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	<title>Ren-Gas Archive - Power-to-X</title>
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	<title>Ren-Gas Archive - Power-to-X</title>
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		<title>Ren-Gas schließt Milliardenverträge für grünes Methan mit Tankstellenbetreibern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 14:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Methan]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Tampere / Finnland) – Das finnische Technologieunternehmen Nordic Ren-Gas hat einen Vertrag zur Abgabe von grünem Methan im Wert von einer Milliarde Euro geschlossen. Nach Unternehmensangaben sei dies aktuell „eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Tampere / Finnland) – </b>Das finnische Technologieunternehmen Nordic Ren-Gas hat einen Vertrag zur Abgabe von grünem Methan im Wert von einer Milliarde Euro geschlossen. Nach Unternehmensangaben sei dies aktuell „eine der größten kommerziellen Partnerschaften seiner Art in Europa“ zum Aufbau einer grenzüberschreitenden Lieferkette. Beteiligt sind die Avanca Renewables AG, Tochter des Schweizer Tankstellenbetreibers Avanca Energy AG, und die Alternoil GmbH, Betreiberin von mehr als 55 Tankstellen mit alternativen Kraftstoffen wie Bio-LNG und eLNG in Deutschland. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3><b>Verteilung über Gasnetz</b></h3>
<p>Ren-Gas integriere dabei erneuerbaren Strom, die Produktion von grünem Wasserstoff, biogene CO2-Abscheidung und Fernwärme. Das im finnischen Tampere hergestellte synthetische eMethan – chemisch äquivalent zu Biomethan – werde über die bestehende Gasinfrastruktur an Schwerlast-Lkw verteilt. Das Abkommen mit Ren-Gas sichere „eine langfristige, wettbewerbsfähige Versorgung“ und werde direkt an deutsche Nutzer geliefert, so Jürgen Muhle, Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender von Avanca Energy AG</p>
<h3><b>Partnerschaft mit Sunfire</b></h3>
<p>Kurz nach der Abnahmevereinbarung verkündete die Sunfire SE, man habe mit Nordic Ren-Gas nun eine Vereinbarung als „bevorzugter Technologiepartner für grüne Wasserstoff- und eMethan-Projekte“ geschlossen. Das deutsche Unternehmen hatte bereits Ende 2024 von Ren-Gas den Auftrag zur Lieferung eines Druck-Alkali-Elektrolyseurs mit einer Leistung von 50 Megawatt nach Tampere erhalten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Lieferung umfasst fünf Module der Druck-Alkali-Technologie mit jeweils zehn Megawatt. Sunfire verantwortet seinerzeitigen Angaben zufolge mehrere Phasen des Power-to-Gas-Projekts: vom Design und der Produktion bis hin zur Testphase, Auslieferung, Überwachung der Installation und der Inbetriebnahme sowie die Leistungsprüfung. Die Jahresproduktion wurde mit einem Äquivalent von etwa 200 Gigawattstunden (GWh) erneuerbaren Kraftstoff sowie 180 GWh Wärme für das Fernwärmesystem von Tampere beziffert (<a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-47-2/" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu</a>).</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Nordic Ren-Gas baut in Finnland ein Produktionsnetzwerk für eMethan auf, das in einer neuen Fabrik in Tampere produziert werden soll. © Nordic Ren-Gas Oy</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 06)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 08:38:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Amogy]]></category>
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		<category><![CDATA[Fuel Cell Energy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Finnland: P2X Solutions ordert Ökostrom bei Fortum für Wasserstoffproduktion +++ Korea: Amogy eröffnet Büro in Pangyo +++ Deutschland: Machbarkeitsstudie zur Wasserstoffinfrastruktur für Nord- und Mittelhessen +++ USA: Fuel Cell Energy [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-06-2/">Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 06)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Finnland: P2X Solutions ordert Ökostrom bei Fortum für Wasserstoffproduktion </strong>+++<strong> Korea: Amogy eröffnet Büro in Pangyo </strong>+++<strong> Deutschland: Machbarkeitsstudie zur Wasserstoffinfrastruktur für Nord- und Mittelhessen </strong>+++<strong> USA: Fuel Cell Energy baut Brennstoffzellenkraftwerk für Grundlaststrom </strong>+++<strong> Finnland: Ren-Gas bestellt bei MAN Methanisierungsreaktor für Tampere </strong>+++<strong> Chile: KfW unterstützt Chile mit 100 Millionen Euro beim Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft </strong>+++<strong> Schweden: Lhyfe bekommt Fördermittel für 10-MW-Wasserstoffproduktion </strong>+++<strong> Deutschland: Niedersachen fördert Wasserstoff Campus Salzgitter mit 2,5 Millionen Euro </strong>+++<strong> Australien: Ballard verkauft zwei 70-Tonner an Transportunternehmen </strong>+++<strong> Deutschland: Forscher arbeiten an Wasserstoffproduktion mittels Plasma-Cracking</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_13070" style="width: 307px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13070" class="wp-image-13070" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/02/w06-tz-Harjavalta-syyskuu24-Text-AB-901x675.jpg" alt="" width="297" height="222" /><p id="caption-attachment-13070" class="wp-caption-text">Im westfinnischen Harjavalta werden derzeit die Anlagen hochgefahren. Der Elektrolyseur stammt von der Dresdener Sunfire GmbH, eine Methananlage lieferte die finnische Q Power Oy. © P2X Solutions Oy</p></div>
<p><strong>(Finnland) P2X Solutions Oy und der Energiekonzern Fortum haben einen Strombezugsvertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren unterzeichnet. Damit wolle das Unternehmen an seinem Standort Harjavalta im Südwesten Finnlands grünen Wasserstoff gemäß der EU-Verordnung für erneuerbaren Wasserstoff (RFNBO) herstellen.</strong> Die Vereinbarung umfasse eine Herkunftsgarantie von Fortum, die Vertragslaufzeit reiche bis Ende 2029. Die Anlage mit einer Leistung von 20 Megawatt werde derzeit hochgefahren. Im Oktober 2024 beauftragte P2X Solutions den Schweizer Technologiekonzern ABB, ein Energiemanagementsystem für seine großtechnische Anlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff und synthetischem Methan in Harjavalta zu installieren. Wenige Monate zuvor hatte P2X eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach Enersense International Plc für Dienstleistungen rund um Betrieb und Wartung verantwortlich ist. Enersense ist seit Februar 2022 Miteigentümer von P2X Solutions. Im Juni 2024 übernahm der Schweizer Energiekonzern Alpiq im Rahmen einer Kapitalerhöhung 54,9 Prozent an dem Unternehmen. Bis 2031 will P2X Solutions kumuliert eine Produktionskapazität von insgesamt einem Gigawatt erreichen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12258" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12258" class="wp-image-12258" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/10/w41-tz-Amogy-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-12258" class="wp-caption-text">Im September 2024 demonstrierte Amogy seine Technologie mit dem auf Ammoniakantrieb umgebauten Schlepper „NH3 Kraken“. © Amogy Inc.</p></div>
<p><strong>(Korea) Die Amogy Inc. erweitert ihre Geschäftstätigkeit auf Südkorea. Mit der Eröffnung eines Büros nahe Seoul im „Pangyo Techno Valley“, das als Silocon Valley des Landes gilt, wolle man zum einen mehr Präsenz bei seinen Investoren zeigen, zum anderen näher „an die wichtigsten Lieferketten für Schiffs- und Wasserstofftechnologie“ heranrücken.</strong> Das Unternehmen entwickelt Ammoniakantriebe für Schiffe und hatte im September 2024 einen ersten auf diese Technologie umgerüsteten <a href="https://power-to-x.de/amogy-akquiriert-56-millionen-dollar-zur-weiteren-entwicklung-des-ammoniakantriebs/" target="_blank" rel="noopener">Schleppe</a>r vorgestellt und auf Jungfernfahrt geschickt. Zu den Partnern gehören unter anderem SK Innovation, Samsung Heavy Industries, HD Hyundai, <a href="https://power-to-x.de/hanwha-will-mit-baker-hughes-ammoniak-schiffsantrieb-entwickeln/" target="_blank" rel="noopener">Hanwha</a>, SV Investment und Korea Zinc. Das südkoreanische Netzwerk in den Bereichen Produktion, Schifffahrt sowie Wasserstoff- und Ammoniaktechnologien habe bereits „entscheidend dazu beigetragen, das Wachstum von Amogy zu beschleunigen“, sagte CEO und Mitbegründer Seonghoon Woo. Diese Expansion lege den Grundstein für eine stärkere Verankerung in der Region. Koreas Status bei Ammoniak- und Brennstofftechnologien sowie die „solide nationale Politik, die die Clean-Tech-Wirtschaft unterstützt, waren ein wichtiger Grund für die Entscheidung, sich vor Ort anzusiedeln“. Darüber hinaus stehe Südkorea mit gleich drei weltweit führenden Werften „an der Spitze der maritimen Innovation und der Entwicklung von Wasserstofftechnologien“. Bis 2030 wolle das Land voraussichtlich zwei Prozent seines Stroms aus Wasserstoff und Ammoniak erzeugen, bis 2035 sollen es sieben Prozent sein.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_13071" style="width: 308px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13071" class="wp-image-13071" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/02/w06-tz-Hessen-regionaler_wasserstoff-backbone_nord_und_mittelhessen-Text-AB-702x675.jpg" alt="" width="298" height="286" /><p id="caption-attachment-13071" class="wp-caption-text">Eine Studie zeigt, wie der Wasserstoff vom Kernnetz in der Region Nord- und Mittelhessen in die Fläche verteilt werden kann. © Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Das Bundesland Hessen soll über die Fernleitungen „H2ercules“ und „Flow“ sowie über die „Werne-Eisenach-Leitung“ an das geplante Wasserstoffkernnetz angebunden werden. Wie der Wasserstoff weiter in die Fläche verteilt werden kann, zeigt eine von der Region Nord- und Mittelhessen gemeinsam mit Gasnetzbetreibern erarbeitete Studie.</strong> Basierend auf erwarteten Bedarfen, regionalen Erzeugungspotenzialen, möglichen Importmengen und unter Einbeziehung der bestehenden Gasnetzinfrastruktur skizziert die Analyse einen Leitungsstrang vom Lahntal bis in den Raum Kassel, ergänzt um lokale Stichleitungen zur Versorgung von gewerblichen Großverbrauchern. Der Verlauf enthält sowohl Neubauabschnitte als auch umgewidmete Gasleitungen. Eine Wasserstoffversorgung komplett über das bestehende Gasnetz sei zunächst nicht möglich, da weiterhin Kunden mit Erdgas über die aktuellen Netze versorgt werden müssten, so das hessische Wirtschaftsministerium. Die Kosten für diese etwa 280 Kilometer langen regionalen Abschnitte werden auf 245 bis 300 Millionen Euro geschätzt. Beteiligt waren die Landesstelle Wasserstoff der Landesenergieagentur Hessen, die Ernst &amp; Young Real Estate GmbH, 15 Gasverteilnetzbetreiber sowie vier Gasfernleitungsnetzbetreiber. <strong>Die „<a href="https://hessen.de/sites/hessen.hessen.de/files/infodamlocalcopy/2025-01/2025-01-08-lea-h2_netz_nord_mittelhessen_final_signed.pdf" target="_blank" rel="noopener">Technische Machbarkeitsstudie zum Aufbau eines regionalen Wasserstoff-Backbones in Nord- und Mittelhessen</a>“ gibt es kostenfrei als PDF.</strong></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_13072" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13072" class="wp-image-13072" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/02/w06-tz-Fuel-cell-service-Text-AB.png" alt="" width="350" height="197" /><p id="caption-attachment-13072" class="wp-caption-text">Fuel Cell Energy will in Connecticut ein Brennstoffzellenkraftwerk mit einer Leistung von 7,4 Megawatt bauen, das Grundlaststrom liefert. © Fuel Cell Energy</p></div>
<p><strong>(USA) Fuel Cell Energy, Inc. will in Hartford, Connecticut, ein Brennstoffzellenkraftwerk mit einer Leistung von 7,4 Megawatt errichten. Die Anlage soll dereinst Grundlaststrom aus erneuerbaren Energien in das lokale Stromnetz einspeisen.</strong> Abnehmer sind im Rahmen eines 20-jährigen Vertrages (PPA) die örtlichen Versorger Eversource und United Illuminating. Die Energie werde das öffentliche Stromnetz in einem wichtigen Lastbereich verbessern, der bedeutende Gewerbe- und Industriegebiete der Region versorge, so das Unternehmen. „Brennstoffzellen sind ideal für städtische Umgebungen, da sie platzsparend, leise und emissionsfrei dezentrale, belastbare und zuverlässige Energie liefern“, sagt Jason Few, Präsident und CEO von Fuel Cell Energy. In Connecticut unterstützen weitere solche Anlagen das Stromnetz, ein Microgrid auf der US Subbase New London und verschiedene dezentrale Energielösungen. In Korea versorge das Brennstoffzellen-Kraftwerk Hwaseong Baran Industrial Complex, das seit 2013 in Betrieb ist, mit 42 Brennstoffzellenmodulen und einer Leistung von 58,8 Megawatt etwa 135.000 Haushalte mit Strom und 20.000 Haushalte mit Warmwasser für die Heizung.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_13073" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13073" class="wp-image-13073" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/02/w06-tz-MAN-Finnland-Text-AB.png" alt="" width="350" height="197" /><p id="caption-attachment-13073" class="wp-caption-text">Grafische Darstellung der von Ren-Gas geplanten e-Methan-Anlage in Tampere, Finnland. © Nordic Ren-Gas Oy</p></div>
<p><strong>(Finnland) Nordic Ren-Gas Oy hat bei MAN Energy Solution eine katalytische Methanisierungsanlage für die Umwandlung von grünem Wasserstoff und abgeschiedenem biogenem CO2 in erneuerbares e-Methan bestellt.</strong> MAN obliegt vom ersten Entwurf bis zur abschließenden Leistungsvalidierung die Konstruktion, Fertigung, Lieferung, Montageüberwachung, Inbetriebnahme und Leistungsprüfung der Anlage in Tampere. Ren-Gas will dort e-Methan für den Straßenschwerlasttransport und Seeverkehr produzieren. Dafür werde der Methanisierungsreaktor grünen Wasserstoff sowie etwa 40.000 Tonnen Kohlendioxid verwenden, die jährlich aus den Rauchgasen der Müllverbrennungsanlage Tarastenjärvi abgeschieden werden. Der Ertrag wird auf jährlich etwa 200 Gigawattstunden Kraftstoff sowie 180 Gigawattstunden Fernwärme für Tampere prognostiziert. Die Anlage soll 2027 in Betrieb gehen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_13074" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13074" class="wp-image-13074" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/02/w06-tz-KfW-Chile-q-Enel-impianto-fotovoltaico-chanares-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-13074" class="wp-caption-text">Chile bietet mit seinen großen Landflächen, sonnenreichen Wüsten und starkem Wind hervorragende Rahmenbedingungen zur Erzeugung grünen Stroms für den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Wasserstoffwirtschaft. Das Bild zeigt das 40 Megawatt leistende PV-Kraftwerk „Chañares“ des italienischen Energiekonzerns Enel S.p.A. in der Region Chañaral in der Atacama-Wüste. © Enel S.p.A.</p></div>
<p><strong>(Chile) Die deutsche staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) einen Vertrag mit der Republik Chile über einen Förderkredit in Höhe von 100 Millionen Euro für den Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft geschlossen</strong>. Das Land wird vertreten durch das Finanzministerium und die Wirtschaftsentwicklungsagentur Cooperación de Formento de la Producción (CORFO). Der Kredit ist Bestandteil der europäischen Finanzierungsplattform Global Gateway Renewable Hydrogen Funding Platform. Diese bietet Finanzierungen von privaten und öffentlichen Investitionen und beinhaltet insgesamt eine Milliarde Euro, mit der CORFO Banken refinanziert oder Garantien an diese vergibt. Die Banken wiederum reichen Kredite an Wasserstoffprojekte aus. Finanziert werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette etwa Elektrolyseure, Anlagen zur Weiterverarbeitung zum Beispiel zu Ammoniak, aber auch Transportinfrastruktur für die industrielle Nutzung von grünem Wasserstoff zum Beispiel zur Stahlerzeugung sowie Fabriken zur Herstellung von Elektrolyseuren. Die Finanzierungen der KfW solle „strukturbildend“ wirken, um privates Kapital für chilenische grüne Wasserstoffvorhaben in industrieller Größenordnung zu mobilisieren. Später werde auch der Vertrieb von grünem Wasserstoff an europäische Abnehmer im Rahmen von Wasserstoffpartnerschaften ermöglicht.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11605" style="width: 253px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11605" class="wp-image-11605" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/nicht-veroeffentlicht-Lhyfe-Symbol-Schriftzug-Text-AB.jpg" alt="" width="243" height="126" /><p id="caption-attachment-11605" class="wp-caption-text">Lhyfe bekommt Fördermittel für Wasserstoffproduktion in Schweden. © Lhyfe</p></div>
<p><strong>(Schweden) Der französische Wasserstoffhersteller Lhyfe bekommt von der schwedischen Umweltschutzbehörde Klimatklivet einen Zuschuss in Höhe von 130 Millionen schwedische Kronen (11,3 Millionen Euro) für eine zweite Produktionsstätte mit einer Leistung von zehn Megawatt.</strong> Damit ließen sich nach Unternehmensangaben 4,4 Tonnen Wasserstoff pro Tag produzieren. Standort ist Vaggeryd, Bezirk Jönköping, im Süden des Landes. Die Stadt liege strategisch günstig zwischen Stockholm, Göteborg und Malmö, in der Nähe wichtiger Verkehrsknotenpunkte wie der Autobahn E4 und der Nationalstraße 40 sowie nahe gelegener Logistikzentren. Die Inbetriebnahme ist für 2027 vorgesehen. Die Mittel deckten den Angaben zufolge etwa 35 Prozent der Gesamtinvestitionen. Die Anlage soll eine Reihe von Tankstellen versorgen, die derzeit in der Region gebaut würden. Lhyfe hatte im vergangenen Jahr Fördermittel in gleicher Höhe für eine ebenso große Anlage in Trelleborg erhalten.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_13075" style="width: 364px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13075" class="wp-image-13075" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/02/w06-tz-Fraunhofer-IST-Text-AB.jpg" alt="" width="354" height="283" /><p id="caption-attachment-13075" class="wp-caption-text">Übergabe des Förderbescheids: (v.l.) Christoph Imdahl (Geschäftsstellenleiter Wasserstoff Campus Salzgitter), Sabrina Zellmer (stellv. Institutsleiterin Fraunhofer IST und Sprecherin des Verbundvorhabens), Falko Mohrs (Minister für Wissenschaft und Kultur), Christoph Herrmann (Vorstandsvorsitzender Wasserstoff Campus Salzgitter e.V.) und Michael Gensicke (Institutsleiter des Fraunhofer IST und Geschäftsführer der Robert Bosch Elektronik GmbH). © Fraunhofer IST</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST bekommt rund 2,5 Millionen Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur für Forschungsarbeiten des „Wasserstoff Campus Salzgitter“, die gemeinsam mit der TU Braunschweig vorangetrieben werden.</strong> Ein Schwerpunkt liege auf der Weiterentwicklung innovativer Wasserstofftechnologien und deren Produktionsverfahren sowie auf der Erarbeitung „digitaler Simulationsmodelle für ganzheitliche Wertschöpfungsketten in der zukünftigen Wasserstoffwirtschaft“, sagt Sabrina Zellmer, stellvertretende Institutsleiterin und Sprecherin des Verbundvorhabens. Im Fokus stehen unter anderem die Etablierung von Wasserstofflieferketten, die Dekarbonisierung von Industrie und Quartieren, die flexible Produktion von Komponenten für Brennstoffzellen und Elektrolyseure sowie die Brennstoffzellenmobilität. Der Wasserstoff Campus ist auf dem Gelände des Werks der Bosch Elektronik GmbH angesiedelt. „Mit dem Wasserstoff Campus gehen wir an Niedersachsens drittgrößtem Industriestandort einen bedeutenden Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft und schaffen neue Aus- und Weiterbildungsangebote und somit eine gute Basis für zukunftssichere Arbeitsplätze in der Wasserstoffwirtschaft“, sagt Oberbürgermeister Frank Klingebiel. Die Mitglieder des Vereins sind die Allianz für die Region GmbH, Alstom Transport Deutschland GmbH, das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST, Ingenieurbüro Zammit GmbH, der Landkreis Peine, MAN Energy Solutions SE, Robert Bosch Elektronik GmbH, Salzgitter AG, die Stadt Salzgitter, die Technische Universität Braunschweig, TLK-Thermo GmbH, der VDI Braunschweiger Bezirksverein e.V. und WEVG Salzgitter GmbH &amp; Co. KG. Die Förderung der wissenschaftlichen Begleitforschung am Wasserstoff Campus Salzgitter ist Teil des Programms „Zukunft Niedersachsen&#8220;, mit dem die Landesregierung und die Volkswagen-Stiftung insgesamt 145 Millionen Euro für Forschungsvorhaben bewilligt haben.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_13076" style="width: 355px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13076" class="wp-image-13076" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/02/w06-tz-Ballard-Taurus_PureHydrogen-Text-AB-1080x607.png" alt="" width="345" height="194" /><p id="caption-attachment-13076" class="wp-caption-text">Der „Taurus“ mit Brennstoffzellenantrieb hat eine Nutzlast von 70 Tonnen. © Ballard Power Systems</p></div>
<p><strong>(Australien) Der Transportdienstleister HDrive hat einen Auftrag zur Lieferung von zwei „Taurus“-Trucks erhalten.</strong> Die 70-Tonner mit Brennstoffzellenantrieb des US-Herstellers Ballard Power Systems gehen an das Frachtunternehmen TOLL Transport. Die Fahrzeuge wurden nach Ballard-Angaben von dem chinesischen Nutzfahrzeughersteller Wisdom entwickelt. Der Lkw hat eine maximale Reichweite von 1.000 Kilometern, soll bis Ende 2025 ausgeliefert und dann im Bundesstaat Victoria eingesetzt werden. Der „Taurus“ sei in Australien bereits bei Barwon Water und PepsiCo im Einsatz. Mit seiner Bruttonutzlast von 70 Tonnen sei er der größte für australische Straßen zugelassene Lkw mit sauberem Antrieb.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_13077" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13077" class="wp-image-13077" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/02/w06-tz-MEDEA-Offizielles_Pressebild_zur_MEDEA_PM_89dcb4565a-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="197" /><p id="caption-attachment-13077" class="wp-caption-text">Mit Plasma-Cracking wollen die Forschungspartner am Hamburger Standort Tiefstack die Aufspaltung von Methan in Wasserstoff und Carbon Black untersuchen. © HAW Hamburg</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Mit einem „Plasma-Cracking“ genannten Verfahren wollen Forscher Methan mittels Mikrowellen in seine Bestandteile Wasserstoff und feste Kohlenstoffpartikel (Carbon Black) aufspalten. Da sich der Prozess unter Ausschluss von Sauerstoff abspiele, so die Wissenschaftler, bilde sich kein CO2, sei somit „CO2-negativ“.</strong> Werde Carbon Black langfristig gebunden und deponiert, könne er dauerhaft aus dem Kreislauf entfernt werden. Durch die gezielte Mikrowellenstrahlung in die Bindungen des Methans werde weniger Energie benötigt als bei anderen Technologien, etwa der Dampfreformierung oder der Elektrolyse. Der Testbetrieb werde zunächst mit konventionellem Erdgas durchgeführt. Künftig solle Biomethan als Rohstoff genutzt werden. Die Technologie lasse sich durch die modulare Zusammenschaltung mehrerer Einheiten skalieren und dank der Mikrowellentechnik flexibel an- und abfahren. Zu den Projektzielen gehört neben der Untersuchung des Anlagenbetriebs auch die Untersuchung der Produktqualitäten, der Prozessstabilität sowie der Energie- und CO2-Bilanzen. Projektpartner des Forschungsvorhabens MEDEA (Methan Dekarbonisierung mittels Mikrowellen-Niedertemperatur-Plasmacracking) sind das Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die Iplas GmbH und die Hamburger Energienetze GmbH.</p>
<p><strong>Foto oben</strong></p>
<p>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<pubDate>Fri, 22 Nov 2024 12:42:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Finnland: Ren-Gas bestellt 50-MW-Elektrolyseur bei Sunfire für E-Methan-Werk +++ Deutschland: Spatenstich für Wasserstoffproduktion und Tankstelle in Kiel +++ Kanada: EDF und Abraxas planen Kapazität von einer Million Tonnen Ammoniak in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Finnland: Ren-Gas bestellt 50-MW-Elektrolyseur bei Sunfire für E-Methan-Werk </strong>+++<strong> Deutschland: Spatenstich für Wasserstoffproduktion und Tankstelle in Kiel </strong>+++<strong> Kanada: EDF und Abraxas planen Kapazität von einer Million Tonnen Ammoniak in Neufundland </strong>+++<strong> Niederlande: Tata Steel und Ecolog entwickeln Korridor für flüssigen Wasserstoff zwischen Norwegen und Amsterdam </strong>+++<strong> Belgien: Industrievertreter fordern auf der COP29 entschlossenes Handeln für sauberen Wasserstoff </strong>+++<strong> Deutschland: Planfeststellungsverfahren für Hamburger 13-km-Wasserstoffleitung </strong>+++<strong> USA: Yamaha, Rush und Regulator präsentieren wasserstoffbetriebenen Außenborder </strong>+++<strong> China: Zwei neue Gigawatt-PV-Kraftwerke in Betrieb</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_12652" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12652" class="wp-image-12652" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/11/w47-tz-Sunfire-Ren-Gas-Plant-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-12652" class="wp-caption-text">Rendering der geplanten Ren-Gas-Anlage. © Nordic Ren-Gas Oy</p></div>
<p><strong>(Finnland) Die Dresdener Sunfire GmbH wird einen 50 Megawatt (MW) Elektrolyseur für den Projektenwickler Nordic Ren-Gas Oy im finnischen Tampere bereitstellen. Die Lieferung umfasst fünf Module der Druck-Alkali-Technologie mit einer Leistung von jeweils zehn Megawatt.</strong> Sunfire verantwortet eigenen Angaben zufolge mehrere Phasen des Power-to-Gas-Projekts: vom Design und der Produktion bis hin zur Testphase, Auslieferung, Überwachung der Installation und der Inbetriebnahme sowie die Leistungsprüfung. Die Anlage von Ren-Gas soll erneuerbares E-Methan für den Schwerlast- und Seeverkehr herstellen. Bei der Produktion werde der grüne Wasserstoff aus der Elektrolyse zusammen mit etwa 40.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid aus dem Rauchgas der Müllverbrennungsanlage Tarastenjärvi als Rohmaterial verwendet. Das System solle 2025 gebaut und 2027 in Betrieb genommen werden. Die Jahresproduktion wird mit einem Äquivalent von etwa 200 Gigawattstunden (GWh) erneuerbaren Kraftstoff sowie 180 GWh Wärme für das Fernwärmesystem von Tampere beziffert.</p>
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<div id="attachment_12653" style="width: 305px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12653" class="wp-image-12653" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/11/w47-tz-Kiel-hykiel_Spatenstich-Text-AB-900x675.jpg" alt="" width="295" height="221" /><p id="caption-attachment-12653" class="wp-caption-text">Symbolischer Spatenstich für die Wasserstoffproduktion und die Tankstelle im „HY.Kiel“-Projekt mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik. © HY.Kiel</p></div>
<p><strong>(Deutschland) In Kiel entsteht im Rahmen des Projekts „HY.Kiel“ eine Wasserstoffproduktion mit zwei Megawatt Leistung sowie eine Tankstelle. Die Anlage werde jährlich bis zu 170 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren.</strong> Damit könnten täglich 20 Lkw, fünf Busse und zehn Pkw betankt werden. Dies entspreche „einer emissionsfreien Gesamtreichweite“ von 26.500 Kilometer pro Tag und damit einer Ersparnis von 2.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Erzeugungsanlage sei die erste dieser Größenordnung in Schleswig-Holstein. Der Wasserstoff werde mittels Strom aus Wind- und Solarenergie hergestellt. GP Joule hat für den Transport des Energieträgers eine eigene Trailersteuerung entwickelt. Es sei unter anderem geplant, dass zwei Brennstoffzellenbusse von Autokraft, einer Tochter der DB Regio Bus Nord, im Kreis Rendsburg-Eckernförde im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt werden. Der Kieler Autokraft-Standort liege unweit der künftigen Tankstelle im Gewerbegebiet Wellsee. Weitere regionale Unternehmen aus Logistik und Gewerbe hätten bereits ihr Interesse bekundet. Gründungsgesellschafter der HY.Kiel GmbH &amp; Co. KG sind GP Joule, Anton Willer, die SVG Schleswig-Holstein sowie die Dr. Curt Heinrich Nachfolger GmbH und Hans-Hinrich Sievers.</p>
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<p><strong>(Kanada) Der französische Energiekonzern EDF und die Abraxas Power Corp. kooperieren bei dem Projekt der Exploits Valley Renewable Energy Corp. (EVREC) in der Provinz Neufundland und Labrador. Der zu Abraxas gehörende Projektentwickler EVREC plant dort die Installation von bis zu drei Gigawatt Onshore-Windkraftleistung, Speicher sowie eine Hafeninfrastruktur.</strong> Der Windstrom diene der Produktion von jährlich rund 200.000 Tonnen grünem Wasserstoff sowie einer Million Tonnen Ammoniak für den Export. Eine endgültige Investitionsentscheidung (FID) wollen die Unternehmen 2026 nach dem Abschluss der jetzt anlaufenden Studien treffen. Die Bauarbeiten könnten den Angaben zufolge voraussichtlich zwischen 2026 und 2030 stattfinden. EDF ist seit mehr als 35 Jahren in Nordamerika und seit 2008 in Kanada in Erneuerbare-Energien-Projekte involviert. Abraxas Power ist unter anderem in den Sektoren erneuerbare Energien und Speicherung, Wasserstoff- und Ammoniakproduktion sowie Industrie- und Edelmetalle tätig. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge im Rahmen von Ausschreibungen Zuschläge für Projekte mit einem Investitionsvolumen von kumuliert rund neun Milliarden US-Dollar erhalten, darunter EVREC.</p>
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<div id="attachment_12654" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12654" class="wp-image-12654" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/11/w47-tz-Tata-Steel-productie-manufacturing-Text-AB.jpg" alt="" width="348" height="188" /><p id="caption-attachment-12654" class="wp-caption-text">Ecolog soll für Tata Steel flüssigen Wasserstoff aus Norwegen für die Stahlproduktion nach Amsterdam transportieren. © Tata Steel Netherlands</p></div>
<p><strong>(Niederlande) Tata Steel Netherlands, Tochter des indischen Stahlmultis Tata Steel, und der Technologiekonzern Ecolog International aus den Vereinigten Arabischen Emiraten erkunden den Import von flüssigem Wasserstoff und den Export von flüssigem CO2.</strong> In Zusammenarbeit mit dem norwegischen Hersteller Gen2 Energy soll demnach in Norwegen produzierter Wasserstoff verflüssigt, in Spezialschiffen von Ecolog nach Amsterdam verbracht und dort wieder regasifiziert werden, um das Gas anschließend per Pipeline an Tata Steel und andere Unternehmen zu liefern. Das bei der Stahlproduktion entstehende CO2 will Tata Steel im Gegenzug zum Importterminal von Horisont Energi nach Norwegen verschiffen, wo es dauerhaft gespeichert werde. Zwei entsprechende Vereinbarungen wurden von Tata Steel und Ecolog zusammen mit Horisont Energi, dem Amsterdamer Hafen, der OCAP Group, der norwegischen Bank DNB ASA und der niederländischen ABN AMRO Bank N.V. unterzeichnet.</p>
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<div id="attachment_12655" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12655" class="wp-image-12655" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/11/w47-tz-HydrogenCouncil-2021.1.12-Members-Text-AB-1080x566.png" alt="" width="349" height="183" /><p id="caption-attachment-12655" class="wp-caption-text">Der Hydrogen Council ist eine CEO-Initiative. Das Bild zeigt einen Teil der mehr als 100 beteiligten Unternehmen, Unterstützer und Investoren. © Hydrogen Council</p></div>
<p><strong>(Belgien) Führende Industrievertreter aus der ganzen Welt fordern ein gemeinsames Engagement zur Steigerung der Nachfrage nach sauberem Wasserstoff und seiner Derivate bis 2030. Dies müsse durch „solide Anreize“ unterstützt werden.</strong> „Wir sind bereit, mit den Regierungen zusammenzuarbeiten, um die Energiewende zu beschleunigen, die Energiesicherheit zu stärken und politische Stabilität und gerechte Übergänge weltweit zu unterstützen“, heißt es in einer Resolution von rund zwei Dutzend Verbänden, die von der Lobbyvereinigung Hydrogen Council in Brüssel anlässlich der Klimakonferenz COP 29 in Baku verbreitet wurde. Eine beschleunigte Umsetzung der staatlichen Maßnahmen, die den Einsatz von Wasserstoff vorantreiben, könne „bis Mitte des Jahrhunderts erhebliche ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorteile bringen“. So ließen sich durch eine Vereinfachung der grenzüberschreitenden Lieferketten etwa 3,7 Billionen Dollar an Investitionen einsparen. Es ließen sich 25 Millionen qualitativ hochwertige Arbeitsplätze weltweit schaffen. Um die Vorteile des Wasserstoffs voll auszuschöpfen, müssten bis 2030 jährlich etwa 75 Millionen Tonnen Wasserstoff in allen Verbrauchssektoren eingesetzt werden. Die bisher von den Regierungen vorgeschlagenen Mandate und nachfrageseitigen Anreize beliefen sich bis 2030 weltweit aber nur auf sieben Millionen Tonnen pro Jahr. Der Wasserstoffrat schlage zusammen mit den Partnerverbänden praktische Maßnahmen vor, die von den Regierungen in den nächsten zwei Jahren ergriffen werden könnten, um die Einführung und die Entwicklung der Infrastruktur voranzutreiben. Der Hydrogen Council ist eine globale von CEOs geleitete Initiative aus der gesamten Wertschöpfungskette. Ziel ist, den Übergang zu sauberer Energie mittels Wasserstoff zu beschleunigen.</p>
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<div id="attachment_12656" style="width: 212px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12656" class="wp-image-12656" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/11/w47-tz-HH-Win-Text-AB-430x675.png" alt="" width="202" height="317" /><p id="caption-attachment-12656" class="wp-caption-text">Trassenverlauf der 13,2 Kilometer langen HH-WIN-Pipeline von Moorburg bis Leversen. © Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Das Planfeststellungsverfahren für die Errichtung einer Wasserstoffverbindungsleitung der Hamburger Energienetze GmbH (vormals Gasnetz Hamburg) hat begonnen. Es handelt sich hierbei vorerst um einen 13,2 Kilometer langen Abschnitt des „HH-WIN“ genannten Verteilnetzes, das Hamburg-Moorburg mit Leversen in Niedersachsen verbindet.</strong> Das „Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz&#8220; (HH-WIN) soll einst die Industrie südlich der Elbe mit grünem Wasserstoff versorgen. Das Gesamtnetz umfasst zunächst 40 Kilometer, später 60 Kilometer. Die erste Bauphase wird bis Mitte kommenden Jahres abgeschlossen, die zweite Phase 2027. Damit sei „die Voraussetzung für eine Skalierung der Elektrolyseleistung bis 800 Megawatt geschaffen“, heißt es in einem Factsheet (<a href="https://power-to-x.de/hamburg-startet-mit-dem-aufbau-einer-wasserstoffinfrastruktur/" target="_blank" rel="noopener">wir berichteten</a>). Die Antragsunterlagen für die 13 Kilometer lange Trasse können vom <strong>20.11.2024 bis zum 20.12.2024</strong> <a href="https://www.lbeg.niedersachsen.de/bergbau/genehmigungsverfahren/aktuelle_planfeststellungsverfahren/planfeststellungsverfahren-fur-die-errichtung-einer-wasserstoff-verbindungsleitung-im-landkreis-harburg-der-hamburger-energienetze-gmbh-237075.html" target="_blank" rel="noopener">online</a> eingesehen werden. Eiwendungen sind bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist möglich, also bis zum <strong>03.01.2025</strong>.</p>
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<div id="attachment_12657" style="width: 211px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12657" class="wp-image-12657" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/11/w47-tz-Yamaha-Aussenborder-Text-AB.png" alt="" width="201" height="220" /><p id="caption-attachment-12657" class="wp-caption-text">Yamaha präsentiert Wasserstoff-Außenborder in Las Vegas. © Yamaha Motor Corporation USA</p></div>
<p><strong>(USA) Die Yamaha Motor Corp. USA hat zusammen mit Roush Performance Products Inc. und dem Bootsbauer Regulator Marine die Weiterentwicklung eines wasserstoffbetriebenen Außenbordmotors für Freizeitboote auf der Kongressmesse SEMA in Las Vegas vorgestellt.</strong> Yamaha hatte zusammen mit Roush das Kraftstoffsystem entwickelt, den Bootsrumpf lieferte Regulator Marine. Zwar seien Verbrennungsmotoren auch künftig „ein notwendiger Bestandteil der Freizeitschifffahrt“, sagt Grant Suzuki, Chief of Technology, Yamaha U.S. Marine Business Unit. Doch habe man „eine enorm positive Resonanz von den Messebesuchern erhalten“. Ein erstes Konzept wurde bereits (wie berichtet) im Februar im Miami präsentiert. Technische Details wurden auch jetzt nicht genannt. Die Yamaha U.S. Marine Business Unit mit Sitz in Kennesaw, Georgia, vermarktet und vertreibt Außenbordmotoren mit einer Leistung von 2,5 bis 450 PS.</p>
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<div id="attachment_12658" style="width: 313px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12658" class="wp-image-12658 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/11/w47-tz-China-Offshore-PV-Text-AB.png" alt="" width="303" height="153" /><p id="caption-attachment-12658" class="wp-caption-text">Offshore-PV-Kraftwerk mit einem Gigawatt Leistung in Kenli, Shandong, China. © CHN Energy Investment Group Co. Ltd.</p></div>
<p><strong>(China) Der staatliche Energiekonzern CHN Energy Investment Group Co. Ltd. hat zwei neue Gigawatt-PV-Kraftwerke in Betrieb genommen, darunter die eigenen Angaben zufolge weltweit größte Offshore-PV-Anlage.</strong> Das Kraftwerk mit einer installierten Leistung von einem Gigawatt befindet sich acht Kilometer vor der Ostküste der Stadt Dongying in der Provinz Shandong und umfasst eine Fläche von 1.223 Hektar. Entwickelt wurde die Anlage von der zu CHN Energy gehörenden Guohua Energy Investment Co., Ltd. und solle als Modell für weitere große Offshore-PV-Projekte dienen. Wenige Tage zuvor hatte CHN Energy den Netzanschluss der „Mengxi Blue Ocean PV Power Station“ verkündet. Standort ist Otog Front Banner, Ordos, Innere Mongolei. Die Anlage mit einer installierten Leistung von drei Gigawatt wurde auf einer vormaligen Kohlemine gebaut und besteht aus 5,9 Millionen Solarmodulen. Nach Fertigstellung liege die Produktion bei jährlich 5,7 Milliarden Kilowattstunden Strom, ausreichend für die Versorgung von zwei Millionen Haushalten.</p>
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<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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