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	<title>NASA Archive - Power-to-X</title>
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	<description>Informationen zur Energiewende</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Feb 2026 13:28:23 +0000</lastBuildDate>
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	<title>NASA Archive - Power-to-X</title>
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		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 06)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 09:41:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Acciona]]></category>
		<category><![CDATA[Air Products]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Niederlande: Plug Power liefert 32 Tonnen Wasserstoff für Hynetworks in Rotterdam +++ Chile: Acciona nimmt Brennstoffzellengenerator in Betrieb +++ Deutschland: Neue Wasserstofftankstelle in Lübeck +++ USA: Air Products bekommt von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-06/">In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 06)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Niederlande: Plug Power liefert 32 Tonnen Wasserstoff für Hynetworks in Rotterdam </b>+++<b> Chile: Acciona nimmt Brennstoffzellengenerator in Betrieb </b>+++<b> Deutschland: Neue Wasserstofftankstelle in Lübeck </b>+++<b> USA: Air Products bekommt von der NASA140-Millionen-Dollar-Auftrag für Wasserstofflieferung </b>+++<b> Deutschland: 350 Millionen Euro Förderung für e-SAF-Anlage von Concrete Chemicals </b>+++<b> Deutschland: NOW streicht Wasserstoff aus dem Namen </b>+++<b> Deutschland: 1,6 Millionen Euro für Hydrogen Innovation Center in Chemnitz </b>+++<b> Deutschland: Forscher entwickeln Edelstahl mit niedriger Wasserstoffdiffusion</b></p>
<p><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</b></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_14314" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14314" class="wp-image-14314" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/09/w36-Rotterdam-3-buisleiding-met-handtekeningen-bouwers-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-14314" class="wp-caption-text">Plug Power hat in Rotterdam den ersten Bauabschnitt des künftigen europäischen Wasserstoffnetzes gefüllt. Die letzten Rohre der Pipeline wurden im September 2025 verlegt. © Hynetwork</p></div>
<p><b>(Niederlande) Die Plug Power Inc. hat die erste Wasserstoffbefüllung der 32 Kilometer langen Pipeline von Hynetwork Services B.V. in Rotterdam abgeschlossen. </b>Der gemäß den EU-Vorgaben als RFNBO zertifizierte Energieträger – kumuliert 32 Tonnen – wurde per Trailer angeliefert, von denen jeder jeweils mehr als 1.000 Kilogramm transportieren konnte. Hynetwort, Tochter des niederländischen staatlichen Gasnetzbetreibers Nederlandse Gasunie NV implementiert das Wasserstoffnetzwerk in den Niederlanden. Das Segment Rotterdam ist der erste Abschnitt des künftigen European Hydrogen Backbone und verbindet das Hafengebiet mit industriellen Nachfragezentren. Die Ferngasleitung wurde im September 2025 verlegt, im Januar erfolgten die letzten Anschlussarbeiten (<a href="https://power-to-x.de/erster-bauabschnitt-des-europaeischen-h2-netzwerks-in-rotterdam-ist-fast-fertig/" target="_blank" rel="noopener">wir berichteten</a>).</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15223" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15223" class="wp-image-15223" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/02/w06-tz-Acciona-Chile-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-15223" class="wp-caption-text">Acciona nimmt in Chile einen mit Brennstoffzellen betriebenen Stromgenerator für eine Kupfermine des Staatskonzerns Codelco in Betrieb. © Acciona S.A.</p></div>
<p><b> (Chile) Der spanische Mischkonzern Acciona S.A. hat in der weltweit größten unterirdischen Kupfermine „El Teniente“ des Staatskonzerns Codelco in den Anden einen Dieselgenerator durch einen Brennstoffzellengenerator ersetzt und in Betrieb genommen. </b>Das von der französischen Firma Energy Observer Developments SAS (EODev) hergestellte und in Chile von KH2 vertriebene Gerät ist den Angaben zufolge das erste dieser Art im Land, das Wasserstoff zur netzunabhängigen Stromversorgung nutzt. Damit werde der Verbrauch fossiler Brennstoffe um 5.067 Liter pro Quartal sinken. Bei dem Pilotprojekt wird der Strom bei Erweiterungsarbeiten am Carén-Stausee, etwa 80 Kilometer südlich von Santiago genutzt. Acciona hat bereits mehrere Projekte zur Emissionsreduzierung bei der Nutzung von Baustrom erledigt, etwa während des Baus eines Gefängniskomplexes im nordspanischen San Sebastián, wo mit einem mobilen Brennstoffzellengenerator Baumaschinen angetrieben wurden, außerdem beim Straßenbau in Cádiz sowie beim Brückenbau in Sevilla.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15224" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15224" class="wp-image-15224" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/02/w06-tz-MB-Energy-Eroeffnung-Wasserstofftankstelle-Text-AB.jpg" alt="" width="349" height="262" /><p id="caption-attachment-15224" class="wp-caption-text">In Lübeck hat MB Energy im Beisein von Bürgermeister Jan Lindenau eine Wasserstofftankstelle eröffnet. © MB Energy</p></div>
<p><b>(Deutschland) Der Energieversorger MB Energy GmbH hat in Lübeck eine Wasserstofftankstelle für Schwerlastfahrzeuge eröffnet. </b>Die von der Hypion GmbH entwickelte Anlage verfügt über eine Tageskapazität von 2.000 Kilogramm und könnte damit rund 50 Lkw betanken. Der Bau begann im Juli 2025. Der Standort liegt nahe dem Autobahnkreuz A1/A20. Damit verfügt die MB Energy Gruppe jetzt über drei Wasserstofftankstellen. Die Station wird Bundesministerium für Verkehr mit 5,1 Millionen Euro gefördert. Sie wird als Teil des Tankpool24-Netzwerks betrieben, zu dem über 2.000 Tankstellen in Europa und mehr als 750 in Deutschland gehören.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">++++</span></p>
<div id="attachment_13572" style="width: 248px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13572" class="wp-image-13572" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-tz-NASA-LH2-Tank-Text-AB-443x675.jpg" alt="" width="238" height="362" /><p id="caption-attachment-13572" class="wp-caption-text">Flüssigwasserstofftank auf dem NASA-Gelände in Alabama. © CB&amp;I</p></div>
<p><b>(USA) Der Industriegashersteller Air Products hat eigenen Angaben zufolge mit der NASA Verträge zur Lieferung von flüssigem Wasserstoff in Höhe von 140 Millionen Dollar (118 Millionen Euro) geschlossen. </b>Lieferorte sind das Kennedy Space Center und die Cape Canaveral Space Force Station in Florida, das Marshall Space Flight Center in Huntsville, Alabama, sowie das NASA-Raumfahrtzentrum Stennis in Bay St. Louis, Mississippi. Wie berichtet, hatte Air Products im vergangenen Jahr 50 Trailer mit kumuliert über 730.000 Gallonen flüssigen Wasserstoffs an das Kennedy Space Center zur Befüllung des mit 27 Metern Höhe und 24 Meter Durchmesser weltweit größten kugelförmigen Wasserstofftanks geliefert.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15225" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15225" class="wp-image-15225" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/02/w06-tz-Enertrag-Dauerthal-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-15225" class="wp-caption-text">Zentrale des Concrete-Miteigentümers Enertrag in Dauerthal, Brandenburg. © Enertrag SE</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Concrete Chemicals GmbH hat eine Förderung von 350 Millionen Euro für den Bau von den Angaben zufolge „Deutschlands größter Produktionsanlage für nachhaltige Flugkraftstoffe“ (Elektro-Sustainable Aviation Fuels, e-SAF) im industriellen Maßstab erhalten. </b>Standort ist Schwedt (Brandenburg). Die Fördermittel seien auf Landesebene bereits genehmigt, die Prüfung durch die Europäische Kommission befinde sich in der finalen Phase. Concrete Chemicals stellt synthetisches Kerosin im Power-to-Liquid-Verfahren (PtL) her. Der Prozess nutze biogenes CO2 und erneuerbaren Wasserstoff. Für den Bezug von lokalem CO2 plane das Konsortium eine Kooperation mit der Leipa Georg Leinfelder GmbH, Hersteller von Papier- und Kartonprodukten auf Basis von Altpapier in Schwedt. Die PtL-Anlage habe eine Kapazität von jährlich 37.000 Tonnen (30.000 Tonnen e-SAF und 7.000 Tonnen e-Naphtha). Die Investitionsentscheidung ist für 2027 geplant, die Inbetriebnahme für 2030 vorgesehen. Standort und Design erlaubten später den Anschluss an das nationale Wasserstoffkernnetz. Concrete Chemicals ist ein Joint Venture des Projektentwicklers Enertrag SE und der Mineralölfirma Zaffra,</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15226" style="width: 264px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15226" class="wp-image-15226" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/02/w06-tz-Now-Logo-Text-AB.jpg" alt="" width="254" height="90" /><p id="caption-attachment-15226" class="wp-caption-text">Neuer Name, neues Logo: NOW koordiniert Förderprogramme für Antriebstechnologien der Bundesregierung. © NOW GmbH</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die bundeseigene „Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ (NOW) ändert ihren Namen in „Nationale Organisation für den Wandel in der Mobilität“. </b>Damit passe man den Namen nebst Logo an das „öffentliches Erscheinungsbild“ ihres „seit Jahren gewachsenen Produktportfolio“ an. NOW wurde 2008 ursprünglich gegründet, um das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) im Auftrag der Bundesregierung zu koordinieren. Technologisch umfassen ihre Aufgaben heute die Bereiche Wasserstoff, Batterie sowie regenerative Kraftstoffe und Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<p><b>(Deutschland) Die EU fördert den Bau eines Elektrolyseurs am Wasserstoffcampus in Chemnitz mit 1,2 Millionen Euro. </b>Weitere 420.000 Euro gibt es für die Umrüstung der Leitungsinfrastruktur von Erdgas auf Wasserstoff. Das Wasserstoffzentrum soll industrielle Transformationsprozesse hin zu klimaneutralen Technologien begleiten. Mit Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups sollen neue Geschäftsfelder im Bereich der Wasserstofftechnologien erschlossen und zur Marktreife geführt werden. Der Elektrolyseur mit einer Leistung von 240 Kilowatt wird vom Energieversorger Eins Energie in Sachsen GmbH &amp; Co. KG errichtet und könne „perspektivisch“ auf zwei Megawatt erweitert werden. Überdies gibt es einen Wasserstoffspeicher mit einer Kapazität von rund 115 Kubikmetern (etwa 330 Kilogramm Wasserstoff). Der Wasserstoff soll zur Versorgung des Baugebietes „Wasserstoffcampus Chemnitz“ eingesetzt werden. Erster Kunde sei das Hydrogen Innovation Center (HIC). Dafür ist vorgesehen, eine bestehende Erdgasleitung auf einer Länge von 550 Metern auf Wasserstoff umzurüsten.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<p><b>(Deutschland) Ein Forscherteam am Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien GmbH hat eigenen Angaben zufolge einen „kostengünstigen und leistungsstarken“ rostfreien Stahl für die Wasserstoffwirtschaft entwickelt (4,15 Dollar pro Kilogramm).</b> Die Implementierung kleiner Mengen von Nickel, Mangan und Kupfer führe zu „extrem niedrigen Wasserstoffdiffusionskoeffizienten“. Dies verhindere „effektiv die Wasserstoffdiffusion“ und vermeide wasserstoffinduzierte Schäden. Experimentelle und simulative Ergebnisse zeigten unter anderem, dass Stickstoffsegregation „die Tendenz zur Wasserstoffsegregation und der damit verbundenen Sprödigkeit“ verringere. „Die Herausforderung bestand darin, einen Edelstahl zu entwickeln, der auch in Gegenwart von Wasserstoff mechanisch zuverlässig bleibt und gleichzeitig eine hohe Korrosionsbeständigkeit bietet&#8220;, sagt Dierk Raabe, Mit-Autor der Studie. „Gleichzeitig musste das Material kosteneffizient und mit etablierten Fertigungswegen kompatibel sein. Da Korngrenzen die verwundbarsten Defekte sind, konzentrierten wir uns darauf, das Eindringen von Wasserstoff genau an diesen Stellen zu verhindern.“ Das Design könne auf andere Legierungen und Materialien ausgeweitet werden. <b>Die Ergebnisse wurden jetzt unter dem Titel „Segregation passivation makes cost-effective stainless less resistant to corrosion and hydrogen embrittlement“ in <a href="https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adz1833" target="_blank" rel="noopener">Science Advances</a> 12 (2026) publiziert.</b></p>
<p>+++++</p>
<p><b>Foto oben</b></p>
<p>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 49)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 12:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[BMW]]></category>
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		<category><![CDATA[Plug Power]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland: Betreiber des Wasserstoffkernnetzes können Anträge jetzt digital einreichen +++ USA: Plug liefert 218 Tonnen Flüssigwasserstoff an die NASA +++ Großbritannien: BP streicht Wasserstoffstoffprojekt in Teesside mangels politischer Unterstützung +++ [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutschland: Betreiber des Wasserstoffkernnetzes können Anträge jetzt digital einreichen </strong>+++<strong> USA: Plug liefert 218 Tonnen Flüssigwasserstoff an die NASA </strong>+++<strong> Großbritannien: BP streicht Wasserstoffstoffprojekt in Teesside mangels politischer Unterstützung </strong>+++<strong> Deutschland: BMW beginnt in Regensburg mit der Umstellung der Logistikflotte auf Wasserstoffantrieb </strong>+++<strong> Deutschland: Ludwigshafen bekommt Wasserstofftankstelle</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_14925" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14925" class="wp-image-14925" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/12/w49-tz-BMDS-ZG-Elektrolyseur-Text-AB.jpg" alt="" width="349" height="236" /><p id="caption-attachment-14925" class="wp-caption-text">Gasfernleitungsnetzbetreiber können über eine Plattform jetzt Anträge für das Wasserstoffkernnetz digital stellen und bearbeiten. © Verband Gas- und Wasserstoffwirtschaft e.V. / Swen Gottschall</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die Hansestadt Hamburg stellt eine bundesweit nutzbare Ende-zu-Ende digitalisierte Antrags- und Genehmigungsplattform mit KI-Unterstützung für die Genehmigung von Wasserstoffkernnetzleitungen bereit.</strong> Damit werde „die gesamte Prozesskette flächendeckend spürbar beschleunigt“. Basis sei ein Portal für Bürgerbeteiligung und Information (DiPlanung), das bereits in sechs Bundesländern für die kommunale Bauleitplanung und Raumordnung verwendet wird. Initiiert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das das Projekt aus Haushaltsmitteln des Klima- und Transformationsfonds finanziert. Die <a href="https://h2.diplanung.de" target="_blank" rel="noopener">Digitale Plattform</a> ist jetzt für das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau des Wasserstoffkernnetzes durch Gasfernleitungsnetzbetreiber freigeschaltet.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_14926" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14926" class="wp-image-14926" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/12/w49-tz-NASA-grc-hangar-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-14926" class="wp-caption-text">Hangar im Glenn Research Center in Cleveland, Ohio. © NASA</p></div>
<p><strong>(USA) Die Plug Power Inc. hat einen Vertrag mit der NASA zur Lieferung von bis zu 218 Tonnen flüssigen Wasserstoff an das Glenn Research Center in Cleveland und die Neil A. Armstrong Test Facility in Sandusky (beide Ohio) abgeschlossen.</strong> Das Auftragsvolumen beträgt den Angaben zufolge 2,8 Millionen Dollar. Plug werde den flüssigen Wasserstoff mit einer eigenen speziellen kryogenen Transportflotte liefern und das wachsende Netzwerk von Wasserstoffproduktionsanlagen in den USA nutzen. Die NASA verbrauche jedes Jahr mehr als 17 Millionen Tonnen flüssigen Wasserstoff.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_6289" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6289" class="wp-image-6289" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/12/w48-BP-Teesside-map-hydrogen-teesside-Text-AB-1080x609.png" alt="" width="350" height="197" /><p id="caption-attachment-6289" class="wp-caption-text">BP hatte große Pläne: Projektskizze Teesside. © BP plc</p></div>
<p><strong>(Großbritannien) Der Mineralölkonzern BP Plc. verzichtet auf den Bau einer „H2Teesside“ genannten Wasserstoffanlage im nordenglischen Ballungsraum Teesside.</strong> Dies berichteten mehrere Medien überstimmend. Hintergrund ist offenbar die mangelnde lokale politische Unterstützung für das Vorhaben. BP hatte das <a href="https://power-to-x.de/bp-bringt-im-britischen-teesside-ein-weiteres-wasserstoffprojekt-auf-den-weg/" target="_blank" rel="noopener">Projekt</a> 2021 angekündigt und später das Antragsverfahren für eine Entwicklungsgenehmigung als „national bedeutendes Infrastrukturprojekt“ auf den Weg gebracht. Geplant war eine Elektrolyse mit mehreren Hundert Megawatt im Endausbau. Allerdings beantragte Grundstückseigentümer South Tees Group (STG) im Sommer dieses Jahres die Genehmigung für den Bau eines Rechenzentrums an dem Standort, die der Teesworks Ltd, Teil von STG, im August vom Redcar and Cleveland Borough Council erteilt wurde (<a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-32-2/" target="_blank" rel="noopener">wir berichteten</a>). BP zog seine Pläne nun unmittelbar vor einer finalen Entscheidung des eigens angerufenen Department for Energy Security and Net Zero (DESNZ) über die Belegung des Grundstücks zurück. BP wäre auch an einem Kompromiss zur Koexistenz beider Vorhaben gelegen gewesen. Teesworks wird als Joint Venture zwischen der öffentlich geführten und finanzierten South Tees Development Corporation betrieben, die von der Tees Valley Combined Authority (TVCA) geleitet wird, sowie zwei Geschäftsleuten aus Teesside. Die Männer besaßen zunächst 50 Prozent der Anteile an Teesworks und steigerten diese bis auf 90 Prozent, während die restlichen zehn Prozent in öffentlicher Hand blieben.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_14927" style="width: 309px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14927" class="wp-image-14927" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/12/w49-tz-BMW-Text-AB-737x675.jpg" alt="" width="299" height="274" /><p id="caption-attachment-14927" class="wp-caption-text">Auf dem Dach einer Werkshalle legten Vertreter des Werks und der Stadt Regensburg symbolisch die erste Edelstahlleitung für das zukünftige Wasserstoffnetz. © BMW Group</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Der Autobauer BMW hat in seinem Werk Regensburg mit der Umstellung der Logistikflotte auf Wasserstoffantrieb begonnen. Ab 2026 sollen sämtliche Routenzüge und Gabelstapler bei Transport- und Logistikaufgaben im Presswerk, im Karosseriebau und der Fahrzeugmontage umgestellt werden.</strong> Der Probebetrieb startet im ersten Halbjahr. Im zweiten Halbjahr kommen zunächst rund 85 von 230 Fahrzeugen in den Serienbetrieb. Bis 2031 soll die schrittweise Umstellung von Elektro- auf Wasserstoffantrieb der Fahrzeuge abgeschlossen sein. Das Werk erhält ein insgesamt sechs Kilometer langes H2-Leitungsnetz sowie sechs dezentrale Indoor-Tankstellen. Der Wasserstoffnachschub wird per Trailer zentral über eine Outdoor-Einheit mit kleinem Pufferspeicher angeliefert. Aktuell sei die Regensburger Werkslogistikflotte komplett mit batteriebetriebenen Fahrzeugen ausgestattet. Die bei Flurförderfahrzeugen eingesetzten Batterien müssten pro Schicht zwei Mal gewechselt werden. Der Batterietausch erfolge manuell per Kran, der Tauschprozess dauere etwa eine Viertelstunde. „Mit dem Einsatz von Wasserstoff gestalten wir unsere Intralogistik hoch flexibel und skalierbar“, sagt Projektleiterin Katharina Radtke. „Die Betankung ist in kürzester Zeit möglich und erfolgt an dezentralen entlang der Logistikwege.“ Zudem könne durch den Wegfall des Batteriewechsels nach der Umstellung die Flotte an Flurförderzeugen verkleinert und eine Werksfläche von etwa 800 Quadratmetern anderweitig genutzt werden, die bisher noch von Batterieladestationen belegt ist.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_14928" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14928" class="wp-image-14928" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/12/w49-tz-Ludwigshafen-Tankstelle-Text-AB.jpg" alt="" width="349" height="177" /><p id="caption-attachment-14928" class="wp-caption-text">Martin Jüngel (Geschäftsführer und CFO H2 Mobility), Yunus Keskin (Projektleiter Alternative Antriebe bei den Mannheimer Verkehrsbetrieben), Alexander Thewalt (Bau- und Umweltdezernent Ludwigshafen), Doris Wittneben (Bereichsleiterin Zukunftsfelder und Innovationen), Dagmar Fehler (Geschäftsführerin und Sprecherin der bundeseigenen Now GmbH). © H2 Mobility Deutschland GmbH &amp; Co. KG / Nikola Neven Haubner</p></div>
<p><strong>(Deutschland) In Ludwigshafen hat eine neue Wasserstofftankstelle für acht Brennstoffzellen-Range-Extender-Busse den Betrieb aufgenommen.</strong> Die öffentliche Station ist mit Druckstufen von 350 und 700 bar auch für andere Fahrzeugtypen nutzbar. Die neue Tankstelle ist Teil des Projekts „H2Rivers“ und wird vom Bundesverkehrsministerium mit 1,18 Millionen Euro gefördert. Die Station in Ludwigshafen ist in der Region die dritte Wasserstofftankstelle des Betreibers H2 Mobility Deutschland GmbH &amp; Co. KG. Bereits letzte Jahr wurden Wasserstofftankstellen in Heidelberg-Wieblingen auf dem neuem städtischen Betriebshof für alternative Antriebe sowie auf dem Betriebshof in Mannheim eröffnet.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<item>
		<title>Air Products befüllt NASA-Tank mit 2,7 Millionen Litern Flüssigwasserstoff</title>
		<link>https://power-to-x.de/air-products-befuellt-nasa-tank-mit-27-millionen-litern-fluessigwasserstoff/</link>
					<comments>https://power-to-x.de/air-products-befuellt-nasa-tank-mit-27-millionen-litern-fluessigwasserstoff/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 09:57:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung & Technik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserstoffkugel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Lehigh Valley / USA) – Der US-Hersteller von Industriegasen Air Products Inc. hat erstmals die den Angaben zufolge „weltweit größte Wasserstoffkugel“ im Kennedy Space Center der National Aeronautics and Space [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/air-products-befuellt-nasa-tank-mit-27-millionen-litern-fluessigwasserstoff/">Air Products befüllt NASA-Tank mit 2,7 Millionen Litern Flüssigwasserstoff</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Lehigh Valley / USA) –</strong> Der US-Hersteller von Industriegasen Air Products Inc. hat erstmals die den Angaben zufolge „weltweit größte Wasserstoffkugel“ im Kennedy Space Center der National Aeronautics and Space Administration (NASA) auf Merritt Island, Florida, mit 730.000 Gallonen (2,76 Millionen Liter) Flüssigwasserstoff befüllt. Dies entspreche mehr als 50 Trailer-Ladungen.</p>
<h3><strong>Treibstoff für Artemis-Missionen</strong></h3>
<p>Der Wasserstoff wird als Treibstoff für die Artemis-Missionen verwendet, die darauf abzielen, zum ersten Mal seit den Apollo-Missionen wieder Menschen zum Mond zu bringen und womöglich die erste langfristige Präsenz auf dem Mond zu etablieren. Air Products und NASA kooperieren nach Unternehmensangaben seit 1957. Dazu gehöre die Versorgung mit flüssigem Wasserstoff und anderen Industriegasen. Neben der Lieferung von Produkten für Weltraumstarts unterhalte Air Products auch eine langfristige Beziehung zum Triebwerkstestprogramm der NASA im Stennis Space Center in Mississippi, im Johnson Space Center in Texas sowie im Marshall Space Flight Center (MSFC) in Alabama.</p>
<div id="attachment_13572-2" style="width: 262px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13572-2" class="wp-image-13572" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-tz-NASA-LH2-Tank-Text-AB-443x675.jpg" alt="" width="252" height="384" /><p id="caption-attachment-13572-2" class="wp-caption-text">CB&amp;I entwickelte für das MSFC einen vakuumfreien Wasserstofftank. Nach einer Erprobungsphase soll das Konzept ein Fassungsvermögen von 100.000 Kubikmetern ermöglichen. © CB&amp;I</p></div>
<p>In Alabama hatte im April dieses Jahres ein Konsortium aus Industrie und Wissenschaft ein Großspeicherkonzept für Flüssigwasserstoff (LH2) vorgestellt. Beteiligt sind der US-Anlagenbauer CB&amp;I, die Shell International Exploration and Production, Inc., das Wasserstoffinfrastrukturunternehmen GenH2 Solutions und die University of Houston. Die Entwicklung des vom US-Energieministerium (DOE) geförderten Projekts begann 2021. Das vakuumfreie Tankkonzept für die großtechnische Lagerung von künftig 100.000 Kubikmetern LH2 biete einen erheblichen Kostenvorteil gegenüber herkömmlichen vakuumisolierten Tanks, heißt es.</p>
<p>Vorerst wurde für das MSFC zur Erprobung ein Tank kleineren Maßstabs gebaut. Der Demonstrationstank werde die LH2-Speicherkapazität der MSFC-Wasserstofftestanlage deutlich erhöhen und dazu dienen, das Verhalten von Materialien unter kryogenen Bedingungen zu charakterisieren, indem normale Befüll- und Entleerungszyklen nachgeahmt und Materialien ohne Vakuumisolierung getestet würden (wir berichteten).</p>
<p>CB&amp;I baute eigenen Angaben zufolge in den 1960er Jahren die erste LH2-Kugel für die NASA mit einem Fassungsvermögen von 170 Kubikmetern. Die Kapazitäten wurden seither auf 5.000 Kubikmeter erweitert, zuletzt mit dem 2022 im Kennedy Space Center für das Artemis-Programm fertiggestellten Tank.</p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Air Products hat mit mehr als 50 Trailern 2,7 Millionen Liter flüssigen Wasserstoff an das NASA Kennedy Space Center in Florida geliefert. © Air Products Inc.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/air-products-befuellt-nasa-tank-mit-27-millionen-litern-fluessigwasserstoff/">Air Products befüllt NASA-Tank mit 2,7 Millionen Litern Flüssigwasserstoff</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 16 / 17)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2025 07:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Adani]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Australien: Adani übernimmt Terminal in Queensland und erwartet Wachstum durch Wasserstoffexporte +++ Deutschland: Daimler Truck testet in der Schweiz Wintertauglichkeit von neuen Brennstoffzellen-Lkw +++ Deutschland: Bundesnetzagentur konsultiert Hochlaufentgelt für Wasserstoffkernnetz +++ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-16-17/">Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 16 / 17)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Australien: Adani übernimmt Terminal in Queensland und erwartet Wachstum durch Wasserstoffexporte </strong>+++ <strong>Deutschland: Daimler Truck testet in der Schweiz Wintertauglichkeit von neuen Brennstoffzellen-Lkw </strong>+++<strong> Deutschland: Bundesnetzagentur konsultiert Hochlaufentgelt für Wasserstoffkernnetz </strong>+++<strong> Spanien: Irizars wasserstoffbetriebener Reisebus absolviert 2.500 Kilometer Testfahrt </strong>+++<strong> Deutschland: H2APEX übernimmt Elektrolyseprojekt in Lubmin von HH2E </strong>+++<strong> USA: Plug Power und Olin nehmen Wasserstoffverflüssigungsanlage mit einem Tagesertrag von 15 Tonnen in Betrieb </strong>+++<strong> Deutschland: Insolvente Quantron AG wird an den einstigen Gründer verkauft </strong>+++<strong> Frankreich: Lhyfe bekommt 149 Millionen Euro Fördermittel für Wasserstoffproduktion in Le Havre </strong>+++<strong> Deutschland: Ostermeier entwickelt Wasserstoffanlage für Ausbildungszwecke </strong>+++<strong> Frankreich: Dünkirchen und Grand Annecy bestellen H2-Stadtbusse von Iveco </strong>+++<strong> Deutschland: EWE beginnt mit dem Bau des Wasserstoffspeichers in Huntorf </strong>+++<strong> Deutschland: OVAG nimmt 15 Wasserstoffbusse in Betrieb </strong>+++<strong> USA: Konsortium entwickelt kommerziellen Flüssigwasserstoffspeicher für die NASA </strong>+++ <strong>Deutschland: Ontras stellt 25 Kilometer Erdgaspipeline auf Wasserstoff um </strong>+++<strong> USA: Lucid erwirbt Vermögenswerte der Nikola Corporation </strong>+++<strong> Deutschland: Betreiber des künftigen Wasserstoffkernnetzes erhalten erste Auszahlung vom Amortisationskonto</strong></div>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_13562" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13562" class="wp-image-13562" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-tz-Adani-Australien-NQXT-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-13562" class="wp-caption-text">Adani erwartet nach Übernahme von Kohle-Terminal in Australien künftig neue Exportmärkte für Wasserstoff. © NQXT</p></div>
<p><strong>(Australien) Die Adani Ports and Special Economic Zone Ltd. (APSEZ) übernimmt das NQXT genannte Terminal im Hafen von Abbot Point an der Ostküste, etwa 25 Kilometer nördlich von Bowen, in North Queensland</strong>. NQXT ist ein natürlicher Tiefwasser-Exportterminal mit einer Kapazität von aktuell 50 Millionen Tonnen pro Jahr und wurde von der Regierung von Queensland zu einem strategischen Hafen und zu einem vorrangigen Hafenentwicklungsgebiet erklärt. Im Geschäftsjahr 2025 verfügte NQXT den Angaben zufolge über eine gesicherte Vertragskapazität von 40 Millionen Tonnen. „Die Übernahme von NQXT ist ein entscheidender Schritt in unserer internationalen Strategie, der uns neue Exportmärkte eröffnet“, sagt APSEZ-CEO Ashwani Gupta. NQXT liege strategisch günstig am Ost-West-Handelskorridor und sei „bereit für ein robustes Wachstum“, unter anderem auf lange Sicht durch das Potenzial für den Export von grünem Wasserstoff. Zurzeit wird fast ausschließlich Kohle umgeschlagen. Der Unternehmenswert von NQXT wird auf 3.975 Millionen australische Dollar (2.217 Millionen Euro) beziffert. Die Transaktion erfolgt bargeldlos durch die Übernahme der Eigentümerin und Betreiberin des North Queensland Export Terminals Abbot Point Port Holdings Pte Ltd (APPH) von Carmichael Rail and Port Singapore Holdings Pte Ltd, Singapur (CRPSHPL) mittels Anteils- und Aktientausch.</p>
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<div id="attachment_13563" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13563" class="wp-image-13563" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-tz-Daimler-Truck-Schweiz-B.jpg" alt="" width="348" height="180" /><p id="caption-attachment-13563" class="wp-caption-text">Daimler Truck testete zwei Brennstoffzellen-Lkw in der Schweiz unter winterlichen Bedingungen. © Daimler Truck AG</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Daimler Truck hat erste Prototypen der nächsten Generation des Mercedes-Benz Brennstoffzellen-Lkw „GenH2“ einem Wintertest am Simplonpass im schweizerischen Wallis unterzogen.</strong> Die Bedingungen bei Kälte und Schnee sowie Steigungsprofile in der Region „boten die besten Voraussetzungen“, um die Technik der mit Flüssigwasserstoff betriebenen Fahrzeuge unter realistischen Extrembedingungen zu erproben und Erkenntnisse zu gewinnen, so das Unternehmen. „Mit einer Passhöhe von über 2.000 Metern über dem Meeresspiegel und einem Aufstieg von 600 auf 2.000 Meter Höhe bot die Strecke gute Voraussetzungen, um das Brennstoffzellenaggregat mit weiterentwickelten Komponenten zu testen“, unter anderem das Zusammenspiel von Brennstoffzelle, Hochvolt-Batterie, eAchse, Tanksystem und Thermomanagement, sagt Rainer Müller-Finkeldei, Leiter Mercedes-Benz Trucks Product Engineering. Die beiden Wasserstoff-Lkw absolvierten in einem Zeitraum von 14 Tagen ein Testprogramm mit bis zu 40 Tonnen Gesamtfahrzeuggewicht und legten insgesamt 6.500 Kilometer zurück, darunter 20 Kilometer lange Passauf- und -abfahrten mit einem Steigungsgrad von zehn bis zwölf Prozent. Betankt wurden die Fahrzeuge über eine mobile Station von Air Products. Daimler Truck bekommt öffentliche Fördermittel in Höhe von 226 Millionen Euro für die Entwicklung und Kleinserienproduktion von 100 Lkw. Die Sattelzugmaschinen sollen ab Ende 2026 bei Kunden in den Praxisbetrieb gehen.</p>
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<div id="attachment_11259" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11259" class="wp-image-11259" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/04/Bundesnetzagentur-Bonn-A-450x675.jpeg" alt="" width="240" height="360" /><p id="caption-attachment-11259" class="wp-caption-text">Die Bundesnetzagentur bittet online um Stellungnahmen der Industrie zum Hochlaufentgelt. © Bundesnetzagentur</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die Bundesnetzagentur hat den Entwurf ihrer Festlegung des Hochlaufentgeltes für das Wasserstoffkernnetz sowie ein Eckpunktepapier für ein ausdifferenziertes Entgeltsystem zur weiteren Diskussion online gestellt.</strong> Das Hochlaufentgelt in Höhe von 25 Euro pro Kilowattstunden pro Jahr soll bundesweit einheitlich an allen Ein- und Ausspeisepunkten des Wasserstoffkernnetzes bis zum Jahr 2055 gelten. Es müsse zum einen die Kosten, die während der Hochlaufphase entstehen, vollständig gegenfinanzieren und zum anderen marktfähig sein. Der Mechanismus soll das Ungleichgewicht zwischen der anfänglich geringen Nachfrage nach Wasserstoff-Transportkapazitäten und den hohen Kosten für den Infrastrukturaufbau ausgleichen. Die Festlegung eines über die Jahre konstanten Hochlaufentgeltes führe dazu, dass in der Anfangsphase Mindererlöse entstehen. Später solle das Hochlaufentgelt jedoch zu Erlösen führen, die oberhalb der jährlichen Kosten liegen, folglich Mehrerlöse generieren. Darüber hinaus hat die Bundesnetzagentur ein Eckpunktepapier für ein differenziertes Entgeltsystem zur Konsultation gestellt. Stellungnahmen können bis zum 2. Mai 2025 abgegeben werden. Der <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/1054582" target="_blank" rel="noopener">Festlegungsentwurf</a> sowie das zugrunde gelegte <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Beschlusskammern/1_GZ/GBK-GZ/2024/GBK-24-02-2%234_Wass/Downloads/Gutachten.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1" target="_blank" rel="noopener">Gutachten</a> (79 Seiten) sind auf der Website der Bundesnetzagentur veröffentlicht.</p>
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<div id="attachment_13564" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13564" class="wp-image-13564" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-tz-Irizar-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-13564" class="wp-caption-text">Der Brennstoffzellenbus „Irizar i6S Efficient Hydrogen“ absolvierte eine 2.500 Kilometer lange Werbetour. © Irizar S. Coop.</p></div>
<p><strong>(Spanien) Der wasserstoffbetriebene Reisebus „i6S Efficient Hydrogen“ des im nordspanischen Baskenland beheimateten Fahrzeugbauers Irizar S. Coop. hat eine 2.500 Kilometer lange Testfahrt absolviert.</strong> Der Rundkurs begann am Firmensitz Ormaiztegi (Gipuzkoa), ging über die Pyrenäen und durch die Provence bis nach Briançon in den französischen Alpen. Die Tour diente nicht zuletzt als Werbefahrt: Während der Reise wurde der Bus verschiedenen Institutionen in der französischen Region Provence-Alpes-Côte d&#8217;Azur vorgestellt, um „das Potenzial von Wasserstoff als praktikable und nachhaltige Alternative zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen zu demonstrieren“. Der „Irizar i6S Efficient Hydrogen“ verfügt über einen 510 PS starken Elektromotor. Das Unternehmen sei eigenen Angaben zufolge nun „bereit für die Serienproduktion“ und arbeite bereits „an verschiedenen damit verbundenen Projekten“.</p>
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<div id="attachment_13565" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13565" class="wp-image-13565" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-tz-H2APEX-LUBMIN-ELETKROLYSEHALLE-B.jpg" alt="" width="348" height="180" /><p id="caption-attachment-13565" class="wp-caption-text">H2APEX baut eine Großelektrolyse mit bis zu 600 Megawatt Leistung auf dem Gelände des einstigen Kernkraftwerks in Lubmin und hat nun auch die Lubminwerk GmbH der insolventen HH2E AG übernommen. © Grafik: H2APEX</p></div>
<p><strong>(Deutschland) H2APEX aus Rostock, Tochter der luxemburgischen H2APEX Group SCA, hat die Lubminwerk GmbH des Hamburger Unternehmens HH2E übernommen und will die in Lubmin geplante Anlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff fertigstellen.</strong> Damit verfüge man nun über zwei Projekte auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks am Greifswalder Bodden (Mecklenburg-Vorpommern). H2APEX übernimmt das Grundstück sowie alle bereits vorhandenen Anschlüsse zur Strom- und Wasserversorgung. Hinzu kommt der direkte Zugang zu mehreren Pipelines, die bis 2027 auf Wasserstoffbetrieb umgestellt werden sollen, und damit die Anbindung an das deutsche Wasserstoffkernnetz. Mit der Übernahme ist der Bau einer Anlage von 100 Megawatt in der ersten Ausbaustufe bis 2028 geplant, die mittelfristig auf 1.000 Megawatt erweitert werden soll. Die Investitionen für Infrastruktur, Gutachten, Studien-, Planungs- und Genehmigungsleistungen sowie Personalkosten beziffert das Unternehmen auf einen dreistelligen Millionenbetrag. H2APEX entwickelt bereits seit 2023 in Lubmin eine 100-Megawatt-Elektrolyseanlage, geplante Fertigstellung ist 2028. Perspektivisch sollen es 600 Megawatt werden. „Lubmin ist als Knotenpunkt des deutschen Wasserstoffkernnetzes und mit der Nähe zu Offshore-Windparks der vielversprechendste Standort für die deutsche Wasserstoffindustrie“, sagt CEO Peter Rößner. H2APEX verfügt über Projekterfahrung bei der bestehenden eigenen Anlage am Hauptsitz in Rostock-Laage sowie beim Vorhaben „H2-Wyhlen“ und „HyBit“ in Bremen. Die 2021 gegründete HH2E AG sowie deren Tochter HH2E Lubminwerk GmbH hatten im November 2024 beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen Insolvenzantrag gestellt. Berichten zufolge hatte der britische Mehrheitseigner Foresight Group die weitere Finanzierung abgelehnt.</p>
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<div id="attachment_13566" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13566" class="wp-image-13566" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-tz-Plug-Power-Louisiana-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-13566" class="wp-caption-text">Die neue Anlage von Plug Power und Olin in Louisiana kann 15 Tonnen Wasserstoff pro Tag verflüssigen. © Plug Power Inc</p></div>
<p><strong>(USA) Hidrogenii, ein Joint Venture zwischen Plug Power Inc. und der Olin Corporation, haben eine Wasserstoffverflüssigungsanlage mit einer Verarbeitungskapazität von 15 Tonnen pro Tag in Betrieb genommen.</strong> Standort ist St. Gabriel im Bundesstaat Louisiana. Es sei eine der größten Anlagen dieser Art in Nordamerika. Der Wasserstoff werde von Olin produziert und dann verflüssigt per Trailer an Kunden geliefert. Die Kapazität lasse sich auf 40 Tonnen gasförmigen Wasserstoff erhöhen. Hidrogenii wurde 2022 eigens zum Aufbau der Anlage gegründet und ergänzt nach Plug-Angaben dessen bestehende Produktionsstätten in Woodbine, Georgia (15 Tonnen), und Charleston, Tennessee (zehn Tonnen).</p>
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<div id="attachment_10367" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10367" class="wp-image-10367" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/10/w40-Tick-Quantron-Portfolio-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-10367" class="wp-caption-text">Wieder beim Unternehmensgründer: Andreas Haller übernimmt den insolventen Anbieter von batterie- und wasserstoffelektrischen Antriebslösungen für Lkw und Busse Quantron. Das Bild zeigt das Fahrzeug-Portfolio im Jahr 2023. © Quantron AG</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die Andreas Haller Holding GmbH übernimmt alle relevanten Wirtschaftsgüter sowie die verbliebenen 35 Mitarbeiter des insolventen Augsburger Fahrzeugbauers Quantron AG.</strong> Nach Angaben des Insolvenzverwalter habe der Gläubigerausschuss dem Vorhaben zugestimmt. Quantron baut batterie- und wasserstoffbetriebene Nutzfahrzeuge. Andreas Haller hatte das Unternehmen im Juli 2019 als Spin-off der Haller GmbH &amp; Co. KG. gegründet und beschäftigte im Oktober 2024 noch über 100 Leute. In den letzten Jahren gab es immer wieder vielversprechende Meldungen: Im Oktober 2022 hatte Quantron mit der US-amerikanischen TMP Logistics Group Ltd. einen <a href="https://power-to-x.de/quantron-bekommt-milliardenauftrag-zur-lieferung-von-500-brennstoffzellen-lkw-in-die-usa/" target="_blank" rel="noopener">Rahmenvertrag</a> zur Lieferung von 500 Lkw mit Brennstoffzellenantrieb mit einem Volumen von annähernd einer Milliarde Euro unterzeichnet. Im April 2023 schlossen Quantron und die Norwegian Hydrogen AS eine auf fünf Jahre angelegte <a href="https://power-to-x.de/quantron-und-norwegian-hydrogen-planen-expansion-in-skandinavien/" target="_blank" rel="noopener">Zusammenarbeit</a>, um in Norwegen, Island, Schweden, Finnland und Dänemark den mit Wasserstoff betriebenen Schwerlastverkehr voranbringen. Im August 2023 erklärte Quantron, man wolle in jenem Jahr 25 bis 40 <a href="https://power-to-x.de/quantron-will-in-diesem-jahr-bis-zu-40-brennstoffzellen-lkw-ausliefern/" target="_blank" rel="noopener">Brennstoffzellenfahrzeuge</a> ausliefern. Das Insolvenzverfahren war zum 1. Januar 2025 eröffnet worden. Eine Investorengruppe hatte die finanziellen Mittel für die Betriebsfortführung bis Ende März zugesagt. „Quantron recharged“ heißt es nun auf der Website des Unternehmens. Man habe „die Weichen gestellt, um Quantron langfristig resilient, profitabel und gesund aufzustellen“, sagt Andreas Haller.</p>
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<div id="attachment_13567" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13567" class="wp-image-13567" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-tz-Yara-Le-Havre-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-13567" class="wp-caption-text">Düngemittelfabrik von Yara in Le Havre, künftiger Abnehmer grünen Wasserstoffs von Lhyfe. © Yara via LinkedIn</p></div>
<p><strong>(Frankreich) Lhyfe bekommt über einen Zeitraum von vier Jahren einen Zuschuss in Höhe von 149 Millionen Euro für eine Anlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff.</strong> Dies sei nunmehr durch Unterschrift besiegelt. Die erste Zahlung von 18 Millionen Euro durch die staatliche französische Investitionsbank „Banque publique d&#8217;investissement“ (Bpifrance) sei bis Juni 2025 vorgesehen. Das „Green Horizon“ genannte Vorhaben werde voraussichtlich eine Kapazität von  34 Tonnen pro Tag erreichen und bis 2029 fertiggestellt. Standort ist nahe des Grand Canal du Havre (Normandie), einem der größten Industriehafengebiete Europas, und in der Nähe einer Fabrik des Düngemittelherstellers Yara, der dort Ammoniak und Harnstoff produziert. Die Versorgung des Kunden erfolge über eine direkte Pipeline. Mit der Fertigstellung werde Lhyfe nach Angaben des CEO und Gründers Matthieu Guesné „den Meilenstein von 100 Megawatt an installierter Elektrolysekapazität überschreiten“. Die Mittel wurden bereits im März 2024 seitens der französischen Regierung zugesagt.</p>
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<div id="attachment_13568" style="width: 211px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13568" class="wp-image-13568" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-tz-Ostermeier-Text-AB-470x675.jpeg" alt="" width="201" height="289" /><p id="caption-attachment-13568" class="wp-caption-text">System zur Schulung in Sachen Wasserstofferzeugung und -nutzung. © Ostermeier H2ydrogen Solutions GmbH / Michael Hopf</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die Ostermeier H2ydrogen Solutions GmbH hat eine Wasserstoffanlage für Unterrichtszwecke entwickelt, welche nach Unternehmensangaben „die gesamte Verfahrenskette nachvollziehbar“ abbilde.</strong> Das Schulungssystem bestehe aus einem Elektrolyseur, einer Brennstoffzelle zur Rückverstromung und einem Wasserstofftank. Darüber hinaus gebe es eine Batterie als zusätzlichen Stromspeicher, ein Steuerungssystem und eine Schnittstelle für die Interaktion mit dem Benutzer und zur Echtzeitüberwachung. Auch Sicherheitsmerkmale für den Umgang mit Wasserstoff und Hochspannungsbauteilen sowie Programmieraufgaben und Probenentnahme könnten „anschaulich vermittelt und trainiert werden“. Zielgruppen seien Berufs- und Hochschulen, Aus- und Weiterbildungsbereiche in der Elektro-, Energie- und Verfahrenstechnik, dem Maschinenbau und der Fahrzeugtechnik.</p>
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<div id="attachment_13569" style="width: 342px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13569" class="wp-image-13569" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-tz-Iveco-France-Text-AB-900x675.jpg" alt="" width="332" height="249" /><p id="caption-attachment-13569" class="wp-caption-text">Iveco liefert 13 Wasserstoffbusse nach Dünkirchen und Grand Annecy. © Iveco Group N.V.</p></div>
<p><strong>(Frankreich) Die Stadt Dünkirchen hat zehn mit Wasserstoff betriebene Busse von Iveco bestellt, der Ballungsraum Grand Annecy weitere drei.</strong> Die Fahrzeuge sollen die bestehenden Flotten von Elektrobussen des selben Herstellers in beiden Netzen ergänzen. Die 100 Kilowatt leistenden Brennstoffzellen stammen von Hyundai und werden mit einer Batterie von FPT Industrial mit einer Kapazität von 69 Kilowattstunden ergänzt. Die Kombination ermögliche eine Senkung des Wasserstoffverbrauchs von 15 bis 20 Prozent. Die zwölf Meter langen Busse können 110 Fahrgäste transportieren. Die Auslieferungen erfolgten gestaffelt bis 2026.</p>
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<div id="attachment_13570" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13570" class="wp-image-13570" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-tz-EWE-Huntorf-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-13570" class="wp-caption-text">Baufeldvorbereitung am Wasserstoffspeicherstandort Huntorf. © EWE / Hayo Seeba</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die EWE AG hat im niedersächsischen Huntorf mit der Umrüstung einer von sieben Erdgaskavernen für die Speicherung von Wasserstoff begonnen.</strong> Das Projekt ist Teil des Großvorhabens „Clean Hydrogen Coastline“, das Erzeugung, Speicherung, Transport und Nutzung von grünem Wasserstoff zusammenbringen soll. Das Unternehmen habe erste Baumaßnahmen durchgeführt, Container aufgestellt und Baumaschinen stationiert. Nun folgten die großflächige Geländeerschließung, die Baufeldvorbereitung und die Sandaufschüttung. Im Herbst starten die eigentlichen Bauarbeiten. Derzeit sei EWE in der Detailplanung und beginne mit vorbereiteten Maßnahmen für den Bau des Wasserstoffspeichers, um bereits in den nächsten zwei bis drei Jahren Wasserstoff ein- und auszuspeichern.</p>
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<div id="attachment_13571" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13571" class="wp-image-13571" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-tz-Gummersbach-Wasserstoffbus-Text-AB-579x675.jpg" alt="" width="250" height="292" /><p id="caption-attachment-13571" class="wp-caption-text">Die OVAG bekommt 15 Solaris-Busse für den öffentlichen Personennahverkehr. © Oberbergische Verkehrsgesellschaft mbH</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die Oberbergische Verkehrsgesellschaft mbH (OVAG) hat die ersten Wasserstoffbusse in Betrieb genommen.</strong> Stationiert werden die 15 Fahrzeuge „Urbino 12 hydrogen“ des polnischen Bushersteller Solaris Bus &amp; Coach auf dem neuen Wasserstoffstandort im Betriebshof Wipperfürth-Hämmern. Die Brennstoffzellen leisten 70 Kilowatt, Solaris-High-Power-Traktionsbatterien unterstützen die Brennstoffzelle in Zeiten des Spitzenstrombedarfs. Der Antrieb erfolgt über einen 160 Kilowatt starken elektrischen Zentralmotor. Die fünf Gastanks auf dem Dach fassen je 312 Liter. Ein vollgetankter Bus hat (laut Hersteller) eine Reichweite von bis zu 350 Kilometer bei einem Verbrauch von 7,5 Kilogramm Wasserstoff auf 100 Kilometer.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_13572-3" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13572-3" class="wp-image-13572" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-tz-NASA-LH2-Tank-Text-AB-443x675.jpg" alt="" width="250" height="381" /><p id="caption-attachment-13572-3" class="wp-caption-text">Erster Tank für Flüssigwasserstoff auf dem NASA-Gelände in Alabama. Nach einer Erprobungsphase soll das Konzept ein Fassungsvermögen von 100.000 Kubikmetern ermöglichen. © CB&amp;I</p></div>
<p><strong>(USA) Ein Konsortium aus Industrie und Wissenschaft hat im Marshall Space Flight Center (MSFC) der NASA in Huntsville, Alabama, ein Großspeicherkonzept für Flüssigwasserstoff (LH2) vorgestellt.</strong> Beteiligt sind der US-Anlagenbauer CB&amp;I, die Shell International Exploration and Production, Inc., das Wasserstoffinfrastruktur-unternehmen GenH2 Solutions und die University of Houston. Die Entwicklung des vom US-Energieministerium (DOE) geförderten Projekts begann 2021. Das vakuumfreie Tankkonzept für die großtechnische Lagerung von 100.000 Kubikmeter LH2 biete einen erheblichen Kostenvorteil gegenüber herkömmlichen vakuumisolierten Tanks. Vorerst wurde für das MSFC zur Erprobung ein Tank kleineren Maßstabs gebaut. Der Demonstrationstank werde die LH2-Speicherkapazität der MSFC-Wasserstofftestanlage deutlich erhöhen und dazu dienen, das Verhalten von Materialien unter kryogenen Bedingungen zu charakterisieren, indem normale Befüll- und Entleerungszyklen nachgeahmt und Materialien ohne Vakuumisolierung getestet würden. Zusätzlich zu dem sechsmonatigen Testzeitraum sieht eine Vereinbarung die Nutzung des Tanks durch das MSFC für weitere fünf Jahre vor. CB&amp;I und Shell würden dort neue Isolationstechnologien unter Nicht-Vakuumbedingungen testen. CB&amp;I baute eigenen Angaben zufolge in den 1960er Jahren die erste LH2-Kugel für die NASA mit einem Fassungsvermögen von 170 Kubikmetern. Die Kapazität wurde seither auf 5.000 Kubikmeter erweitert, zuletzt mit einem 2022 im Kennedy Space Center für das Artemis-Programm fertiggestellten Tank.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_13573" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13573" class="wp-image-13573 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w17-tz-Ontras-EBL-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p id="caption-attachment-13573" class="wp-caption-text">Nehmen die umgewidmete Erdgasleitung für den Transport von Wasserstoff in Bad Lauchstädt in Betrieb (v.l.): Gunar Schmidt (Ontras-Geschäftsführer), Armin Willingmann (Energieminister des Landes Sachsen-Anhalt), Thomas Kralinski (Staatssekretär des Landes Sachsen), Cornelia Müller-Pagel (EBL-Projektleiterin) © Energiepark Bad Lauchstädt / Tom Schulze</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Der Gasfernleitungsnetzbetreiber Ontras Gastransporte GmbH hat im Energiepark Bad Lauchstädt (EBL, Sachsen-Anhalt) eine 25 Kilometer lange Erdgasleitung auf Wasserstoff umgestellt.</strong> Es sei das erste Stück des Wasserstoffkernnetzes in Ostdeutschland. Die Pipeline verbindet den im Bau befindlichen Elektrolyseur mit der Total Energies Raffinerie Mitteldeutschland in Leuna. Die Ferngasleitung ermögliche den Anschluss weiterer Projekte des Wasserstoffkernnetzes, etwa Green Octopus Mitteldeutschland (GO) Richtung Magdeburg-Salzgitter, das Mitteldeutsche Chemiedreieck und Region Leipzig-Halle (LHyVE). Damit werde der Energiepark zugleich Teil des European Hydrogen Backbone. „Wir ermöglichen den Transport von jährlich 2.700 Tonnen grünen Wasserstoff zum Kunden in Leuna“, sagt Gunar Schmidt, Ontras-Geschäftsführer Betrieb und Sicherheit. Nach Prüfung des technischen Zustands, einigen Maßnahmen zu deren Ertüchtigung sowie der Trennung vom Erdgasnetz sei die Leitung nunmehr für den H2-Transport freigegeben. „Sobald die Elektrolyse ihren Betrieb aufnimmt und auch die Ausspeisestation in Leuna funktionsbereit ist, wird die gesamte Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff funktionieren“, sagt Cornelia Müller-Pagel, Sprecherin des EBL-Konsortiums und Leiterin Grüne Gase der VNG AG. Die erste Lieferung erfolge voraussichtlich gegen Ende des Jahren, ein Windpark zur Erzeugung des für die Elektrolyse erforderlichen grünen Stroms ist bereits in Betrieb. Die Pipeline ist gleichzeitig der Ausgangpunkt für Ontras&#8216; H2-Startnetz. Geplant sind rund 600 Kilometer Leitungslänge.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9496" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9496" class="wp-image-9496" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/05/w20-Nikola-Zentrale-hq-B.jpg" alt="" width="348" height="180" /><p id="caption-attachment-9496" class="wp-caption-text">Die Lucid-Group kauft Nikola-Vermögenswerte, darunter die Zentrale in Phoenix, allerdings ausdrücklich nicht das Geschäft mit Brennstoffzellen-Lkw. © Nikola Corp.</p></div>
<p><strong>(USA) Der Elektrofahrzeugbauer Lucid Group, Inc. will einige „ausgewählte Anlagen und Vermögenswerte“ der Nikola Corporation übernehmen, zudem die ehemalige Produktionsstätte von Nikola in Coolidge (Arizona) sowie den Hauptsitz und das Produktentwicklungszentrum in Phoenix (Arizona).</strong> Diese Gebäude erweiterten den Lucid-Standort in Arizona um insgesamt mehr als 884.000 Quadratmeter. Zu den Einrichtungen gehörten unter anderem auch Entwicklungsanlagen mit umfangreichen Batterie- und Umweltprüfkammern, ein Fahrgestellprüfstand und Bearbeitungsmaschinen. Beide Standorte liegen nicht weit entfernt vom Lucid-Werk in Casa Grande. Darüber hinaus plane Lucid, mehr als 300 ehemaligen Nikola-Mitarbeitern eine Beschäftigung in seinen Einrichtungen in Arizona anzubieten. Die Transaktion umfasse ausdrücklich nicht die Übernahme des Geschäfts, des Kundenstamms oder der Technologie von Nikola im Zusammenhang mit den Brennstoffzellen-Lkw. Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das US-Konkursgericht für den District of Delaware. Die Insolvenzversteigerung von Nikola wurde am 10. April 2025 im Rahmen des im Februar beantragten Insolvenzverfahrens abgeschlossen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12732" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12732" class="wp-image-12732" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w49-KfW-1-Zentale-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-12732" class="wp-caption-text">Die KfW hat die erste Tranche eines Darlehens für den Ausbau des Wasserstoffkernnetzes überwiesen. © KfW</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die H2 Amortisationskonto GmbH (AMKG) hat die ersten Mittel zur Unterstützung des Wasserstoffhochlaufs in Höhe von rund 172 Millionen Euro an 18 Wasserstoffkernnetzbetreiber ausgezahlt.</strong> Im Grundsatz erfolge die Finanzierung des Wasserstoffkernnetzes privatwirtschaftlich durch die Betreiber der Leitungsinfrastrukturen. Ein entsprechendes Konzept wurde durch die Bundesregierung entwickelt und im Energiewirtschaftsgesetz verankert. Dies solle verhindern, dass durch sehr hohe Entgelte in den ersten Jahren der Wasserstoffhochlauf gefährdet wird und sehe daher eine Deckelung der Netzentgelte für Wasserstoffabnehmer vor. Durch die Umstellung bestehender Gasleitungen und den Bau neuer Wasserstoffleitungen soll bis 2032 eine Infrastruktur mit einer Gesamtlänge von 9.040 Kilometer entstehen. Für die Finanzierung stellt die KfW ein Darlehen in Höhe von 24 Milliarden Euro über das Amortisationskonto bereit. Die nächste Auszahlung erfolgt im März 2026. Die Rückzahlung dieser Zwischenfinanzierung erfolgt über privat erwirtschaftete Netzentgelte nach erfolgtem Markthochlauf. Die H2 Amortisationskonto GmbH wurde als Zweckgesellschaft durch die Wasserstoffkernnetzbetreiber mit der Führung des Amortisationskontos beauftragt. Gesellschafter der AMKG sind die Wasserstoffkernnetzbetreiber sowie die Trading Hub Europe (THE).</p>
<p>+++++</p>
<p>Foto oben<br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>TICKER (KW 17): Was auch noch wichtig war&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 08:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Black & Veatch]]></category>
		<category><![CDATA[CHUK]]></category>
		<category><![CDATA[Dierk Raabe]]></category>
		<category><![CDATA[ERC-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Infinity]]></category>
		<category><![CDATA[Mitsubishi Power]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Roland Span]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>USA: Infinity forscht an Brennstoffzellen für die NASA +++ Großbritannien: CHUK will aus Erdöl 5.000 Tonnen Wasserstoff pro Tag produzieren +++ USA: Black &#38; Veatch baut Wasserstoffspeicher für Mitsubishi Power [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>USA: Infinity forscht an Brennstoffzellen für die NASA</strong> +++ <strong>Großbritannien: CHUK will aus Erdöl 5.000 Tonnen Wasserstoff pro Tag produzieren</strong> +++ <strong>USA: Black &amp; Veatch baut Wasserstoffspeicher für Mitsubishi Power</strong> +++ <strong>Bochum: Roland Span bekommt ERC-Preis zur Grundlagenforschung für Wasserstoffwirtschaft</strong> +++ <strong>Düsseldorf: Dierk Raabe erhält Preis für Forschungen an grünem Stahl</strong> +++ <strong>Termine</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Infinity Fuel Cell and Hydrogen, Inc., Hersteller von Wasserstoff-Brennstoffzellen und Elektrolyseuren für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, erforscht und testet <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-7288 alignright" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/04/w17-Ticker-FC-fuer-Mondmission-qInfinity-Fuel-Cell-and-Hydrogen-Inc-AB-1080x541.jpg" alt="" width="418" height="209" />Brennstoff-zellensysteme für das „Game Changing Development“-Programm der NASA und deren Glenn Research Center in Cleveland, US-Bundesstaat Ohio.</strong> Dabei handelt es sich um luftunabhängige Brennstoffzellen, die speziell für den Einsatz in <a href="https://www.businesswire.com/news/home/20220426006322/en" target="_blank" rel="noopener">Schwerelosigkeit</a> in einem regenerativen Brennstoffzellensystem auf dem Mond entwickelt werden. Ziel ist es, Technologien voranzutreiben, die eines Tages ein Erkundungsbasislager in der völligen Dunkelheit der 14-tägigen Mondnacht versorgen könnten, teilte das Unternehmen mit. (Foto: Infinity Fuel Cell and Hydrogen, Inc.)</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Clear Hydrogen UK Ltd. (CHUK) meldet die Erweiterung seines mit der Proton Technologies Canada Inc. geschlossenen Vertrages.</strong> Demnach ist geplant, unter Nutzung alter britischer Offshore-Erdölvorkommen Wasserstoff zu produzieren und „dabei große Mengen an Kohlendioxid in Form von Festkarbonat zu binden“, heißt es in einer Mitteilung. Im Jahr 2021 investierten die Gründer von <a href="https://www.businesswire.com/news/home/20220424005124/en/Clear-Hydrogen-UK-to-Produce-5000000-kgday-Hydrogen-Using-Proton’s-Method" target="_blank" rel="noopener">CHUK</a> 3,7 Millionen kanadische Dollar in Proton, um eine Produktionslizenz für 20 Tonnen pro Tag für Großbritannien und Irland zu erhalten. Das Volumen der jetzt gemeldeten Erweiterung ist 250 Mal höher, so dass sich der Gesamtwert der Lizenz für 5.000 Tonnen pro Tag auf 925 Millionen Dollar beläuft. Zu den Bedingungen zählt, dass 45 Prozent der Anteile von CHUK an Proton gehen, das für CHUK unter anderem technische Unterstützung leistet. Zwei der Gründer von CHUK werden auch dem Vorstand von Proton angehören.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der US-amerikanische Ingenieurdienstleister Black &amp; Veatch wurde von Mitsubishi Power Americas und Magnum Development mit der Erbringung von Planungs-, Beschaffungs- und Bauleistungen (EPC) für das Advanced Clean Energy Storage-Projekt in Delta, Bundesstaat Utah, beauftragt.</strong> Das <a href="https://www.businesswire.com/news/home/20220426005324/en" target="_blank" rel="noopener">Wasserstoffzentrum</a> war bereits 2019 angekündigt worden und ist zunächst darauf ausgelegt, täglich mehr als 220 Megawatt (MW) an erneuerbarer Energie in 100 Tonnen grünen Wasserstoff umzuwandeln, der in zwei weitläufigen Salzkavernen gespeichert wird. Mitsubishi Power übernimmt die Integration der Wasserstoffanlagen, einschließlich der 220-MW-Elektrolyseure, Gasabscheider, Gleichrichter, Mittelspannungstransformatoren und des dezentralen Steuerungssystems. Die Wasserstoffspeicher, deren Ausbau in diesem Frühjahr beginnt, grenzt an das IPP Renewed-Projekt der Intermountain Power Agency (IPA) und soll das im Bau befindliche 840-MW-Gasturbinen-Kombikraftwerk mit Wasserstoffantrieb unterstützen. Das Kraftwerk wird ab 2025 zunächst mit einer Mischung aus 30 Prozent grünem Wasserstoff und 70 Prozent Erdgas betrieben. Bis zum Jahr 2045 soll das Kraftwerk schrittweise auf 100 Prozent Wasserstoff ausgebaut werden.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Roland Span von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entwickelt Stoffdatenmodelle, die die Eigenschaften von Wasserstoff unter verschiedenen Bedingungen beschreiben und unter anderem Grundlage für Simulationen von Verflüssigungsanlagen sind.</strong> Das Projekt „<a href="https://idw-online.de/de/news792454" target="_blank" rel="noopener">Thermodynamic Properties for Hydrogen Liquefaction and Processing</a>“ (ThermoPropHy) <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-7287 alignright" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/04/w17-Ticker-Roland-Span-ERC-Preis-qMarquard-RUB-AB-1014x675.jpg" alt="" width="279" height="186" />soll die Arbeiten im Bereich der Stoffdatenforschung für die Wasserstofftechnologie und vor allem für die großskalige Verflüssigung von Wasserstoff in Angriff nehmen, sagt Roland Span, Leiter des Lehrstuhls für Thermodynamik. Der Europäische Forschungsrat ERC fördert seine Arbeiten als „Advanced Grant“ für fünf Jahre mit 2,5 Millionen Euro. Das Projekt startet im Oktober 2022. Über die Förderung des ERC hinaus unterstützt die RUB das Vorhaben mit Investitionsmitteln in Höhe von 450.000 Euro, die über einen Großgeräteantrag für Forschungsinfrastruktur bereitgestellt werden, heißt es in einer Mitteilung. (Foto: Roland Span, © Marquard, RUB)</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Dierk Raabe, Direktor am Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE), erhält für sein Projekt „Reducing Iron Oxides without Carbon by using Hydrogen-Plasma&#8220; (ROC) Fördermittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat (ERC).</strong> <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-7286 alignright" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/04/w17-Ticker-Dierk-Raabe-ERC-Preis-MPIE-qFrank-Vinken-Max-Planck-Gesellschaft-B.jpg" alt="" width="286" height="148" />Der „Advanced Grant“ ermögliche Raabe seine Grundlagenforschung zu intensivieren, „um den effizientesten und nachhaltigsten Weg zur Herstellung von grünem Stahl zu finden“, erklärt das Institut. Die globale Stahlindustrie sei der größte Einzelverursacher von Treibhausgasen und verantwortlich für acht Prozent der weltweiten Kohlendioxidemissionen. Das Projekt „<a href="https://idw-online.de/de/news792420" target="_blank" rel="noopener">ROC</a>&#8220; untersucht zweierlei: Verwendung von Wasserstoffplasma anstelle von Kohlenstoff als Reduktionsmittel für Eisenerz, sodass nur Wasser als Nebenprodukt anfällt, sowie Verwendung von moderat reduzierenden elektrischen Lichtbogenöfen, die Reduktion, Schmelzen, Mischen und Entfernen von Verunreinigungen in einem einzigen Prozessschritt kombinieren. „Unser Ziel ist es, die physikalischen und chemischen Grundlagen der Reduktionsprozesse bis auf die atomare Skala zu erforschen“, sagt Dierk Raabe. „Dieses Verständnis wird es uns ermöglichen, die am besten geeigneten Reaktoren und Reduktionsmittel zu finden, um die höchsten Metallausbeuten bei geringstem Wasserstoff- und Energieverbrauch zu erzielen.&#8220; (Foto: Dierk Raabe, © Frank Vinken, Max-Planck-Gesellschaft)</p>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="abUbtzLPNh"><p><a href="https://power-to-x.de/termine/">Termine</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Termine&#8220; &#8212; Power-to-X" src="https://power-to-x.de/termine/embed/#?secret=V1K8hjrq8f#?secret=abUbtzLPNh" data-secret="abUbtzLPNh" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ticker-kw-17-was-auch-noch-wichtig-war/">TICKER (KW 17): Was auch noch wichtig war&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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		<title>Wasserstoffflugzeug „HyZero“ der RWTH Aachen gewinnt NASA/DLR „Design Challenge“</title>
		<link>https://power-to-x.de/wasserstoffflugzeug-hyzero-der-rwth-aachen-gewinnt-nasa-dlr-design-challenge/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2021 15:36:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Design Challenge]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[HyZero]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[RWTH Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoffflugzeug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Köln) – Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hatte gemeinsam mit der amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA für Studierende technischer Universitäten die grenzüberschreitende „Design Challenge“ ausgelobt. Aufgabe war [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/wasserstoffflugzeug-hyzero-der-rwth-aachen-gewinnt-nasa-dlr-design-challenge/">Wasserstoffflugzeug „HyZero“ der RWTH Aachen gewinnt NASA/DLR „Design Challenge“</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Köln) –</strong> Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hatte gemeinsam mit der amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA für Studierende technischer Universitäten die grenzüberschreitende „Design Challenge“ ausgelobt. Aufgabe war es, ein Kurz- und Mittelstreckenflugzeug für 150 Passagiere zu entwerfen, dass bis 2035 einsatzbereit sein könnte. Dabei waren Szenarien für eine 600 und eine 2.000 Kilometer weite Flugstrecke zu berücksichtigen, für die eine Gesamtenergiebilanz zu erstellen war.</p>
<h4><strong>RWTH Aachen stellt das Siegerteam</strong></h4>
<p>Das Team der RWTH Aachen gewann mit dem Entwurf eines „HyZero“ genannten Wasserstoffflugzeugs den deutschen Teil des diesjährigen Wettbewerbs. „Die Studierenden haben beachtliche Impulse gesetzt, wie der klimaneutrale Luftverkehr von morgen aussehen kann und wie vielseitig sich Wasserstoff dafür einsetzen lässt“, sagte die DLR-Vorstandsvorsitzende Anke Kaysser-Pyzalla.</p>
<p>In ihrem Werk kombinierten die Sieger einen Auftrieb erzeugenden Doppelrumpf mit verformbaren ultraglatten Laminar-Flügeln, heißt es in der Projektbeschreibung. Ein hybrider Antriebsstrang ermögliche die Direktverbrennung von Wasserstoff ebenso wie die Stromgewinnung über Brennstoffzellen. <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5790 alignright" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/08/w34-HyZero-gruppenbild-des-siegerteams-der-rwth-aachen-Text-AB-854x675.jpg" alt="" width="401" height="317" />Ein Wasserstofftank im Heck stelle den nachhaltig gewonnenen Brennstoff bereit. Ein zusätzliches Triebwerk am Heck nutze den Grenzschicht-Effekt für einen besonders effizienten Antrieb. Insgesamt benötige dieses Flugzeug rund 40 Prozent weniger Energie als ein vergleichbares konventionell angetriebenes Referenzflugzeug im Jahr 2035. An diesem Entwurf zeige sich, „dass die Zukunft der klimaneutralen Luftfahrt bei Flugzeugen liegt, die besonders wenig Energie verbrauchen, die zudem aus regenerativen Quellen bereitgestellt wird“. Die Teams:</p>
<ul>
<li><strong>HyZero</strong>, RWTH Aachen: Sina Bahm, Lena Meinberg, Tobias Welsch, Simon Kotlarov, Malte Seibt, Johann Stürken</li>
<li><strong>HeRa</strong>, TU Dresden: Marc Rodekamp, Daniel Helmert, Jonathan Bölk, Luckas Bach, Markus Lötzsch, Thomas Hanl</li>
<li><strong>CHANGE</strong>, TU Berlin: Kotayba Al Rashwany, Ramón Beck, Florian Feldhahn, Lennart Kracke, Kristof Miertsch, Jan Frederik Nittka</li>
<li><strong>Hy2Sky</strong>, Uni Stuttgart: Arian Mojaabi, Bianca Weber, Codrin Ciul, Maximilian Jansen, Samarth Srivastava, Shashank Sharma</li>
<li><strong>MANTA</strong>, TU Hamburg: Ahmet Akyüz, Eduardo Zegarra Berodt, Ghassen Hajiri, Philip Salmang, Rhea Shah, Xiaowei Zhu</li>
</ul>
<p>An der NASA/DLR Design Challenge haben sich 2021 auf deutscher Seite 30 Studierende aus fünf Hochschulen beteiligt. Auf amerikanischer Seite gibt es ebenfalls eine zweistellige Anzahl Teilnehmer verschiedener Hochschulen, heißt es. Auf beiden Seiten wird jeweils ein Siegerteam gekürt.</p>
<p>Sobald Präsenzveranstaltungen wieder möglich sind, zeigen die deutschen Gewinner bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit der amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA ihre Arbeit neben den amerikanischen Siegern des Wettbewerbs. Zudem erhalten die prämierten Teams die Möglichkeit, die Ergebnisse auf dem Deutschen Luft- und Raumfahrtkongress vorzutragen. Dieser findet nach derzeitiger Planung vom 31. August bis 2. September im Congress Centrum Bremen statt.</p>
<p><strong>Deep Link</strong><br />
<a href="https://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2021/03/20210825_wasserstofflugzeug-hyzero-ist-gewinner-der-nasa-dlr-design-challenge" target="_blank" rel="noopener">https://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2021/03/20210825_wasserstofflugzeug-hyzero-ist-gewinner-der-nasa-dlr-design-challenge</a><br />
<a href="https://www.dlr.de/content/de/artikel/nachwuchs/nasa-dlr-design-challenge.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dlr.de/content/de/artikel/nachwuchs/nasa-dlr-design-challenge.html</a></p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Das Siegermodell © RWTH Aachen / HyZero</p>
<p><strong>Foto Mitte</strong><br />
Team der RWTH Aachen © RWTH Aachen / HyZero</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/wasserstoffflugzeug-hyzero-der-rwth-aachen-gewinnt-nasa-dlr-design-challenge/">Wasserstoffflugzeug „HyZero“ der RWTH Aachen gewinnt NASA/DLR „Design Challenge“</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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