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	<title>H2-ready Archive - Power-to-X</title>
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	<description>Informationen zur Energiewende</description>
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	<title>H2-ready Archive - Power-to-X</title>
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		<title>Bayern unterstützt Onyx Power beim Bau eines wasserstofffähigen Gasturbinenkraftwerks</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 22:30:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(Zolling / Deutschland) – Die bayerische Landesregierung unterstützt die Pläne des Kraftwerksbetreibers Onyx Power, in Zolling (Landkreis Freising) ein H2-ready Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) zu errichten. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Zolling / Deutschland) –</b><b> </b>Die bayerische Landesregierung unterstützt die Pläne des Kraftwerksbetreibers Onyx Power, in Zolling (Landkreis Freising) ein H2-ready Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) zu errichten. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Onyx-Kraftwerksleiter Roman Ritter haben dies nun in einer gemeinsame Absichtserklärung festgehalten. Worin konkret die „Unterstützung“ liege, wurde allerdings nicht gesagt.</p>
<div id="attachment_16170" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16170" class="wp-image-16170" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w22-Onyx-2-Bayern-Text-AB-752x675.jpg" alt="" width="300" height="269" /><p id="caption-attachment-16170" class="wp-caption-text">Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (vorn rechts) unterzeichnete den „Letter of Intent“ mit Onyx-Manager Roman Ritter. © StMWiBU / Aneta Ufert</p></div>
<p>Die Anlage mit einer Leistung von rund 800 Megawatt (MW) solle im Rahmen der ersten Ausschreibung des Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetzes (StromVKG) errichtet werden und dazu beitragen, „die Versorgung des südbayerischen Wirtschaftsraums auch in Zeiten geringer Erzeugung aus erneuerbaren Quellen jederzeit zu gewährleisten“. Zur Realisierung des Projekts brauche man „verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen und funktionierende Ausschreibungsmechanismen“, sagt Roman Ritter, Onyx-Kraftwerksleiter in Zolling. Das Unternehmen werde die Planungen für das wasserstofffähige Gas- und Dampfturbinenkraftwerk weiter vorantreiben und stehe dafür „in engem Austausch mit politischen Entscheidungsträgern“.</p>
<h3><b>ResInvest hat Onyx übernommen</b></h3>
<p>Onyx Power hat rund 2.000 Megawatt installierte Erzeugungskapazität an vier Kraftwerksstandorten in Deutschland und den Niederlanden mit rund 400 Mitarbeitern. Im Februar dieses Jahres wurde der Strom- und Wärmeversorger mit Sitz in Berlin von der Handels- und Investmentgesellschaft ResInvest Group übernommen. Zuletzt erwarb ResInvest das deutsche Kraftwerk Datteln 4 vom europäischen Energieunternehmen Uniper, nachdem zuvor bereits zwei Kohle- und Biomassekraftwerke in Polen übernommen wurden. Die Gesellschaft ist eigenen Angaben zufolge in 16 Ländern präsent und auf Rohstoffe, Biomasse, Agrarprodukte und Seefracht spezialisiert.</p>
<h3><b>Kartellamt kritisiert Entwurf des StromVKG</b></h3>
<p>Allerdings ist noch unklar, wann genau das StromVKG in der vorliegenden Fassung des Bundeswirtschaftsministeriums, das für Gaskraftwerke hohe Subventionen vorsieht, vom Bundestag verabschiedet wird. Zu den prominentesten der zahlreichen Kritiker zählt das Bundeskartellamt, das bereits im Dezember Einwände erhoben hatte, die weiterhin nicht berücksichtigt wurden.</p>
<div id="attachment_16171" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16171" class="wp-image-16171" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w22-Onyx-3-Bundeskartellamt-Bonn-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-16171" class="wp-caption-text">Das Bonner Bundeskartellamt hat massive Einwände gegen den Entwurf des Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetzes (StromVKG) in der jetzigen Form. © Bundeskartellamt</p></div>
<p>So sehe der Entwurf vor, dass bereits bei der Bewerbung auf Ausschreibungen ein Netzanschluss nachgewiesen werden müsse. „Dies führe „faktisch zu einer Bevorzugung bestehender Kraftwerksstandorte“. Noch nicht genehmigte neue Standorte hätten in der vorgesehenen Bewerbungsfrist „keine realistische Chance“ auf Netzanschlusszusage. Dies gelte insbesondere für Batteriespeicher, „die grundsätzlich auch ohne eine bereits vorliegende Anschlusszusage bis 2031 realisierbar wären, da sie gegenüber Gaskraftwerken deutlich geringere Bauzeiten aufweisen“.</p>
<h3><b>Batteriespeicher faktisch ausgeschlossen</b></h3>
<p>Im Übrigen seien Batteriespeicherprojekte sowieso „faktisch von der Ausschreibung“ ausgeschlossen. Das Bundeskartellamt hatte sich dafür ausgesprochen, Kapazitätsprojekte nicht zwangsläufig auf den Energieträger Erdgas (und/oder Wasserstoff) zu beschränken. Zwar gehe der Referentenentwurf grundsätzlich von einer Technologieoffenheit aus. Aufgrund der gleichzeitig enthaltenen detaillierten Regelungen zu den erforderlichen Anforderungen an die einzusetzenden Technologien könne die Teilnahme einzelner Technologien (etwa Batteriespeicher) „jedoch tatsächlich erschwert werden“ – oder sogar ausschließen.</p>
<p>Der Ende April veröffentlichte und am 13. Mai im Kabinett beschlossene Entwurf befindet sich derzeit im parlamentarischen Verfahren. Ob Onyx auch ohne das StromVKG in das Gaskraftwerk investieren würde, ist offen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Am Standort Zolling soll ein 800 Megawatt leistendes G&amp;D-Kraftwerk gebaut werden. © StMWiBU / Aneta Ufert</p>
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		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 19)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 11:08:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland: Anhörung zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes +++ Brüssel: Wasserstoffindustrie hat einen weiteren Lobbyverein +++ Deutschland: Solaris liefert 19 Wasserstoffbusse nach Krefeld +++ Oman: Ausschreibung für 1 GW Wasserstoffproduktion +++ Deutschland: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Deutschland: Anhörung zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes +++ Brüssel: Wasserstoffindustrie hat einen weiteren Lobbyverein +++ Deutschland: Solaris liefert 19 Wasserstoffbusse nach Krefeld +++ Oman: Ausschreibung für 1 GW Wasserstoffproduktion +++ Deutschland: Uniper erhält Vorbescheid für wasserstofffähiges GuD-Kraftwerk +++ (USA) Hyroad und THS wollen Wasserstofftankstellen entwickeln +++ Deutschland: Saarbahn nimmt Wasserstofftankstelle in Betrieb +++ Schottland: H2VS kauft Lkw-Entwickler HVS +++ Singapur: Behörden schreiben drei H2-ready Gaskraftwerke aus +++ Deutschland: Marktabfrage zum Bedarf von Wasserstoffspeichern +++ Lettland: Konsortium will Wasserstoffkorridor nach Deutschland entwickeln +++ Deutschland: Fraunhofer IMM konzipiert Motor für Ammoniak +++ Deutschland: Bremen bekommt neun Millionen Euro für „Hydrogen Valley“</b></p>
<p><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</b></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_14607" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14607" class="wp-image-14607" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/10/w43-Ausschuss-erklaertext-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-14607" class="wp-caption-text">Am 20. Mai findet eine öffentliche Anhörung zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes statt. © Deutscher Bundestag / Simone M. Neumann</p></div>
<p><b>(Deutschland) Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie hat eine öffentliche Anhörung zum <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/054/2105440.pdf" target="_blank" rel="noopener">Gesetzentwurf</a> zur „Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes und weiterer energierechtlicher Vorschriften zur Umsetzung des Europäischen Gas- und Wasserstoff-Binnenmarktpakets“<span class="Apple-converted-space"> </span></b><b>angesetzt. </b>Termin ist Mittwoch, 20. Mai, von 14 bis 16 Uhr. Mit der Reform soll das Gasleitungsnetz in Deutschland umgebaut und die Infrastruktur für Wasserstoff neu geregelt werden. Der Energieträger soll künftig einen regulierten Netzzugang analog zum Gassektor erhalten, was unter anderem bedeutet, dass Betreiber den Anschluss und Zugang zu ihren Leitungen gewähren müssen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16065" style="width: 253px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16065" class="wp-image-16065" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w19-tz-Era-Whitepaper-European-Resilience-Alliance-Titelbild-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="243" height="343" /><p id="caption-attachment-16065" class="wp-caption-text">White Paper der neu gegründeten „European Resilience Alliance for Clean Hydrogen &amp; Derivatives“ (ERA). © ERA</p></div>
<p><b>(Brüssel) Ein neuer Lobbyverband „European Resilience Alliance for Clean Hydrogen &amp; Derivatives“ (ERA) will die Nutzung von sauberem Wasserstoff beschleunigen. </b>Es sei eine paneuropäische von CEO geführte Initiative und vereine führende Industrieunternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Um die Dekarbonisierung und Widerstandsfähigkeit der europäischen Industrie voranzubringen wolle die Allianz die Produktion kohlenstoffarmer Kraftstoffe, industrieller Ausgangsstoffe und Produkte in Europa stärken, politische Unterstützung und Finanzierbarkeit verbessern sowie skalierbare Märkte, Netzwerke und grenzüberschreitende Korridore fördern. Gründungsmitglieder sind Enagás (Spanien), Fluxys (Belgien), Gasgrid Finland (Finland), Moeve (Spanien), Nordion Energi (Schweden), OGE (Deutschland), RWE Generation (Deutschland), SEFE (Deutschland), Stegra (Schweden) und Thyssenkrupp (Deutschland). Die ERA hat ein White Paper mit konkreten politischen Empfehlungen zur Umsetzung bei Projekten für sauberen Wasserstoff in Europa veröffentlicht. Demnach hätten trotz großer Projektpipelines entlang der gesamten Wertschöpfungskette weniger als sieben Prozent die endgültige Investitionsentscheidung erreicht. Gründe seien unter anderem eine fragmentierte Umsetzung der EU-Vorschriften, komplexe Regeln für erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO), hohe Stromkosten, unzureichende Nachfrage sowie Unsicherheiten hinsichtlich der Infrastrukturentwicklung. <b>Das White Paper <a href="https://d2zo35mdb530wx.cloudfront.net/_binary/ERALandingpage/7d8f13f8-d896-47cb-8394-36d6daeaef38/Whitepaper-European-Resilience-Alliance_April-2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">„Securing Europe’s Energy and Industrial Future“</a> gibt es als PDF (32 Seiten).</b></p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_16066" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16066" class="wp-image-16066" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w19-tz-Solaris-Urbino_18_hydrogen-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-16066" class="wp-caption-text">Die Brennstoffzellenbusse des Typs „Urbino 18“ fahren bald auch in Krefeld. © Solaris Bus &amp; Coach sp. z o.o.</p></div>
<p><b>(Deutschland) Der polnische Fahrzeugbauer Solaris Solaris Bus &amp; Coach sp. z o.o. hat eine Ausschreibung zur Lieferung von 19 Brennstoffzellenbussen an den Busbetreiber SWK Mobil Krefeld (Nordrhein-Westfalen) gewonnen. </b>Der Auftrag umfasst neun Modelle des Typs „Urbino 12“ sowie zehn Gelenkbusse „Urbino 18“. Die Auslieferung soll 2027 erfolgen. Die 12-Meter-Fahrzeuge haben eine Leistung von 160 Kilowatt, die 18 Meter langen Gelenkbusse leisten 240 Kilowatt. Die Fahrzeuge werden unter anderem mit Kamerasystemen ausgestattet, die traditionelle Spiegel ersetzen. Dies ist nicht der erste Auftrag der Krefelder für wasserstoffbetriebene Busse. Im Jahr 2025 lieferte Solaris bereits zehn „Urbino 12“ in die Stadt am Rhein. Bislang hat Solaris eigenen Angaben zufolge kumuliert über 800 Wasserstoffbusse ausgeliefert, die Hälfte davon gingen nach Deutschland.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<p><b>(Oman) Der staatliche Strom- und Wasserversorger Oman Power and Water Procurement Company (SAOC) hat eine Ausschreibung zur Entwicklung einer Wasserstoffproduktion gestartet. </b>Gefragt sind Angebote mit einer installierten Leistung von 800 bis 1.000 Megawatt. Interessenten können noch bis zum <strong>31. Mai</strong> die <a href="https://isupplier.nama.om:4443/OA_HTML/OA.jsp?OAFunc=XXTEN_TENDER_FLOAT_OPWP_F" target="_blank" rel="noopener">Ausschreibungsunterlagen</a> anfordern. Abgabe der Gebote ist 21. Juni 2026.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16067" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16067" class="wp-image-16067" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w19-tz-Uniper-Staudinger-B.jpeg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-16067" class="wp-caption-text">Übergabe des Vorbescheids für Block 8 am Standort Staudinger in Großkrotzenburg (v.l.): Andrea Henkes (Regierungspräsidium Darmstadt), Jan Hilligardt (Regierungspräsident), Andreas Armenat (Leiter Kraftwerk Staudinger). © Uniper Kraftwerke GmbH</p></div>
<p><b>(Deutschland) Der Energieversorger Uniper SE hat den Vorbescheid zum Bau eines wasserstofffähigen Gas- und Dampfkraftwerks (GuD) im hessischen Großkrotzenburg erhalten.</b> Die Anlage östlich von Frankfurt hat eine geplante Leistung von 890 Megawatt. Den Angaben zufolge hatte Uniper in dem Vorbescheidsverfahren „wesentliche Fragen zur Machbarkeit und Zulässigkeit des Vorhabens frühzeitig und verbindlich geklärt“. Ziel dieses Verfahrensschritts sei es, Projektrisiken in einem möglichst frühen Stadium zu minimieren, bevor die eigentlichen Genehmigungsverfahren eingeleitet würden. Koordiniert wurde das Verfahren in enger Abstimmung mit dem Technologiepartner Siemens Energy. Anträge für die erste Teilgenehmigung würden voraussichtlich im dritten Quartal 2026 eingereicht, die zweite Teilgenehmigung für Errichtung und Betrieb der Anlage im zweiten Quartal 2027. Uniper verfügt in Europa über eine Erzeugungskapazität von kumuliert 18,5 Gigawatt. In Deutschland versorge der Konzern rund 1.000 Kommunen und Industrieunternehmen mit Energie und Dienstleistungen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_14163" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14163" class="wp-image-14163" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/08/w33-Hyroad-1-B.jpg" alt="" width="350" height="181" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/08/w33-Hyroad-1-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/08/w33-Hyroad-1-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-14163" class="wp-caption-text">Im August 2025 hatte Hyroad 113 Brennstoffzellen-Trucks aus der Konkursmasse der insolventen Nikola Corp. ersteigert. © Hyroad Energy</p></div>
<p><b>(USA) Hyroad Energy, Anbieter von mit Wasserstoff betriebenen Lkw, will gemeinsam mit Total Hydrogen Solutions (THS), einer Sparte der Pneumatic &amp; Hydraulic Company LLC, die Entwicklung und den Betrieb einer neuen Wasserstofftankstation (HRS) in Katy, Texas, vorantreiben. </b>Im Rahmen der Vereinbarung hat Hyroad eine Offtake-Vereinbarung für die volle Kapazität der Station unterzeichnet, um den wachsenden Tankbedarf seiner Flottenkunden in dem Bundesstaat zu decken. Die Station mit Elektrolyseur wird von THS entworfen, gebaut und betrieben. Die Station mit ihrer End-to-End-Wasserstofflösungen sei die Art von skalierbarer, zuverlässiger Infrastruktur, die die Branche benötige, sagt Mark Mire, CEO von Total Hydrogen Solutions. Die Fertigstellung ist noch für dieses Jahr geplant.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_16068" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16068" class="wp-image-16068" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w19-tz-Saarbahn-B.jpeg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-16068" class="wp-caption-text">Die Saarbahn GmbH nimmt eine Wasserstofftankstelle in Betrieb (v.l.): Saarbahn-Geschäftsführer Karsten Nagel, Oberbürgermeister Uwe Conradt und Leiter Infrastruktur bei der Saarbahn Torsten Burgardt. © Saarbahn / Iris Maurer</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Saarbahn GmbH hat nach zehnmonatiger Bauzeit in Saarbrücken eine Wasserstofftankstelle (drei Dispenser, 350 bar) mit einer Gesamtkapazität von 2,4 Tonnen in Betrieb genommen.</b> Dort sollen künftig die 28 Brennstoffzellenbusse des Nahverkehrsunternehmens mit grünem Wasserstoff betankt werden. Dadurch vermeide die Saarbahn im Vergleich zu Bussen mit Dieselantrieb jährlich bis zu 2.000 Tonnen CO2. Die „Kite Hydroliner“ des nordirischen Herstellers Wrightbus mit einer Reichweite von rund 400 Kilometern seien seit letztem Sommer im Einsatz. Das Tankvolumen betrage 36,5 Kilogramm, der Tankvorgang dauere zehn Minuten. Die Tankstellentechnik stammt von der Schwelm Anlagentechnik GmbH und kann optional erweitert werden. Der Wasserstoff wird per Lkw-Trailer angeliefert. Perspektivisch solle der Energieträger ab 2028 aus dem rund 60 Kilometer entfernten Freisen stammen und dort in einem Elektrolyseur im dortigen Windpark erzeugt werden. Das saarländische Umweltministerium unterstützt den Bau des Elektrolyseurs mit rund 2,7 Millionen Euro. Saarbahn investiert in die Wasserstoffinfrastruktur 7,6 Millionen Euro. Davon werden 3,06 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_16069" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16069" class="wp-image-16069" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w19-tz-hvs-unveils-uks-first-zero-emission-hydrogen-electric-hgv-with-class-leading-370-mile-range-B.jpg" alt="" width="350" height="181" /><p id="caption-attachment-16069" class="wp-caption-text">Im April 2023 hatte HVS das Design seines ersten Brennstoffzellen-Lkw vorgestellt. Der 40-Tonner war für den Schwerlastverkehr (Heavy Goods Vehicle, HGV) mit einer Reichweite von 370 Meilen (600 Kilometer) konzipiert. © Hydrogen Vehicle Systems</p></div>
<p><b>(Schottland) Die in Glasgow ansässige Hydrogen Vehicle Systems Ltd. (HVS) wurde billigst für 145.000 Pfund (167.000 Euro) verkauft.</b> Damit sei die Auflösung abgewendet worden. Das Unternehmen hatte aufgrund seiner schon seit längerem bestehenden Finanzprobleme Insolvenz angemeldet, berichtet die Tageszeitung „<a href="https://www.heraldscotland.com/news/26061346.jobs-lost-scottish-truck-manufacturer-administration/" target="_blank" rel="noopener">The Herald</a>“ unter Berufung auf den Insolvenzverwalter. Das 2017 gegründete Unternehmen mit mehr als 70 Mitarbeitern ist auf Herstellung und Design von Wasserstofffahrzeugen spezialisiert. Bis Januar 2024 habe das Unternehmen keine weiteren Investoren auftreiben können, womit ein Schuldenberg aufgetürmt worden sei. In der Folge seien unter anderem Gehälter gekürzt und der Hauptsitz in Glasgow aufgegeben worden, so das Blatt. Bis Januar 2025 wurde das Unternehmen mit begrenztem Budget von den Direktoren und einer kleinen Gruppe von Gründungsmitgliedern betrieben. Die namensähnliche Glasgower H2 Vehicle Systems Ltd (H2VS) habe nun materielle und immaterielle Vermögenswerte übernommen, womit eine sofortige Schließung verhindert worden sei. Laufende Forschungs- und Entwicklungsprojekte würden fortgesetzt.</p>
<p>+++++</p>
<p><b>(Singapur) Die Energy Market Authority (EMA) hat eine Ausschreibung für drei H2-ready Gaskraftwerke gestartet, um die wachsende Stromnachfrage Singapurs zu decken.</b> Eines davon soll bis 2031 am Netz sein, die anderen beiden bis 2032. Jede Anlage werde für mindestens 600 Megawatt Leistung konzipiert. Nach Angaben der Behörde wachse die Stromnachfrage in Singapur bis 2034 jährlich um 2,4 bis 4,8 Prozent (2,0 bis 4,8 Gigawatt). 2031 werde eine installierte Kraftwerksleistung von 9,6 bis 11,4 Gigawatt benötigt. <a href="https://www.ema.gov.sg/news-events/news/media-releases/2026/EMA-launches-request-for-proposal-for-new-electricity-generation-capacity" target="_blank" rel="noopener">Bewerbungen</a><span class="Apple-converted-space"> </span>können bis <strong>24. Juni</strong> (2031er Anlagen) sowie <strong>30. September</strong> (2032er) eingereicht werden.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12031" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12031" class="wp-image-12031" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w35-Uniper-3-Krummhoern-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="350" height="233" /><p id="caption-attachment-12031" class="wp-caption-text">Die Uniper-Demonstrationsanlage „Hydrogen Pilot Cavern“ hat ein Gesamtspeichervolumen von nahezu 500.000 Normkubikmetern Wasserstoff. © Uniper / Andreas Burmann</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Initiative Energien Speichern e.V. (INES) führt 2026 erneut die Marktabfrage „Market Assessment for Hydrogen Storage“ (MAHS) durch.</b> Ziel sei es, die zukünftigen Bedarfe an Speicherkapazitäten zu ermitteln und eine belastbare Grundlage für Investitionsentscheidungen zu schaffen. Eine erste MAHS gab es bereits im Jahr 2024, die erneute Durchführung im Jahr 2026 solle die Daten an die aktuellen Marktbedingungen angepasst. Zudem wurden die Abfragestrukturen weiter differenziert, um genauere Aussagen zu Speicherbedarf, Wasserstoffaufkommen und -verwendung zu ermöglichen. <b>Die Marktabfrage wird bis zum 5. Juni über die <a href="https://energien-speichern.de/mahs-umfrage/" target="_blank" rel="noopener">INES-Website</a> durchgeführt und steht auf Deutsch und Englisch zur Verfügung.</b></p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_16070" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16070" class="wp-image-16070" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w19-tz-Baltic-Text-AB-989x675.jpg" alt="" width="349" height="238" /><p id="caption-attachment-16070" class="wp-caption-text">In Riga vereinbarten mehrere Unternehmen, den Bau eines Wasserstoffkorridors bis nach Deutschland zu untersuchen. © Northern Europe Energy Group AS</p></div>
<p><b>(Lettland) Die Northern Europe Energy Group AS, SEFE und das Baltic Sea Hydrogen Collector-Konsortium (BHC) wollen die Entwicklung einer integrierten Wasserstoffwertschöpfungskette zur Verbindung der nordisch-baltische Region mit Deutschland untersuchen.</b> BHC besteht bereits aus Gasgrid Finland, Gascade Gastransport und Copenhagen EnergyIslands, Teil von Copenhagen Infrastructure Partners. Die Unternehmen sind in den Bereichen Angebot, Infrastruktur und Nachfrage tätig. Allein das lettische Projekt CIS Liepaja von Northern Energy habe das Potenzial, eine Erstproduktionsphase von etwa 100.000 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr zu erreichen, wobei ein erheblicher Anteil für den Export nach Deutschland und andere EU-Märkte vorgesehen sei.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16071" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16071" class="wp-image-16071" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w19-tz-IMM-PM-Motoram-VerortungIMMimMotorraum-Text-AB.jpg" alt="" width="349" height="166" /><p id="caption-attachment-16071" class="wp-caption-text">Motorraum des Ammoniak-Fahrzeugs: links und rechts von dem mit Ammoniak betriebenen Motor sind die beiden Crackreaktoren (umgeben von weißem Isolationsmaterial) zu sehen. © First Ammonia Motors</p></div>
<p><b>(Deutschland) Das Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme IMM hat in Zusammenarbeit mit der Firma First Ammonia Motors einen Motor konzipiert, der ausschließlich mit Ammoniak betrieben wird.</b> Dafür wurde ein Konzept entwickelt, das speziell auf die Eigenschaften von Ammoniak ausgelegt sei. Im Gegensatz zu anderen Ammoniakmotoren benötige dieser Motor keinen Zusatzkraftstoff wie Benzin, Kohlegas oder Methanol, um die Verbrennung zu beschleunigen. Stattdessen werde die Abwärme des Motors genutzt, um Ammoniak zu spalten und so an Bord Wasserstoff zu erzeugen. Als Abgase entstehen Wasserdampf und Stickstoff. Die Nutzung von Ammoniak eröffne „neue Perspektiven für Bereiche, in denen eine direkte Elektrifizierung nur eingeschränkt möglich“ sei. Dazu zählten etwa stationäre Energieversorgung, maritime Anwendungen oder der Schwerlastverkehr.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<p><b>(Deutschland) Die EU fördert mit neun Millionen Euro ein Bremer Wasserstoffprojekt mit dem sperrigen Namen „Hydrogen in Bremen: Innovations in Mobility, Ports And Clean Transformation“ (H2B:IMPACT).</b> Ziel ist der Aufbau eines „Hydrogen Valley“, in dem Wasserstoff nicht nur produziert, sondern auch gespeichert, verteilt und genutzt werde. Geplant seien unter anderem Anwendungen im Hafen, in der Industrie sowie im Baugewerbe und in der Mobilität, die mindestens zwei Jahre lang im realen Betrieb getestet werden. Das Projekt sei bereits gestartet und laufe über fünf Jahre.</p>
<p>+++++</p>
<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Uniper schafft Platz am Kohlestandort für wasserstofffähiges Gaskraftwerk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 10:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Gaskraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[H2]]></category>
		<category><![CDATA[H2-ready]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Uniper]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Gelsenkirchen / Deutschland) – Uniper SE verschafft sich weiterhin Platz für ein Gaskraftwerk. Dieses könne perspektivisch auch mit Wasserstoff betrieben werden (H2-ready), so der Versorger. Dazu wurde jetzt der 116 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Gelsenkirchen / Deutschland) –</strong> Uniper SE verschafft sich weiterhin Platz für ein Gaskraftwerk. Dieses könne perspektivisch auch mit Wasserstoff betrieben werden (H2-ready), so der Versorger. Dazu wurde jetzt der 116 Meter hohe Kühlturm des Blocks F im Kraftwerk Gelsenkirchen-Scholven mit 60 Kilogramm Sprengstoff zu Fall gebracht. Die Vorarbeiten liefen seit April 2024.</p>
<div id="attachment_14345" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14345" class="wp-image-14345" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/09/w37-Uniper-2-scholvensprengung-Text-AB-506x675.jpg" alt="" width="348" height="465" /><p id="caption-attachment-14345" class="wp-caption-text">Planmäßige Sprengung: Die anfallenden etwa 11.000 Tonnen Betonschutt will Uniper vor Ort aufbereiten und zum Verfüllen der Baugruben verwerten. © Uniper SE</p></div>
<p>Bereits im Jahr 2008 wurden die Kühltürme G und H gesprengt. „In diesem Jahr werden wir noch das Kesselhaus F und die Rauchgasentschwefelungsanlage sprengen. Für das Jahr 2026 sind auf dem Gelände weitere Sprengungen geplant“, sagt Martin Hein, Leiter des Rückbaus bei Uniper. Auch die anderen Rückbauaktivitäten am Kraftwerksstandort Scholven „schritten gut voran“. Mit dem jetzt geschaffenen freien Platz „geht die Transformation des Standorts weiter“, sagt Unipers Kraftwerksleiter Lars Wiese.</p>
<div id="attachment_5445" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5445" class="wp-image-5445" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/07/w28-Uniper-Scholven-KW_Scholven_Nacht-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-5445" class="wp-caption-text">Steinkohlekraftwerk Scholven im Jahr 2021: Die Bundesnetzagentur hatte 2023 die Systemrelevanz der Blöcke B und C bis zum 31. März 2031 verlängert. © Uniper SE</p></div>
<p>Der Konzern hatte im Januar 2020 einen Stilllegungsplan für seine Steinkohlekraftwerke in Deutschland vorgelegt Damit wolle man Einsparungen in einer Größenordnung von rund 18 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr erzielen. Die Herausnahme des Steinkohlemeilers Scholven C aus dem kommerziellen Betrieb war das Resultat der dritten Auktion der Bundesnetzagentur (BNetzA) nach dem Gesetz zur Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung im Jahr 2021. Uniper kam auch in vorhergehenden Auktionen zum Zuge: Durch die Bescheide für die Kraftwerke Heyden 4 (875 MW), Wilhelmshaven 1 (757 MW) und Scholven C (345 MW) nimmt der Energieversorger insgesamt 1.977 Megawatt Steinkohlekapazität vom Markt <a href="https://power-to-x.de/uniper-will-kraftwerk-scholven-bis-2030-auf-gruenen-wasserstoff-umstellen/" target="_blank" rel="noopener">(wir berichteten)</a>.</p>
<p>Laut Geschäftsbericht summierten sich Unipers direkte CO2-Emissionen im Jahr 2024 noch auf 14,2 Millionen Tonnen (Vorjahreszeitraum: 19,4 Millionen Tonnen). Der Rückgang um rund 27 Prozent sei insbesondere auf die Einstellung des kommerziellen Betriebs der deutschen Kraftwerke Staudinger 5 und Scholven B sowie auf die Stilllegungen der Kraftwerke Heyden 4 und Ratcliffe (zwei Gigawatt) in Großbritannien zurückzuführen. Für 2025 erwartet Uniper demnach, dass die direkten CO2-Emissionen „deutlich unter dem Vorjahresniveau“ liegen, da die Stromerzeugung aus Kohle unter der des Jahres 2024 erwartet werde.</p>
<h3><strong>Systemrelevanz bis 2031</strong></h3>
<p>Allerdings hatte die Bundesnetzagentur 2023 für die beiden Kohlekraftwerke Scholven B und C die Systemrelevanz bis zum 31. März 2031 verlängert. Im Mai 2024 hat die BNetzA zudem die Kraftwerke Staudinger 4 (Gas) und 5 (Kohle) sowie die ölbefeuerten Kraftwerksblöcke Ingolstadt 3 und 4 ebenfalls bis zum 31. März 2031 als systemrelevant eingestuft. Die Kraftwerke dienen bis dahin noch als Reservekraftwerke.</p>
<p>Im zurückliegenden Geschäftsjahr wurden rund 200 Millionen Euro unter anderem für Wasserstoffprojekte, Batterievorhaben und die Revitalisierung des Pumpspeicherkraftwerks Happurg investiert. Jedoch seien „aufgrund der vorgezogenen Bundestagswahl im Februar 2025 die Rahmenbedingungen für den Bau neuer wasserstofffähiger Gaskraftwerke derzeit weiterhin unklar“, heißt es im Geschäftsbericht. „Neben der Nutzung von Wasserstoff in der Stromerzeugung gestaltet sich auch die Umstellung auf Wasserstoff in der Industrie schwieriger als erwartet.“</p>
<p>Aktuell gebe es noch wenige große Kunden, die grünen oder blauen Wasserstoff nachfragten und entsprechende Lieferverträge abschließen wollten, so das Papier. „Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft geht nur schleppend voran.“ Diese Entwicklung lasse sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in Unipers anderen Kernmärkten beobachten.</p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Der Standort des einstigen Kohlekraftwerks Gelsenkirchen-Scholven wird für ein neues wasserstofffähiges Gaskraftwerk geräumt. © Uniper SE</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/uniper-schafft-platz-am-kohlestandort-fuer-wasserstofffaehiges-gaskraftwerk/">Uniper schafft Platz am Kohlestandort für wasserstofffähiges Gaskraftwerk</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 50)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2024 13:23:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Ballard Power]]></category>
		<category><![CDATA[CPKC]]></category>
		<category><![CDATA[EPA]]></category>
		<category><![CDATA[H2-ready]]></category>
		<category><![CDATA[Hydrom]]></category>
		<category><![CDATA[HØST PtX]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
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		<category><![CDATA[Teco 2030]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>USA: EPA fördert Ersatz von Dieselfahrzeugen mit 735 Millionen Euro +++ Deutschland: Thyssenkrupp Nucera und Hydrom wollen im Oman Wasserstoffprojekte entwickeln +++ Deutschland: Neue H2-ready Gasleitung in Baden-Württemberg in Betrieb [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/was-auch-noch-wichtig-ist-ticker-kw-50-2/">Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 50)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>USA: EPA fördert Ersatz von Dieselfahrzeugen mit 735 Millionen Euro </strong>+++<strong> Deutschland: Thyssenkrupp Nucera und Hydrom wollen im Oman Wasserstoffprojekte entwickeln </strong>+++<strong> Deutschland: Neue H2-ready Gasleitung in Baden-Württemberg in Betrieb </strong>+++<strong> Dänemark: HØST PtX Esbjerg erhält Umweltgenehmigungen </strong>+++<strong> Finnland: Vireon Hydrogen bekommt Fördermittel für den Bau einer 5-MW-Elektrolyseanlage </strong>+++<strong> Großbritannien: SSE und Siemens entwickeln gemeinsam Wasserstoffturbine </strong>+++<strong> Kanada: Stadler bestellt acht Brennstoffzellenantriebe bei Ballard Power für US-Markt </strong>+++<strong> Deutschland: Grundstoffindustrie sollte grüne Vorprodukte importieren statt Wasserstoff </strong>+++<strong> Norwegen: Teco 2030 ASA stellt Insolvenzantrag </strong>+++<strong> Kanada: CPKC bestellt 98 Brennstoffzellenmotoren bei Ballard Power für kanadischen Markt </strong>+++<strong> Deutschland: Erzeugungsleistung bei Wasserstoffprojekten in Deutschland steigt </strong>+++<strong> Belgien: Oman und Belgien vereinbaren Wasserstoffkooperation</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11758" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11758" class="wp-image-11758" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w29-FTA-2-Trimet-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-11758" class="wp-caption-text">Bereits im Juli gab es Fördermittel des US-Verkehrsministeriums für die Anschaffung neuer Brennstoffzellenbusse als Ersatz für ältere Dieselfahrzeuge. Auch der Buslinienbetreiber TriMet 39, Oregon, war seinerzeit unter den Empfängern. © TriMet</p></div>
<p><strong>(USA) Die US-Umweltschutzbehörde (EPA) fördert 70 Antragsteller aus 27 Bundesstaaten mit mehr als 735 Millionen Dollar (700 Millionen Euro) für den Kauf von emissionsfreien Fahrzeugen.</strong> Damit sollen bestehende schwere Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ersetzt und gleichzeitig der Aufbau einer Infrastruktur für saubere Fahrzeuge nebst Fortbildungsmaßnahmen unterstützt werden. Die Fördermittel werden sowohl für batterieelektrische als auch für mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge eingesetzt. Etwa 70 Prozent der Mittel dienen der Anschaffung von sauberen Schulbussen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12800" style="width: 283px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12800" class="wp-image-12800" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-Thyssenkrupp-Oman-241212_MoU-Hydrom-Text-AB-772x675.jpeg" alt="" width="273" height="239" /><p id="caption-attachment-12800" class="wp-caption-text">Thyssenkrupp Nucera und Hydrom haben eine Absichtserklärung zur Entwicklung von Wasserstoffprojekten im Oman unterzeichnet (v.l.): Rumaitha Al Busaidi (Business and ICV Development Manager, Hydrom), Abdulaziz Said Al Shidhani (Managing Director, Hydrom), Ashraf Abu Alhaija (CEO Thyssenkrupp Nucera Saudi Arabia), Erika Niino-Esser (Senior Business Developer, Thyssenkrupp Nucera) © Hydrom</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Hydrogen Oman (Hydrom), nationaler Koordinator für Omans Strategie für grünen Wasserstoff, und die Dortmunder Thyssenkrupp Nucera AG wollen die Entwicklung des Marktes für grünen Wasserstoff in dem Sultanat voranbringen.</strong> Hydrom habe über 2.300 Quadratkilometer Land für die großtechnische Produktion von grünem Wasserstoff vergeben. Das Unternehmen baue strategische Partnerschaften auf, unterstütze umfassende Marktanalysen und koordiniere alle Aktivitäten einschließlich eines Masterplans für diesen Sektor. Hydrom treibe auch die Straffung der rechtlichen Rahmenbedingungen und die Infrastrukturplanung voran. Oman wolle bis 2040 seine Wirtschaft diversifizieren und der Entwicklung erneuerbarer Energien und grüner Technologien Vorrang einräumen. Die Absichtserklärung wurde während des ersten gH2-Investorentages von Hydrom in Maskat, Oman, unterzeichnet. Konkrete Vorhaben wurden nicht genannt. (Anm.d.Red.: Siehe auch Meldung unten „Oman und Belgien vereinbaren Wasserstoffkooperation“)</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12801" style="width: 335px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12801" class="wp-image-12801" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-Terranets-Bau_SEL_Absenken-Text-AB.jpg" alt="" width="325" height="217" /><p id="caption-attachment-12801" class="wp-caption-text">Terranets hat den ersten Bauabschnitt der insgesamt 250 Kilometer langen Süddeutschen Erdgasleitung (SEL) für das Wasserstoffkernnetz „H2 ready“ fertiggestellt. © Terranets BW GmbH</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Der Fernleitungsnetzbetreiber Terranets BW GmbH hat den ersten 24 Kilometer langen Abschnitt der Süddeutschen Erdgasleitung (SEL) von Heilbronn bis in den Landkreis Ludwigsburg in Betrieb genommen und in das bestehende Transportnetz eingebunden.</strong> Die SEL ermöglicht im ersten Schritt den Ausstieg aus der Kohleverstromung, indem sie moderne Gaskraftwerke versorgt, sagt Katrin Flinspach, Geschäftsführerin von Terranets BW. Im zweiten Schritt werde die Leitung ab Anfang der 2030er Jahre als Teil des Wasserstoffkernnetzes zentrale Verbrauchsschwerpunkte in Baden-Württemberg mit Wasserstoff versorgen. Die insgesamt 250 Kilometer lange SEL von der hessischen Landesgrenze bis nach Bayern werde in mehreren Bauabschnitten installiert. Terranets BW plane alle Um- und Ausbaumaßnahmen „H2-ready“ und damit ausgelegt für den Transport von Wasserstoff. Die SEL sei Teil des Wasserstoffkernnetzes.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12802" style="width: 367px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12802" class="wp-image-12802" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-HOST-Text-AB-1080x267.jpg" alt="" width="357" height="88" /><p id="caption-attachment-12802" class="wp-caption-text">HØST PtX Esbjerg erhält Umweltgenehmigungen für die künftige Elektrolyseanlage. © HØST PtX Esbjerg</p></div>
<p><strong>(Dänemark) Die dänische Umweltbehörde hat dem Projekt HØST PtX Esbjerg die den Angaben zufolge „wichtigsten Umweltgenehmigungen“ (UVP) erteilt.</strong> Dies ermögliche es, nunmehr „die Entwicklung der Installation von bis zu einem Gigawatt Elektrolyseurkapazität in Esbjerg fortzusetzen, um nachhaltige grüne Brennstoffe zu erzeugen“, sagt Projektleiter David Dupont-Mouritzen. HØST trete nun in die nächste Phase ein. „Einer der wichtigsten Meilensteine für die Entwicklung von PtX-Projekten in Dänemark ist der Aufbau einer inländischen Wasserstoffinfrastruktur, die den Export von grünem Wasserstoff in den europäischen Abnahmemarkt, vor allem nach Deutschland, ermöglicht.“ Nach der endgültigen Investitionsentscheidung (FID) könne der Bau der Anlage beginnen. Das Projekt HØST PtX Esbjerg ist Teil des CIP Energy Transition Fund I. Es werde vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben und könne jährlich 140.000 Tonnen grünen Wasserstoff für die Verwendung in der Chemie-, Stahl- und Raffinerieindustrie produzieren.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12803" style="width: 245px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12803" class="wp-image-12803" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-Vireon-CEO-Per-Oyvind-Voie-Text-AB-509x675.jpg" alt="" width="235" height="312" /><p id="caption-attachment-12803" class="wp-caption-text">Per Øyvind Voie, Geschäftsführer von Vireon. © Norwegian Hydrogen AS</p></div>
<p><strong>(Finnland) Vireon Hydrogen Oy hat von der staatlichen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Business Finland einen Zuschuss in Höhe von 3,8 Millionen Euro für den Bau einer fünf Megawatt leistenden Elektrolyseanlage in Jyväskylä erhalten.</strong> Vireon arbeitet bereits am Jyväskylä Hydrogen Hub. In der ersten Phase geht es um den Bau einer Wasserstofftankstelle für den Schwerlastverkehr. Die ersten Nutzer stünden bereits fest, darunter fünf wasserstoffbetriebene Busse für den lokalen öffentlichen Personennahverkehr. Die Station soll bis 2025 betriebsbereit sein. In der zweiten Phase werde der Knotenpunk um eine lokale Wasserstoffproduktion erweitert. Der Elektrolyseur werde auf demselben Gelände wie die Tankstelle gebaut und solle jährlich etwa 700 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Vireon Hydrogen Oy ist die finnische Dependance von Vireon AS in Norwegen, Betreiber von Wasserstofftankstellen für den Schwerverkehr in den nordischen Ländern, eine 2023 gegründete Tochter von Norwegian Hydrogen AS.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12804" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12804" class="wp-image-12804" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-SSE-Thermal-darren-davidson-vice-president-of-siemens-energy-uk-i-with-finlay-mccutcheon-managing-director-of-sse-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="197" /><p id="caption-attachment-12804" class="wp-caption-text">Darren Davidson, Vizepräsident von Siemens Energy UK&amp;I (links) und Finlay McCutcheon, geschäftsführender Direktor von SSE Thermal: „Wasserstoffbetriebene Kraftwerke werden ein wesentliches Element des Energiemixes sein.“ © SSE Thermal</p></div>
<p><strong>(Großbritannien) SSE Thermal und Siemens Energy wollen gemeinsam eine Gasturbine entwickeln, die zu 100 Prozent mit Wasserstoff betrieben werden kann. Das „Mission H2 Power“ genannte Projekt soll die Dekarbonisierung des SSE-Kraftwerks Keadby 2 in North Lincolnshire unterstützen.</strong> Im Rahmen der millionenschweren Co-Investition werde Siemens Energy ein neues Verbrennungssystem für seine derzeit dort genutzte SGT5-9000HL-Gasturbine entwickeln, das flexibel mit einem beliebigen Erdgas-/Wasserstoffgemisch arbeite. Dazu baue Siemens Energy im Berliner Clean Energy Centre zusätzliche Anlagen, um die Technologie für große Gasturbinen zu testen. SSE Thermal ist eine Tochtergesellschaft für thermische Stromerzeugung des Versorgers und Telekommunikationsunternehmens SSE Plc mit Sitz in England und Australien.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11024" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11024" class="wp-image-11024" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/02/w09-Stadler-1-Rail-USA-B.jpg" alt="" width="350" height="182" /><p id="caption-attachment-11024" class="wp-caption-text">Stadler liefert Personenzüge an Caltrans mit Brennstoffzellenantrieben von Ballard Power. © Stadler AG</p></div>
<p><strong>(Kanada) Die US-Dependance des Schweizer Bahnbauers Stadler Rail AG hat den Hersteller von Brennstoffzellenantrieben Ballard Power Systems mit der Lieferung von „FCmove HD+“-Brennstoffzellenmotoren mit einer Leistung von kumuliert acht Megawatt beauftragt.</strong> Diese seien für Stadlers Produktlinie emissionsfreier Personenzüge „Flirt H2“ für den Kunden California Department of Transportation (Caltrans) vorgesehen. Der Flirt H2 wurde als erster wasserstoffbetriebener Personenzug in den USA von der Federal Railroad Administration (FRA) zugelassen. Der Auftrag unterstützt die Anschaffung von zehn dieser Züge durch Caltrans; es gebe eine Option auf weitere 19 Züge. Das Fahrzeug kann Dieselzüge auf nicht oder nur teilweise elektrifizierten Strecken ersetzen und vermeidet Investitionen in kostspielige Oberleitungen. Die Stadler „Division Nordamerika“ wird, wie berichtet, ab Januar als eigenständige Niederlassung aus dem Schweizer Geschäftsbetrieb ausgegliedert.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_12805" style="width: 246px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12805" class="wp-image-12805" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-Ariadne-Report-Titel-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="236" height="333" /><p id="caption-attachment-12805" class="wp-caption-text">Report: „Vorprodukte importieren statt grünen Wasserstoff.“ © Kopernikus-Projekt Ariadne</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Den heutigen Import fossiler Energieträger vollständig durch grüne Energieträger ersetzen zu wollen, sei nicht realistisch – nicht nur weil grüner Wasserstoff und erneuerbarer Strom in Deutschland knapp seien, sondern auch, weil sie sich viel schlechter transportieren lassen als Kohle, Erdöl oder Erdgas.</strong> „Es ist aus fundamentalen physikalischen und ökonomischen Gründen unrealistisch, sämtliche energieintensiven Produktionsschritte grüner Grundstoffe in Zukunft in Deutschland durchzuführen“, erklärt Philipp Verpoort vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Ein subventioniertes ‚Weiter so‘ drohe „in einer Sackgasse zu enden“. Dieses Fazit ziehen Wissenschaftler in einem jetzt veröffentlichten Report des Kopernikus-Projekts Ariadne, das vom Bundesforschungsministerium gefördert wird. Die Autoren schlagen vor, stattdessen „den heutigen Import von fossiler Energie und Rohstoffen hin zum Import von grünen Vorprodukten zu verschieben und sich stärker auf die hohe Wertschöpfung in der industriellen Weiterverarbeitung zu konzentrieren“. So könne die Stahlindustrie statt wie heute Eisenerz zukünftig grünes Roheisen importieren und in Deutschland zu Stahl verarbeiten. Dann würde lediglich der energieintensivste Schritt ins Ausland verlagert. Arbeitsplätze der Stahlindustrie und der nachgelagerten stahlintensiven Unternehmen könnten in Deutschland gehalten werden. Gleiches gelte für die Chemieindustrie, die zukünftig Vorprodukte wie grünes Ammoniak oder grünes Methanol importieren könnte. Am Report sind Autoren des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung und Guidehouse beteiligt. <strong>„Transformation der energieintensiven Industrie. Wettbewerbsfähigkeit durch strukturelle Anpassung und grüne Importe“</strong> gibt es kostenfrei als <a href="https://ariadneprojekt.de/media/2024/12/Ariadne-Report_GrueneWertschoepfungsketten_Dezember2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">PDF</a> (84 Seiten).<br />
<em>(<strong>Anm.d.Red.</strong>: Das US-amerikanische Institute of Energy Economic and Financial Analysis empfiehlt Australien aufgrund der dortigen Bedingungen mit viel Wind und Sonne in einer jüngst präsentierten „<a href="https://power-to-x.de/ieefa-australien-sollte-hbi-fuer-gruenen-stahl-exportieren-statt-wasserstoff/" target="_blank" rel="noopener">Briefing Note</a>“ den Weg genau andersherum zu beschreiten: dort hergestellten Wasserstoff nicht exportieren, sondern im Inland verwenden, um damit grüne Vorprodukte für den Export zu produzieren.)</em></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9413" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9413" class="wp-image-9413" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/05/w18-Ticker-Teco-2030-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="195" /><p id="caption-attachment-9413" class="wp-caption-text">Teco Innovation Center in Narvik: Die Muttergesellschaft Teco 2030 ASA meldet Insolvenz an. © Teco 2030 ASA</p></div>
<p><strong>(Norwegen) Der Verwaltungsrat des norwegischen Herstellers von Brennstoffzellenstacks Teco 2030 ASA hat am späten Abend des 10. Dezember beschlossen, Konkurs anzumelden.</strong> „Die Entscheidung des Verwaltungsrats ist einstimmig und beruht auf der Tatsache, dass es keine realistische Möglichkeit mehr gibt, ausreichend Kapital für die Fortführung des Betriebs zu beschaffen“, so Geschäftsführer Tore Enger und Finanzchef Pål Christian Johnsen. Wie berichtet war Anfang Dezember ein Insolvenzantrag gegen das Tochterunternehmen Teco 2030 Innovation Center AS eingereicht worden. Das Innovation Center habe eine Nettoforderung von rund 22 Millionen Kronen (1,8 Millionen Euro) gegen das Unternehmen. Darüber hinaus habe man dem ehemaligen Vermieter des Innovation Center eine Garantie in Höhe von zehn Millionen Kronen geleistet.</p>
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<div id="attachment_9956" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9956" class="wp-image-9956" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/08/w31-Ticker-Canadian-Pacific-CPKC-Hydro-Text-AB-NEU-1013x675.jpg" alt="" width="349" height="233" /><p id="caption-attachment-9956" class="wp-caption-text">Canadian Pacifik will seine Lok-Flotte auf Brennstoffzellenantrieb umrüsten. © CPKC</p></div>
<p><strong>(Kanada) Die Ballard Power Systems Inc. liefert 98 Brennstoffzellenmotoren an das Bahnunternehmen Canadian Pacific Kansas City (CPKC). Die Antriebe haben eine Nennleistung von je 200 Kilowatt, mithin kumuliert rund 20 Megawatt.</strong> Die Auslieferung erfolge 2025. Die Maschinen sollen im nordamerikanischen Markt für Güterzüge eingesetzt werden. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit 2021 zusammen, Ballard hat seither Systeme mit kumuliert zehn Megawatt Leistung für CPKC-Lokomotiven geliefert, um damit Dieselloks umzurüsten. Im Oktober 2022 ging ein Prototyp unter der Bezeichnung „1001“ auf Fahrt. Im Juni 2023 vereinbarten CPKC und das US-amerikanische Transportunternehmen CSX Corp. ein Joint Venture für den Bau und die Bereitstellung von Umrüstsätzen für Dieselloks auf Wasserstoff. CPKC nutzt aktuell drei Wasserstofflokomotiven im Güterbetrieb. Erst im November wurden <a href="https://power-to-x.de/canadian-pacific-nimmt-zwei-tankstellen-fuer-h2-loks-in-betrieb/" target="_blank" rel="noopener">wie berichtet</a> zwei Wasserstoffproduktions- und -betankungsanlagen in Calgary und Edmonton in Betrieb genommen.</p>
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<div id="attachment_12302" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12302" class="wp-image-12302" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/10/w42-Eon-1-B.jpg" alt="" width="350" height="182" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/10/w42-Eon-1-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/10/w42-Eon-1-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-12302" class="wp-caption-text">Eon-Projekt im Stadthafen Essen: Elektrolyseanlage und eine öffentliche Wasserstofftankstelle. © Eon Hydrogen GmbH</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Die Erzeugungsleistung der Wasserstoffprojekte, die sich im Bau befinden oder eine Investitionsentscheidung aufweisen, ist von 10,1 Gigawatt im Februar 2024 auf 11,3 Gigawatt Ende November gestiegen. Die aktuelle Elektrolysekapazität wuchs seit Februar um 68 Prozent auf 111 Megawatt elektrischer Leistung.</strong> Zurückzuführen sei dieser Anstieg im Wesentlichen auf drei größere Inbetriebnahmen. Tendenziell sei davon auszugehen, dass die Projekte größer werden: „Bislang sind lediglich Elektrolyseure mit einer Leistung von bis zu 20 Megawatt in Betrieb, inzwischen verfügen aber bereits weitaus größere Projekte über eine finale Investitionsentscheidung oder befinden sich im Bau“, heißt es in einer „H2-Bilanz“, die der Energiekonzern Eon auf Basis von Daten des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI) veröffentlicht hat. Erstmalig habe das EWI die Importkapazität von Wasserstoff untersucht. Diese betrage bis 2032 potenziell mehr als 60 Gigawatt und berücksichtige geplante und bestehende Pipelines. Bei einer Auslastung von 50 Prozent könnten so bis zu 2.700 Terawattstunden Wasserstoff pro Jahr importiert und für Transit bereitgestellt werden. Hinzukommen könnten langfristig bis zu 100 Terawattstunden per Schifftransport bei Umwidmung von LNG-Terminals. Der Importanteil am prognostizierten Bedarf von 95 bis 130 Terawattstunden liege bei 50 bis 70 Prozent bis 2030. „Somit wäre das Ziel der Bundesregierung erreichbar“, so Eon. Bei der Mobilität seien wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Pkw im Vergleich zu reinen Elektrofahrzeugen ins Hintertreffen geraten. Im Schwerlastverkehr seien hingegen – abhängig von der Anwendung – beide Antriebsarten vertreten. Einen deutlichen Zuwachs habe es bei Wasserstoff-Trucks und -Zugmaschinen gegeben.</p>
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<div id="attachment_12806" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12806" class="wp-image-12806" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/12/w50-tz-Oman-Green_Hydrogen_New_Agreement-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="348" height="232" /><p id="caption-attachment-12806" class="wp-caption-text">Hydrogen Oman und der belgische Wasserstoffrat vereinbaren eine Zusammenarbeit. Wie genau diese aussehen soll, wurde nicht bekannt. © Hydrom Oman</p></div>
<p><strong>(Belgien) Das Sultanat Oman und Belgien haben eine „verstärkte Zusammenarbeit in der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette“ vereinbart.</strong> Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von Hydrogen Oman (Hydrom) und dem Belgian Hydrogen Council (BHC) anlässlich des Staatsbesuchs von Sultan Haitham bin Tarik unterzeichnet. Die Vereinbarung unterstreiche „die gemeinsamen Bemühungen um eine Angleichung der Politik, die Förderung des Wissensaustauschs und des technologischen Fortschritts sowie die Erkundung von Möglichkeiten in den Bereichen Wasserstoffproduktion, Infrastruktur, Transport und Nutzung“, heißt es wie bei solchen Abkommen gewohnt allgemein und unkonkret. (Anm.d.Red.: siehe oben Ticker zu Thyssenkrupp Nucera)</p>
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iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 34)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2024 07:57:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Australien: 15 Millionen Dollar für H2-Ausbildungszentrum +++ Großbritannien: Lkw-Bauer machen Verbrennungsmotoren „H2-ready“ +++ Großbritannien: HVS kooperiert mit Hybot Technology zur Entwicklung von Brennstoffzellen-Lkw +++ USA: Hyzon und New Way Trucks [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Australien: 15 Millionen Dollar für H2-Ausbildungszentrum </strong>+++<strong> Großbritannien: Lkw-Bauer machen Verbrennungsmotoren „H2-ready“ </strong>+++<strong> Großbritannien: HVS kooperiert mit Hybot Technology zur Entwicklung von Brennstoffzellen-Lkw </strong>+++<strong> USA: Hyzon und New Way Trucks wollen H2-Müllfahrzeuge entwickeln </strong>+++<strong> China: Hydrexia auf dem Weg zum Wasserstoffmarkt in Südamerika </strong>+++<strong> Ägypten: Pläne für Büroturm mit Wasserstoffversorgung konkretisiert </strong>+++<strong> USA: Hexagon Purus liefert Gillig Wasserstoffsysteme für Brennstoffzellenbusse </strong>+++<strong> Frankreich: Belfort bekommt acht Wasserstoffbusse von Solaris </strong>+++<strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal </a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_12006" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12006" class="wp-image-12006" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w34-tz-Aus-Queenland-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-12006" class="wp-caption-text">Der PICAC-Campus in Townsville soll künftig Fachkräfte für die Wassertoffindustrie ausbilden. © Queensland Gov</p></div>
<p><strong>(Australien) Die Regierung des Bundesstaates Queensland fördert in Townsville ein Qualifizierungs- und Ausbildungszentrum, um Arbeitskräfte der Region für die grüne Wasserstoffindustrie zu qualifizieren.</strong> Das mit 15 Millionen australische Dollar (9,08 Millionen Euro) unterstützte „Plumbing Industry Climate Action Centre“ (PICAC) soll dazu beitragen, den Fachkräftemangel im Handwerk zu beheben. Das neue Zentrum schließe sich einem Netz von sechs weiteren Standorten an der gesamten Ostküste Australiens an, verkündeten die Minister für Ressourcen, Scott Stewart, sowie für Beschäftigung, Ausbildung und Qualifikation, Lance McCallum, in einer gemeinsamen Erklärung. Das PICAC werde den örtlichen Arbeitnehmern die benötigten Fähigkeiten für „Tausende von neuen Arbeitsplätzen“ vermitteln, die im Rahmen des Energie- und Beschäftigungsplans von Queensland und der „Clean Energy Workforce Roadmap“ geschaffen würden. Darüber hinaus biete es Schulungen zu neuen Technologien und Anwendungen wie dem sicheren Umgang mit Wasserstoff und anderen erneuerbaren Gasen. „Townsvilles grüne Wasserstoffindustrie ist eine der größten Job-, Klima- und Wirtschaftschancen“, sagt der für Wasserstoff zuständige Abgeordnete Les Walker aus der Region Mundingburra.</p>
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<div id="attachment_11499" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11499" class="wp-image-11499" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/w23-Volvo-1-Truck-B.jpg" alt="" width="349" height="181" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/w23-Volvo-1-Truck-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/06/w23-Volvo-1-Truck-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-11499" class="wp-caption-text">Der schwedische Lkw-Bauer Volvo Truck plant ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor für Wasserstoff auf den Markt zu bringen. © Volvo AB</p></div>
<p><strong>(Großbritannien, Medien): Einige der weltgrößten Lkw-Hersteller, darunter Volvo und MAN, überarbeiteten Verbrennungsmotoren, um sie mit schadstoffarmem Wasserstoff anstelle von umweltschädlichem Diesel zu betreiben, heißt es in einem Beitrag der Nachrichtenagentur „<a href="https://www.reuters.com/business/autos-transportation/big-truckmakers-bet-hydrogen-extend-combustion-engine-life-2024-08-01/" target="_blank" rel="noopener">Reuters</a>“.</strong> Elektrobatterien seien für den Langstreckengüterverkehr zu schwer und brauchten lange zum Aufladen. Brennstoffzellen verringerten zwar Gewicht und erhöhten die Reichweite, aber der Umstieg auf diese Technologie sei teuer, da die Unternehmen neue Lkw-Systeme entwickeln müssten. Deshalb hätten die Hersteller und ihre Zulieferer ihren unmittelbaren Fokus auf die Entwicklung von Wasserstoffverbrennungsmotoren verlagert, die eine schnellere und billigere Lösung darstellten und sich auf bestehende Produktionslinien stützen könnten, die seit Jahren ein wichtiger Wirtschaftsmotor für Länder wie Deutschland sind, so der Artikel unter Berufung auf Führungskräfte großer Lkw-Marken. „Alle arbeiten daran“, sagte etwa Reiner Roessner, Vizepräsident für den Vertrieb der Motorensparte von MAN Truck &amp; Bus SE, Teil von Volkswagen. „Sobald der Wasserstoff verfügbar ist, wird die Nachfrage nach Wasserstoffverbrennung steigen.“ In einem ersten Pilotprojekt werde MAN im nächsten Jahr rund 200 Lkw mit wasserstoffbetriebenen Motoren an europäische Kunden ausliefern, um sie in ihren Flotten zu testen – „ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Massenproduktion“. Der schwedische Lkw-Hersteller Volvo AB will (<a href="https://power-to-x.de/volvo-entwickelt-lkw-mit-wasserstoff-verbrennungsmotoren/" target="_blank" rel="noopener">wie berichtet</a>) in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts ebenfalls Modellen mit Wasserstoffverbrennungsmotor auf den Markt bringen und plant Kundentests ab 2026. Das mit Abstand größte Problem für Wasserstoffverbrennungsmotoren und Brennstoffzellen sei „Reuters“ zufolge die derzeit noch geringe Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff.</p>
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<div id="attachment_12007" style="width: 309px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12007" class="wp-image-12007" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w34-tz-HVS-Guangzhou-Text-AB-900x675.jpg" alt="" width="299" height="224" /><p id="caption-attachment-12007" class="wp-caption-text">Sun Ying (links), CEO von Hybot, und HVS-Geschäftsführer Ian Palmer unterzeichnen das Abkommen. © HVS</p></div>
<p><strong>(Großbritannien) Der britische Lkw-Bauer Hydrogen Vehicle Systems Ltd. (HVS) ist eine strategische Zusammenarbeit mit der chinesischen Guangzhou Hybot Technology Co. eingegangen, um die Markteinführung von Brennstoffzellen-Lkw voran zu bringen.</strong> Im Mittelpunkt der Kooperation stehe die Zusammenarbeit in den Bereichen Produkte, Technik und Dienstleistungen. Bei der Fahrzeugentwicklung liefere Hybot die Technik, wohingegen HVS für den Vertrieb und den Kundendienst auf den Märkten der EU und Großbritanniens zuständig sei. Die Vereinbarung ermögliche auch potenziell Importe von HVS-Produkten nach China und eine Zusammenarbeit bei der Erschließung anderer internationaler Märkte.</p>
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<div id="attachment_12008" style="width: 357px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12008" class="wp-image-12008" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w34-tz-Hyzon_and_New_Way_hydrogen-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="347" height="231" /><p id="caption-attachment-12008" class="wp-caption-text">Das wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Müllfahrzeug von Hyzon und New Way wird jetzt in Nordamerika bei Kunden getestet. © Hyzon Motor Inc.</p></div>
<p><strong>(USA) New Way Trucks, Hersteller von Müllwagenaufbauten, und der Produzent von Brennstoffzellensystemen Hyzon Motor Inc. schicken das im Mai auf der Waste Expo in Las Vegas vorgestellte brennstoffzellenbetriebene Müllfahrzeug (FCEV) jetzt in Nordamerika in den Probebetrieb.</strong> Nach Unternehmensangabe werde es auf Routen in der San Francisco Bay Area getestet. Bis zum Ende des Jahres sind weitere Präsentationen bei Kunden geplant. Der Lkw werde auch im Großraum Los Angeles eingesetzt, anschließend in Nordkalifornien und dann bis Anfang 2025 in Westkanada. Der Seitenlader sei leichter und biete mehr Nutzlast im Vergleich zu batterieelektrischen Fahrzeugen, und eine ähnliche Reichweite und Leistung wie die Diesel- und Erdgasfahrzeuge in den Flotten der Kunden, sagt Eric Evans, Chief Product Officer bei New Way. Im Oktober 2023 hatte Hyzon ein erstes mit dem australischen Hersteller von Abfallsammelgeräten Superior Pak entwickeltes Brennstoffzellen-Müllfahrzeug für die Erprobung an das australische Recyclingunternehmen Remondis übergeben. Im November hieß es, Hyzon habe mit der neuseeländischen TR Group eine Vereinbarung für 20 mit Brennstoffzellen nachgerüstete Versuchsfahrzeuge getroffen. Im April 2024 stellte das Unternehmen in Melbourne einen 200-Kilowatt-Antrieb für Sattelschlepper vor. Im Juli erklärte Hyzon allerdings, man werde seinen Betrieb in Europa und Australien einstellen, weil die staatliche Unterstützung im Vergleich zu den „nordamerikanischen Bemühungen, die Einführung der Brennstoffzellentechnologie zu beschleunigen“, nachgelassen habe.</p>
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<p><strong>(China) Hydrexia LLC, Tochtergesellschaft der chinesischen Hydrexia Holding Ltd, und GH2 Global wollen gemeinsam Wasserstoffmärkte in Brasilien und Südamerika entwickeln.</strong> Dabei werde Hydrexia seine Technologien für Wasserstoffanwendungen bereitstellen, die von GH2 in Tankstellen, Speicher und Infrastruktur integriert werden sollen. Ähnliche <a href="https://power-to-x.de/hydrexia-ist-in-asien-auf-expansionskurs/" target="_blank" rel="noopener">Kooperationen</a> hatte Hydrexia in der ersten Jahreshälfte 2024 bereits für Markteintritte in Malaysia, Indien und Australien geschlossen.</p>
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<div id="attachment_9708" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9708" class="wp-image-9708" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/06/w26-Ticker-Forbes-Tower-Kairo-Text-AB-1080x615.jpg" alt="" width="349" height="199" /><p id="caption-attachment-9708" class="wp-caption-text">Rendering des geplanten Geschäftshauses „Forbes International Tower“ in Kairo. © Forbes International Tower</p></div>
<p><strong>(Ägypten, Medien) Ein saudisches Immobilienunternehmen will Anfang nächsten Jahres in Ägyptens neuer Hauptstadt den ersten Spatenstich für einen 50-stöckigen Büroturm im Wert von einer Milliarde Dollar setzen, der mit sauberem Wasserstoff betrieben werden soll.</strong> Einem Bericht der Nachrichtenagentur „<a href="https://www.reuters.com/sustainability/saudi-firm-plans-hydrogen-powered-skyscraper-egypts-new-capital-2024-08-14/" target="_blank" rel="noopener">Reuters</a>“ zufolge setzt Magnom Properties, eine Tochtergesellschaft des saudischen Industriekonzerns Rawabi Holding, darauf, internationale Kunden in die neue Planstadt „New Cairo“ zu ziehen, die für über sechs Millionen Menschen in der Wüste östlich von Kairo von Grund auf neu gebaut wird. Ministerien ziehen bereits dorthin, allerdings gebe es bisher nur wenige Bewohner. Magnom werde in Kürze mit der detaillierten Planung des „Forbes International Tower“ beginnen und wolle das Gebäude bis 2030 fertigstellen, heißt in dem Artikel unter Berufung auf Karim Dayhoum, Executive Director of Projects des Unternehmens. Die Vereinbarung zwischen Magnon Properties und Forbes, den Büroturm zu entwickeln, wurde (wie berichtet) im Januar 2023 auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos getroffen.</p>
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<div id="attachment_11412" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11412" class="wp-image-11412" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/05/w19-tz-Gilling-Text-AB.png" alt="" width="350" height="183" /><p id="caption-attachment-11412" class="wp-caption-text">Grafische Darstellung des von Gillig geplanten Wasserstoffbusses. © Gillig Corp</p></div>
<p><strong>(USA) Hexagon Purus ASA hat mit dem US-Busbauer Gillig Corp. einen mehrjährigen Vertrag über Wasserstoffspeichersysteme für brennstoffzellenbetriebene Linienbusse abgeschlossen.</strong> Die Lieferung erfolge vom Hexagon Purus-Werk in Westminster, US-Bundesstaat Maryland. Es gebe „eine starke kommerzielle Dynamik im Segment der Transitbusse, die durch die Nachfrage nach emissionsfreien Lösungen für den öffentlichen Nahverkehr angetrieben“ werde, sagt Michael Kleschinski, Executive Vice President von Hexagon Purus. Gillig hatte bereits vor einigen Monaten angekündigt, auch ein Fahrzeug mit Brennstoffzellen anzubieten, das gemeinsam mit BAE Systems und Ballard Power Systems entwickelt werde. Der neue Bus biete „eine außergewöhnliche Reichweite, schnelle Betankungsmöglichkeiten und eine zuverlässige Leistung in verschiedenen Klimazonen und Geländen“. Die Serienproduktion solle 2026 beginnen, hieß es im Mai (wir berichteten).</p>
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<div id="attachment_12009" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12009" class="wp-image-12009" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/08/w34-tz-Solaris-Urbino_18_hydrogen-B.jpg" alt="" width="351" height="182" /><p id="caption-attachment-12009" class="wp-caption-text">Belfort bestellt bei Solaris acht Wasserstoff-Gelenkbusse des Typs „Urbino 18“. © Solaris</p></div>
<p><strong>(Frankreich) Der polnische Busbauer Solaris wird acht Wasserstoff-Gelenkbusse des Typs „Urbino 18“ an die Stadt Belfort liefern.</strong> Die 18 Meter langen Fahrzeuge sollen in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 an den Regionalverband lokaler Verkehrsbetriebe SMTC gehen. Der Betreiber der neuen Busse ist die für die Mobilität, einschließlich des Busverkehrs, in Belfort zuständige Régie des Transports du Territoire de Belfort (RTTB). Die Busse verfügen über eine Brennstoffzelle mit einer Leistung von 100 Kilowatt sowie über einen Verbundtank, der mehr als 50 Kilogramm Wasserstoff bei einem Druck von 350 bar speichern kann. Batterien unterstützen den 240 Kilowatt starken Elektromotor bei Spitzenstrombedarf. Nach den Aufträgen über vier Fahrzeuge für Artois Mobilités und 22 Busse für Île-de-France Mobilités ist dies die dritte Solaris-Bestellung für Wasserstoffbusse auf dem französischen Markt in den letzten Monaten.</p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</strong></a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>BHKW-Gasmotoren von Rolls-Royce sind „H2-ready“zertifiziert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jul 2024 22:30:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Gasmotoren]]></category>
		<category><![CDATA[H2-Readiness-Zertifikat]]></category>
		<category><![CDATA[H2-ready]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Rolls-Royce]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Friedrichshafen / Deutschland) – Rolls-Royce hat das H2-Readiness-Zertifikat für die Gasmotoren der Baureihe „4000 FNER/ FV“ erhalten. Damit seien die Komponenten und Systeme der von der Tochtergesellschaft MTU gebauten Anlagen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/bhkw-gasmotoren-von-rolls-royce-sind-h2-readyzertifiziert/">BHKW-Gasmotoren von Rolls-Royce sind „H2-ready“zertifiziert</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Friedrichshafen / Deutschland) –</strong> Rolls-Royce hat das H2-Readiness-Zertifikat für die Gasmotoren der Baureihe „4000 FNER/ FV“ erhalten. Damit seien die Komponenten und Systeme der von der Tochtergesellschaft MTU gebauten Anlagen für die Verwendung mit Wasserstoff vorbereitet und könnten entsprechend umgerüstet werden. Mit dem Zertifikat habe der TÜV Süd das Konzept bestätigt, wonach Rolls-Royce neu gebaute und nachgerüstete Kraftwerke mit den genannten Motoren mit einer Leistung von einem Megawatt mit 100 Volumenprozent Wasserstoff betreiben könne.</p>
<div id="attachment_11788" style="width: 311px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11788" class="wp-image-11788" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/07/w30-MTU-2-Rolls-Royce-H2engine-Text-AB-869x675.jpg" alt="" width="301" height="234" /><p id="caption-attachment-11788" class="wp-caption-text">Rolls-Royce Ingenieure testen MTU-Wasserstoffmotoren der Baureihe 4000 L64 im Gassystemwerk Augsburg. © Rolls-Royce</p></div>
<p>Die erste Installation von MTU-Motoren ist für Anfang 2025 im deutschen Binnenhafen Duisburg mit zwei Blockheizkraftwerken (BHKW) geplant. Wie berichtet baut die Duisburger Hafen AG (<a href="https://power-to-x.de/im-duisburger-hafen-entsteht-ein-klimaneutrales-containerterminal/" target="_blank" rel="noopener">Duisport</a>) die ehemalige „Kohleninsel“, einst Umschlagplatz für Schüttgut, mit Hilfe von Wasserstoff zu einem klimaneutralen Terminal um. Am „trimodalen Duisburg Gateway Terminal“ (DGT) des „Enerport II“ genannten Projekts soll ein intelligentes lokales Energienetz Photovoltaik- und wasserstoffbasierte Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit elektrischen thermischen Energiespeichern sowie Wasserstoffspeichern und Verbrauchern wie Landstrom, Ladesäulen und Krananlagen steuern. Dort sollen zukünftig auch Rangierloks mit Wasserstoffantrieb eingesetzt werden.</p>
<h3><strong>Verbundprojekt soll Performance bei H2-Motoren verbessern</strong></h3>
<p>Derzeit teste Rolls-Royce die Systeme im Gasmotorenwerk am Standort Augsburg. Im Laufe der Entwicklung sollen die Motoren eine Leistung von 1,2 Megawatt erreichen. Im Rahmen des Projekts Phoenix (Performance Hydrogen Engine for Industrial and X) solle laut RR bei dem Wasserstoffmotor der nächsten Generation „die gleiche elektrische und thermische Energie (Leistungsdichte und Wirkungsgrad) erzeugt werden wie bei aktuell verfügbaren Erdgas-BHKW im größeren Leistungsbereich bis 2,5 Megawatt“.</p>
<p>Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) unterstützt die Entwicklung. Eine technische Herausforderung seien insbesondere sogenannte Verbrennungsanomalien: „Bei Wasserstoff ist im Vergleich zu Erdgas die Neigung zu Anomalien, wie zum Beispiel zur Vorentflammung höher“, sagt Enis Askar vom Wasserstoff-Kompetenzzentrum der BAM. Der Motor könne zu früh zünden und es entstünden hohe Druckspitzen. „Dies wiederum kann den Wirkungsgrad des Motors und seine Lebensdauer negativ beeinflussen“, so Askar.</p>
<h3><strong>Schmierstoffe gegen Verschleiß</strong></h3>
<p>Darüber hinaus erforsche die BAM, ob der Schmierstoff „seine eigentlichen Aufgaben wie Schmierung und Schutz gegen Verschleiß auch zuverlässig in der anspruchsvollen Wasserstoffumgebung“ erfülle. Dazu verfüge die BAM über Testeinrichtungen, die die Untersuchung der tribologischen Eigenschaften (Verschleiß, Reibung, Schmierung) in Wasserstoff-Atmosphäre ermöglichten. „Wir untersuchen vor allem, welche Rolle der Schmierstoff bei diesem Vorgang hat, und testen verschiedene Zusammensetzungen, die im Projekt entwickelt werden“, sagt Enis Askar.</p>
<p>Am Verbundvorhaben Phoenix sind neben Rolls-Royce Power Systems die TU München beteiligt, die Mahle Industriemotoren-Komponenten GmbH, die Fuchs Schmierstoffe GmbH sowie der Bosch-Geschäftsbereich Large Engine. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Projekt mit fast fünf Millionen Euro.</p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Gas-BHKW mit H2-ready-Zertifikat: Die erste Installation ist für Anfang 2025 für das Leuchtturmprojekt Enerport II im deutschen Binnenhafen Duisburg geplant. © MTU Solutions</p>
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