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	<title>Biokraftstoff Archive - Power-to-X</title>
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		<title>BP will in Lingen grünen Wasserstoff und Biokraftstoff produzieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2023 13:26:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Lingen) – Der Mineralölkonzern BP plc will den Standort Lingen in Niedersachsen bis 2030 von einer konventionellen Raffinerie zu einem „integrierten Energiezentrum“ entwickeln. Dies erklärte der Konzern im Beisein von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Lingen) –</strong> Der Mineralölkonzern BP plc will den Standort Lingen in Niedersachsen bis 2030 von einer konventionellen Raffinerie zu einem „integrierten Energiezentrum“ entwickeln. Dies erklärte der Konzern im Beisein von Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Verkehr, Bau und Digitalisierung anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Raffinerie.</p>
<div id="attachment_10152" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10152" class="wp-image-10152" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/09/w36-BP-Lingen-02-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10152" class="wp-caption-text">In Lingen will BP einen Elektrolyseur für grünen Wasserstoff installieren, wartet aber noch auf IPCEI-Fördermittel. © BP plc</p></div>
<p>Ein Schwerpunkt liege künftig auf der Produktion von Biokraftstoffen und grünem Wasserstoff. „Abhängig von der zukünftigen Marktentwicklung und möglichen Skalierungsoptionen“ plant BP dafür einen mittleren bis hohen dreistelligen Millionenbetrag zu investieren. Der Umbau der bisher konventionellen Raffinerie sei der nächste Schritt, um sich einem veränderten Marktumfeld anzupassen, sagte Patrick Wedeler, Geschäftsführer der BP Europa SE.</p>
<h3><strong>Flugkraftstoff aus Speiseöl und Rohöl</strong></h3>
<p>Seit Februar 2022 wird in Lingen bereits „nachhaltiger“ Flugkraftstoff aus gebrauchtem Speiseöl produziert. Dabei würden die biogene Komponente gemeinsam mit Rohöl in den Anlagen verarbeitet.</p>
<p>Im September starte ein Versuch zum Einsatz eines weiteren biogenen Einsatzstoffes im Raffinerieprozess. Mit dem Öl der auch in gemäßigten Klimazonen schnell wachsenden Ölsaatpflanze Carinata („äthiopischer Senf“) erhöhe man „die Verfügbarkeit von nachhaltigeren Rohstoffen für die biogene Verarbeitung erheblich“.</p>
<h3><strong>Grauen durch grünen Wasserstoff ersetzen</strong></h3>
<p>Die Umgestaltung der Raffinerie erfordere nicht nur eine Anpassung der Anlagen vor Ort, sondern auch der Energiequellen. In Zukunft solle grauer Wasserstoff, der derzeit für verschiedene industrielle Prozesse vor Ort verwendet wird, schrittweise durch grünen Wasserstoff ersetzt werden. Im Rahmen des Projekts „Lingen Green Hydrogen“ wolle das Unternehmen einen 100-Megawatt-Elektrolyseur installieren, der später auf mehr als 500 Megawatt aufgestockt werden könne, um mehrere Tonnen grünen Wasserstoff pro Stunde zu produzieren.</p>
<div id="attachment_10153" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10153" class="wp-image-10153" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/09/w36-BP-Lingen-03-historisches_Bild-Text-AB-1030x675.jpg" alt="" width="300" height="197" /><p id="caption-attachment-10153" class="wp-caption-text">Die 1953 eröffnete Raffinerie Lingen diente in erster Linie dazu, das einst in Niedersachsen geförderte Rohöl zu verarbeiten. Im Jahr 2022 wurde in Schleswig-Holstein ein Großteil des hiesigen Erdöls gefördert (eine Million Tonnen), gefolgt von Niedersachsen (600.000 Tonnen). Beide Bundesländer zusammen fördern rund 90 Prozent der deutschen Gesamtproduktion, so der Bundesverband Erdgas und Erdöl e.V. © BP plc</p></div>
<p>Das Vorhaben befinde sich in einem „fortgeschrittenen Planungsstadium“ und der Konzern wartet offenbar auf die Zusage einer IPCEI-Förderung von der Europäischen Kommission. Im Falle einer Genehmigung noch in diesem Jahr könne der Elektrolyseur Anfang 2026 in Betrieb genommen werden. Der benötigte Strom solle zumindest „perspektivisch“ aus zwei Offshore-Windprojekten in der Nordsee stammen, wofür BP im Juli den Zuschlag erhalten hatte. Ob der Wasserstoff auch schon vor Fertigstellung der Windparks mittels grünem Strom produziert wird, bleibt unklar.</p>
<div id="attachment_10154" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10154" class="wp-image-10154" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/09/w36-BP-Lingen-Oelpumpen-historisch-Niedersachsen-Text-AB.png" alt="" width="300" height="101" /><p id="caption-attachment-10154" class="wp-caption-text">Die industrielle Erdölförderung in Deutschland begann 1858 im niedersächsischen Wietze westlich von Celle. © BP plc</p></div>
<p>Die 1953 eröffnete Raffinerie Lingen diente in erster Linie dazu, das einst in Niedersachsen geförderte Erdöl vor Ort zu verarbeiten. Sie  gehört seit 2002 zu BP. 750 Leute verarbeiten dort rund fünf Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr zu Kraftstoffen, Heizöl und chemischen Vorprodukten für Groß- und Zwischenhandel sowie für Tankstellen.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
BP-Raffinerie in Lingen: Der Schwerpunkt an diesem Standort soll künftig bei Flugkraftstoff und Wasserstoff liegen, verkündete der Mineralölkonzern. © BP plc</p>
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		<title>Vattenfall und Preem wollen mit Windenergie und Wasserstoff Biokraftstoff produzieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 06:52:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Stockholm / Schweden) – Schwedens größtes Mineralölunternehmen Preem Petroleum AB und der staatliche Energieversorger Vattenfall AB treten in die nächste Phase der Zusammenarbeit in Sachen Wasserstoff. Nachdem die Konzerne 2019 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Stockholm / Schweden) –</strong> Schwedens größtes Mineralölunternehmen Preem Petroleum AB und der staatliche Energieversorger Vattenfall AB treten in die nächste Phase der Zusammenarbeit in Sachen Wasserstoff. Nachdem die Konzerne 2019 ihre Kooperation verkündet hatten, wollen die Unternehmen nunmehr in einer Machbarkeitsstudie prüfen, inwiefern sich eine Wertschöpfungskette für Offshore-Windenergie und Wasserstoff aufbauen lasse.</p>
<h4><strong>„Wille zur Transformation“</strong></h4>
<p>Schweden will bis 2030 die Kohlendioxidemissionen des Verkehrssektors um 70 Prozent gegenüber dem Jahr 2010 senken. An der schwedischen Westküste gebe es nach Angaben von Preem „eine hochspezialisierte Raffinerie- und Petrochemieindustrie sowie ein großes Potenzial für Offshore-Windenergie“; außerdem „einen starken Willen zur Transformation in der gesamten Region“. Vattenfall sieht „ein großes Potenzial“ für die Dekarbonisierung von Industrien wie Raffinerien, Petrochemie, Stahl und Düngemittel durch die Nutzung von fossilfreiem Strom und Wasserstoff.</p>
<p>Erst kürzlich hatte der schwedische Übertragungsnetzbetreibers Svenska Kraftnät laut Preem Pläne verkündet, sein Netz auf Gebiete wie die schwedische Westküste innerhalb des schwedischen Seegebiets auszudehnen. Damit werde ein „wichtiger Rahmen geschaffen“, um die Dekarbonisierung voranzutreiben.</p>
<h4><strong>Schlüsselrolle bei der Umstellung auf fossilfreie Industrie</strong></h4>
<p>Die Entwicklung eines Konzepts für Westküste mit Offshore-Windkraft und Wasserstofferzeugung könne „eine Schlüsselrolle bei der Umstellung auf eine fossilfreie Industrie spielen“, sagt Vattenfall Geschäftsführerin Anna Borg. Das wachsende schwedische Offshore-Windportfolio von derzeit mehr als 20 Terawattstunden biete „reichlich Möglichkeiten“.</p>
<p>„Die Versorgung mit fossilfreiem Wasserstoff ist immer noch knapp“, sagt Preem-Geschäftsführer Magnus Heimburg. Eine neue Infrastruktur könne „unseren Übergang zu einer klimaneutralen Wertschöpfungskette beschleunigen und die Produktion von fünf Millionen Kubikmetern erneuerbarer Kraftstoffe und E-Treibstoffe spätestens im Jahr 2035 ermöglichen“.</p>
<h4><strong>Versorgung mit Wasserstoff ausbauen</strong></h4>
<p>Einer früheren Mitteilung zufolge könne dies zu einer Reduzierung der Emissionen im Transportwesen von 12,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid führen, was etwa 20 Prozent der gesamten schwedischen Emissionen entspreche. Die Umstellung erfordere eine groß angelegte Versorgung mit Wasserstoff, und der Ausbau eines oder mehrerer Elektrolyseure könne dabei eine wichtige Rolle spielen.</p>
<p>Die beiden Raffinerien von Preem haben eine Kapazität von über 18 Millionen Kubikmetern. Das Unternehmen verfügt über ein landesweites Netz von 520 Tankstellen. Preem AB beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiter, davon 1.100 in den Raffinerien. Im Jahr 2021 betrug der Umsatz von Preem 89,6 Milliarden Kronen (8,3 Milliarden Euro).</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Preem-Raffinerie in Lysekil an der Westküste Schwedens. © Preem AB</p>
<p><a href="https://www.preem.com/in-english/press/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Deep Link</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/vattenfall-und-preem-wollen-mit-windenergie-und-wasserstoff-biokraftstoff-produzieren/">Vattenfall und Preem wollen mit Windenergie und Wasserstoff Biokraftstoff produzieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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