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	<title>Ostsee Archive - Power-to-X</title>
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	<description>Informationen zur Energiewende</description>
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	<title>Ostsee Archive - Power-to-X</title>
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		<title>Wasserstoffzentrum „BalticSeaH2“ im Ostseeraum geplant</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2023 06:16:04 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Helsinki / Finnland) –</strong> Unter der Bezeichnung „BalticSeaH2“ soll ein neues Zentrum für die Wasserstoffwirtschaft geschaffen werden. Das Gebiet zwischen Finnland und Estland sei „ein optimaler Standort für einen grenzüberschreitenden Markt“, sagt der am Projekt beteiligte finnische Enwickler Flexens Oy AB. Die erforderliche Infrastruktur nebst Erdgasleitungen und Stromnetz sei bereits vorhanden. Der Erdgasnetzbetreiber Gasgrid Finland bereite überdies mit den Projekten „Nordic-Baltic Hydrogen Corridor“, „Baltic Sea Hydrogen Collector“ und „Nordic Hydrogen Route“ explizit eine Wasserstoffinfrastruktur vor.</p>
<p>Das Vorhaben BalticSeaH2 ermögliche 25 Demonstrations- und Investitionsprojekte in verschiedenen Sektoren der Wasserstoffwirtschaft. Das Gesamtinvestitionsvolumen liege bei mehr als vier Milliarden Euro. Das Produktionspotenzial für Wasserstoff soll einst 100.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr umfassen. Für die erste Phase des Hochlaufs sind Investitionen in Höhe von 33 Millionen Euro veranschlagt, wovon die EU 25 Millionen Euro beisteuert.</p>
<h3><strong>Projekte entlang der Wertschöpfungskette</strong></h3>
<p>Als Teil des BalticSeaH2-Projekts führt Flexens eine Machbarkeitsstudie über eine wasserstoffbetriebene Fähre für 1.000 bis 3.000 Passagiere durch. Dazu untersucht das Unternehmen mögliche Fährrouten in der Ostsee sowie die Voraussetzungen zur Wasserstoffversorgung.</p>
<p>Der Schweizer Technologiekonzern ABB Asea Brown Boveri Ltd. entwickelt in Zusammenarbeit mit Partnern Brennstoffzellenlösungen der Megawattklasse, die einen emissionsfreien Seeverkehr ermöglichen sollen. Ein weiteres Ziel von ABB ist die Optimierung des Zusammenspiels zwischen den verschiedenen Sektoren des Wasserstoffzentrums mithilfe digitaler Plattformen.</p>
<p>Das finnische Energieunternehmen Helen Oy beabsichtigt mit einem PEM-Elektrolyseur grünen Wasserstoff zu produzieren. Die erste Pilotanlage soll bis 2024 in Betrieb gehen und vor allem den Schwerlastverkehr bedienen. Der Wasserstoff kann auch in Containern an die Industrie geliefert werden. Mit dem Pilotprojekt will Helen Fachwissen für eine breit angelegte Power-to-X-Produktion aufbauen.</p>
<p>BalticSeaH2 startet noch im Juni und hat eine Laufzeit von vorerst fünf Jahren. Dem Konsortium gehören 40 Partner aus neun Ländern des Ostseeraums an: Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Deutschland, Dänemark, Norwegen und Schweden. Als Projektkoordinator fungiert das finnische Unternehmen CLIC Innovation Ltd.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Mit dem „BalticSeaH2“-Projekt sollen auch die Windresourcen im baltischen Ostseeraum zur Produktion von grünem Wasserstoff genutzt werden. © CLIC Innovation Ltd.</p>
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		<title>Offshore-Elektrolysekapazität bis zu 1 GW in Nord- und Ostsee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2023 13:14:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Berlin) – Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat einen „Flächenentwicklungsplan zum Ausbau der Offshore-Windenergie“ veröffentlicht. Dieser legt fest, welche konkreten Flächen in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) für Windkraftwerke [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Berlin) –</strong> Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat einen „Flächenentwicklungsplan zum Ausbau der Offshore-Windenergie“ veröffentlicht. Dieser legt fest, welche konkreten Flächen in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) für Windkraftwerke in Nord- und Ostsee ausgeschrieben werden.</p>
<div id="attachment_8727" style="width: 844px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8727" class="wp-image-8727 size-full" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/01/w04-Flaechenentwicklungsplan-BSH-Grafik-Text-AB.png" alt="" width="834" height="469" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/01/w04-Flaechenentwicklungsplan-BSH-Grafik-Text-AB.png 834w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/01/w04-Flaechenentwicklungsplan-BSH-Grafik-Text-AB-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 834px, 100vw" /><p id="caption-attachment-8727" class="wp-caption-text">Auszug aus dem „Flächenentwicklungsplan 2023 für die deutsche Nordsee und Ostsee“. © BMWK</p></div>
<p>Demnach lasse sich dort eine Leistung von insgesamt 36,5 Gigawatt installieren. Außerdem werden die Ausschreibungsjahre, die Inbetriebnahme und der Netzanschluss festgelegt, hinzu kommt ein Testfeld zur Förderung der Forschung und Entwicklung im Küstenmeer.</p>
<h3><strong>Koalitionsziel: 30 GW bis 2030</strong></h3>
<p>Bis zum Jahr 2030 muss die bestehende Windkraftleistung von derzeit acht Gigawatt auf 30 Gigawatt (GW) wachsen, was im Koalitionsvertrag und im novellierten <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/text.xav?SID=&amp;tf=xaver.component.Text_0&amp;tocf=&amp;qmf=&amp;hlf=xaver.component.Hitlist_0&amp;bk=bgbl&amp;start=%2F%2F*%5B%40node_id%3D%271034949%27%5D&amp;skin=pdf&amp;tlevel=-2&amp;nohist=1&amp;sinst=4895FCE4" target="_blank" rel="noopener">Wind-auf-See-Gesetz</a> rechtlich verankert wurde. Um dieses Ziel zu erreichen und den Ausbau zu beschleunigen, hat das BSH auf den vorhandenen Flächen die Leistung verdichtet und weitere Potenzialflächen benannt.</p>
<p>Zudem sei damit bereits die Grundlage dafür geschaffen, dass der von der Koalition gewollte Ausbau auf 40 Gigawatt im Jahr 2035 um zehn Gigawatt „deutlich übertroffen“ werde, sagt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck anlässlich der Vorstellung des Flächenentwicklungsplans.</p>
<h3><strong>Elektrolysekapazität bis zu einem Gigawatt</strong></h3>
<p>„Strom aus Offshore-Windparks eignet sich unter anderem hervorragend, um daraus Wasserstoff per Elektrolyse zu gewinnen“, erklärte Habeck. Um diese Technologien in industriellem Maßstab auf hoher See zu erproben, lege der Plan einen vergrößerten Bereich in der Nordsee fest, welcher mit einer Wasserstoffpipeline angebunden werden könne. Die Fläche ermögliche eine Elektrolysekapazität von bis zu einem Gigawatt.</p>
<div id="attachment_8726" style="width: 242px" class="wp-caption alignright"><a style="font-weight: bold;" href="https://www.bsh.de/DE/THEMEN/Offshore/Meeresfachplanung/Flaechenentwicklungsplan/_Anlagen/Downloads/FEP_2023_1/Flaechenentwicklungsplan_2023.html?nn=1653366"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8726" class="wp-image-8726" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/01/w04-Flaechenentwicklungsplan-BSH-Titelbild-Text-AB-477x675.jpg" alt="" width="232" height="329" /></a><p id="caption-attachment-8726" class="wp-caption-text">Den Flächenentwicklungsplan 2023 gibt es kostenfrei als PDF (133 Seiten) auf der BSH-Website.</p></div>
<p>Das Konzept des BSH sei neben der Offshore-Vereinbarung aus dem vergangenen November „ein weiteres Stück unseres Masterplans, um die hohen Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien zu erreichen“. Damit werde auch bereits die Grundlage für ein europäisches Offshore-Stromnetz gelegt, in dem die einzelnen Windparks miteinander verbunden werden könnten. Berücksichtigt würden dabei Ergebnisse aus internationalen Arbeitsgruppen wie der <a href="https://power-to-x.de/europaeer-machen-grosse-windkraftplaene-china-plant-gigantisches/" target="_blank" rel="noopener">North Seas Energy Cooperation</a> (NSEC). Festgelegt sind unter anderem Kabeltrassen zur Verbindung der Offshore-Plattformen und dort vorzuhaltende Anschlusskapazitäten. Laut Bundeswirtschaftsministerium solle das nächste Fortschreibungsverfahren des Flächenentwicklungsplans noch in diesem Frühjahr zu beginnen.</p>
<p><strong>Foto<br />
</strong>Das BSH benennt Flächen in Nord- und Ostsee für eine zu installierende Windkraftleistung von mehr als 36 Gigawatt. Diese ermögliche eine Elektrolysekapazität von bis zu einem Gigawatt. © ABB</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/offshore-elektrolysekapazitaet-bis-zu-1-gw-in-nord-und-ostsee/">Offshore-Elektrolysekapazität bis zu 1 GW in Nord- und Ostsee</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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