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	<title>OGE Archive - Power-to-X</title>
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	<description>Informationen zur Energiewende</description>
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	<title>OGE Archive - Power-to-X</title>
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		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 22)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 08:56:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland: Geplanter Kraftwerkszubau der StromVKG deutlich überdimensioniert +++ Niederlande: Gasunie, OGE und Thyssengas verbinden das niederländische mit dem deutschen Wasserstoffnetz +++ USA: Vivyfy Technology präsentiert netzunabhängigen mit Wasserstoff betriebenen Stromgenerator [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Deutschland: Geplanter Kraftwerkszubau der StromVKG deutlich überdimensioniert </b>+++<b> Niederlande: Gasunie, OGE und Thyssengas verbinden das niederländische mit dem deutschen Wasserstoffnetz </b>+++<b> USA: Vivyfy Technology präsentiert netzunabhängigen mit Wasserstoff betriebenen Stromgenerator </b>+++<b> Deutschland: Hochschule Hof startet Wissenstransferprojekt </b>+++<b> Großbritannien: Protium kauft „Cromarty“-Wasserstoffprojekt von Storegga </b>+++<b> Taiwan: Sinbon und Nexcellent wollen Wasserstoffgeneratoren für den urbanen Bedarf anbieten</b></p>
<p><b>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</b></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16185" style="width: 271px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16185" class="wp-image-16185" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w22-tz-Studie-Greenpeace-Titel-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="261" height="369" /><p id="caption-attachment-16185" class="wp-caption-text">Studie: Es ist unsicher ob die von der Bundesregierung geplanten neuen Kapazitäten bis 2032 überhaupt benötigt werden. © Wuppertal Institut</p></div>
<p><b>(Deutschland) Der Zubau neuer Erdgaskraftwerke in Deutschland, den die Bundesregierung in ihrer Kraftwerksstrategie (StromVKG) vorsieht, ist deutlich überdimensioniert.</b> Neue steuerbare Kapazitäten seien nur selten als Backup für<span class="Apple-converted-space">  </span>Dunkelflauten nötig. Flexible, klimafreundliche Optionen wie Strom- und Wärmespeicher, Energieeffizienz und flexible Biogaskraftwerke könnten Engpässe in der Energieversorgung „kosteneffizient und zuverlässig ausgleichen“ – und dadurch den Bedarf an neuen Kraftwerken deutlich reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace Deutschland. Demnach könne „ein Zusammenspiel verschiedener Flexibilitätsoptionen Schwankungen bei Wind- und Solarstrom zumindest mittelfristig zuverlässig ausgleichen“. Die Forscher haben als Alternativen zu steuerbaren Backup-Erdgaskraftwerken unter anderem Batteriespeicher, flexible Elektrolyse, Geothermie, steuerbare Wärmepumpen, Power-to-Heat-Anlagen sowie Kapazitätserhöhung bei Biogasanlagen und Steigerung der Energieeffizienz analysiert. Die Optionen könnten auch Dunkelflauten, also Zeiten, in denen weder Wind weht noch die Sonne scheint und die weniger als einmal pro Jahr auftreten, bis zu fünf Tage überbrücken. Dies senke den Bedarf für neue Gaskraftwerke sowie die Kosten. Zusätzliche Gas-Backup-Kraftwerke sollten nur gebaut werden, wenn sie in Zukunft vollständig auf grünen Wasserstoff umgestellt werden. „Es ist unsicher, ob neue Kapazitäten in dem Umfang, der von der Bundesregierung im Rahmen der Kraftwerksstrategie aktuell geplant wird, bis 2032 überhaupt schon benötigt werden“, sagt Stefan Thomas, Leiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut. <b>Die <a href="https://www.greenpeace.de/publikationen/Greenpeace_Flexibilitaet-statt-fossiles-Gas.pdf" target="_blank" rel="noopener">„Studie zur Lastabdeckung und Versorgungssicherheit in einem zukünftigen Energiesystem mit hohem Anteil von fluktuierenden erneuerbaren Energien“</a> gibt es kostenfrei als PDF (147 Seiten).</b></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16186" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16186" class="wp-image-16186" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w22-tz-Thyssen-Gasunie-Text-AB-1080x616.jpg" alt="" width="351" height="200" /><p id="caption-attachment-16186" class="wp-caption-text">Gasunie, OGE und Thyssengas verbinden über den Zevenaar-Elten das niederländische mit dem deutschen Wasserstoffnetz (v.l.): Stefan Rouenhoff (Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium), Stientje van Veldhoven (niederländische Ministerin für Klima und grünes Wachstum), Hans Coenen (COO Gasunie), Thomas Hüwener (CEO Open Grid Europe), Willemien Terpstra (CEO Gasunie), Stefanie Kesting (CEO Thyssengas), Britta van Boven (Geschäftsführerin Gasunie Deutschland) © Anne Reitsma / Thyssengas</p></div>
<p><b>(Niederlande) Die Fernleitungsnetzbetreiber Gasunie (Niederlande), Open Grid Europe (OGE, Deutschland) und Thyssengas (Deutschland) haben eine Vereinbarung zur Entwicklung eines Wasserstoffkorridors zwischen den Niederlanden und Deutschland bis 2031 unterzeichnet.</b> Dabei sollen die beiden nationalen Wasserstoffnetze am gemeinsamen Grenzübergangspunkt Zevenaar (Niederlande) / Elten (Nordrhein-Westfalen) verbunden werden. Soweit möglich würden auf Wasserstoff umgestellte bestehende Erdgasleitungen genutzt und damit der deutsche Industrie- und Chemiesektor mit den Wasserstoffproduktions-, -speicher- und -importanlagen in den Niederlanden verknüpft. Schwerpunkt der ersten Phase sei die Anbindung der Rhein-Ruhr-Region, anschließend folgten südliche Standorte wie Ludwigshafen. Auf niederländischer Seite spiele der Delta-Rhein-Korridor als verbindende Infrastruktur zwischen dem Hafen von Rotterdam und dem deutschen Wasserstoffnetz „eine zentrale Rolle“.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16187" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16187" class="wp-image-16187" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w22-tz-VIVIFY-CEO_Jason_Herring-TextAB.jpg" alt="" width="300" height="286" /><p id="caption-attachment-16187" class="wp-caption-text">Vivyfy Technology-Gründer und CEO Jason Herring mit dem „Flying Pig“ genannten Generator. © Vivyfy Technology Inc.</p></div>
<p><b>(USA) Die Vivyfy Technology Inc. hat ein vom Netz unabhängiges mit Wasserstoff betriebenes containerisiertes Stromerzeugungssystem vorgestellt. </b>Die „Flying Pig“ genannte Basisanlage hat eine Leistung von einem Megawatt und liefert den Angaben zufolge skalierbar Energie etwa für Rechenzentren, auf abgelegenen Baustellen, in Katastrophengebieten oder auch bei militärischen Einsätzen. Technologische Plattform sei der „Hydrogen Oxygen Generator“ (HOG) des Unternehmens. Das System sei so konzipiert, dass es zu einem Bruchteil der langfristigen Kosten herkömmlicher netzabhängiger Stromversorgung läuft, sagt Jason Herring, Gründer und CEO von Vivyfy Technology. Man wolle damit die Abhängigkeit von alten Netzinfrastrukturen, zentralisierten Lieferketten und Monopolpreisen verringern.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16188" style="width: 363px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16188" class="wp-image-16188" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w22-tz-Hochschule-Hof-Text-AB.jpeg" alt="" width="353" height="160" /><p id="caption-attachment-16188" class="wp-caption-text">An der Hochschule Hof fand die Auftaktveranstaltung zu Enertech+ mit den Schwerpunkten Wasserstoff, Energiespeicher und Energieeffizienz statt. © Hochschule Hof</p></div>
<p><b>(Deutschland) An der Hochschule Hof startet ein neues Projekt „Enertech+ – Wissenstransfer für Zukunftstechnologien“.</b> Inhaltlich konzentriert sich das Vorhaben auf Versorgungssicherheit, Systemstabilität und Ressourceneffizienz mit den Themenschwerpunkten dezentrale Wasserstoffbereitstellung, Energiespeichertechnologien und energiesystembezogene Energieeffizienztechnologien. Ziel ist es, aktuelles Forschungswissen in kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu transferieren und diese bei der Umsetzung zentraler Technologien der Energiewende zu unterstützen. Ein zentraler Bestandteil  ist der Aufbau eines aktiven Netzwerks zwischen Forschung und Praxis. Unternehmen erhalten Zugang zu kostenfreien Weiterbildungs- und Informationsangeboten sowie zu einem kontinuierlichen fachlichen Austausch. Durch Workshops, Veranstaltungen und praxisnahe Formate sollen neue Technologien schneller in die Anwendung gelangen und damit ein konkreter Beitrag zur Transformation des Energiesystems geleistet werden. <b>Im Rahmen der Bayerischen Energietage präsentiert das Institut für Wasserstoff- und Energietechnik der Hochschule Hof am Samstag, 18. Juli (10 bis 16 Uhr) das Projekt Enertech+ der Öffentlichkeit.</b></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16192" style="width: 362px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16192" class="wp-image-16192" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w22-tz-Cromarty-3D-Render-B.jpg" alt="" width="352" height="183" /><p id="caption-attachment-16192" class="wp-caption-text">Rendering des geplanten Cromarty-Wasserstoffprojekts in Schottland. © Protium Ltd.</p></div>
<p><b>(Großbritannien) Der Projektentwickler Storegga Ltd. hat sein „Cromarty“-Wasserstoffprojekt und weitere grüne Wasserstoffassets in Schottland mit einer Leistung von 15 Megawatt (MW) an die in Brigthon ansässige Protium Ltd. verkauft.</b> Das angekündigte „Cromarty Hydrogen Project“ von Scottish Power und Storegga will mit einem 3,5-Megawatt-Elektrolyseur in Caithness, Sutherland und Easter Ross im Nordosten Schottlands nahe gelegene Windparks nutzen, um Wasserstoff für die lokale Industrie und Whiskeybrennereien herzustellen. Es erhält <a href="https://power-to-x.de/zehn-projekte-aus-britischer-har1-auktion-starten-mit-dem-bau-der-gefoerderten-vorhaben/" target="_blank" rel="noopener">Fördermittel</a> aus der staatlichen Auktion für grünen Wasserstoff „HAR1“ (Hydrogen Allocation Round). Protium hat jüngst mit seiner „Pioneer 2“ genannten 2,5-MW-Anlage in Wales erstmals Wasserstoff produziert. Nach der vollständigen Inbetriebnahme im Juni 2026 werde Pioneer 2 die Produktion auf eine Tonne kohlenstoffarmen Wasserstoff pro Tag skalieren. Über Wales und Schottland hinaus treibt Protium auch Projekte in South Tees an der englischen Ostküste voran, die die industrielle Dekarbonisierung in einem der strategisch wichtigsten Energie- und Produktionscluster Großbritanniens unterstützen. Zwei weitere Projekte wurden kürzlich im Rahmen der Hydrogen Allocation Round 2 (HAR2) von der britischen Regierung auf die Shortlist gesetzt.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_16193" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16193" class="wp-image-16193" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/05/w22-tz-Sinbon-Diesel_vs__Hydrogen-Text-AB-1080x537.jpg" alt="" width="351" height="175" /><p id="caption-attachment-16193" class="wp-caption-text">Sinbon und Nexcellent wollen Wasserstoffgeneratoren für den urbanen Bedarf entwickeln, um Lärm und Umweltbelastungen zu reduzieren. © Sinbon Electronics</p></div>
<p><b>(Taiwan) Sinbon Electronics hat eine Zusammenarbeit mit dem ebenfalls in Taiwan ansässigen Unternehmen Nexcellent Energy angekündigt, um die Entwicklung von urbanen Wasserstofflösungen voranzubringen.</b> Man wolle die Marktchancen in einer Reihe von Anwendungen ausloten, darunter elektrische Kleinstfahrzeuge, gewerbliche Drohnen, mobile Wasserstoff-Mikronetze und Vor-Ort-Stromversorgungssysteme für KI-Rechenzentren. So nutzten etwa in belebten Vierteln von New York City Tausende Foodtrucks benzinbetriebene Generatoren, um Kochgeräte, Kühlaggregate und Beleuchtung zu betreiben – „stundenlang, mit dauerhafter Lärm- und Emissionsbelastung in dicht besiedelten städtischen Straßen“. Es gebe einen wachsenden Bedarf an saubereren und leiseren mobilen Energielösungen, die urbane Nachhaltigkeit besser unterstützen können. Sinbon prüfe daher gemeinsam mit dem US-Partner Swobbee sowie jetzt mit Nexcellent den Einsatz modularer wasserstoffbetriebener Energiesysteme als sauberere Alternative. Diese könnten eine stabile Stromversorgung für mobile Gewerbebetriebe wie Foodtrucks liefern und zugleich Emissionen sowie Lärm erheblich reduzieren.</p>
<p>+++++</p>
<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Landkreis Emsland und OGE vereinbaren die Anbindung an das Wasserstoffkernnetz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 14:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Emsland / Deutschland) – Der Landkreis Emsland und der Gasnetzbetreiber Open Grid Europe GmbH (OGE) haben die regionale Anbindung an die Wasserstofftransportleitung „Nordsee-Ruhr-Link III“ und damit an das künftige Wasserstoffkernnetz [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Emsland / Deutschland) –</b><b> </b>Der Landkreis Emsland und der Gasnetzbetreiber Open Grid Europe GmbH (OGE) haben die regionale Anbindung an die Wasserstofftransportleitung „Nordsee-Ruhr-Link III“ und damit an das künftige Wasserstoffkernnetz vertraglich gesichert. „Wir haben jetzt die strategischen und infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf. Über eine Clusterbildung aus Kommunen und regionaler Wirtschaft beginne zudem der Austausch und die Vernetzung sowie die schlussendliche Ermittlung von Wasserstoffpotenzialen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div id="attachment_15685" style="width: 274px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15685" class="wp-image-15685" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/03/w12-Emsland-2-Karte-NRLIII-Text-AB-447x675.jpg" alt="" width="264" height="399" /><p id="caption-attachment-15685" class="wp-caption-text">Karte der Wasserstoffleitung Nordsee-Ruhr-Link III. © Open Grid Europe GmbH</p></div>
<p>Die rund 122 lange Wasserstofftransportleitung verläuft von Bunde bis ins nordrhein-westfälische Wettringen. Man habe 13 Teilstücke in Vorleistung geplant, abgestimmt und hierfür die Finanzierung in enger Kooperation mit den Gemeinden vorbereitet, sagt Burgdorf. Die Verbindungen entstehen in den Kommunen Papenburg, Rhede, Dörpen, Lathen, Haren (Ems), Meppen, Geeste, Twist, Emsbüren und Salzbergen.</p>
<p>OGE ist seit Oktober 2024 gemeinsam mit weiteren Gasnetzbetreibern von Bundesregierung und Bundesnetzagentur mit dem Aufbau des Wasserstoffkernnetzes beauftragt. Der Nordsee-Ruhr-Link III bilde mit der Wilhelmshaven-Küstenlinie und dem Nordsee-Ruhr-Link I die zentrale Verbindungsroute für den zukünftigen Wasserstofftransport von der Küstenregion in den Nordwesten von Deutschland. Die Bauphase starte Ende des dritten Quartals dieses Jahres. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant. Doch bedürfe es auch weiterhin einer „klaren politischen Unterstützung für den Wasserstoffhochlauf“, sagt OGE-Geschäftsführer Detlef Brüggemeyer.</p>
<div id="attachment_15686" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15686" class="wp-image-15686" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/03/w12-Emsland-3-Text-AB-451x675.jpg" alt="" width="250" height="374" /><p id="caption-attachment-15686" class="wp-caption-text">Landrat Marc-André Burgdorf (l.) und Detlef Brüggemeyer, OGE-Geschäftsführer, nach der Vertragsunterzeichnung. © Landkreis Emsland</p></div>
<p>„Das Emsland positioniert sich als zentraler Wasserstoffknoten Deutschlands und treibt mit großen Industrie- und Infrastrukturprojekten aktiv die Energiewende voran“, sagt der niedersächsische Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne. Mit hohen Investitionen in Elektrolyseure, Pipelines und innovative Anwendungen entstehe eine Schlüsselregion für erneuerbaren Wasserstoff. So werde die Versorgungssicherheit Deutschlands gestärkt und der Aufbau eines nationalen Wasserstoffnetzes entscheidend vorangebracht. Tonne: „Das ist Voraussetzung für die Dekarbonisierung der deutschen Industrie.“</p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Die Vertragsunterzeichnung durch Landrat Marc-André Burgdorf (7. v. l.) und Detlef Brüggemeyer, OGE-Geschäftsführer (8. v. l.) fand im Beisein von Bürgermeistern der beteiligten emsländischen Kommunen sowie weiteren geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft statt. © Landkreis Emsland</p>
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		<item>
		<title>Snam wird zum großen Player bei den europäischen Wasserstoffnetzen</title>
		<link>https://power-to-x.de/snam-wird-zum-grossen-player-bei-den-europaeischen-wasserstoffnetzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2025 12:03:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserstoffnetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(San Donato / Italien) – Der italienische Gasfernleitungsnetzbetreiber Snam SpA steigt beim Essener Fernleitungsnetzbetreiber Open Grid Europe GmbH (OGE) ein. Demnach übernimmt Snam für 920 Millionen Euro vom Vermögensverwalter Infinity [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(San Donato / Italien) –</strong> Der italienische Gasfernleitungsnetzbetreiber Snam SpA steigt beim Essener Fernleitungsnetzbetreiber Open Grid Europe GmbH (OGE) ein. Demnach übernimmt Snam für 920 Millionen Euro vom Vermögensverwalter Infinity Investments Holdings Ltd., ein Investmentvehikel der Abu Dhabi Investment Authority (ADIA, Dubai), eine Aktienbeteiligung in Höhe von 24,99 Prozent an der Vier Gas Holding S.à r.l. (VGH).</p>
<div id="attachment_13505" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13505" class="wp-image-13505" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w16-Snam-2-strategia-internazionale-A-1080x604.jpg" alt="" width="350" height="196" /><p id="caption-attachment-13505" class="wp-caption-text">Snam rollt den europäischen Pipeline-Markt auf: Der Strategie-Plan, zuletzt aktualisiert Ende Januar, sieht das Unternehmen in der Führungsrolle bei Errichtung und Betrieb eines Wasserstoff-Energiesystems quer durch den Kontinent. © Snam S.p.A.</p></div>
<p>VGH ist ein in Luxemburg ansässiges Unternehmen, das indirekt das gesamte Aktienkapital von Open Grid Europe hält, einem der größten Gasfernleitungsbetreiber Deutschlands mit rund 12.000 Kilometer Pipelines, einer Durchleitungsmenge von rund 21 Milliarden Kubikmetern pro Jahr sowie mehr als 400 Endkunden. Die Transaktion soll bis zum dritten Quartal 2025 abgeschlossen werden und steht unter dem üblichen Vorbehalt der Erfüllung bestimmter aufschiebender (juristischer) Bedingungen.</p>
<p>Gleichzeitig schloss Snam mit dem belgischen Gasfernleitungsbetreiber Fluxys – einem derzeitigen Anteilseigner der VGH mit etwa 24,11 Prozent – eine Vereinbarung über den Erwerb von Anteilen, wonach Snam einen Anteil von etwa 0,5 Prozent des Aktienkapitals der VGH an Fluxys verkauft, sodass Snam und Fluxys nach Abschluss der Transaktion einen im Wesentlichen gleichen Anteil an VGH halten werden.</p>
<p>Mit dieser Transaktion erreicht Snam mehr als 40.000 Kilometer bewirtschaftete Rohrleitungen und wird damit zu einem zentralen Player bei den künftigen Wasserstoffkernnetzen in Deutschland und Europa. „Nach Abschluss dieser Übernahme wird Snam das erste italienische Unternehmen sein, das in dieser Größenordnung in den deutschen Energieinfrastruktursektor einsteigt“, sagt Snam-CEO Stefano Venier.</p>
<p>Fluxys und Snam sind bereits bei mehreren Projekten Partner:</p>
<ul>
<li><strong>Interconnector</strong>, eine bidirektionale Gaspipeline zwischen Großbritannien und Belgien mit kommerziellem Stützpunkt in London und physikalisch am britischen Gasterminal Bacton sowie im belgischen Zeebrügge (Anteile: Fluxys 76,32 Prozent, Snam 23,68 Prozent);</li>
<li><strong>Trans Adriatic Pipeline</strong> (TAP), ein 878 Kilometer langes Netz als europäischer Teil des 3.500 Kilometer langen Southern Gas Corridor, über den Erdgas von Aserbaidschan über Griechenland, die Türkei und Albanien bis zur Adria in Süditalien fließt (beteiligt sind mit unterschiedlichen Anteilen neben Fluxys und Snam auch Enagás, Axpo, BP UK und Socar, Aserbaidschan);</li>
<li><strong>Desfa</strong>, Betreiberfirma des griechischen Erdgasnetzes und Vermarkter der Gaskapazitäten des LNG-Terminals auf der griechischen unbewohnten Insel Revithoussa (beteiligt sind der griechische Staat mit 34 Prozent und Senfluga SA mit 66 Prozent, ein Konsortium bestehend aus Fluxys, Snam, Enagás und Damco Energy).</li>
</ul>
<div id="attachment_9511" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9511" class="wp-image-9511" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/05/w21-South2-Corridor-B.jpg" alt="" width="350" height="181" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/05/w21-South2-Corridor-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/05/w21-South2-Corridor-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-9511" class="wp-caption-text">Snam und OGE sind auch am SoutH2Corridor beteiligt, die Pipeline, die dereinst grünen Wasserstoff von Afrika nach Europa bringen soll. © Snam S.p.A.</p></div>
<p>Das Netz von OGE ist das Herzstück der europäischen Gasinfrastruktur mit 17 Verbindungsleitungen zu sieben Nachbarländern, darunter zu Belgien und der Schweiz, zu den österreichischen Snam-Töchtern GCA und TAG sowie zu Italien über den Einspeisepunkt Tarvisio. Die Anlagen spielen eine Schlüsselrolle auf dem deutschen Gasmarkt und für das deutsche Wasserstoffkernnetz. Snam und OGE entwickeln derzeit überdies unter anderem den Wasserstoffkorridor von Afrika über Italien nach Nordeuropa (SoutH2Corridor).</p>
<div id="attachment_13506" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13506" class="wp-image-13506" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2025/04/w16-Snam-4-OGE-SEEHyC-Text-AB-821x675.png" alt="" width="350" height="288" /><p id="caption-attachment-13506" class="wp-caption-text">Der südosteuropäische Wasserstoffkorridor SEEHyC zieht sich von Deutschland bis nach Griechenland und hat mehrere Verbindungen zu angrenzenden Wasserstoffnetzen. © NET4Gas, s.r.o.</p></div>
<p>OEG ist außerdem beteiligt an der Entwicklung des Wasserstoff-Backbones von der iberischen Halbinsel nach Nordwesteuropa (H2med) sowie am südosteuropäischen Wasserstoffkorridor SEEHyC, der sich einst von Deutschland bis nach Griechenland zieht und mehrere Verbindungen zu angrenzenden Wasserstoffnetzen haben wird. Zum „South-East European Hydrogen Corridor“-Konsortium gehören wiederum die Gasfernleitungsnetzbetreiber Desfa (Griechenland), Bulgartransgaz (Bulgarien), Societatea Naţională de Transport Gaze Naturale Transgaz S.A. (Rumänien), FGSZ (Ungarn), Ersterem A.S. (Slowakische Republik), NET4Gas (Tschechien) und OGE (Deutschland).</p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Am LNG-Terminal in Panigaglia von Snam FSRU Italia S.r.l. (bis 1. März GNL Italia S.p.A.) wird flüssiges Erdgas regasifiziert und in das Pipeline-Netz eingespeist. © Snam S.p.A.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/snam-wird-zum-grossen-player-bei-den-europaeischen-wasserstoffnetzen/">Snam wird zum großen Player bei den europäischen Wasserstoffnetzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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		<title>TICKER (KW 13/14): Was auch noch wichtig war&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Apr 2022 09:17:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Cepsa]]></category>
		<category><![CDATA[Everfuel]]></category>
		<category><![CDATA[Faun]]></category>
		<category><![CDATA[Narvik Hydrogen]]></category>
		<category><![CDATA[NEL]]></category>
		<category><![CDATA[OGE]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[RWE]]></category>
		<category><![CDATA[Teco 2030]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WERBEN mit PtX: RABATT-Aktion +++ Norwegen: NEL liefert Wasserstofftankanlagen nach Polen und Kanada +++ Friesland: Landkreis bekommt fünf Wasserstoffbusse für ÖPNV +++ Indien: Joint Venture zur Entwicklung von Wasserstoffprojekten gegründet [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/02/Mediadaten-2022-Aktion-bis-April-2022.pdf" target="_blank" rel="noopener">WERBEN mit PtX: RABATT-Aktion</a> </strong>+++<br />
<strong>Norwegen: NEL liefert Wasserstofftankanlagen nach Polen und Kanada</strong> +++ <strong>Friesland: Landkreis bekommt fünf Wasserstoffbusse für ÖPNV</strong> +++ <strong>Indien: Joint Venture zur Entwicklung von Wasserstoffprojekten gegründet</strong> +++ <strong>Bremen: Faun will neue Nutzfahrzeuge auf den Markt bringen</strong> +++ <strong>Dänemark: Everfuel baut Wasserstofftankstelle in Deutschland</strong> +++ <strong>Norwegen: Teco 2030 und Narvik Hydrogen wollen stärker zusammenarbeiten</strong> +++ <strong>Freudenstadt: Wasserstoff aus Holzresten</strong> +++ <strong>Chemnitz: Bundesförderung für TU</strong> +++ <strong>Spanien: Cepsa investiert mehrere Milliarden Euro in Wasserstoff und Erneuerbare</strong> +++ <strong>Essen: OGE und RWE planen Nord-/Süd-Leitungsnetz für Wasserstoff</strong> +++ <strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/02/Mediadaten-2022-Aktion-bis-April-2022.pdf" target="_blank" rel="noopener">WERBEN mit PtX: RABATT-Aktion</a> </strong>+++</p>
<p>Eine Auswahl von PtX-Themen zusammengefasst</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Die norwegische Nel ASA, hat von Biproraf, das zur Grupa Technologiczna ASE gehört, einen Auftrag für den Bau einer Wasserstofftankstelle erhalten.</strong> Die Anlage wird für die Betankung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen sowie Gabelstaplern in Polen eingesetzt. Die „<a href="https://nelhydrogen.com/press-release/nel-asa-receives-purchase-order-from-biproraf-for-hydrogen-fueling-equipment-in-poland/" target="_blank" rel="noopener">H2 Station</a>“ besteht aus einem Tankstellenmodul und zwei Zapfsäulen. Leichte Nutzfahrzeuge ließen sich damit in weniger als fünf Minuten betanken, schwere Nutzfahrzeuge in weniger als zwanzig Minuten. Ein Zeitplan zu Lieferung oder Inbetriebnahme wurde nicht genannt.<br />
Ein weiterer Auftrag für eine „H2 Station“ stammt von der kanadischen <a href="https://nelhydrogen.com/press-release/nel-asa-receives-purchase-order-from-htec-for-one-h2station-hydrogen-fueling-module-in-canada/" target="_blank" rel="noopener">Hydrogen Technology &amp; Energy Corporation</a> (HTEC). Standort ist die Provinz British Columbia, auch hier sollen leichte und schwere Nutzfahrzeugen tanken können. HTEC hat den Angaben zufolge bereits 17 Wasserstofftankstellen in Britisch Columbia, Alberta, Quebec und Kalifornien in Betrieb oder in der Entwicklung. Der Gesamtwert dieses Auftrags beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Dollar, die Anlage soll im Jahr 2023 in Betrieb gehen.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der Landkreis Friesland, Weser-Ems-Bus, der Energiedienstleister EWE und Schloss Gödens starten unter der Bezeichnung „HyFri“ ein Projekt zum Einsatz von zunächst fünf Wasserstoffbussen für den Öffentlichen Personennahverkehr.</strong> Die Weser-Ems Busverkehr GmbH, <a href="https://www.ewe.com/de/presse/pressemitteilungen/2022/04/hyfri-friesland-bekommt-emissionsfreien-pnv-mit-wasserstoffbussen-ewe-ag" target="_blank" rel="noopener">EWE AG</a> und die Unternehmensgruppe Gödens errichten überdies in Schortens bei Jever eine Wasserstofftankstelle, die von einer neu zu gründenden Gesellschaft betrieben werden soll. Weser-Ems-Bus gehört zur Region Nord von DB Regio Bus und kümmert sich um die Anschaffung, Inbetriebnahme und Instandhaltung der neuen Fahrzeuge. Die Beschaffung stehe unter dem Vorbehalt der Förderzusage des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Die mehrheitlich von der indischen Regierung kontrollierte Indian Oil Corp. (IOC), der Maschinenbauer Larsen &amp; Toubro Ltd. sowie der Projektentwickler für erneuerbare Energien Renew Power Global Plc wollen gemeinsam Projekte für grünen Wasserstoff entwickeln.</strong> Nach Angaben der Nachrichtenagentur „<a href="https://www.reuters.com/world/india/indian-oil-corp-forms-joint-ventures-green-hydrogen-electrolyser-2022-04-04/" target="_blank" rel="noopener">Reuters</a>“ gehöre dazu auch die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zur Herstellung von Elektrolyseuren. Zunächst werde sich die Partnerschaft auf grüne Wasserstoffprojekte in den IOC-Raffinerien Mathura und Panipat in Nordindien konzentrieren und den Bau weiterer grüner Wasserstoffprojekte im Land prüfen.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der niedersächsische Hersteller von Müllfahrzeugen und Kehrmaschinen, Faun Umwelttechnik GmbH &amp; Co. KG hat „eine neue Marke“ für wasserstoffbetriebene Nutzfahrzeuge angekündigt.</strong> Die Präsentation ist für den 16. Mai avisiert. Bereits 2018 hatte das Unternehmen den Prototyp eines „Bluepower“ genannten batterieelektrischen Fahrzeugs mit Brennstoffzelle vorgestellt. Seit 2019 fahren erste H2-Müllfahrzeuge im Testbetrieb.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Everfuel baut eine Wasserstofftankstelle für Schwerlastbusse in Wuppertal. Auftraggeberin ist das Wuppertaler städtische Nahverkehrsunternehmen WSW mobil GmbH.</strong> Für die <a href="https://news.cision.com/everfuel-a-s/r/everfuel-to-build-heavy-duty-hydrogen-station-in-germany,c3542406" target="_blank" rel="noopener">Everfuel GmbH</a>, Tochter der dänischen Everfuel A/S, ist es der zweite Auftrag dieser Art in Deutschland. Die geplante Anlage hat eine Tageskapazität für die Betankung von mindestens 20 Brennstoffzellenbussen und ist modular erweiterbar. Im Rahmen des Projektes „H2-W – Wasserstoffmobilität für Wuppertal&#8220; betreibt die WSW mobil GmbH bereits 20 Brennstoffzellenbusse im Linienverkehr. Bis zum Jahr 2030 sollen es 150 Fahrzeuge werden.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der norwegische Hersteller von Brennstoffzellen Teco 2030 ASA und das norwegischen Energieunternehmen Narvik Hydrogen arbeiten an der Entwicklung einer Wasserstoffwertschöpfungskette.</strong> Für gemeinsame Projekte liefert einer <a href="https://teco2030.no/news/" target="_blank" rel="noopener">Absichtserklärung</a> zufolge Narvik Hydrogen grünen Wasserstoff für die Teco-Brennstoffzellen. Details über konkrete Projekt wurden nicht genannt.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Forscher des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) entwickeln ein biotechnologisches Verfahren, um aus Holzabfällen Wasserstoff herzustellen.</strong> Beim Projektpartner Campus Schwarzwald in Freudenstadt wird das Verfahren in einer eigens dafür ausgelegten Anlage demonstriert. Zunächst würden die chemischen Bestandteile etwa Klebstoffe wie Harze und Phenole oder auch Lacke entfernt. Anschließend werde das Holz in seine Bausteine zerlegt und die hierbei gewonnene Cellulose in einzelne Zuckermoleküle gespalten. Wasserstoffproduzierende Bakterien sollen dann den Holzzucker verstoffwechseln. Das Projekt „<a href="https://www.igb.fraunhofer.de/de/presse-medien/presseinformationen/2022/h2wood-blackforest-biowasserstoff-aus-holz.html" target="_blank" rel="noopener">H2Wood – Black Forest</a>“ wird bis zum 31. Juli 2024 mit zwölf Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der Bund fördert Forschungsvorhaben an der Technischen Universität Chemnitz mit insgesamt rund zehn Millionen Euro.</strong> Die Mittel stammen vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) sowie vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) und sind für zwei Forschungs- und Entwicklungsprojekten (FuE) zur Weiterentwicklung der Brennstoffzelle vorgesehen, genannt „<a href="https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/2022/03.28-08.54.html" target="_blank" rel="noopener">HZwo: SuSyMobil</a>“ und „Open Source Stack“. Außerdem ist die Uni am Projekt „BZ_Turbolader“ beteiligt mit dem Ziel, einen Turbokompressor für Brennstoffzellenfahrzeuge zu entwickeln.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der spanische Mineralölkonzern Compañía Española de Petróleos (Cepsa) will auf der iberischen Halbinsel zwischen sieben und acht Milliarden Euro in die Energiewende investieren.</strong> Davon entfallen 2023 mehr als 60 Prozent auf nachhaltige <a href="https://www.cepsa.com/en/press/cepsa-invests-millions-in-its-energy-transformation" target="_blank" rel="noopener">Projekte.</a> Cepsa plant den Aufbau einer grünen Wasserstoffproduktionskapazität von zwei Gigawatt, hinzu kommen Biokraftstoffe in einer Größenordnung von 2,5 Millionen Tonnen bis 2030 sowie eine Produktion von 0,8 Millionen Tonnen nachhaltige Flugkraftstoffe pro Jahr. Außerdem soll die installierte Leistung von Solar- und Windkraftanlagen für den Eigenbedarf von 1,5 Gigawatt auf sieben Gigawatt erweitert werden. Ein Energiepark in Andalusien werde laut Cepsa auf den Export von Wasserstoff ausgerichtet.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der Essener Fernleitungsnetzbetreiber für Erdgas Open Grid Europe GmbH (OGE) und der Energiekonzern RWE wollen unter der Bezeichnung „H2ercules“ eine leitungsgebundene Wasserstoffinfrastruktur aufbauen.</strong> Diese soll Elektrolyseure sowie Speicher- und Importmöglichkeiten für grünen Wasserstoff im Norden mit industriellen Endverbrauchern im Westen und Süden Deutschlands verbinden. Weitere in Entwicklung befindliche Importrouten aus dem Süden und Osten sollen bis 2030 angeschlossen werden. Den Angaben zufolge könne dieses Vorhaben „das Rückgrat einer Wasserstoffinfrastruktur von der Nordseeküste bis nach Süddeutschland werden“. Großunternehmen hätten bereits Interesse zum Anschluss an ein solches Netz signalisiert. Die Umsetzung des Vorhabens erfordere voraussichtlich Investitionen in einer Größenordnung von 3,5 Milliarden Euro. Weil vorrangig bereits bestehende Erdgasleitungen genutzt würden, sei dies kostengünstiger und deutlich schneller zu realisieren als ein kompletter Neubau von Wasserstoffleitungen.<br />
RWE will dazu bis 2030 rund ein Gigawatt an neuen Elektrolyseanlagen für grünen Wasserstoff installieren sowie große Mengen Wasserstoff importieren. Auch beabsichtigt RWE wasserstofffähige Gaskraftwerke mit einer Leistung von mindestens zwei Gigawatt in Anschlussnähe zur geplanten „<a href="https://oge.net/de/pressemitteilungen/2022/schnellweg-fuer-wasserstoff-oge-und-rwe-stellen-nationales-infrastrukturkonzept-h2ercules-vor" target="_blank" rel="noopener">H2ercules</a>“-Trasse zu errichten und ihre Gasspeicher nahe der niederländischen Grenze an die Wasserstoffleitung anbinden zu lassen. OGE will das Verteilnetz mit Kundenanbindung aufbauen, indem bestehende Erdgasleitungen für den Wasserstofftransport umgestellt und ergänzend neue Leitungen gebaut werden. So könne ein Leitungsnetz von rund 1.500 Kilometern entstehen.<br />
Die Umsetzung des Vorhabens bedürfe allerdings noch „passender Rahmenbedingungen, die RWE und OGE in Kürze mit der Politik erörtern wollen“.</p>
<p>+++++</p>
<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/02/Mediadaten-2022-Aktion-bis-April-2022.pdf" target="_blank" rel="noopener">WERBEN mit PtX: RABATT-Aktion</a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>Nikola, Iveco und OGE planen Wasserstoffleitungen zur Versorgung von Tankstellen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 23:01:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Iveco]]></category>
		<category><![CDATA[Lkw]]></category>
		<category><![CDATA[Nikola Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[OGE]]></category>
		<category><![CDATA[Open Grid Europe GmbH]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserstofftankstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstofftransport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Ulm) – Der US-Autobauer Nikola Corporation, der italienische Nutzfahrzeughersteller Iveco und der Fernleitungsnetzbetreiber Open Grid Europe GmbH (OGE) planen ein gemeinsames Projekt, um Wasserstoff leitungsgebunden von diversen Produktionsstandorten zu Lkw-Wasserstofftankstellen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Ulm) –</strong> Der US-Autobauer Nikola Corporation, der italienische Nutzfahrzeughersteller Iveco und der Fernleitungsnetzbetreiber Open Grid Europe GmbH (OGE) planen ein gemeinsames Projekt, um Wasserstoff leitungsgebunden von diversen Produktionsstandorten zu Lkw-Wasserstofftankstellen zu transportieren. Zunächst sollen die Zuständigkeiten sowie die Grundsätze der Zusammenarbeit konkretisiert werden. Anschließend wollen die Unternehmen die Ziele festlegen und vereinbaren.</p>
<p>„Wir glauben, dass die Zusammenarbeit gerade in dieser Konstellation eine überzeugende langfristige Lösung für Tankstelleninfrastruktur bietet, mit der die Akzeptanz von FCEV-Technologien in der Industrie sowie im Markt insgesamt gestärkt wird“, so Pablo Koziner, President Energy and Commercial bei Nikola. Mit der Einführung von wasserstoff- und batteriebetriebenen schweren Nutzfahrzeugen werde sich das „Ökosystem Verkehr“ verändern, ebenso die derzeitigen Geschäftsmodelle entlang der Wertschöpfungskette“, erklärt Gerrit Marx, President Commercial &amp; Specialty Vehicles beim Konzern CNH Industrial, zu dem auch Iveco gehört.</p>
<p>OGE engagiere sich nach Angaben des technischen Geschäftsführers Thomas Hüwener „für den Aufbau einer Pipeline-Infrastruktur für den Wasserstofftransport von den Produktionsstandorten zu den wichtigen Netz-Exitpunkten“. Open Grid ist auch an der „Initiative European Hydrogen Backbone“ (EHB) beteiligt, die ein 40.000 Kilometer langes Wasserstoffnetz errichten möchte, das 21 europäische Länder miteinander verbindet (wir berichteten).</p>
<p><strong>Deep Link</strong><br />
<a href="https://www.iveco.com/germany/presse/veroeffentlichungen/Pages/nikola-iveco-oge.aspx" target="_blank" rel="noopener">https://www.iveco.com/germany/presse/veroeffentlichungen/Pages/nikola-iveco-oge.aspx</a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Tankstelle bald um die Ecke? Nikolas Wasserstofftrucks Nikola Two, Nikola Tre and Nikola One / © Nikola Motor Company</p>
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