberichte zeigt: 2024 sackten die Umsätze des zweitgrößten europäischen Autokonzerns um 17,23 Prozent gegenüber 2023 von 189 Milliarden auf 156 Milliarden Euro. Der Gewinn brach im gleichen Zeitraum gar um mehr als 70 Prozent ein: von 18,6 Milliarden auf 5,5 Milliarden Euro.</p>
<h3><strong>Finanzprognose für 2025 ausgesetzt</strong></h3>
<p>Und im ersten Quartal 2025 wurde es nicht besser: Der Nettoumsatz lag bei 35,8 Milliarden Euro – ein Rückgang um 14 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, „vor allem wegen geringerer Absatzvolumina“, so der Finanzvorstand Doug Ostermann bei der Präsentation. In Zahlen: ein Rückgang von neun Prozent auf 1,217 Millionen Einheiten. Das Unternehmen setzte daraufhin seine Finanzprognose für 2025 aus. Begründung: Unsicherheiten im Zusammenhang mit US-Zöllen.</p>
<p>Analysten sehen den 2020 aus der Fusion von Groupe PSA mit Fiat Chrysler Automobiles gegründeten Konzern, der mehr als ein Dutzend europäische und US-Marken unter seinem Dach vereint, allerdings noch an drei Fronten unter enormem Druck. So geriet Stellantis In den USA offenbar ins Visier der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA, berichtete das Branchenportal „<a href="https://www.boerse-express.com/news/articles/stellantis-aktie-dreifachschlag-erschuettert-autokonzern-806943" target="_blank" rel="noopener">Börse Express</a>“ Anfang Juli. Es wurde nach Beschwerden von Fahrzeugbesitzern über Bremsendefekte ein Rückruf von rund 1,2 Millionen Trucks der Marke Ram eingeleitet. Hinzu komme, dass in Italien, einem der wichtigsten europäischen Produktionsstandorte, der Markt im ersten Halbjahr 2025 um 27 Prozent eingebrochen sei, bei Pkw waren es dort 34 Prozent. Und schließlich schlug dem Bericht zufolge auch noch die Bank of America Alarm, stufte die Stellantis-Aktie von „Buy“ auf „Neutral“ herunter und kappte das Kursziel drastisch von 16 auf 10 Euro. Begründung: „Strukturelle Schwächen in Europa, wo Stellantis im Bereich Elektrofahrzeuge deutlich hinter der Konkurrenz“ zurückliege.</p>
<h3><strong>Symbio-Partner: Besorgt und wütend</strong></h3>
<p>Manche Folgen der Entscheidung sind noch gar nicht absehbar. Im Mai 2023 war Stellantis mit 33,33 Prozent als Gesellschafter bei dem Joint Venture Symbio SAS eingestiegen, an dem mit gleichen Anteilen auch der Reifenhersteller Michelin sowie der französische Automobilzulieferer Faurecia SE, Teil der Forvia Gruppe, beteiligt sind. Symbio hatte im Dezember 2023 bei Lyon (Frankreich) eine Gigafactory für Brennstoffzellen eröffnet, marketinggerecht „SymphonHy“ genannt.</p>
<div id="attachment_14019" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14019" class="wp-image-14019" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/07/w29-Stellantis-Symbio-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-14019" class="wp-caption-text">Die Symbio-Brennstoffzellenfabrik „SymphonHy“ wurde im Dezember 2023 in Betrieb genommen. Ab 2026 sollten jährlich 50.000 Systeme ausgeliefert werden. © Symbio SAS</p></div>
<p>Im vergangenen Jahr hatte Symbio dann eine Reihe von Geschäftspartnerschaften geschlossen: So sollte mit dem nordirischen Busbauer Wrightbus ein 300 Kilowatt leistender Brennstoffzellenbus entwickelt werden. Auf der Automesse ACT Expo in Kalifornien stellte man einen ersten schweren Brennstoffzellen-Lkw vor, und auch Kawasaki Heavy Industries schloss ein Abkommen zur Entwicklung von weiteren Brennstoffzellen.</p>
<p>Mit der Bekanntgabe des Brennstoffzellen-Stopps kündigte Stellantis zwar auch Gespräche mit den Aktionären an, „um die aktuellen Marktauswirkungen zu bewerten und die besten Interessen von Symbio im Einklang mit ihren jeweiligen Verpflichtungen zu wahren“. Doch sind beide Mit-Gesellschafter sichtlich sauer und zudem sehr beunruhigt, denn allein die Bestellungen von Stellantis machten etwa 80 Prozent des geplanten Produktionsvolumens von Symbio aus, heißt es in einer „Klarstellung“ unisono.</p>
<h3><strong>Entscheidung mit irreversiblen Folgen</strong></h3>
<p>Die Unternehmen seien zwar im Mai über den neuen Stellantis-Plan informiert worden, dass der Konzern seine Wasserstoffaktivitäten 2026 einstellen wolle. „Diese unerwartete Veränderung kommt trotz der Tatsache, dass Stellantis sowohl Mitaktionär als auch Hauptkunde von Symbio ist und seit langem den Ehrgeiz hat, den Wasserstoffmobilitätsmarkt für leichte Nutzfahrzeuge zu gestalten.“</p>
<p>In den letzten zwei Jahren habe Symbio seine Investitionen, Einstellungen und Entwicklungspläne auf der Grundlage der von Stellantis für die nächsten acht Jahre angegebenen Anforderungen skaliert. Vor kurzem war Symbio im Rahmen einer im April 2025 angekündigten Projektausschreibung der französischen Regierung zudem „vollständig darauf vorbereitet“, Brennstoffzellen für Stellantis-Fahrzeuge zu produzieren, die für dieses Programm in Frage kommen, so Michelin und Forvia. Die Entscheidung von Stellantis „wird für Symbio irreversible operative und finanzielle Folgen haben“, fürchten die Mit-Gesesellschafter. Auch seien sie besonders besorgt über die Auswirkungen auf die mehr als 600 Mitarbeiter.</p>
<h3><strong>Glaube verloren oder von Investoren gejagt?</strong></h3>
<p>Der nächste Stellantis-Quartalsbericht ist für den 29. Juli angekündigt. Dieser wird dann mutmaßlich vom neuen CEO Antonio Filosa präsentiert, der seit 23. Juni formell im Amt ist. Der Executive – zuletzt COO und für das Amerika-Geschäft zuständig – ist eine Inhouse-Entscheidung. Die Personalie bedarf noch der Zustimmung der außerordentlichen Hauptversammlung am 18. Juli.</p>
<p>Der vormalige CEO Carlos Tavares war im Dezember 2024 zurückgetreten. Üblicherweise werden solche Schritte bei Unternehmen dieser Größe mit „persönlichen“ oder „gesundheitlichen“ Gründen kommuniziert, begleitet von allerherzlichsten Abschiedswünschen. Doch hier gab es einen eher ungewöhnlichen Kommentar von Senior Independent Director Henri de Castries: „Der Erfolg von Stellantis beruht auf einer perfekten Abstimmung“ zwischen dem Vorstand und dem CEO. „In den letzten Wochen sind jedoch unterschiedliche Meinungen aufgekommen, die dazu geführt haben, dass der Vorstand und der CEO die heutige Entscheidung (zum Rücktritt / d.Red.) getroffen haben.“ War da schon was?</p>
<p>Dies könnte in Summe bedeuten, dass das vom Konzern angeführte schlechte Markumfeld für Wasserstoff nur ein Bruchteil mit dem Aus zu tun hat, sondern derzeit noch prestigelose finanzielle Belastungen gekappt werden: Hat das Unternehmen also nicht wirklich den Glauben in die Technologie verloren, sondern wird die Geschäftsleitung womöglich von den Investoren gejagt? Der 29. Juli könnte Antworten liefern.</p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Vor einem Jahr hatte Stellantis die Serienproduktion für seine Nutzfahrzeuge mit Brennstoffzellen verkündet. Jetzt gibt der Konzern seine Brennstoffzellensparte auf. © Stellantis NV</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/stellantis-verkuendet-wasserstoff-aus-glaube-verloren-oder-von-investoren-getrieben/">Stellantis verkündet Wasserstoff-Aus: Glaube verloren? Oder von Investoren getrieben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://power-to-x.de/stellantis-verkuendet-wasserstoff-aus-glaube-verloren-oder-von-investoren-getrieben/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 18)</title>
		<link>https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-18/</link>
					<comments>https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-18/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2024 07:49:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Axpo]]></category>
		<category><![CDATA[BWSC]]></category>
		<category><![CDATA[Green Hydrogen Systems]]></category>
		<category><![CDATA[H2Site]]></category>
		<category><![CDATA[Lhyfe]]></category>
		<category><![CDATA[Plug Power]]></category>
		<category><![CDATA[Rhiienergie]]></category>
		<category><![CDATA[Stellantis]]></category>
		<category><![CDATA[Swiss Steel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://power-to-x.de/?p=11378</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schweiz: Lhyfe soll 30-MW-Elektrolyseur für Swiss Steel installieren +++ Niederlande: Stellantis will bis 2030 jährlich 100.000 Wasserstofffahrzeuge bauen (Medien) +++ Spanien: Ammoniak-Cracker von H2Site erhält AiP von Lloyds Register +++ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-18/">Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 18)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schweiz: Lhyfe soll 30-MW-Elektrolyseur für Swiss Steel installieren </strong>+++<strong> Niederlande: Stellantis will bis 2030 jährlich 100.000 Wasserstofffahrzeuge bauen (Medien) </strong>+++<strong> Spanien: Ammoniak-Cracker von H2Site erhält AiP von Lloyds Register </strong>+++<strong> Schweiz: Axpo und Rhiienergie nehmen 2,5-MW-Elektrolyseur in Betrieb </strong>+++<strong> Dänemark: Green Hydrogen Systems und BWSC kooperieren bei H2-Projekten </strong>+++<strong> USA: Plug erweitert BEDP-Pipeline für Elektrolyseure in Europa und USA auf kumuliert 4,5 GW </strong>+++<strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11371" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11371" class="wp-image-11371" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/05/w18-tz-Lhyfe-Ugitech-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-11371" class="wp-caption-text">Lhyfe will in Ugitechs Stahlwerk „Ugine“ eine Wasserstoffproduktionsanlage mit einer Leistung von 30 Megawatt installieren. © Ugitech</p></div>
<p><strong>(Schweiz) Lhyfe SA soll für Ugitech, eine Tochtergesellschaft der Swiss Steel Group, im Stahlwerk Ungine einen Elektrolyseur zur Herstellung grünen Wasserstoffs installieren.</strong> Die Kapazität liegt den Angaben zufolge bei 30 Megawatt, was eine Produktion von zwölf Tonnen pro Tag ermögliche. Der Wasserstoff werde hauptsächlich im Ugitech-Werk selbst verwendet. Der Hersteller von Spezialstählen will den Energieträger nutzen, um in einigen Anlagen das bisher benötigte Erdgas zu ersetzen und damit einen Teil der industriellen Prozesse zu dekarbonisieren. Der Konzern produziert etwa 200.000 Tonnen Stahl pro Jahr (zum Vergleich: Der größte deutsche Stahlhersteller Thyssenkrupp produziert jährlich etwa elf Millionen Tonnen). Das Schweizer Vorhaben könnte Emission von 16.000 Tonnen CO2 pro Jahr vermeiden. Die beiden Unternehmen wollen nun eine Machbarkeitsstudie erstellen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11372" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11372" class="wp-image-11372" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/05/w18-tz-Stellantis-Wasserstofftransporter-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-11372" class="wp-caption-text">Das Markenkonglomerat Stellantis will jährlich 100.000 Brennstoffzellenfahrzeuge bauen. © Stellantis N.V.</p></div>
<p><strong>(Niederlande) Der Autokonzern Stellantis N.V. plant offenbar, seine Produktionskapazitäten für Brennstoffzellenfahrzeuge erheblich auszuweiten.</strong> Dies berichtet die <a href="https://www.welt.de/incoming/article251247798/Stellantis-40-Prozent-Marktanteil-Auto-Riese-will-100-000-Wasserstoff-Fahrzeuge-pro-Jahr-bauen.html" target="_blank" rel="noopener">„Welt am Sonntag“ </a>unter Berufung auf den Chef des Wasserstoffprogramms Jean-Michel-Billig. Den Angaben zufolge sollen bis 2030 rund 100.000 Fahrzeuge pro Jahr gebaut werden. Batterie- und Brennstoffzellenantriebe seien keine Konkurrenz, sondern ergänzten sich. Stellantis bietet seit Ende 2022 mittelgroße Nutzfahrzeuge mit Brennstoffzellen an. Davon seien bisher 350 Stück verkauft worden, heißt es in dem Artikel. Zu Stellantis gehören 14 Marken, darunter Namen Alfa Romeo, Fiat, Lancia, Opel, Peugeot, Citroen, Maserati und Chrysler sowie Jeep und Dodge.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11373" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11373" class="wp-image-11373" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/05/w18-tz-H2SITE-AIP-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-11373" class="wp-caption-text">H2Site bekommt von Lloyds Register die „Aproval in Principle“ für die On-Board-Ammoniak-Cracking-Technologie. © H2Site</p></div>
<p><strong>(Spanien) Die „Ammonia to H2Power“ genannte Technologie von Hydrogen Onsite SL (H2Site) hat von der Klassifizierungsgesellschaft Lloyd&#8217;s Register eine „grundsätzliche Zulassung“ (Approval in Principle, AiP) erhalten.</strong> Eine „AiP“ bestätigt, dass die Entwicklung bauartbedingt den anerkannten Regeln der Technik und Sicherheit sowie allen gesetzlichen Vorgaben entspricht. Das System erlaubt nach Unternehmensangaben das On-Board-Cracken von Ammoniak, etwa auf Schiffen. Dabei wird in einem Container mithilfe von Ammoniak Wasserstoff erzeugt. Dieser könne unmittelbar in Brennstoffzellen genutzt werden, die zur Stromversorgung des Fahrzeugs beitragen, oder auch einen Verbrennungsmotor (Internal Combustion Engine) antreiben. „Die Technologie bietet Schiffseignern die Möglichkeit, Ammoniak und andere Ausgangsstoffe wie Methanol an Bord in Wasserstoff umzuwandeln, ohne eine zusätzliche Gastrennungstechnologie einzusetzen“, sagt Mark Darley, COO von Lloyds Register. H2Site hatte das System wie berichtet im November vergangenen Jahres auf dem Versorgungsschiff „Bertha B“ installiert und unter realen Offshore-Bedingungen im Golf von Biskaya erprobt. An der Entwicklung waren Zumaia Offshore, Erhardt Offshore, Ajusa und Tecnalia sowie Enagas und ABS beteiligt.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11374" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11374" class="wp-image-11374" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/05/w18-tz-Axpo-H2-Reichenau-Text-AB-675x675.jpg" alt="" width="253" height="253" /><p id="caption-attachment-11374" class="wp-caption-text">Neue Wasserstoffproduktionsanlage in der Schweiz von Axpo und Rhiienergie. © Axpo Holding AG</p></div>
<p><strong>(Schweiz) Die Axpo Holding AG und das Versorgungsunternehmen Rhiienergie AG haben im Kanton Graubünden eine Wasserstoffproduktion mit einer Leistung von 2,5 Megawatt eröffnet.</strong> Der Jahresertrag liegt den Angaben zufolge bei rund 350 Tonnen grünem Wasserstoff. Die Anlage befindet sich neben dem Wasserkraftwerk Reichenau in der Gemeinde Domat/Ems, von wo aus sie den Strom für den Elektrolyseprozess bezieht. Der Energieträger wird vor Ort komprimiert und an Tankstellen und Industriekunden geliefert. Die Bauarbeiten für das Projekt wurden im Januar letzten Jahres begonnen. Die Investitionskosten lagen laut Axpo bei acht Millionen Franken (8,2 Millionen Euro).</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11375" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11375" class="wp-image-11375" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/05/w18-tz-Green-Hydrogen-X-new-front-Text-AB.jpg" alt="" width="300" height="187" /><p id="caption-attachment-11375" class="wp-caption-text">Der „HyProvide“ genannte Elektrolyseur der X-Series von Green Hydrogen Systems. © Green Hydrogen Systems A/S</p></div>
<p><strong>(Dänemark) Green Hydrogen Systems A/S und das dänische Ingenieurunternehmen BWSC wollen ihre Zusammenarbeit erweitern.</strong> Die Vereinbarung ist eine Fortsetzung der Kooperation bei der Installation des Prototyps der X-Serie im GreenLab in Skive, Dänemark. Dabei wurde ein sechs Megawatt leistendes Modul zur Produktion von grünem Wasserstoff in Betrieb genommen. Die Unternehmen wollen nun den Angaben zufolge komplette Wasserstoffanlagen mit vorgefertigtem und optimiertem Standortlayout auf der Grundlage des „HyProvide“ X-Series-Moduls von Green Hydrogen Systems anbieten, das auf grüne Wasserstoffprojekte im Bereich von sechs bis 50 Megawatt abzielt.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>(USA) Die US-amerikanische Plug Power Inc. hat zwei weitere Verträge zur Lieferung von „Basic Engineering and Design Packages“ (BEDP) für Elektrolyseur-Projekte in Europa und den USA unterzeichnet.</strong> Die Leistung beträgt kumuliert 350 Megawatt (MW). Diese Vereinbarungen erhöhen das globale Portfolio von Plug mit BEDP-Kontrakten auf 4,5 Gigawatt (GW), so das Unternehmen. Ein „BEDP“ umfasst dabei in der Regel die Ausarbeitung der technischen Details und Dokumentation, die ein Auftragnehmer letztlich zum Bau der Anlagen benötigt. Anfang dieses Jahres hat Plug bereits einen 500-Megawatt-Vertrag in Europa abgeschlossen. Plug liefere und installiere derzeit PEM-Elektrolyseure in Europa, dem Nahen Osten, den USA, Indien, Neuseeland, Korea, Japan, Australien und Afrika.</p>
<p>+++++</p>
<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-18/">Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 18)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-18/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 07)</title>
		<link>https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-07/</link>
					<comments>https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-07/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2024 23:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Ballard]]></category>
		<category><![CDATA[Corsica Sole]]></category>
		<category><![CDATA[Hycap]]></category>
		<category><![CDATA[Hyzon]]></category>
		<category><![CDATA[Lhyfe]]></category>
		<category><![CDATA[New Way]]></category>
		<category><![CDATA[Plug Power]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Reliance]]></category>
		<category><![CDATA[Stellantis]]></category>
		<category><![CDATA[Thyssenkrupp]]></category>
		<category><![CDATA[Veidekke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://power-to-x.de/?p=10961</guid>

					<description><![CDATA[<p>Niederlande: Stellantis kündigt H2-Nutzfahrzeuge an +++ USA: Hyzon und New Way entwickeln H2-Müllwagen +++ Frankreich: Corsica Sole installiert Elektrolyseur auf Korsika +++ Deutschland: Lhyfe baut H2-Produktion in Brake +++ Schweden: Konsortium [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-07/">Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 07)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Niederlande: Stellantis kündigt H2-Nutzfahrzeuge an </strong>+++<strong> USA: Hyzon und New Way entwickeln H2-Müllwagen </strong>+++<strong> Frankreich: Corsica Sole installiert Elektrolyseur auf Korsika </strong>+++<strong> Deutschland: Lhyfe baut H2-Produktion in Brake </strong>+++<strong> Schweden: Konsortium will Wasserstoffnutzung für die Luftfahrt vorantreiben </strong>+++<strong> Deutschland: Bericht der Bundesregierung zu Herkunftsnachweisen von Wasserstoff </strong>+++<strong> Indien: Reliance nutzt künftig 5.000 Lkw mit H2-Motoren </strong>+++<strong> Norwegen: Ballard rüstet Bagger für Veidekke auf FC-Antrieb um </strong>+++ <strong>Deutschland: 16 Auszubildende absolvieren bei Thyssenkrupp Zusatzqualifikation Wasserstoff </strong>+++<strong> Deutschland: NRW fördert Elektrolyseure mit 30 Millionen Euro </strong>+++<strong> VAE: Hycap investiert in Wasserstoffnutzung </strong>+++<strong> USA: Plug Power beginnt Produktion von flüssigem Wasserstoff in Tennessee </strong>+++<strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p><strong>+++++</strong></p>
<div id="attachment_10962" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10962" class="wp-image-10962" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/02/w07-zt-Stellantis-2-B.jpg" alt="" width="348" height="180" /><p id="caption-attachment-10962" class="wp-caption-text">Stellantis beginnt Serienproduktion von Transportern mit Brennstoffzellen. © Stellantis N.V.</p></div>
<p><strong>(Niederlande) Das Markenkonglomerat Stellantis Pro One erweitert die Produktionskapazitäten für seine Nutzfahrzeuge mit Brennstoffzellen.</strong> Stellantis wird in seinen Werken acht Versionen von mittelgroßen und großen Transportern herstellen: Citroën ë-Jumpy und ë-Jumper, Fiat Professional E-Scudo und E-Ducato, Opel/Vauxhall Vivaro und Movano, Peugeot E-Expert und E-Boxer. Die Serienproduktion erfolge in den Werken Hordain (Frankreich) und Gliwice (Polen). Die Brennstoffzellenvarianten seien auf „eine intensive Kundennutzung“ ausgerichtet. Sie basierten auf der Technologie, die in den emissionsfreien batterieelektrischen Varianten der Fahrzeuge zum Einsatz kommt, und böten zusätzlich den Vorteil kurzer Betankungszeiten ohne Einbußen der Nutzlastkapazität. Bei den mittelgroßen Transportern sorge eine zweite Generation des Brennstoffzellensystems für eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern bei einer Betankungszeit von weniger als vier Minuten. Bei den großen Transportern ermögliche die Ergänzung der Brennstoffzellentechnologie eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern und eine Betankungszeit von nur fünf Minuten.</p>
<p><strong>+++++</strong></p>
<div id="attachment_10468" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10468" class="wp-image-10468" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/10/w43-Tick-Hyzon_Motors__Vehicle_on_road-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10468" class="wp-caption-text">Seit Oktober 2023 fährt im australischen New South Wales ein erstes Hyzon-Müllsammelfahrzeug. © Hyzon Motor Inc.</p></div>
<p><strong>(USA) Der US-Hersteller von Brennstoffzellenfahrzeugen Hyzon und New Way Trucks wollen gemeinsam ein brennstoffzellenbetriebenes Abfallfahrzeug für den nordamerikanischen Markt entwickeln.</strong> Hyzon verantwortet die Integration der Brennstoffzellentechnologie und des Antriebsstrangs, New Way ist für die Lieferung und Integration des automatisierten Sidewinder XTR-Abfuhrkörpers des Prototyps zuständig. In Nordamerika seien nach Hyzon-Schätzung etwa 120.000 Müllwagen unterwegs. Die Integration von FCEVs in die Müllsammelflotten biete die Möglichkeit, die Industrie zu dekarbonisieren und die Lärmbelastung durch Diesel-Lkw zu reduzieren. Kundenversuche mit dem ersten Prototyp sollen in der ersten Hälfte des Jahres 2024 mit einer Mischung aus öffentlichen und privaten Müllflotten beginnen. Darüber hinaus zielt Hyzon auf die erste kommerzielle Lieferungen der Fahrzeuge im Jahr 2025 ab. Bereits seit Oktober vergangenen Jahres ist ein BZ-Müllsammler von Hyzon bei dem Recyclingunternehmen Remondis Australia in Betrieb.</p>
<p><strong>+++++</strong></p>
<div id="attachment_10963" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10963" class="wp-image-10963" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/02/w07-zt-Corsica-Integration-paysagere-FolellHy-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10963" class="wp-caption-text">Überschüssiger Solarstrom aus dem 12-MW-Solarkraftwerk Folelli soll für die (hier grafisch eingebundene) Wasserstoffproduktion genutzt werden. © Corsica Sole</p></div>
<p><strong>(Frankreich) Der französische Projektentwickler und Anlagenbetreiber Corsica Sole kündigt die Installation der ersten Anlage zur Herstellung von erneuerbarem Wasserstoff auf Korsika an.</strong> Der Ertrag des „Folell&#8217;Hy“ genannten Projekts wird auf zwei Tonnen pro Jahr beziffert, der Strom stammt aus PV-Anlagen. Wie Korsika seien Inselgebiete mit hohen Kapazitäten zur Erzeugung von grünem Strom oft mit Situationen konfrontiert, in denen der verfügbare Strom nicht genutzt werden könne und „verloren“ gehe, wie etwa beim 12-MW-Solarkraftwerk in Folelli. Dieser Strom solle zur Wasserstoffproduktion genutzt und in transportable Tanks gefüllt werden. Das System werde direkt an das bestehende Kraftwerk angeschlossen. Genehmigungen und Finanzierung seien gesichert. Corsica Sole verhandele derzeit mit Hensodlt Nexeya France, einem Entwickler von Wasserstoffanwendungen und Integrator von Energiesystemen. Die Vorbereitungen am Standort Folelli beginnen noch im Frühjahr 2024, die Installation ist für das zweite Halbjahr vorgesehen. Nach anschließenden Testphasen erfolge die Inbetriebnahme im ersten Quartal 2025.</p>
<p><strong>+++++</strong></p>
<div id="attachment_10964" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10964" class="wp-image-10964" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/02/w07-zt-Lhyfe-Brake-Text-AB.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-10964" class="wp-caption-text">Spatenstich für die Produktionsanlage von grünem Wasserstoff in Brake, Niedersachsen, im Beisein von Wirtschaftsminister Olaf Lies (dritter von rechts). © Lhyfe / Andreas Burmann</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Der französische Produzent von Wasserstoff Lhyfe baut eine grüne Wasserstoffanlage in der niedersächsischen Hafenstadt Brake.</strong> Standort ist auf einem Gelände des Seehafenbetreibers Niedersachsen Ports (NPorts). Die Anlage werde mit einer installierten Elektrolyseleistung von zehn Megawatt bis zu 1.150 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren. Der Strom wird aus Wind- und PV-Anlagen stammen. Zu den potenziellen Abnehmern gehörten die Industrie sowie der Mobilitätssektor. „Der Hafen Brake bietet ideale Voraussetzungen für den Bau von grünen Wasserstoffanlagen“, sagt Luc Graré, Head of Central &amp; Eastern Europe bei Lhyfe. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies betonte, das Projekt stärke „nicht nur die regionale Entwicklung, sondern auch die Vernetzung zwischen Industrie und lokalen Akteuren“. Michael Kurz, Bürgermeister von Brake, meint, der Hafen werde „sich zu einer Drehscheibe für grüne Innovationen und nachhaltiges Wachstum entwickeln“. Erst kürzlich hatte Lhyfe den Baubeginn der größten Wasserstoffproduktionsanlage in Baden-Württemberg in Schwäbisch Gmünd bekannt gegeben. Auch dort entsteht eine 10-Megawatt-Anlage.</p>
<p><strong>+++++</strong></p>
<div id="attachment_10965" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10965" class="wp-image-10965" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/02/w07-zt-vattenfall_airbus_signing-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="197" /><p id="caption-attachment-10965" class="wp-caption-text">Unterzeichnung der Absichtserklärung zum Einsatz von Wasserstoff in der Luftfahrt (v. l.): Anna Borg (Vattenfall), Jonas Abrahamsson (Swedavia), Guillaume Fauray (Airbus), Anko van der Werff (SAS), Abraham Foss (Avinor). © Vattenfall SE</p></div>
<p><strong>(Schweden / Norwegen) Airbus, Avinor, SAS, Swedavia und Vattenfall haben eine Studie zur Machbarkeit einer Wasserstoffinfrastruktur an Flughäfen in Schweden und Norwegen angekündigt.</strong> Die Konzerne wollen „ein besseres Verständnis der Konzepte von Wasserstoffflugzeugen, des Betriebs, der Versorgung, des Infrastruktur- und Betankungsbedarfs an Flughäfen“ entwickeln, um den Ausbau des Wasserstoff-Ökosystems für die Luftfahrt in beiden Ländern zu fördern. Auch würden Wege für die Auswahl der Flughäfen, die für den Betrieb wasserstoffbetriebener Flugzeuge umgerüstet werden sollen, sowie der entsprechende Rechtsrahmen ausgelotet. In einem ersten Schritt erfolge nach Angaben von Vattenfall eine einjährige Machbarkeitsstudie für mehr als 50 Flughäfen.</p>
<p><strong>+++++</strong></p>
<p><strong>(Deutschland) Um einen effizienten europäischen Binnenmarkt für Wasserstoff zu erreichen, empfiehlt die Bundesregierung, sich beim Kennzeichnungssystem an den Anforderungen der kommenden Regelungen der EU-Richtlinie über gemeinsame Vorschriften für die Binnenmärkte für erneuerbare Gase und Erdgas sowie für Wasserstoff zu orientieren.</strong> In der Unterrichtung drängt sie zudem im Sinne eines schnellen Wasserstoffmarkthochlaufs auf eine schnelle nationale Umsetzung auf Basis der kommenden europäischen Vorgaben. In ihrem Bericht zur „Ausstellung von Herkunftsnachweisen für Wasserstoff“ (<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/102/2010218.pdf" target="_blank" rel="noopener">20/10218</a>) kommt die Regierung zu dem Ergebnis, dass es aktuell noch „an wichtigen europarechtlichen Vorgaben zur Operationalisierung der Definition von kohlenstoffarmem Wasserstoff sowie entsprechenden Regelungen zu Emissionsminderungsanforderungen und deren Bilanzierungsmethodik“ fehle. Dies spreche gegen eine eigenständige, von EU-Vorgaben abweichende, nationale Festlegung von Anforderungen an die Ausstellung von Herkunftsnachweisen. Zugleich bestehe ein dringender Bedarf zur Verabschiedung der Verordnung, da sie zum Nachweis der vollständigen Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie erforderlich und die Umsetzungsfrist bereits abgelaufen sei.</p>
<p><strong>+++++</strong></p>
<div id="attachment_10966" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10966" class="wp-image-10966" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/02/w07-zt-reliance-Heavy-Duty-Truck-Text-AB.jpg" alt="" width="349" height="267" /><p id="caption-attachment-10966" class="wp-caption-text">Reliance Industries will 5.000 Diesel-Lkw von Ashok auf Wasserstoff umrüsten und einflotten. © Reliance Industries Ltd.</p></div>
<p><strong>(Indien) Der indische Petro-Chemie-Konzern Reliance Industries Ltd. will bis Mitte 2024 rund 5.000 Lkw mit Verbrennungsmotor (ICE) auf Lkw mit Wasserstoffverbrennungsmotor (H2ICE) umstellen.</strong> Die Initiative sehe die Nutzung von Wasserstoff vor, der in der Anlage in Jamnagar im Bundesstaat Gujarat hergestellt wird, wo die Lkw getestet würden, heißt es in einem Beitrag des Portals „Manufacturing Today“. Die H2ICE-Lkw seien dreimal effizienter als ihre Diesel-Pendants, zitiert der Artikel einen leitenden Mitarbeiter des Unternehmens. Die Technologie wurde gemeinsam mit dem indischen Nutzfahrzeughersteller Ashok Leyland entwickelt. Basis ist nach Angaben von Ashok die Baureihe H2-ICE (19 bis 35 Tonnen). Reliance Industries wolle überdies 100 Gigawatt an PV- und Windkraftanlagen installieren, eine Solar-Giga-Fabrik für Module, Zellen, Wafer, Ingots, Polysilizium und Glas, sowie eine Batterieproduktion und eine grüne Wasserstoffproduktion aufbauen. Außerdem sei ein Netz von Wasserstofftankstellen entlang wichtiger Routen, etwa von Mumbai nach Delhi, geplant, um eine potenzielle Strecke von 1.500 Kilometern für H2ICE-betriebene Lastwagen zu unterstützen. Die Investitionen beliefen sich den Angaben zufolge auf etwa zehn Milliarden Dollar (9,3 Milliarden Euro).</p>
<p><strong>+++++</strong></p>
<div id="attachment_10967" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10967" class="wp-image-10967" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/02/w07-zt-Ballard-Power-Volvo-30T-excavator-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10967" class="wp-caption-text">Der Volvo-Raupenbagger bekommt für Veidekke einen Wasserstoffantrieb. © Ballard Power Systems Inc.</p></div>
<p><strong>(Norwegen) Die kanadische Ballard Power Systems Inc. hat sich mit dem Entwickler von wasserstoffbetriebenen Geräten und Systemen, Applied Hydrogen, zusammengetan, um einen mit Wasserstoff betriebenen Bagger zu entwickeln.</strong> Basierend auf dem Volvo EC300E-Raupenbagger rüstet Applied Hydrogen derzeit den ersten 30-Tonner auf Wasserstoffbetrieb um, indem es den FCmove-XD-Brennstoffzellenmotor von Ballard für den Schwerlastbetrieb integriert. Das Arbeitsgerät ist für Skandinaviens größtes Bauunternehmen Veidekke bestimmt und soll alsbald in die Erprobung gehen. Den Treibstoff liefert eine mobile Tankstelle, die auf Baustellen aufgestellt werden kann. Es wird erwartet, dass ein wasserstoffbetriebener 30-Tonnen-Bagger etwa 60 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr einsparen wird.</p>
<p><strong>+++++</strong></p>
<div id="attachment_10968" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10968" class="wp-image-10968" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/02/w07-zt-thyssenkrupp-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="233" /><p id="caption-attachment-10968" class="wp-caption-text">Bei Thyssenkrupp absolvierten Auszubildende eine Zusatzqualifikation Wasserstoff. © Thyssenkrupp AG</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Der Essener Stahlkonzern Thyssenkrupp Steel hat für seine Auszubildenden eine „Zusatzqualifikation Wasserstoff“ eingeführt.</strong> Diese wurde in Kooperation mit der IHK Niederrhein und den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM), dem Robert-Bosch-Berufskolleg und dem Zentrum für Brennstoffzellentechnik der Universität Duisburg-Essen entwickelt und sei bundesweit anerkannt, so das Unternehmen. Die ersten 16 Absolventen haben den Angaben zufolge nun ihre IHK-Prüfung bestanden. „Sie haben in sieben Modulen an 23 Trainingstagen gelernt, wie man Wasserstoff sicher handhabt, transportiert und nutzt.“ Bis 2027 baut Thyssenkrupp für die Stahlproduktion eine Direktreduktionsanlage mit Einschmelzaggregaten, die perspektivisch mit grünem Wasserstoff betrieben wird. „Die neuen Anlagen erfordern spezielles Fachwissen und Kompetenzen von den Mitarbeitenden.“ Im Mai startet der zweite Durchlauf.</p>
<p><strong>+++++</strong></p>
<div id="attachment_10969" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10969" class="wp-image-10969" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/02/w07-zt-NRW-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10969" class="wp-caption-text">Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubau (Mitte) übergibt Förderbescheide in Höhe von knapp 30 Millionen Euro für den Bau von Elektrolyseuren in Hamm und Lichtenau. © Wirtschaftsministerium NRW</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) fördert den Ausbau lokaler Wasserstoffproduktionen.</strong> Mit den Projekten „Schlafender Riese“ in Lichtenau sowie dem „Wasserstoffzentrum Hamm“ seien nun insgesamt mehr als 400 Megawatt Elektrolyseleistung im Aufbau, um in NRW grünen Wasserstoff bereitzustellen. Das Land fördert die Elektrolyseure in Hamm und Lichtenau mit knapp 30 Millionen Euro. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur hat die Förderbescheide im Februar übergeben. Beim „Wasserstoffzentrum Hamm“ (Investitionsvolumen: 43 Millionen Euro, Landesförderung: 17,5 Millionen Euro) will die Wasserstoffzentrum Hamm GmbH &amp; Co. KG gemeinsam mit den Gesellschaftern Trianel, Stadtwerke Hamm, Stadtwerke Bochum und der DSW21 Dortmunder Stadtwerke eine Elektrolyseanlage mit einer Leistung von 20 Megawatt aufbauen. Damit sollen bis zu 1.500 Tonnen grüner Wasserstoff im Umfeld eines bestehenden Gaskraftwerks jährlich erzeugt und die vorhandene Netz-, Wasser- und Transportinfrastruktur genutzt werden. In Lichtenau (Investitionsvolumen: 25,3 Millionen Euro, Landesförderung 11,2 Millionen Euro) errichtet die Energieservice Westfalen Weser GmbH einen Elektrolyseur mit zehn Megawatt Leistung und nutzt für die Wasserstoffproduktion lokale Windparks. Durch die Umwidmung einer bestehenden Gasleitung könne diese zudem als saisonaler Speicher für den Wasserstoff dienen.</p>
<p><strong>+++++</strong></p>
<div id="attachment_10970" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10970" class="wp-image-10970" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/02/w07-zt-Hycap-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10970" class="wp-caption-text">Arafat Al Yafei, Geschäftsführer des Industrial Development Bureau und Jo Bamford, Vorsitzender und Gründungspartner der Hycap Group, bei der Unterzeichnung des Abkommens. © Hycap Group</p></div>
<p><strong>(Vereinigte Arabische Emirate) Das Abu Dhabi Department of Economic Development (ADDED) und die britische Vermögensverwaltungsgesellschaft Hycap Group haben eine Vereinbarung zur Produktion, Lagerung und des Transports von grünem Wasserstoff unterzeichnet.</strong> Den Angaben zufolge wolle man die Errichtung eines Industriekomplexes in Abu Dhabi unter Einbeziehung lokaler Partner untersuchen. Der Komplex werde sich auf Branchen im Bereich Wasserstoff und erneuerbare Energiequellen spezialisieren, mit dem Ziel, mehr Industrieunternehmen anzuziehen und zu gründen und die Wertschöpfungsketten in diesen Sektoren zu stärken. Im November 2023 hatte die Hycap Group den regionalen Hauptsitz im Abu Dhabi Global Market (ADGM) eröffnet und stellte Pläne für einen in den VAE ansässigen GCC-Fonds vor, der in Unternehmen investiert, die den Netto-Null-Energie-Übergang und die saubere Wasserstoffversorgungskette bedienen. Hycap wolle auch daran arbeiten, die Wasserstoffindustrie in Abu Dhabi zu stärken. Dazu gehörten die Einrichtung sauberer Wasserstoffproduktionsanlagen, eine Methanolproduktion, Wasserstoffspeicherung und -transport, eine Elektrolyseurproduktion, die Herstellung von Brennstoffzellen sowie die Entwicklung von Bus- und Lkw-Produktionsanlagen. Die nationale Wasserstoffstrategie der VAE zielt darauf ab, das Land bis 2031 mit einem Produktionsziel von 1,4 Millionen Tonnen pro Jahr unter die Top 10 der Hersteller von grünem Wasserstoff zu bringen.</p>
<p><strong>+++++</strong></p>
<p><strong>(USA) Die Plug Power Inc. hat den Betrieb in seiner Wasserstofffabrik in Charleston, Tennessee, wieder aufgenommen.</strong> Das Produktionsvolumen beträgt den Angaben zufolge etwa zehn Tonnen pro Tag. Plug hatte das Werk ausgebaut und dessen Gesamteffizienz verbessert. Die kryogene Anhängerflotte von Plug wird flüssigen Wasserstoff aus dem Werk in Tennessee an Kunden in Nordamerika liefern, insbesondere in den Mittleren Westen und entlang der Ostküste. Die ersten Lkw hätten bereits mit der Auslieferung begonnen. Andy Marsh, CEO von Plug Power, erwartet überdies, „dass unser Joint-Venture-Werk in Louisiana im dritten Quartal 2024“ den Betrieb aufnehme. Mitte Januar startete die Produktion von flüssigem grünem Wasserstoff in <a href="https://power-to-x.de/plug-power-beginnt-mit-der-produktion-von-fluessigem-gruenem-wasserstoff-in-georgia/" target="_blank" rel="noopener">Georgia </a>mit einer Tageskapazität von 15 Tonnen.</p>
<p>+++++</p>
<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-07/">Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 07)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-07/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TICKER (KW 27): Was auch noch wichtig ist&#8230;</title>
		<link>https://power-to-x.de/ticker-kw-27-was-auch-noch-wichtig-ist/</link>
					<comments>https://power-to-x.de/ticker-kw-27-was-auch-noch-wichtig-ist/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2023 08:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Aberdeen Hydrogen Hub]]></category>
		<category><![CDATA[Avaada]]></category>
		<category><![CDATA[BMWK]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[EKPO]]></category>
		<category><![CDATA[Iberdrola]]></category>
		<category><![CDATA[Latem Aluminium]]></category>
		<category><![CDATA[Stellantis]]></category>
		<category><![CDATA[Sulfite]]></category>
		<category><![CDATA[Verbund AG]]></category>
		<category><![CDATA[Verde Hydrogen]]></category>
		<category><![CDATA[Ørsted]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://power-to-x.de/?p=9732</guid>

					<description><![CDATA[<p>Niederlande: Stellantis liefert 16 Opel Vivaro an Bauunternehmen +++ Indien: Avaada bekommt 1,2 Milliarden Euro für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff +++ Marokko: Verde Hydrogen baut 2-Megawatt-Elektrolyseur +++ Dettingen: EKPO [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ticker-kw-27-was-auch-noch-wichtig-ist/">TICKER (KW 27): Was auch noch wichtig ist&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Niederlande: Stellantis liefert 16 Opel Vivaro an Bauunternehmen </strong>+++<strong> Indien: Avaada bekommt 1,2 Milliarden Euro für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff </strong>+++<strong> Marokko: Verde Hydrogen baut 2-Megawatt-Elektrolyseur </strong>+++<strong> Dettingen: EKPO liefert Stacks für Kreuzfahrtschiff </strong>+++<strong> Dänemark: Orsted bestellt weiteres Methanol-Serviceschiff</strong> +++<strong> Schottland: Aberdeen Hydrogen Hub genehmigt </strong>+++<strong> Spanien: Iberdrola beteiligt sich an Latem Aluminium </strong>+++<strong> Österreich: Verbund AG gründet Wasserstoffabteilung </strong>+++ <strong>Kanada: Sulfite-Brennstoffzellen versorgen Funkstation bei Calgary </strong>+++<strong> Berlin: Georgien erhält 23 Millionen Euro für Wasserstoff-Markhochlauf </strong>+++<strong> Berlin: BMWK fördert DLR-Beschaffung eines Wasserstoffflugzeugs </strong>+++<br />
<strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion</a>: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9733" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9733" class="wp-image-9733" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w27-Ticker-Stellantis-Scholmann-Text-AB-1067x675.jpg" alt="" width="349" height="221" /><p id="caption-attachment-9733" class="wp-caption-text">Der niederländische Bauunternehmer Scholman kauft 16 wasserstoffbetriebene Opel von Stellantis. © Stellantis B.V.</p></div>
<p><strong>Der Amsterdamer Fahrzeugbauer <a href="https://www.media.stellantis.com/em-en/corporate-communications/press/sixteen-opel-vivaro-e-hydrogen-vehicles-for-jos-scholman-a-dutch-construction-company-expanding-hydrogen-fleet?adobe_mc_ref=" target="_blank" rel="noopener">Stellantis B.V.</a> liefert 16 Opel Vivaro-e Hydrogen an das niederländische Bauunternehmen Jos Scholman.</strong> Die Firma setze bereits rund dreißig Wasserstofffahrzeuge ein, darunter Autos, Traktoren und Hydraulikbagger, und werde in diesem Jahr weitere Traktoren und Bagger anschaffen. Nach Angaben von Miteigentümer Robert Scholman könne man die Fahrzeuge sogar mit selbst produziertem grünem Wasserstoff betanken. Das Unternehmen verfüge seit einigen Jahren über eine Wasserstofftankstelle nebst Elektrolyseur auf seinem Gelände. Der Strom stamme aus Solar- und Windenergie. Der Opel Vivaro-e Hydrogen hat eine Reichweite von 400 Kilometern und benötigt etwa fünf Minuten zum Betanken. Stellantis ist ein Zusammenschluss einer Reihe von Automarken, darunter Alfa Romeo, Chrysler, Citroën, Dodge, Fiat, Jeep, Lancia, Maserati, Opel, Peugeot und Vauxhall.</p>
<p>+++++</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-9734" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w27-Ticker-Avaada_Group_Logo-Text-AB.jpg" alt="" width="224" height="95" /></p>
<p><strong>Die indische <a href="https://www.prnewswire.com/news-releases/avaada-group-successfully-closes-historic-inr-10-700-cr-1-3-billion-funding-round-reinforcing-its-commitment-to-green-energy-301867918.html" target="_blank" rel="noopener">Avaada Group</a> hat eine Finanzierungsrunde im Wert von 10,7 Milliarden Rupien (1,2 Milliarden Euro) abgeschlossen.</strong> Den Erlös will der Projektentwickler für Vorhaben in den Bereichen grüner Wasserstoff, grünes Methanol, grünes Ammoniak, Solarproduktion und erneuerbare Energieerzeugung verwenden. Hauptinvestoren sind Brookfield Renewables und die Global Power Synergy Public Company Limited. Avaada verfügt eigenen Angaben zufolge derzeit über ein Portfolio an erneuerbaren Energien von etwa vier Gigawatt und sieben Gigawatt in verschiedenen Stadien der Umsetzung.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Das US-Unternehmen <a href="https://verdehydrogen.com/news.html" target="_blank" rel="noopener">Verde Hydrogen</a> hat eine Vereinbarung zur Installation eines zwei Megawatt leistenden Elektrolyseurs zur Herstellung von grünem Wasserstoff in Marokko unterzeichnet.</strong> Den Angaben zufolge werde das Projekt Anfang 2024 abgeschlossen. Verde Hydrogen bietet Elektrolyseure in Containergröße an, die modular erweitert werden können. In Marokko soll der Typ „Verde-400“ mit insgesamt fünf Modulen eingesetzt werden, darunter zwei 20-Fuß-Container und zwei 40-Fuß-Container. Details zu Standort, Auftraggeber oder Investitionsvolumen wurden nicht genannt.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9735" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9735" class="wp-image-9735" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w27-Ticker-EKPO-HQ-Dettingen-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-9735" class="wp-caption-text">Zentrale von EKPO in Dettingen/Ems. © EKPO Fuel Cell Technologies GmbH</p></div>
<p><strong>Die <a href="https://www.ekpo-fuelcell.com/en/news/press-releases/ekpo-supplies-fuel-cell-stacks-cruise-ship" target="_blank" rel="noopener">EKPO Fuel Cell Technologies GmbH</a> (EKPO) aus Dettingen an der Ems soll NM12-Single-Brennstoffzellenstacks für ein Kreuzfahrtschiff liefern.</strong> Das Auftragsvolumen liege im einstelligen Millionen-Euro-Bereich. Der Auslieferung der ersten Stacks sei bereits im Gange. Das NM12-Single-PEMFC-Stackmodul sei mit 359 Zellen erhältlich. Bei einem Betriebsdruck von 2,5 bar erreiche es eine Leistung von 123 Kilowatt. EKPO nannte weder den Namen des Kunden noch den Umfang der Lieferung. EKPO ist ein Joint Venture der Elringklinger AG und der französischen Plastic Omnium SE.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9736" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9736" class="wp-image-9736" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w27-Ticker-Orsted-Bjpg.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-9736" class="wp-caption-text">Haben den Bau eines weiteren methanolbetriebenen Serviceschiffes beschlossen: Mark Porter, Head of Operations Europe bei Ørsted (links) und Søren Karas, Chief Strategy &amp; Commercial Officer bei Esvagt. © Ørsted AS</p></div>
<p><strong>Der dänische Energiekonzern <a href="https://orsted.com/en/media/newsroom/news/2023/07/13703424" target="_blank" rel="noopener">Ørsted A/S</a> und der dänische Anbieter von Services für Offshore-Windkraftanlagen Gesagt A/S investieren in ein weiteres Serviceschiff (service operation vessel, SOV), das mit Methanol betrieben wird.</strong> Es ist bereits das zweite Gefährt dieser Art, das erste wurde im <a href="https://power-to-x.de/orsted-und-esvagt-bestellen-mit-e-methanol-betriebenes-serviceschiff-fuer-offshore-windpark/" target="_blank" rel="noopener">April 2022</a> in Auftrag gegeben und soll 2024 in Betrieb gehen. Das Schwesterschiff werde 2026 einsatzbereit sein und im Rahmen eines 10-Jahres-Vertrags von Ørsteds UK East Coast Hub aus operieren. Die Serviceschiffe sind zur Wartung von Windparks oft wochenlang auf See. Wie berichtet, baut Ørsted in Schweden eine Anlage für grünes Methanol („<a href="https://power-to-x.de/?s=FlagshipONE" target="_blank" rel="noopener">FlagshipONE</a>“) und wird den Treibstoff auch für das neue SOV liefern. Die technischen Daten sind identisch mit dem ersten in Auftrag gegebene Schiff (93 Meter lang, 19,60 Meter breit, Tiefgang 6,50 Meter). Es bietet Platz für 124 Personen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9737" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9737" class="wp-image-9737" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w27-Ticker-BP-Aberdeen-Hydrogen_hub-Text-AB.jpg" alt="" width="348" height="219" /><p id="caption-attachment-9737" class="wp-caption-text">Das Joint Venture soll in der ersten Phase hinreichend Wasserstoff produzieren, um 25 Busse damit anzutreiben. © Aberdeen Hydrogen Hub</p></div>
<p><strong>Der Stadtrat der schottischen Küstenstadt Aberdeen hat ein Joint Venture zwischen dem britischen Mineralölkonzern <a href="https://www.bpaberdeenhydrogenhub.com/latest/2023-06-29-planning-approval-paves-way-for-first-phase-of-aberdeen-hydrogen-hub-29-06/" target="_blank" rel="noopener">BP plc</a> und der Stadtverwaltung von Aberdeen genehmigt.</strong> Damit ist der Weg frei zur Planung, zum Bau und zum Betrieb eines Zentrums, das grünen Wasserstoff mit Hilfe einer eigens errichteten Solarfarm produzieren wird. Die Inbetriebnahme der ersten Phase des „Aberdeen Hydrogen Hub“ durch die neue Gesellschaft Aberdeen Hydrogen Energy Limited (BP AHEL) ist für 2025 vorgesehen. Der Ertrag sei ausreichend, um 25 Busse zu betanken.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9738" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9738" class="wp-image-9738" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w27-Ticker-Iberdrola-latem-aluminium-Text-AB.png" alt="" width="350" height="233" /><p id="caption-attachment-9738" class="wp-caption-text">Iberdrola übernimmt 20 Prozent an Latem Aluminium (von links): Der Vorstandsvorsitzende von Latem Aluminium, Macario Fernández, der Vorstandsvorsitzende von Iberdrola Spanien, Mario Ruiz-Tagle, und der stellvertretende Minister für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit der Junta de Castilla y León, Carlos Martín Tobalina. © Iberdrola S.A.</p></div>
<p><strong>Der spanische Energiekonzern <a href="https://www.iberdrola.com/press-room/news/detail/iberdrola-invests-in-latemaluminium-to-boost-green-industry">Iberdrola S.A.</a> übernimmt einen Anteil von 20 Prozent an dem spanischen Aluminiumhersteller Latem Aluminium S.A. und ist damit einer der Hauptaktionäre.</strong> Iberdrola wird auch Energielieferant von Latem mit dem Ziel, alle Produktionsprozesse auf erneuerbaren Strom und grünen Wasserstoff umzustellen. Latem Aluminium recycelt Alu-Schrott, um daraus in einer neuen Fabrik in der nordspanischen Provinz Castilia y León auf 55.000 Quadratmetern jährlich 30.000 Tonnen Walzaluminium herzustellen. Die Investitionen belaufen sich den Angaben zufolge bis 2024 auf 120 Millionen Euro. Bis 2026 sollen 800 Arbeitsplätze geschaffen werden. Die SMS Group aus Düsseldorf liefert dafür eine Aluminium-Kaltwalzanlage inklusive Nebenanlagen für einen umweltschonenden Betrieb. Den Vertrag mit dem Maschinenbauer aus Düsseldorf hatte Latem Aluminium im Oktober vergangenen Jahres geschlossen. Der erste Coil soll im ersten Quartal 2024 vom Band laufen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9739" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9739" class="wp-image-9739" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w27-Ticker-Verbund-AG-Wallsee-Mitterkirchen-Text-AB-1014x675.jpg" alt="" width="350" height="233" /><p id="caption-attachment-9739" class="wp-caption-text">Photovoltaikanlage am Verbund-Kraftwerksstandort Wallsee-Mitterkirchen. © Verbund AG</p></div>
<p><strong>Der österreichische Energiekonzern <a href="https://www.verbund.com/de-de/ueber-verbund/news-presse/presse/2023/06/27/verbund-green-hydrogen" target="_blank" rel="noopener">Verbund AG</a> hat die Verbund Green Hydrogen GmbH gegründet.</strong> Damit wolle man zur Geschäftsentwicklung und zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beitragen, so das Unternehmen. Die Geschäftsführung übernehmen Olivia Schauerhuber und Hamead Ahrary. Bereits 2021 hatte Verbund einen eigenen Unternehmensbereich geschaffen, in dem alle Aktivitäten rund um grünen Wasserstoff gebündelt wurden. Die Gründung einer eigenen Gesellschaft sei nun „der nächste logische Schritt“. Man gehe davon aus, dass die Nachfrage nach grünem Wasserstoff in Österreich 2035 bei rund 0,6 Millionen Tonnen und 2040 bei 1,8 Millionen Tonnen pro Jahr liege. Dies könne nicht allein durch heimische Produktion alleine gedeckt werden. Verbund arbeitet am Aufbau „einer umfangreichen Wertschöpfungskette, um große Mengen an grünem Wasserstoff langfristig aus benachbarten Regionen zu importieren“. Erste Abnahmevereinbarungen seien geschlossen worden.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9740" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9740" class="wp-image-9740" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w27-Ticker-Sunfire-Kanada-res-kanada-Text-AB.jpg" alt="" width="351" height="233" /><p id="caption-attachment-9740" class="wp-caption-text">Das mit Propangas betriebene Brennstoffzellensystem von Sunfire liefert auf einem Berggipfel westlich von Calgary in knapp 2.500 Metern Höhe Strom für eine Funkstation. © Sunfire GmbH</p></div>
<p><strong>Im kanadischen Calgary wurde im Beisein von Vertretern aus Wirtschaft und Politik ein Brennstoffzellenprojekt eingeweiht.</strong> Dabei versorgt ein propangasbetriebener Generator eine Funkstation auf einem ansonsten nur zu Fuß oder per Helikopter erreichbaren westlich der Stadt gelegenen Berg in knapp 2.500 Metern Höhe mit Strom. Während in den Sommermonaten ausreichend Energie über Photovoltaikmodule zur Verfügung stehe, sorgten im Winter Temperaturen von unter minus 30 Grad Celsius zeitweise für eine unzureichende Versorgung der Funkstation. Die Technik lieferte die Sunfire Fuel Cells GmbH. Mit den im Sunfire-Remote 400 verwendeten Hochtemperatur-Festoxid-Brennstoffzellen (Solid Oxide Fuel Cell, SOFC) sei ein Betrieb mit allseits verfügbarem Propan möglich. Die Wartungsintervalle lägen bei 10.000 Betriebsstunden. Das Unternehmen hat gemeinsam mit dem kanadischen Installations- und Vertriebspartner Ensol Systems Inc. die Anlage bereits Anfang dieses Jahres in Betrieb genommen. Das <a href="https://www.german-energy-solutions.de/GES/Redaktion/DE/Meldungen/Aktuelle-Meldungen/2023/res-eroeffnung-kanada.html" target="_blank" rel="noopener">Projekt</a> wurde im Rahmen des Renewable-Energy-Solutions-Programms (RES-Programm) der Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9741" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9741" class="wp-image-9741" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w27-Ticker-Berlin-georgien-finanzminister-Text-AB.jpg" alt="" width="351" height="197" /><p id="caption-attachment-9741" class="wp-caption-text">Bundesministerin Svenja Schulze im Gespräch mit dem georgischen Finanzminister Lasha Khutsishvili in Berlin. © Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung</p></div>
<p><strong>Deutschland wird Georgien mit 23 Millionen Euro beim Markthochlauf von grünem Wasserstoff unterstützen.</strong> Darauf einigten sich die deutsche und georgische Regierung in Berlin. Mit den Mitteln sollen in den nächsten Jahren unter anderem eine Elektrolyseanlage mit einem Wasserstoffspeicher sowie Wind- und Solaranlagen für die dafür nötige Stromproduktion gebaut werden. Diese Kooperation sei die erste Investition in grünen Wasserstoff im Südkaukasus. Die Region verfüge aufgrund der vorhandenen Wasserkraft, hoher Sonneneinstrahlung und sehr guter Windverhältnisse über ein großes Potenzial für erneuerbare Energien und damit grünen Wasserstoff.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9742" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9742" class="wp-image-9742" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w27-Ticker-DLR-Grafische-Darstellung-des-geplanten-fliegenden-Testlabors-fuer-Wasserstofftechnologien-Text-AB-742x675.jpg" alt="" width="348" height="317" /><p id="caption-attachment-9742" class="wp-caption-text">Das DLR bekommt 45,2 Millionen Euro Fördermittel für die Anschaffung eines „fliegenden Testlabors für Wasserstofftechnologien“. © Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt</p></div>
<p><strong>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) will ein Regionalflugzeug beschaffen und dieses als „fliegenden Wasserstoffprüfstand“ (Flying Testbed) umrüsten.</strong> Erste Flugversuche seien bereits für das kommende Jahr geplant. Das Testlabor stehe Industrie- und Forschungspartnern offen. Damit könnten „vielversprechende Antriebs-, Treibstoff- und Systemtechnologien für die Dekarbonisierung der Luftfahrt schnell und unter realen Flugbedingungen erprobt werden, um deren Entwicklung maßgeblich zu beschleunigen“, so das DLR. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert das Vorhaben mit 45,2 Millionen Euro. Die Mittel kommen aus dem BMWK-Luftfahrtforschungsprogramm „LuFo Klima“. Damit unterstützt die Bundesregierung die Luftfahrtbranche auf dem Weg zur CO2-Neutralität. Der Förderbescheid ist Bestandteil des neuen H2-Förderschwerpunkts „UpLift H2 Aviation“ in LuFo Klima, mit dem ab 2023 ein nochmals verstärkter Fokus auf die frühzeitige praktische Erprobung von Wasserstofftechnologien im Flug und in den Prüfständen gelegt wird.</p>
<p>+++++</p>
<p>RABATT-Aktion: Ihre <a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">WERBUNG</a> auf dem PtX-Portal</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ticker-kw-27-was-auch-noch-wichtig-ist/">TICKER (KW 27): Was auch noch wichtig ist&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://power-to-x.de/ticker-kw-27-was-auch-noch-wichtig-ist/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stellantis liefert 50 Wasserstofftaxis nach Paris – es könnten 1.000 werden</title>
		<link>https://power-to-x.de/stellantis-liefert-50-wasserstofftaxis-nach-paris-es-koennten-1-000-werden/</link>
					<comments>https://power-to-x.de/stellantis-liefert-50-wasserstofftaxis-nach-paris-es-koennten-1-000-werden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2023 22:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Citroën]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[H2]]></category>
		<category><![CDATA[Hydrogen]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Peugeot]]></category>
		<category><![CDATA[PtX]]></category>
		<category><![CDATA[Stellantis]]></category>
		<category><![CDATA[Taxis]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://power-to-x.de/?p=9576</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Poissy / Frankreich) – Das Autokonglomerat Stellantis liefert 50 als Taxis konzipierte Fahrzeuge der Marken Peugeot (e-Expert Hydrogen) und Citroën (ë-Jumpy Hydrogen zéro emission) nach Paris. Die mit Wasserstoff betriebenen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/stellantis-liefert-50-wasserstofftaxis-nach-paris-es-koennten-1-000-werden/">Stellantis liefert 50 Wasserstofftaxis nach Paris – es könnten 1.000 werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Poissy / Frankreich) –</strong> Das Autokonglomerat Stellantis liefert 50 als Taxis konzipierte Fahrzeuge der Marken Peugeot (e-Expert Hydrogen) und Citroën (ë-Jumpy Hydrogen zéro emission) nach Paris. Die mit Wasserstoff betriebenen Transporter sind explizit für die Beförderung von Personen mit eingeschränkter Mobilität (PMR) vorgesehen und bieten Platz für einen Rollstuhlfahrer plus vier Fahrgäste, oder sechs Fahrgäste ohne Rollstuhl.</p>
<p>Produziert wurden sie im Stellantis-Werk in Hordain in der französischen Region Hauts-de-France. Die Reichweite mit Brennstoffzellen beträgt den Angaben zufolge 400 Kilometer. Überdies verfügen sie über eine wieder aufladbare Batterie.</p>
<p>Empfänger der Fahrzeuge ist „Hype“, eine Organisation für Personen mit eingeschränkter Mobilität, die mit einer Plattform für Wasserstoffmobilität nebst Versorgung, Produktion, Verteilung und Nutzung seit mehr als sieben Jahren Wasserstofftaxis betreibt. Bis Ende 2025 sollen 15 weitere Metropolen in das Konzept integriert werden.</p>
<h3><strong>Bis zu 1.000 Wasserstofftaxis geplant</strong></h3>
<p>Im Rahmen ihrer Partnerschaft geben Stellantis und Hype an, dass sie bis Ende 2024 bis zu 1.000 solcher Taxis einsetzen können. Allerdings hänge dies noch von der Erteilung einer Betriebslizenz „taxi parisien PMR&#8220; ab, die derzeit von den französischen Behörden zur Verbesserung des Angebots an Fahrdiensten eingeführt werde.</p>
<p>Der Autobauer Stellantis N.V. mit Hauptsitz in den Niederlanden hatte im November letzten Jahres angekündigt, man wolle in Hordain serienmäßig leichte Nutzfahrzeuge von Peugeot, Citroën und Opel in wasserstoffbetriebener Version mit Brennstoffzellen bauen. Stellantis entstand 2021 aus der Fusion der Automobilkonzerne Fiat Chrysler Automobiles und Groupe PSA. Zu den Marken gehören unter anderem Abarth, Alfa Romeo, Chrysler, Citroën, Dodge, Fiat, Jeep, Lancia, Maserati, Opel, Peugeot und Vauxhall.</p>
<p>Das Taxi-Unternehmen Hype gehört zu Hysetco, ein Joint Venture, an dem unter anderem Toyota, Total Energies und Air Liquide beteiligt sind. Das Unternehmen betreibt im Großraum Paris fünf Wasserstofftankstellen, bis Ende 2024 sollen es 20 sein. Die Diesel-Taxiflotte soll sukzessive durch Wasserstofffahrzeuge ersetzt werden.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Hype will bis zu 1.000 wasserstoffbetriebene Taxis von Stellantis einsetzen. © Stellantis N.V.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/stellantis-liefert-50-wasserstofftaxis-nach-paris-es-koennten-1-000-werden/">Stellantis liefert 50 Wasserstofftaxis nach Paris – es könnten 1.000 werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://power-to-x.de/stellantis-liefert-50-wasserstofftaxis-nach-paris-es-koennten-1-000-werden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stellantis baut in Frankreich leichte Nutzfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb</title>
		<link>https://power-to-x.de/stellantis-baut-in-frankreich-leichte-nutzfahrzeuge-mit-brennstoffzellenantrieb/</link>
					<comments>https://power-to-x.de/stellantis-baut-in-frankreich-leichte-nutzfahrzeuge-mit-brennstoffzellenantrieb/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2022 23:30:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Brennstoffzellenantrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Hauts-de-France]]></category>
		<category><![CDATA[Hordain]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[PtX]]></category>
		<category><![CDATA[Stellantis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://power-to-x.de/?p=8429</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Hordain / Frankreich) – Der Autobauer Stellantis N.V. mit Hauptsitz in den Niederlanden will in seinem Werk Hordain in der französischen Region Hauts-de-France künftig serienmäßig leichte Nutzfahrzeuge von Peugeot, Citroën [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/stellantis-baut-in-frankreich-leichte-nutzfahrzeuge-mit-brennstoffzellenantrieb/">Stellantis baut in Frankreich leichte Nutzfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Hordain / Frankreich) –</strong> Der Autobauer Stellantis N.V. mit Hauptsitz in den Niederlanden will in seinem Werk Hordain in der französischen Region Hauts-de-France künftig serienmäßig <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-8431 alignright" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/11/w44-Stellantis-Produktion-Hordain-B.jpg" alt="" width="361" height="187" />leichte Nutzfahrzeuge von Peugeot, Citroën und Opel in wasserstoffbetriebener Version mit Brennstoffzellen bauen. Nach Angaben von Stellantis-Geschäftsführer Carlos Tavares unterstreiche man damit das Vorhaben, „in Frankreich in die fortschrittlichsten Technologien zu investieren und die kohlenstoffarme Mobilität zu fördern“.</p>
<p>Die wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge werden auf der „Multi-Energy“-Produktionslinie montiert. Die Brennstoffzellenmodelle durchliefen nach dem Karosseriebau die Schritte der Lackierung und Montage auf der gleichen Produktionslinie wie Verbrenner- und Elektrofahrzeuge, so das Unternehmen.</p>
<p>In der Endfertigung werde ein spezielles Team den Wasserstofftank, die zusätzlichen Batterien und die Brennstoffzelle einbauen. Dadurch halbiere sich die Zeit der Modellanpassung im Vergleich zum früheren Kleinserienverfahren, bei dem die Montage der Brennstoffzelle im Rahmen einer Pilotproduktion in Rüsselsheim erfolgte.</p>
<h3><strong>Fördermittel vom Staat</strong></h3>
<p>Die Serienproduktion der Wasserstoffversion für leichte Nutzfahrzeuge werde finanziell durch den französischen Staat unterstützt und erfordere Investitionen in Höhe von zehn Millionen Euro. Die Fahrzeuge „K-Null“ mit Brennstoffzelle seien auf die Bedürfnisse der gewerblichen Nutzer ausgerichtet, die lokal emissionsfreie Lösungen mit einer hohen Reichweite (400 Kilometer), einer schnellstmöglichen Betankungszeit (drei Minuten) und unveränderter Ladekapazität (1.000 Kilogramm Nutzlast) benötigen.</p>
<p>Stellantis N.V. entstand im Januar 2021 als Holding aus der Fusion der Automobilkonzerne Fiat Chrysler Automobiles und Groupe PSA. Zu den Marken gehören unter anderem Abarth, Alfa Romeo, Chrysler, Citroën, Dodge, Fiat, Jeep, Lancia, Maserati, Opel, Peugeot und Vauxhall. Das Werk Hordain ist das Zentrum des Konzerns für Nutzfahrzeuge.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Wasserstoffbetriebener Lieferwagen von Peugeot. © Stellantis N.V.</p>
<p><strong>Foto Mitte</strong><br />
Produktionshalle im Werk Hordain. © Stellantis N.V.</p>
<p><strong><a href="https://www.stellantis.com/en/news/press-releases/2022/october/stellantis-hordain-first-plant-in-the-world-to-produce-hydrogen-powered-electric-and-combustion-engine-commercial-vehicles" target="_blank" rel="noopener">Deep Link</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/stellantis-baut-in-frankreich-leichte-nutzfahrzeuge-mit-brennstoffzellenantrieb/">Stellantis baut in Frankreich leichte Nutzfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://power-to-x.de/stellantis-baut-in-frankreich-leichte-nutzfahrzeuge-mit-brennstoffzellenantrieb/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
