<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Tunesien Archive - Power-to-X</title>
	<atom:link href="https://power-to-x.de/tag/tunesien/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://power-to-x.de/tag/tunesien/</link>
	<description>Informationen zur Energiewende</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Oct 2026 08:41:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/01/cropped-ptx-fav-32x32.png</url>
	<title>Tunesien Archive - Power-to-X</title>
	<link>https://power-to-x.de/tag/tunesien/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Staaten unterzeichnen weitere Absichtserklärung für Wasserstoffkorridor SoutH2</title>
		<link>https://power-to-x.de/staaten-unterzeichnen-weitere-absichtserklaerung-fuer-wasserstoffkorridor-south2/</link>
					<comments>https://power-to-x.de/staaten-unterzeichnen-weitere-absichtserklaerung-fuer-wasserstoffkorridor-south2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 08:10:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Algier]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[SoutH2]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoffkorridor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://power-to-x.de/?p=16796</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Algier / Algerien) – Vertreter der Energieministerien Deutschlands, Algeriens, Österreichs, Italiens und Tunesiens haben sich in Algier auf der zweiten Ministerkonferenz über die Fortschritte beim Südlichen Wasserstoffkorridor (SoutH2) ausgetauscht. Dabei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/staaten-unterzeichnen-weitere-absichtserklaerung-fuer-wasserstoffkorridor-south2/">Staaten unterzeichnen weitere Absichtserklärung für Wasserstoffkorridor SoutH2</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Algier / Algerien) –</b><b> </b>Vertreter der Energieministerien Deutschlands, Algeriens, Österreichs, Italiens und Tunesiens haben sich in Algier auf der zweiten Ministerkonferenz über die Fortschritte beim Südlichen Wasserstoffkorridor (SoutH2) ausgetauscht. Dabei wurde im Beisein mehrerer Dutzend Vertreter aus Wirtschaft und Industrie erneut eine gemeinsame Absichtserklärung zur „Stärkung der regionalen und euro-mediterranen Zusammenarbeit im Bereich des grünen Wasserstoffs“ unterzeichnet.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es ist nicht die erste Bekundung diese Art. Bereits im Januar 2025 auf der ersten Ministerkonferenz gab es ebenfalls eine Absichtserklärung. Die auf europäischer Seite beteiligten Länder hatten sich überdies  im Juni 2024 auf „SoutH2“ verständigt, die Energieminister schon im Mai 2023 (<a href="https://power-to-x.de/fuenf-staaten-bringen-wasserstoffkorridor-south2-auf-kurs/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
<div id="attachment_16799" style="width: 314px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16799" class="wp-image-16799" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/10/w41-SoutH2-Text-AB-502x675.jpg" alt="" width="304" height="409" /><p id="caption-attachment-16799" class="wp-caption-text">SoutH2 soll einst grünen Wasserstoff vom afrikanischen Kontinent nach Europa bringen. © SoutH2</p></div>
<p>Kern des Vorhabens: In Algerien und Tunesien soll Wasserstoff mittels Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in einer jährlichen Größenordnung von vier Millionen Tonnen über eine rund 3.300 Kilometer lange – teils bereits für Erdgas genutzte – Pipeline nach Italien, Österreich und Deutschland transportiert werden. Die neuerliche Bekräftigung, dass man in Sachen grüner Wasserstoff zusammenarbeiten wolle, solle alle an der Entwicklung von SoutH2 Beteiligte weiter stärken. Dazu gehören unter anderem Fernleitungsnetzbetreiber, nationale Regulierungsbehörden, Finanzinstitutionen sowie Produzenten, Abnehmer und andere, die zur Umsetzung dieser Initiative beitragen</p>
<h3><strong>Eigenes UNIDO-Sekretariat geplant</strong></h3>
<p>Künftig solle „ein regelmäßiger Dialog zwischen den Partnerländern“ eingerichtet werden, um die Voraussetzungen für einen „wettbewerbsfähigen, nachhaltigen und integrierten Wasserstoffsektor zu schaffen“. Geplant ist zudem ein eigenes Sekretariat bei der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO). Dieses solle zur Unterstützung der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit und der Einbindung des Privatsektors dienen, um günstige Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Südlichen Wasserstoffkorridors zu schaffen.</p>
<p>Gesprächsthema war einer Mitteilung zufolge auch die Entwicklung der „Algeria to Europe Hydrogen Alliance“ (ALTEH2A). Ziel sei es, die Produktion von grünem Wasserstoff in Algerien auszubauen und zur Versorgung des europäischen Marktes beizutragen. Dazu gibt es bereits seit Oktober 2024 eine Absichtserklärung zwischen den Ferngasnetzbetreibern Sonatrach (Algerien), Sonelgaz (Algerien), VNG AG (Deutschland), Snam S.p.A. (Italien), SeaCorridor S.r.l. (Italien) und der Verbund Green Hydrogen GmbH (Österreich).</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Minister und Beauftragte aus den fünf am Südlichen Wasserstoffkorridor beteiligten Ländern haben eine weitere Absichtserklärung unterzeichnet. © SoutH2</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/staaten-unterzeichnen-weitere-absichtserklaerung-fuer-wasserstoffkorridor-south2/">Staaten unterzeichnen weitere Absichtserklärung für Wasserstoffkorridor SoutH2</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://power-to-x.de/staaten-unterzeichnen-weitere-absichtserklaerung-fuer-wasserstoffkorridor-south2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fünf Staaten bringen Wasserstoffkorridor „SoutH2“ auf Kurs</title>
		<link>https://power-to-x.de/fuenf-staaten-bringen-wasserstoffkorridor-south2-auf-kurs/</link>
					<comments>https://power-to-x.de/fuenf-staaten-bringen-wasserstoffkorridor-south2-auf-kurs/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 12:36:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[H2]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[SoutH2]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoffkorridor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://power-to-x.de/?p=12994</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Rom / Italien) – Fünf Länder bringen den südlichen Wasserstoffkorridor einen Schritt voran. In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigten Deutschland, Algerien, Italien, Österreich und Tunesien in Rom auf einer ersten gemeinsamen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/fuenf-staaten-bringen-wasserstoffkorridor-south2-auf-kurs/">Fünf Staaten bringen Wasserstoffkorridor „SoutH2“ auf Kurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Rom / Italien) –</strong> Fünf Länder bringen den südlichen Wasserstoffkorridor einen Schritt voran. In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigten Deutschland, Algerien, Italien, Österreich und Tunesien in Rom auf einer ersten gemeinsamen Ministerkonferenz ihre Absicht, Wasserstoff in großen Mengen per Pipeline aus afrikanischer Produktion auf den europäischen Markt zu bringen. Die auf europäischer Seite beteiligten Länder hatten sich wie berichtet bereits im <a href="https://power-to-x.de/deutschland-oesterreich-und-italien-wollen-southh2-beschleunigen/" target="_blank" rel="noopener">Juni</a> vergangenen Jahres auf „SoutH2“ verständigt, die Energieminister schon im <a href="https://power-to-x.de/energieminister-unterstuetzen-pipeline-fuer-gruenen-wasserstoff-von-afrika-nach-europa/" target="_blank" rel="noopener">Mai</a> 2023.</p>
<div id="attachment_12996" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12996" class="wp-image-12996" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/01/w05-SoutH2-2-Text-AB-450x675.png" alt="" width="250" height="375" /><p id="caption-attachment-12996" class="wp-caption-text">„SoutH2“: Vier Ferngasnetzbetreiber planen die Pipeline, die dereinst grünen Wasserstoff von Afrika nach Europa bringen soll. © Website https://www.south2corridor.net</p></div>
<p>Der Südkorridor soll künftig eine direkte aus fünf Teilprojekten bestehende Leitungsverbindung für gasförmigen Wasserstoff zwischen Nordafrika und Italien, Österreich und Deutschland herstellen. Der europäische Teil hat eine Länge von etwa 3.230 Kilometer, insgesamt umfasst die Pipeline 3.500 bis 4.000 Kilometer. Davon wollen die beteiligten Ferngasnetzbetreiber etwa 30 bis 40 Prozent neu bauen, der Rest besteht aus umgerüsteten Erdgaspipelines. Damit könnte ein Energieäquivalent von 163 Terawattstunden (TWh) pro Jahr nach Europa fließen, 55 TWh möchte Deutschland abnehmen.</p>
<p>Tunesien hat als einer der Produzenten den Angaben zufolge bereits zehn Absichtserklärungen zu Wasserstoffprojekten abgeschlossen. Algerien kündigte die Entwicklung eines Großprojektes mit Beteiligung von Unternehmen aus Österreich, Deutschland und Italien zur Herstellung des Energieträgers an. Die Infrastrukturprojekte entlang des Korridors wurden bereits als Vorhaben von gemeinsamem Interesse (Projects of Common Interest, PCI) von der EU anerkannt und profitieren damit unter anderem von beschleunigten Genehmigungsverfahren.</p>
<div id="attachment_9512" style="width: 313px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9512" class="wp-image-9512" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/05/w21-South2-Grafik-Text-AB-597x675.png" alt="" width="303" height="343" /><p id="caption-attachment-9512" class="wp-caption-text">Das europäische Wasserstoffnetz besteht aus dem Nordsee-Korridor, dem Baltikum-Korridor, dem Südwest-Korridor, dem Südost-Korridor sowie dem Nordafrika-Korridor (zum Download siehe Hinweis am Ende dieses Beitrages). © Screenshot aus der EHB-Studie „European Hydrogen Backbone – European Hydrogen Infrastructure Vision Covering 28 Countries“</p></div>
<p>Als nächsten Schritt müsse die Wasserstoffpipeline nach Nordafrika konkretisiert werden, so das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK). Beteiligt sind bislang vier europäischen Gasfernleitungs- und Infrastrukturbetreiber: die italienische Società Nazionale Metanodotti SpA (Snam), die beiden österreichischen Unternehmen Trans Austria Gasleitung GmbH (TAG) und Gas Connect Austria GmbH (GCA) sowie die deutsche Bayernets GmbH.</p>
<p>Den größten Anteil haben die Italiener zu tragen: Snam Rete Gas plant vom Einspeisepunkt in Sizilien die Einrichtung von rund 2.300 Kilometern wasserstofftauglicher Pipelines, davon 73 Prozent aus umgewidmeten Erdgasleitungen. In einem in der vergangenen Woche von dem Unternehmen veröffentlichen Papier sind Investitionsmittel in Höhe von 380 Millionen Euro für den „Italian H2-Backbone“ eingestellt. Die Inbetriebnahme ist für die frühen 2030er Jahre vorgesehen.</p>
<h3><strong>Nordafrikas großes Potenzial nutzen</strong></h3>
<p>Deutschland unterstützt die Planungen auch politisch durch eine „bilaterale Wasserstoff-Task Force“ mit Algerien sowie durch enge Zusammenarbeit mit deutschen und lokalen Institutionen in Algerien und Tunesien. An der gemeinsamen SoutH2-Ministerkonferenz nahmen neben den Politikern der unterzeichnenden Ländern auch Vertreter der Industrie sowie Beobachter aus der Schweiz und von der Europäische Kommission teil.</p>
<p>„Der südliche Wasserstoffkorridor ist eines der größten und bedeutendsten erneuerbaren Energieprojekte unserer Zeit“, sagt Wirtschaftsstaatssekretär Philip Nimmermann. „Wir können damit das immense Potenzial Nordafrikas für erneuerbare Energien nutzen und den Wasserstoffhochlauf auch in Deutschland nach vorn bringen.“</p>
<p><strong>Weitere Details zu SoutH2 gibt es auf der <a href="https://www.south2corridor.net" target="_blank" rel="noopener">Projektwebsite</a>.</strong></p>
<p><strong>Die im Jahr 2022 veröffentlichte Roadmap „European Hydrogen Backbone – European Hydrogen Infrastructure Vision Covering 28 Countries“ wurde von rund drei Dutzend Gas- und Infrastrukturunternehmen beauftragt. Es gibt sie kostenfrei als <a href="https://ehb.eu/files/downloads/ehb-report-220428-17h00-interactive-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">PDF</a> (36 Seiten).</strong></p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Auf der ersten gemeinsamen Ministerkonferenz in Rom haben die beteiligten Staaten ihre Unterstützung für SoutH2 bekräftigt, um den Energieträger in wenigen Jahren von Afrika nach Europa zu transportieren. © Snam</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/fuenf-staaten-bringen-wasserstoffkorridor-south2-auf-kurs/">Fünf Staaten bringen Wasserstoffkorridor „SoutH2“ auf Kurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://power-to-x.de/fuenf-staaten-bringen-wasserstoffkorridor-south2-auf-kurs/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ACWA Power will in Tunesien jährlich 600.000 Tonnen Wasserstoff produzieren</title>
		<link>https://power-to-x.de/acwa-power-will-in-tunesien-jaehrlich-600-000-tonnen-wasserstoff-produzieren/</link>
					<comments>https://power-to-x.de/acwa-power-will-in-tunesien-jaehrlich-600-000-tonnen-wasserstoff-produzieren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2024 14:11:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Abkommen]]></category>
		<category><![CDATA[ACWA Power]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[H2]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://power-to-x.de/?p=11593</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Tunis / Tunesien) – Der saudische Kraftwerksentwickler ACWA Power hat mit der tunesischen Regierung ein Abkommen unterzeichnet, um das Potenzial für die Produktion von bis zu 600.000 Tonnen grünen Wasserstoff [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/acwa-power-will-in-tunesien-jaehrlich-600-000-tonnen-wasserstoff-produzieren/">ACWA Power will in Tunesien jährlich 600.000 Tonnen Wasserstoff produzieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Tunis / Tunesien) –</strong> Der saudische Kraftwerksentwickler ACWA Power hat mit der tunesischen Regierung ein Abkommen unterzeichnet, um das Potenzial für die Produktion von bis zu 600.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr nebst Export nach Europa zu untersuchen. Zur Versorgung der Elektrolyseure wolle ACWA Power Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als zwölf Gigawatt errichten, zudem unter anderem Speicher sowie Wasserentsalzungsanlagen und Infrastruktureinrichtungen bauen.</p>
<h3><strong>Export über den SoutH2-Korridor</strong></h3>
<p>Die erste Phase umfasse die Installation von Solar- und Windkraftwerken mit einer Leistung von vier Gigawatt, zwei Gigawatt Elektrolysekapazität sowie Batteriespeicheranlagen. Damit ließen sich 200.000 Tonnen grüner Wasserstoff pro Jahr zu produzieren. Der Energieträger solle über den <a href="https://power-to-x.de/deutschland-oesterreich-und-italien-wollen-southh2-beschleunigen/" target="_blank" rel="noopener">SoutH2-Korridor</a> exportiert werden, eine 3.300 Kilometer lange Wasserstoffpipeline, die mit EU-Unterstützung von europäischen Übertragungsnetzbetreibern geplant wird und Tunesien mit Italien, Österreich und Deutschland verbindet.</p>
<h3><strong>6 Millionen Tonnen Wasserstoff für Europa</strong></h3>
<p>Die im Oktober 2023 veröffentlichte nationale Strategie des nordafrikanischen Landes sieht vor, bis 2050 eine Produktion von grünem Wasserstoff mit einem Volumen von jährlich 8,3 Millionen Tonnen aufzubauen. Davon sollten sechs Millionen Tonnen nach Europa geleitet werden, heißt es in einer Mitteilung. „Wir sind zuversichtlich, dass diese Vereinbarung mit ACWA Power die Stärken Tunesiens, einschließlich seiner strategischen geografischen Lage, der bestehenden Infrastruktur und der qualifizierten Arbeitskräfte, nutzen wird, um eine nachhaltigere Zukunft für das Land zu schaffen“, sagt Ouael Chouchene, Staatssekretär für Energiewende, anlässlich der Unterzeichnung des Abkommens.</p>
<p>ACWA Power arbeitet überdies in einem Joint Venture mit Air Products und Neom daran, in der auf dem Reißbrett entstehenden Stadt Neom in Saudi-Arabien eine Anlage für grünen Wasserstoff im Industriemaßstab zu entwickeln, um dort 1,2 Millionen Tonnen grünes Ammoniak pro Jahr zu produzieren. Ein weiteres Projekt mit eine Jahresproduktionskapazität von 3.000 Tonnen grünen Wasserstoffs entwickelt ACWA Power in Usbekistan.</p>
<h3><strong>Verbund und TE H2 planen ebenfalls Großprojekt</strong></h3>
<p>Erst kurz zuvor hatten der österreichische Stromversorger Verbund AG und TE H2, ein Joint Venture (80/20) zwischen Total Energies und der Eren Group, ebenfalls eine Absichtserklärung mit der Republik Tunesien unterzeichnet. Ziel ist, wie berichtet die Durchführung eines Großprojekts namens „H2 Notos“, um den Export von grünem Wasserstoff nach Mitteleuropa zu prüfen.</p>
<p>In der Anfangsphase sei die Erzeugung von jährlich rund 200.000 Tonnen geplant, potenziell sei eine Steigerung auf eine Million Tonnen möglich. Auch dieses Projekt soll über den SoutH2-Korridor Nordafrika mit Italien, Österreich und Deutschland verbinden und 2030 in Betrieb gehen.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Mit Strom aus erneuerbaren Energien will ACWA Power in Tunesien eine H2-Produktionskapazität von 600.000 Tonnen aufbauen. © ACWA Power</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/acwa-power-will-in-tunesien-jaehrlich-600-000-tonnen-wasserstoff-produzieren/">ACWA Power will in Tunesien jährlich 600.000 Tonnen Wasserstoff produzieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://power-to-x.de/acwa-power-will-in-tunesien-jaehrlich-600-000-tonnen-wasserstoff-produzieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
