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	<title>Samsung Archive - Power-to-X</title>
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	<description>Informationen zur Energiewende</description>
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	<title>Samsung Archive - Power-to-X</title>
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		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 29)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 09:23:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland: Friedrich Vorwerk baut Wasserstoffleitung H2Coastlink 1 +++ Spanien: H2med-Konsortium kündigt FEED-Phase für BarMar-Pipeline an +++ Österreich: OMV bekommt 450-Millionen-Kredit für 140-MW-Elektrolyseur +++ Deutschland: Sachsen-Anhalt aktualisiert Landesstrategie Wasserstoff +++ Österreich: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-29/">In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 29)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Deutschland: Friedrich Vorwerk baut Wasserstoffleitung H2Coastlink 1 </b>+++<b> Spanien: H2med-Konsortium kündigt FEED-Phase für BarMar-Pipeline an </b>+++<b> Österreich: OMV bekommt 450-Millionen-Kredit für 140-MW-Elektrolyseur </b>+++<b> Deutschland: Sachsen-Anhalt aktualisiert Landesstrategie Wasserstoff </b>+++<b> Österreich: RAG Austria und Andritz erweitern die Elektrolyseanlage in Gampern auf 15 MW </b>+++<b> Polen: BMWE bietet Ende Oktober Wasserstoff-Geschäftsreise für deutsche Mittelständler an </b>+++<b> Österreich: Bosch nimmt neue Methanol-Infrastruktur in Hallein in Betrieb </b>+++<b> Korea: Jera und Samsung C&amp;T stärken Wertschöpfungskette für Wasserstoff und Ammoniak</b></p>
<p><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</b></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16324" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16324" class="wp-image-16324" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w27-EWE-1-B.jpeg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-16324" class="wp-caption-text">Der symbolische Spatenstich für die Pipeline erfolgte am 30. Juni – jetzt wurde verkündet, dass die Friedrich Vorwerk Group die Leitung baut. © EWE Netz</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Friedrich Vorwerk Group SE, Pipeline- und Anlagenbauer für Erdgas-, Strom- und Wasserstoffinfrastruktur, erhält als Teil einer Arbeitsgemeinschaft den Auftrag für den Neubau der Wasserstoffleitung „H2Coastlink 1“ in Norddeutschland zwischen Emden und Leer.</b> Auftraggeber ist die EWE Netz GmbH als Generalübernehmer, Träger des Vorhabens ist der Fernleitungsnetzbetreiber GTG Nord GmbH. Beide Unternehmen sind Töchter des EWE-Konzerns. Kernstück der neuen Trasse ist eine rund 24 Kilometer lange Wasserstoffhochdruckleitung der Dimension DN 400 (Durchmesser 40 Zentimeter); hinzu kommen die Anbindung vom künftigen Elektrolyseur bis zur Wasserstoff-Einspeiseanlage in Emden sowie die Anschlussleitungen an das überregionale Wasserstoffnetz in Leer. Der Auftragswert liege im zweistelligen Millionenbereich. Die Übergabe der Leitung an die GTG Nord GmbH ist für den Herbst 2027 vorgesehen. Der Spatenstich war am 30. Juni und wurde von EWE und GTG vorgenommen (<a href="https://power-to-x.de/baubeginn-fuer-24-kilometer-lange-wasserstoff-pipeline-in-norddeutschland/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
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<div id="attachment_16395" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16395" class="wp-image-16395" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w29-tz-von-w49-H2-Med-4-BarMar-Route-B-Ausschnitt-Text-AB.jpg" alt="" width="351" height="249" /><p id="caption-attachment-16395" class="wp-caption-text">Das H2med-Konsortium kündigt FEED-Phase für die BarMar-Pipeline an. Über die 450 Kilometer lange Leitung soll Wasserstoff von Barcelona nach Marseille strömen. © H2med</p></div>
<p><b>(Spanien) Das Konsortium des EU-Korridors für grünen Wasserstoff „H2med“ beginnt eigenen Angaben zufolge mit der detaillierten „Front-End Engineering and Design“-Planung (FEED) für das Teilvorhaben „BarMar“, einer Unterwasser-Pipeline zwischen Spanien und Frankreich (Barcelona / Marseille) mit einer Kapazität von zwei Millionen Tonnen.</b> Der Abschluss der Pre-FEED-Phase von BarMed bestätige die technische Machbarkeit des Projekts. In dieser Vorphase wurde eine vorläufige Route des Korridors festgelegt. Teil des nächsten Schritts sei die Vergabe des technischen Entwurfs der FEED-Phase und die detaillierte maritime Studie. H2med soll in den 2030er Jahren die Wasserstoffmärkte in Süd- und Nordeuropa über Portugal, Spanien, Frankreich und Deutschland miteinander verbinden. Der Korridor umfasst BarMar sowie Leitungen zwischen Portugal und Spanien („CelZa“, Celorico da Beira / Zamora) mit einer Kapazität von 0,75 Millionen Tonnen, außerdem die Anbindung an das deutsche Wasserstoffkernnetz. Zum Konsortium gehören die Gasfernleitungsnetzbetreiber Enagás SA (Spanien), GRTgaz SA (Spanien), Redes Gasodutos SA (REN, Portugal), Teréga SAS (Spanien) und die Open Grid Europe GmbH (OGE, Deutschland).</p>
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<div id="attachment_4552" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4552" class="wp-image-4552" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/02/OMV-Schwechat-03-MEDIA082015-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-4552" class="wp-caption-text">OMV-Raffinerie Schwechat. © OMV AG</p></div>
<p><b>(Österreich) Der Öl- und Gaskonzern OMV AG bekommt von der Europäischen Investitionsbank ein Darlehen in Höhe von 450 Millionen Euro für den Bau des Elektrolyseurs mit 140 Megawatt Leistung, der zurzeit in Niederösterreich errichtet wird.</b> Die Anlage in Bruck an der Leitha erzeugt nach Fertigstellung jährlich 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff zur Dekarbonisierung der OMV Raffinerie Schwechat (<a href="https://power-to-x.de/omv-investiert-dreistelligen-millionenbetrag-in-140-mw-elektrolyse/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>). Die gesamte Investition liegt bei 600 Millionen Euro. Bereits im Januar dieses Jahres hatte OMV Fördermittel durch die staatliche Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS) in Höhe von 123 Millionen Euro angekündigt (<a href="https://power-to-x.de/omv-erhaelt-123-millionen-euro-foerderung-fuer-140-mw-wasserstoffprojekt/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>). Die Inbetriebnahme ist bis Ende 2027 vorgesehen. OMV geht davon aus, dass sich die CO2-Emissionen dadurch um etwa 150.000 Tonnen reduzieren werden – dies entspricht rund zehn Prozent der derzeitigen direkten Emissionen in Schwechat. Eine 10-Megawatt-Anlage ist dort bereits in Betrieb.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16396" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16396" class="wp-image-16396" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w29-tz-Sachsen-Anhalt-Strategie-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="250" height="353" /><p id="caption-attachment-16396" class="wp-caption-text">Sachsen-Anhalt hat seine Wasserstoffstrategie fortgeschrieben. © Landesregierung Sachsen-Anhalt</p></div>
<p><b>(Deutschland) Armin Willingmann, Energieminister von Sachsen-Anhalt, hat eine überarbeitete Wasserstoffstrategie des Landes vorgestellt. </b>Neben „klaren Zielen für den weiteren Aufbau der Wasserstoffwirtschaft“ bestünden „große Erwartungen an die EU, bürokratische Hürden abzubauen, damit grüner Wasserstoff günstiger und für die Wirtschaft attraktiver“ werde. Sachsen-Anhalt könne sich „in den kommenden Jahren zu einem führenden Wasserstoffland entwickeln“, allerdings komme Deutschland „beim Aufbau der Wasserstoffwirtschaft nur schleppend voran“, sagte Willingmann. Aktuell dürfen Unternehmen nach EU-Vorgaben ihren erzeugten Wasserstoffnur dann als „grün“ verkaufen, wenn dieser nachweislich zeitgleich mit Strom aus eigens dafür errichteten Windkraft- oder Solaranlagen hergestellt wird. „Das ist in der Praxis kaum machbar und macht Wasserstoﬀ unnötig teuer.“ Im Rahmen der Wasserstoffstrategie schlägt der Energieminister unter anderem ein Quotenmodell vor, wonach energieintensive Branchen wie Chemie-, Düngemittel-, Stahl- und Metallindustrie über ein gestuftes Modell schrittweise auf Wasserstoﬀ umsteigen könnten. Im Rahmen eines „7-Punkte-Plans“ will die Landesregierung unter anderem Schlüsselprojekte begleiten, Wasserstoff mit Erneuerbaren systematisch verzahnen und das landesweite Verteilnetz sowie die Speicherinfrastruktur nebst Leitmärkten entwickeln.<span class="Apple-converted-space"> </span><b>Die <a href="https://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MWU/Energie/Erneuerbare_Energien/Wasserstoff/MWU_Fortschreibung_Wasserstoffstrategie_2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">„Wasserstoffstrategie Sachsen-Anhalt. Fortschreibung: Regional. Vernetzt. Zukunftssicher“</a> gibt es kostenfrei als PDF (62 Seiten) auf der Website des Energieministeriums.</b></p>
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<div id="attachment_16397" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16397" class="wp-image-16397" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w29-tz-RAG-Andritz-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="234" /><p id="caption-attachment-16397" class="wp-caption-text">Spatenstich in Oberösterreich: RAG Austria und Andritz erweitern Elektrolyseur in Gampern von 2,5 auf 15 Megawatt. © RAG Austria AG</p></div>
<p><b>(Österreich) Das Gasspeicherunternehmen RAG Austria AG und der Maschinenbauer Andritz AG erweitern die Elektrolyseanlage in Gampern (Oberösterreich) von 2,5 auf 15 Megawatt (MW). </b>Auftragnehmer Andritz baut das System auf EPC-Basis (Engineering, Procurement, Construction). Die Investitionshöhe wird nicht genannt. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 geplant. Die Anlage soll dann jährlich rund 17 Millionen Kubikmeter (1.500 Tonnen) grünen Wasserstoff produzieren, wobei Sonnenstrom als primäre erneuerbare Energiequelle genutzt wird. Energieversorger wie EVN AG, Energie AG, Kelag, Linz AG und Salzburg AG hätten bereits Elektrolyse-Kapazitäten gebucht. In Gampern wird der grüne Wasserstoff im Untergrund gespeichert. In Zeiten geringer erneuerbarer Stromerzeugung solle er großvolumig zur Strom- und Wärmeproduktion nutzbar sein, um schrittweise Erdgas zu ersetzen. Die 2,5-MW-Anlage ist seit April 2023 in Betrieb (<a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-28-2/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
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<p><b>(Polen) Die deutsche Exportinitiative Energie des Bundeswirtschaftsministeriums bietet über die Außenhandelskammer Polen vom 26. bis 30. Oktober eine fünftägige „Energie-Geschäftsreise“ zum Thema „Erzeugung von grünen Gasen“ wie Biomethan und Wasserstoff an.</b> Ziel sei es, deutschen Unternehmen einen strukturierten Zugang zum polnischen Wachstumsmarkt zu ermöglichen. Polen verfüge über erhebliche Potenziale, doch befänden sich viele Projekte noch in frühen Entwicklungs-, Genehmigungs- oder Pilotphasen. Daraus ergäben sich konkrete Chancen für deutsche Technologieanbieter, Anlagenbauer, Komponentenhersteller und Engineering-Dienstleister. <b>Weitere Info auf der <a href="https://www.german-energy-solutions.de/SiteGlobals/GES/Forms/Suche/Expertensuche_Formular.html?resourceId=271802&amp;input_=271044&amp;pageLocale=de&amp;templateQueryString=polen&amp;selectSort=&amp;selectSort.GROUP=1#form-271802" target="_blank" rel="noopener">Website</a> der Exportinitiative Energie.</b></p>
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<div id="attachment_16398" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16398" class="wp-image-16398" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w29-tz-Bosch-Text-AB-1013x675.jpg" alt="ori BU: HALLEIN - SALZBURG: 2026-07-15: Methanol Infrastruktur-Erˆffnung im Bosch-Werk Halleinv.l. bei der offiziellen Erˆffnung v.l. Irene Schulte (Gesch‰ftsf¸hrerin IV Salzburg), Peter Eder (Pr‰sident Arbeiterkammer Salzburg), Kurt Schattauer (Stv. Entwicklungschef Werk Hallein), Stefan Schenk (Weltweiter Bosch Gesch‰ftsbereichsleiter), Alexander Stangassinger (B¸rgermeister Hallein), Karoline Edtstadler (Landeshauptfrau Salzburg), Amadeep Singh (Kaufm‰nnischer Werksleiter Bosch Hallein), Christian Sander (technischer Werksleiter Bosch Hallein), Helmut Weinwurm (Vorsitzender der Gesch‰ftsf¸hrung Bosch ÷sterreich), Monika Vogl (Bezirkshauptfrau Hallein) und Marianne Kusejko (Vizepr‰sidentin Wirtschaftskammer Sazburg). Foto: Robert Bosch AG/APA-Fotoservice/Franz Neumayr" width="350" height="233" /><p id="caption-attachment-16398" class="wp-caption-text">Die Robert Bosch AG hat in Hallein im Beisein von von Vertretern aus Politik und Wirtschaft die neue Methanol-Infrastruktur in Betrieb genommen, um Großmotoren-Einspritzsysteme für alternative Kraftstoffe weiterzuentwickeln und zu testen. © Robert Bosch AG / APA-Fotoservice / Franz Neumayr</p></div>
<p><b>(Österreich) Die Robert Bosch AG hat am Standort Hallein, Bundesland Salzburg, eine neue Methanol-Infrastruktur in Betrieb genommen. </b>Damit schaffe das Unternehmen die Voraussetzungen, um Einspritzsysteme für alternative Kraftstoffe weiterzuentwickeln und zu testen. Insgesamt investiere Bosch dort für den Ausbau von Entwicklung und Fertigung moderner Technologien 52 Millionen Euro. Der Standort Hallein sei innerhalb der Bosch-Gruppe das weltweite Kompetenzzentrum für Großmotoreneinspritzsysteme. Die dort entwickelten Common-Rail-Systeme ermöglichten den Einsatz alternativer Kraftstoffe wie Methanol, Wasserstoff oder Ammoniak in großen Anwendungen wie beispielsweise in der Schifffahrt, im Schienenverkehr oder in stationären Energieanlagen. Für die Dekarbonisierung des Schwerlastbereichs brauche es technologische Vielfalt – insbesondere dort, wo Elektrifizierung an ihre Grenzen stoße. „Mit der neuen Methanol-Infrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen, diese Technologien weiterzuentwickeln und für den Einsatz bei unseren Kunden zur Serienreife zu bringen“, sagt Stefan Schenk, Leiter des weltweiten Bosch-Geschäfts für Großmotoreneinspritzsysteme.</p>
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<div id="attachment_16399" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16399" class="wp-image-16399" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/07/w29-tz-Jera-Samsung-Text-AB-881x675.jpg" alt="" width="351" height="269" /><p id="caption-attachment-16399" class="wp-caption-text">Jera und Samsung C&amp;T wollen gemeinsam die Märkte für Wasserstoff und Ammoniak stärken (v.l.): Yuichiro Kato, Executive Officer Jera, Head of the Low Carbon Fuel Value Chain Division, und Edward Cho, Samsung C&amp;T-Executive Vice President. © Jera Co., Inc.</p></div>
<p><b>(Korea) Japans größter Stromerzeuger Jera Co., Inc. und das koreanische Handelsunternehmen Samsung C&amp;T Corp. haben eine Vereinbarung zur Stärkung der Wasserstoff- und Ammoniak-Wertschöpfungsketten unterzeichnet, um die Versorgungssicherheit zu verbessern.</b> Man wolle „die Entwicklung robuster und kommerziell tragfähiger kohlenstoffarmer Wasserstoff- und Ammoniakmärkte in der gesamten Region unterstützen“, sagt Irtiza Sayyed, CEO von Jera Global Energy Solutions. Mit begrenzten inländischen Energiequellen seien Japan und Südkorea stark auf importierte Energie angewiesen. Da Wasserstoff und Ammoniak für beide Länder immer wichtiger würden, seien widerstandsfähige und wirtschaftlich tragfähige Wertschöpfungsketten unerlässlich, um den umfassenderen Einsatz der Kraftstoffe im großen Maßstab zu ermöglichen.</p>
<p>+++++</p>
<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 21/22)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2025 09:03:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>USA: Kernkraft hat höchstes Investmentrisiko, Solarenergie das niedrigste (Studie) +++ Kanada: Q Precious beginnt gezielte Exploration nach natürlichem Wasserstoff +++ Deutschland: BDEW wünscht sich deutsch-französische Zusammenarbeit bei europäischer Wasserstoffallianz +++ [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>USA: Kernkraft hat höchstes Investmentrisiko, Solarenergie das niedrigste (Studie) +++ Kanada: Q Precious beginnt gezielte Exploration nach natürlichem Wasserstoff +++ Deutschland: BDEW wünscht sich deutsch-französische Zusammenarbeit bei europäischer Wasserstoffallianz +++ Österreich: RAG hat Speichertest mit 500.000 Kubikmetern Wasserstoff abgeschlossen +++ Korea: Samsung und NEL bringen CompassH2 auf den Markt +++ USA: Verdagy nutzt Wasserstoff für Lineargenerator zur Stromerzeugung in Elektrolyseurfabrik</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_13741" style="width: 319px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13741" class="wp-image-13741" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w22-21-tz-Studie-AKW-Olkiluoto-3-Text-AB.jpg" alt="" width="309" height="209" /><p id="caption-attachment-13741" class="wp-caption-text">Studie: AKW sind ein hochrisikoreiches Investment. Block 3 des finnischen Atomreaktors Olkiluoto beispielsweise kostete mindestens elf Milliarden Euro (veranschlagt waren drei Milliarden). Baubeginn war 2005, der Regelbetrieb begann 2023 (geplant: 2009). Die Bau- und Kostenrisiken trugen Areva (heute Framatom) und Siemens AG und damit deren Aktionäre. © TVO</p></div>
<p><strong>(USA) Ausufernde Baukosten und verzögerte Zeitpläne bremsen viele Energieprojekte aus. Das durchschnittliche Projekt kostet 40 Prozent mehr als erwartet und dauert fast zwei Jahre länger als geplant.</strong> Die Baukosten bei mehr als 60 Prozent der Energieinfrastrukturprojekte weltweit liegen über dem ursprünglich geplanten Budget. Dabei seien Kernkraftwerke „die schlimmsten Übeltäter“. Die Überschreitung der Baukosten liege in der Regel doppelt so hoch wie erwartet oder noch höher: Das durchschnittliche Kernkraftwerk verzeichne eine Baukostenüberschreitung von 102,5 Prozent und koste am Ende 1,56 Milliarden Dollar mehr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Boston University Institute for Global Sustainability (IGS). Auch Wasserstoffinfrastruktur sowie Kohlenstoffabscheidung und -speicherung weisen demnach „erhebliche durchschnittliche Bauzeit- und Kostenüberschreitungen“ auf, ebenso Kraftwerke, die auf Erdgas basieren. Demgegenüber hätten Solarenergie- und Stromübertragungsprojekte die beste Baubilanz und würden oft vor dem Zeitplan oder unter den erwarteten Kosten fertiggestellt. Bei der Bewertung des finanziellen Risikos schnitten auch Windkraftanlagen günstig ab. „Kohlenstoffarme Energiequellen wie Wind- und Solarenergie haben nicht nur enorme Vorteile für das Klima und die Energiesicherheit, sondern auch finanzielle Vorteile, da das Baurisiko und die Gefahr von Verzögerungen geringer sind“, sagt IGS-Direktor Benjamin Sovacool, Hauptautor der Studie und Professor für Erd- und Umweltwissenschaften Dies sei ein weiterer Beweis dafür, dass solche Technologien eine Reihe von unterschätzten und unterbewerteten sozialen und wirtschaftlichen Werte hätten. „Besorgniserregend ist, dass diese Ergebnisse die Bemühungen, die Wasserstoffwirtschaft wesentlich voranzutreiben, in Frage stellen.“ Dabei böten kleinere, modulare Projekte für erneuerbare Energien nicht nur Vorteile für die Umwelt, sondern verringerten auch das finanzielle Risiko. „Projekte mit einer Kapazität von mehr als 1.561 Megawatt weisen ein deutlich höheres Risiko einer Kosteneskalation auf“, sagt IGS-Wissenschaftlerin Hanee Ryu. „Dies deutet darauf hin, dass wir unsere Herangehensweise an die Planung groß angelegter Energieinfrastrukturen überdenken müssen, insbesondere wenn wir Billionen in die globale Dekarbonisierung investieren.“ Die Forscher stellten Daten zu 662 Energieinfrastrukturprojekten zusammen, die zwischen 1936 und 2024 in 83 Ländern gebaut wurden und Investitionen in Höhe von 1,358 Billionen Dollar umfassen. Untersucht wurden zehn Projekttypen: mit Kohle, Öl oder Erdgas betriebene thermoelektrische Kraftwerke, Staudämme, Windkraftanlagen, Photovoltaik- und Solarkraftwerke, Hochspannungsleitungen, Bioenergie-Kraftwerke, geothermische Kraftwerke, Wasserstoffproduktionsanlagen sowie Anlagen zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid. <strong>Die Studie „Beyond economies of scale: Learning from construction cost overrun risks and time delays in global energy infrastructure projects&#8220; wurde in <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2214629625001380" target="_blank" rel="noopener">„Energy Research &amp; Social Science“</a> veröffentlicht.</strong></p>
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<div id="attachment_13742" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13742" class="wp-image-13742" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w22-21-tz-QMetals-Text-AB.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p id="caption-attachment-13742" class="wp-caption-text">Q Metals beginnt auf der Suche nach natürlichem Wasserstoff in Kürze mit der Entnahme von Bodenproben in der kanadischen Provinz Nova Scotia  (Bild: Team in Val d’Or, Quebec, zur Goldexploration). © Q Precious &amp; Battery Metals Corp.</p></div>
<p><strong>(Kanada) Die Q Precious &amp; Battery Metals Corp. will eigenen Angaben zufolge nach ersten geologischen Erkundungen in der Provinz Nova Scotia ein Programm zur Exploration von natürlichem Wasserstoff starten.</strong> Das Projekt in Colchester County umfasse sieben Konzessionen mit insgesamt 559 Claims auf einer Gesamtfläche von 89,44 Quadratkilometern und liege unmittelbar neben dem bereits gut etablierten Naturwasserstoffprojekt der Firma Quebec Innovative Materials Corp. (QIMC). Dieses Gebiet biete „beste Aussichten und ideale geologische Bedingungen für eine bedeutende Anreicherung“ von natürlichem Wasserstoff (H2) und Helium (He). Unter Nutzung des Explorationsmodells von QIMC seien erste potenzialreiche Zonen für anstehende Probenahmen von Bodengas, geophysikalische Messungen und geochemische Analysen ausgewählt worden. „Der frühzeitige Erfolg im Projekt Colchester zeugt von der Genauigkeit und Zuverlässigkeit unseres Wasserstoffexplorationsmodells“, sagt John Karagiannidis, CEO und Chairman von QIMC. Die strategische Partnerschaft der Unternehmen stärke die Optimierung der jeweiligen Ressourcen.</p>
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<div id="attachment_13743" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13743" class="wp-image-13743" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w22-21-tz-BDEW-Text-AB.jpg" alt="" width="348" height="196" /><p id="caption-attachment-13743" class="wp-caption-text">Ein Dutzend Verbände der Energie-, Wasser-, Chemie- und Automobilwirtschaft fordern eine deutsch-französische Initiative für eine europäische Wasserstoffallianz. © BDEW</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) hat die neue Bundesregierung aufgefordert, die energiepolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich zu nutzen, um gemeinsam eine europäische Wasserstoffallianz ins Leben zu rufen.</strong> Ziel solle sein, den Wasserstoffhochlauf „praxistauglich voranzubringen und die europäische Wasserstoffwirtschaft anzukurbeln“. Die Initiative sollte von Verbänden und Akteuren aus der Praxis flankiert werden. „Wir brauchen eine europäische Wasserstoffallianz zur Schaffung eines einfachen, technologieoffenen Regulierungsrahmens auf EU-Ebene“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung, die von rund einem Dutzend Verbände unterstützt wird. „Dringend notwendig“ sei eine Überarbeitung bestehender Vorgaben zur Produktion und Importen von grünem und kohlenstoffarmem Wasserstoff, etwa „im Hinblick auf die Strombezugskriterien und die Bewertung von Treibhausgaseinsparungen“.</p>
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<div id="attachment_13744" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13744" class="wp-image-13744" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w22-21-tz-RAG-Austria-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-13744" class="wp-caption-text">RAG hat den Demobetrieb der Wasserstoffspeicherung im USS2030-Projekt im Gemeindegebiet von Gampern abgeschlossen. © RAG Austria AG</p></div>
<p><strong>(Österreich) Das Energiespeicherunternehmen RAG Austria AG hat einen Speichertest mit rund 500.000 Kubikmetern Wasserstoff abgeschlossen. Der Demobetrieb im „Underground Sun Storage 2030“ (USS 2030) genannten Projekt zeige die technische Machbarkeit der großvolumigen Speicherung des Energieträgers in ausgeförderten Gaslagerstätten, so das Unternehmen.</strong> Dieser sei über mehrere Monate gelagert und in hoher Reinheit wieder aus der Lagerstätte entnommen worden. Der Wasserstoff werde für die Produktion von CO2-freiem Strom und CO2-freier Wärme durch das RAG-eigene Blockheizkraftwerk (BHKW) im oberösterreichischen Gampern genutzt. Der Wasserstoffspeicher wurde 2023 in einer unterirdischen Sandstein-Gaslagerstätte im Gemeindegebiet eröffnet. Ein Abschlussbericht des Konsortiums aus Industrie und Forschung unter Leitung der RAG werde „in den kommenden Wochen“ erwartet. Im Rahmen des bis 2029 laufenden Folgeprojekts EUH2STARS gebe es vier weitere Speicherzyklen. Bereits im Mai habe sich „deutlich gezeigt“, dass die Spitzenproduktionen von Sonnenenergie, die damit einhergehenden niedrigen bis negativen Preise und die Konkurrenz zwischen Sonnenstromproduktion und Wasserkraft eine passende Speicherlösung benötigten, um volkswirtschaftlich sinnvoll erneuerbare Stromproduktion zu betreiben. Die Batterie- und Pumpspeicher könnten nicht langfristig und großvolumig diese Strommengen und -leistungen übernehmen und speichern. Die aus Sicht der RAG einzig geeignete Technologie die den Überschuss aus dem Sommer in den Winter bringen könne, sei Power-to-Gas und der Energieträger Wasserstoff.</p>
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<div id="attachment_13745" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13745" class="wp-image-13745" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w22-21-tz-Samsung-NEL-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-13745" class="wp-caption-text">Samsung und NEL bieten mit „CompassH2“ ihren Kunden eine kompakte skalierbare Wasserstoffproduktion von der Machbarkeitsstudie bis zu Elektrolyseur. © Samsung</p></div>
<p><strong>(Korea) Der koreanische Bau- und Projektmanager Samsung E&amp;A Co.Ltd. hat in Zusammenarbeit mit dem norwegischen Elektrolyseurhersteller Nel ASA ein Wasserstoffsystem entwickelt, das unter dem Namen „CompassH2“ im Mai während des „World Hydrogen Summit 2025“ in Rotterdam, Niederlande, in den Markt eingeführt wurde.</strong> Damit wolle Samsung eigenen Angaben zufolge sein Geschäft auf die Installation und den Betrieb von Elektrolyseuren ausweiten. Es handele sich bei CompassH2 um ein ab 100 Megawatt skalierbares Modell, das jede Phase der Wertschöpfungskette abdecke – von der Machbarkeitsstudie bis zur EPC-Ausführung und weitere nachgelagerte Prozesse. Samsung hatte im März für 33 Millionen Dollar (29,5 Millionen Euro) einen Anteil von 9,1 Prozent an Nel ASA erworben.</p>
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<div id="attachment_13746" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13746" class="wp-image-13746" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/05/w22-21-tz-Verdacy-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-13746" class="wp-caption-text">Verdagy will in Kalifornien den produzierten Wasserstoff rückverstromen und den Ertrag in seiner Elektrolyseurfabrik nutzen. © Verdagy Inc.</p></div>
<p><strong>(USA) Das Technologieunternehmen Verdagy Inc. hat sich mit Mainspring Energy, Inc. zusammengetan, um einen wasserstoffbetriebenen Lineargenerator in Moss Landing, Kalifornien, zu errichten.</strong> Der Elektrolyseur von Verdagy sei dort seit vier Jahren in Betrieb und habe bereits über 200 Tonnen Wasserstoff produziert. Die vollautomatisierte neue Anlage solle kontinuierlich mit kostengünstigem Wasserstoff für die Stromerzeugung versorgt werden. Damit könne Verdagys den Energieträger direkt vor Ort für seine dortige Elektrolyseurfabrik verwerten, was die Betriebskosten senke. Die beiden Unternehmen gehen davon aus, dass der Betrieb im Sommer 2025 aufgenommen werden kann.</p>
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<p><strong>Foto oben</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 49)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 11:15:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Australien: Eneos investiert 200 Millionen Dollar in Wasserstoffwirtschaft +++ USA: Glovis America will 21 Hyundai Xcient-Lkw einflotten +++ Deutschland: Biotechnologen forschen an neuartigen Stoffen für grünen Wasserstoff +++ Deutschland: Forscher [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Australien: Eneos investiert 200 Millionen Dollar in Wasserstoffwirtschaft </strong>+++<strong> USA: Glovis America will 21 Hyundai Xcient-Lkw einflotten </strong>+++<strong> Deutschland: Biotechnologen forschen an neuartigen Stoffen für grünen Wasserstoff </strong>+++<strong> Deutschland: Forscher entwickeln Datenbank für grünen Wasserstoff </strong>+++<strong> Polen: Konin bekommt Wasserstoffbusse von Solaris </strong>+++<strong> Deutschland: Tyczka beliefert Tankstelle Erlangen mit grünem Wasserstoff </strong>+++<strong> Norwegen: Samsung bestellt bei NEL Elektrolyseur zur Herstellung von Wasserstoff aus Atomstrom </strong>+++<strong> USA: US-Geschäftsbereich von Stadler Rail wird eigenständig </strong>+++<strong> Brasilien: European Energy und Petrobras kooperieren bei der Produktion grünen Methanols </strong>+++<strong> Kanada: First Hydrogen erwägt Einsatz von Atomkraft für Wasserstoffproduktion </strong>+++<strong> Schottland: Erstmals mit Wasserstoff gebrannter Whisky abgefüllt </strong>+++<strong> Philippinen: Hydrexia vereinbart Zusammenarbeit mit Toyota </strong>+++<strong> Norwegen: Konkursantrag für Teco 2030 Innovation Center</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_3360" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3360" class="wp-image-3360" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2020/10/w43-Japan-JH2A-qEneos-B.jpg" alt="" width="348" height="181" /><p id="caption-attachment-3360" class="wp-caption-text">Der japanische Mineralölkonzern Eneos investiert in Autralien in die Produktion von grünem Wasserstoff. Der Energieträger wiederum kann als Methylcylohexan leicht nach Japan verschifft und rückgewandelt werden. © Eneos Corp.</p></div>
<p><strong>(Australien) Die Eneos Holdings Inc., Japans größter Erdöl- und Chemiemulti, hat Investitionen in Höhe von 200 Millionen australische Dollar (135 Millionen Euro) in Projekte für grünen Wasserstoff in Bundesstaat Queensland angekündigt. Das Geld solle vorrangig in die Produktion des Energieträgers auf Bulwer Island investiert werden, eine Halbinsel an der Mündung des Flusses Brisbane in der gleichnamigen Hafenstadt an der Ostküste.</strong> Die Anlage solle ab 2026 bis zu 680 Kilogramm grünen Wasserstoff pro Tag produzieren, sagt die Ministerin für Finanzen, Handel, Beschäftigung und Ausbildung, Ros Bates, anlässlich einer Handelsmission nach Japan. „Der Ausbau der lokalen Produktion von grünem Wasserstoff durch Eneos wird in Queensland über 100 neue Arbeitsplätze schaffen.“ Der grüne Wasserstoff solle teils auch nach Japan in Form von Methylcyclohexan (MCH) verschifft werden, einem bei Raumtemperatur und normalem Druck flüssiger Wasserstoffträger, der einfach zu lagern und zu transportieren ist. Die MCH-Produktionsanlage werde auf einem etwa 6.000 Quadratmeter großen Grundstück der ehemaligen BP-Raffinerie in der Nähe des Hafens von Brisbane errichtet. Eneos arbeite in Partnerschaft sowohl mit japanischen als auch lokalen Unternehmen. Das Projekt wurde von der New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO) beauftragt und wird vom Green Innovation (GI) Fund des japanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie unterstützt. Der Fonds hat ein Gesamtvolumen von 28 Milliarden Dollar und soll Japan dabei helfen, bis 2050 kohlenstoffneutral zu werden.</p>
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<div id="attachment_12760" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12760" class="wp-image-12760" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-tz-Hyundai_XCIENT_fuel_cell_trucks-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-12760" class="wp-caption-text">Hyundai Xcient-Brennstoffzellen-Lkw im September 2024 im Hafen von Brunswick, US-Bundesstaat Georgia. © Hyundai Motor Group</p></div>
<p><strong>(USA) Der US-Logistikdienstleister Glovis America Inc. will künftig 21 Hyundai Xcient Schwerlast-Lkw mit Brennstoffzellenantrieb nutzen, um das „Hyundai Motor Group Metaplant America“ (HMGMA) zu beliefern. Es handelt sich dabei um das erste Werk der Hyundai Motor Group für die Massenproduktion von Elektrofahrzeugen mit Standort in Bryan County, Bundesstaat Georgia.</strong> Bei dessen Grundsteinlegung im Oktober 2022 hieß es, mit der Inbetriebnahme sei im ersten Halbjahr 2025 zu rechnen. Die Hyundai Xcient werden täglich Fahrzeugteile von HMGMA-Zulieferern aus der Region zur neuen Fabrik transportieren. Die 21 Fahrzeuge machten mehr als ein Drittel der Flotte aus, die Glovis America für das HMGMA betreibt. HTWO Logistics, ein Joint Venture zwischen der Hyundai Motor Company und Glovis America, Teil der Hyundai Glovis Co. Ltd., wird auch eine mobile Wasserstofftankstelle für eine effiziente Betankung installieren. Eine Wasserstoffproduktion nebst stationärer Tankstelle sei in Vorbereitung.</p>
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<div id="attachment_12761" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12761" class="wp-image-12761" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-tz-Uni-Saarland-von_Struenck-Janz-Text-AB-951x675.jpg" alt="" width="300" height="213" /><p id="caption-attachment-12761" class="wp-caption-text">Die Doktoranden Hagen von Strünck und Franka Janz von der Universität Saarland arbeiten daran, mittels holzzersetzender Bakterien extrem belastbare Polymere herzustellen. © Universität des Saarlandes / Thorsten Mohr</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Ein internationales Konsortium aus Industrie und Wissenschaft will herausfinden, wie man „aus Holzresten leichtere Elektroautos und grünen Wasserstoff produzieren kann“. An dem EU-Forschungsprojekt ist auch die Universität des Saarlandes beteiligt.</strong> Der Professor für Biotechnologie Christoph Wittmann erforscht gemeinsam mit den Doktoranden Franka Janz und Hagen von Strünck sowie Bioingenieur Michael Kohlstedt, wie sie das Bodenbakterium Corynebacterium glutamicum dazu bringen können, aus Holz-Zucker und Lignin passende „Ausscheidungsprodukte“ herzustellen, um diese als Grundstoffe für die Industrie zu verwenden – etwa als Bestandteil von Leichtbauteilen von E-Autos oder speziellen Membranen für die Produktion grünen Wasserstoffs. Ziel ist es, nutzbare Bausteine zu synthetisieren, um daraus wiederum an der Universität Maastricht Polymere herstellen zu können, die bei geringem Gewicht extrem belastbar sein sollen. Ausgangspunkt ist Birkenholz, das in einer großen Bioraffinerie in der estländischen Hauptstadt Tallinn in Zucker- und Ligninfraktionen aufgespalten wird. An dem Projekt sind unter Leitung der Universität Maastricht Firmen und Forscher aus Deutschland, Spanien, Belgien, Griechenland, Israel, Frankreich, Estland und Italien beteiligt. Von der EU kommen in den nächsten vier Jahren Fördermittel in Höhe von rund fünf Millionen Euro. 471.000 Euro davon gehen an die Universität des Saarlandes.</p>
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<div id="attachment_12762" style="width: 355px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12762" class="wp-image-12762" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-tz-RIFS-Screenshot-Text-AB.png" alt="" width="345" height="173" /><p id="caption-attachment-12762" class="wp-caption-text">Die RIFS-Datenbank umfasst derzeit acht Länder und die Europäische Union. © RIFS (Screenshot)</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Eine neu entwickelte Datenbank erfasst globale politische Trends und Prioritäten bei der Marktentwicklung für grünen Wasserstoff. Sie umfasst derzeit die Länder Australien, Kanada, China, Deutschland, Japan, Spanien, Großbritannien, die USA und die Europäische Union.</strong> Filter gibt es für verschiedenen Instrumententypen, Segmente der Wasserstoff-Wertschöpfungskette, auf die sie abzielen, sowie ihrem geografischen Geltungsbereich. Die Datenbank sei „für die Politik, aber auch für die Wirtschaft und Wissenschaft ein Instrument zur systematischen Erfassung und zum Vergleich von politischen Instrumenten in den wichtigsten Vorreiterländern“, sagt Rainer Quitzow, Gruppenleiter am Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit – Helmholtz-Zentrum Potsdam (RIFS). „In der Anfangsphase der Entwicklung des Marktes und der Technologien für grünen Wasserstoff werden politische Maßnahmen von entscheidender Bedeutung sein, um die Kosten zu senken, Investitionen in angebots- und nachfrageseitige Technologien zu unterstützen und die Nachfrage durch Verringerung der Unsicherheit zu fördern.“ Die Daten gib es online auf der Plattform „<a href="https://internationalhydrogenpolicy.net/" target="_blank" rel="noopener">International Hydrogen Policy</a>“.</p>
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<div id="attachment_12764" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12764" class="wp-image-12764 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-tz-Solaris-Konin-Urbino-18-A-1013x675.jpg" alt="" width="349" height="233" /><p id="caption-attachment-12764" class="wp-caption-text">Konin hat bei Solaris fünf 18 Meter lange Brennstoffzellenbusse bestellt, die 2026 ausgeliefert werden. © Solaris Bus &amp; Coach / Escargo</p></div>
<p><strong>(Polen) Der polnische Fahrzeugbauer Solaris Bus&amp;Coach wird fünf Brennstoffzellenbusse an die Stadt Konin liefern, etwa eine Autostunde östlich von Posen. Die Verkehrsgesellschaft MZK Konin will die Busse des Typs „Urbino 18“ im Jahr 2026 einflotten.</strong> Bereits vor zwei Jahren hatte Solaris einen „Urbino 12“ dorthin geliefert, den Angaben zufolge war dies der erste Brennstoffzellenbus, der im öffentlichen Personennahverkehr Polens eingesetzt wurde. Die neuen Busse haben eine Leistung von 100 Kilowatt und können – verteilt auf acht Tanks – rund 50 Kilogramm Wasserstoff speichern, was eine Reichweite von etwa 600 Kilometer ermögliche. Für die Abdeckung von Spitzenlast dienen Batterien mit einer Leistung von 240 Kilowatt. Die Bestellung aus Konin sei Teil eines größeren regionalen Vorhabens des Nationalen Fonds für Umwelt- und Wasserschutz (NFOSIGW). Eigenen Angaben zufolge habe Solaris bereits 370 mit Wasserstoff betriebene Busse produziert und an 31 Städte in zehn Ländern Europas ausgeliefert, darunter auch an drei polnische Verkehrsgesellschaften in Lublin, Posen und Walbrzych.</p>
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<div id="attachment_12765" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12765" class="wp-image-12765" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-tz-H2-Mobility-Tyczka-Erlangen-B.jpg" alt="" width="348" height="181" /><p id="caption-attachment-12765" class="wp-caption-text">Tyczka liefert grünen Wasserstoff für H2-Mobility-Tankstelle In Erlangen (v. l.): Katharina Fetzer (Hylane), Eike Diercks (H2 Mobility), Frank Fronzke (Geschäftsführer H2 Mobility), Thomas Zorn (Geschäftsführer Tyczka Hydrogen), Christoph Stiller (Tyczka Hydrogen). © Tyczka Hydrogen</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Der Hersteller und Händler von Industriegasen Tyczka GmbH aus Bad Tölz wird die Tankstelle von H2 Mobility in Erlangen mit grünem Wasserstoff beliefern. Nach Angaben des Betreibers werde „in Kürze“ auch an weiteren Stationen in Bayern, darunter Biebelried, Fürth und Pentling, der grüne Energieträger erhältlich sein.</strong> Die Wasserstofftankstelle in Erlangen sei eine der „meistfrequentierten Stationen im H2 Mobility-Netz“ und werde besonders intensiv von schweren Nutzfahrzeugen angefahren; darunter jene von Hylane, Vermieter von Wasserstoff-Lkw des Typs „Hyundai Xcient Fuel Cell“. Sobald die Zertifizierung zu „erneuerbaren Kraftstoffen nicht biogenen Ursprungs“ (renewable fuels of non-biogenic origin, RFNBO) der EU zur Verfügung stehe, werde der von Tyczka Hydrogen gelieferte Wasserstoff entsprechend zertifiziert.</p>
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<p><strong>(Norwegen) Nel Hydrogen Electrolyser AS hat von der Samsung C&amp;T Corporation Engineering &amp; Construction Group (Samsung C&amp;T) einen Auftrag zur Lieferung eines Elektrolyseurs mit einer Leistung von zehn Megawatt erhalten.</strong> Das Finanzvolumen liegt den Angaben zufolge bei rund fünf Millionen Euro. Samsung wolle damit Wasserstoff aus Atomstrom produzieren (<a href="https://power-to-x.de/wissen/wasserstoff-in-farbe/" target="_blank" rel="noopener">„rosa Wasserstoff“</a>). Es sei das erste Projekt zur Herstellung von Wasserstoff mittels Uran in Korea, sagt Byung Soo Lee, Leiter der Samsung Energy Solution Business Unit. Einen ersten Auftrag hatte Nel von Samsung Anfang dieses Jahres erhalten, um Wasserstoff mittels Solarstrom zu produzieren.</p>
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<div id="attachment_12766" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12766" class="wp-image-12766" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-tz-Stadler-USA-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-12766" class="wp-caption-text">Stadler löst den US-Standort per 1. Januar 2025 aus der Division Schweiz heraus und macht ihn zur eigenen Division Nordamerika. © Stadler Rail Group</p></div>
<p><strong>(USA) Der 2016 gegründete US-Standort der Schweizer Stadler Rail AG in Salt Lake City soll ab Januar 2025 als eigenständige „Division Nordamerika“ auftreten. Leiter und damit Mitglied der Konzernleitung wird der bisherige Länderchef Martin Ritter.</strong> Stadler gewinne auf dem US-Markt regelmäßig neue Aufträge. Dazu gehörtete vier dieselbetriebene Modelle „DMU Flirt“ für die Trinity Metro in Texas sowie ein Auftrag über 80 Straßenbahnen für Salt Lake City. Darüber hinaus seien auch mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge in verschiedenen Regionen der USA im Einsatz. Aktuell seien über 500 Mitarbeiter am Standort beschäftigt. Ende Oktober 2024 wurde der Grundstein gelegt, um das Werk weiter auszubauen.</p>
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<div id="attachment_12405" style="width: 309px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12405" class="wp-image-12405" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/10/w44-European-Energy-3-kasso-Text-AB-900x675.jpg" alt="" width="299" height="224" /><p id="caption-attachment-12405" class="wp-caption-text">European Energy und der brasilianische Mineralölkonzern Petrobras planen den Bau eine Anlage zur Produktion grünen Methanols in Pernambuco. Das Bild zeigt die Methanolproduktion von European Energy im dänischen Kassø. © European Energy A/S</p></div>
<p><strong>(Brasilien) European Energy A/S und der Mineralölkonzern Petroleum Brasileiro S.A. (Petrobras) haben eine Vereinbarung über die Entwicklung einer großtechnischen Anlage zur Herstellung von grünem Methanol im brasilianischen Bundesstaat Pernambuco unterzeichnet.</strong> European Energy bringe seine Erfahrungen aus der ersten kommerziellen E-Methanol-Großanlage Dänemarks ein, die noch 2024 in Betrieb genommen werden soll. Die dänische Anlage habe eine Jahreskapazität von 32.000 Tonnen und werde durch Abnahmeverträge mit mehreren großen Unternehmen, darunter A.P. Moller &#8211; Maersk, unterstützt. Das Unternehmen ist seit 2016 in Brasilien aktiv und hat seinen Sitz dort in der Hafenstadt Recife (Pernambuco) im Nordosten des Landes. Man habe mit dem Betreiber des Tiefwasserhafens von Suape einen Pachtvertrag über 25 Jahre für die geplante grüne Methanolanlage abgeschlossen.</p>
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<div id="attachment_10704" style="width: 308px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10704" class="wp-image-10704" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/12/w50-Tick-First-Hydrogen-Text-AB-1058x675.png" alt="" width="298" height="190" /><p id="caption-attachment-10704" class="wp-caption-text">First Hydrogen erwägt die Herstellung von „grünem“ Wasserstoff mittels Atomenergie. © First Hydrogen Corp.</p></div>
<p><strong>(Kanada) Der Produzent und Vertreiber von bislang ausschließlich grünem Wasserstoff First Hydrogen Corp. untersucht eigenen Angaben zufolge das Potenzial der Produktion von Wasserstoff unter Verwendung von Atomstrom, der mit kleinen modularen Kernreaktoren (Small Modular Nuclear Reactors, SMRs) erzeugt wird.</strong> Auch dies bezeichnet das Unternehmen als „grünen Wasserstoff“ – was indes nicht europäischen Maßstäben entspricht, wonach dafür nur erneuerbare Energien eingesetzt werden. First Hydrogen bezieht sich auf nicht genannte „internationale Gremien“, wonach Kernenergie „gemeinhin als grüne Energiequelle anerkannt“ werde und reduziert diese Auffassung darauf, dass sich dieser „Strom mit minimalen Treibhausgasemissionen erzeugen“ lasse. Man möchte SMR „in Gebieten installieren, in denen die Netzstromversorgung begrenzt ist oder nicht besteht, um Wasserstoff für Tankstellen zu produzieren“. Eine von SMR betriebene Wasserstoffproduktion stehe „im Einklang mit dem Engagement von First Hydrogen, innovative und nachhaltige Energielösungen“ bereitzustellen. Kernenergie biete „im Gegensatz zu Solar- oder Windenergie eine konstante Stromversorgung für die Wasserstoffproduktion“. Die Kosten für Strom, der in einem SMR erzeugt wird, lägen bei etwa 36 Dollar (34 Euro) pro Megawattstunde, mithin bei 3,6 US-Cent (3,4 Eurocent) pro Kilowattstunde. „Große Technologiekonzerne haben die Notwendigkeit erkannt, sich für die absehbare Zukunft eine kostengünstige Energieversorgung zu sichern, und in letzter Zeit erhebliche Investitionen in Kernenergie getätigt“, so Balraj Mann, CEO der First Hydrogen Corp, die in Vancouver, Montreal und London ansässig ist.</p>
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<div id="attachment_12767" style="width: 356px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12767" class="wp-image-12767" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-tz-Whisky-mit-H2-abgefuellt-B.jpg" alt="" width="346" height="180" /><p id="caption-attachment-12767" class="wp-caption-text">Die weltweit ersten Fässer mit Whisky, der mittels Wasserstoff hergestellt wurde. © Supercritical Solutions Ltd.</p></div>
<p><strong>(Schottland) Der Spirituosenhersteller Suntory Global Spirits und die Supercritical Solutions Ltd. verkünden die Abfüllung der „weltweit ersten direkt mit Wasserstoff gebrannten Spirituose“ in der Glen Garioch Distillery. Der Energieträger diente zum Erhitzen des Kessels („Stille“) in der Pilotbrennerei der <a href="https://power-to-x.de/?s=suntory" target="_blank" rel="noopener">Yamazaki Distillery</a> in Japan.</strong> Die „Direktbefeuerung“ gilt als eine traditionelle Methode der Destillation, bei der eine Flamme genutzt wird, statt den Kessel indirekt über Heißdampfleitungen zu erwärmen. Somit ließen sich Qualität und Charakter der Spirituose leichter beeinflussen, weil die Maillard-Reaktionen besser steuerbar seien. Diese bewirken – wie auch beim Braten und Frittieren von Lebensmitteln –, dass sich Aromen bilden und entfalten. Lediglich aus Sicherheitsgründen sei Erdgas zum Starten und Beenden des Brennvorgangs verwendet worden. Ein Teil des so gewonnenen Whiskys wurde in die Glen Garioch Distillery in Aberdeenshire, Schottland, überführt, um dort unter schottischen Reifebedingungen genau überwacht und qualitativ bewertet zu werden. Ein weiterer Teil wird in Japan überwacht, wo die Ergebnisse im Rahmen der Forschungsarbeiten von Suntory Global Spirits  analysiert und verglichen werden sollen. Im Jahr 2021 erhielt das „WhiskHy“-Projekt eine Finanzierung, um Machbarkeitsstudien für eine auf grünem Wasserstoff basierende Dekarbonisierungstechnologie in den Brennereien von Suntory Global Spirits durchzuführen. Supercritical beweise damit, dass selbst jahrhundertealte Traditionen wie die Whisky-Destillation „eine hochmoderne, emissionsfreie Wasserstofftechnologie nutzen können“, sagt Matt Bird, CEO von Supercritical Solutions. Supercritical hat einen Hochdruck-Elektrolyseur entwickelt, der Wasserstoff bei einem Druck von über 220 bar produziert bei einer Systemeffizienz von bis zu 42 Kilowattstunden pro Kilogramm Wasserstoff und einer Reinheit von 99 Prozent.</p>
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<div id="attachment_11851" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11851" class="wp-image-11851" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-Hydrexia-1-Screenshot-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-11851" class="wp-caption-text">Hydrexia kooperiert auf den Philippinen mit Toyota. © Hydrexia</p></div>
<p><strong>(Philippinen) Die chinesische Hydrexia Holding Limited, Anbieter von integrierten Wasserstofflösungen, hat über seine Tochter Hydrexia SDN BHD eine Kooperationsvereinbarung mit dem Fahrzeugbauer Toyota Motor Philippines Corp. (TMP) geschlossen.</strong> Demnach stelle Hydrexia der TMP seine mobile Wasserstofftankstelle (HRS) in Containern zur Verfügung, um Fahrzeuge mit Wasserstoffverbrennungsmotor (HICEV), den Toyota Corolla Cross H2 Concept, zu betanken, der auf der Toyota-Veranstaltung „Beyond Zero“ im Oktober 2024 vorgestellt wurde. Zu Beginn dieses Jahres hatte Hydrexia bereits eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit Toyota Malaysia getroffen und stellte dort seine mobile HRS für die Toyota-Veranstaltung „Move to Zero“ zur Verfügung. In den letzten Monaten hat Hydrexia seine Geschäftsaktivitäten in Asien mit strategische Partnerschaften und Joint Ventures massiv ausgeweitet (<a href="https://power-to-x.de/hydrexia-ist-in-asien-auf-expansionskurs/" target="_blank" rel="noopener">wir berichteten</a>).</p>
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<p><strong>(Norwegen) Für das Teco 2030 Innovation Center AS in Narvik, Tochter des norwegischen Herstellers von Brennstoffzellenstacks Teco 2030 ASA, wurde ein Konkursantrag gestellt.</strong> Diese Entscheidung habe der Vorstand „in Anbetracht der jüngsten Entwicklungen“ getroffen (wir berichteten). Man prüfe derzeit die Auswirkungen. Innovation Center habe eine Nettoforderung von rund 22 Millionen Kronen (1,8 Millionen Euro) gegen das Unternehmen. Darüber hinaus habe man dem ehemaligen Vermieter des Innovation Center eine Garantie in Höhe von zehn Millionen Kronen geleistet. Im Rahmen des Konkursverfahrens werde das Unternehmen auch das Eigenkapital in Höhe von 30.000 Kronen im Zusammenhang mit dem Innovation Center abschreiben, teilte Teco 2030 ASA mit.</p>
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<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 35)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 22:30:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[DGA]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer]]></category>
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		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
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		<category><![CDATA[Sirius]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland: Stromnetz Hamburg und Gasnetz Hamburg fusionieren +++ Australien: Lion, DGA und Samsung planen Wasserstoffprojekte in Brisbane +++ Norwegen: Hystar entwickelt Gigawatt-Elektrolyseur Fabrik für Thyssenkrupp +++ Dänemark: Ørsted schaltet sein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutschland: Stromnetz Hamburg und Gasnetz Hamburg fusionieren </strong>+++<strong> Australien: Lion, DGA und Samsung planen Wasserstoffprojekte in Brisbane </strong>+++<strong> Norwegen: Hystar entwickelt Gigawatt-Elektrolyseur Fabrik für Thyssenkrupp </strong>+++<strong> Dänemark: Ørsted schaltet sein letztes fossiles Kraftwerk ab </strong>+++<strong> Deutschland: Fraunhofer und Korean Institute kooperieren </strong>+++<strong> Österreich: Europäisches Wasserstoff-Valley für Industrieanwendungen </strong>+++<strong> Deutschland: Uni Dresden startet Wasserstoff-Masterstudiengang </strong>+++<strong> Australien: Sirius und Marathon Group wollen in den USA emissionsfreie Flughäfen entwickeln </strong>+++<strong> Deutschland: Wissenschaftler erforschen Kohlenstoffmaterialen für die Photokatalyse </strong>+++<strong> Deutschland: Methanol als Wasserstoffspeicher </strong>+++<strong> <a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_12037" style="width: 316px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12037" class="wp-image-12037" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w35-tz-HNE_Pressefoto_Gasnetz-Text-AB-934x675.jpg" alt="" width="306" height="221" /><p id="caption-attachment-12037" class="wp-caption-text">Stromnetz Hamburg und Gasnetz Hamburg fusionieren zu Hamburger Energienetze GmbH. © Hamburger Energienetze GmbH</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die beiden Versorger Stromnetz Hamburg GmbH und Gasnetz Hamburg GmbH fusionieren am 2. September zur neuen Hamburger Energienetz GmbH.</strong> Das Unternehmen beschäftige dann rund 2.300 Mitarbeiter, Hauptstandorte seien Bramfeld und Tiefstack. Die Leitung obliegt den bisherigen Führungskräften Michael Dammann und Gabriele Eggers (Gasnetz) sowie Karin Pfäffle und Andreas Cerbe (Stromnetz). „Im Mittelpunkt des Geschäfts stehen der Aus- und Umbau der Hamburger Infrastruktur für Strom und Gas und der Aufbau des Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netzes HH-WIN“, heißt es in einer Mitteilung. Durch die Rekommunalisierung der Unternehmen könne die Stadt „besser steuernd auf Marktentwicklungen reagieren“, sagt Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft. Die Hamburger Energienetze GmbH betreibt das Strom- und Gasnetz in der Hansestadt. Im Rahmen des IPCEI-geförderten Projekts HH-WIN entsteht (<a href="https://power-to-x.de/hamburg-startet-mit-dem-aufbau-einer-wasserstoffinfrastruktur/" target="_blank" rel="noopener">wie berichtet</a>)<br />
dann im Hafen unter neuer Regie auch ein 60 Kilometer langes Wasserstoffleitungsnetz, das vor allem Industriekunden mit grüner Energie versorgen wird.</p>
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<div id="attachment_12038" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12038" class="wp-image-12038" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w35-tz-Lion-Brisbane-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-12038" class="wp-caption-text">Lion plant im Hafen von Brisbane grünen Wasserstoff zu produzieren. © Lion Energy Ltd.</p></div>
<p><strong>(Australien) Lion Energy Ltd., DGA Energy Solutions Australia Pty Ltd und die Samsung C&amp;T Corp. wollen gemeinsam ein grünes Wasserstoffzentrum im Hafen von Brisbane im Bundesstaat Queensland entwickeln.</strong> Der Vereinbarung zufolge würden DGA und Samsung C&amp;T zunächst insgesamt 3,7 Millionen australische Dollar (2,25 Millionen Euro) an Lion für die Bauvorbereitungskosten zahlen. Im Gegenzug erhalten DGA und Samsung jeweils einen Anteil von 25 Prozent an dem Projekt. Sobald die Parteien dem Baubeginn zustimmten, würden DGA und Samsung weitere 6,3 Millionen Dollar beisteuern. Insgesamt sei der Kapitalbedarf für die Fertigstellung des Projekts mit den getroffenen Vereinbarungen gedeckt. DGA wurde im Jahr 2023 in Australien als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Mitsubishi Corp. (MC) gegründet und ist für die Investitionen und die Entwicklung von Projekten der MC Power Solution Group in den Bereichen erneuerbare Energien und grüner Wasserstoff in Ozeanien verantwortlich. Lion Energy hatte bereits Anfang 2023 langfristige Pachtverträge mit der Port of Brisbane Pty Ltd. vereinbart. „Der Standort im Hafen ist ideal aufgrund seiner Nähe zu den meisten der über 70 Busdepots in Brisbane und dem erheblichen Schwerlastverkehr“, sagte Lions-Vorstand Tom Soulsby im März vergangenen Jahre. „Unsere Anlage wird zunächst etwa 420 Kilogramm grünen Wasserstoff pro Tag produzieren, kann aber die Produktion schnell verdoppeln“, hieß es seinerzeit. Man habe überdies eine Zusammenarbeit bei Investitionen des Hafenbetreibers in Solarenergie vereinbart.</p>
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<div id="attachment_12039" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12039" class="wp-image-12039" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w35-tz-Hystar-Text-AB.png" alt="" width="350" height="178" /><p id="caption-attachment-12039" class="wp-caption-text">Hystar soll für Thyssenkrupp eine Elektrolyseurfabrik im Gigawattmaßstab entwickeln. © Hystar AS</p></div>
<p><strong>(Norwegen) Hystar AS wurde eigenen Angaben zufolge von Thyssenkrupp Automation Engineering mit dem Front-End-Engineering-Design (FEED) für die Elektrolyseur-Fertigungslinie einer Gigawatt-Fabrik in Høvik, Norwegen, beauftragt.</strong> Dies umfasse auch die Detailplanung und Konstruktion. Die neue Produktionslinie werde die Kapazität von derzeit 100 Megawatt erhöhen. „Einzigartig“ für eine GW-Elektrolyseur-Fabrik sei die benötigte Gesamtfläche von nur 2.500 Quadratmetern für die Stack-Montage, die Qualitätskontrolle und die Tests.</p>
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<div id="attachment_12040" style="width: 355px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12040" class="wp-image-12040" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w35-tz-Orsted-B.jpg" alt="" width="345" height="179" /><p id="caption-attachment-12040" class="wp-caption-text">Esbjerg: Ørsted schließt sein letztes mit fossilen Brennstoffen betriebenes Kraftwerk. © Ørsted A/S</p></div>
<p><strong>(Dänemark) Der Energieversorger Ørsted legt am 31. August sein Kraftwerk Esbjerg im westlichen Teil Dänemarks still. Es ist das letzte kohlebefeuerte Heizkraftwerk des Unternehmens.</strong> Damit sei die gesamte Energieerzeugung von Ørsted „im Wesentlichen frei von fossilen Brennstoffen“. Das Kraftwerk Esbjerg habe viele Jahre lang einen sehr wichtigen Beitrag zum dänischen Energiesystem geleistet, sagt Ole Thomsen, Senior Vice President und Leiter der Bioenergie-Sparte von Ørsted. Der jährliche Kohleverbrauch belief sich auf 500.000 Tonnen, was etwa 1,2 Millionen Tonnen Kohlendioxidemissionen entspreche – oder den jährlichen Emissionen von 600.000 mit fossilen Brennstoffen betriebenen Autos. „Die Abschaltung ist der letzte große Schritt auf dem Weg von Ørsted, bis 2025 einen Anteil von 99 Prozent grüner Energieerzeugung zu erreichen.“ Künftig werde die Stromerzeugung in Esbjerg durch andere Kraftwerke sowie Wind- und Solarparks gedeckt.</p>
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<div id="attachment_12041" style="width: 324px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12041" class="wp-image-12041" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w35-tz-Fraunhofer-2024-08-27_IMWS_MoU_KIER_2_IMWS-Text-AB-954x675.jpg" alt="" width="314" height="222" /><p id="caption-attachment-12041" class="wp-caption-text">Wollen künftig gemeinsam forschen (von links): Thomas Weißgärber (Fraunhofer IFAM), Erica Lilleodden (Fraunhofer IMWS), Chang-Keun Yi (KIER) und Michael Seirig (Fraunhofer IWES). © Fraunhofer IMWS</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Drei Fraunhofer-Institute und das Korean Institute of Energy Research (KIER) wollen sich verstärkt zu den Themen Wasserstoff, Photovoltaik und Windenergie austauschen.</strong> Beteiligt sind das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM und das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES. Die Zusammenarbeit solle „eine schnellere Etablierung von Wasserstoffwirtschaft und nachhaltiger Energieversorgung in Südkorea und Deutschland unterstützen“, heißt es in einer Mitteilung. Ziel sei es, Spitzentechnologie-Lösungen für moderne Photovoltaik- und Windenergiesysteme sowie Wasserstoffproduktion und -nutzung zu entwickeln. Ein spezieller Fokus liege auf Werkstoffentwicklung, Integration neuer Lösungen in die Energiesysteme und die Tauglichkeit der Ansätze für die industrielle Anwendung. KIER steuere seine Kompetenzen in den Bereichen Materialdesign und Systemtechnik bei, das Fraunhofer IMWS seine Erfahrungen zu Solartechnologien sowie der Materialdiagnostik für Wasserstoffanwendungen. Das Fraunhofer IFAM unterstütze unter anderem mit Know-how im Bereich der alkalischen Elektrolyse, das Fraunhofer IWES bringe Expertise in der Nutzung von Windenergie für die Herstellung von grünem Wasserstoff.</p>
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<div id="attachment_12042" style="width: 357px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12042" class="wp-image-12042" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w35-tz-Green-Tech-Geografische-Verteilung-der-Projekte-c-HyCent-Text-AB.png" alt="" width="347" height="213" /><p id="caption-attachment-12042" class="wp-caption-text">Am Wasserstoff-Valley sind 48 Partner aus Industrie und Wissenschaft mit 17 Projekten beteiligt. © Green Tech Valley</p></div>
<p><strong>(Österreich) in den österreichischen Bundesländern Steiermark, Oberösterreich und Kärnten entsteht das europaweit erste Wasserstoff-Valley mit Fokus auf Industrieanwendungen</strong>. Das gemeinsame Projekt hat sich bei einer Ausschreibung der EU durchgesetzt. Zwischen 2025 und 2030 werden dort 17 Wasserstoffprojekte (je sechs in der Steiermark und Oberösterreich, fünf in Kärnten) entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 578 Millionen Euro umgesetzt. Die Start-Förderung der EU beträgt 20 Millionen Euro. Geplant sind neue Anlagen, die mehr als 10.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr in den drei Bundesländern erzeugen sollen. Am Wasserstoff-Valley, das unter der Leitung des Forschungsinstituts WIVA P&amp;G umgesetzt wird, sind 48 Unternehmen und Forschungseinrichtungen beteiligt. Diese setzten auf Anwendungen in der Industrie (56 Prozent), Energie (23 Prozent) und Mobilität (21 Prozent). Der Zeitplan sieht konkrete Planungen von Anfang 2025 bis Ende 2026 vor, anschließend erfolge die Errichtung der Anlagen, sodass diese bis Ende 2028 laufen. Bis zum Jahr 2030 würden die Anlagen weiter optimiert.</p>
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<div id="attachment_12043" style="width: 316px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12043" class="wp-image-12043" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w35-tz-Uni-Dresden-wolfgang_lippmann-Text-AB.jpg" alt="" width="306" height="203" /><p id="caption-attachment-12043" class="wp-caption-text">Wolfgang Lippmann wird an der DIU neuer Scientific Director des Masterstudiengangs „Wasserstofftechnik und -wirtschaft“. © Dresden International University</p></div>
<p><strong>(Deutschland) An der Dresden International University (DIU) beginnt im Oktober erstmals der Masterstudiengang „Wasserstofftechnologie und -wirtschaft“.</strong> Dieser ziele darauf ab, Fachkräfte „für die Herausforderungen der Energiewende“ auszubilden und die Wasserstofftechnologie in der Praxis erfolgreich anzuwenden. Er richte sich an Interessenten, die ihre Kenntnisse vertiefen möchten, und biete eine Mischung aus Basiswissen, neuesten Forschungsergebnissen und praxisnahen Erfahrungen. Als wissenschaftlichen Direktor hat man Prof. Dr.-Ing. habil. Wolfgang Lippmann verpflichtet, der sich den Angaben zufolge seit über 30 Jahren mit Wasserstofftechnologien und deren Rolle in der Energiewende befasst. Sein Fokus liege auf Sicherheitsstrategien und innovativen Entwicklungen für Elektrolyseure. „Ohne grünen Wasserstoff kann die Energiewende nicht gelingen“, so Lippmann. „Deshalb ist umfassendes Wissen und hohe Fachkompetenz entscheidend.“</p>
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<div id="attachment_10815" style="width: 311px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10815" class="wp-image-10815" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w03-Sirius-02-Business-Jet-Text-AB.jpg" alt="" width="301" height="242" /><p id="caption-attachment-10815" class="wp-caption-text">Die Sirius Aviation AG und die Marathon Group arbeiten gemeinsam an der Entwicklung emissionsfreier Flughäfen. © Sirius Aviation AG</p></div>
<p><strong>(Australien) Die Schweizer Sirius Aviation AG und die Marathon Group Australia wollen gemeinsam emissionsfreie Infrastrukturen für Flughäfen entwickeln.</strong> Im Mittelpunkt stünden Wasserstoffspeicher und Betankungssysteme, außerdem transportable Wasserstoffverflüssigungs- und -betankungseinheiten. Hinzu kämen Schulungsprogramme zum Aufbau von Fachwissen über Wasserstofftechnologien und zur Förderung von Innovationen in der Luftfahrt. Letztlich sollen die sich derzeit in der Entwicklungsphase befindenden Senkrechtstarter von Sirius eingebunden werden. Die Marathon Group Australia wurde vor fast 40 Jahren in der Region Gippsland in Victoria gegründet und hat sich seither zu einem globalen Konsortium entwickelt, das sich auf die Bereiche Wasserstoff, Abfallwirtschaft, Transport, erneuerbare Energien, Batteriegroßspeicher, Solarfarmen und Infrastrukturumbau spezialisiert. Das Unternehmen besitzt außerdem Grundstücke für die Entwicklung von Offshore-Windparks und Flughäfen.</p>
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<div id="attachment_12044" style="width: 313px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12044" class="wp-image-12044" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w35-tz-Paderborn-Uni-csm_UPB_Dr-Ying-Pan_Hydrogen-Week_Johanna-Pietsch-A-1013x675.jpg" alt="" width="303" height="202" /><p id="caption-attachment-12044" class="wp-caption-text">Ying Pan im Labor der Uni Paderborn. © Universität Paderborn / Johanna Pietsch</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Wissenschaftler der Universität Paderborn untersuchen in einem neuen Forschungsprojekt, wie Wasserstoff auf Basis von Solarenergie mithilfe bestimmter Kohlenstoffmaterialien gewonnen werden kann.</strong> Das Vorhaben mit dem Titel „Carbon Composites as Direct Z-Scheme Photocatalysts for Overall Water Splitting” (C2-Sport) werde mit rund 20.000 Euro gefördert. „Durch die Nutzung von Sonnenlicht zur Wasserspaltung in Wasserstoff und Sauerstoff kommen wir der Idealvorstellung einer rentablen und umweltfreundlichen Energiequelle einen großen Schritt näher“, sagt Maria Nieves López Salas, die das Vorhaben zusammen mit Ying Pan am Department Chemie umsetzt. Das Konzept sei von der Photosynthese inspiriert. Dabei würden die Stärken von zwei Halbleitertypen kombiniert, was zu einer „bisher unerreichten Effizienz der Wasserspaltung“ führe. „Die halbleiterbasierte fotokatalytische Wasserspaltung&#8220; mittels Solarenergie habe sich „als vielversprechende Lösung erwiesen, um Energie- und Umweltprobleme anzugehen“, so López Salas. Demnach könnten kohlenstoffhaltige Halbleiter „eine interessante Option“ für Photokatalysatorsysteme sein. Diese böten technische Vorteile, seien günstiger, zuverlässig und auf der Erde reichlich vorhanden. Bei „C2-Sport“ seien Gastwissenschaftler von Universitäten in Australien und China beteiligt.</p>
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<div id="attachment_12045" style="width: 362px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12045" class="wp-image-12045" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w35-tz-HZDR-Text-AB-900x675.png" alt="" width="352" height="264" /><p id="caption-attachment-12045" class="wp-caption-text">Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen (H2) trifft im Methanolreaktor auf Kohlenstoffdioxid (CO2). Im Ergebnis entsteht Methanol (CH3OH), das sich als Energiespeicher nutzen lässt. © HZDR / Blaurock Markenkommunikation</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die unstete Verfügbarkeit von Sonne und Wind stelle ein zukünftiges, auf erneuerbaren Quellen basierende Energiesystem vor große Herausforderungen.</strong> Herrschten beste Wetterbedingungen, werde mitunter mehr Strom generiert, als das Netz abnehmen könne. Damit die Anlagen dann nicht gedrosselt werden müssten, seien „kluge Speicherlösungen“ gefragt, sagt Stefan Fogel vom HZDR-Institut für Fluiddynamik in Dresden: „Eine davon könnte Power-to-Methanol sein.“ Damit werde Überschussstrom aus Solar- oder Windparks zuerst in Wasserstoff und dann zusammen mit CO2-Emissionen aus Industrieprozessen in Methanol umgewandelt. Dieser habe auf das Volumen bezogen im Vergleich zu Wasserstoff eine viel höhere Energiedichte, lasse sich als Flüssigkeit auch wesentlich einfacher transportieren und speichern. In seiner Dissertation hat sich der Chemieingenieur auf Elektrolysesysteme konzentriert, die bei Betriebstemperaturen von mehr 600 Grad Celsius reinen Wasserstoff erzeugen. Dieser werde ohne weiteren Separationsaufwand direkt in der Synthesestufe genutzt. Für seine Doktorarbeit habe Fogel dazu umfangreiche Simulationen durchgeführt. Ein Fazit: Statt wie bislang Elektrolyseure für einen Rund-um-die-Uhr-Betrieb auszulegen, ließe sich das System auch dynamisch betreiben. Dezentral an einen Windpark oder einer Photovoltaikanlage angeschlossen, würden die Systeme nur in Zeiten von Energieüberschuss arbeiten. So wäre es „in Zukunft möglich, eine Power-to-Methanol-Anlage mit einer Photovoltaik- oder Windkraftanlage zu koppeln, im Teillastbetrieb zu fahren und trotzdem kompetitive Produktionskosten zu erzielen“. Allerdings seien die Kosten für das Methanol „aktuell nicht konkurrenzfähig“, weil fossile Rohstoffe durch die über Jahrzehnte aufgebaute Infrastruktur „heute noch konkurrenzlos billig sind“. Sollte der Markt für Power-to-Methanol in den kommenden Jahren hochlaufen, würden Skaleneffekte die Kosten reduzieren. „Im Jahr 2050 könnten wir mit dem Power-to-Methanol-Prozess den Punkt erreicht haben, an dem wir mit den fossilen Energieträgern gleichauf liegen“, meint Fogel. Für seine Dissertation erhielt Dr. Stefan Fogel jetzt den Franz Stolze-Preis 2024 der TU Dresden.</p>
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<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 04)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2024 10:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dänemark: European Energy pachtet Land für Methanolproduktion in Texas +++ Norwegen: Teco 2030 startet zweites EU-Horizont-Projekt +++ Großbritannien: First Hydrogen beginnt Tests von FCEV-Nutzfahrzeugen +++ Deutschland: Ecoclean startet Serienproduktion von Elektrolyseuren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-04/">Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 04)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dänemark: European Energy pachtet Land für Methanolproduktion in Texas </strong>+++<strong> Norwegen: Teco 2030 startet zweites EU-Horizont-Projekt </strong>+++<strong> Großbritannien: First Hydrogen beginnt Tests von FCEV-Nutzfahrzeugen </strong>+++<strong> Deutschland: Ecoclean startet Serienproduktion von Elektrolyseuren </strong>+++<strong> Indien: AM Green und Envision arbeiten bei Wasserstoffproduktion zusammen </strong>+++<strong> Dänemark: CIP gründet neues Unternehmen für „Energy Island“-Projekte </strong>+++<strong> Deutschland: Airbus stärkt Standort Stade mit H2-Technologien </strong>+++<strong> Großbritannien: Cers und Delta kooperieren bei SOEC-Produktion </strong>+++<strong> Norwegen: Samsung ordert 10 MW Elektrolyseur-Ausrüstung bei Nel </strong>+++<strong> Deutschland: Ruhrbahn bestellt 19 H2-Busse bei Solaris </strong>+++ <a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</strong></a></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_10859" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10859" class="wp-image-10859" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-European-Energy-dk-ptx-kasso-2023-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10859" class="wp-caption-text">Steht kurz vor der Fertigstellung: Grafische Darstellung der Methanolfabrik von European Energy in Kassø (Dänemark). © European Energy A/S</p></div>
<p><strong>(Dänemark) – Der dänische Projektentwickler European Energy A/S hat einen auf 50 Jahre angelegten Pachtvertrag mit dem Victoria County Navigation District (Port of Victoria) im US-Bundesstaat Texas im North Industrial Park des Hafens abgeschlossen.</strong> Das Unternehmen will dort eine E-Methanol-Anlage mit einer Produktionskapazität von 100.000 Tonnen errichten. Bei dem Verfahren wird Wasser (H2O) mit Hilfe von Sonnen- und Windenergie in grünen Wasserstoff sowie Sauerstoff aufgespalten. Der Wasserstoff wird zusammen mit biogenem Kohlendioxid (CO2) vor Ort synthetisiert, um E-Methanol herzustellen. Eine positive Investitionsentscheidung (Final Investment Decision, FID) werde Investition in Höhe von mehreren Hundert Millionen Dollar in die Hafeninfrastruktur nach sich ziehen und mehr als 200 Arbeitsplätze während der Bauphase und 60 weitere Arbeitsplätze vor Ort schaffen. European Energy ist eines von rund einem halben Dutzend Unternehmen, das für die dänische Großreederei A.P. Moller Maersk Methanol für deren neue Containerflotte herstellen soll. Die den Angaben zufolge derzeit „weltweit größte E-Methanol-Anlage“ von European Energy stehe im dänischen Kassø mit einer Kapazität von 32.000 Tonnen kurz vor der Fertigstellung. Zu den künftigen Abnehmern zählen Maersk, Novo Nordisk und die Lego Gruppe.</p>
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<div id="attachment_10860" style="width: 153px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10860" class="wp-image-10860" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-Teco-2030-Text-AB-417x675.png" alt="" width="143" height="231" /><p id="caption-attachment-10860" class="wp-caption-text">Tecos 400-Kilowatt-Brennstoffzellenmodul FCM400. © Teco 2030</p></div>
<p><strong>(Norwegen) – Teco 2030 ASA beginnt zusammen mit 13 europäischen Partnern sein zweites EU-Horizon-Projekt. Das „Zero Emission Adriatic Ship – ZEAS“ genannte Vorhaben konzentriert sich auf die Nutzung klimaneutraler Kraftstoffe in der Adria, insbesondere durch ein Wasserstoff-Brennstoffzellensystems für maritime Anwendungen.</strong> Der Gesamtprojektzuschuss der EU beträgt über 13,5 Millionen Euro, wobei 2,3 Millionen Euro für die Entwicklung von Brennstoffzellen für den Schiffsantrieb reserviert sind. Zum Kern des Vorhabens gehören die Konstruktion und der Bau des Schiffes, die Entwicklung umfassender Wasserstoffverteilungs-, Lager- und Bunkerlösungen sowie Tests auf See, um die Einhaltung der Zertifizierungsstandards zu gewährleisten. Zu dem Konsortium, das sich der Entwicklung und Validierung eines mit Wasserstoff betriebenen Passagierschiffes widmet, gehören Lurssen Design Center Kvarner, Gitone Kvarner, Maritime Center of Excellence, Jadrolinija, Universität Rijeka &#8211; Maritime Faculty, DNV Griechenland, Hycenta-Forschung, TECNO Ambiente, Scan Projekt, Technische Universität Chemnitz, Zenlab und die Kroatische Wasserstoffvereinigung.</p>
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<div id="attachment_10861" style="width: 292px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10861" class="wp-image-10861" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-First-Hydrogen-Text-AB.jpg" alt="" width="282" height="177" /><p id="caption-attachment-10861" class="wp-caption-text">Der britische Gasversorger WWU testet künftig einen wasserstoffbetriebenen Transporter von First Hydrogen. © First Hydrogen Corp.</p></div>
<p><strong>(Großbritannien) – Die britisch-kanadische First Hydrogen Corp. beginnt mit dem britischen Gasnetzbetreiber Wales &amp; West Utilities (WWU) die Erprobung von wasserstoffbetriebenen leichten Nutzfahrzeugen (FCEV).</strong> Standort ist das WWU-Depot in Swansea. Der Transporter werde Netztechniker bei Kundenbesuchen sowie bei Reparatur- und Wartungsarbeiten unterstützen. Dabei „sollen die Vorteile des FCEV gegenüber batterieelektrischen Fahrzeugen“ unter Beweis gestellt werden, insbesondere hinsichtlich der Reichweite (630 Kilometer), Nutzlast und Schnellbetankung. Das Fahrzeug sei das erste dieser Art, das in Wales eingesetzt werde. Es entsteht in Zusammenarbeit mit AVL Powertrain und Ballard Power Systems Inc. Unterstützung vor Ort gebe es von Protium Green Solutions, einem Hersteller von grünem Wasserstoff, und Hyppo Hydrogen Solutions, einem Unternehmen für Wasserstoffdienstleistungen. Wales &amp; West Utilities versorgt mehr als 7,5 Millionen Kunden in Wales und Südwestengland mit Gas. Der Betreiber des Gasverteilernetzes hatte kürzlich einen Vorschlag zur Entwicklung einer großen Wasserstoffpipeline durch Südwales angekündigt. Bislang erfolgten die FCEV-Testläufe von First Hydrogen in der Nähe bestehender Wasserstofftankstellen. Dieser Einsatztest soll zeigen, wie Betankungsmöglichkeiten in Gebieten mit fehlender Infrastruktur entwickelt werden können. Durch die Nutzung des mobilen Betankungsdienstes von Hyppo Hydrogen Solutions und des grünen H2-Kraftstoffs von Protium Green Solutions ist eine Betankung des FCEV durch WWU in der Nähe des Depots in Swansea möglich, ohne dass eine öffentliche Tankstelle angefahren werden muss.</p>
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<p><strong>(Deutschland) – Die im baden-württembergischen Filderstadt ansässige Ecoclean GmbH beginnt mit der Serienproduktion von „Ecolyzer“ genannten Elektrolyseuren.</strong> Diese basieren technologisch auf einem vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) während der letzten zehn Jahren entwickelten und optimierten System für die alkalische Druck-Elektrolyse (AEL). Zu den Vorteilen zähle, „dass weder ressourcenkritische Rohstoffe wie Edelmetalle noch seltene Erden erforderlich“ seien. Die als modulare Einheiten konzipierten Elektrolyseure ermöglichten den Aufbau von Anlagen mit Leistungen von einem bis zwanzig Megawatt. Das Baukastenprinzip ermögliche Lieferzeiten von derzeit zwölf Monaten. Die Systeme lieferten standardmäßig einen Systemdruck von bis zu 30 bar. Ecoclean sei dabei, auch die drucklose alkalische Elektrolyse ins Produktprogramm zu übernehmen.</p>
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<div id="attachment_10862" style="width: 182px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10862" class="wp-image-10862" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-AM_Green_Envision_Energy-Text-AB-523x675.jpg" alt="" width="172" height="222" /><p id="caption-attachment-10862" class="wp-caption-text">Mahesh Kolli, Präsident AM Green, und Lei Zang, CEO von Envision Energy. © AM Green India Pvt Ltd.</p></div>
<p><strong>(Indien) &#8211; Der Wasserstoffproduzent AM Green India Pvt Ltd., Teil der indischen Greenko Group, und der Hersteller von Windturbinen und Batteriespeichern Envision Energy International arbeiten künftig enger zusammen.</strong> Einer auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, Schweiz, unterzeichneten Vereinbarung zufolge wollen die Unternehmen in Indien Windturbinen herzustellen, mit denen AM Green den Strom zur Produktion grünen Wasserstoffs generiert. Darüber entwickele man gemeinsam Industriestandards für grünen Wasserstoff sowie Produktionsstandorte in Indien.</p>
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<div id="attachment_10863" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10863" class="wp-image-10863" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-CIP-Energy-Island-vindo-denmark-B.jpg" alt="" width="348" height="180" /><p id="caption-attachment-10863" class="wp-caption-text">Copenhagen Infrastructure Partners hat ein Unternehmen zur Entwicklung von Energieinseln gegründet, um unter anderem grünen Wasserstoff zu erzeugen. © Copenhagen Infrastructure Partners</p></div>
<p><strong>(Dänemark) – Der dänische Investor Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) hat das Unternehmen „Copenhagen Energy Islands“ (CEI) gegründet.</strong> Aufgabe ist die Entwicklung von Offshore-Windkraft-Projekten und der Aufbau von „Energieinseln“ in Nordsee, Ostsee und in Südostasien. „Energieinseln“ sind groß angelegte Offshore-Zentren, welche eine massive Skalierung ermöglichen. Sie kombinieren innovative bestehende Technologien in einem deutlich größeren Maßstab, was einen kosteneffizienten Aufbau und eine Integration von Offshore-Wind ermöglicht. Damit können die Kosten für Stromübertragung gesenkt und die Stromerzeugung mit der Offshore-Produktion von grünem Wasserstoff kombiniert werden. Copenhagen Energy Islands mit Sitz in Kopenhagen ist ein unabhängiges Unternehmen, das sich mehrheitlich im Besitz von CIP und einer Gruppe von Investoren befindet. Zu den Gründern gehören große nordische, europäische und nordamerikanische Investoren, darunter Pension Danmark, PFA, SEB und Andel.</p>
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<div id="attachment_10864" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10864" class="wp-image-10864" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-Airbus-B.jpg" alt="" width="349" height="181" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-Airbus-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-Airbus-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-10864" class="wp-caption-text">Airbus eröffnet in Stade ein Technologiezentrum zur Erforschung und Nutzung von für Flüssigwasserstoff geeigneten Materialen. Die Grafik zeigt eine Konzeptstudie von mit Wasserstoff betriebenen Flugzeugen. © Airbus</p></div>
<p><strong>(Deutschland) – Der französische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus verstärkt seine Präsenz in Deutschland mit der Eröffnung eines „ZEROe“-Entwicklungszentrums (ZEDC) für Wasserstofftechnologien im norddeutschen Stade.</strong> Damit solle die Entwicklung von Wasserstoffverbundtechnologien für die Speicherung und Verteilung von kryogenem Flüssigwasserstoff (LH2) beschleunigt werden, teilt das Unternehmen mit. Ein Schwerpunkt sei die Entwicklung von kostengünstigen leichten Wasserstoffsystemen wie kryogenen Tanks aus Verbundwerkstoffen. Dies umfasse die Produktion von Einzelteilen, über deren Montage bis hin zu Testverfahren. Darüber hinaus werde das ZEDC von dem breiteren Ökosystem der Verbundwerkstoffforschung und -entwicklung profitieren, etwa der Airbus-Tochterunternehmen Composite Technology Center (CTC GmbH), dem CFK NORD in Stade sowie von weiteren Synergien aus den Aktivitäten in den Bereichen Raumfahrt und Schifffahrt. Das ZEDC Stade ist Teil eines Netzwerks von Entwicklungszentren für Technologien zur Dekarbonisierung der Luft- und Raumfahrtindustrie. Es wird die anderen Aktivitäten der Airbus-Standorte in Bremen (Deutschland), Nantes (Frankreich), Madrid (Spanien) und Filton (Vereinigtes Königreich) ergänzen, um im Rahmen seines „ZEROe“ genannten Programms bis 2035 ein wasserstoffbetriebenes Flugzeug in die Luft zu bringen.</p>
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<div id="attachment_10865" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10865" class="wp-image-10865" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/w04-Tick-Ceres_CEO_Phil_Caldwell-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10865" class="wp-caption-text">Ceres-CEO Phil Caldwell und Charles Tsai, Delta Head of Hydrogen Energy Business Division. © Ceres Power Holdings plc</p></div>
<p><strong>(Großbritannien) – Ceres Power Holdings plc (CWR.L) und die taiwanesische Delta Electronics Inc. haben eine langfristige Produktions- und Lizenzvereinbarung zur Herstellung von Festoxid-Elektrolyseurzellen (SOEC) und Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC) unterzeichnet.</strong> Die Vereinbarung sieht für Ceres Einnahmen in Höhe von 43 Millionen Pfund (50 Millionen Euro) durch Technologietransfer, Entwicklungslizenzgebühren und Ingenieurdienstleistungen vor, von denen etwa die Hälfte im Jahr 2024 als Umsatz verbucht werden soll. Die Vereinbarung beinhaltet darüber hinaus Lizenzzahlungen an Ceres für die künftige gewerbliche Produktion und den Verkauf an Endkunden durch Delta. Mit dem Bau des Fertigungswerks wird 2024 begonnen; die Produktion soll den Angaben zufolge Ende 2026 von Delta aufgenommen werden.</p>
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<div id="attachment_7230" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7230" class="wp-image-7230" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/04/w16-NEL-high-time-for-hydrogen-1-1024x683-B.jpg" alt="" width="349" height="181" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/04/w16-NEL-high-time-for-hydrogen-1-1024x683-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/04/w16-NEL-high-time-for-hydrogen-1-1024x683-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-7230" class="wp-caption-text">Nels vollautomatische Produktionslinie für Elektrolyseure in Herøya, Norwegen. © Nel ASA</p></div>
<p><strong>(Norwegen) – Die norwegische Nel Hydrogen Electrolyser AS, eine Tochtergesellschaft von Nel ASA, hat mit der Samsung C&amp;T Corporation Engineering &amp; Construction Group einen Vertrag über die Lieferung von zehn Megawatt alkalischer Elektrolyseur-Ausrüstung im Wert von rund fünf Millionen Euro für ihr erstes netzunabhängiges Projekt zur Erzeugung von grünem Wasserstoff in Südkorea unterzeichnet.</strong> Dabei handele es sich den Angaben zufolge um eine Bestellung für alkalische Stacks und Balance-of-Stacks (BoS). Die Elektroden werden in der vollautomatischen Produktionslinie für Elektrolyseure in Herøya, Norwegen, hergestellt. Samsung C&amp;T (Construction and Trading) ist weltweit in den Bereichen Engineering, Beschaffung und Bau tätig. Das Unternehmen hat mehrere Verträge über grünen Wasserstoff unterzeichnet und baut sein Geschäftsportfolio für die Energiewende weiter aus.</p>
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<p><strong>(Deutschland) – Der polnische Busbauer Solaris Bus &amp; Coach Sp. z o.o. hat mit der Ruhrbahn GmbH einen Vertrag über die Lieferung von 19 wasserstoffbetriebenen Bussen nach Essen unterzeichnet.</strong> Der Auftrag umfasst die Lieferung von neun Fahrzeugen des Typs Urbino 12 und zehn des Typs Urbino 18. Dies ist der erste Auftrag des Betreibers. Die Fahrzeuge sollen in den Jahren 2024 und 2025 ausgeliefert werden, womit erstmals Solaris-Busse auf den Essener Straßen unterwegs sind. Die 12-Meter-Modelle werden mit einer 70-kW-Brennstoffzelle ausgestattet, die Gelenkbusse mit einer 100-kW-Brennstoffzelle. Alle Modelle werden von zentralen Elektromotoren angetrieben. Solaris verfügt eigenen Angaben zufolge über einen Auftragsbestand von mehr als 700 Fahrzeugen, von denen 180 bereits in europäischen Städten im Einsatz sind und 530 in den kommenden Monaten ausgeliefert werden sollen.</p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</strong></a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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