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	<title>Enagas Archive - Power-to-X</title>
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	<title>Enagas Archive - Power-to-X</title>
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		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 16)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 23:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Elfenbeinküste: AfDB schreibt Finanzmittel für grüne Wasserstoffprojekte in Afrika aus +++ Niederlande: Gasunie und Fluxys entwickeln Wasserstoffverbindung zwischen den Niederlanden und Belgien +++ Belgien: Sieben neue Mitglieder beim Hydrogen Council [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-16/">In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 16)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Elfenbeinküste: AfDB schreibt Finanzmittel für grüne Wasserstoffprojekte in Afrika aus +++ Niederlande: Gasunie und Fluxys entwickeln Wasserstoffverbindung zwischen den Niederlanden und Belgien +++ Belgien: Sieben neue Mitglieder beim Hydrogen Council +++ Deutschland: Bayern hat großes geologisches Potenzial zur Speicherung von Wasserstoff +++ Österreich: Villach bekommt Elektrolyseur für ÖPNV +++ Spanien: Enagás startet in Aragon öffentliche Beteiligung am Hydrogen Backbone +++ Deutschland: Freudenberg hat Brennstoffzellen-Geschäftsbereich aufgelöst +++ Österreich: Wasserstoffpartnerschaft mit Algerien +++ Deutschland: ZSW präsentiert Konzept für 500-kW-PEM-Brennstoffzellen-Stack für Schiffe</b></p>
<p><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</b></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_15965" style="width: 365px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15965" class="wp-image-15965" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/04/w16-tz-AfDB-vue_densemble-Text-AB-1080x444.jpg" alt="" width="355" height="146" /><p id="caption-attachment-15965" class="wp-caption-text">Zentrale der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) in Abidjan, Elfenbeinküste. © AfDB</p></div>
<p><b>(Elfenbeinküste) Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) hat eine Ausschreibung für Unternehmen veröffentlicht, die auf dem Kontinent Projekte im Bereich grüner Wasserstoff und dessen Derivate entwickeln. </b>Geldgeber ist der AfDB-Fonds für nachhaltige Energie in Afrika (SEFA), der von gut einem Dutzend Staaten gestützt wird. Das „SEFA Africa Green Hydrogen Programme“ (AGHP) stellt Finanzierungen von bis zu 20 Millionen Dollar für drei bis fünf Projekte bereit. Die Förderung erfolgt in der Regel durch rückzahlbare Zuschüsse für Beratungsleistungen, die dazu beitragen, Fortschritte in Richtung der endgültigen Investitionsentscheidung zu erzielen, beispielsweise für Machbarkeitsstudien, technische Planung, Vorbereitung der Beschaffung sowie Bau- und Beratungsleistungen. <strong>Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 11. Mai 2026. Bewerbungen können über die <a href="https://sefaafrica.org/" target="_blank" rel="noopener">SEFA-Website</a> eingereicht werden</strong>.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15967" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15967" class="wp-image-15967" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/04/w16-tz-Gasunie-Fluxie-Text-AB.jpg" alt="" width="351" height="207" /><p id="caption-attachment-15967" class="wp-caption-text">Ben De Waele (Direktor von Fluxys Hydrogen) und Helmie Botter (Direktorin für Wasserstofftransport bei Gasunie). © Gasunie</p></div>
<p><b>(Niederlande) Die niederländische Gasunie-Tochter Hynetwork und der belgische Netzbetreiber Fluxys Hydrogen haben eine Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung einer grenzüberschreitenden Wasserstoffanbindung zwischen den Niederlanden und Belgien unterzeichnet.</b> Diese solle „soweit möglich“ unter Nutzung von für den Wasserstofftransport umgerüsteten Erdgasleitungen gebaut werden und bis 2030 in Betrieb gehen. Der Grenzpunkt bei Zandvliet, zwischen der niederländischen Provinz Zeeland und der belgischen Provinz Antwerpen, werde als erster strategischer bidirektionaler Knotenpunkt in Betracht gezogen, der wichtige Import- und Produktionsstandorte mit Industrieclustern verbinde, darunter den Hafen von Rotterdam in den Niederlanden sowie die Häfen von Antwerpen und Gent in Belgien.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15968" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15968" class="wp-image-15968" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/04/w16-tz-Hydrogen-Council-Text-AB.jpg" alt="" width="349" height="183" /><p id="caption-attachment-15968" class="wp-caption-text">Der internationale Wasserstoffrat hat sieben neue Mitglieder. © Hydrogen Council (Screenshot)</p></div>
<p><b>(Belgien) Der Hydrogen Council, eine CEO-geführte globale Allianz, verkündet einen Zuwachs von gleich sieben neuen Mitgliedern.</b> Die Andritz AG (Österreich) bietet integrierte P2X-Lösungen für die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff, E-Methanol und E-Ammoniak. Der Ferngasnetzbetreiber Enagás SA (Spanien) konzentriert sich derzeit mit der H2Med-Pipeline auf die Entwicklung einer Wasserstoffinfrastruktur in Spanien und Europa sowie auf das iberische Wasserstoffnetz (Hydrogen Backbone). HD Korea Shipbuilding &amp; Offshore Engineering (Korea) betreut ein breites Portfolio mit Schiffbau, Offshore-Engineering, Schiffsmotoren und Dekarbonisierungstechnologien, darunter über die Tochter HD Hydrogen die Kommerzialisierung von Technologien wie SOFC (Solid Oxide Fuel Cell) und SOEC (Solid Oxide Electrolyse Cell). Intelligent Energy Ltd. (Großbritannien) baut Brennstoffzellenaggregate für Sektoren wie Automobil, Luft- und Raumfahrt, Energieerzeugung, Telekommunikation, Schifffahrt und Schiene. ITM Power plc (Großbritannien) spezialisiert sich auf die Entwicklung, Herstellung und Integration von Elektrolyseuren. Die Infrastructure Division der Keppel Group (Singapur) bietet und betreibt Dekarbonisierungslösungen im Bereich Wasserstoff und seiner Derivate, und entwickelt unter anderm Singapurs wasserstoffkompatibles Kraft-Wärme-Kopplungskraftwerk auf Jurong Island. Der Chemiekonzern Lotte Chemical Ltd. (Korea) baut und investiert in Infrastruktur für die Produktion, Verteilung und Nutzung von sauberem Wasserstoff. Der Wasserstoffrat hat damit rund 150 Mitglieder.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15969" style="width: 256px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15969" class="wp-image-15969" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/04/w16-tz-TU-Muenchen-Speicher-Titel-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="246" height="347" /><p id="caption-attachment-15969" class="wp-caption-text">Die TU München untersucht das bayerische Potenzial zur Speicherung von Wasserstoff. © TU München</p></div>
<p><b>(Deutschland) In Bayern könnte das Potenzial zur geologischen Speicherung von Wasserstoff bei 12,6 bis 25,2 Terawattstunden (TWh) liegen.</b> Dies geht aus einem Zwischenbericht der TU München zur Studie „SpeicherCHeck“ hervor. Besonders geeignet seien demnach bestehende Erdgas-Porenspeicher im Alpenvorland, also unterirdische Speicher in natürlichen porösen Gesteinsschichten, die bislang genutzt wurden, um überschüssiges Erdgas zwischenzulagern und bei Bedarf wieder ins Netz einzuspeisen. Somit ließe sich das in norddeutschen Salzkavernen vorhandene Speicherpotenzial von etwa 33 TWh ergänzen. Die vom bayerischen Wirtschaftsministerium beauftragte Studie der Technischen Universität München (TUM) in Kooperation mit der Montanuniversität Leoben (MUL) soll herausfinden, ob es in Bayern potenzielle geologische Formationen gibt, die für eine sichere Lagerung geeignet sind. Im Fokus stehen dabei ehemalige Öl- und Gaslagerstätten sowie aktive Erdgas-Porenspeicher. Das Projekt läuft bis 2027. <b>Den „SpeicherCHeck“-Zwischenbericht gibt es kostenfrei als PDF (24 Seiten).</b><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_15970" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15970" class="wp-image-15970" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/04/w16-tz-Kelag-B.jpeg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-15970" class="wp-caption-text">Eröffnung der Kelag-Wasserstoffanlage (rechts im Hintergrund) mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft am Standort der Kärntner Restmüllverwertungs GmbH (KRV). © Kelag AG</p></div>
<p><b>(Österreich) Der Energieversorger Kelag AG hat in Arnoldstein eine Elektrolyseanlage zur Produktion von grünem Wasserstoff eröffnet. </b>Der Spatenstich erfolgte vor knapp einem Jahr. Die Anlage kann 140 Tonnen Wasserstoff täglich erzeugen, damit könnten die 36 Busse mit einer täglichen Reichweite von bis zu 500 Kilometern im Regionalverkehr von Villach versorgt werden. Geplant ist ein Ausbau auf 400 Tonnen. Mit einer Leistung von bis zu drei Megawatt erzeugt die Anlage ab Mai 2026 emissionsfreien Wasserstoff. Von dieser insgesamt verfügbaren Leistung werde ein Megawatt direkt für die Versorgung der neuen Postbus-Flotte eingesetzt, während die verbleibenden zwei Megawatt zur Versorgungssicherheit sowie für zukünftige weitere Anwendungen im Mobilitäts- und Industriesektor bereitstehen. Für den Aufbau der Anlage und der dazugehörigen Infrastruktur hat die Kelag rund 16 Millionen Euro investiert. „Zwei parallele Erzeugungslinien sichern die kontinuierliche Produktion und gewährleisten eine zuverlässige Lieferung“, sagt Kelag‑Vorstand Reinhard Draxler.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15971" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15971" class="wp-image-15971" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/04/w16-tz-Enagas-presentacion_pcpp-aragon-Text-AB.jpg" alt="" width="240" height="313" /><p id="caption-attachment-15971" class="wp-caption-text">Enagás-CEO Arturo Gonzalo und Energy Transition Manager Natalia Latorre haben der Regierung der Autonomen Gemeinschaft Aragon die Pläne für das Beteiligungsverfahren für den Hydrogen Backbone vorgestellt. © Enagás SA</p></div>
<p><b>(Spanien) Der Ferngasnetzbetreiber Enagás hat in der nordspanischen Autonomen Region Aragon die öffentlichen Konsultationen (PCPP, Conceptual Public Participation Plan) für das spanische Wasserstoffnetz „Hydrogen Backbone“ gestartet.</b> Die Infrastruktur erstrecke sich als Teil der Ebrotal-Achse über 191 Kilometer in 28 Gemeinden in Zaragoza und Teruel. Der Großteil des Netzes verlaufe parallel zum Erdgasnetz und werde „maßgeblich zur Förderung der Entwicklung der Gebiete innerhalb der Wasserstoffwirtschaft beitragen“. Die Öffentlichkeit, Verwaltungen, Organisationen und Verbände können bis zum 14. Mai Stellung nehmen. Insgesamt sind bis zum 29. April vor Ort acht Workshops geplant (Details auf der <a href="https://www.infraestructurasdehidrogeno.es/" target="_blank" rel="noopener">Enagás-Website</a>). Innerhalb von 18 Monate werde dann ein Abschlussbericht mit den Ergebnisse des Prozesses erstellt. Im Februar war ein vergleichbares Verfahren bereits in Rioja für eine Pipeline mit 117 Kilometern Länge gestartet. Insgesamt umfassen die ersten Achsen des geplanten spanischen Wasserstoffnetzes den Ausbau von rund 2.600 Kilometern Wasserstoffinfrastruktur.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15972" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15972" class="wp-image-15972" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/04/w16-tz-Freudenberg-About-us-Text-AB.jpg" alt="" width="351" height="184" /><p id="caption-attachment-15972" class="wp-caption-text">Freudenberg steigt aus Brennstoffzellen-Geschäft aus. © Freudenberg SE</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Freudenberg SE aus Weinheim hat den Bereich e-Power Systems aufgelöst. </b>Das Geschäft mit Batteriezellen, -modulen und -systemen sowie das Brennstoffzellensystemgeschäft würden nicht fortgeführt. Der Geschäftsbereich „Wasserstoffkomponenten“ bleibe dagegen bestehen und wurde an Freudenberg Sealing Technologies angebunden. Betroffen von der Maßnahme waren rund 600 Mitarbeiter, schwerpunktmäßig in den USA. Der Markt für Batterien und Brennstoffzellen in den USA habe sich „deutlich langsamer“ entwickelt als erwartet. „Gründe dafür sind eine schwache Nachfrage in zentralen Anwendungen, fehlende Infrastruktur – insbesondere im Wasserstoffbereich –, hohe Kosten sowie politische und regulatorische Unsicherheiten.“ Dies teilte das Unternehmen anlässlich der Präsentation seines Jahresberichts mit. Im Jahr 2025 beschäftigte die Freudenberg-Gruppe demnach rund 51.000 Mitarbeiter in rund 60 Ländern und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 11,7 Milliarden Euro (minus 1,8 Prozent). Das Betriebsergebnis betrug 1,09 Milliarden Euro (minus 3,5 Prozent). Freudenberg ist unter anderem in den Bereichen Dichtungen, schwingungstechnischen Komponenten, technischen Textilien, Filter, Reinigungslösungen, Spezialchemie und medizintechnischer Produkte tätig.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15973" style="width: 259px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15973" class="wp-image-15973" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/04/w16-tz-Algerien-Oesterreich-Text-AB.jpg" alt="" width="249" height="372" /><p id="caption-attachment-15973" class="wp-caption-text">Bei der UNIDO-Konferenz in Wien sprachen Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer und der Generalsekretär des algerischen Ministeriums für Energie und erneuerbare Energien, Nabil Kafi, über Kooperationsmöglichkeiten beim Aufbau des Wasserstoff-Südkorridors. © Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus</p></div>
<p><b>(Österreich) Auf der jüngst in Wien absolvierten Wasserstoffkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) standen der Aufbau internationaler Wasserstoffkorridore, Investitionsmodelle für Produktionsregionen, Infrastruktur für Transport und Speicherung sowie der Einsatz von grünem Wasserstoff in energieintensiven Industrien im Mittelpunkt. </b>Zudem seien Partnerschaften zwischen Europa, Afrika und dem Nahen Osten zur Sicherung langfristiger Lieferketten und zur Stärkung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit erörtert worden. Am Rande der Konferenz hätten Österreichs Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer und der Generalsekretär des algerischen Ministeriums für Energie und erneuerbare Energien, Nabil Kafi, in einem bilateralen Gespräch Kooperationsmöglichkeiten zwischen Österreich und Algerien beim Aufbau des Wasserstoff-Südkorridors eruiert. Dieser soll zukünftig Nordafrika über Italien mit Österreich und Deutschland verbinden und grünen Wasserstoff in industriellem Maßstab nach Mitteleuropa transportieren. Österreich übernehme dabei eine Schlüsselrolle als Transit- und Verteilknoten im europäischen Wasserstoffsystem und wolle sich „als Drehscheibe für grünen Wasserstoff positionieren“, sagt Hattmannsdorfer. Algerien gelte aufgrund seines hohen Potenzials für erneuerbare Energien und bestehender Energieinfrastruktur als zentraler Partner für zukünftige Wasserstoffimporte nach Europa. Der Minister könnte „im Herbst“ nach Algerien reisen, um mögliche Kooperationsprojekte auszuloten, heißt es.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15974" style="width: 362px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15974" class="wp-image-15974" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/04/w16-tz-ZSW-250-NXPowerLite-B.jpg" alt="" width="352" height="183" /><p id="caption-attachment-15974" class="wp-caption-text">Das ZSW entwickelt ein neues Design für PEM-Brennstoffzellen-Stapel mit einer 1.300 Quadratzentimetern großen grafitischen Bipolarplatte. © ZSW / Elvira Eberhardt</p></div>
<p><b>(Deutschland) Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat eigenen Angaben zufolge einen großformatigen PEM-Brennstoffzellen-Stack entwickelt, der speziell für die Schifffahrt sowie für stationäre Anwendungen konzipiert ist.</b> Die Bipolarplatten hätten eine aktive Fläche von über 1.300 Quadratzentimetern. Damit könnten bis 500 Kilowatt Gesamtleistung pro Stack erreicht werden. Aktuelle Stack-Designs für Pkw und Lkw lägen typischerweise bei Leistungen unter 200 Kilowatt. Für einen Schiffsantrieb mit mehreren Megawatt müssten zahlreiche Stacks kombiniert und aufwändig verschaltet werden. Das vom ZSW entwickelte Hochleistungsdesign spare Platz, Kosten und erleichtere „deutlich die Integration und zukünftige Wartung derartiger Brennstoffzellenantriebssysteme in Schiffen“, so das ZSW. „Die Tests bestätigen die Leistungsfähigkeit unseres Stacks, der Maßstäbe für die gesamte Brennstoffzellenindustrie setzt“, sagt Markus Hölzle, ZSW-Vorstandsmitglied und Leiter des Geschäftsbereichs Elektrochemische Energietechnologien in Ulm.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 28)</title>
		<link>https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-28-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2025 22:30:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Frankreich: John Cockerill Hydrogen übernimmt McPhy-Elektrolyseurfabrik nach Insolvenz +++ Großbritannien: Hynamics UK und Hy24 entwickeln gemeinsam das Fawley Green Hydrogen-Projekt +++ Deutschland: Hydropulse und Eternal Power beschleunigen Wasserstoffprojekte +++ USA: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-28-2/">Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 28)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frankreich: John Cockerill Hydrogen übernimmt McPhy-Elektrolyseurfabrik nach Insolvenz </strong>+++<strong> Großbritannien: Hynamics UK und Hy24 entwickeln gemeinsam das Fawley Green Hydrogen-Projekt </strong>+++<strong> Deutschland: Hydropulse und Eternal Power beschleunigen Wasserstoffprojekte </strong>+++<strong> USA: Cenntro zeigt neue Generation des „Bison“-Wasserstoff-Lkw </strong>+++<strong> Spanien: Solvay und Enagás planen Wasserstoffspeicherzentrums in Kantabrien </strong>+++<strong> Frankreich: Lhyfe-Bouin ist nach RFNBO zertifiziert </strong>+++<strong> Australien: Wasserstoffgroßprojekt in Queensland am Ende </strong>+++<strong> Deutschland: Eon und MM Neuss nehmen H2-ready GuD-Kraftwerk in Betrieb </strong>+++<strong> Österreich: RAG Austria bezieht Ökostrom zur Wasserstoffproduktion </strong>+++<strong> Deutschland: SEFE soll Pfalzgas mit Wasserstoff über das künftige Kernnetz beliefern </strong>+++<strong> Spanien: Ingeteam nimmt 2,5-MW-Elektrolyseur in Betrieb </strong>+++<strong> Deutschland: Brennstoffzellen-Truck der RWTH absolviert Leistungstests </strong>+++<strong> Indien: Toyota und Ohmium planen Entwicklung von Projekten für grünen Wasserstoff</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_13976" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13976" class="wp-image-13976" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/07/w28-tz-Cockerill-McPhy-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-13976" class="wp-caption-text">John Cockerill übernimmt unter anderem die Elektrolyseurfabrik von McPhy in Belfort, Frankreich. © McPhy</p></div>
<p><strong>(Frankreich) John Cockerill Hydrogen SAS, Teil des belgischen Technologieunternehmens John Cockerill S.A., übernimmt einige Vermögenswerte der auf Elektrolyseure und Tankstellen spezialisierten insolventen McPhy Energy S.A.</strong> Das Handelsgericht Belfort hatte den Angaben zufolge ein Angebot der Belgier genehmigt, darunter die Übernahme der Gigafactory in Belfort. Dies sichere rund 50 hochqualifizierte Arbeitsplätze, unterstütze die Entwicklung von Elektrolyseuren der nächsten Generation und gewährleiste die Kontinuität eines strategischen Technologiesektors. Die Fabrik für Elektrolyseure hat eine Jahresproduktionskapazität von einem Gigawatt. Die Übernahme sei „Teil eines breiteren Trends zur industriellen Konsolidierung, der in den Sektoren der Energiewende mittlerweile üblich ist“, sagt Cockerill. Wie zuvor in den Bereichen Solarenergie und Elektromobilität trete nun auch der Elektrolyse-Sektor „in eine Phase der Reife ein“. Es seien nur Unternehmen langfristig erfolgreich, die in der Lage seien, Technologien in großem Maßstab zu industrialisieren, zu liefern und zu integrieren. „Durch die Kombination der Elektrolysesysteme von John Cockerill mit Komponenten von McPhy soll ein Wettbewerbsvorteil von zehn bis fünfzehn Prozent gegenüber aktuellen Modellen erzielt werden“, sagt Nicolas de Coignac, CEO von John Cockerill Hydrogen. Details zur Transaktion wurden nicht genannt.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_13977" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13977" class="wp-image-13977" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/07/w28-tz-Fawley-Exxon-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-13977" class="wp-caption-text">Der Petrochemiekomplex von Exxon Mobil in Fawley ist der größte Komplex seiner Art in Großbritannien. Hier will man dereinst Schweröl durch grünen Wasserstoff ersetzen. © Exxon Mobil Corp.</p></div>
<p><strong>(Großbritannien) Der Wasserstoffproduzent Hynamics UK, Tochter der französischen EDF-Gruppe, und die französische Investmentgesellschaft Hy24 wollen gemeinsam das 300 Millionen Pfund teure Elektrolysevorhaben in Fawley in der englischen Grafschaft Hampshire finanzieren und entwickeln.</strong> Das Projekt mit einer installierten Leistung von 120 Megawatt wurde in die engere Auswahl für das Förderprogramm „Hydrogen Allocation Round 2” (<a href="https://power-to-x.de/27-wasserstoffprojekte-kommen-in-die-engere-auswahl-bei-britischer-ausschreibung/" target="_blank" rel="noopener">HAR2</a>) der britischen Regierung aufgenommen. Es zielt darauf ab, den hiesigen Petrochemiekomplex von Exxon Mobil Corp. mit grünem Wasserstoff zu versorgen. Es ist den Angaben zufolge der größte Komplex seiner Art in Großbritannien. Jedes vierte Fahrzeug werde mit Kraftstoffen aus Fawley betrieben, und mehr als 20 Prozent des britischen Flugkraftstoffs, darunter ein Viertel des Bedarfs von Heathrow, würden hier hergestellt. Die Substitution von Schweröl und grauem Wasserstoff durch kohlenstoffarmen Wasserstoff solle bis zu 100.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr einsparen. Auch bei weiteren Projekten wollen Hynamics UK und Hy24 zusammenarbeiten.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_13978" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13978" class="wp-image-13978" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/07/w28-tz-Hydropulse-Text-AB.png" alt="" width="351" height="207" /><p id="caption-attachment-13978" class="wp-caption-text">Dennis Schulz, CEO von ITM Power und Geschäftsführer von Hydropulse, und Moritz Schwencke, CEO von Eternal Power, wollen industrielle Wasserstoffprojekte beschleunigen. © ITM Power Plc</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die vor zwei Wochen gegründete neue Tochtergesellschaft von ITM Power Plc, Hydropulse GmbH mit Sitz in Berlin, und die Eternal Power GmbH wollen die Umsetzung industrieller Wasserstoffprojekte in ganz Deutschland beschleunigen.</strong> Durch die Kombination von Hydropulses Technologie und das „Hydrogen-as-a-Service”-Modell von Eternal Power wolle man Projekte ermöglichen, die zuvor aufgrund ihrer Komplexität, Kapitalkosten, hohen Vorabinvestitionen oder Verzögerungen bei der Umsetzung ins Stocken geraten waren. Hydropulse baut, besitzt und betreibt containerisierte Anlagen für grünen Wasserstoff, die auf Industriekunden zugeschnitten sind.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_13979" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13979" class="wp-image-13979" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/07/w28-tz-Cenntro-Bison_Motors_BM860H-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-13979" class="wp-caption-text">Neuer Wasserstoffsattelzug BM860H der zweiten Generation von Bison Motors. © Cenntro Inc.</p></div>
<p><strong>(USA) Der Fahrzeugbauer Cenntro Inc. hat einen neuen brennstoffzellenbetriebenen Sattelzug der Klasse 8 präsentiert.</strong> Es handele sich um die zweite Generation des Typs „BM860H” der Tochtergesellschaft Bison Motors Inc. Das Fahrzeug wird angetrieben von einem 210 Kilowatt leistenden Brennstoffzellensystem und biete eine Reichweite von 528 Meilen bei voller Nutzlast. Der Lkw wurde bereits von der US-Umweltschutzbehörde (EPA) zertifiziert, die Zertifizierung durch das California Air Resources Board (CARB) werde derzeit geprüft. Das Unternehmen plant, die wichtigsten Komponenten für den BM860H hauptsächlich von US-amerikanischen Herstellern zu beziehen, wobei die Endmontage in der Produktionsstätte von Cenntro in Südkalifornien erfolgen soll.</p>
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<div id="attachment_8532" style="width: 357px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8532" class="wp-image-8532" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/11/w46-Ticker-Enagas-HQ-B.jpg" alt="" width="347" height="180" /><p id="caption-attachment-8532" class="wp-caption-text">Enagás und Solvay wollen einen Wasserstoffspeicher in Kantabrien entwickeln. © Enagas SA</p></div>
<p><strong>(Spanien) Der belgische Chemiekonzern Solvay SA und der spanische Ferngasnetzbetreiber Enagás SA haben eine Vereinbarung zur Entwicklung eines Wasserstoffspeicherzentrums in Polanco, Kantabrien, unterzeichnet.</strong> Das Projekt werde das Know-how von Solvay bei der Entwicklung von Salzkaverneninfrastrukturen nutzen. Diese Initiative unterstütze Spaniens Ziel, ein wichtiger Produzent und Exporteur von erneuerbarem Wasserstoff zu werden. Die Kavernen böten eine sichere, flexible und skalierbare Lösung für die Speicherung von erneuerbarem Wasserstoff, unterstützten die Netzstabilität und trügen dazu bei, die Schwankungen bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auszugleichen. Solvay verfüge über mehr als 100 Salzkavernen in Deutschland und Spanien.</p>
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<div id="attachment_13980" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13980" class="wp-image-13980" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/07/w28-tz-Lhyfe-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-13980" class="wp-caption-text">Der französische Wasserstoffproduzent Lhyfe hat die europäische RFNBO-Zertifizierung für den Standort Bouin erhalten. © Lhyfe</p></div>
<p><strong>(Frankreich) Der Wasserstoffproduzent Lhyfe hat die europäische RFNBO-Zertifizierung für den Standort Bouin in der Vendée mit einer installierten Leistung von einem Megawatt erhalten.</strong> Die Zertifizierung erfolgte bereits Mitte Mai, wie das Unternehmen jetzt mitteilte. Man erwarte nun auch für seine beiden anderen französischen Standorte in Bessières (Haute-Garonne) und Buléon (Morbihan) sowie für Deutschland in Schwäbisch Gmünd die Bewertung nach den RFNBO-Kriterien (Renewable Fuel of Non-Biological Origin, erneuerbarer Kraftstoff nicht biologischen Ursprungs). Diese Zertifizierung garantiert, dass die Produktions- und Vertriebskette für grünen Wasserstoff die strengen Nachhaltigkeitsanforderungen der Europäischen Union erfüllt. Damit könnten Kunden die Nachhaltigkeit des gekauften Energieträgers nachweisen und sich an Förderprogrammen beteiligen.</p>
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<div id="attachment_10210" style="width: 289px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10210" class="wp-image-10210" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/09/w37-Queensland-03-Worley-Text-AB.jpg" alt="" width="279" height="290" /><p id="caption-attachment-10210" class="wp-caption-text">Der Wasserstoff bei Gladstone sollte mittels Solarstrom eines nahe gelegenen PV-Kraftwerks von Acciona produziert und zur Weiterverarbeitung zu Hafen von Gladstone transportiert werden. © Worley</p></div>
<p><strong>(Australien) Der Energieversorger Stanwell Corporation hat sich aus dem Central Queensland Hydrogen Project (CQ-H2) bei Gladstone verabschiedet.</strong> Dies verkündete der bei dem Vorhaben federführende Staatskonzern ohne weitere Begründung in einem Zweizeiler: „Stanwell hat seine Beteiligung am Central Queensland Hydrogen Project (CQ-H2) und anderen Aktivitäten zur Wasserstoffentwicklung eingestellt.“ Zum Konsortium gehörten einst die japanischen Unternehmen Iwatani Corporation, Kawasaki Heavy Industries, Kansai Electric Power und Marubeni Corporation sowie die australische Gruppe APT Management Services. Kansai hatte sich bereits im November letzten Jahres zurückgezogen. Lokalen Medien zufolge erklärte Energieminister und Finanzminister David Janetzki im Februar, das Projekt stehe nicht im Einklang mit den Prioritäten des Bundesstaates, bestehende Kohlekraftwerke zu nutzen (Anm.d.Red.: Die <a href="https://cabinet.qld.gov.au/ministers-portfolios/assets/charter-letter/david-janetzki.pdf" target="_blank" rel="noopener">Regierungsvorgabe</a> von November 2024 gibt ausdrücklich Garantien für den Erhalt der staatlichen Kohlekraftwerke). Daraufhin stieg auch Iwatani aus, nachdem die Regierung sich weigerte, Mittel in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar beizusteuern. Damit ist das einstige Vorzeigeprojekt mutmaßlich am Ende, sofern die verbleibenden Partner es nicht allein vorantreiben. <a href="https://power-to-x.de/australisches-640-mw-wasserstoffprojekt-naehert-sich-der-fid-phase/" target="_blank" rel="noopener">Wie berichtet </a>war zunächst die Installation von Elektrolyseuren mit einer Leistung von 640 bis 720 Megawatt und einer täglichen Produktionskapazität von 200 Tonnen vorgesehen. Der Energieträger sollte teils in Queensland selber genutzt, vor allem aber nach Japan und Singapur geliefert werden. Der Betriebsbeginn war für 2028 geplant und hätte auf eine Elektrolyseurleistung von etwa 2.240 bis 2.800 Megawatt hochgefahren werden sollen.</p>
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<div id="attachment_13981" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13981" class="wp-image-13981" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/07/w28-tz-Eon-Neuss-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-13981" class="wp-caption-text">Die KWK-Anlage für MM Neuss verträgt aktuell einen Wasserstoffanteil von zehn Prozent im Brennstoffgemisch und kann auf 100 Prozent Wasserstoffbetrieb umgerüstet werden. © Eon SE</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die Eon Energy Projects GmbH, Teil des Energiekonzerns Eon SE, und der zu Mayr-Melnhof Gruppe gehörende Kartonfabrikant MM Neuss GmbH haben eine Gas- und Dampfturbinenanlage (GuD) mit Kraft-Wärme-Kopplung in Betrieb genommen.</strong> Die elektrische Leistung beträgt 22 Megawatt (MW), die thermische Leistung 59 MW. Der Brennstoffnutzungsgrad liegt den Angaben zufolge bei 91 Prozent. Ergänzend wurde ein vollautomatisiertes Reservekesselsystem installiert, das bei Bedarf unterbrechungsfrei zwischen Haupt- und Reservebetrieb umschaltet. Die komplett digitalisierte Steuerung erlaube einen unbeaufsichtigten Betrieb über bis zu 72 Stunden hinweg. Der Bau der Anlage begann im September 2022, Eon übernimmt den Betrieb bis mindestens 2045. Das Kraftwerk ist wasserstoffkompatibel. Derzeit könne ein Wasserstoffanteil von zehn Prozent im Brennstoffgemisch eingesetzt werden. Perspektivisch lasse sich die Anlage auf bis zu 100 Prozent Wasserstoffbetrieb umrüsten.</p>
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<div id="attachment_13744" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13744" class="wp-image-13744" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w22-21-tz-RAG-Austria-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-13744" class="wp-caption-text">RAG will in Gampern jetzt grünen Wasserstoff einspeichern, der mittels überschüssigem Solarstrom produziert wird. © RAG Austria AG</p></div>
<p><strong>(Österreich) Die Naturkraft Energievertriebsgesellschaft m.b.H., Tochter der Energieallianz Austria GmbH (EEA), liefert bis vorerst Ende 2026 Ökostrom an die RAG Austria AG zur Wasserstoffproduktion.</strong> Dieser werde dann In der sektorenübergreifenden Demonstrationsanlage Rubensdorf mittels Elektrolyse erzeugt und in den Untergrundspeicher Gampern (Oberösterreich) eingespeist. Die Anlage ist seit April 2023 in Betrieb. RAG Austria AG hatte dort wie berichtet jüngst im „Underground Sun Storage 2030“ (USS 2030) genannten Projekt einen Speichertest mit rund 500.000 Kubikmetern Wasserstoff abgeschlossen. Mit einem Speichervolumen von 4,2 Gigawattstunden entspreche die Anlage dem „Sommerstrom-Überschuss von etwa 1.000 Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern“. Damit gelinge die Versorgung mit grüner Energie im Winter, sagt Markus Mitteregger, CEO der RAG Austria: Mit Wasserstoff könne die Energieversorgung auch bei Schwankungen gewährleistet werden.</p>
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<div id="attachment_13982" style="width: 309px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13982" class="wp-image-13982" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/07/w28-tz-SEFE-Text-AB.jpg" alt="" width="299" height="232" /><p id="caption-attachment-13982" class="wp-caption-text">Unterzeichneten Absichtserklärung zur Wasserstofflieferung über das deutsche Kernnetz (v.l.): Thorsten Grandjot (Senior Account Manager SEFE), Werner Brommko (Vertriebsleiter Pfalzgas), Marcus Mentel (SVP Account Management Reseller SEFE). © SEFE</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die bundeseigene Securing Energy for Europe GmbH (SEFE; vormals Teil des Gazprom-Konzerns) und die Pfalzgas GmbH haben eine Absichtserklärung zu künftigen Wasserstofflieferungen über das Wasserstoffkernnetz unterzeichnet.</strong> Ziel sei es, „Pfalzgas beim Aufbau eines grünen Gasnetzes zu unterstützen“. Details zum Beginn oder Volumen wurden nicht genannt. SEFE beliefert Pfalzgas seit Januar 2025 mit jährlich 1,2 Terawattstunden (TWh) Erdgas. Der Liefervertrag wurde nun um zwei Jahre bis 2027 verlängert. Pfalzgas sei „einer der ersten Kunden, der gemeinsam mit SEFE die Möglichkeiten der Wasserstofflieferungen prüft“, sagt Hamead Ahrary, CSO von SEFE.</p>
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<div id="attachment_13983" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13983" class="wp-image-13983" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/07/w28-tz-Ingeteam-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="155" /><p id="caption-attachment-13983" class="wp-caption-text">Ingeteam nimmt 2,5-MW-Elektrolyseur in Kastilien in Betrieb. © Ingeteam</p></div>
<p><strong>(Spanien) Das spanische Technologieunternehmen Ingeteam Corporación S.A. hat im Business-Park von Soria (Kastilien und Léon) einen Elektrolyseur von H2B2 Electrolysis Technologies SL mit einer Leistung von 2,5 Megawatt in Betrieb genommen.</strong> Ingeteam war für die Lieferung und Installation des Gleichrichters der „Ingecon H2 E“-Serie verantwortlich. Die Ausrüstung wurde in den Produktionszentren von Ingeteam in Navarra, Spanien, entworfen, hergestellt, getestet und schlüsselfertige geliefert. Die Produktionsanlage steht nebst einem 150-Kubikmeter-Wasserstoffspeichersystem und Infrastruktur auf einem 3.000 Quadratmeter großen Grundstück und soll den Energie- und Wärmebedarf für den Environmental Business Park (EBP) mit erneuerbarem Wasserstoff decken.</p>
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<div id="attachment_13984" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13984" class="wp-image-13984" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/07/w28-tz-RWTH-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-13984" class="wp-caption-text">Berganfahrtstest: Mit einem Gesamtgewicht von mehr als 40 Tonnen musste der Brennstoffzellen-Lkw in weniger als fünf Minuten fünfmal eine Steigung von zwölf Prozent absolvieren. © PEM RWTH Aachen / Benedikt Siemons</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Im Rahmen des Forschungsprojekts „SeLv“ an der RWTH Aachen hat ein wasserstoffbetriebener Lkw eine Reihe von Leistungstests bei mehreren Institutionen absolviert.</strong> Für Prüfungen etwa zum Bremsverhalten wurde das Versuchsfahrzeug eigens auf den Allrad-Rollenprüfstand der DLG TestService GmbH in Hessen gesetzt. Dabei erzielte die Zugmaschine „Ford F-Max“ eine 30 Minuten lang konstant gehaltene Dauerleistung von 385 Kilowatt. In der Spitze wurden 474 Kilowatt gemessen, die den Angaben zufolge zugunsten der Wirtschaftlichkeit später auf etwa 410 Kilowatt begrenzt werden könnte. Die Werte gelten als vorläufig, da die exakten Daten derzeit ausgewertet werden. Das Prozedere gilt als wichtiger Schritt auf dem Weg zur Straßenzulassung in Form einer Einzelbetriebserlaubnis (EBE) des prototypischen Brennstoffzellen-Lkw. Der „SeLv“-Truck durchlief im DLG-Testzentrum weitere Prüfungen etwa der Dauerbremse und des Thermomanagementsystems. Zuvor wurden bei Akkodis im baden-württembergischen Waiblingen bereits die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) geprüft, um sicherzustellen, dass elektronische Systeme in Fahrzeugen keine gegenseitigen Störungen verursachen und auch nicht durch externe elektromagnetische Felder gestört werden. Außerdem hatten die Forscher auf der Strecke des „Aldenhoven Testing Center“ (ATC) das Berganfahrvermögen des Brennstoffzellen-Trucks unter Beweis gestellt: Mit einem Gesamtgewicht von mehr als 40 Tonnen meisterte der Lkw in weniger als fünf Minuten fünfmal eine Steigung von zwölf Prozent und entspricht damit den EU-Vorgaben. Das Fahrzeug wurde mit Bundesmittel in nicht genannter Höhe am Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (<a href="https://www.pem.rwth-aachen.de/go/id/llkkf" target="_blank" rel="noopener">PEM</a>) entwickelt.</p>
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<div id="attachment_13985" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13985" class="wp-image-13985" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/07/w28-tz-Toyota-Text-AB.jpg" alt="" width="349" height="205" /><p id="caption-attachment-13985" class="wp-caption-text">Toyota und Ohmium haben in Neu Delhi im Beisein hochrangiger Vertreter aus Industrie und Politik eine Vereinbarung zur Entwicklung von Projekten für grünen Wasserstoff unterzeichnet. © Ohmium International Inc.</p></div>
<p><strong>(Indien) Der Anbieter von Proton Exchange Membrane-Elektrolyseuren (PEM) Ohmium International Inc. und Toyota Kirloskar Motor Private Limited (Indien) wollen gemeinsam die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit bei Projekten für grünen Wasserstoff erkunden.</strong> Technologische Basis seien PEM-Brennstoffzellenmodule von Toyota und PEM-Elektrolyseure von Ohmium. Konkrete Details wurden nicht genannt. Ohmium hat seinen Hauptsitz in den USA mit Produktionsstätten in Indien. Die globale Pipeline für grüne Wasserstoffprojekte umfasse eigenen Angaben zufolge zwei Gigawatt auf drei Kontinenten für verschiedene Anwendungen wie Raffinerien, Transport, Stahl, Ammoniak und Methanol.</p>
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<p>Foto<br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-28-2/">Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 28)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 24)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2025 07:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Indien: Baustart für Ammoniakproduktion mit 1,1 Millionen Tonnen Kapazität +++ Niederlande: Konsortium will europäisches H2-Tankstellennetz aufbauen +++ Usbekistan: Plug Power und Allied Green planen 2-GW-Elektrolyseur +++ Kanada: First Hydrogen setzt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Indien: Baustart für Ammoniakproduktion mit 1,1 Millionen Tonnen Kapazität +++ Niederlande: Konsortium will europäisches H2-Tankstellennetz aufbauen +++ Usbekistan: Plug Power und Allied Green planen 2-GW-Elektrolyseur +++ Kanada: First Hydrogen setzt weiter auf Kernkraft zur Wasserstoffproduktion +++ Deutschland: Ineratec nimmt Produktionsanlage für e-Fuels in Frankfurt in Betrieb +++ Spanien: Enagás bekommt 32,5 Millionen Euro für Studien zum Wasserstoff-Backbone +++ Estland: Stargate eröffnet 140-MW-Elektrolyseurfabrik +++ Japan: Mitsubishi Fuso und Iwatani untersuchen Betankungsmöglichkeiten mit Flüssigwasserstoff +++ Schweden: Hynion Sverige insolvent +++ Deutschland: Elektrolyseur in Kiel steht kurz vor der Inbetriebnahme +++ Finnland: Jyväskylä bekommt H2-Busse von Caetano +++ Deutschland: Duisport will Energiesystem im Juli in Betrieb nehmen +++ Deutschland: „MAN Energy Solutions“ wird zu „Everllence“ +++ Saudi-Arabien: Produktionsanlage für Ammoniak in Neom zu 80 Prozent fertig</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_13814" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13814" class="wp-image-13814" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/06/w24-tz-Hygenco_Green_Ammonia_Plant-Text-AB-1023x675.jpg" alt="" width="300" height="198" /><p id="caption-attachment-13814" class="wp-caption-text">Odishas Ministerpräsident Mohan Charan Majhi (3.v.r.) bei der Grundsteinlegung von Hygencos Ammoniakfabrik. © Hygenco Green Energies Pvt Ltd</p></div>
<p><strong>(Indien) HHP Five Private Ltd., Tochter der Hygenco Green Energies Pvt Ltd, hat im indischen Gopalpur, Bundesstaat Odisha, den Grundstein für eine Produktionsanlage für grünes Ammoniak gelegt.</strong> Ab 2028 soll die Anlage 220.000 Tonnen pro Jahr herstellen, im nächsten Ausbauschritt 2029 weitere 220.000 Tonnen. Im Jahr 2023 soll die volle Kapazität von 1,1 Millionen Tonnen erreicht werden. Der Ertrag könne sowohl die nationale Nachfrage etwa des Stahlsektors bedienen als auch in den Export gehen. Einer Mitteilung von November letzten Jahres zufolge wird, wie berichtet, der dänische Technologieanbieter Topsoe A/S die Anlage in Gopalpur bauen. Hygenco hatte Anfang 2024 Indiens erstes Projekt für grünen Wasserstoff in Hisar eingeweiht. Das Unternehmen will über einen Zeitraum von drei Jahren kumuliert 2,5 Milliarden Dollar in grünen Wasserstoff investieren und bis 2030 eine Kapazität von zehn Gigawatt grüner Wasserstoff- und Ammoniakanlagen aufbauen.</p>
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<div id="attachment_13815" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13815" class="wp-image-13815" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/06/w24-tz-See-Hydrogen-Text-AB-883x675.jpg" alt="" width="300" height="229" /><p id="caption-attachment-13815" class="wp-caption-text">Konsortium will einen H2-Mobilitätskorridor mit Tankstelleninfrastruktur aufbauen, der Ost- und Mitteleuropa sowie die Türkei umfasst und eine Verbindung zu Westeuropa herstellt. © See Hydrogen Ltd.</p></div>
<p><strong>(Niederlande) Ein Konsortium will im Rahmen eines „See Hydrogen Mobility“ genannten Projekts bis 2031 einen H2-Korridor mit neuer Tankstelleninfrastruktur für Lkw aufbauen, der Ost- und Mitteleuropa sowie die Türkei umfasst und eine Verbindung zu Westeuropa herstellt.</strong> Das erste Pilotprojekt soll 2028 unter der Leitung von See Hydrogen Ltd. (Bulgarien) starten und wird unterstützt von Resato Hydrogen Technology (Niederlande), HyGear (Niederlande) sowie Green Energy Park-Global (Niederlande). Die in Rotterdam vereinbarte Zusammenarbeit vereint Produktion, Vertrieb und Fahrzeugeinsatz. Zunächst umfasst das Vorhaben bis 2028, beginnend in Bulgarien, mindestens drei Wasserstofftankstellen (HRS), eine Wasserstoffproduktionsanlage, über 100 Wasserstoff-Lkw und eine digitale Infrastruktur. Ziel sind mehr als 100 Wasserstofftankstellen im Abstand von etwa 200 Kilometern entlang des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T-Korridore), 17 regionale Wasserstoffproduktionsstätten und der Einsatz von bis zu 10.000 wasserstoffbetriebenen Lkw im Rahmen eines nutzungsabhängigen Leasingmodells. Eine gemeinsamen Entwicklungsvereinbarung soll noch im Laufe dieses Jahres getroffen werden. Das Konsortium „sei offen für die Einbindung weiterer Akteure aus der Wasserstoff-Wertschöpfungskette&#8220; des dem öffentlichen und privaten Sektors.</p>
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<div id="attachment_12945" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12945" class="wp-image-12945" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/01/w03-Plug-Power-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-12945" class="wp-caption-text">Plug Power hat mit AGA einen Vertrag zur Lieferung von Elektrolyseuren mit einer Leistung von drei Gigawatt zur Produktion von grünem Wasserstoff mittels Solarstrom in Australien unterzeichnet. Jetzt sollen weitere zwei Gigawatt für Usbekistan hinzukommen. © Plug Power Inc.</p></div>
<p><strong>(Usbekistan) Die US-amerikanische Plug Power Inc. und Allied Green Ammonia Pty Ltd. (AGA) haben eine signifikante Erweiterung ihrer Partnerschaft angekündigt.</strong> Demnach eruieren die Unternehmen die Möglichkeiten zum Aufbau einer Elektrolyseanlage mit einer Leistung von zwei Gigawatt zur Produktion nachhaltigen Flugkraftstoffs, Harnstoffs und Diesel. Das Projekt wird von der Regierung Usbekistans unterstütz und baue auf der zuvor von Allied Green angekündigten Elektrolyseanlage mit einer Leistung von drei Gigawatt in Australien zur Herstellung grünen Ammoniaks auf. Die Investitionsentscheidung wird im vierten Quartal 2025 erwartet. Damit erstrecke sich die Partnerschaft über zwei Kontinente mit einer Leistung von kumuliert fünf Gigawatt „im industriellen Maßstab&#8220;, sagte Plug Power CEO Andy Marsh. Im Januar hatte Plug Power verkündet, dass AGA die Elektrolyseure für die Entwicklung der Ammoniakproduktionsstätte im australischen Northern Territory bestellt habe. Den Strom dafür sollen PV-Kraftwerke mit einer installierten Leistung von 4,5 Gigawatt liefern (<a href="https://power-to-x.de/aga-bestellt-elektrolyseure-mit-einer-kapazitaet-von-drei-gigawatt-bei-plug-power/" target="_blank" rel="noopener">wir berichteten</a>).</p>
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<div id="attachment_10704" style="width: 309px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10704" class="wp-image-10704" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/12/w50-Tick-First-Hydrogen-Text-AB-1058x675.png" alt="" width="299" height="191" /><p id="caption-attachment-10704" class="wp-caption-text">First Hydrogen will mit dem Renewable Thermal Laboratory der University of Alberta die Technologie für kleine modulare Kernreaktoren (SMR) für die Wasserstoffproduktion vorantreiben. © First Hydrogen Corp</p></div>
<p><strong>(Kanada) Der Wasserstoffproduzent First Hydrogen Corp. hat mit dem Renewable Thermal Laboratory der University of Alberta eine strategische Zusammenarbeit vereinbart, um die Technologie für kleine modulare Kernreaktoren (SMR) voranzutreiben.</strong> Der Schwerpunkt liege auf Brennstoffmaterialien und Optimierung des Reaktordesigns, um Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) zu bedienen, die bis zu zehnmal mehr Strom verbrauchen als normale Rechenzentren. First Hydrogen wolle über seine Tochter First Nuclear Hydrogen Corp. eigenen Angaben zufolge „nachhaltige, effiziente und sichere Energielösungen“ entwickeln und die Kerntechnologie zur Erzeugung von grünem Wasserstoff nutzen. Die mit SMR verbundenen Möglichkeiten der wetterunabhängigen Energieversorgung bildeten den Eckpfeiler. Im Vergleich zu anderen Anschauungen gilt in den USA und Kanada fernab der ungelösten Problem etwa mit dem Verbleib nuklearer Abfälle auch Atomstrom als „emissionsarm“ und damit als grüner Strom.</p>
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<div id="attachment_13816" style="width: 342px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13816" class="wp-image-13816" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/06/w24-tz-Ineratec-Text-AB.jpg" alt="" width="332" height="227" /><p id="caption-attachment-13816" class="wp-caption-text">Im Industriepark Frankfurt-Höchst hat die e-Fuel-Anlage von Ineratec den Betrieb aufgenommen. © Ineratec GmbH</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die Ineratec GmbH hat im Industriepark Frankfurt-Höchst eine „Era One“ genannte Power-to-Liquid-Anlage zur Herstellung von e-Fuels und e-Chemikalien in Betrieb genommen.</strong> Die Kapazität wird mit jährlich 2.500 Tonnen beziffert. Damit stünden nach Unternehmensangaben „in Europa erstmals kommerzielle Mengen synthetischer Kraftstoffe zur Verfügung“. Der Grundstein wurde, wie berichtet, im April 2023 gelegt. Das modulare Anlagendesign ermögliche eine schnelle Erweiterung der Produktionskapazitäten. Bis 2030 plane man „die jährliche Produktion durch weitere Projekte zu vervielfachen“. Genutzt werde CO2 aus einer Biogasanlage, die Abfälle recycelt, sowie grüner Wasserstoff, um synthetisches Rohöl herzustellen. Dieses werde zu nachhaltigem Flugkraftstoff (e-SAF), e-Diesel und anderen Produkten weiterverarbeitet. Die Finanzierung betrage 70 Millionen Euro, davon stammten 40 Millionen Euro als Kredit von der Europäischen Investitionsbank (EIB), die konzern- und länderübergreifende US-Investmentplattform für nachhaltige Projekte Breakthrough Energy Catalyst gab einen Zuschuss von 30 Millionen Euro. Das Unternehmen erhält öffentliche Fördermittel in nicht genannter Höhe vom Bundesumweltministerium. Ineratec ist eine Ausgründung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT).</p>
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<div id="attachment_13817" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13817" class="wp-image-13817" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/06/w24-tz-Enagas-Arturo-Gonzalo-en-el-Enagas-Hydrogen-Technical-Day-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="349" height="233" /><p id="caption-attachment-13817" class="wp-caption-text">Arturo Gonzalo, CEO von Enagás, während seiner Rede in Madrid. © Enagás S.A.</p></div>
<p><strong>(Spanien) Der Energieversorger Enagás S.A. bekommt für Studien und Ingenieurprojekte im Zusammenhang mit dem spanischen Wasserstoff-Backbone 32,5 Millionen Euro aus der Connect Europe Facility (CEF).</strong> Die Mittel stammen von der Europäischen Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt (CINEA). Dies gab Enagás-CEO Arturo Gonzalo in Madrid anlässlich des Kongresses „Hydrogen Technical Day” bekannt, den das Unternehmen in diesem Jahr zum zweiten Mal veranstaltete, um Wasserstoffexperten ein Forum zum Informations- und Meinungsaustausch zu bieten. Gonzalo betonte in seiner Rede auch die Rolle Spaniens bei der jüngsten Auktion der Europäischen Wasserstoffbank, bei der das Land mit einer Reihe von Zuschlägen führend gewesen sei.</p>
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<div id="attachment_13818" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13818" class="wp-image-13818" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/06/w24-tz-Stargate-Hydrogen-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="349" height="233" /><p id="caption-attachment-13818" class="wp-caption-text">Stargate Hydrogen hat seine Elektrolyseurfabrik in Estland eröffnet. © Stargate Hydrogen / Enriko Pedaksalu</p></div>
<p><strong>(Estland) Stargate Hydrogen Solutions hat nun auch offiziell seine Fabrik für alkalische Elektrolyseure in Tallin eröffnet. Die Lieferungen aus der neuen Fabrik an die bestehenden Kunden des 2021 gegründeten Unternehmens auf dem europäischen, nahöstlichen, türkischen und indischen Markt hätten bereits begonnen.</strong> Die Jahreskapazität liege in der ersten Phase bei 140 Megawatt und lasse sich „mit geringfügigen zusätzlichen Investitionen“ auf ein Gigawatt erweitern. Daher habe man sich für einen Standort auf einer Brachfläche entschieden, der mit steigender Auftragslage flexibel ausgebaut werden könne. „Es gibt derzeit mehrere Elektrolyseur-Gigafactories, die Leerlauf haben und unglaubliche Mengen an Kapital verbrennen“, sagt Marko Virkebau, CEO von Stargate Hydrogen. „Wir haben eine andere Strategie gewählt.“ Mit wachsender Nachfrage sei die Fabrik modular skalierbar. Die Produktion sei bis Ende 2025 ausgebucht. Zu den Kunden gehörten Fortum, Utilitas, ABB, Rockfin und andere.</p>
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<div id="attachment_12319" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12319" class="wp-image-12319" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/10/n.v.-tanken-Bus-Citaro-qDaimler-Truck-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-12319" class="wp-caption-text">Die Daimler-Tochter MFTBC und Iwatani untersuchen die Möglichkeiten zur Betankung von Nutzfahrzeugen mit Flüssigwasserstoff (Bild: Betankung eines Citaro-Busses von Daimler). © Daimler Truck AG.</p></div>
<p><strong>(Japan) Die Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC), Tochter der Daimler Truck AG, will gemeinsam mit dem Energieversorger Iwatani Corporation Möglichkeiten zur Fahrzeugbetankung mit Flüssigwasserstoff (subcooled liquid hydrogen, sLH2) untersuchen.</strong> Verglichen mit gasförmigem Wasserstoff erlaube der Energieträger in flüssiger Form eine höhere Speicherdichte, eine größere Reichweite, verursache geringere Kosten und der Tankvorgang selber sei kürzer. Die Studie soll sowohl technische als auch regulatorische und kommerzielle Aspekte untersuchen. Der sLH2-Prozess reduziere und vereinfache die technische Ausstattung an Tankstellen und reduziere die Betriebskosten.</p>
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<div id="attachment_10623" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10623" class="wp-image-10623" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/11/w47-Tick-Hynion-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10623" class="wp-caption-text">Hynions schwedische Tochter ist insolvent. In Norwegen erwägt das Unternehmen eine Erweiterung der Station in Høvik. © Hynion AS</p></div>
<p><strong>(Schweden) Hynion Sverige AB, Tochter des norwegischen Entwicklers und Betreibers von Wasserstofftankstellen Hynion AS, hat Insolvenz angemeldet.</strong> Hintergrund seien Finanzierungsprobleme aufgrund des „schwierigen Marktumfeldes“ mit schwacher Nachfrage nach Wasserstofffahrzeugen in Schweden. Einer Mitteilung zufolge sei der operative Betrieb der Muttergesellschaft in Skandinavien davon nicht betroffen. Für die Tankstelle in Høvik, Norwegen, erwäge man sogar eine Erweiterung, weil die Nachfrage in Norwegen größer sei als in Schweden. Überdies wird die Station dort von den Fahrzeugbauern Toyota und Hyundai unterstützt (<a href="https://power-to-x.de/hyundai-beteiligt-sich-an-den-kosten-fuer-h2-tankstelle-von-hynion-bei-oslo/" target="_blank" rel="noopener">wir berichteten</a>).</p>
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<div id="attachment_13819" style="width: 262px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13819" class="wp-image-13819" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/06/w24-tz-Kiel-JP-Joule-Hy-Kiel-Elektrolyseur-Text-AB.jpg" alt="" width="252" height="336" /><p id="caption-attachment-13819" class="wp-caption-text">Lieferung des Elektrolyseurs des spanischen Herstellers H2B2 im Januar in Kiel. © GP Joule</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Auf dem Gelände der ehemaligen Druckerei der Kieler Nachrichten entsteht derzeit eine Wasserstoffproduktion und eine Tankstelle für Lkw, Busse und Pkw. Die skalierbare Elektrolyseanlage mit zwei Megawatt Leistung wird vorerst jährlich bis zu 170 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren.</strong> An der angeschlossenen Tankstelle könnten nach Fertigstellung täglich zum Beispiel 20 Lkw, fünf Busse und zehn Pkw bedient werden, heißt es in einer Mitteilung der GP Joule GmbH. Baubeginn war im November 2024, die Lieferung des Elektrolyseurs fand im Januar 2025 statt, seit Mai erfolgt die „kalte Inbetriebnahme“, mit letzten Tests von Systemen und Leitungen. Die erste Testbetankung ist noch für dieses Quartal anvisiert. Es sei geplant, dass zwei Brennstoffzellenbusse von Autokraft, einer Tochter der DB Regio Bus Nord, im Kreis Rendsburg-Eckernförde im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt werden. Der Standort liegt unweit der künftigen Tankstelle. Weitere regionale Unternehmen aus Logistik und Gewerbe hätten bereits ihr Interesse am Einsatz von Fahrzeugen mit Wasserstoffantrieb bekundet. Der grüne Wasserstoff könne auch in der Industrie zum Einsatz kommen oder an andere Tankstellen getrailert werden. Initiator ist „HY.Kiel“, deren Gesellschafter sind die GP Joule Hydrogen GmbH, Anton Willer GmbH &amp; Co. KG, die SVG Straßenverkehrs-Genossenschaft Schleswig-Holstein eG sowie die Dr. Curt Heinrich Nachfolger GmbH und Hans-Hinrich Sievers.</p>
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<div id="attachment_13821" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13821" class="wp-image-13821" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/06/w24-tz-Caetanobus-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-13821" class="wp-caption-text">Caetanobus liefert Brennstoffzellenbusse nach Finnland, die vor ihrem Einsatz in dem Land selber angepasst werden und dort ihren finalen „Schliff“ bekommen. © Caetanobus</p></div>
<p><strong>(Finnland) Die Central Finland Mobility Foundation (Cefmof) hat fünf Busse des portugiesischen Herstellers Caetanobus Fabricação de Carroçarias, S.A. erworben, die den Angaben zufolge noch im Juni an Koiviston Auto Jyväskylä Oy ausgeliefert werden.</strong> Das Verkehrsunternehmen betreibt und wartet die Fahrzeuge in Kooperation mit Jyväskylä Region Public Transport für den Einsatz in der Universitätsstadt. Falls erforderlich, werde Cefmof im Rahmen der auf zwei Jahre angelegten Vereinbarung die Betriebskosten übernehmen. Caetanobus gibt bei diesem Pilotprojekt technische Unterstützung und berät bei einem potenziellen Ausbau der Flotte. Die Initiative ist verzahnt mit dem Bau einer Wasserstofftankstelle in Jyväskylä, die sowohl den Bus- und Schwerlastverkehr als auch kleinere Nutzfahrzeuge, Lieferwagen, Taxis und Pkw bedienen soll.</p>
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<div id="attachment_13822" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13822" class="wp-image-13822" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/06/w24-tz-Duisport-Visualisierung-des-geplanten-Terminals_DGT_Stand-Maerz-2019-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-13822" class="wp-caption-text">Rendering des Terminals im Duisburger Hafen. © Duisport</p></div>
<p>(<strong>Deutschland) Im Duisburger Hafen wird ein von Rolls-Royce Power System gefertigtes System zur stationären Energieversorgung am 8. Juli in Betrieb genommen.</strong> Einer Mitteilung zufolge können die weiterentwickelten Gasmotoren vollständig mit Wasserstoff betrieben werden. Die Motoren der Rolls-Royce-Tochter MTU erzeugen Strom und liefern als Blockheizkraftwerk zusätzlich Wärme oder Kälte. Ergänzt werde das System durch MTU-Batteriespeicher und MTU-Brennstoffzellensysteme. Die Duisburger Hafen AG (Duisport) baut derzeit (<a href="https://power-to-x.de/im-duisburger-hafen-entsteht-ein-klimaneutrales-containerterminal/" target="_blank" rel="noopener">wie berichtet</a>) die vormalige „Kohleninsel“, einst Umschlagplatz für Schüttgut, mit Hilfe von Wasserstoff zu einem klimaneutralen Terminal um, genannt „Enerport II“, Ein intelligentes lokales Energienetz koppelt und steuert erneuerbare Energien wie Photovoltaik- und wasserstoffbasierte Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit elektrischen thermischen Energiespeichern sowie Wasserstoffspeichern und Verbrauchern wie Landstrom, Ladesäulen und Krananlagen.</p>
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<div id="attachment_13823" style="width: 262px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13823" class="wp-image-13823" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/06/w24-tz-Everllence-Logo-Text-AB-450x675.jpg" alt="" width="252" height="377" /><p id="caption-attachment-13823" class="wp-caption-text">Everllence-CEO Uwe Lauber mit dem neuen Logo an der Firmenzentrale in Augsburg. © Everllence SE / Sandro Behrndt</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Der Maschinenbauer „MAN Energy Solutions SE“ firmiert ab Juni unter dem neuen Namen „Everllence SE“.</strong> Das Unternehmen entwickelt Schiffs- und Kraftwerksmotoren sowie Retrofit-Lösungen, die mit klimaneutralen Kraftstoffen CO2-Emissionen reduzieren. Die Tochter „Quest One“ stellt Elektrolyseure zur Gewinnung von grünem Wasserstoff her. Erst 2018 wurde aus „MAN Diesel &amp; Turbo“ das Unternehmen „MAN Energy Solutions“ und von der Konzernmutter MAN SE an den VW-Konzern übertragen. Im März 2025 hatte die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ berichtet, VW prüfe die Trennung von MAN Energy Solutions durch einen Börsengang, der bis zu fünf Milliarden Euro einbringe – dies könnte nun eventuell ein mögliches Motiv für die erneute Namensänderung sein, um das Unternehmen sowie Anleger auch duch die Umbennung auf die Eigenständigkeit vorzubereiten. Schon 2019 habe sich der US-Motorenbauer Cummings für MAN Energy interessiert, das Übernahmeangebot sei aber Medienberichten zufolge zu niedrig gewesen.</p>
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<p><strong>(Saudi-Arabien) Die Installation der Ammoniakproduktion in der arabischen Kunststadt Neom ist nach Angaben von Air Products &amp; Chemicals Inc. zu 80 Prozent abgeschlossen.</strong> Die Neom Green Hydrogen Company (NGHC), ein Joint Venture von Acwa Power, Air Products und Neom, baut derzeit die den Angaben zufolge weltweit größte auf grünem Wasserstoff basierende Ammoniakanlage mit einem Output von 600 Tonnen pro Tag. Die Produktion soll im Dezember 2026 starten, sagte CEO Wesam Al-Ghamdi vor einigen Monaten dem Portal „<a href="https://www.arabnews.com/node/2581873/POST" target="_blank" rel="noopener">Arab News</a>“. Ziel ist eine Jahresproduktion von 1,2 Millionen Tonnen Ammoniak. Der Ertrag geht im Rahmen eines auf 30 Jahre angelegten Vertrages an Air Products. Der 2,2 Gigawatt leistende Elektrolyseur wird vollständig mit Solar- und Windenergie betrieben. Zulieferer sowie Geschäftspartner sind unter anderem Thyssenkrupp, Baker Hughes, Envision und Topsoe.</p>
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<p><strong>Foto oben</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 29)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 22:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>USA: American Airlines kauft 100 Zero-Avia-Wasserstoffmotoren +++ Finnland: Wärtsilä stellt wasserstofftaugliches Kraftwerk vor +++ Österreich: Unternehmen gründen Hydrogen Import Alliance Austria +++  Australien: CIC will 10-GW-Projekte zur Produktion grünen Wasserstoffs [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>USA: American Airlines kauft 100 Zero-Avia-Wasserstoffmotoren +++ Finnland: Wärtsilä stellt wasserstofftaugliches Kraftwerk vor +++ Österreich: Unternehmen gründen Hydrogen Import Alliance Austria +++  Australien: CIC will 10-GW-Projekte zur Produktion grünen Wasserstoffs entwickeln +++ Spanien: Enagás verkauft Tallgrass Energy zur Finanzierung von H2-Projekten +++ Deutschland: BASF Environmental baut Anlage für grünen Wasserstoff in Budenheim +++ Großbritannien: TCP Group hat 500. Brennstoffzellen-Lichtmast ausgeliefert +++ Deutschland: DLR bekommt 130 Millionen Euro Förderung für PtL-Plattform +++ Deutschland: Fraunhofer IAO und DHBW analysieren Speichermöglichkeiten für Wasserstoff +++  <a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_11776" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11776" class="wp-image-11776" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-tz-Zero-Avia-CRJ700-Mountain-Airport-Landing-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-11776" class="wp-caption-text">Zero Avia testet einem Prototyp der „Bombardier CRJ700“ mit einem auf Brennstoffzellen basierenden Elektromotor. © Zero Avia</p></div>
<p><strong>(USA) American Airlines will 100 Wasserstoffmotoren von Zero Avia kaufen. Ein „bedingter Kaufvertrag“ sei bereits geschlossen worden.</strong> Darüber hinaus habe American, finanziell seit 2022 involviert, seine Investitionen in Zero Avia erhöht. Zero Avia entwickelt brennstoffzellbetriebene Motoren für regionale Verkehrsflugzeuge. Das Unternehmen testet derzeit einen Prototyp für ein 20-Sitzer und entwickelt einen Motor für größere Flugzeuge wie die „Bombardier CRJ700“, die American Airlines auf regionalen Routen nutzt. In den letzten Jahren habe American mit der Flottenerneuerung begonnen und unter anderem auch eine Abnahmevereinbarung mit einem Hersteller von kohlenstoffarmem nachhaltigem Flugkraftstoff getroffen.</p>
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<div id="attachment_11777" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11777" class="wp-image-11777" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-tz-Waertsila-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-11777" class="wp-caption-text">Wärtsilä hat ein zu 100 Prozent wasserstofftaugliches Motorkraftwerk entwickelt. © Wärtsilä</p></div>
<p><strong>(Finnland) Der Technologiekonzern Wärtsilä hat ein großtechnisch mit Motor betriebenes Kraftwerk vorgestellt, das vollständig Wasserstoff nutzen kann.</strong> Dies sei ein „bedeutender Schritt über die bestehende Technologie hinaus, die mit Erdgas und 25-prozentigem Wasserstoffgemisch betrieben werden“ könne. Die Motorenplattform „Wärtsilä 31“, auf der das wasserstofftaugliche Kraftwerk basiere, synchronisiere sich innerhalb von 30 Sekunden nach dem Startbefehl mit dem Netz, gewährleiste Energiesicherheit durch Brennstoffflexibilität und biete überdies unter anderem einen hohen Teillastwirkungsgrad. Der Basismotor habe nach Angaben des Unternehmens mehr als eine Million Betriebsstunden absolviert, weltweit seien davon bislang Maschinen mit einer Leistung von kumuliert 1.000 Megawatt Leistung installiert. Das wasserstofftaugliche Motorenkraftwerkskonzept sei vom TÜV SÜD zertifiziert worden. Bestellungen wären voraussichtlich ab 2025 möglich, die Auslieferung beginne ab 2026. „Ohne eine flexible, kohlenstofffreie Stromerzeugung, die schnell hoch- und runtergefahren werden kann, um intermittierende Wind- und Solarenergie zu unterstützen, werden wir die globalen Klimaziele nicht erreichen und unsere Stromsysteme nicht vollständig dekarbonisieren können“, sagt Anders Lindberg, Präsident, Wärtsilä Energy.</p>
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<div id="attachment_11775" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11775" class="wp-image-11775" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-tz-HIAA-Pressekonferenz-Sprecher-Text-AB-1012x675.jpg" alt="" width="350" height="233" /><p id="caption-attachment-11775" class="wp-caption-text">Manuel Beschliesser (CEO LAT Nitrogen), Michael Strugl (Vorstandsvorsitzender der Verbund AG) und Stefan Wagenhofer (CEO Gas Connect Austria) bei der Vorstellung der Initiative HIAA. © Verbund / Christian Redtenbacher</p></div>
<p><strong>(Österreich) Acht österreichische Energie- und Industrieunternehmen haben die Hydrogen Import Alliance Austria (HIAA) gegründet.</strong> Ziel sei es, bis 2030 Wasserstoffimporte via Pipelines zu ermöglichen, um „die signifikant steigenden Bedarfe langfristig“ zu decken. Man werde einen Fahrplan entwickeln, „um den Import von grünem Wasserstoff zu wettbewerbsfähigen Konditionen nach Österreich voranzutreiben“. Die Mitgliedsunternehmen wollen sich konkret um Importkorridore kümmern, den Hochlauf entlang der Wertschöpfungskette koordinieren sowie die Versorgung der Industrie organisieren. Mitglieder der HIAA sind AMAG Austria Metall AG (Aluminiumverarbeitung), Gas Connect Austria GmbH (Gasnetzbetreiber), LAT Nitrogen Austria GmbH (Düngemittel), OMV AG (Petrochemie), RHI Magnesita N.V. (Anbieter von Feuerfestprodukten für die Zellstoffindustrie), Verbund AG (Energieversorger), Voestalpine AG (Stahlverarbeitung) und die Wiener Stadtwerke (Energieversorger). <strong>Das <a href="https://www.hiaa.eu/fileadmin/downloads/dokumente/HIAA_Positionpaper_Gruene-H2-Importe-fuer-Oesterreich_20240601.pdf" target="_blank" rel="noopener">Positionspapier</a> der Hydrogen Import Alliance Austria gibt es als PDF (6 Seiten).</strong></p>
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<div id="attachment_11778" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11778" class="wp-image-11778" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-tz-CIC-climate-impact-Corp-Text-AB-900x675.jpg" alt="" width="348" height="261" /><p id="caption-attachment-11778" class="wp-caption-text">Die Climate Impact Corporation plant gemeinsam mit GE Vernova in Australien Wasserstoff in großem Maßstab durch Nutzung von Sonnenlicht und atmosphärischem Wasser zu produzieren. © Climate Impact Corporation</p></div>
<p><strong>(Australien) Der Projektentwickler Climate Impact Corporation (CIC) will in Partnerschaft mit der GE Vernova Inc. zwei 10-Gigawatt-Wasserstoffprojekte entwickeln.</strong> Als ein Standorte wird der Bundesstaat Südaustralien genannt, ein weiterer befinde sich südlich von Tennant Creek im Bundesterritorium Northern Territory. Die modularen Wasserstoffproduktionseinheiten von CIC sind nach Unternehmensangaben so konzipiert, „dass sie vollständig netzunabhängig betrieben werden“. Jede Einheit enthalte Solarmodule, Elektrolyseur und Infrastruktur. Entscheidend sei, dass die Verwendung von in der Umgebungsluft vorhandenem Wasser es ermögliche, Wasserstoff überall dort zu produzieren, wo hinreichend Sonnenstrahlung vorhanden sei. „Die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff erfordert eine erhebliche Menge an Energie und Wasser, die in Australien nicht oft gemeinsam zu finden sind&#8220;, sagte David Green, Vorstand und Mitgründer von CIC. „Wir wollen dieses Problem lösen, indem wir Module entwickeln, die Australiens reichlich vorhandene Solarressourcen in Kombination mit bewährter atmosphärischer Wassererzeugungstechnologie nutzen.“ Die ersten Testmodule könnten voraussichtlich bereits später in diesem Jahr Wasserstoff produzieren.</p>
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<div id="attachment_8532-2" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8532-2" class="wp-image-8532" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/11/w46-Ticker-Enagas-HQ-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-8532-2" class="wp-caption-text">Enagás-Zentrale in Madrid. © Enagás SA</p></div>
<p><strong>(Spanien) Der spanische Gasfernleitungsbetreiber Enagás verkauft seine 30,2-prozentige Beteiligung an der amerikanischen Firma Tallgrass Energy an Blackstone Infrastructure Partners.</strong> Der Erlös wird auf 1,1 Milliarden Dollar beziffert. Die Transaktion werde voraussichtlich schon bis Ende Juli abgeschlossen. Mit der Veräußerung werde das Unternehmen Mittel freisetzen, um das spanische Wasserstoffnetz zu entwickeln. Einem im Juli 2022 veröffentlichten <a href="https://power-to-x.de/enagas-investiert-17-milliarden-euro-in-die-infrastruktur-fuer-gas-und-wasserstoff/" target="_blank" rel="noopener">Strategieplan</a> zufolge wolle der Konzern allein für die Gas- und Wasserstoffinfrastrukturen nebst „angrenzende Bereiche“ 1,78 Milliarden Euro investieren, von denen 890 Millionen Euro auf den Zeitraum bis 2026 entfallen. Im Dezember 2021 hatten die Übertragungsnetzbetreiber Enagás (Spanien), Snam (Italien) und GRTgaz (Frankreich) hohe Investitionen verkündet. Die drei Konzerne sind Teil der „European Hydrogen Backbone“-Initiative, die davon ausgeht, dass eine europaweite Wasserstoffinfrastruktur weitestgehend auf der Nutzung bestehender Gasinfrastrukturen basieren kann.</p>
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<div id="attachment_11779" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11779" class=" wp-image-11779" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-tz-BASF-Budenheim-groundbreaking-Text-AB-1012x675.jpg" alt="" width="348" height="232" /><p id="caption-attachment-11779" class="wp-caption-text">Spatenstich in Budenheim: Die Eröffnung der Produktion ist für den Sommer 2025 geplant. Das Projekt wird gemeinsam mit der Trigona Fuel Cell Components GmbH und der Grundstücksverwaltung Rheinufer GmbH &amp; Co KG entwickelt. © BASF ECMS</p></div>
<p><strong>(Deutschland) BASF Environmental Catalyst and Metal Solutions (ECMS) hat mit dem Bau einer Produktionsanlage für grünen Wasserstoff und Brennstoffzellenkomponenten in Budenheim nahe Frankfurt am Main begonnen.</strong> Zu den Produkten, die dort hergestellt werden, gehören den Angaben zufolge „neu entwickelte katalysatorbeschichtete Membranen (CCM) mit niedriger Iridium-Beladung“ für die Elektrolyse mit Protonenaustauschmembranen (PEM). Diese würden die Celtec-Membran-Elektroden-Einheiten (MEA) für Hochtemperatur-Brennstoffzellen ergänzen, welche ebenfalls in der Anlage hergestellt werden sollen. MEA sind Komponenten in Brennstoffzellen, die es ermöglichen, Wasserstoff zusammen mit Sauerstoff aus der Luft effizient in Strom umzuwandeln. Die neue Anlage werde die kommerzielle Einführung neu entwickelter CCM für PEM-Elektrolyseure mit einer Kapazität von mehreren Gigawatt ermöglichen, so das Unternehmen.</p>
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<div id="attachment_11780" style="width: 362px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11780" class="wp-image-11780" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-tz-TCP-Text-AB-900x675.jpg" alt="" width="352" height="264" /><p id="caption-attachment-11780" class="wp-caption-text">Joe Ambor (Sales Director) und Jim Irvine (Operations and Development Director) von der TCP Group. © TCP Group / LinkedIn</p></div>
<p><strong>(Großbritannien) Die Taylor Construction Plant Ltd (TCP Group) meldet, sie habe jetzt kumuliert 500 mobile Lichtmasten des Typs „TCP Ecolite TH200“ ausgeliefert, die mit Brennstoffzellen betrieben werden.</strong> Man verzeichne „eine ständig wachsende Nachfrage“. Bei großen Infrastrukturprojekten wie dem AKW-Neubau „Sizewell C“ oder dem Themse-Tunnelbau „Lower Thames Crossing“ sei „diese temporäre Beleuchtungslösung die erste Wahl“, sagte Jim Irvine, Operations and Development Director der TCP Group. Man habe bereits Hunderte von dieselbetriebenen Lichtmasten für den Einsatz mit Brennstoffzellen und Gasflaschen aufbereitet. Der Gasverbrauch werde aus der Ferne überwacht. Sei eine Wasserstoffflasche entleert, werde diese ausgetauscht. Im Jahr 2010 sei eine Vereinbarung mit dem Industriegasanbieter British Oxygen Company (BOC) getroffen worden, um wasserstoffbasierte Beleuchtungslösungen für den Betrieb auf Baustellen sicher zu versorgen. Die Lichtbasten seien mit Prismalence-International-Linsen ausgestattet. Diese verursachten gegenüber anderen Lichtlösungen nur geringe Blendung, flackerten nicht und hätten eine gute Farbwiedergabe, was die Sicherheit auf der Baustelle erhöhe.</p>
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<div id="attachment_11781" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11781" class="wp-image-11781" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-tz-DLR-Vi­sua­li­sie­rung-Tech­no­lo­gie-Platt­form-PtL-B.jpg" alt="" width="349" height="181" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-tz-DLR-Vi­sua­li­sie­rung-Tech­no­lo­gie-Platt­form-PtL-B.jpg 1080w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-tz-DLR-Vi­sua­li­sie­rung-Tech­no­lo­gie-Platt­form-PtL-B-768x398.jpg 768w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-tz-DLR-Vi­sua­li­sie­rung-Tech­no­lo­gie-Platt­form-PtL-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-tz-DLR-Vi­sua­li­sie­rung-Tech­no­lo­gie-Platt­form-PtL-B-480x249.jpg 480w" sizes="(max-width: 349px) 100vw, 349px" /><p id="caption-attachment-11781" class="wp-caption-text">Visualisierung: Mit der Technologieplattform PtL will das DLR mit der Forschungsanlage in Leuna die technologische Lücke zwischen Forschung und industrieller Produktion strombasierter Kraftstoffe schließen. © DLR (CC BY-NC-ND 3.0)</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erhält vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) eine Förderung in Höhe von 130 Millionen Euro für den Bau der Technologieplattform PtL (TPP).</strong> Mit der Forschungsanlage in Leuna, Sachsen-Anhalt, würden „Technologien für die Produktion strombasierter Kraftstoffe in industriellem Maßstab erforscht und entwickelt“, heißt es in einer Mitteilung. Dazu gehörten auch Power-to-Liquid-Kraftstoffe (PtL) oder e-SAFs (Sustainable Aviation Fuels). Das Forschungsspektrum des DLR in Leuna reiche vom Einsatz erneuerbarer Energien als Quelle für strombasierte Kraftstoffe über die Produktion bis zu deren Zertifizierung und Demonstration, sagt DLR-Vorstandsvorsitzende Anke Kaysser-Pyzalla. „Damit kann die Energieforschung des DLR einen entscheidenden Beitrag zur zukünftigen Emissionsminderung von Kraftstoffen und damit für die klimaverträgliche Luftfahrt leisten.“ Das DLR wurde 2023 in einem Wettbewerb vom BMDV ausgewählt, die TPP in Leuna detailliert zu planen. Mit der Förderung starte nun die Umsetzungsphase. Das Konzept basiere auf zwei aufeinander aufbauenden Anlagensträngen. Der Schwerpunkt liege auf dem Kampagnenbetrieb einer semi-industriellen Anlage zur Produktion strombasierter Kraftstoffe mit einer Kapazität von rund 2.500 Tonnen pro Jahr. Außerdem ist ein Forschungsstrang geplant, der die Erprobung neuartiger Technologien, Prozesse und Komponenten unterstützt.</p>
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<div id="attachment_11782" style="width: 240px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11782" class="wp-image-11782" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-tz-IAO-Studie-Speicher-Titelbild-text-AB-478x675.jpg" alt="" width="230" height="324" /><p id="caption-attachment-11782" class="wp-caption-text">Fraunhofer IAO und DHBW analysieren Speichermöglichkeiten für Wasserstoff. © Fraunhofer IAO</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO analysierte zusammen mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heilbronn Speichermöglichkeiten von Wasserstoff.</strong> Dabei sollen verschiedene Nutzungsszenarien in dezentralen Energiesystemen simuliert werden. Die Ergebnisse wurden als Studie veröffentlicht. Untersucht wurden Speichermöglichkeiten von grünem Wasserstoff in Quartieren, an Unternehmensstandorten und auf Campusgeländen. Die Studie gibt eine Übersicht über die aktuell verbreiteten Speichertechnologien. Jede biete „aufgrund ihrer Eigenschaften spezifische Vor- und Nachteile“, sagt Sven Christian von der DHBW Heilbronn. „Daher haben wir die Eignung der verschiedenen Speichertechnologien anhand der Kriterien Verfügbarkeit der Hardware, technologische Reife, Sicherheit, Effizienz und Platzbedarf bewertet.“ Als besonders geeignet würden Druckgasspeicher von 200 bis 300 bar eingeschätzt, außerdem Flüssiggasspeicher, Metal-Organic Frameworks (MOF), Liquid Organic Hydrogen Carrier (LOHC), Methanol und Methan. Um die ökonomische und ökologische Rentabilität besser einschätzen zu können, simulierten die Forscher ein dezentrales Energiesystem. Die Eingangsdaten setzten sich aus Lastprofilen des Strom- und Wärmebereichs, Wetterdaten, der Dimensionierung der verwendeten Energiekomponenten sowie aktuellen Preisen, Kosten und Emissionsfaktoren zusammen. Zusätzlich wurde die Speicherung von Energie in Batterien mit der Wasserstoffspeicherung verglichen. „Die Simulation zeigte, dass Batteriespeicher einen höheren Wirkungsgrad aufweisen als die H2-Speicherung“, sagt Georg Göhler, Wissenschaftler am Fraunhofer IAO. „Obwohl in einem Szenario eine ökonomische Amortisation der H2-Speicherung erreicht wurde, sollte die Batteriespeicherung als Alternative in Betracht gezogen werden.“ <strong>Die Studie <a href="https://publica-rest.fraunhofer.de/server/api/core/bitstreams/bc1bbe7c-9c8a-4620-95da-4ecc307b6457/content" target="_blank" rel="noopener">„Wasserstoffspeicher für dezentrale Energiesysteme“</a> gibt es kostenfrei als PDF (34 Seiten).</strong></p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 15)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 11:35:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Alpiq]]></category>
		<category><![CDATA[Enagas]]></category>
		<category><![CDATA[Enapter]]></category>
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		<category><![CDATA[P2X Solutions]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Finnland: Alpiq wird Mehrheitseigentümer von P2X Solutions +++ Deutschland: Wasserstoff-Kompass jetzt als PDF verfügbar +++ Deutschland: Enapter liefert Elektrolyseure mit vier Megawatt Leistung nach Italien +++ Norwegen: Toyota gibt Hynion [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Finnland: Alpiq wird Mehrheitseigentümer von P2X Solutions </strong>+++<strong> Deutschland: Wasserstoff-Kompass jetzt als PDF verfügbar </strong>+++<strong> Deutschland: Enapter liefert Elektrolyseure mit vier Megawatt Leistung nach Italien </strong>+++<strong> Norwegen: Toyota gibt Hynion Finanzhilfe für Wasserstofftankstellen </strong>+++<strong> Spanien: Hauptversammlung stützt Wasserstoffpläne von Enagás </strong>+++<strong> Deutschland: Bad Lauchstädt feiert Richtfest für Elektrolysegebäude </strong>+++<strong> Deutschland: Deutschland und Namibia intensivieren Zusammenarbeit für grünen Wasserstoff </strong>+++<strong> UK: SSE und Equinor prüfen Pläne für 900-MW-Wasserstoffproduktion </strong>+++<strong> Frankreich: Lhyfe bekommt 149 Millionen Euro Fördermittel für 100-MW-Elektrolyse </strong>+++<strong> <a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_8855" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8855" class="wp-image-8855" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/02/w07-Ticker-Grafk-Tankstelle-Harjavalta-P2x-solutions-Text-AB.jpg" alt="" width="349" height="196" /><p id="caption-attachment-8855" class="wp-caption-text">Alpiq übernimmt mehrheitlich die finnische P2X Solutions Oy. Das Unternehmen plant derzeit mehrere Produktionsstätten für grünen Wasserstoff. Die Anlage in Harjavalta soll alsbald grünen Wasserstoff liefern. © P2X Solutions Oy</p></div>
<p><strong>Finnland: Der Schweizer Energiekonzern Alpiq übernimmt mit 54,9 Prozent die Mehrheit an P2X Solutions Oy, finnischer Hersteller von Wasserstoff.</strong> Optional sei bis Ende 2028 die Komplettübernahme möglich, so das Unternehmen. „P2X Solutions passt dank seiner Wasserstoffaktivitäten perfekt in die Strategie von Alpiq“, sagt Amédée Murisier, Mitglied des Alpiq-Vorstandes und neben dem Schweizer Geschäft auch für Wasserstoffaktivitäten verantwortlich. Das Unternehmen meldete für 2023 einen Umsatz von 8,4 Milliarden Franken (8,5 Milliarden Euro). P2X Solutions baut derzeit Finnlands erste Produktionsanlage für grünen Wasserstoff im industriellen Maßstab in Harjavalta, Finnland. Die Elektrolysekapazität liegt bei 20 Megawatt. Das Unternehmen plant auch Wasserstoffproduktionsanlagen in Joensuu sowie in Oulu (100 Megawatt) und will bis 2031 eine Elektrolysekapazität von insgesamt einem Gigawatt erreichen. Den Angaben zufolge werde P2X Solutions als unabhängiges Unternehmen fortgeführt. Der Gründer Herkko Plit bleibe CEO und Aktionär.</p>
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<div id="attachment_11250" style="width: 205px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11250" class="wp-image-11250" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/w15-tz-Dechema-H2-Kompass-Titel-473x675.png" alt="" width="195" height="278" /><p id="caption-attachment-11250" class="wp-caption-text">Den „Wasserstoff-Kompass“ gibt es jetzt kostenfrei als PDF. © Dechema / Acatech</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Der <a href="https://www.wasserstoff-kompass.de" target="_blank" rel="noopener">„Wasserstoff-Kompass“</a> ist jetzt auch als PDF erhältlich.</strong> Das 625 Seiten umfassende digitale Werk soll der Wasserstoffwirtschaft Orientierung bieten. Es zeigt datenbasiert Handlungsoptionen und Schlüsseltechnologien zu Erzeugung, Transport und Import sowie zu möglichen Anwendungsfällen rund um Wasserstoff und seine Folgeprodukte. Gleichzeitig stellt er wesentliche Grundvoraussetzungen, Vor- und Nachteile und Folgen dar. Zusätzlich wurden bestehende und künftige Verknüpfungen zwischen Industrien, Prozessen und Sektoren herausgearbeitet. Begonnen wurde das Projekt im Jahr 2021 und von der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (Dechema) sowie der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften e. V. (Acatech) mit Fördermittel aus dem Bundeswirtschaftsministerium erarbeitet. Stand der Analysen ist Dezember 2023.</p>
<p><strong>Den <a href="https://dechema.de/Themen/Studien+und+Positionspapiere/2024+03+H2+Kompass/_/H2K.pdf" target="_blank" rel="noopener">„Wasserstoff-Kompass – Handlungsoptionen für die Wasserstoffwirtschaft“</a> gibt es kostenfrei als PDF (625 Seiten).</strong></p>
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<div id="attachment_11251" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11251" class="wp-image-11251" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/w15-tz-Enapter-AEM-Nexus-1000-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-11251" class="wp-caption-text">Enapter liefert Elektrolyseure des Typs „AEM Nexus 1000“ mit einer Leistung von vier Megawatt nach Italien. © Enapter AG</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die Enapter AG wird drei Elektrolyseure mit je einem Megawatt Leistung an CFFT SpA liefern.</strong> Der italienische Logistiker will die Geräte in einem Hafen in der Nähe Roms bei einer Betankungsanlage für Wasserstoff einsetzen und mit nachhaltig erzeugtem Strom betreiben. Diese Bestellung sei der „bislang größte Einzelauftrag aus Europa in der Geschichte Enapters“, so der Hersteller. Darüber hinaus hat die italienische F.i.l.m.s SpA ebenfalls einen Elektrolyseur mit einem Megawatt Leistung bestellt. Das metallverarbeitende Unternehmen nutzt in seinen Fertigungsprozessen herkömmlichen Wasserstoff, der bisher zugekauft wurde. Mit dem Elektrolyseur sei man künftig in der Lage, grünen Wasserstoff aus erneuerbaren Energien zu produzieren und direkt in den Gasmix der Brennöfen einzuspeisen. Mittelfristig solle Erdgas sukzessive durch grünen Wasserstoff ersetzt werden. Hinsichtlich des Auftragsvolumens sagt Enapter vage, es liege kumuliert „im oberen siebenstelligen Bereich“.</p>
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<div id="attachment_11252" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11252" class="wp-image-11252" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/w15-tz-Hynion-toyota-mirai-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-11252" class="wp-caption-text">Toyota brachte 2014 mit dem „Mirai“ sein erstes Brennstoffzellenauto auf den Markt. © Toyota / Hynion</p></div>
<p><strong>(Norwegen) Toyota Norwegen gibt der norwegischen Hynion AS Finanzhilfen für den Aufbau der Wasserstofftankstelle in Høvik.</strong> Damit solle die Anlage aufgerüstet und verbessert sowie die Verfügbarkeit von Wasserstoff an der Station erhöht werden. Hynions Tankstelle in Høvik außerhalb von Oslo, sei derzeit Norwegens einzige öffentliche Wasserstofftankstelle. Das Unternehmen warte eigenen Angaben zufolge noch auf die Neuzertifizierung seiner Wasserstofftankstelle in Porsgrunn. „Für Toyota ist es unerlässlich, dass die Wasserstofftankstelle in Høvik die Kapazität erhöhen und für unsere Kunden nahtlos und zugänglich sein kann“, sagt Espen Olsen, Chief Information Officer Toyota Norway. Der Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur sei eine Herausforderung, die große Investitionen erfordere, sagt Slavica Djuric, CEO von Hynion: „Gleichzeitig ist die Anzahl der Personenkraftwagen und schweren Fahrzeuge, die mit Wasserstoff betrieben werden, begrenzt, so dass die Nachfrage nach Wasserstoff immer noch relativ gering ist.“</p>
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<div id="attachment_8532-3" style="width: 356px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8532-3" class="wp-image-8532" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/11/w46-Ticker-Enagas-HQ-B.jpg" alt="" width="346" height="179" /><p id="caption-attachment-8532-3" class="wp-caption-text">Enagás-Zentrale in Madrid. © Enagás SA</p></div>
<p><strong>(Spanien) Die Hauptversammlung von Enagás unterstütze das Engagement des Unternehmens für grünen Wasserstoff.</strong> Demnach werde Enagás unter anderem auch seine Präsenz in Deutschland konsolidieren, indem es seinen Anteil am Konsortium Hanseatic Energy Hub (HEH) und damit am ersten LNG-Terminal in Deutschland auf 15 Prozent erhöht, sagt CEO Arturo Gonzalo. Enagás übernehme die technische Leitung des Terminalbaus in Stade (Niedersachsen) und zeichne für den Betrieb verantwortlich. Die Anlage könne auch mit grünem Wasserstoff in Form von Ammoniak betrieben werden und solle 2027 fertig sein. Präsident Antonio Llardén betont, dass die Investitionen in Wasserstoffinfrastrukturen „der Schlüssel zur Dekarbonisierung und Versorgungssicherheit in Spanien und Europa“ seien. Die geschätzten Gesamtinvestition in Spanien beliefen sich bei eingereichten Projekten von gemeinsamem Interesse (PCI) auf 5,9 Milliarden Euro: 4,9 Milliarden Euro für die spanische Wasserstoffinfrastruktur und eine Milliarde Euro für den spanischen Teil von „H2med“ , einem Projekt für grünen Wasserstoff, das eine Verbindung zwischen Portugal, Spanien und Frankreich schaffen will. Enagás selbst wolle zwischen 2027 und 2030 rund 3,2 Milliarden Euro in die Wasserstoffinfrastruktur investieren.</p>
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<div id="attachment_11253" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11253" class="wp-image-11253" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/w15-tz-Bad-Lauchstaedt-Richtfestergiepark-Text-AB.jpg" alt="" width="349" height="233" /><p id="caption-attachment-11253" class="wp-caption-text">Richtfest auf dem Gelände des Energiepark Bad Lauchstädt im Beisein von Vertretern aus Politik und Wirtschaft. © Rico Thumser/ Energiepark Bad Lauchstädt</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Im Energiepark Bad Lauchstädt, Sachsen-Anhalt, wurde neun Monate nach dem Spatenstich das Richtfest für das Elektrolysegebäude gefeiert.</strong> Anlieferung und Installation der 30-Megawatt-Großelektrolyse der Dresdener Sunfire GmbH beginne noch in diesem Jahr. Darüber hinaus seien in den zurückliegenden Monaten bereits der Rohbau für die Energiezentrale und weitere Gebäude für Nebenanlagen entstanden. In Bad Lauchstädt soll die großtechnische Erzeugung von grünem Wasserstoff sowie dessen Speicherung, Transport, Vermarktung und Nutzung erprobt werden. Der Regelbetrieb starte Ende 2025. Der Strom stammt dann aus einem nahe gelegenen Windpark. In einer eigens dafür gesolten Salzkaverne zwischengespeichert, könne der grüne Wasserstoff über eine umgestellte Gaspipeline in das Wasserstoffnetz der in Mitteldeutschland ansässigen chemischen Industrie eingespeist werden.</p>
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<div id="attachment_11254" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11254" class="wp-image-11254" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/w15-tz-Namibia-Enertrag-Text-AB-1012x675.jpg" alt="" width="348" height="232" /><p id="caption-attachment-11254" class="wp-caption-text">Übergabe des Schreibens zur „qualifizierten Interessensbekundung“ (Letter of Intent) im Auswärtigen Amt in Berlin (v.l.): Marco Raffinetti (CEO Hyphen), Tobias Bischof-Niemz (Enertrag), Simon Hagedorn (CFO Enertrag), Tom Alweendo (Minister für Bergbau und Energie, Namibia), Gunar Hering (CEO Enertrag), Robert Habeck (Bundeswirtschaftsminister). © Enertrag SE</p></div>
<p><strong>(Deutschland / Namibia) Deutschland und Namibia weiten ihre Zusammenarbeit für die künftige Produktion grünen Wasserstoffs aus.</strong> Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Namibias Energieminister Tom Alweendo haben dazu konkrete Vereinbarungen getroffen. Eine erste Wasserstoff- und PtX-Kooperation wurde bereits im Jahr 2022 geschlossen. Zum einen unterzeichneten die Minister eine Vereinbarung zur Unterstützung des „Green Hydrogen Namibia Programme“. Die neue namibische Organisation für grünen Wasserstoff soll unter anderem beim Aufbau lokaler H2-Wertschöpfungsketten helfen, die der Bevölkerung vor Ort zugutekämen, außerdem eine nationale Strategie zur grünen Industrialisierung mitentwickeln sowie die Durchführung von Umweltverträglichkeitsprüfungen für grüne Wasserstoffprojekte unterstützen. Zum anderen plant das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) mit Unterstützung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) eine bilaterale Verwaltungspartnerschaft mit Namibia. Die Zusammenarbeit mit den namibischen Regierungsbehörden ziele darauf ab, technische Standards für grünen Wasserstoff festzulegen oder bei Gesetzen und Normen zu beraten und Fachkräfte zu schulen, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. Außerdem sagte das BMWK der deutschen Firma Enertrag SE für das „Hyphen“-Projekt seine Unterstützung zu. Die namibische Regierung hat das Unternehmen Hyphen Hydrogen Energy Pty Ltd., an dem <a href="https://power-to-x.de/hyphen-rechnet-mit-baldiger-unterzeichnung-seines-3-gw-wasserstoffprojekts-in-namibia/" target="_blank" rel="noopener">Enertrag</a> beteiligt ist, mit der Umsetzung eines Vorhabens beauftragt, bei dem im Endausbau jährlich zwei Millionen Tonnen grünes Ammoniak mittels Wasserstoff produziert werden sollen.</p>
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<div id="attachment_11255" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11255" class="wp-image-11255" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/w15-tz-SSE-thermal-s-keadby-site-Text-AB.jpg" alt="" width="348" height="232" /><p id="caption-attachment-11255" class="wp-caption-text">SSE und Equinor prüfen den Bau eines Kraftwerks in North Lincolnshire, das vollständig mit Wasserstoff betrieben werden kann. © SSE</p></div>
<p><strong>(Großbritannien) SSE und Equinor wollen Pläne für das neue mit Wasserstoff betriebene „Keadby“-Kraftwerk in North Lincolnshire voranbringen.</strong> Die 900 Megawatt leistende Anlage könnte demnach ab 2030 in Betrieb gehen. Ziel ist, eine kohlenstoffarme Infrastruktur in der weiter östlich gelegenen Region Humber – dem CO2-intensivsten Cluster Großbritanniens – aufzubauen. „Keadby Hydrogen“ könne anfangs mit Erdgas betrieben werden, solange die notwendige Infrastruktur für kohlenstoffarmen Wasserstoff noch nicht vollständig verfügbar sei. Auf dem Gelände stand vormals ein Kohlekraftwerk, nun gibt es dort das Gaskraftwerk „Keadby 2“.</p>
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<div id="attachment_11256" style="width: 311px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11256" class="wp-image-11256" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/w15-tz-Lhyfe-149-Mi-Text-AB.jpeg" alt="" width="301" height="226" /><p id="caption-attachment-11256" class="wp-caption-text">Matthieu Guesné, CEO von Lhyfe, und Roland Lescure vom Ministerium für Industrie und Energie. © Lhyfe</p></div>
<p><strong>(Frankreich) Das französische Unternehmen Lhyfe erhält von der französischen Regierung einen Zuschuss von 149 Millionen Euro für die großtechnische Produktion von grünem Wasserstoff in der Nähe von Le Havre in Frankreich.</strong> Die Kapazität der geplanten Elektrolyse beträgt 100 Megawatt. Es sollen dort auf einem 2,8 Hektar großen Grundstück in Gonfreville-l&#8217;Orcherdort in der Nähe des Grand Canal du Havre, einem der größten Industriehafengebiete Europas, bis zu 34 Tonnen grüner Wasserstoff pro Tag produziert werden. Nahe des Standortes befindet sich überdies ein Werk des Düngemittelherstellers Yara, dessen Dekarbonisierungsplan den Einsatz von grünem Wasserstoff vorsieht. Das Projekt wurde den Angaben zufolge von der Europäischen Kommission im Rahmen der dritten Welle von IPCEI (Important Projects of Common European Interest) genehmigt.</p>
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<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>TICKER (KW 38): Was auch noch wichtig ist&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2023 22:30:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Saerbeck: Enapter präsentiert neuen Elektrolyseur AEM Flex 120 +++ Dänemark: Equinor liefert grünes Methanol an Maersk +++ Fürstenfeldbruck: Proton stellt neue Fabrik vor +++ Spanien: Enagás startet das Interessenbekundungsverfahren für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Saerbeck: Enapter präsentiert neuen Elektrolyseur AEM Flex 120 </strong>+++<strong> Dänemark: Equinor liefert grünes Methanol an Maersk </strong>+++ <strong>Fürstenfeldbruck: Proton stellt neue Fabrik vor </strong>+++<strong> Spanien: Enagás startet das Interessenbekundungsverfahren für H2-Netz </strong>+++<strong> Schweden: Volvo bestellt grünen Stahl bei H2 Green Steel </strong>+++<strong> Termine </strong>+++<strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_10276" style="width: 259px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10276" class="wp-image-10276" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/09/w38-Tick-Enapter-AEM-Flex-120-A-675x675.jpg" alt="" width="249" height="249" /><p id="caption-attachment-10276" class="wp-caption-text">Der neue Elektrolyseur „AEM Flex 120“ von Enapter mit einem Produktionsvolumen von 53 Kilogramm Wasserstoff pro Tag. © Enapter</p></div>
<p><strong>Die Enapter AG hat einen neuen Elektrolyseur als <a href="https://www.enapter.com/de/newsroom/enapter-expands-product-portfolio-with-aem-flex-120?utm_medium=newsletter&amp;utm_source=press_release&amp;utm_campaign=aem_flex_120&amp;utm_content=aem_flex120_pr_de&amp;utm_term=September" target="_blank" rel="noopener">„AEM Flex 120“</a> auf den Markt gebracht.</strong> Das Gerät verfügt den Angaben zufolge über bis zu 50 AEM-Stack-Module und gewährleiste „eine hohe Reaktionsfähigkeit auf schwankende Lasten aus erneuerbaren Energien“. Das Produktionsvolumen betrage etwa 53 Kilogramm Wasserstoff pro Tag bei einer Reinheit von 99,999 Prozent. Der Elektrolyseur schließe die Lücke zwischen dem „AEM EL 4“ (ein Kilogramm pro Tag) und dem „AEM Multicore“ (450 Kilogramm). Das Produkt sei für den deutschen Baustoffhersteller ABC-Klinker entwickelt worden. Das Unternehmen verwende in seinen Produktionsöfen aktuell Erdgas, welches nun schrittweise durch selbst produzierten grünen Wasserstoff ersetzt werden soll. Laut Enapter gibt es bereits weitere Interessenten aus der Baustoffbranche, aber auch aus anderen Sektoren.</p>
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<div id="attachment_10275" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10275" class="wp-image-10275" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/09/w38-Tick-Maersk-vessel-in-the-ocean-Text-AB.jpg" alt="" width="351" height="197" /><p id="caption-attachment-10275" class="wp-caption-text">Equinore beliefert vorübergehend das neue Feederschiff (türkisfarben) von Maersk mit grünem Methanol. © A.P. Moller-Maersk</p></div>
<p><strong>Der norwegische Energiekonzern Equinor ASA wird grünes Methanol an <a href="https://www.maersk.com/news/articles/2023/09/08/equinor-and-maersk-partner-to-supply-first-methanol-enabled-container-vessel" target="_blank" rel="noopener">A.P. Moller-Maersk</a> liefern.</strong> Damit will die dänische Reederei die Versorgung seines neuen methanolfähigen Feederschiffs während der ersten Betriebsmonate ab September 2023 und bis in die erste Hälfte des Jahres 2024 sicherstellen. Langfristig soll das Feederschiff mit E-Methanol aus einer von European Energy betriebenen Anlage in Süddänemark betrieben werden, die voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2024 in Betrieb genommen wird. Das grüne Methanol wird in Rotterdam gebunkert. Jüngst hatte die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen das Schiff in Kopenhagen auf den Namen „Lisa Maersk“ getauft. Es ist das erste mit Methanol betriebene Schiff der Reederei. Der Konzern hat 24 weitere Methanolschiffe bestellt, die zwischen 2024 und 2027 ausgeliefert werden sollen, und zur Versorgung weltweit Kontrakte zur Herstellung und Lieferung des Treibstoffs geschlossen.</p>
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<div id="attachment_10274" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10274" class="wp-image-10274" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/09/w38-Tick-Proton-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10274" class="wp-caption-text">Proton stellt seine neue Produktionsstätte für Brennstoffzellen in Fürstenfeldbruck vor. © Proton Motor Fuel Cell GmbH</p></div>
<p><strong>Die Proton Motor Fuel Cell GmbH hat in Fürstenfeldbruck eine neue <a href="https://www.proton-motor.de/25-proton-motor-geburtstag-offizielle-vorstellung-von-produktionsstaette/" target="_blank" rel="noopener">Produktionsstätte für Brennstoffzellen</a> vorgestellt.</strong> Derzeit werde die Infrastruktur konzipiert nebst Montage der „Stackroboter“ für die automatisierte Brennstoffzellen-Fertigungsanlage. Den Planungen zufolge soll die Fabrik Ende 2024 in Betrieb gehen. Der Mietvertrag für die 13.500 Quadratmeter umfassende Immobilie ist für 15 Jahre festgelegt. Er wurde allerdings schon im vergangenen Jahr von der britischen Muttergesellschaft Proton Motor Power Systems plc abgeschlossen. Die Proton Motor Fuel Cell GmbH ging 1998 aus der vier Jahre zuvor gegründeten Magnet Motor GmbH hervor. Sie bietet Brennstoffzellen- und Hybridsysteme, von der Entwicklung und Herstellung bis zur Implementierung maßgeschneiderter Lösungen. Der Fokus liegt auf Anwendungen im Verkehrssektor, darunter Antriebssysteme für Gabelstapler und Busse, sowie Notstromversorgung.</p>
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<div id="attachment_10273" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10273" class="wp-image-10273" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/09/w38-Tick-Enagas-Text-AB-1-1080x647.jpg" alt="" width="349" height="209" /><p id="caption-attachment-10273" class="wp-caption-text">Enagás ruft Akteure des Wasserstoffmarktes auf, ihr Interesse am spanischen Wasserstoff-Backbone zu bekunden (v.l.): CEO Arturo Gonzalo, Natalia Latorre (General Managerin für Energiewende) und Jesús Gil (Direktor für Wasserstoff). © Enagás S.A.</p></div>
<p><strong> Der spanische Fernleitungsnetzbetreiber Enagás S.A. hat das Interessenbekundungsverfahren für die ersten Achsen des spanischen <a href="https://www.enagas.es/en/" target="_blank" rel="noopener">Wasserstoff-Backbone-Netzes</a> gestartet.</strong> Damit soll das Interesse des Energiesektors an der Entwicklung der erforderlichen Infrastrukturen für den Transport von erneuerbarem Wasserstoff ermittelt werden. Dieser Prozess umfasse auch eine öffentliche Konsultation für Ammoniak, Sauerstoff und CO2. Vom 22. September bis zum 17. November steht auf der Unternehmenswebsite von Enagás eine digitale Plattform zur Verfügung, auf der die Nutzer die erforderlichen Informationen zur Ermittlung von Angebot und Nachfrage sowie des potenziellen Infrastrukturbedarfs bereitstellen können. Den Angaben zufolge gibt es bereits Unterstützung von mehr als 110 Akteuren auf dem künftigen Markt für erneuerbaren Wasserstoff. Die Ergebnisse sollen im Januar 2024 vorgestellt werden.</p>
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<div id="attachment_10271" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10271" class="wp-image-10271" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/09/w38-Tick-H2-Green-Steel-Volvo-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10271" class="wp-caption-text">Volvo bestellt grünen Stahl bei H2 Green Steel. © Volvo Group</p></div>
<p><strong>Der Fahrzeugbauer <a href="https://news.cision.com/h2-green-steel/r/h2-green-steel-collaborates-with-volvo-group-for-supply-of-near-zero-emissions-steel,c3834924" target="_blank" rel="noopener">Volvo Group</a> hat einen langfristigen Liefervertrag über den Bezug von grünem Stahl aus dem neuen Werk von H2 Green Steel im schwedischen Boden geschlossen.</strong> Die Aufnahme der Produktion ist dort für Ende 2025 geplant. Die Lieferungen an die Volvo-Gruppe beginnt Mitte 2026. Volumen, Lieferdauer oder finanzielle Aspekte wurden nicht genannt. Die Nutzfahrzeugindustrie habe die Nachfrage nach grünem Stahl aktiv vorangetrieben, sagt Henrik Henriksson, CEO von H2 Green Steel: „Wenn ein großer Akteur wie die Volvo-Gruppe einen Kundenauftrag erteilt, ist das ein klarer Vertrauensbeweis in unser Unternehmen und unser Produkt.&#8220; Der Stahl aus dem sich gerade im <a href="https://power-to-x.de/frisches-kapital-in-hoehe-von-15-milliarden-euro-fuer-h2-green-steel/" target="_blank" rel="noopener">Bau befindenden Werk</a> soll nahezu CO2-frei mit Wasserstoff statt Koks produziert werden.</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="mpQs5MmhEj"><p><a href="https://power-to-x.de/termine/">Termine</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Termine&#8220; &#8212; Power-to-X" src="https://power-to-x.de/termine/embed/#?secret=kwUCs5AVmM#?secret=mpQs5MmhEj" data-secret="mpQs5MmhEj" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Enagás und Naturgy planen Wasserstoff-Kraftwerk mit 280 Megawatt Leistung</title>
		<link>https://power-to-x.de/enagas-und-naturgy-planen-wasserstoff-kraftwerk-mit-280-megawatt-leistung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2023 17:49:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Enagas]]></category>
		<category><![CDATA[H2]]></category>
		<category><![CDATA[Kastilien]]></category>
		<category><![CDATA[La Robla]]></category>
		<category><![CDATA[Naturgy]]></category>
		<category><![CDATA[PtX]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Madrid / Spanien) – In der nordspanischen Gemeinde La Robla in der Provinz Kastilien und León soll ab 2026 Wasserstoff hergestellt werden. Die Produktionskapazität liege bei 280 Megawatt, heißt es [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/enagas-und-naturgy-planen-wasserstoff-kraftwerk-mit-280-megawatt-leistung/">Enagás und Naturgy planen Wasserstoff-Kraftwerk mit 280 Megawatt Leistung</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Madrid / Spanien) –</strong> In der nordspanischen Gemeinde La Robla in der Provinz Kastilien und León soll ab 2026 Wasserstoff hergestellt werden. Die Produktionskapazität liege bei 280 Megawatt, heißt es in einer Mitteilung. Die Investitionen werden auf 485 Millionen Euro beziffert.</p>
<p>Initiatoren sind Enagás Renovable, Erneuerbare-Energien-Tochter des spanischen Ferngasnetzbetreibers Enagás SA, und Naturgy Energy Group SA, einer der größten Strom- und Gasversorger des Landes. Auf dem geplanten Standort hatte Naturgy zuvor rund 50 Jahre lang ein 655 Megawatt leistendes Kohlekraftwerk betrieben, das seit 2020 zurückgebaut wird.</p>
<h3><strong>Interesse bei der Industrie </strong></h3>
<p>Ursprünglich war eine Elektrolysekapazität von 60 Megawatt geplant. Doch aufgrund des Interesses der Industrie in dem früheren Bergbaustädtchen sowie die Nähe zu einer künftigen Wasserstoffpipeline wurden die Pläne auf 280 Megawatt erweitert, erklärte Enagás. Wegen der Scaleneffekte sänken die Produktionskosten für den grünen Wasserstoff. Überdies erhöhten sich die Wettbewerbsvorteile der Unternehmen, welche das Gas abnehmen.</p>
<p>Zur Umsetzung des Vorhabens wurde eigens ein Gemeinschaftsunternehmen namens „Robla Hub“ gegründet. Dieses wird in den Nachbargemeinden auch mehrere Photovoltaikanlagen entwickeln, deren Strom die Produktion des grünen Wasserstoffs ermöglicht. Die künftig installierte Leistung wird mit kumuliert 450 Megawatt angegeben.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Vertreter aus Politik und Wirtschaft bei der Vorstellung des 280-Megawatt-Projekts „Robla Hub“. © Enagás</p>
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			</item>
		<item>
		<title>TICKER (KW 46): Was auch noch wichtig ist&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2022 17:06:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[ACME]]></category>
		<category><![CDATA[Enagas]]></category>
		<category><![CDATA[H2 Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[HDF]]></category>
		<category><![CDATA[Hylane]]></category>
		<category><![CDATA[NEL]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Wrench]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg: Importterminal für grünes Ammoniak soll 2026 in Betrieb gehen +++ Oman: ACME holt Wrench für Gigawatt-Wasserstoffprojekt mit ins Boot +++ Berlin: Hylane-Tankkunden werden bei H2 Mobility künftig bevorzugt +++ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ticker-kw-46-was-auch-noch-wichtig-ist/">TICKER (KW 46): Was auch noch wichtig ist&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg: Importterminal für grünes Ammoniak soll 2026 in Betrieb gehen </strong>+++<strong> Oman: ACME holt Wrench für Gigawatt-Wasserstoffprojekt mit ins Boot </strong>+++<strong> Berlin: Hylane-Tankkunden werden bei H2 Mobility künftig bevorzugt </strong>+++<strong> Duisburg: 100 Brennstoffzellenbusse bis 2030 </strong>+++<strong> Norwegen: NEL und GM wollen PEM-Industrialisierung beschleunigen </strong>+++<strong> Uganda: HDF soll Wasserstoffkraftwerk zur Stromerzeugung bauen </strong>+++<strong> Ägypten: Konsortium verständigt sich auf Entwicklung emissionsfreier Schifffahrt </strong>+++<strong> Spanien: Enagás zertifiziert Herkunft erneuerbarer Gase </strong>+++<strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_8530" style="width: 370px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8530" class=" wp-image-8530" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/11/w46-Ticker-Hamburg-Terminal-Text-AB.jpg" alt="" width="360" height="240" /><p id="caption-attachment-8530" class="wp-caption-text">Von links nach rechts: Jonathan Perkins (CEO Mabanaft), Seifi Ghasemi (CEO Air Products), Wirtschaftsminister Robert Habeck, Peter Tschentscher (Erster Bürgermeister Hamburg), Christophe Witte (CEO Marquard &amp; Bahls). © Air Products</p></div>
<p><strong>Im Hamburger Hafen wird ein Terminal zum Import von grünem Ammoniak errichtet.</strong> Die Standortentscheidung verkündete <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/11/20221117-habeck-erstes-importterminal-fur-grunen-ammoniak-kommt-nach-hamburg-wegmarke-fur-hochlauf-der-wasserstoffwirtschaft.html" target="_blank" rel="noopener">Bundeswirtschaftsminister</a> Robert Habeck gemeinsam mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher, dem Präsidenten von Air Products Seifi Ghasemi sowie dem CEO der Mabanaft GmbH &amp; Co. KG Jonathan Perkins. Das von der Oiltanking Deutschland GmbH betriebene Importterminal soll ab 2026 in Betrieb gehen und für die Einfuhr von grünem Ammoniak aus Saudi-Arabien zur Verfügung stehen, welcher durch Air Products vor Ort produziert wird. Das Ammoniak werde nach Anlandung in Hamburg größtenteils in reinen Wasserstoff umgewandelt und von Air Products an die Endabnehmer verteilt.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Die indische ACME Group will für das geplante grüne Wasserstoff- und Ammoniakprojekt in Oman die „Smart Project“ genannte digitale Plattform des indischen Softwarespezialisten <a href="https://www.prnewswire.com/news-releases/acme-group-to-use-wrench-smartproject-as-project-collaboration-platform-for-its-green-hydrogen-ammonia-project-301679989.html" target="_blank" rel="noopener">Wrench Solutions</a> nutzen.</strong> Alle Berater, Lieferanten, Partner und Auftragnehmer würden damit digital zusammenarbeiten, um die Projektentwicklung und Abläufe zu kontrollieren. Auch eine künftige Erweiterung auf Verwaltung, Konstruktion und Beschaffung sei geplant. ACME und der norwegische Projektentwickler Scatec ASA hatten im März dieses Jahres eine Vereinbarung über ein 50:50-Joint-Venture unterzeichnet, um das <a href="https://power-to-x.de/acme-und-scatec-vereinbaren-jv-zur-entwicklung-einer-ammoniak-anlage-im-oman/" target="_blank" rel="noopener">Großprojekt</a> in der Sonderwirtschaftszone im Hafen von Duqm in Oman zu entwickeln, zu bauen und zu betreiben. Anfangs sollen jährlich 100.000 Tonnen grünes Ammoniak produziert werden. Im Endausbau seien es bis zu 1,1 Millionen Tonnen pro Jahr.</p>
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<div id="attachment_8531" style="width: 370px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8531" class="wp-image-8531" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/11/w46-Ticker-Hylane-Tankkarte-Text-AB.jpg" alt="" width="360" height="240" /><p id="caption-attachment-8531" class="wp-caption-text">Die Tankkarte wird auch von anderen Anbietern akzeptiert. © Hylane</p></div>
<p><strong>Die Hylane GmbH und die Betreiberin von Wasserstofftankstellen H2 Mobility Deutschland GmbH &amp; Co. KG schließen einen Kooperationsvertrag.</strong> Mieter der <a href="https://www.hylane.de/hylane-und-h2-mobility-kooperieren-bei-tankinfrastruktur-fuer-wasserstoff-lkw/" target="_blank" rel="noopener">Hylane</a>-Lkw erhalten demnach einen Tankrabatt und „werden priorisiert behandelt“, heißt es in einer Mitteilung der Unternehmen. Die Kunden hätten Zugriff auf die 350-Bar-Tankstellen und profitierten von „exklusiven Konditionen an der Zapfsäule“. Die Abrechnung laufe über eine Karte, die auch an Tankstellen anderer Betreiber akzeptiert werde. Grundsätzlich könnten an allen H2-Mobility-Stationen Fahrzeuge bis acht Kilogramm Wasserstoff bei 700 bar tanken – ausreichend für kleine Nutzfahrzeuge. An immer mehr Standorten seien aber mittlerweile auch bis zu 40 Kilogramm bei 350 bar möglich. Angeboten werde derzeit eine Mischung aus grünem und grauem Wasserstoff. Perspektivisch wollen sich beide Partner auf grünen Wasserstoff fokussieren. H2 Mobility Deutschland ist ein Joint Venture von Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total.</p>
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<div id="attachment_8533" style="width: 369px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8533" class=" wp-image-8533" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/11/w46-Ticker-DVG-Pressegalerie-Busse-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="359" height="239" /><p id="caption-attachment-8533" class="wp-caption-text">Duisburg will 100 Brennstoffzellenbusse anschaffen. © DVG / Daniel Tomczak</p></div>
<p><strong>Die Stadt Duisburg will bis 2030 eine Flotte von 100 Brennstoffzellenbussen inklusive der dafür erforderlichen Wasserstofftank- und Werkstattinfrastruktur aufbauen.</strong> Voraussetzung sei noch die Zustimmung des Rates der Stadt in der kommenden Sitzung am 28. November, erklärte die <a href="https://www.duisburg.de/guiapplications/newsdesk/publications/Stadt_Duisburg/102010100000156260.php" target="_blank" rel="noopener">Duisburger Verkehrsgesellschaft AG</a> (DVG). Im März hatte der Rat bereits die Anschaffung von zehn Brennstoffzellenbussen beschlossen. Als Entscheidungsgrundlage habe eine Studie gedient, in der Vor- und Nachteile von Batterie- und Brennstoffzellenbussen unter verschiedenen Aspekten gegenübergestellt wurden. „Als Ergebnis zeigte sich, dass die Brennstoffzellentechnologie im Betrieb nicht nur einen Kostenvorteil aufzeigt, sondern beim Einsatz von grünem Wasserstoff auch geringere CO2-Emissionen erzielt als beim Einsatz von Grünstrom bei Batteriebussen.“</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Nel Hydrogen US, eine Tochtergesellschaft der norwegischen Nel ASA, hat eine Vereinbarung mit General Motors geschlossen, um die Industrialisierung der auf Protonenaustauschmembran (PEM) basierende Elektrolyseplattform von Nel zu beschleunigen.</strong> Die beiden Unternehmen wollen den Angaben zufolge gemeinsam „wettbewerbsfähigere Quellen für erneuerbaren Wasserstoff erschließen“. GM entwickelt und vermarktet sowohl die eigenen „Hydrotec“-Brennstoffzellen als auch eine „Ultium“ genannte Batterietechnologie. Nel bezahle GM „für die Entwicklungsarbeit und den Transfer von geistigem Eigentum“ sowie später nach erfolgreicher Vermarktung eine Lizenzgebühr in Abhängigkeit des Anteils von GM-Technologie am Endprodukt.</p>
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<p><strong>Uganda will die Entwicklung von Projekten zur Erzeugung von grünem Wasserstoff im Land vorantreiben.</strong> Dazu hat das Energieministerium jetzt eine Vereinbarung mit Hydrogène de France SA (HDF Energy) getroffen, um den Weg für den Bau eines „Renewstable“ genannten Kraftwerks in Uganda zu ebnen. Dabei kombiniert HDF Photovoltaikanlagen, Elektrolyseure, Brennstoffzellen und Speicher, was eine ganzjährige Stromversorgung rund um die Uhr ermöglicht. Derzeit baut HDF Energy in <a href="https://power-to-x.de/hdf-energy-baut-in-guyana-grundlast-wasserstoffkraftwerk-mit-ballard-power-technologie/" target="_blank" rel="noopener">Französisch-Guayana</a> das erste Wasserstoffkraftwerk dieser Art im Versorgungsmaßstab, ist allerdings mit dem ursprünglichen Zeitplan mutmaßlich in Verzug.</p>
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<p><strong>Während der UN-Klimakonferenz 2022 (COP27) in Sharm El-Sheikh, Ägypten, haben eine Reihe von Unternehmen eine „Gemeinsame Erklärung zu grünem Wasserstoff und grüner Schifffahrt&#8220; unterzeichnet.</strong> Ziel ist die rasche Einführung von Kraftstoffen auf Basis von Wasserstoff im laufenden Jahrzehnt und bis 2050 die vollständige Dekarbonisierung des Schifffahrtssektors. Die Unternehmen wollen kommerziell tragfähige emissionsfreie Hochseeschiffe entwickeln. Zu den Unterzeichnern gehören die Augsburger <a href="https://www.man-es.com/company/press-releases/press-details/2022/11/14/maritime-sector-and-green-hydrogen-leaders-agree-ambitious-targets-at-cop27" target="_blank" rel="noopener">MAN Energy Solutions SE</a>, das US-amerikanische Aspen Institute, die Getting to Zero Coalition (ein Zusammenschluss des Global Maritime Forums und des Weltwirtschaftsforums mit mehr als 200 Mitgliedern), die 2020 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Interessenvertretung Green Hydrogen Catapult, der Entwickler von Projekten für grünen Wasserstoff Intercontinental Energy und der dänische Logistikkonzern A.P. Moller-Maersk. Sie fordert die internationalen Behörden und die nationalen Regierungen auf, die Verpflichtungen des Privatsektors politisch zu unterstützen. Seeschifffahrtsorganisationen und die Mitgliedstaaten sollen sich bis 2050 zu einer 100-prozentigen Emissionsreduzierung im Seeverkehrssektor verpflichten.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_8532-4" style="width: 369px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8532-4" class="wp-image-8532" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/11/w46-Ticker-Enagas-HQ-B.jpg" alt="" width="359" height="186" /><p id="caption-attachment-8532-4" class="wp-caption-text">© Enagás</p></div>
<p><strong>Enagás Gestor Técnico del Sistema (Enagás GTS), Tochter des spanischen Fernleitungsnetzbetreibers Enagás, wird ein System zum <a href="https://www.enagas.es/en/press-room/news-room/press-releases/2022-11-03-np-aprobacion-procedimiento-gestion-garantias-origen/" target="_blank" rel="noopener">Herkunftsnachweise</a> für Gase aus erneuerbaren Quellen in Spanien einrichten.</strong> Das Ministerium für den ökologischen Übergang und die demografische Herausforderung (Ministerio para la Transición Ecológica y el Reto Demográfico, MITECO) hat dafür jetzt den Angaben zufolge die Genehmigung erteilt. Dazu sollen bis Januar 2023 ein Register der Nutzer und Produktionsanlagen eingerichtet und die Herkunftsnachweise ab März 2023 an die produzierenden Unternehmen ausgestellt werden. Die Nachweise geben Auskunft darüber, wo, wann und wie erneuerbare Gase wie grüner Wasserstoff und Biogas erzeugt wurden. Dies gilt sowohl für Gase, die in das Gasnetz und in isolierte Pipelines eingespeist werden, als auch für Gase aus erneuerbaren Quellen, die netzunabhängig produziert oder für den Eigenverbrauch in den Produktionsanlagen selbst verwendet werden.</p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</strong></a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ticker-kw-46-was-auch-noch-wichtig-ist/">TICKER (KW 46): Was auch noch wichtig ist&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Enagás investiert 1,7 Milliarden Euro in die Infrastruktur für Gas und Wasserstoff</title>
		<link>https://power-to-x.de/enagas-investiert-17-milliarden-euro-in-die-infrastruktur-fuer-gas-und-wasserstoff/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2022 08:06:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(Madrid / Spanien) – Der spanische Ferngasnetzbetreiber Enagás SA will bis 2030 rund 2,77 Milliarden Euro in „Versorgungssicherheit und Dekarbonisierung“ investieren. Dabei stütze man sich vor allem auf Gas- und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/enagas-investiert-17-milliarden-euro-in-die-infrastruktur-fuer-gas-und-wasserstoff/">Enagás investiert 1,7 Milliarden Euro in die Infrastruktur für Gas und Wasserstoff</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Madrid / Spanien) –</strong> Der spanische Ferngasnetzbetreiber Enagás SA will bis 2030 rund 2,77 Milliarden Euro in „Versorgungssicherheit und Dekarbonisierung“ investieren. Dabei stütze man sich vor allem auf Gas- und Wasserstoffinfrastrukturen sowie unter anderem auf die Projekte der Konzerntochter Enagás Renovable. Dies geht aus einem jetzt veröffentlichten „Strategieplan 2022-2030“ hervor.</p>
<p>Demnach wolle der Konzern allein für die Gas- und Wasserstoffinfrastrukturen nebst „angrenzende Bereiche“ 1,78 Milliarden Euro investieren, von denen 890 Millionen Euro auf den Zeitraum 2022 bis 2026 entfallen. Dazu gehörten Investitionen in die Anpassung der Infrastrukturen an die Vorgabe von drei Prozent Wasserstoff für die Einspeisung in das Gasnetz, die Inbetriebnahme und Anpassung der Anlage El Musel als Logistikzentrum und das Projekt Green Link für die Einspeisung von Biomethan in das Netz.</p>
<h4><strong>Pipelines „H2-ready“</strong></h4>
<p>Die erste Wachstumsachse umfasse auch spezielle Infrastrukturen für erneuerbaren Wasserstoff, für die Investitionen in Höhe von 690 Millionen Euro geplant sind, wovon wiederum 235 Millionen Euro bis 2026 ausgegeben werden sollen. Dies schließe Verkehrsprojekte wie HyDeal (in Asturien und Kastilien und León) und Catalina (in Aragonien und Valencia) ein sowie die Forschung und Entwicklung neuer Wasserstoffspeicheranlagen. Im Planungsstadium seien überdies eine dritte Pyrenäen-Gasverbindung, eine Unterwasser-Gaspipeline als Teilstück einer Leitung, die einst Spanien und Italien verbinden soll, sowie eine dritte Verbindungsleitung mit Portugal. Sie alle wären für den Transport von Wasserstoff vorbereitet.</p>
<p>Enagás Renovable plant überdies, 205 Millionen Euro in 30 Projekte zur Herstellung von erneuerbarem Wasserstoff und zur Dekarbonisierung aller Sektoren zu investieren, außerdem 85 Millionen Euro in 20 Projekte zur Herstellung von Biomethan und zur Förderung der Abfallwirtschaft.</p>
<h4><strong>Einstieg von Hy24 in Enagás Renovable im Juli abgeschlossen</strong></h4>
<p>Geschäftsführer Arturo Gonzalo kündigte an, dass der im Rahmen einer Kapitalerhöhung geplante Einstieg von „<a href="https://power-to-x.de/hy24-kauft-30-prozentigen-anteil-an-enagas-renovable/" target="_blank" rel="noopener">Clean H2 Infra Fund</a>“ in Enagás Renovable voraussichtlich im Juli abgeschlossen wird. Der Anteil des Fonds liegt dann bei 30 Prozent. Das Vorhaben werde zu einem Nettokapitalgewinn von rund 50 Millionen Euro führen. Der „Clean H2 Infra Fund“ geht auf eine internationale Unternehmensinitiative zurück. Er wird von Hy24 verwaltet, einem 50:50-Joint-Venture zwischen der Investmentgesellschaft Ardian und FiveT Hydrogen, einer Investitionsplattform für sauberen Wasserstoff.</p>
<p>Im Dezember hatten die Übertragungsnetzbetreiber Enagás (Spanien), Snam (Italien) und GRTgaz (Frankreich) eine Fondbeteiligung als Ankerinvestoren mit kumuliert 100 Millionen Euro verkündet. Die drei Konzerne sind Teil der „European Hydrogen Backbone&#8220;-Initiative, die davon ausgeht, dass eine europaweite Wasserstoffinfrastruktur weitestgehend auf der Nutzung bestehender Gasinfrastrukturen basieren kann.</p>
<p>Enagás sieht sich als „wichtigen Akteur im iberischen Wasserstoffkorridor“ und plant eine Beschleunigung des Wasserstoffverbrauchs in der EU. Die Nutzung werde bis 2030 auf 20 Millionen Tonnen geschätzt, wovon zehn Millionen Tonnen in Europa produziert und weitere zehn Millionen Tonnen importiert werden sollen. Bis 2030 könnte Spanien Europa mit 21 Milliarden Kubikmetern (zwei Millionen Tonnen) Wasserstoff pro Jahr beliefern.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Enagás-Geschäftsführer Arturo Gonzalo bei der Präsentation des „Strategieplans 2020-2030“. © Enagás SA</p>
<p><a href="https://www.enagas.es/es/sala-comunicacion/actualidad/notas-prensa/plan-estrategico-2022-2030/"><strong>Deep Link</strong></a></p>
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		<title>TICKER (KW 51): Was auch noch wichtig war&#8230;</title>
		<link>https://power-to-x.de/ticker-kw-51-was-auch-noch-wichtig-war/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Dec 2021 23:01:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hy.Kiel errichtet H2-Tankstelle +++ Mallorca startet H2-Produktion +++ Lightsource / Dourogás investieren in Portugal in grünen Wasserstoff +++ Nel bekommt Auftrag für alkalischen Elektrolyseur +++ Projekt für Wasserstoffzug in Thüringen gestoppt +++ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ticker-kw-51-was-auch-noch-wichtig-war/">TICKER (KW 51): Was auch noch wichtig war&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hy.Kiel errichtet H2-Tankstelle</strong> +++ <strong>Mallorca startet H2-Produktion</strong> +++ <strong>Lightsource / Dourogás investieren in Portugal in grünen Wasserstoff</strong> +++ <strong>Nel bekommt Auftrag für alkalischen Elektrolyseur</strong> +++ <strong>Projekt für Wasserstoffzug in Thüringen gestoppt</strong> +++ <strong>Enagás Renovable will in Aragon 30 MW Elektrolyseur betreiben</strong> +++ <strong>Wiesbaden schickt H2-Busse in den Linienverkehr</strong> +++ <strong>Nel baut H2-Tankstellen in den USA</strong> +++ <strong>Enagás / Snam / GRTgaz beteiligen sich mit 100 Millionen Euro an H2 Infra Fund</strong> +++ <strong>Termine</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<p>In Kiel soll ab 2023 grüner Wasserstoff für den öffentlichen Nahverkehr, Lkw und Pkw erzeugt werden. Dazu errichtet und betreibt die <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/gp-joule-gmbh/Erste-Wasserstofftankstelle-fuer-PKW-Busse-und-LKW-in-der-Landeshauptstadt-Kiel-in-Moorsee-geplant/boxid/1092023" target="_blank" rel="noopener">Hy.Kiel GmbH &amp; Co. KG</a> zunächst eine Elektrolyseanlage mit einer Leistung von zwei Megawatt sowie eine Wasserstofftankstelle in Kiel-Moorsee. Gründungsgesellschafter sind die <strong>GP Joule GmbH</strong>, das Kieler Tankstellenunternehmen <strong>Anton Willer GmbH &amp; Co. KG</strong>, die <strong>Straßenverkehrsgenossenschaft Schleswig-Holstein</strong> (SVG) aus Neumünster, die <strong>Dr. Curt Heinrich Nachfolger GmbH</strong> sowie als Privatperson der Lübecker Herzchirurg a. D. <strong>Hans-Hinrich Sievers</strong>. Anfangs sollen 260 Tonnen grüner Wasserstoff jährlich erzeugt werden. Das entspricht den täglichen Tankvorgängen von 15 Lkw, acht Bussen und 28 Pkw, die damit kumuliert bis zu 26.500 Kilometer pro Tag zurücklegen können, erklärt das Unternehmen.</p>
<p>Erste Nutzer seien zwei Brennstoffzellen-Busse der DB-Tochter Autokraft, die im Kreis Rendsburg-Eckernförde eingesetzt werden. Betriebe aus Wellsee mit Lkw-Güterverkehr haben ebenfalls erklärt, die Tankstelle nutzen zu wollen. Darüber hinaus werden auch im Fuhrpark der Gesellschafter von Hy.Kiel sowie der „Kieler Nachrichten&#8220; Wasserstofffahrzeuge angeschafft. Nach Angaben von JP Joule ist dies die erste Wasserstofftankstelle in der Landeshauptstadt und die fünfte in Schleswig-Holstein.</p>
<p>+++++</p>
<p><a href="https://www.acciona.com/updates/news/acciona-energia-produces-mallorca-first-industrial-renewable-hydrogen-spain/?_adin=02021864894" target="_blank" rel="noopener">Power to Green Hydrogen Mallorca</a>, ein von <strong>Acciona Energía</strong> und <strong>Enagás</strong> geführtes Unternehmen, hat in Partnerschaft mit <strong>CEMEX</strong> und <strong>IDAE</strong> Anlagen zur Produktion grünen Wasserstoffs im mallorquinischen Lloseta in Betrieb genommen. Der Elektrolyseur wird mit dem Ertrag von zwei Photovoltaikanlagen betrieben, von denen sich eine in der Gemeinde Lloseta (8,5 MW) und die andere in Petra (5,85 MW) befindet.</p>
<p>Die Anlage wird Anfang 2022 mit der Produktion in industriellem Maßstab beginnen und mindestens 300 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff pro Jahr herstellen, von denen ein Teil über die von Redexis gebaute Pipeline verteilt wird. Der Wasserstoff soll auf der Insel als Kraftstoff für Busse und Lieferwagen genutzt werden, zur Erzeugung von Wärme und Strom in Brennstoffzellen für gewerbliche und öffentliche Gebäude sowie zur Energieversorgung in Hafenterminals. Power to Green Hydrogen Mallorca ist das Kernstück des Projekts <a href="https://power-to-x.de/konsortium-bereitet-produktion-von-gruenem-wasserstoff-auf-mallorca-vor/" target="_blank" rel="noopener">Green Hysland</a>, das mit EU-Mitteln unterstützt wird.</p>
<p>++++</p>
<p>Der britische Solarprojektentwickler <strong>Lightsource BP</strong> und der portugiesische Gasversorger <strong>Dourogás</strong> haben ein <a href="https://www.lightsourcebp.com/2021/12/introducing-our-green-hydrogen-partnership-with-portugals-dourogas/" target="_blank" rel="noopener">Joint Venture</a> für grünen Wasserstoff vereinbart und wollen gemeinsam in die Solar- und Wasserstoffinfrastruktur in Portugal investieren. Die Solarprojekte mit einer Leistung von 200 Megawatt werden Elektrolyseure von Dourogás mit einer Leistung von 130 Megawatt antreiben. Der grüne Wasserstoff werde direkt in das Gasnetz des Landes eingespeist. In der Spitze könnten durch die neue Partnerschaft mehr als 1.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen werden. Für das erste Projekt in der Kleinstadt Monforte gewährt die EU einen Zuschuss in Höhe von fünf Millionen Euro.</p>
<p>+++++</p>
<p>Die norwegische <strong>Nel Hydrogen Electrolyser AS</strong>, ein Geschäftsbereich von Nel ASA, hat von einem namentlich nicht genannten europäischen Kunden einen Auftrag für ein alkalisches <a href="https://news.cision.com/nel-asa/r/nel-asa--receives-purchase-order-for-alkaline-electrolyser-system,c3478311" target="_blank" rel="noopener">Elektrolyseursystem</a> erhalten. Der Auftragswert beläuft sich auf rund drei Millionen Euro. Die Auslieferung soll 2022 erfolgen und die Wasserstoffproduktion im Jahr 2023 beginnen. Der Elektrolyseur wird Wasserstoff produzieren, der mit Erdgas für die Verbrennung in einem Drehrohrofen gemischt wird.</p>
<p>+++++</p>
<p>Das <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/ost-thueringen/saalfeld-rudolstadt/schwarzatal-wasserstoff-zug-ministerium-notbremse-100.html" target="_blank" rel="noopener">Thüringer Infrastrukturministerium</a> hat nach Angaben des „<strong>MDR</strong>“ ein Vergabeverfahren für den Betrieb von Wasserstoffzügen im Schwarzatal im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gestoppt. Der Betrieb hätte mit 90 Millionen Euro beinahe doppelt so viel kosten sollen wie veranschlagt. Einziger Bewerber war die Deutsche-Bahn-Tochter <strong>Thüringer Bergbahn</strong>. Außerdem hätten sich die Lieferzeiträume für Wasserstoffzüge immer weiter verschoben. Grund dafür sei die hohe Nachfrage nach der Technologie bei den beiden Anbietern <strong>Alstom</strong> und <strong>Siemens</strong>, so der Sender. Das Land wolle nunmehr prüfen, wie sich der Betrieb von Wasserstoffzügen im Schwarzatal umsetzen lasse und habe dafür ein externes Gutachterbüro beauftragt. Die Ergebnisse würden dem Beitrag zufolge Mitte 2022 erwartet.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Enagás Renovable</strong>, Tochter des spanische Gasübertragungsnetzbetreiber <strong>Enagás</strong>, und die <strong>Compañía Energética Aragonesa de Renovables</strong> (CEAR) kooperieren bei der Entwicklung einer Anlage für grünen Wasserstoff in <a href="https://www.enagas.es/enagas/es/Comunicacion/NotasPrensa/21_12_2021_NP_Acuerdo_H2_verde_CEAR" target="_blank" rel="noopener">Aragon</a>, im Nordosten Spaniens. Das Projekt sieht den Bau von Solar- und Windkraftanlagen mit einer Leistung von 103 Megawatt vor. Mit dem Ertrag wird ein Elektrolyseur mit einer Leistung von 30 Megawatt betrieben. CEAR ist ein 2014 gegründetes Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Projekten zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen spezialisiert und in den letzten Jahren ein Portfolio mit einer Leistung von mehr als 700 Megawatt entwickelt hat.</p>
<p>+++++</p>
<p>In Wiesbaden fahren die ersten beiden <a href="https://www.eswe-verkehr.de/news/eintrag/premiere-im-liniennetz-eswe-verkehr-setzt-erstmals-eigene-brennstoffzellenbusse-im-regelbetrieb-ein-1.html" target="_blank" rel="noopener">ESWE</a>-Brennstoffzellenbusse im Liniennetz. Die Wagen des zu Toyota gehörenden portugiesischen Herstellers <strong>Caetano Bus SA</strong> werden mit grünem Wasserstoff aus der eigenen Wasserstofftankstelle betankt. Die Reichweite beträgt 350 bis 400 Kilometer. Der aktuell dritte bei dem Verkehrsunternehmen in Dienst stehende Brennstoffzellenbus dient als Schulungsfahrzeug. Vier weitere Brennstoffzellenbusse werden derzeit für den Linienbetrieb vorbereitet. Die Anschaffung der Fahrzeuge wird durch das EU-Projekt „JIVE“ (Joint Initiative for Hydrogen Vehicles across Europe) mit 1,95 Millionen Euro sowie im Rahmen des EU-Programms „Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking“ (FCH JU) gefördert. Weitere 1,685 Millionen Euro stammen aus dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Nel Hydrogen Fueling</strong>, eine Tochtergesellschaft der norwegischen Nel ASA, hat von einem Kraftstofflieferanten den Auftrag zum Bau mehrerer „<a href="https://news.cision.com/nel-asa/r/nel-asa--receives-purchase-order-for-multiple-h2station--hydrogen-fueling-station-modules-in-the-uni,c3478277" target="_blank" rel="noopener">H2Station</a>“-Wasserstofftankstellen für einen Standort in den Vereinigten Staaten erhalten. Die Anlagen bestehen aus mehreren Modulen und bedienen wasserstoffbetriebene, leichte und schwere Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge. Die Installationen sind für 2022 und 2023 vorgesehen. Der Auftragswert beläuft sich nach Unternehmensangaben auf über sechs Millionen Dollar (5,3 Millionen Euro).</p>
<p>+++++</p>
<p>Die europäischen Übertragungsnetzbetreiber <strong>Enagás</strong> (Spanien), <strong>Snam</strong> (Italien) und <strong>GRTgaz</strong> (Frankreich) beteiligen sich als Ankerinvestoren mit kumuliert 100 Millionen Euro am <a href="https://www.snam.it/en/Media/Press-releases/2021/Snam_Enagas_GRTgaz_hydrogen.html" target="_blank" rel="noopener">Clean H2 Infra Fund</a>. Die drei Konzerne sind Teil der <a href="https://power-to-x.de/?s=Hydrogen+Backbone" target="_blank" rel="noopener">European Hydrogen Backbone-Initiative</a>, die davon ausgeht, dass eine europaweite Wasserstoffinfrastruktur weitestgehend auf der Nutzung bestehender Gasinfrastrukturen basieren kann. Eine Studie zeigt die Entwicklung eines Wasserstoff-Pipelinenetzes von fast 40.000 Kilometern Länge bis 2040, das 19 EU-Mitgliedstaaten sowie das Vereinigte Königreich und die Schweiz miteinander verbindet. Der Clean H2 Infra Fund ist ein von <strong>Hy24</strong> (einem Joint Venture von <strong>Ardian</strong> und <strong>FiveT Hydrogen</strong>) verwalteter Fonds, der die Entwicklung des Sektors für saubere Wasserstoffinfrastrukturen unterstützen soll. Industrie- und Finanzinvestoren haben Investitionen in Höhe von 1,5 beziehungsweise 1,8 Milliarden Euro zugesagt.</p>
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<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © aryos</p>
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