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	<title>ESB Archive - Power-to-X</title>
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	<title>ESB Archive - Power-to-X</title>
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		<title>TICKER (KW 36): Was auch noch wichtig ist&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2022 07:09:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal Berlin: Internationale Kooperationen bei Wasserstoff beschleunigen +++ Irland: ESB will Wasserstoffspeicherung vor der Küste untersuchen +++ Norwegen: Thyssenkrupp liefert Equipment für Tecos Brennstoffzellenfabrik +++ Frankreich: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ticker-kw-36-was-auch-noch-wichtig-ist/">TICKER (KW 36): Was auch noch wichtig ist&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</strong></a></p>
<p><strong>Berlin: Internationale Kooperationen bei Wasserstoff beschleunigen </strong>+++<strong> Irland: ESB will Wasserstoffspeicherung vor der Küste untersuchen </strong>+++<strong> Norwegen: Thyssenkrupp liefert Equipment für Tecos Brennstoffzellenfabrik </strong>+++<strong> Frankreich: Lhyfe bestellt Elektrolyseure mit insgesamt 50 Megawatt Leistung bei Plug Power</strong> +++ <strong>USA: Linde steigert Produktion von grünem Wasserstoff </strong>+++<strong> Saalfeld: Thüringen schreibt Bahnbetrieb erneut aus </strong>+++<strong> Münster: IWR erwartet 10 GW Zubau bei Wind- und Solarkraftwerken in Deutschland </strong>+++<strong> USA: TEL und Buhler bestellen Wasserstoffverbrennungsmotoren bei Cummins </strong>+++<strong> Hannover: Kabinett will weitere 240 Millionen Euro für Wasserstoff ausgeben </strong>+++ <a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</strong></a></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der Krieg in der Ukraine unterstreiche „die Dringlichkeit zu einer Intensivierung und zu einer Beschleunigung der internationalen Kooperationen bei Wasserstoff im Hinblick auf den globalen Markthochlauf und künftige Lieferketten“.</strong> Das schreibt die Bundesregierung in <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4763 alignright" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/03/w11-Gesetzentwurf-Wasserstoffnetz-B.jpg" alt="" width="351" height="182" />ihrer Antwort (Drucksache 20/3155) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag mit dem Titel „Infrastruktur stärken, Netze ausbauen und Innovation fördern – Voraussetzungen für den Markthochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland“. Überdies solle die im Koalitionsvertrag angekündigte Fortschreibung der nationalen Wasserstoffstrategie Ende des Jahres im Kabinett beschlossen und noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die Arbeiten dazu hätten bereits begonnen. In einem Staatssekretärsausschuss der beteiligten Ressorts seien im Juli erste Eckpunkte gebilligt worden. Die Einbindung der Bundesländer erfolge über den Bund-Länder-Arbeitskreis Wasserstoff. Auf die Frage, mit welchen Erzeugungsmengen von klimaneutralem Wasserstoff in Deutschland die Regierung rechne, heißt es, Ziel sei, Erzeugungskapazitäten von mindestens zehn Gigawatt grünen Wasserstoffs in Deutschland bis zum Jahr 2030 zu errichten. (Die Antwort auf den mehr als 20 Fragen umfassenden Komplex ist unter „https://www.bundestag.de“ veröffentlicht; Drucksachennummer dort in das Suchfeld eingeben; Foto © Deutscher Bundestag)</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der irische staatliche Stromversorger <a href="https://esb.ie/media-centre-news/press-releases/article/2022/09/05/esb-and-dcarbonx-expand-irish-offshore-energy-storage-partnership" target="_blank" rel="noopener">ESB</a> und die britische DCarbonX Ltd. wollen gemeinsam Energiespeicherprojekte vor der irischen Küste vorantreiben.</strong> Beide Unternehmen arbeiten eigenen Angaben zufolge seit dem zweiten Quartal 2021 an der Bewertung und Entwicklung von unterirdischen Offshore-Speichern für grünen Wasserstoff. Das Joint Venture wird sich auf drei Regionen konzentrieren: östlich von Dublins Poolbeg, westlich des ESB-Projekts Green Atlantic und südlich von Aghada in Cork (Projekt Kestrel). Das Projekt Kestrel sieht die Wiedererschließung der stillgelegten Gasreservoire für die Speicherung von grünem Wasserstoff im Kinsale Head-Feld vor. Der italienische Gasfernleitungsnetzbetreiber und Gasspeicheranbieter Snam S.p.A. hält derzeit eine Kapitalbeteiligung von 28,89 Prozent an DCarbonX und will seine Anteile zu einer Mehrheitsbeteiligung aufstocken.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Das norwegische Unternehmen <a href="https://kommunikasjon.ntb.no/pressemelding/teco-2030-signs-mou-with-thyssenkrupp-automation-engineering-for-delivery-of-fuel-cell-production-equipment-in-narvik?publisherId=17847477&amp;releaseId=17940407" target="_blank" rel="noopener">Teco 2030</a> will bei der Bremer Thyssenkrupp Automation Engineering GmbH AS eine PEM-Brennstoffzellenlinie für die neue Produktionsstätte in Narvik bestellen.</strong> Dazu haben die <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-8089 alignright" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/09/w36-Ticker-Teco-Thyssenkrupp-Text-AB-893x675.jpg" alt="" width="349" height="264" />beiden Firmen ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Es sei die erste von mehreren Linien, die <a href="https://power-to-x.de/teco-2030-uebernimmt-neues-gebaeude-fuer-die-brennstoffzellenproduktion-in-norwegen/" target="_blank" rel="noopener">Teco</a> plant. Mitte vergangenen Jahres hatte Teco 2030 wie berichtet ein Gebäude in Nordnorwegen übernommen, das zur Giga-Fabrik für Brennstoffzellen ausgebaut wird. In der Immobilie befand sich zuvor die Solarzellenproduktion der Renewable Energy Corporation (REC), welche das Werk im Zuge einer Umstrukturierung aufgab. Teco möchte Narvik zu „Norwegens neuer Wasserstoffhauptstadt“ machen. Die Standortentscheidung war im März 2021 gefallen. (Foto v.l.n.r.: Teco 2030 EVP Operations Tor-Erik Hoftun, Vorstand Sigurd Lange, Geschäftsführer Thyssenkrupp Automation Engineering Michael Menneking, Head of Business Line Powertrain Stefan Brandt und Head of Fuel Cell Thomas Kuschel. © Teco 2030)</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der französische Wasserstoffproduzent Lhyfe hat bei dem US-Anbieter für Wasserstofflösungen <a href="https://www.ir.plugpower.com/press-releases/news-details/2022/Lhyfe-Secures-Deal-with-Plug-to-Provide-50MW-of-PEM-Electrolyzers-for-Renewable-Green-Hydrogen-Production/default.aspx" target="_blank" rel="noopener">Plug Power Inc</a>. zehn PEM-Elektrolyseursysteme (Proton Exchange Membrane) mit einer Leistung von je fünf Megawatt für die Produktion von grünem Wasserstoff in mehreren Anlagen in Europa in Auftrag gegeben.</strong> Die Elektrolyseure mit einer Gesamtkapazität von 20 Tonnen pro Tag werden in Europa montiert. Lhyfe will die Standorte selber betreiben und ist auch für die Beschaffung des Stroms aus erneuerbaren Energien sowie die Vermarktung und Lieferung des grünen Wasserstoffs zuständig. Das Unternehmen wird mit dem Ertrag den Angaben zufolge „verschiedene Mobilitätsanwendungen in Europa“ bedienen, darunter Gabelstapler und leichte Nutzfahrzeuge wie den Master Van von Hyvia, Plugs Joint Venture mit Renault, der 2023 ausgeliefert werden soll. Lhyfe und Plug, die im Oktober 2021 eine strategische Partnerschaft eingegangen sind, wollen außerdem bis 2025 gemeinsam Anlagen zur Produktion von Wasserstoff mit einer Leistung von 300 Megawatt in ganz Europa entwickeln.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der britische Hersteller von Industriegasen <a href="https://www.linde.com/news-media/press-releases/2022/linde-to-increase-green-hydrogen-production-in-the-united-states" target="_blank" rel="noopener">Linde plc</a> baut in Niagara Falls, US-Bundesstaat New York, einen PEM-Elektrolyseur (Proton Exchange Membrane) zur Produktion von grünem Wasserstoff.</strong> Die Leistung der neuen Anlage wird mit 35 Megawatt angegeben. Damit werde den Angaben zufolge die Produktionskapazität des Unternehmens für grünen Flüssigwasserstoff in den Vereinigten Staaten „mehr als verdoppelt“. Linde wird den Elektrolyseur im industriellen Maßstab bauen, besitzen und betreiben. Die Inbetriebnahme ist für 2025 vorgesehen. Es sei dies „der erste von mehreren Elektrolyseuren“ von Linde in den USA, um den Bedarf an grünem Flüssigwasserstoff zu decken. Zu Lindes Abnehmern für Flüssigwasserstoff konventioneller Herstellung gehören Kunden aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, der Elektronik und der verarbeitenden Industrie, sagte Todd Lawson, Vice President East Region: „Wir werden weiterhin in Projekte für grünen Wasserstoff investieren, um die wachsende Nachfrage zu decken und einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Energiewirtschaft zu leisten.&#8220;</p>
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<p><strong>Die thüringische Landesregierung will noch im September den Betrieb für die 21 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Rottenbach und Katzhütte, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, neu ausschreiben.</strong> Die Entscheidung für einen Bewerber soll nach Informationen des „<a href="https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/ost-thueringen/saalfeld-rudolstadt/schwarzatal-wasserstoff-brennstoffzellen-zug-100.html" target="_blank" rel="noopener">MDR</a>“ bis Mitte 2023 fallen. Eigentlich sollten dort Wasserstoffzüge unterwegs sein. Wie berichtet, hatte das Thüringer Infrastrukturministerium jedoch Ende vergangenen Jahres ein Vergabeverfahren für den Betrieb von Wasserstoffzügen gestoppt. Dieser hätte mit 90 Millionen Euro beinahe doppelt so viel kosten sollen wie veranschlagt. Einziger Bewerber war seinerzeit die Deutsche-Bahn-Tochter Thüringer Bergbahn. Außerdem hätten sich die Lieferzeiträume für Wasserstoffzüge immer weiter verschoben. Jetzt wird eine „technologieoffene Antriebsart“ ausgeschrieben, so der „MDR“.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der US-amerikanische Hersteller von Diesel- und Gasmotoren Cummins Inc. schließt zwei Vorverträge für den Verkauf von Wasserstoff-Verbrennungsmotoren.</strong> Zum einen will <a href="https://www.businesswire.com/news/home/20220831005514/en/Transport-Enterprise-Leasing-Planning-to-Integrate-Cummins’-X15H-into-Heavy-Duty-Truck-Fleets" target="_blank" rel="noopener">Transport Enterprise Leasing, LLC</a> (TEL) Maschinen <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-8088 alignright" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/09/w36-Ticker-Cummins-15-Liter-H2-Verbrenner-Text-AB-1080x540.jpg" alt="" width="350" height="175" />des Typs „X15H“ mit einem Hubraum von 15 Litern in seine Flotte von schweren Lkw integrieren, sobald sie zur Verfügung stehen. TEL vermarktet und vermietet gewerblich genutzte Lkw und Anhänger. Auch der Traktorhersteller <a href="https://www.businesswire.com/news/home/20220829005587/en/Cummins-and-Versatile-Hydrogen-Engine-Collaboration-Announced" target="_blank" rel="noopener">Buhler Industries Inc</a>. hat eine Absichtserklärung unterzeichnet und plant, die 15-Liter-Wasserstoffmotoren von Cummins in seine Fahrzeuge der Marke „Versatile“ einbauen. Eigenen Angaben zufolge verwende das Unternehmen seit 1967 ausschließlich Cummins-Motoren in allen Traktoren mit Allradantrieb. Cummins entwickelt derzeit eine Plattform für Wasserstoffmotoren mit 15 und 6,7 Litern Hubraum. „Verbrennungsmotoren, die mit Wasserstoff betrieben werden, bieten den Kunden eine finanziell machbare und vertraute Option&#8220;, sagte Jim Nebergall, General Manager, Cummins Hydrogen Engine Business. Die weitgehende Wiederverwendung von Teilen und Komponenten der bestehenden Plattformen von Cummins führt zu Kostenvorteilen und werde voraussichtlich eine dem Dieselmotor vergleichbare Zuverlässigkeit und Haltbarkeit bieten. (Foto: © Buhler Industries)</p>
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<p><strong>Die <a href="https://www.stk.niedersachsen.de/startseite/presseinformationen/energiesicherheit-fur-niedersachsen-durch-herausragende-forderung-der-wasserstoffwirtschaft-214824.html" target="_blank" rel="noopener">niedersächsische Landesregierung</a> hat einen Gesetzentwurf zur Aufstockung des Wirtschaftsförderfonds auf den Weg gebracht.</strong> Dieser <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-8090 alignright" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/09/w36-Ticker-Niedersaechsicher-Landtag-Text-AB-900x675.jpg" alt="" width="344" height="258" />Schritt sei insbesondere für das Fortschreiten von industriellen Wasserstoffgroßvorhaben wichtig. Diese sind Teil des europäischen IPCEI-Programms (Important Projects of Common European Interest). Fördermittel des Bundes fließen für solche Projekte dann, wenn das Land eine Co-Finanzierung sicherstellt. Niedersachsen profitiere „weit überdurchschnittlich von dem Förderprogramm“, so die Staatskanzlei. „Die Lage an der Küste mit den Seehäfen, ein gut ausgebautes Gasnetz, große Kavernenspeicher und die enormen Potenziale an erneuerbaren Energien prädestinieren Niedersachsen als Erzeugungszentrum, Import-Hub und Drehscheibe der deutschen und europäischen Wasserstoffwirtschaft.“ Bereits am 29. Juni hatte der niedersächsische Landtag für diesen Zweck 459,5 Millionen Euro dem Wirtschaftsförderfonds zugeführt. Nun sollen die Mittel um weitere 240 Millionen Euro aufgestockt werden. Sofern der Landtag dem Kabinettsbeschluss folgt, würden letztlich über 2,3 Milliarden Euro an staatlichen Fördermitteln für niedersächsische Investitionen in Wasserstoffprojekte mobilisiert. Der Bund bietet über 1,6 Milliarden Euro an, wenn sich das Land mit weiteren rund 700 Millionen Euro beteiligt. Die nächsten Sitzungswochen des Landtages beginnen am 21. September. (Foto © Niedersächsischer Landtag)</p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</strong></a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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			</item>
		<item>
		<title>TICKER (KW 39): Was auch noch wichtig war&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2021 11:41:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trianel / Stadtwerke Hamm gründen Wasserstoffzentrum +++ NEL baut Wasserstofftankstelle für Baukonzern MaserFrakt +++ Linde tritt H2Accelarate bei +++ Chariot will in Mauretanien 10-GW-Elektrolyseur aufbauen +++ Thüga / ESB untersuchen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Trianel / Stadtwerke Hamm gründen Wasserstoffzentrum</strong> +++ <strong>NEL baut Wasserstofftankstelle für Baukonzern MaserFrakt</strong> +++ <strong>Linde tritt H2Accelarate bei</strong> +++ <strong>Chariot will in Mauretanien 10-GW-Elektrolyseur aufbauen</strong> +++ <strong>Thüga / ESB untersuchen Umstellung eines Gasnetzes auf Wasserstoff</strong> +++ <strong>Kroatien will bis 2025 erste Elektrolyse installieren</strong> +++ <strong>LBST erstellt Studie über kohlenstoffarmen Wasserstoff in Großbritannien</strong> +++ <strong>BMWi: Neue „SoEnergieV&#8220; regelt Offshore-Elektrolyse</strong> +++ <strong>„TransHyDE“ des BMBF geht an den Start</strong> +++ <strong>Hochschule Esslingen ist Partner bei „FURTHER-FC“</strong> ++++ <strong>Termine</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<p><a href="https://www.trianel.com/pressemeldungen/trianel-und-stadtwerke-hamm-gruenden-wasserstoffzentrum-zur-entwicklung-der-wasserstoffwirtschaft-in-hamm" target="_blank" rel="noopener"><strong>Trianel</strong></a> und die <strong>Stadtwerke Hamm</strong> haben ein Joint Venture gegründet mit dem Ziel, auf dem Gelände des Gaskraftwerks Hamm-Uentrop bis 2024 eine Erzeugungsanlage für grünen Wasserstoff zu errichten. Zunächst sollen 30 neue Wasserstoffbusse der Stadtwerke und 20 städtische Abfallsammelfahrzeuge mit Wasserstoff versorgt werden. Dafür ist der Bau einer bis zu 20 MW großen Elektrolyseanlage vorgesehen. Die Projektgesellschaft <strong>Wasserstoffzentrum Hamm GmbH &amp; Co. KG</strong> soll die Umsetzung dieses Vorhabens prüfen und auf den Weg bringen. Die Trianel GmbH mit Sitz in Aachen ist eine Kooperation von 57 Stadtwerken und Energieversorgern.</p>
<p>+++++</p>
<p><a href="https://news.cision.com/nel-asa/r/nel-asa--receives-purchase-order-from-maserfrakt-ab-for-h2station--hydrogen-fueling-station-in-swede,c3424187" target="_blank" rel="noopener"><strong>Nel Hydrogen Fueling</strong></a>, eine Tochtergesellschaft der norwegischen Nel ASA, hat von <strong>MaserFrakt AB</strong> einen Auftrag für den Bau einer Wasserstofftankstelle erhalten, die von einer Flotte schwerer Brennstoffzellen-Fahrzeuge in Borlänge, Schweden, genutzt werden soll. MaserFrakt ist eines der größten schwedischen Unternehmen in der Speditions- und Baubranche und will bis 2035 klimaneutral werden.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Linde</strong> tritt der<strong> <a href="https://h2accelerate.eu/h2accelerate-linde-joins/" target="_blank" rel="noopener">„H2Accelerate“</a></strong>-Initiative bei. H2Accelerate ist eine im Jahr 2020 gegründet Interessengemeinschaft europäischer Konzerne, die wasserstoffbetriebene Lkw entwickeln und deren Markteinführung beschleunigen wollen. Bislang sind <strong>Daimler Truck AG</strong>, <strong>Iveco</strong>, <strong>Volvo Group</strong> sowie die Öl- und Gaskonzerne <strong>Shell New Energies NL B.V.</strong>, die <strong>OMV Aktiengesellschaft</strong> und <strong>Total Energies</strong> beteiligt. Mit dem Beitritt der Linde Group, Hersteller und Distributor von Industriegasen, darunter Wasserstoff, dürfte sich der Kreis bald erweitern und aus der einstigen Initiative eine starke Lkw-Industrielobby werden.</p>
<p>+++++</p>
<p>Der britische Ölkonzern <a href="https://www.chariotoilandgas.com/wp-content/uploads/2021/09/Green-Hydrogen-Project_Chariot-Limited.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>Chariot Ltd.</strong></a> hat mit dem mauretanischen <strong>Ministerium für Erdöl, Bergbau und Energie</strong> eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach das Unternehmen eine Anlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff mit einer Leistung von zehn Gigawatt in dem afrikanischen Land aufbauen will. Das „Nour“ genannte Projekt profitiere von den dortigen „erstklassigen Solar- und Windressourcen“ und habe das Potenzial, Mauretanien zu einem der „weltweit wichtigsten Produzenten und Exporteure“ von grünem Wasserstoff und seinen Folgeprodukten zu machen, insbesondere aufgrund seiner Nähe zu potenziell großen europäischen Märkten.</p>
<p>+++++</p>
<p>Die Münchener <strong>Thüga Holding GmbH &amp; Co. KGaA</strong> und der Energiedienstleister <strong>Energie Südbayern</strong> (ESB) untersuchen, wie ein Gasnetz auf 100 Prozent Wasserstoff umgestellt werden kann. Das Vorhaben <a href="https://www.presseportal.de/pm/18807/5027827?utm_source=digest&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=push" target="_blank" rel="noopener"><strong>„H2Direkt“</strong></a> ist Teil des Wasserstoffleitprojekts „TransHyDE“ des Bundesforschungsministeriums. Als Ergebnis soll ein Leitfaden zur Umwidmung von Bestandsnetzen auf reinen Wasserstoff entstehen. Die Unternehmen wollen dazu einen Netzstrang von ESB mit zehn Haushalts- und einem Gewerbekunden über einen Zeitraum von zunächst 18 Monaten mit Wasserstoff versorgen. Man wolle demonstrieren, dass die Einspeisung von reinem Wasserstoff in ein Gasbestandsnetz machbar sei.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Kroatien</strong> will bis 2025 die erste Wasserstoffproduktionsanlage des Landes aufbauen, berichtet das Portal <a href="https://balkangreenenergynews.com/croatia-expects-first-hydrogen-production-facility-by-2025/" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Balkan Green Energy News“</strong></a>. Die kroatische Regierung habe ein Verfahren zur Verabschiedung der Wasserstoffstrategie des Landes für den Zeitraum 2021 bis 2025 eingeleitet, und die Ausarbeitung des Dokuments sei bereits im Gange, hieß es bei einem runden Tisch über „Wasserstoff als Kraftstoff der Zukunft“. Den Angaben zufolge bereite das kroatische Mineralölunternehmen <strong>INA</strong> die Einführung von Wasserstoff im Verkehrssektor vor.</p>
<p>+++++</p>
<p>Die <strong>Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH</strong> (LBST) hat gemeinsam mit <strong>E4Tech</strong> für das britische Wirtschafts- und Energieministerium (Department for Business, Energy &amp; Industrial Strategy, BEIS) eine Studie zur Ausgestaltung eines Standards für kohlenstoffarmen Wasserstoff ausgearbeitet. Darin werden unterschiedliche Varianten beschrieben und miteinander verglichen. Aus den Analysen wurden Empfehlungen für einen möglichen britischen Standard abgeleitet. Dies soll dem Ministerium die Förderung der Erzeugung von kohlenstoffarmem Wasserstoff zur Nutzung in allen Verbrauchssektoren ermöglichen. Die Studie <strong><a href="https://lbst.de/publikationen/beis-kohlenstoffarme-wasserstoff-erzeugungsstandards/" target="_blank" rel="noopener">„Options for a UK low carbon hydrogen standard“</a></strong> hat 179 Seiten und ist kostenfrei als PDF erhältlich.</p>
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<p>Wirtschaft und Industrie erhalten mit der neuen <strong><a href="https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/09/20210924-bundeswirtschaftsministerium-treibt-wasserstoff-auf-see-voran-verordnung-zur-vergabe-von-flachen-fur-die-wasserstofferzeugung-auf-see-veroffentlicht.html" target="_blank" rel="noopener">„Verordnung zur Vergabe von sonstigen Energiegewinnungsbereichen in der ausschließlichen Wirtschaftszone“</a> </strong>(SoEnergieV) die Möglichkeit, Offshore-Elektrolyse einzusetzen und zu erproben. Ziel ist, die Umsetzung von innovativen Konzepten von nicht an das Netz angeschlossener Energiegewinnung zu ermöglichen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) soll erstmals im Jahr 2022 ein Vergabeverfahren durchführen. Erfolgreiche Bieter können ein Planfeststellungsverfahren beantragen. In einem weiteren Schritt können sie sich um eine Förderung bewerben. Die SoEnergieV wurde am 24.09.2021 im Bundesgesetzblatt verkündet und trat am 1.10.2021 in Kraft. Das <a href="https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/verordnung-zur-vergabe-von-sonstigen-energiegewinnungsbereichen-in-der-ausschliesslichen-wirtschaftszone.html" target="_blank" rel="noopener">Verfahren zur Gesetzgebung</a> nebst Stellungnahmen der Verbände ist auf der Website des Wirtschaftsministeriums dokumentiert.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>„TransHyDE“</strong>, eines von drei Wasserstoff-Leitprojekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) aus dem Zukunftspaket zur Umsetzung der 2020 beschlossenen „Nationalen Wasserstoffstrategie“, geht an den Start. Über 80 Partner aus Industrie, Verbänden, Universitäten und Forschungseinrichtungen sollen in vier Umsetzungs- und fünf begleitenden Forschungsprojekten die Transporttechnologien voranbringen: den Wasserstofftransport in Hochdruckbehältern, den Transport flüssigen Wasserstoffs, den Wasserstofftransport in bestehenden und neuen Gasleitungen sowie den Transport von in Ammoniak gebundenem Wasserstoff.</p>
<p>Als größtes Umsetzungsprojekt in TransHyDE bündelt das regionale Bündnis CAMPFIRE unter der Koordination des <strong><a href="https://www.inp-greifswald.de/de/aktuelles/presse/pressemeldungen/2021/entwicklung-von-ammoniak-technologien/" target="_blank" rel="noopener">Leibniz-Institutes für Plasmaforschung und Technologie e.V.</a> </strong>(INP) in Greifswald, des <strong>Zentrums für Brennstoffzellentechnik</strong> in Duisburg und der <strong>Inherent Solution Consult GmbH &amp; Co KG</strong> in Rostock die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für Technologien zur Umsetzung der gesamten Transportkette für grünes Ammoniak. Am Standort Poppendorf werden dafür auf dem Industriegelände von YARA Rostock industrierelevante Prüf- und Testfelder im „CAMPFIRE Open Innovation Lab“ (COIL) aufgebaut. Im Fokus stehen die Entwicklung von Logistikstrukturen und Betankungsanlagen für den Ammoniak-Import und Betrieb von Schiffen mit grünem Ammoniak, lastflexible Ammoniak-Anlagen für die saisonale Erzeugung von Ammoniak aus erneuerbarer Energie und dynamische Wandlungstechnologien für stationäre und mobile Energieversorgung sowie Ammoniak-zu-Wasserstoff-Tankstellen.</p>
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<p>Die <strong><a href="https://www.hs-esslingen.de/hochschule/aktuelles/news/artikel/news/weiterentwicklung-von-brennstoffzellen-durch-further-fc/" target="_blank" rel="noopener">Hochschule Esslingen</a></strong> ist Partner in dem EU-weiten Projekt FURTHER-FC (Further Understanding Related to Transport limitations at High current density towards future Elect Rodes for Fuel Cells) mit einem Gesamtbudget von 2,7 Millionen Euro im Rahmen des Horizon 2020 Förderprogramms für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission. Dieses Programm soll Herstellung und Einsatz von Brennstoffzellenfahrzeugen in großem Umfang unterstützen und fördern. Die Hochschule Esslingen untersucht, wie die Strukturen auf Mikro- und Nanometerebene zur Verbesserung der Brennstoffzelle modifiziert werden können. Das Projekt wird vom CEA (Französische Kommission für alternative Energien und Atomenergie) koordiniert.</p>
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<p>Foto<br />
iStock / © aryos</p>
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