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	<title>Politik Archive - Power-to-X</title>
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	<description>Informationen zur Energiewende</description>
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	<title>Politik Archive - Power-to-X</title>
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		<title>Bundesregierung darf den Bau neuer Gaskraftwerke mit 35 Milliarden Euro fördern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 15:07:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Gaskraftwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Stromerzeugung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Brüssel / Belgien) – Nach dem Willen der Bundesregierung soll in den nächsten Jahren eine Reihe von Gaskraftwerken zur Stromerzeugung neu gebaut werden. Einem Antrag auf staatliche Beihilfe hat die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Brüssel / Belgien) –</b><b> </b>Nach dem Willen der Bundesregierung soll in den nächsten Jahren eine Reihe von Gaskraftwerken zur Stromerzeugung neu gebaut werden. Einem Antrag auf staatliche Beihilfe hat die EU-Kommission jetzt zugestimmt: Demnach stehen für die potenziellen Betreiber bis zu 35,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Damit solle sichergestellt werden, „dass ausreichende Kapazitäten für die Erzeugung, Speicherung und den flexiblen Verbrauch von Strom vorhanden sind, sodass die Stromerzeugung die erwartete Nachfrage durchweg decken kann“, heißt es in einer Mitteilung der Kommission.</p>
<h3><b>Gaskraftwerke müssen wasserstofffähig sein</b></h3>
<p>Die Kapazitäten, die ab 2031 bereitstehen sollen, würden in Auktionen ausgewählt. Alle geförderten Kapazitäten, für die 15-jährige Verträge gelten, müssten spätestens 2045 klimaneutral betrieben werden. Alle neuen Gaskraftwerke, die sich um einen Kapazitätsvertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren bewerben, müssten wasserstofffähig sein, damit sie zu gegebener Zeit umgestellt werden könnten.</p>
<p>Die ersten Auktionen finden noch in diesem Jahr statt. Weitere Auktionen seien für die Jahre 2027 und 2029 geplant. Sie stünden „allen Technologien“ und „sowohl bestehenden als auch zusätzlichen Kapazitäten“ offen. Deutschland werde ferner Ausschreibungen durchführen, „um die Dekarbonisierung eines Teils seiner gasbefeuerten Kapazität durch Umstellung auf Wasserstoff zu beschleunigen und so eine mögliche dauerhafte Abhängigkeit von Erdgas zu verhindern“, und außerdem „die Umstellung von Gas auf Wasserstoff unterstützen“.</p>
<h3><b>Auch ausländische Kapazitäten möglich</b></h3>
<p>Diese Maßnahme stehe – „anders als die anfänglichen Ausschreibungen“ – auch ausländischen Kapazitäten offen, die in einem Mitgliedstaat angesiedelt seien, der über eine direkte Netzverbindung zu Deutschland verfüge. Bis zum 31. Dezember 2027 würden Ausschreibungen für die vorzeitige Dekarbonisierung durchgeführt, die auf die Umstellung von zwei Gigawatt Kapazität von Gas auf Wasserstoff bis 2040 abzielten. In der Zeit von 2032 bis 2035 seien Ausschreibungen für die Umstellung von weiteren zwei Gigawatt bis 2043 geplant. Diese Förderung für die vorzeitige Dekarbonisierung falle allerdings nicht unter den Beschluss der Kommission und werde gesondert angemeldet und geprüft.</p>
<h3><b>Änderungen vor der Abstimmung im Bundestag</b></h3>
<p>Hintergrund der Genehmigung ist das „Gesetz zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten“ (StromVKG), das nach Beschluss des Bundestages am 22. Juli in Kraft getreten ist (<a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw28-de-versorgungssicherheit-strom-1192538" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).<span class="Apple-converted-space"> </span>Damit wird ein Kapazitätsmarkt für das Jahr 2031 eingeführt, der dafür sorgen soll, dass ausreichend Anlagen zur Stromerzeugung gebaut werden und betriebsbereit sind.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Gegenüber dem Gesetzentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums gab es vor der Abstimmung im Sommer noch Änderungen: So sollen die Kraftwerkstandorte nun zu einem Drittel im Norden und zu zwei Dritteln im Süden Deutschlands errichtet werden. Dies hatten laut einer Mitteilung des Bundestages „vor allem die Bundesländer gefordert, speziell die ostdeutschen Regierungschefs sahen ihre Regionen benachteiligt“.</p>
<p>Für die Kraftwerksbetreiber wurde die Gebotsobergrenze von ursprünglich 173.000 Euro auf 244.000 Euro pro Megawatt installierter Leistung angehoben. Das sei die Vergütung, die die Betreiber bei den Ausschreibungen für das Bereitstellen der Kraftwerke verlangen dürften.</p>
<p>Für Anbieter, die sich vor allem an den Ausschreibungen für Batteriespeicher beteiligten, wurden die Hürden gesenkt. Anstatt mindestens zehn aufeinanderfolgende Stunden Strom bereitzustellen und nach einer Unterbrechung von höchstens einer Stunde erneut zehn Stunden zu liefern, ist jetzt eine Unterbrechung von drei Stunden zulässig, danach müssen die Anlagen nur bis zu 80 Prozent aufgeladen sein.</p>
<h3><b>Ausschreibung von anfangs neun Gigawatt</b></h3>
<p>Den ersten Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums die Ausschreibungen über rund neun Gigawatt „Langzeitkapazitäten“, was je nach eingesetzter Technologie rund zehn Gigawatt zu installierende Kraftwerksleistung entspreche oder etwa 20 Kraftwerken. Die Bundesnetzagentur führt die erste Runde von Ausschreibungen am 8. September durch, die zweite folgt am 29. Dezember 2026.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Weitere zwei Gigawatt – ohne „Langzeitkriterium“ – würden im Mai 2027 ausgeschrieben. Bis 2029 gebe es dann weitere Runden. Die Bundesnetzagentur werde die jeweiligen Ausschreibungsmengen so berechnen, dass der vollständige Kapazitätsbedarf des Jahres 2031 gedeckt sei.</p>
<h3><b>Studie: Pläne völlig überdimensioniert</b></h3>
<div id="attachment_16185" style="width: 257px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16185" class="wp-image-16185" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w22-tz-Studie-Greenpeace-Titel-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="247" height="348" /><p id="caption-attachment-16185" class="wp-caption-text">„Es ist unsicher, ob neue Kapazitäten in dem Umfang, der von der Bundesregierung im Rahmen der Kraftwerksstrategie aktuell geplant wird, bis 2032 überhaupt schon benötigt werden.“ © Wuppertal Institut</p></div>
<p>In einer im März veröffentlichten Studie des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace Deutschland wird allerdings kritisiert, dass der vorgesehene Zubau neuer Erdgaskraftwerke im Rahmen der Kraftwerksstrategie „deutlich überdimensioniert“ sei (<a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-22/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>). Neue steuerbare Kapazitäten seien nur selten als Backup für Dunkelflauten nötig. Flexible klimafreundliche Optionen wie Strom- und Wärmespeicher, Energieeffizienz und flexible Biogaskraftwerke könnten  den Bedarf an neuen Kraftwerken deutlich reduzieren.</p>
<p>Demnach könne „ein Zusammenspiel verschiedener Flexibilitätsoptionen Schwankungen bei Wind- und Solarstrom zumindest mittelfristig zuverlässig ausgleichen“. Es sei unsicher, ob neue Kapazitäten in dem von der Bundesregierung im Rahmen der Kraftwerksstrategie aktuell geplanten Umfang „bis 2032 überhaupt schon benötigt werden“, sagt Stefan Thomas, Leiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3><b>DUH: Beschwerde gegen Subventionen</b></h3>
<p>Auch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die Entscheidung der EU-Kommission: Trotz erheblicher beihilferechtlicher Bedenken gebe Brüssel grünes Licht für ein Fördermodell, dessen erste Ausschreibungen gezielt auf fossile Gaskraftwerke zugeschnitten seien und saubere Alternativen benachteiligten. „Die Kommission betont in ihrer eigenen Mitteilung, dass die Förderung grundsätzlich allen Technologien offenstehen soll – und räumt zugleich ein, dass Batteriespeicher in der ersten Ausschreibungsrunde effektiv ausgeschlossen werden. Das passt nicht zusammen“, sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. Man appelliere an die EU, ein formelles Prüfverfahren zu eröffnen. „Dass die EU-Kommission dieses fossile Milliardenpaket genehmigt, obwohl erhebliche Zweifel an der Vereinbarkeit mit den beihilferechtlichen Anforderungen an Technologieoffenheit bestehen, ist hochproblematisch.“ Die DUH hat gemeinsam mit Green Planet Energy im August aufgrund dieser beihilferechtlichen Bedenken offiziell Beschwerde gegen die geplanten Subventionen eingereicht.</p>
<p><b>Die <a href="https://www.greenpeace.de/publikationen/Greenpeace_Flexibilitaet-statt-fossiles-Gas.pdf" target="_blank" rel="noopener">„Studie zur Lastabdeckung und Versorgungssicherheit in einem zukünftigen Energiesystem mit hohem Anteil von fluktuierenden erneuerbaren Energien“</a> gibt es kostenfrei als PDF (147 Seiten).</b></p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Deutschland bekommt von der EU-Kommission grünes Licht zur Förderung des Baus neuer Gaskraftwerke mit 35 Milliarden Euro. © EU-Kommission</p>
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		<item>
		<title>Verkehrsministerium fördert grüne Binnenschifffahrt mit 125 Millionen Euro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 08:40:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Binnenschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[BMV]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverkehrsministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fördermittel]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Berlin / Deutschland) – Das Bundesverkehrsministerium (BMV) hat die Ausschreibung von Fördermitteln in Höhe von 125 Millionen Euro angekündigt. Das Geld ist für Investitionen in emissionsfreie und saubere Antriebssysteme sowie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Berlin / Deutschland) –</b><b> </b>Das Bundesverkehrsministerium (BMV) hat die Ausschreibung von Fördermitteln in Höhe von 125 Millionen Euro angekündigt. Das Geld ist für Investitionen in emissionsfreie und saubere Antriebssysteme sowie in Lade- und Tankinfrastruktur in der Binnenschifffahrt bestimmt. Das Programm hat zwei Schwerpunkte:</p>
<ul>
<li><strong>Aufbau grüner Binnenschifffahrtskorridore:</strong> Gefördert werden sowohl die Aus- und Umrüstung von Schiffen als auch der Aufbau der erforderlichen Lade- und Tankinfrastruktur.</li>
<li><strong>Verkehrsverlagerung auf die Wasserstraße:</strong> Gefördert werden Projekte etwa in Ballungsräumen und Hafenregionen, die den öffentlichen Personennahverkehr und Wirtschaftsverkehre auf Binnenschiffe verlagern.</li>
</ul>
<p>Zuwendungsfähig sind Investitionen in alternative Energieträger und Kraftstoffe wie Strom, Wasserstoff, Ammoniak und Methanol. Ausdrücklich gilt dies auch für die Errichtung von Erzeugungsanlagen für erneuerbaren Wasserstoff und dessen Verteilung. Dazu gehören auch mobile Lade- und Tankinfrastrukturen etwa zur Speicherung in Containern, einschließlich Leitungs-, Steuerungs- und Sicherheitssysteme. Zudem sind Investitionen für die Errichtung von Erzeugungsanlagen für erneuerbaren Strom am Standort der Ladeinfrastruktur genannt.</p>
<p>Die Förderung erfolgt als Zuschuss von bis zu 95 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Erzeugungsanlagen für erneuerbaren Wasserstoff in und außerhalb von Häfen werden mit bis zu 90 Prozent gefördert.</p>
<p>Der erste Förderaufruf solle „in den kommenden Wochen“ veröffentlicht werden, so das BMV. Unternehmen und Kommunen mit Sitz in Deutschland können dann Anträge bei der <a href="https://www.bav.bund.de/DE/Home/home_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen</a> (BAV) stellen. Ein erster begleitender Online-Workshop sei für den 13. August 2026 geplant.</p>
<p><b>Die <a href="https://www.bundesanzeiger.de/pub/publication/zsGwV5eN0XfISEuShex/content/zsGwV5eN0XfISEuShex/BAnz%20AT%2016.07.2026%20B3.pdf?inline" target="_blank" rel="noopener">„Richtlinie über Zuwendungen für eine grüne Binnenschifffahrt“</a> ist im Bundesanzeiger veröffentlicht (PDF, 10 Seiten).</b></p>
<p><b>Foto</b><br />
Schiffsverkehr am Oberrhein: Für die Umrüstungen auf Wasserstoff- oder Methanolantriebe stellt das Bundesverkehrsministerium Fördermittel bereit. © Bundesanstalt für Wasserbau</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bundesregierung benennt 17 neue Mitglieder für den Nationalen Wasserstoffrat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 14:42:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[H2]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder]]></category>
		<category><![CDATA[Nationaler Wasserstoffrat]]></category>
		<category><![CDATA[NWR]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Berlin / Deutschland) – Die Bundesregierung benennt 17 neue Mitglieder für den Nationalen Wasserstoffrat (NWR) rückwirkend zum 1. Juli. Die bisherigen Mitglieder verloren ihr Mandat zum 30. Juni 2026, nachdem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Berlin / Deutschland) –</b><b> </b>Die Bundesregierung benennt 17 neue Mitglieder für den Nationalen Wasserstoffrat (NWR) rückwirkend zum 1. Juli. Die bisherigen Mitglieder verloren ihr Mandat zum 30. Juni 2026, nachdem die Koalition am 10. Juni die von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche vorgelegte Reform des NWR beschlossen hatte. Das Gremium berät die Regierung, erstellt Informations- und Grundlagenpapiere sowie Studien. Bislang gab es 22 Mitglieder. Zur neuen Zusammensetzung wurden zehn Mitglieder erstmals berufen, sieben waren dort bereits vertreten.</p>
<h3><b>Mandat nun auch für Derivate</b></h3>
<p>Mit der Reform solle das im Juni 2020 konstituierte Gremium organisatorisch und strategisch „an die veränderten Herausforderungen beim Hochlauf des Wasserstoffmarkts angepasst“ werden, so das federführende Bundeswirtschaftsministerium im Juni (<a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-24/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>). Das Mandat werde „auf Wasserstoffderivate erweitert, die Arbeit enger mit den Prioritäten der Bundesregierung verzahnt und die Gremienstruktur verschlankt“.</p>
<p>Den Vorsitz übernimmt Stefan Dohler, CEO und Vorstand des Energiekonzerns EWE AG, seit Juni 2024 ist er zudem Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW). Als stellvertretender Vorsitzender wurde Felix Matthes berufen, Forschungskoordinator für Energie- und Klimapolitik beim Öko-Institut. Er gehörte dem NWR bereits in seiner bisherigen Zusammensetzung als Stellvertretender Vorsitzender sowie zeitweise als Interimsvorsitzender an. Die weiteren Mitglieder sind</p>
<ul>
<li><b>Tilman Altenburg</b>, Wirschaftsgeograph am Institute of Development and Sustainability (IDOS)</li>
<li><b>Thomas Behrends</b>, CEO von TotalEnergies Raffinerie Mitteldeutschland GmbH</li>
<li><b>Alexander Bercht</b>, Mitglied im geschäftsführenden Hauptvorstand der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE)</li>
<li><b>Andreas Gorbach</b>, Mitglied des Vorstands der Daimler Truck AG</li>
<li><b>Gunnar Groebler</b>, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG</li>
<li><b>Thomas Hüwener</b>, Sprecher der Geschäftsführung der Open Grid Europe GmbH (OGE)</li>
<li><b>Karsten Lemmer</b>, Vorstandsmitglied im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)</li>
<li><b>Velibor Marjanovic</b>, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank GmbH</li>
<li><b>Julia Metz</b>, Direktorin von Agora Industrie der Agora Think Tanks gGmbH</li>
<li><b>Andreas Mündel</b>, Senior Vice President Strategy &amp; Operation Programs der DHL Group</li>
<li><b>Karsten Pinkwart</b> von der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule Karlsruhe</li>
<li><b>Werner Ponikwar</b>, CEO der Thyssenkrupp Nucera AG</li>
<li><b>Viviane Raddatz</b>, Interims-Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland e.V.</li>
<li><b>Nicole Schödel</b>, Head of Chemical Development &amp; Services der Linde AG</li>
<li><b>Kirsten Westphal</b>, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDEW</li>
</ul>
<p>Die 17 Mitglieder wurden auf Vorschlag der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie, für Forschung, Technologie und Raumfahrt, für Verkehr, für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung benannt.</p>
<h3><b>Verheerende Prognose für H2-Politik</b></h3>
<p>Mit Datum vom 18. Juni hatte der NRW in seiner damaligen Zusammensetzung in einem Positionspapier die Wasserstoffpolitik der Bundesregierung scharf kritisiert (<a href="https://power-to-x.de/nwr-von-einem-wasserstoffhochlauf-kann-man-derzeit-nicht-sprechen/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>). Von einem Wasserstoffhochlauf könne „man derzeit nicht sprechen“, heißt es darin. Es fehle ein klares politisches Bekenntnis. Zu viele Regularien verhinderten Investitionen. Das Papier wurde erst Anfang dieses Monats veröffentlicht – gleichsam posthum.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Das Grundlagenpapier <a href="https://www.wasserstoffrat.de/fileadmin/wasserstoffrat/media/Dokumente/2026/2026-06-18_NWR-Informations-_und_Grundlagenpapier_H2-Bedarfe_Update.pdf" target="_blank" rel="noopener">„Wasserstoffbedarfe: Eine Einordnung in den realpolitischen Rahmen”</a> gibt es kostenfrei als PDF (12 Seiten).</b></p>
<p><b>Foto</b><br />
Die Bundesregierung hat im Juni die Reform des Nationalen Wasserstoffrats beschlossen und rückwirkend zum 1. Juli 17 neue Mitglieder berufen. © Bundesregierung / Protokoll Inland</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/bundesregierung-benennt-17-neue-mitglieder-fuer-den-nationalen-wasserstoffrat/">Bundesregierung benennt 17 neue Mitglieder für den Nationalen Wasserstoffrat</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stahlkonzerne fordern erschwinglichen grünen Wasserstoff und wettbewerbsfähige Strompreise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 08:55:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Dekarbonisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Emissionshandelssystem]]></category>
		<category><![CDATA[ETS]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Stahlindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsfähigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Duisburg / Deutschland) – Drei Stahlkonzerne fordern eine „pragmatische Reform“ des EU-Emissionshandelssystems (ETS), um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Stahlindustrie zu sichern und die Dekarbonisierung voranzutreiben. Unterstützt wird der Aufruf von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/stahlkonzerne-fordern-erschwinglichen-gruenen-wasserstoff-und-wettbewerbsfaehige-strompreise/">Stahlkonzerne fordern erschwinglichen grünen Wasserstoff und wettbewerbsfähige Strompreise</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Duisburg / Deutschland) –</b><b> </b>Drei Stahlkonzerne fordern eine „pragmatische Reform“ des EU-Emissionshandelssystems (ETS), um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Stahlindustrie zu sichern und die Dekarbonisierung voranzutreiben. Unterstützt wird der Aufruf von der Luxemburger Arcelor Mittal Europe SA, europäischer Zweig des indischen und weltweit zweitgrößten Stahlproduzenten Arcelor Mittal, von der Thyssenkrupp Steel Europe AG und der österreichischen Voestalpine AG. Zusammen machen die drei Unternehmen eigenen Angaben zufolge rund 60 Prozent der integrierten Stahlproduktion in Europa aus.</p>
<h3><b>Derzeitiger Kurs könnte Industrie zerstören</b></h3>
<p>Die Unternehmen warnen davor, dass „der derzeitige politische Kurs ohne Anpassungen die industrielle Basis Europas zerstören könnte“. Die Dekarbonisierung der Betriebe und Umstellungen im Stahlherstellungsprozess müsse ermöglicht und nicht behindert werden. Das bisherige ETS habe im Energiesektor zwischen 2005 und 2023 zwar zu Emissionsminderungen um etwa 49 Prozent geführt, zeige jedoch „keinen tragfähigen Weg für energieintensive Industrien wie die Stahlindustrie“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wichtige Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Dekarbonisierung seien „nach wie vor unzureichend entwickelt oder in großem Maßstab nicht verfügbar“, darunter wettbewerbsfähige Strompreise, erschwinglicher grüner Wasserstoff, CO2-Differenzkontrakte, CO2-Abscheidung und -Speicherung sowie Leitmärkte für kohlenstoffarmen Stahl.</p>
<p>Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen des Emissionshandelssystems würden die Kosten für die Stahlproduktion in der EU bis Anfang der 2030er Jahre voraussichtlich um rund 50 Prozent steigen. Ohne Reformen sei mit einem Rückgang der stahlintensiven Fertigungstätigkeit um 30 bis 40 Prozent zu rechnen, wodurch bis zu fünf Millionen Arbeitsplätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette gefährdet wären.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Stranggießanlage des 2025 umfassend modernisierten Warmbandwerk 4 in Duisburg mit zwei neuen Hubbalkenöfen und einer vollautomatisierte Brammenlogistik bei Tyssenkrupp Steel. © Tyssenkrupp Steel AG</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/stahlkonzerne-fordern-erschwinglichen-gruenen-wasserstoff-und-wettbewerbsfaehige-strompreise/">Stahlkonzerne fordern erschwinglichen grünen Wasserstoff und wettbewerbsfähige Strompreise</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutschland fördert drei dänische Wasserstoffprojekte mit 1,3 Milliarden Euro</title>
		<link>https://power-to-x.de/deutschland-foerdert-drei-daenische-wasserstoffprojekte-mit-13-milliarden-euro/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 17:36:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Berlin / Deutschland) – Drei dänische Projekte bekommen von Deutschland Fördermittel durch den Mechanismus „Auction-as-a-Service“ im Rahmen der jüngsten Ausschreibung der Europäischen Wasserstoffbank. Die Vorhaben erhalten Mittel zwischen 0,98 Euro [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/deutschland-foerdert-drei-daenische-wasserstoffprojekte-mit-13-milliarden-euro/">Deutschland fördert drei dänische Wasserstoffprojekte mit 1,3 Milliarden Euro</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Berlin / Deutschland) –</b><b> </b>Drei dänische Projekte bekommen von Deutschland Fördermittel durch den Mechanismus „Auction-as-a-Service“ im Rahmen der jüngsten Ausschreibung der Europäischen Wasserstoffbank. Die Vorhaben erhalten Mittel zwischen 0,98 Euro und 1,70 Euro pro Kilogramm (Euro/kg) Wasserstoff, um die Kostenlücke zwischen Produktions- und prognostiziertem Verkaufspreis zu schließen. Der Energieträger wird über den geplante „Danish Hydrogen Backbone“, der bis Ende 2030 in Betrieb gehen soll, nach Deutschland geliefert.</p>
<div id="attachment_13708" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13708" class="wp-image-13708" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w21-Kasso-DK-Ausschnitt-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-13708" class="wp-caption-text">Die Methanolanlage in Kassø wird mit Solarstrom versorgt und hat eine Kapazität von 42.000 Tonnen. © European Energy A/S</p></div>
<p>So bekommt <b>European Energy A/S</b> 228 Millionen Euro für eine Wasserstoffproduktionskapazität von 150 Megawatt (MW). Die Förderung (1,07 Euro/kg) ermögliche den weiteren Ausbau des Standortes Kassø und trage zur Stärkung der europäischen Infrastruktur für erneuerbare Kraftstoffe bei, sagt Executive Vice President und Head of PtX, Rene Alcaraz Frederiksen. „Wir appellieren an die dänische Regierung, sich klar zum Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur zu bekennen, die unsere Produkte zu den Abnehmern in Deutschland transportieren wird.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>European Energy betreibt zwei Power-to-X-Anlagen in Dänemark: eine Anlage zur Produktion von grünem Wasserstoff mit 8,1 MW in Esbjerg sowie gemeinsam mit Mitsui &amp; Co. Ltd. die Anlage in Kassø mit einem 52,5-MW-Elektrolyseur zur Herstellung von E-Methanol, die bereits in Betrieb ist. Beide sind Teil des Power-to-X-Portfolios mit weiteren Projekten in Europa, Nordamerika, Brasilien und Australien. Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in Hamburg, Potsdam, Teuchern, Leipzig und Wiesbaden mit kumuliert mehr als 80 Mitarbeitern.</p>
<div id="attachment_11611" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11611" class="wp-image-11611" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/w25-tz-Everfuel-Frigg-Text-AB-Ausschnitt.png" alt="" width="350" height="279" /><p id="caption-attachment-11611" class="wp-caption-text">Everfuel will mit dem Projekt „Frigg“ im Revsing Energy Park im dänischen Vejen eine 200-MW-Elektrolyseurleistung installieren und wird mit 244,9 Millionen Euro gefördert. © Everfuel A/S</p></div>
<p>Die ebenfalls in Dänemark beheimatete <b>Everfuel A/S</b> bekommt rund 245 Millionen Euro Fördermittel (0,98 Euro/kg). Die Unterstützung ist für eine 200-MW-Elektrolyseurleistung in der ersten Phase des Everfuel-Projekts „Frigg“ im Revsing Energy Park im dänischen Vejen vorgesehen. Die Leistung kann auf zwei Gigawatt skaliert werden. Projekte wie Frigg seien „entscheidend für die industrielle Dekarbonisierung“, sagt Marc Schürch, Vorstandsmitglied und Vertreter der Schweizer Life Asset Managers als Investor in Everfuel. Der Fokus liege nun auf der Sicherung von Kapazitäten im dänischen Wasserstoff-Backbone als „nächsten wichtigen Meilenstein“, sagt Everfuel-CEO Jacob Krogsgaard. Es müssten noch regulatorische Bedingungen angepasst werden, um eine erfolgreiche Buchung im Dezember zu gewährleisten.</p>
<div id="attachment_12802" style="width: 411px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12802" class="wp-image-12802" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-HOST-Text-AB-1080x267.jpg" alt="" width="401" height="99" /><p id="caption-attachment-12802" class="wp-caption-text">Das „Høst“-Projekt in Esbjerg von Copenhagen Infrastructure Partner (CIP) mit einer geplanten Leistung von 240 Megawatt. © Høst PtX Esbjerg</p></div>
<p>Das „Høst“-Projekt in Esbjerg von Copenhagen Infrastructure Partner (CIP) für eine 240-Megawatt-Anlage wird mit 777 Millionen Euro bedacht (1.70 Euro/kg). Das Vorhaben ist früheren Angaben zufolge Teil des CIP Energy Transition Fund I. Es werde vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben und könne jährlich 120.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Der Ertrag wird ebenfalls in das deutsche Wasserstoffkernnetz transportiert und eingespeist.</p>
<h3><b>Beihilferegelung der EU</b></h3>
<p>Die EU hatte jüngst die mit 1,3 Milliarden Euro ausgestattete deutsche Beihilferegelung <a href="https://power-to-x.de/eu-genehmigt-13-milliarden-euro-deutsche-beihilfe-zur-installation-von-1-gw-elektrolyseure/" target="_blank" rel="noopener">genehmigt. </a>Das Instrument „Auctions-as-a-Service“ der Europäischen Wasserstoffbank soll den Mitgliedstaaten zu ermöglichen, zusätzliche Fördermittel für Unternehmen bereitzustellen, die bei der Auktion Projekte eingereicht hatten, aber etwa mangels insgesamt verfügbarer Mittel nicht zum Zuge kamen, obwohl sie genehmigungsfähig wären. Diese Vorauswahl durch die EU verringert den Verwaltungsaufwand in den Mitgliedstaaten und gewährleistet eine kosteneffiziente Zuweisung.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
European Energy erhält Fördermittel in Höhe von<span class="Apple-converted-space">  </span>228 Millionen Euro für den Ausbau der Wasserstoffproduktion in Kassø auf 150 Megawatt. 52 MW sind bereits in Betrieb. Die Pilotanlage hat im Mai erstmals RFNBO-zertifiziertes E-Methanol mit grünem Wasserstoff produziert.© European Energy A/S</p>
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		<title>EU genehmigt 1,3 Milliarden Euro deutsche Beihilfe zur Installation von 1 GW Elektrolyseure</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 15:24:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Beihilferegelung]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrolyseure]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Brüssel / Belgien) – Die Europäische Kommission hat eine mit 1,3 Milliarden Euro ausgestattete deutsche Beihilferegelung nach den EU-Beihilfevorschriften genehmigt. Sie soll die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff über das Instrument [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Brüssel / Belgien) –</b><b> </b>Die Europäische Kommission hat eine mit 1,3 Milliarden Euro ausgestattete deutsche Beihilferegelung nach den EU-Beihilfevorschriften genehmigt. Sie soll die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff über das Instrument „Auctions-as-a-Service“ (Auktionen als Dienstleistung) der Europäischen Wasserstoffbank im Rahmen der 2026 abgeschlossenen Auktion unterstützen. Mehr dazu:</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="W4fCv319h3"><p><a href="https://power-to-x.de/eu-vergibt-ueber-eine-milliarde-euro-an-europaeische-wasserstoffprojekte/">EU vergibt über eine Milliarde Euro an europäische Wasserstoffprojekte</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„EU vergibt über eine Milliarde Euro an europäische Wasserstoffprojekte“ – Power-to-X" src="https://power-to-x.de/eu-vergibt-ueber-eine-milliarde-euro-an-europaeische-wasserstoffprojekte/embed/#?secret=8K4uBACb67#?secret=W4fCv319h3" data-secret="W4fCv319h3" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Damit sollen der Aufbau von 1.000 Megawatt Elektrolyseleistung und die Erzeugung von zehn Millionen Tonnen erneuerbarem Wasserstoff in Deutschland gefördert werden. Ziel ist der Bau neuer Elektrolyseure, aus denen erneuerbarer Wasserstoff in die Pipeline „Danish Hydrogen Backbone 1“ – ein Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse – eingespeist und an Abnehmer im deutschen Wasserstoffkernnetz geliefert wird. Mit den Beihilfen werde nicht nur die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff unterstützt, sondern auch grenzüberschreitende Infrastruktur, die Quellen für erneuerbaren Wasserstoff in der Nordsee mit Großabnehmern verbindet, so die Kommission.</p>
<h3><b>Vereinbarung von Habeck und Aagard</b></h3>
<p>Im März 2023 hatten Bundeswirtschaftsminister a.D. Robert Habeck und der damalige dänische Energieminister Lars Aagard eine enge Zusammenarbeit beim Aufbau einer deutsch-dänischen Wasserstoffinfrastruktur sowie einen gemeinsamen Arbeitsplan für deren Hochlauf vereinbart, um „den Ausbau der Übertragungsinfrastruktur für grünen Wasserstoff zwischen West-Dänemark und Norddeutschland ab dem Jahr 2028 voranzutreiben“, heißt es in der seinerzeit verfassten gemeinsamen Erklärung. Dies ermögliche „eine groß angelegte“ Übertragung für grünen Wasserstoff zwischen Dänemark und Deutschland.</p>
<p>Die Beihilfen werden als direkte Zuschüsse je Kilogramm erzeugtem erneuerbarem Wasserstoff für einen Zeitraum von höchstens zehn Jahren gewährt. Die Empfänger müssen die Einhaltung der EU-Kriterien für die Herstellung erneuerbarer Kraftstoffe nicht biogenen Ursprungs (RFNBO) nachweisen. Da ausschließlich Projekte beihilfefähig sind, die erneuerbaren Wasserstoff in die Pipeline „Danish Hydrogen Backbone 1“ einspeisen, führe die Regelung nicht zu übermäßigen Wettbewerbsverzerrungen, weil diese Infrastruktur langfristig zu günstigerem erneuerbarem Wasserstoff beitragen werde, so die Kommission.</p>
<h3><b>Beihilfen ergänzen Wasserstoffauktion</b></h3>
<p>Die Gelder aus „Auction-as-a-servcie“ ermöglichen es den Mitgliedstaaten, Projekten in ihrem eigenen Hoheitsgebiet zu unterstützen, die sich auf die Versteigerung der Europäischen Wasserstoffbank beworben haben, aber nicht berücksichtigt wurden. Dies verringert den Verwaltungsaufwand und gewährleistet eine koordinierte und kosteneffiziente Zuweisung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Erstmals hatte Deutschland solche Mittel im Rahmen der Pilotauktion der Europäischen Wasserstoffbank angemeldet, welche die EU im April 2024 genehmigte. In den nächsten Auktionen nutzen Österreich, Litauen und Spanien ebenfalls diese Möglichkeit, die nationale Wasserstoffwirtschaft als Ergänzung zur Auktion zu unterstützen.</p>
<p><b>Foto oben </b><br />
Dänemark baut mit den dänischen staatlichen Netzbetreibern Energinet (Übertragungsnetz) und Evida (Verteilnetz) eine leitungsgebundene Infrastruktur für Wasserstoff auf, die auch an das deutsche Wasserstoffkernnetz angeschlossen werden soll. © Energinet</p>
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		<title>Sieben australische Wasserstoffprojekte in der engeren Auswahl für Fördermittel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 22:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ARENA]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[H2]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoffproduktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Canberra / Australien) – Die australische Agentur für erneuerbare Energien ARENA (Australian Renewable Energy Agency) hat die Shortlist von Projekten veröffentlicht, die es in die engere Auswahl für Fördermittel für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/sieben-australische-wasserstoffprojekte-in-der-engeren-auswahl-fuer-foerdermittel/">Sieben australische Wasserstoffprojekte in der engeren Auswahl für Fördermittel</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Canberra / Australien) –</b><b> </b>Die australische Agentur für erneuerbare Energien ARENA (Australian Renewable Energy Agency) hat die Shortlist von Projekten veröffentlicht, die es in die engere Auswahl für Fördermittel für Wasserstoffproduktionsanlagen geschafft haben. Die Regierung hatte für Runde 2 des „Hydrogen Headstart“-Programms im Mai 2024 kumuliert zwei Milliarden australische Dollar (1,2 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div id="attachment_16130" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16130" class="wp-image-16130" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w21-Arena-2-Text-AB-1080x430.jpg" alt="" width="380" height="151" /><p id="caption-attachment-16130" class="wp-caption-text">Die sieben ausgewählten Kandidaten haben bis September 2026 Zeit, ihre vollständigen Unterlagen einzureichen. © Australian Renewable Energy Agency (ARENA)</p></div>
<p>Zu den Auswahlkriterien gehört, dass die Vorhaben erneuerbaren Wasserstoff in Australien im industriellen Maßstab produzieren und so dessen technische und kommerzielle Tragfähigkeit der Produktion und Nutzung beschleunigen. Zudem müssen sie unter anderem die inländische Dekarbonisierung, den Ausbau der Industriekapazitäten und nationale Fertigungs- und Exportindustrien unterstützen. Hinzu kommt die Qualifikation von Arbeitskräften und die Entwicklung von Lieferketten sowie die Gewinnung von Ausrüstungsherstellern und Privatkapital für die Vorhaben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Im Rahmen des Programms können Projekte, die erneuerbaren Wasserstoff oder Derivate produzieren wollen, einen Anschubkredit (Headstart Production Credit, HPC) beantragen, der über zehn Jahre gewährt wird, um die Lücke zwischen den Produktionskosten für erneuerbaren Wasserstoff und den Marktpreisen zu überbrücken. Die ausgewählten Bewerber haben nun bis Anfang September 2026 Zeit, ihre vollständigen Unterlagen einzureichen.</p>
<p>In Runde 1 gab es Unterstützung in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar. Seit 2017 hat ARENA 68 erneuerbare Wasserstoffprojekte mit mehr als 396 Millionen Dollar gefördert.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Sieben australische Wasserstoffprojekte sind in der engeren Auswahl für staatliche Fördermittel. © Australian Government (former Department of Industry, Science, Energy and Resources)</p>
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		<title>EU vergibt über eine Milliarde Euro an europäische Wasserstoffprojekte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 09:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Auktion]]></category>
		<category><![CDATA[EHB]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[H2]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoffbank]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoffproduktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Brüssel / Belgien) – Die Europäische Kommission hat im Rahmen der dritten Auktion der Europäischen Wasserstoffbank (EHB) neun Wasserstoffproduktionsprojekte ausgewählt. Die Ausschreibung endete am 19. Februar 2026 mit 58 Geboten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/eu-vergibt-ueber-eine-milliarde-euro-an-europaeische-wasserstoffprojekte/">EU vergibt über eine Milliarde Euro an europäische Wasserstoffprojekte</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Brüssel / Belgien) –</b><b> </b>Die Europäische Kommission hat im Rahmen der dritten Auktion der Europäischen Wasserstoffbank (EHB) neun Wasserstoffproduktionsprojekte ausgewählt. Die Ausschreibung endete am 19. Februar 2026 mit 58 Geboten aus elf Ländern, was zu einer Überzeichnung von mehr als dem Sechsfachen des Budgets von 1,3 Milliarden Euro führte. Die Auktion umfasste auch den Teilaspekt für Wasserstofferzeuger, die Abnehmer im See- und Luftverkehr beliefern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div id="attachment_16104" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16104" class="wp-image-16104" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w20-EU-1-Text-AB-812x675.jpg" alt="" width="349" height="291" /><p id="caption-attachment-16104" class="wp-caption-text">Die ausgewählten Projekte im Rahmen der erneuerbaren Wasserstoffkraftstoffe nicht biogenen Ursprungs (RFNBO). © Europäische Kommission</p></div>
<p>Kumuliert stehen für alle Vorhaben Mittel in Höhe von rund 1,09 Milliarden Euro aus dem Innovationsfonds aus dem EU-Emissionshandelssystem (EHS) bereit. In sieben Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums sollen mit den Geldern fast 1,1 Gigawatt Elektrolyseurkapazität aufgebaut werden und in den ersten zehn Betriebsjahren über 1,3 Millionen Tonnen Wasserstoff produzieren, so die Institution. Damit ließen sich neun Millionen Tonnen CO2-Äquivalent vermeiden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div id="attachment_16105" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16105" class="wp-image-16105" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w20-EU-2-Text-AB.jpg" alt="" width="351" height="179" /><p id="caption-attachment-16105" class="wp-caption-text">Liste der ausgewählten Projekte im Rahmen des RFNBO-Themas „Low Carbon“. © Europäische Kommission</p></div>
<p>Bei der Auktion werden erfolgreiche Projekte mit einem Zuschuss ausgezeichnet, um die Preisdifferenz zwischen ihren Produktionskosten und dem Marktpreis zu decken. Ziel ist es, Anreize für die Erzeugung und Nutzung von sauberem Wasserstoff zu schaffen. Nach Unterzeichnung der Finanzhilfevereinbarungen erhalten die neun ausgewählten Projekte für einen Zeitraum von höchstens zehn Jahren eine feste Prämie zwischen 0,44 und 3,49 Euro pro Kilogramm erzeugten, zertifizierten und verifizierten Wasserstoffs.</p>
<div id="attachment_16106" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16106" class="wp-image-16106" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w20-EU3-Text-AB.jpg" alt="" width="351" height="168" /><p id="caption-attachment-16106" class="wp-caption-text">Liste der ausgewählten Projekte zum Thema Seeschifffahrt. © Europäische Kommission</p></div>
<p>Die Projekte wurden nach ihrem Angebotspreis eingestuft, was die Höhe der erforderlichen Unterstützung pro Kilogramm erzeugten sauberen Wasserstoffs widerspiegelt. Nach einer Bewertung ihrer Förderfähigkeit und Qualität wurden die Projekte in aufsteigender Reihenfolge des Angebotspreises ausgewählt, bis die verfügbaren Mittel des Innovationsfonds vollständig zugewiesen waren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3><b>1,3 Milliarden Euro für Auction-as-a-Service</b></h3>
<p>Darüber hinaus beteiligen sich Spanien mit weiteren 440 Millionen Euro und Deutschland mit 1,3 Milliarden Euro über die Funktion Auctions-as-a-Service. Diese zusätzlichen kumuliert 1,7 Milliarden Euro ermöglichen es den Mitgliedstaaten, nationale Ressourcen zur Unterstützung von Projekten in ihrem eigenen Hoheitsgebiet zu verwenden, die sich auf die Versteigerung beworben haben. Dies verringert den Verwaltungsaufwand und gewährleistet eine koordinierte und kosteneffiziente Zuweisung öffentlicher Unterstützung</p>
<h3><b>So geht es weiter</b></h3>
<p>Die Europäische Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt (CINEA) wird mit der förmlichen Ausarbeitung von Finanzhilfevereinbarungen mit den ausgewählten Projekten beginnen. Dabei werden die endgültigen Bedingungen für die finanzielle Unterstützung bestätigt, einschließlich der gewährten festen Prämie pro Kilogramm Wasserstoff und des Zeitplans für die Umsetzung. Es wird erwartet, dass die Vereinbarungen im letzten Quartal 2026 unterzeichnet werden. Die Pläne müssen innerhalb von zweieinhalb Jahren nach Unterzeichnung der Finanzhilfe den finanziellen Abschluss erreichen und innerhalb von fünf Jahren in Betrieb genommen werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Foto oben<br />
</b>EU vergibt über eine Milliarde Euro an europäische Wasserstoffprojekte. © Europäische Kommission</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/eu-vergibt-ueber-eine-milliarde-euro-an-europaeische-wasserstoffprojekte/">EU vergibt über eine Milliarde Euro an europäische Wasserstoffprojekte</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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		<title>Baden-Württemberg veröffentlicht Fahrplan für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 22:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrplan]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagesetz]]></category>
		<category><![CDATA[treibhausgasneutral]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Stuttgart / Deutschland) – Baden-Württemberg soll bis 2040 treibhausgasneutral werden. So will es das Klimagesetz des Bundeslandes. Um dieses Ziel zu erreichen, sei „ein tiefgreifender Umbau unseres Energiesystems und eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/baden-wuerttemberg-veroeffentlicht-fahrplan-fuer-den-aufbau-einer-wasserstoffwirtschaft/">Baden-Württemberg veröffentlicht Fahrplan für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Stuttgart / Deutschland) – </b>Baden-Württemberg soll bis 2040 treibhausgasneutral werden. So will es das Klimagesetz des Bundeslandes. Um dieses Ziel zu erreichen, sei „ein tiefgreifender Umbau unseres Energiesystems und eine weitreichende Umstellung auf innovative und emissionsfreie Technologien in allen Sektoren notwendig“, heißt es in einer Mitteilung des Umweltministeriums. Dabei spiele „der Auf- und Ausbau einer erneuerbaren Wasserstoffwirtschaft eine entscheidende Rolle“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div id="attachment_15947" style="width: 255px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15947" class="wp-image-15947" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/04/w16-BaWue-2-Versorgungkonzept-Titelbild-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="245" height="347" /><p id="caption-attachment-15947" class="wp-caption-text">Das Umweltministerium hat Strategien und Konzepte für ein Wasserstoff-Versorgungskonzept veröffentlicht. © Umweltministerium Baden-Württemberg</p></div>
<p>Im Dezember 2020 hatte das Kabinett die Wasserstoff-Roadmap als Grundlage für die Aktivitäten der Landesregierung im Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft Baden-Württembergs beschlossen. Mit dem ersten Fortschrittsbericht 2023 wurde die Roadmap weiterentwickelt. Das Umweltministerium hat nun Strategien und Konzepte für ein Wasserstoff-Versorgungskonzept veröffentlicht. Die darin zusammengefassten Optionen und Wege betreffen Parameter entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Erzeugung bis zur Anwendung. Sie zeigen den Stand des Wasserstoffmarkthochlaufs, die voraussichtlichen Wasserstoffbedarfe, Aufbau eines Wasserstoffnetzes, die lokale Erzeugung sowie internationale Potenziale und Wasserstofftransportoptionen.</p>
<ul>
<li><b>Nachfrage: </b>Die Preise auf der Nachfrageseite und die Investitionskosten in Erzeugungsanlagen müssten sich stufenweise annähern. Ermittelte Bedarfe seien Indikatoren für die weitere Entwicklung. Die Landesregierung will die Prognosen durch Studien und Erhebungen begleiten, um eine höhere Planungssicherheit zu gewährleisten. Auf Bundesebene sollten die Bedarfe regelmäßig im Netzentwicklungsplan (NEP) Gas- und Wasserstoff überprüft werden.</li>
<li><b>Infrastruktur:</b> Ein wesentlicher Faktor sei die Einrichtung eines Transportsystems (Kernnetz, Verteilnetz) einschließlich Speicher für große Mengen an Wasserstoff. Der Aufbau der Pipelineinfrastruktur sei nur bei unterstützenden Rahmenbedingungen möglich. Der Bund solle die Finanzierungsbedingungen für Investitionen der Fernleitungsnetzbetreiber in das Kernnetz verbessern und weitere Verbindungen im Süden Baden-Württembergs berücksichtigen, insbesondere die Verlängerung des Kernnetzes entlang der Rheinschiene. Der Auf- und Ausbau eines Verteilnetzes solle in den Netzentwicklungsplan aufgenommen werden. Die Landesregierung prüfe überdies die Wasserstoffspeicherkapazitäten.</li>
<li><b>Lokale Erzeugung:</b> Um die Nachfrage zu decken, die zeitlich vor der Inbetriebnahme oder räumlich außerhalb des Einzugsbereichs von Wasserstoffnetzen entsteht, sei der Aufbau regionaler und lokaler Erzeugungskapazitäten wichtig. Diese müssten mittel- bis langfristig wirtschaftlich betrieben werden können und regionale Wertschöpfungsketten unterstützen. Dies hänge vor allem von den Kapitalkosten, dazugehörigen Infrastrukturen, den Bezugskosten für den erneuerbaren Strom sowie den Betriebsstunden des Elektrolyseurs ab.</li>
<li><b>Importe:</b> Wichtige Ziele seien stabile Lieferbeziehungen und eine Diversifizierung der Importe. Die Landesregierung unterstütze den Aufbau eines globalen Wasserstoffmarktes sowie die Intensivierung von Wasserstoffpartnerschaften. Auktionsmodelle wie H2Global gelte es weiterzuentwickeln, sodass auch kleine und mittlere Unternehmen diese nutzen können.</li>
</ul>
<p>Die Umsetzung und Weiterentwicklung der Konzepte und Strategien wird durch die Plattform H2BW unterstützt, die bei der Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg e-mobil BW GmbH eingerichtet wurde.</p>
<p><b>Das „<a href="https://um.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-um/intern/Dateien/Dokumente/5_Energie/Versorgungssicherheit/Wasserstoff/Wasserstoff-Versorgungskonzept-fuer-Baden-Wuerttemberg.pdf" target="_blank" rel="noopener">Wasserstoff-Versorgungskonzept für Baden-Württemberg</a>“ </b><b>des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft gibt es kostenfrei als PDF (47 Seiten).<br />
</b><b>Teil des Versorgungskonzepts ist eine <a href="https://www.e-mobilbw.de/fileadmin/media/e-mobilbw/Publikationen/Studien/e-mobil-BW_Fakten_und_Parameteranalyse_zur_Wasserstoffversorgung_Baden-Wuerttembergs_2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">„Fakten und Parameteranalyse“</a><span class="Apple-converted-space"> </span></b><b>(78 Seiten) der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST) und des Fraunhofer ISE.</b></p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Baden-Württemberg erarbeitet einen Fahrplan für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft. © Staatskanzlei Baden-Württemberg</p>
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		<title>EU genehmigt 6 Milliarden Euro zur Produktion erneuerbaren Wasserstoffs in Italien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 10:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[H2]]></category>
		<category><![CDATA[Itlaien PtX]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Brüssel / Belgien) –</b><b> </b>Die Europäische Kommission hat ein italienisches Programm im Wert von sechs Milliarden Euro zur Unterstützung der Herstellung erneuerbaren Wasserstoffstoffs für den Transport- und Industriesektor genehmigt. Das Vorhaben diene der Produktion von 200.000 Tonnen pro Jahr. Dies betreffe sowohl Wasserstoff, der durch Elektrolyse mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt werde, als auch Wasserstoff, der durch biologische, biothermochemische und thermochemische Prozesse aus biogenen Quellen stamme.</p>
<p>Die Unterstützung erfolge in Form von Differenzverträgen. In deren Rahmen werde der Preis für Wasserstoff durch ein wettbewerbliches Ausschreibungsverfahren festgelegt. Wenn der Preis für einen alternativen Kraftstoff, der von den Wasserstoffkonsumenten genutzt werde, unter diesen „Strike“-Preis falle, zahle Italien den Wasserstoffproduzenten die Differenz. Übersteige der Preis den Stichpreis, zahlten die Begünstigten die Differenz an den italienischen Staat. Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2029.</p>
<p>Nach Angaben der Kommission sei die Hilfe notwendig und angemessen, um die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff für die Dekarbonisierung der Transport- und Industriesektoren zu erleichtern. Sie habe einen Anreizeffekt, da die Begünstigten ohne öffentliche Unterstützung keinen erneuerbaren Wasserstoff produzieren würden.</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Die EU genehmigt ein 6-Milliarden-Euro-Programm Italiens zur Unterstützung der Produktion erneuerbaren Wasserstoffstoffs. © Europäische Union</p>
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