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	<title>Neom Archive - Power-to-X</title>
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	<description>Informationen zur Energiewende</description>
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	<title>Neom Archive - Power-to-X</title>
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		<title>In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 08)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 10:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Gascade]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chile: Konsortium prüft Machbarkeit von PtL-Anlage +++ Deutschland: Gascade startet die Vorarbeiten für HYLU-Wasserstoffpipeline +++ USA: Initiative zur Koordination von Wasserstoffstandards +++ Finnland: Zusammenarbeit mit Deutschland in der Wasserstoffwirtschaft +++ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/in-aller-kuerze-ticker-kw-08/">In aller Kürze&#8230; TICKER (KW 08)</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Chile: Konsortium prüft Machbarkeit von PtL-Anlage </b>+++<b> Deutschland: Gascade startet die Vorarbeiten für HYLU-Wasserstoffpipeline </b>+++<b> USA: Initiative zur Koordination von Wasserstoffstandards </b>+++ <b>Finnland: Zusammenarbeit mit Deutschland in der Wasserstoffwirtschaft </b>+++<b> Deutschland: TU Braunschweig und Ostfalia bekommen Fördermittel für Flüssigwasserstoff-Forschung </b>+++<b> Malaysia: Semarek beauftragt Gicon mit Planung und Bau eines Hybridkraftwerks </b>+++<b> Deutschland: Forschungen an Wasserstoffproduktion auf dem Meer </b>+++<b> Saudi-Arabien: NEOM erreicht finanziellen Abschluss für Wasserstoffprojekt </b>+++<b> Deutschland: Diskussionspapier der Wasserstoffinitiative IN4climate.NRW </b>+++<b> England: Bewohner skeptisch bei Wasserstoffplänen für Industrieregion Tees </b>+++<b> Deutschland: 54 Millionen Euro Fördermittel für ITZ-H2 in Pfeffenhausen</b></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_15286" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15286" class="wp-image-15286" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/02/w08-tz-Ineratec-e-Fuel-plant-study_Chile-Text-AB-1080x365.jpg" alt="" width="351" height="119" /><p id="caption-attachment-15286" class="wp-caption-text">Ein Konsortium unter Leitung von Ineratec untersucht in Chile das Potenzial einer eFuels-Fabrik. © Ineratec GmbH</p></div>
<p><b>(Chile) Ein Konsortium unter Leitung der Karlsruher Ineratec GmbH will das Potenzial zur Herstellung nachhaltiger Kraftstoffe in der Region Biobío untersuchen.</b> Partner sind das Forstunternehmen Aruauco, der Flüssiggasanbieter Abastible, das chilenisches Energieunternehmen Copec und dessen Gesellschaft Copec Wind Ventures. Die geplante „Power to Liquid“-Anlage (PtL) soll im Industriekomplex Biobío von Arauco errichtet werden. Das Projekt sieht die Nutzung von biogenem CO2 vor, das aus den Betrieben von Arauco gewonnen wird, sowie von lokal durch Abastible produziertem grünem Wasserstoff. Copec ist für die Bereiche Kraftstofflogistik und nachgelagerte Anwendungen zuständig. Das Vorhaben werde „teilweise“ von der chilenischen Behörde für Wirtschaftsförderung CORFO finanziert. Die Kosten für die grundlegende technische Planung seien gedeckt. Weitere Details werden nicht genannt.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15287" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15287" class="wp-image-15287" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/02/w08-tz-Gascade-Text-AB-1080x450.jpg" alt="" width="351" height="146" /><p id="caption-attachment-15287" class="wp-caption-text">Gascade startet die Kartierungen, Baugrund- und Kampfmitteluntersuchungen für die geplante Wasserstoffleitung HYLU. © Gascade Gastransporte GmbH</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die Gascade Gastransport GmbH hat mit den Vorbereitungsarbeiten für die Planfeststellungsverfahren in Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz für den Bau einer rund 15 Kilometer langen Wasserstoffleitung von Lampertheim nach Ludwigshafen am Rhein (HYLU) nebst Wasserstoffgasdruckregel- und Messanlage (WDRM) begonnen. </b>Die Pipeline soll künftig den Energieträger in der umgestellten Ferngasleitung MIDAL transportieren. Zunächst gebe es Kartierungsarbeiten, Untersuchungen der Anlagenstandorte und des Leitungskorridors. Der Hauptkartierungszeitraum liegt zwischen März und Juli 2026. „Die Vorarbeiten stellen keine Vorentscheidung für das geplante Vorhaben dar“, betont Gascade, sondern dienten lediglich der fachgerechten Erstellung der Antragsunterlagen. Zu den Vorarbeiten, die bis zum Herbst 2026 abgeschlossen sein sollen, zählen unter anderem Vermessungsarbeiten, Baugrund- und Kampfmitteluntersuchungen. HYLU ist Teil des von der Bundesnetzagentur genehmigten deutschlandweiten Wasserstoffkernnetzes und soll bis Ende 2029 fertiggestellt werden.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15288" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15288" class="wp-image-15288" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/02/w08-tz-ANSI-logo-Text-AB-1080x405.jpg" alt="" width="349" height="131" /><p id="caption-attachment-15288" class="wp-caption-text">Das American National Standards Institute sucht Input aus der Wasserstoffbranche, um Standards zu entwickeln. © ANSI</p></div>
<p><b>(USA) Das American National Standards Institute (ANSI) hat eine Initiative zur Koordination von Wasserstoffstandards gestartet.</b> In Phase I solle eine Datenbank erstellt werden. Im Rahmen einer <a href="https://www.ansi.org/standards-news/all-news/2-9-26-ansi-launches-hydrogen-standards-coordination-initiative-and-seeks-input" target="_blank" rel="noopener">Informationsanfrage</a><span class="Apple-converted-space"> </span>(Request vor Information, RFI) bittet ANSI die Branche um Zuarbeit. Interessenten können dazu eine vorbereitete Excel-Tabelle ausfüllen (Rücksendung bis 6. März 2026). <a href="https://ansi.swoogo.com/h2webinars" target="_blank" rel="noopener">Webinare</a><span class="Apple-converted-space"> </span>zum Thema finden am 16. und 31. März statt. Im Frühjahr ist in Phase II ein technischer Workshop vorgesehen. Finanziell unterstützt wird das Vorhaben von der internationalen Standardisierungsorganisation ASTM International (USA), von der Vereinigung der US-Gasbranche Compressed Gas Association (CGA) und der kanadischen Normungsorganisation CSA Group. Das ANSI ist eine privatwirtschaftliche Organisation mit dem Ziel, die globale Wettbewerbsfähigkeit der US-Wirtschaft zu verbessern, indem es Standards und Konformitätsbewertungssysteme fördert. Zu den Mitgliedern gehören Unternehmen, Behörden sowie Berufs-, Branchen- und Verbraucherverbände und Gewerkschaften. ANSI ist der offizielle US-Vertreter bei der Internationalen Organisation für Normung (ISO) und bei der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC).</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15289" style="width: 206px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15289" class="wp-image-15289" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/02/w08-tz-Herkko-Plit-Text-AB-503x675.jpg" alt="" width="196" height="263" /><p id="caption-attachment-15289" class="wp-caption-text">Herkko Plit, Vorstandsvorsitzender von Hydrogen Cluster Finland: „Deutschland und Finnland sollen Kraftzentrum der EU-Wasserstoffwirtschaft werden.“ © P2X Solutions Oy</p></div>
<p><b>(Finnland) Finnland und Deutschland wollen ihre Zusammenarbeit in der Wasserstoffwirtschaft ausbauen. Eine gemeinsamen Absichtserklärung wurde jetzt von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und Umweltministerin Sari Multala unterzeichnet. </b>Finnland strebe einen Anteil von zehn Prozent an der EU-Produktion von sauberem Wasserstoff an und mindestens einen gleichwertigen Anteil an den Endanwendungen für Wasserstoff, sagt Sari Multala. Die Wertschöpfungsketten der Wasserstoffwirtschaft seien nie lokal, sondern immer international, daher würden die Vorteile der Investitionen über Unternehmen, Länder und Regionen umgesetzt. Als größter Markt habe Deutschland zusammen mit einigen der führenden Wasserstofftechnologieunternehmen einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung des Wasserstofffahrplans der EU, heißt es in einer Mitteilung der Unternehmerorganisation Hydrogen Cluster Finland. Finnland gehöre zu den wettbewerbsfähigsten Standorten für die Produktion von grünem Wasserstoff in der EU. „Ziel ist es, unsere beiden Länder gemeinsam mit Partnern rund um die Ostsee zum Kraftzentrum der Wasserstoffwirtschaft der EU zu machen&#8220;, sagt Herkko Plit, CEO der P2X Solutions Oy und Vorstandsvorsitzender von Hydrogen Cluster Finland, einem Zusammenschluss von rund 90 Unternehmen und Industrievereinigungen.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15290" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15290" class="wp-image-15290" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/02/w08-tz-TU-BS-Towewa_Schroeder_Heere_Mohrs-Text-AB-962x675.jpg" alt="" width="350" height="246" /><p id="caption-attachment-15290" class="wp-caption-text">Falko Mohrs (rechts), Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, übergibt symbolisch den Scheck an Juniorprofessor Michael Heere und Professor Daniel Schröder (beide TU Braunschweig) für den Start des Innovationsverbundes TOWEWA. © MWK</p></div>
<p><b>(Deutschland) Die TU Braunschweig bekommt vom Land Niedersachsen Fördermittel in Höhe von rund 970.000 Euro, die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und TLK-Thermo GmbH weitere</b> <strong>rund 180.000 Euro.</strong> Die Institute erforschen im Innovationsverbund TOWEWA, wie die Wertschöpfungsketten für Flüssigwasserstoff (LH2) mit deutlich geringeren Energieverlusten gestaltet werden können. Im Fokus stünden Konzepte zur Optimierung von Verflüssigung, Speicherung, Transport und Nutzung von Wasserstoff, etwa für die Segmente Luftfahrt, Schifffahrt und Schwerlastverkehr. Die Ostfalia konzentriere sich schwerpunktmäßig auf Wasserstofftankstellen. Ein zentrales Element des Projekts (Laufzeit bis 30. Juni 2028) sei die Entwicklung neuartiger Verfahren zur Rückgewinnung bislang ungenutzter Energie bei der Regasifizierung von Flüssigwasserstoff. Ergänzend würden neue Simulations- und Bewertungsmethoden eingesetzt, um Wasserstoffsysteme ganzheitlich zu analysieren und zu optimieren, teilte die TU Braunschweig mit.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15291" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15291" class="wp-image-15291" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/02/w08-tz-Gicon-Malaysia-Text-AB.jpeg" alt="" width="348" height="234" /><p id="caption-attachment-15291" class="wp-caption-text">Gicon plant in Malaysia ein Hybridkraftwerk für Semarak RE. © Gicon</p></div>
<p><b>(Malaysia) Der Dresdener Ingenieurdienstleister Großmann Ingenieur Consult GmbH (Gicon) soll für Semarak Renewable Energy a Bhd. (Semarak RE) das den Angaben zufolge „erste ökologische Hybridkraftwerk“ entwickeln.</b> Die Anlage kombiniere erneuerbare Energiequellen wie Photovoltaik, Wind- und Geothermie mit Wasserstoff- und Biogasproduktion. Schwerpunkte der Zusammenarbeit seien eine Machbarkeitsstudie für sämtliche Technologien, Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie ein Integrationsplan. Das Hybridkraftwerk soll auf einer 1.300 Hektar großen Fläche entstehen und 2028 ersten grünen Strom erzeugen sowie nachhaltige Kraftstoffe produzieren.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_10457" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10457" class="wp-image-10457" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/10/w43-OffsH2ore-1-B.jpg" alt="" width="351" height="182" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/10/w43-OffsH2ore-1-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/10/w43-OffsH2ore-1-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-10457" class="wp-caption-text">Die Idee, Wasserstoff direkt auf dem Meer zu produzieren ist nicht neu, allerdings gibt es weiterhin Forschungsbedarf. 2023 stellte das Fraunhofer ISE die Möglichkeiten in seinem Bericht „OffsH2ore &#8211; Offshore-Wasserstofferzeugung mittels Offshore-Windenergie als Insellösung“ vor (wir berichteten). Ausgangspunkt ist ein fiktiver Windpark in der Nordsee, der direkt mit einer 500-Megawatt-Elektrolyseplattform verbunden ist. © Projektbericht, Fraunhofer ISE</p></div>
<p><b>(Deutschland) Im Projekt „Wind2hydrogen“ suchen Forscher nach einer Möglichkeit, die Energie aus Offshore-Windenergieanlagen direkt vor Ort auf dem Meer in Wasserstoff umzuwandeln. </b>Beteiligt sind die Hochschule Bremerhaven, die Universität Bremen und der Bremerhavener EnPro GmbH. Schwerpunkt ist die Planung und Entwicklung einer schwimmenden Wasserstoffproduktionsanlage. Eine solche Plattform müsse autonom funktionieren und den schwierigen Umweltbedingungen auf See standhalten. Die Forscher haben recherchieren, welche Verfahren sich für die Wasseraufbereitung eignen. „Mithilfe einer Marktanalyse können wir ermitteln, welche Komponenten es bereits gibt. So können wir bei der Entwicklung auf bereits bestehende Technologien zurückgreifen, was zu einer schnelleren Marktreife führt“, sagt der wissenschaftliche Mitarbeiter Marc-Kevin Baer. „Es kann sein, dass die technischen Anforderungen, die in der Studie erarbeitet werden, über den Stand des Marktangebots hinausgehen und später auf Basis des abschließenden Empfehlungskataloges von der Industrie zu lösen sind“, sagt Projektleiter Uwe Werner. In den kommenden Monaten wollen die Wissenschaftler ein Modell entwickeln, mit dem verschiedene Wasserstoffplattformen simuliert werden können. Eine konkrete Skizze für eine Testanlage soll zum Projektende im kommenden Jahr vorliegen. Hintergrund: Im Jahr 2025 speisten rund 1.600 Offshore-Windenergieanlagen etwa sechs Prozent der deutschen Jahresstrommenge in das Netz ein. Damit die Energie an Land kommt, müssen Seekabel verlegt werden; ein Kostentreiber und potenziell nicht umweltverträglich. Günstiger sei es, den erzeugten Strom direkt vor Ort in Wasserstoff umzuwandeln und zu speichern. Das bis Mai 2027 laufende Projekt wird gefördert durch die Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH und kofinanziert mit Mitteln aus dem Programm „EFRE Bremen 2021 bis 2027“.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_6276" style="width: 357px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6276" class="wp-image-6276" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/11/w47-Neom-Oxagon-B.jpg" alt="" width="347" height="180" srcset="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/11/w47-Neom-Oxagon-B-980x508.jpg 980w, https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/11/w47-Neom-Oxagon-B-480x249.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw" /><p id="caption-attachment-6276" class="wp-caption-text">Oxagon wird Teil der neuen Stadt Neom. © Neom</p></div>
<p><b>(Saudi-Arabien) Die NEOM Green Hydrogen Company (NGHC)  hat einer Mitteilung zufolge einen finanziellen Abschluss mit 23 lokalen, regionalen und internationalen Banken und Finanzinstituten für ihre 8,4 Milliarden Dollar teure grüne Wasserstoffanlage erzielt.</b> Diese soll im schwimmenden Industriekomplex Oxagon ab Ende 2026 bis zu 600 Tonnen grünes Ammoniak pro Tag produzieren. Die Jahreskapazität wird mit 1,2 Millionen Tonnen beziffert. Der Strom stamme aus Solar- und Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von vier Gigawatt. Das Hafen- und Logistikzentrum Oxagon werde vollständig mit sauberer Energie betrieben. NGHC ist ein Joint Venture zwischen NEOM, Acwa Power und dem US-amerikanischen Gaslieferanten Air Products.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15292" style="width: 259px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15292" class="wp-image-15292" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/02/w08-tz-NRW-Diskussionspapier-Titel-Text-AB-478x675.jpg" alt="" width="249" height="351" /><p id="caption-attachment-15292" class="wp-caption-text">Nordrhein-Westfalen hat gute Vorraussetzungen für eine wirtschaftliche Wasserstoffversorgung. © NRW.Energy4Climate GmbH</p></div>
<p><b>(Deutschland)</b> <b>Ein Diskussionspapier der Initiative IN4climate.NRW analysiert die aktuellen Entwicklungen für einen wirtschaftlichen Wasserstoffhochlauf in Nordrhein-Westfalen (NRW). </b>Das Bundesland habe gute Voraussetzungen: eine energieintensive Industrie mit hoher Nachfrage, die vorteilhafte geografische Lage innerhalb des European Hydrogen Backbone, die zentrale Anbindung an das Wasserstoffkernnetz sowie lokale Wasserstoffspeicherpotenziale und Hafenanbindungen. Es seien bereits 50 Megawatt Elektrolyseleistung in NRW in Betrieb, weitere über 200 Megawatt genehmigt oder im Bau. Erste Projekte der Industrie sowie geschlossene Lieferverträge für Tankstellen in der Rhein-Ruhr-Region zeigten die Bereitschaft der Industrie zur Transformation. Jetzt gehe es darum, „regulatorische Bremsen auf EU-Ebene zu lösen und im Zusammenwirken mit dem Bund geeignete Voraussetzungen für die schnelle Skalierung einer resilienten Wasserstoffwirtschaft zu schaffen“, sagt Katharina Schubert, Geschäftsführerin von NRW.Energy4Climate. <b>Das Diskussionspapier <a href="https://www.energy4climate.nrw/publikation/details/wasserstoff-auf-kurs-bringen" target="_blank" rel="noopener">„Wasserstoff auf Kurs bringen: Produktionskosten senken und Nachfrage anreizen“</a> gibt es kostenfrei als PDF (40 Seiten).</b></p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<p><b>(England) Die Pläne von Protium Green Hydrogen Supply für die Wasserstoffproduktion in der Industrieregion Teesside stoßen offenbar auf große Skepsis bei Anwohnern. </b>Wie der Sender <a href="https://www.bbc.com/news/articles/cn8j3jpgn8yo" target="_blank" rel="noopener">„BBC“ </a>berichtet, gebe es Ängste vor Überschwemmungen und vor einem Anstieg des Verkehrs bei Menschen, die nur 75 Meter von der geplanten Anlage entfernt wohnen. Stadtrat Richard Eglington im Stockton Council sagt demnach, es sei ein noch laufender Bauantrag, zu dem die Bewohner ihre Meinung äußern können. Ein anderer Stadtrat äußerte dem Beitrag zufolge ebenfalls Besorgnis über die „Nähe zu Wohnhäusern“. Außerdem sei eine Brücke in schlechtem Zustand und für Schwerlastverkehr nicht passierbar. Lkw müssten durch Wohngebiete fahren. „Die Industrie ist gut für Arbeitsplätze und unsere Zukunft, aber sie muss mit den Einheimischen geplant werden“, zitiert die BBC den britischen Industrieminister und Labour-Abgeordneten der Region Chris McDonald. Er werde mit besorgten Bewohnern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass es „keine negativen Auswirkungen&#8220; auf die Gemeinde Port Clarence gebe. „Wenn wir die Industrien von morgen hier auf Teesside aufbauen wollen, muss das sicher, transparent und mit der Unterstützung der Gemeinschaft geschehen.“ Auch der Bürgermeister von Tees Valley unterstütze das Projekt und sagte, es sei „genau die Art von Investition, die Teesside braucht“. Die Konsultationsphase zu den von Protium Green Hydrogen Supply eingereichten Plänen für ein Gelände am River Tees in Stockton wurde auf den 26. Februar verlängert.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<div id="attachment_15293" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15293" class="wp-image-15293" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2026/02/w08-tz-Bayern-ITZ-H2-Text-AB-1080x522.jpg" alt="" width="349" height="169" /><p id="caption-attachment-15293" class="wp-caption-text">Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder übergab am Rande eines Besuchs des Kabinetts der Bayerischen Staatsregierung in München Förderbescheide in Höhe von 54 Millionen Euro an Vertreter des geplanten ITZ-H2 in Pfeffenhausen. © Bayerische Staatskanzlei / Marc Conzelmann</p></div>
<p><b>(Deutschland) Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat in Bayern Förderbescheide in Höhe von 54 Millionen Euro übergeben.</b> Damit soll ein dezentrales Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff (ITZ-H2) in Pfeffenhausen mit Wasserstoffverflüssiger sowie Test- und Prüfständen aufgebaut werden. „Durch die Anschubfinanzierung des Bundes sowie den Zuwendungen des Freistaats können sowohl die Grundinfrastruktur als Zertifizierungseinrichtungen für Komponenten im Bereich Tank, Betankung und Antrieb errichtet werden“, sagt der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Mit den Hochschulen Ingolstadt, Regensburg und Landshut stünde „ein starker Forschungsverbund“ für die wissenschaftliche Expertise der Industrie vor Ort bereit. Mit den ITZ-H2 setzt das BMV eine zentrale Maßnahme der Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung um. Der Standort in Pfeffenhausen, zusammen mit den bereits gestarteten Zentren in Chemnitz und Norddeutschland, werde gezielt kleine und mittelständische Unternehmen, Start-ups sowie die Zulieferindustrie dabei unterstützen, Wasserstofftechnologien weiterzuentwickeln und zur Marktreife zu bringen. Das Wasserstoff-Technologie-Anwenderzentrum (WTAZ) in Pfeffenhausen legt den Fokus auf Flüssigwasserstoff, H2-Verbrennungsmotoren, Tanks und Betankungssystemen sowie der Aufbau eines Fahrzeugprüfstandes.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">+++++</span></p>
<p><b>Foto oben<br />
</b>iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>1,67-GW-Windpark soll Strom für grünen Wasserstoff in Neom liefern</title>
		<link>https://power-to-x.de/167-gw-windpark-soll-strom-fuer-gruenen-wasserstoff-in-neom-liefern/</link>
					<comments>https://power-to-x.de/167-gw-windpark-soll-strom-fuer-gruenen-wasserstoff-in-neom-liefern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2023 08:40:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Schindellegi / Schweiz) – Das international tätige Logistikunternehmen Kühne + Nagel International AG transportiert 190 Windenergieanlagen (WEA) und 67 Turmsätze in die neue Sonderwirtschaftszone Neom in Saudi-Arabien. Der Spezialtransport hat [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/167-gw-windpark-soll-strom-fuer-gruenen-wasserstoff-in-neom-liefern/">1,67-GW-Windpark soll Strom für grünen Wasserstoff in Neom liefern</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Schindellegi / Schweiz) –</strong> Das international tätige Logistikunternehmen Kühne + Nagel International AG transportiert 190 Windenergieanlagen (WEA) und 67 Turmsätze in die neue Sonderwirtschaftszone Neom in Saudi-Arabien. Der Spezialtransport hat ein Volumen von 1,4 Millionen Tonnen, das beteiligte Team besteht aus mehr als 100 Experten der Bereiche Logistik und Schiffsbefrachtung sowie aus Fahrern und Monteuren. In der saudi-arabischen Stadt Tabuk wurde ein eigenes Büro eingerichtet, um die Teams im Neom-Hafen und am Standort des Windparks zu koordinieren. Abgeschlossen wird der Transport nach Angaben des in der Schweiz ansässigen Unternehmens voraussichtlich 2025.</p>
<div id="attachment_10288" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10288" class="wp-image-10288" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/09/w39-kuehne-nagel-02-envisionroad-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-10288" class="wp-caption-text">Der Transport sämtlicher Anlagenteile dauert voraussichtlich bis 2025. © Kühne + Nagel International AG</p></div>
<p>Auftraggeber des Großprojekts ist der chinesische Windturbinenhersteller Envision Energy. Dieser wiederum erhielt, wie berichtet, im Juni vom US-Anbieter von Industriegasen Air Products den Zuschlag zur Lieferung der zahlreichen 6,5-Megawatt-Anlagen, die bis 2026 den Betrieb aufnehmen. Die installierte Leistung des Windparks beträgt im Endausbau 1,67 Gigawatt. Der dann produzierte Ökostrom dient der Herstellung von grünem Wasserstoff durch die Neom Green Hydrogen Company, an der Air Products beteiligt ist. Air Products übernimmt nach Fertigstellung der Elektrolyseure den gesamten Ertrag von prognostizierten 600 Tonnen täglich.</p>
<p>Neom („neue Zukunft“) ist eine Sonderwirtschaftszone im Nordwesten von Saudi-Arabien und wird derzeit für geschätzte 500 Milliarden Dollar geplant und gebaut. Das Gebiet am Roten Meer soll dereinst ein Modell für nachhaltiges städtisches Leben werden, das vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben wird.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Kühne + Nagel transportieren die Teile der Windkraftanlagen aus dem „Envision Port“ nach Saudi-Arabien. © Kühne + Nagel International AG</p>
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		<title>TICKER (KW 32): Was auch noch wichtig ist&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2023 12:18:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Ballard]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>München: Baumaßnahmen für Wasserstoffheizung-Pilotprojekt haben begonnen +++ Saudi-Arabien: Sungrow liefert 2,2 GW Wechselrichter für Neom +++ USA: Solaris bestellt 96 Brennstoffzellenmotoren bei Ballard +++ Berlin: BAM entwickelt Druckspeicher mit besserer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>München: Baumaßnahmen für Wasserstoffheizung-Pilotprojekt haben begonnen </strong>+++<strong> Saudi-Arabien: Sungrow liefert 2,2 GW Wechselrichter für Neom </strong>+++<strong> USA: Solaris bestellt 96 Brennstoffzellenmotoren bei Ballard </strong>+++<strong> Berlin: BAM entwickelt Druckspeicher mit besserer CO2-Bilanz </strong>+++<strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9994" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9994" class="wp-image-9994" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/08/w32-Ticker-Thuega-H2-Trailer-Westfalen-B.jpg" alt="" width="348" height="181" /><p id="caption-attachment-9994" class="wp-caption-text">Der Energieträger für das Wasserstoffheizung-Pilotprojekt im oberbayerischen Pfaffenhofen wird von der Westfalen AG zum Einspeisepunkt getrailert. © Westfalen AG</p></div>
<p><strong>Das Konsortium der Energieversorger Thüga, Energie Südbayern und Energienetze Bayern hat im Rahmen des Projekts „<a href="https://www.thuega.de/pressemitteilungen/h2direkt-100-prozent-wasserstoff-im-bestandsnetz-wird-konkret/" target="_blank" rel="noopener">H2Direkt</a>“ mit den vorbereitenden Baumaßnahmen für die Wasserstoff-Einspeiseanlage in Hohenwart im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen begonnen.</strong> Auf dem Grundstück werde aktuell das Fundament errichtet. Die Tiefbauarbeiten starteten bereits im Juli. Im Herbst sollen, wie berichtet, zehn Haushalte und ein Gewerbekunde ab der Heizperiode 2023/2024 über ein umgewidmetes ehemaliges Erdgasnetz für zunächst 18 Monate mit 100 Prozent grünem Wasserstoff versorgt. Alle Bauteile im Netz und in den Heizungsräumen seien nun auf ihre Wasserstofftauglichkeit überprüft, das Eichamt habe das H2-Messkonzept bestätigt. Der Wasserstoff wird von der Westfalen AG geliefert und per Lkw-Trailern nach Hohenwart transportiert. Das Projekt ist Teil des Wasserstoff-Leitprojekts TransHyDE und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9993" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9993" class="wp-image-9993" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/08/w31-Ticker-Sungrow-Text-AB-730x675.png" alt="" width="240" height="222" /><p id="caption-attachment-9993" class="wp-caption-text">Sungrows Wechselrichterserie „1+X“ lässt sich für PV-Kraftwerke modular bis 8,8 Megawatt erweitern. © Sungrow Power</p></div>
<p><strong>Der chinesische Hersteller <a href="https://en.sungrowpower.com/newsDetail/4240/sungrow-announces-to-supply-22-gw-pv-inverter-and-600-mwh-ess-solutions-to-neom-green-hydrogen-project-in-the-kingdom-of-saudi-arabia" target="_blank" rel="noopener">Sungrow Power Supply Co., Ltd.</a> hat mit dem indischen Ingenieurunternehmen Larsen &amp; Toubro (L&amp;T) einen Vertrag über die Lieferung von Wechselrichtern mit einer Leistung von 2,2-Gigawatt geschlossen.</strong> Die Geräte sind für das Neom Green Hydrogen Project in Saudi-Arabien der Neom Green Hydrogen Company (NGHC) bestimmt. Die Wechselrichter des Typs „1+X“ bestehen aus einer 1,1-Megawatt-Einheit, die auf 8,8 Megawatt modular erweitert werden kann. Bereits vor geraumer Zeit hatte Sungrow eigenen Angaben zufolge von L&amp;T unter anderem den Auftrag zur Lieferung von Energiespeichersystemen mit einer Kapazität von 400 Megawattstunden erhalten. Im Juni beauftragte L&amp;T die spanische <a href="https://power-to-x.de/pv-hardware-liefert-tracker-mit-rund-drei-gigawatt-leistung-fuer-pv-kraftwerk-in-neom/" target="_blank" rel="noopener">PV Hardware Solutions S.L.U</a> mit der Lieferung von Nachführsystemen mit einer Leistung von 2,97 Gigawatt für Neom. <a href="https://power-to-x.de/ge-liefert-umspannwerke-fuer-neom-elektrolyseur/" target="_blank" rel="noopener">GE Grid Solutions</a> soll drei gasisolierte 380-Kilovolt-Umspannwerke des Typs T155 nach Saudi-Arabien liefern. NGHC, ein zu gleichen Teilen von ACWA Power, Neom und Air Products geführtes Joint Venture, will kohlenstofffreien Wasserstoff ausschließlich mit erneuerbaren Energiequellen wie Wind- und Solarenergie herstellen und ab Ende 2026 täglich bis zu 600 Tonnen produzieren.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_8411" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8411" class="wp-image-8411" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/10/w43-Ticker-Solaris-Posen-Urbino_12_hydrogen-Text-AB-1014x675.png" alt="" width="350" height="233" /><p id="caption-attachment-8411" class="wp-caption-text">Solaris-Wasserstoffbus des Typs „Urbino 12“. © Solaris</p></div>
<p><strong>Das US-Unternehmen Ballard Power Systems meldet einen Sammelauftrag für insgesamt 96 Wasserstoff-Brennstoffzellenmotoren von dem polnischen Busbauer <a href="https://www.prnewswire.com/news-releases/ballard-announces-orders-from-solaris-for-nearly-100-hydrogen-fuel-cell-engines-to-power-buses-in-europe-301895371.html" target="_blank" rel="noopener">Solaris Bus &amp; Coach sp. z o.o</a>.</strong> Die ersten Auslieferungen beginnen Ende 2023. Unter den Bestellungen befindet sich auch der bisher größte Einzelauftrag, den Ballard von Solaris erhalten hat – 52 Motoren für Solaris&#8216; Urbino-Wasserstoffbusse. Die damit ausgerüsteten Fahrzeuge werden einst im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) von dem Verkehrsbetrieb Regionalbus Rostock (Rebus) mit Sitz in Güstrow eingesetzt. Rebus baut zudem zwei Wasserstofftankstellen auf den Betriebshöfen in Güstrow und Bad Doberan, um das geplante Wachstum des wasserstoffbetriebenen ÖPNV zu unterstützen. Die weiteren 44 Brennstoffzellenmotoren von Ballard sollen Solaris-Busse „in europäischen Städten“ antreiben.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9992" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9992" class="wp-image-9992" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/08/w32-Ticker-BAM-wasserstoff-druckbehaelter-co2-bilanz-Text-AB-1012x675.jpg" alt="" width="348" height="232" /><p id="caption-attachment-9992" class="wp-caption-text">Bei der Herstellung von Wasserstoff-Druckspeichern lässt sich bis zu 20 Prozent CFK-Material einsparen. © BAM</p></div>
<p><strong>Die <a href="https://www.bam.de/Content/DE/Pressemitteilungen/2023/Energie/2023-07-14-wasserstoff-co2-bilanz.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung</a> (BAM) forscht in einem Gemeinschaftsprojekt an Druckspeichern mit besserer CO2-Bilanz.</strong> Wasserstoff-Druckbehälter dienen als „Treibstofftanks“ für emissionsfreie Lkw, Busse, Züge, Schiffe und Flugzeuge sowie für die Speicherung und den Transport von Wasserstoff. Allerdings seien laut BAM die carbonfaserverstärkten Kunststoffe (CFK), aus denen die Speicher gefertigt werden, „aufgrund ihrer energieintensiven Herstellung mit einem großen CO2-Fußabdruck belastet“. Die Behörde will nun herausfinden, wie sich die Speicher „klimaschonender produzieren und über eine längere Lebensdauer als bisher nutzen lassen“, denn die Nachfrage nach den Behältern werde beim Übergang zu einer Wasserstoffwirtschaft stark ansteigen. Aktuell würden bei der Produktion eines Wasserstoff-Druckspeichers der neuesten Generation aus CFK bis zu 2,5 Tonnen CO2 freigesetzt. Das von der RWTH Aachen koordinierte und vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt zielt darauf ab, die CO2-Bilanz „deutlich zu verbessern“. Zum einen solle der kostenintensive Leichtbau-Werkstoff effizienter als bisher eingesetzt werden. Man gehe davon aus, dass sich rund 20 Prozent des Materials einsparen lasse. Zum anderen solle die „Lebensdauer“ der Speicher verlängert werden. Die Ergebnisse fließen in die Normen und Gesetze zu Wasserstoff-Druckspeichern ein.</p>
<p>+++++</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="UOIRjvw7vn"><p><a href="https://power-to-x.de/termine/">Termine</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Termine&#8220; &#8212; Power-to-X" src="https://power-to-x.de/termine/embed/#?secret=l5y28ZYHNo#?secret=UOIRjvw7vn" data-secret="UOIRjvw7vn" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion</a>: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<title>TICKER (KW 28): Was auch noch wichtig ist&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 07:54:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Foresight Group]]></category>
		<category><![CDATA[IMO]]></category>
		<category><![CDATA[Kepco]]></category>
		<category><![CDATA[Lhyfe]]></category>
		<category><![CDATA[Neom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Australien: Kepco steigt bei H2-Projekt ein +++ London: IMO-Mitglieder bekräftigen Klimaschutzziele für Schifffahrt +++ Frankreich: Wasserstoff aus den Vogesen +++ Südafrika: Kooperation mit Deutschland zu grünem Wasserstoff +++ Saudi Arabien: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Australien: Kepco steigt bei H2-Projekt ein </strong>+++ <strong>London: IMO-Mitglieder bekräftigen Klimaschutzziele für Schifffahrt </strong>+++ <strong>Frankreich: Wasserstoff aus den Vogesen </strong>+++<strong> Südafrika: Kooperation mit Deutschland zu grünem Wasserstoff </strong>+++<strong> Saudi Arabien: Neom beauftragt Studien für sieben Solarparks mit 20 GW Leistung </strong>+++<strong> Lubmin: Foresight Group unterstützt 100-MW-Wasserstoffprojekt </strong>+++<strong> Frankreich: Lhyfe und Teréga errichten H2-Produktion in Sorigny </strong>+++<strong> RABATT-Aktion: Ihre <a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">WERBUNG</a> auf dem PtX-Portal</strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9790" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9790" class="wp-image-9790" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w28-Ticker-Kepco-Map-Goldfields-Esperance-TExt-AB.png" alt="" width="250" height="199" /><p id="caption-attachment-9790" class="wp-caption-text">Die Region Goldfields-Esperance umfasst eine Fläche von insgesamt 770.000 Quadratkilometer und ist damit größer als der US-Bundesstaat Texas. Das aride Klima erschwert Landwirtschaft und Viehzucht erheblich. Es gibt keine Flüsse, das Grundwasser ist aufgrund der geologischen Beschaffenheit weitestgehend salzig. © Wikipedia</p></div>
<p><strong>Der staatliche koreanische Energiekonzern Korea Electric Power Corporation (Kepco) will in das australische Wasserstoffprojekt „Western Green Energy Hub“ einsteigen.</strong> Das Vorhaben ist in der Region Goldfields-Esperance in Mirning Country des Bundesstaates Western Australia angesiedelt. Auf einer Fläche von 15.000 Quadratkilometern sollen den Angaben zufolge Wind- und Solarparks mit einer Leistung von rund 50 Gigawatt installiert werden. Dies erfordere 3.000 Windräder und 25 Millionen Solarmodule, heißt es in einer Mitteilung der Regierung des Bundesstaates Western Australia. Nach seiner Fertigstellung werde das Projekt 3,5 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr erzeugen. Der Bau soll rund 20 Jahre dauern und Tausende von Arbeitsplätzen schaffen. Details der Vereinbarung zwischen Kepco und dem Western Green Energy Hub, an dem auch Intercontinental Energy (ICE), der Projektentwickler CWP Global und die Mirning Traditional Lands Aboriginal Corporation beteiligt sind, wurden nicht genannt. Die Investitionsentscheidung, ob Western Green Energy Hub überhaupt gebaut wird, soll einer Zeitachse zufolge allerdings erst 2027 getroffen werden.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9786" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9786" class="wp-image-9786" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w28-Ticker-IMO-Text-AB.jpeg" alt="" width="350" height="262" /><p id="caption-attachment-9786" class="wp-caption-text">Treffen in London: IMO beschließt Plan zur Reduzierung der Emissionen im Schiffsverkehr. © International Maritime Organization (IMO)</p></div>
<p><strong>Die Mitgliedstaaten der Internationalen Seeschifffahrts-organisation (International Maritime Organization, IMO) haben auf ihrer jüngsten Sitzung in London eine Strategie zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen von Schiffen beschlossen.</strong> Damit sollen die Treibhausgasemissionen der internationalen Seeschifffahrt bis 2050 die Klimaneutralität erreichen. Als <a href="https://www.imo.org/en/MediaCentre/PressBriefings/pages/Revised-GHG-reduction-strategy-for-global-shipping-adopted-.aspx" target="_blank" rel="noopener">Zwischenziele</a> wurden formuliert: Bis 2030 werden die gesamten jährlichen Treibhausgasemissionen des internationalen Seeverkehrs um mindestens 20 Prozent im Vergleich zu 2008 gesenkt, angestrebt werden 30 Prozent. Bis 2040 sollen die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 2008 dann um mindestens 70 Prozent, im besten Fall um 80 Prozent sinken. Zudem hat sich die IMO ein Ziel für den Einsatz von klimaneutralen Technologien, Kraftstoffen und Energiequellen gesetzt. Bis zum Jahr 2030 sollen mindestens fünf Prozent des Energieverbrauchs in der internationalen Schifffahrt klimaneutral gedeckt werden. Noch im Jahr 2025 werde dazu ein Maßnahmenpaket verabschiedet. Wie mehrfach berichtet, arbeiten und forschen weltweit bereits einige Reedereien, Werften und Institute an umweltfreundlichen Antrieben und Treibstoffen wie Methanol, Ammoniak, aber auch an Lösungen mit Brennstoffzellen. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation ist mit 175 Mitgliedsstaaten als Sonderorganisation der Vereinten Nationen für die Sicherheit des Seeverkehrs und die Verhütung der Meeres- und Luftverschmutzung durch Schiffe zuständig. Den Wortlaut der beschlossenen Resolution gibt es als <a href="https://wwwcdn.imo.org/localresources/en/MediaCentre/PressBriefings/Documents/Resolution%20MEPC.377(80).pdf" target="_blank" rel="noopener">PDF</a> (17 Seiten).</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9785" style="width: 361px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9785" class="wp-image-9785 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w28-Ticker-Lhyfe-onshore-Bouin-qVincent-Deby-Text-AB-1080x270.png" alt="" width="351" height="88" /><p id="caption-attachment-9785" class="wp-caption-text">Lhyfe-Standort Pays de la Loire. © Lhyfe / Vincent Deby</p></div>
<p><strong>In der französischen Stadt Epinal in den Vogesen soll grüner Wasserstoff zur lokalen, aber auch zur grenzüberschreitenden Nutzung in Deutschland, Belgien und den Niederlanden produziert werden.</strong> Den Zuschlag für den Aufbau von Elektrolyseuren mit einer Leistung „von mehreren Megawatt“ hat der Gemeindeverbund Vosj&#8217;Innove an den französischen Wasserstoffproduzenten <a href="https://www.lhyfe.com/press/lhyfe-selected-by-epinal-urban-community-to-create-a-green-and-renewable-hydrogen-production-site-in-epinal-france-and-to-develop-the-future-grand-est-region-fuel-chain/" target="_blank" rel="noopener">Lhyfe</a> erteilt. Ziel ist die Herstellung von grünem Wasserstoff für schwer zu dekarbonisierende Anwendungen im Verkehrssektor (wie Lastwagen, Müllfahrzeuge, Busse) und in der Industrie. Der erste Standort des Unternehmens (Lhyfe Pays de la Loire) ist bereits seit der zweiten Jahreshälfte 2021 in Betrieb, und fünf weitere Standorte in Frankreich, Deutschland und Schweden befinden sich derzeit im Bau. Parallel dazu arbeitet Lhyfe an Projekten zur Offshore-Wasserstoffproduktion. Die<a href="https://power-to-x.de/eu-foerdert-offshore-wasserstoffprojekt-hope-mit-20-millionen-euro/" target="_blank" rel="noopener"> Sealhyfe</a>-Pilotanlage begann im Juni 2023 vor Le Croisic in Loire-Atlantique mit der Produktion von Wasserstoff auf See. Die Umsetzung des Projekts in Epinal hänge noch von der Erteilung von Betriebs- und Baugenehmigungen sowie von finanziellen Investitionsentscheidungen ab, erklärte Lhyfe. Die Gemeinschaft Epinal umfasst 78 Gemeinden mit 116.000 Einwohnern. Bis 2030 will man dort den Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch auf 46 Prozent hochschrauben, bis 2050 will die Gemeinde energetisch autark sein.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und der südafrikanische Minister für Elektrizität Kgosientsho Ramokgopa haben eine Absichtserklärung zur Kooperation bei grünem Wasserstoff und Power-to-X Produkten unterzeichnet.</strong> Damit solle der Informationsaustausch der Regierungen intensiviert und der Zugang zu Märkten erleichtert werden. Südafrika werde bei der Energiewende unterstützt und erhalte 30 Millionen Euro aus der Internationalen Klimaschutzinitiative. Das Land gelte „als idealer Standort für die grüne Wasserstoffproduktion“, da es über ausreichend Sonneneinstrahlung, Windpotenziale und Landfläche verfüge, um erneuerbare Energien über den eigenen lokalen Bedarf hinaus für die Wasserstoffproduktion auszubauen und Wasserstoff und seine Derivate emissionsfrei herzustellen, heißt es im Bundeswirtschaftsministerium (BMWK). Mittelfristig könne der Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft in Südafrika grüne Industrialisierung fördern und Arbeitsplätze schaffen. Zunächst gehe es um den Aufbau eines erneuerbaren Energiesystems und die Dekarbonisierung der südafrikanischen Industrie mittels grünen Wasserstoffs, mögliche Exporte stünden am Ende einer langfristig angelegten Entwicklungsstrategie. „Die derzeit bestehende Strommangellage in Südafrika braucht schnelle Lösungen, für die erneuerbare Energien und Systemintegration einen wesentlichen Beitrag leisten können“, so das BMWK. Bevölkerung und Industrie Südafrikas leiden seit Jahren unter steten teils stundenlang anhaltenden Stromausfällen aufgrund der maroden zu 85 Prozent mit Kohle betriebenen Strominfrastruktur des staatlichen Monopol-Versorgers Eskom.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_6393" style="width: 262px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6393" class="wp-image-6393" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/12/w50-Neom-location-tabuk-iStock-PeterHermesFurian-iStock-1128554285-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="252" height="168" /><p id="caption-attachment-6393" class="wp-caption-text">Standort der künftigen Stadt Neom in Saudi-Arabien, die vollständig mit erneuerbaren Energien und grünem Wasserstoff versorgt werden soll. © Neom</p></div>
<p><strong>Der französische Ingenieurdienstleister <a href="https://www.assystem.com/fr/actualites/assystem-realisera-des-etudes-de-pre-developpement-pour-neom/" target="_blank" rel="noopener">Assystem S.A.</a> wurde von dem saudi-arabischen Unternehmen Enowa beauftragt, eine Reihe von Vorentwicklungsstudien für sieben Photovoltaikkraftwerke durchzuführen.</strong> Als Standorte werden die Regionen Tabuk und Duba genannt. Die Solarparks sollen zur Versorgung der Kunststadt Neom beitragen, die derzeit in Saudi-Arabien geplant und gebaut wird. Die Studien umfassen den Angaben zufolge den detaillierten Vorentwurf der Parks und den Masterplan, Umweltanalysen sowie Studien zu den ökologischen und sozialen Auswirkungen. Die für die Solarparks vorgesehenen Standorte erstrecken sich über 420 Quadratkilometer mit einer potenziellen installierten Leistung von mehr als 20 Gigawatt.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der britische institutionelle Investor Foresight Group LLP unterstützt die erste Phase des Wasserstoffprojekts der Hamburger <a href="https://www.hh2e.de/aktuelles/hh2e-und-foresight-group-freuen-sich-die-erfolgreiche-finanzierung-der-entwicklungsphase-des-gruenen-wasserstoffproduktionsstandorts-in-lubmin-deutschland-bekannt-zu-geben/" target="_blank" rel="noopener">HH2E AG</a> in Lubmin an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern.</strong> Das Vorhaben ist den Angaben zufolge für eine anfängliche Kapazität von 100 Megawatt ausgelegt und könne bis auf ein Gigawatt ausgebaut werden. Damit ließen sich vorerst jährlich etwa 6.000 Tonnen grüner Wasserstoff mit einem Energiegehalt von mehr als 200.000 Megawattstunden produzieren, später seien es mehr als 60.000 Tonnen. Die Anlage wird von der HH2E Werk Lubmin GmbH errichtet und betrieben. Im März wurden Elektrolyseanlagen mit einer Kapazität von 120 Megawatt beim norwegischen Hersteller Nel ASA im Wert von 34 Millionen Euro bestellt. Die Investitionsentscheidung wird noch für dieses Jahr erwartet, die Bauarbeiten sollen bis Mitte 2025 abgeschlossen sein. Nach Angaben des Münchener Consultants <a href="https://www.noerr.com/de/presse/foresight-lubmin" target="_blank" rel="noopener">Noerr PartGmbB</a>, der Foresight eigenen Angaben zufolge berät, liege die geplante Gesamtinvestition bei über einer Milliarde Euro. Foresight übernehme demnach einen Großteil der bestehenden Beteiligung von HH2E AG und sämtliche Anteile der Schweizer MET Group, die die Projektgesellschaft Mitte 2022 gemeinsam mit der HH2E AG gegründet hatte. Bis 2030 will HH2E eine Elektrolysekapazität von vier Gigawatt in Deutschland aufbauen. Foresight hatte im Mai 2022 gemeinsam mit Hydrogen One die Finanzierung von fünf HH2E-Großprojekten zugesagt und Anfang 2023 ein erstes Projekt zum Bau eines Wasserstoffkraftwerks in Thierbach (Sachsen) auf den Weg gebracht. Schon dieses Projekt werde mit einer Gesamtinvestition von einer Milliarde Euro in der zweiten Ausbaustufe über eine Leistung von einem Gigawatt verfügen. Die weiteren vier geplanten Vorhaben der Kooperation hätten voraussichtlich ähnliche Größenordnungen, so Noerr. Foresight ist in acht Ländern in Europa, Australien und den Vereinigten Staaten tätig und verfügt über ein verwaltetes Vermögen (AUM) von 12,0 Milliarden britische Pfund.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_9784" style="width: 209px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9784" class="wp-image-9784" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w28-Ticker-Lhyfe-onshore-Bouin-Schriftzug-Facade-Bouin-Text-AB-450x675.jpg" alt="" width="199" height="298" /><p id="caption-attachment-9784" class="wp-caption-text">Firmenlogo an der Fassade in Pays de la Loire. © Lhyfe</p></div>
<p><strong>Der französische Wasserstoffproduzent Lhyfe SA will gemeinsam mit dem Projektentwickler Teréga Solutions, Teil der Teréga Group, eine weitere Produktionsstätte für erneuerbaren Wasserstoff errichten.</strong> Das „Hy&#8217;Touraine“ genannte Projekt wird den Angaben zufolge von der französischen Energieagentur ADEME (Agence de la transition écologique) mit 3,4 Millionen Euro gefördert. Standort ist das Industriegebiet Isoparc in Sorigny, direkt an der Autobahn A10. Dort wird bereits seit 2019 die erste Wasserstofftankstelle der Region Centre betrieben. Die installierte Leistung wird mit fünf Megawatt angegeben, die Produktionskapazität liege bei zwei Tonnen Wasserstoff pro Tag. Den Strom liefert der Energieversorger SIEL (Syndicat Intercommunal d&#8217;Energie d&#8217;Indre et Loire) über seine Erneuerbare-Energien-Tochter Ener Centre Val de Loire. „Hy&#8217;Touraine“ wurde von vier Gemeindeverbänden aus der Region Tours im Départements Indre-et-Loire in der Region Centre-Val de Loire sowie dem Technologieunternehmen STMicroelectronics Tours gegründet. Im Ballungsraum Tours Métropole Val de Loire solle unter anderem die Müllabfuhr auf Wasserstofffahrzeuge umgestellt werden.</p>
<p>+++++</p>
<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion</a>: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ticker-kw-28-was-auch-noch-wichtig-ist/">TICKER (KW 28): Was auch noch wichtig ist&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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		<title>PV Hardware liefert Tracker mit rund drei Gigawatt Leistung für PV-Kraftwerk in Neom</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 08:58:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[L&T]]></category>
		<category><![CDATA[Larsen & Toubro]]></category>
		<category><![CDATA[Neom]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[PV Hardware Solutions]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Kraftwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Madrid / Spanien) – Der indische Projektentwickler Larsen &#38; Toubro (L&#38;T) hat die spanische PV Hardware Solutions S.L.U mit der Lieferung von Nachführsystemen mit einer Leistung von 2,97 Gigawatt beauftragt. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Madrid / Spanien) –</strong> Der indische Projektentwickler Larsen &amp; Toubro (L&amp;T) hat die spanische PV Hardware Solutions S.L.U mit der Lieferung von Nachführsystemen mit einer Leistung von 2,97 Gigawatt beauftragt. Die Tracker sind für die saudi-arabische Modellstadt Neom vorgesehen, wo derzeit die weltweit größte Anlage für grünen Wasserstoff geplant und gebaut wird.</p>
<p>Die Neom Green Hydrogen Company (NGHC), ein zu gleichen Teilen von ACWA Power, Neom und Air Products geführtes Joint Venture, will kohlenstofffreien Wasserstoff ausschließlich mit erneuerbaren Energiequellen wie Wind- und Solarenergie herstellen und bis Ende 2026 täglich bis zu 600 Tonnen produzieren.</p>
<h3><strong>Tracker werden in Saudi-Arabien produziert</strong></h3>
<p>Alle Tracker für dieses Solarprojekt werden in der 2020 errichteten und kürzlich modernisierten PVH-Fertigungsstätte in Dschidda gebaut, die über eine Jahreskapazität von acht Gigawatt verfügt. Die Fabrik ist nach Valencia (Spanien) das zweite Werk von PV Hardware. Es soll Nachführsysteme für Solaranlagen unter anderem in Europa, Asien und Australien liefern. Allein für den Nahen Osten rechnet PVH mit einem Auftragsvolumen für Nachführsysteme in Höhe von sieben Gigawatt.</p>
<div id="attachment_9697" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9697" class="wp-image-9697" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/06/w26-PVH-2-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-9697" class="wp-caption-text">Gruppenbild nach Vertragsunterzeichnung: Larsen &amp; Toubro hat PVH mit der Lieferung von Trackern mit einer Leistung von knapp drei Gigawatt nach Saudi-Arabien beauftragt. © PV Hardware Solutions S.L.U.</p></div>
<p>PVH hat eigenen Angaben zufolge bislang Solartracker mit einer Leistung von mehr als 28 Gigawatt für 230 Solarkraftwerke auf fünf Kontinenten verkauft. In Valencia sollen 20 Millionen Euro in die Erweiterung der dortigen Produktionskapazität investiert werden. Der globale Marktanteil des Unternehmens liege bei mehr als zehn Prozent, im Nahen Osten sogar bei 35 Prozent. Ziel sei dort ein Anteil von 90 Prozent, sagt Youssef Elsayed, Geschäftsführer von PVH Middle East.</p>
<p>Larsen &amp; Toubro hat jüngst bereits <a href="https://power-to-x.de/ge-liefert-umspannwerke-fuer-neom-elektrolyseur/" target="_blank" rel="noopener">GE Grid Solutions</a> mit dem Bau von drei gasisolierten 380-Kilovolt-Umspannwerken des Typs T155 für die saudische Elektrolyseanlage beauftragt.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
PVH liefert Nachführsysteme für Solarkraftwerke auf fünf Kontinente. © PV Hardware Solutions S.L.U.</p>
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		<title>Neom sichert Finanzierung für „weltweit größte Anlage“ zur Herstellung von grünem Wasserstoff</title>
		<link>https://power-to-x.de/neom-sichert-finanzierung-fuer-weltweit-groesste-anlage-zur-herstellung-von-gruenem-wasserstoff/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 May 2023 09:51:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[H2]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Neom]]></category>
		<category><![CDATA[NGHC]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Neom / Saudi-Arabien) – Die Neom Green Hydrogen Company (NGHC) will 8,4 Milliarden Dollar (7,8 Milliarden Euro) in die eigenen Angaben zufolge „weltweit größte Anlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff“ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/neom-sichert-finanzierung-fuer-weltweit-groesste-anlage-zur-herstellung-von-gruenem-wasserstoff/">Neom sichert Finanzierung für „weltweit größte Anlage“ zur Herstellung von grünem Wasserstoff</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Neom / Saudi-Arabien) –</strong> Die Neom Green Hydrogen Company (NGHC) will 8,4 Milliarden Dollar (7,8 Milliarden Euro) in die eigenen Angaben zufolge „weltweit größte Anlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff“ investieren. Der Bau war bereits im Sommer 2020 angekündigt worden – seinerzeit war noch von Kosten in Höhe von sieben Milliarden Dollar die Rede. Nunmehr sei die Finanzierung in der genannten Höhe abgeschlossen worden. Daran beteiligt sind 23 lokale, regionale und internationale Banken sowie Investmentfirmen, heißt es in einer Mitteilung.</p>
<div id="attachment_6277" style="width: 309px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6277" class="wp-image-6277" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/11/w48-Neom-1229px-Saudi_Arabia_location_map_neom-Text-AB-810x675.png" alt="" width="299" height="249" /><p id="caption-attachment-6277" class="wp-caption-text">Lage von Neom in Saudi Arabien. © Wikimedia; CC-BY-SA-4.0</p></div>
<p>Die Anlage werde im „Oxagon“ genannten Teil der saudi-arabischen Region Neom gebaut. Sie umfasse Solar- und Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von bis zu vier Gigawatt. Die Inbetriebnahme ist bis Ende 2026 vorgesehen, so Nadhmi Al-Nasr, Vorsitzender von NGHC und Chief Executive Officer von Neom: Damit werde man den Weg für die großflächige Einführung von grünem Wasserstoff ebnen“ und wolle „auf internationaler Ebene die Wasserstoffrevolution in der Welt“ anführen.</p>
<div id="attachment_9530" style="width: 367px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9530" class="wp-image-9530" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/05/w21-Neom-Ammoniak-Grafik-NH3-Text-AB.png" alt="" width="357" height="167" /><p id="caption-attachment-9530" class="wp-caption-text">Air Products nimmt die komplette Neom-Produktionsmenge von 600 Tonnen Wasserstoff pro Tag ab und will daraus unter anderem 1,2 Millionen Tonnen Ammoniak pro Jahr für den Export herstellen: Aus Wind- und Solarstrom wird im NGHC-Elektrolyseur grüner Wasserstoff hergestellt, außerdem Stickstoff in der ASU (air separation unit). Per Haber-Bosch-Verfahren entsteht aus beiden Elementen über einen Katalysator Ammoniak. Damit wird Wasserstoff leichter transportierbar und speicherfähig. Ammoniak kann als Kraftstoff verwendet oder in Wasserstoff rückgewandelt werden. © Air Products</p></div>
<p>NGHC hat bereits den Vertrag über Ingenieurdienstleistungen (EPC, Engineering, Procurment and Construction) mit dem Hersteller von Industriegasen Air Products für die gesamte Anlage abgeschlossen. Das US-Unternehmen, Teil des Konsortiums, übernimmt das gesamte Produktionsvolumen von täglich bis zu 600 Tonnen kohlenstofffreien Wasserstoffs, der in Form von grünem Ammoniak weltweit exportiert werden soll. Dies werde global etwa fünf Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen. „Die Bauarbeiten sind in vollem Gange“, sagt Seifi Ghasemi, Chairman, President und Chief Executive Officer.</p>
<p>Air Products habe seinerseits bereits Aufträge an verschiedene Technologie- und Baupartner vergeben, darunter auch an Thyssenkrupp. Die Dortmunder sollen laut <a href="https://power-to-x.de/thyssenkrupp-baut-2-gigawatt-elektrolyseanlage-fuer-neom/" target="_blank" rel="noopener">Ankündigung</a> von Dezember 2021 eine Elektrolyseanlage mit einer Leistung von mehr als zwei Gigawatt liefern.</p>
<h3><strong>Vision des saudischen Kronprinzen</strong></h3>
<p>Neom basiert auf einem Plan („Vision 2030“) des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Demnach soll in der Wüste am Roten Meer eine innovative Modellregion als „lebendiges Laboratorium“ entstehen, wo dereinst „mehr als eine Million Einwohner aus der ganzen Welt leben und arbeiten“ (Claim: „Accelerator of human progress“). Geplant sind Städte, Häfen, Industrie- und Gewerbegebiete, Forschungszentren, Sport und Unterhaltung sowie Tourismus. Die erste Ankündigung zur neu geplanten Hightech-Stadt Neom gab es 2017. Das Kunstwort setzt sich zusammen aus „neo” (für „neu“) und der arabischen Abkürzung „M“ (für „mostaqbal”, Zukunft).</p>
<p>Die Neom Green Hydrogen Company ist ein 2021 gegründetes Joint Venture des saudischen Versorgers ACWA Power, des US-amerikanischen Herstellers von Industriegasen Air Products &amp; Chemicals sowie Neom. Sie ist für die Entwicklung der Region verantwortlich.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Am Roten Meer in Saudi-Arabien soll im „Oxagon“ genannten Industriegebiet der Modellregion Neom die weltweit größte Produktionsstätte für grünen Wasserstoff entstehen. © Neom</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/neom-sichert-finanzierung-fuer-weltweit-groesste-anlage-zur-herstellung-von-gruenem-wasserstoff/">Neom sichert Finanzierung für „weltweit größte Anlage“ zur Herstellung von grünem Wasserstoff</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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		<title>Thyssenkrupp baut 2-Gigawatt-Elektrolyseanlage für Neom</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2021 23:01:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Air Products]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrolyse]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrolyseanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Neom]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Dortmund / Neom) – Der US-Hersteller von Industriegasen Air Products hat die Thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers GmbH mit der Lieferung einer Elektrolyseanlage mit einer Leistung von mehr als zwei Gigawatt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/thyssenkrupp-baut-2-gigawatt-elektrolyseanlage-fuer-neom/">Thyssenkrupp baut 2-Gigawatt-Elektrolyseanlage für Neom</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Dortmund / Neom) –</strong> Der US-Hersteller von Industriegasen Air Products hat die Thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers GmbH mit der Lieferung einer Elektrolyseanlage mit einer Leistung von mehr als zwei Gigawatt beauftragt. <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-6392 alignright" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/12/w50-Thyssen-Air-Products-Neom-Text-B-1013x675.jpg" alt="" width="384" height="256" />Standort für dieses Projekt für grünen Wasserstoff ist das Industriegebiet der Modellregion Neom im äußersten Nordwesten des Königreichs Saudi-Arabien. Thyssenkrupp wird die Anlage auf der Basis eines 20-Megawatt-Großmoduls für die alkalische Wasserelektrolyse entwickeln, beschaffen und herstellen, erklärte das Unternehmen. Betreiber ist später die Neom Green Hydrogen Company, ein Joint Venture von Neom, dem saudischen Energieversorger ACWA Power und Air Products. Der erzeugte Wasserstoff wird den Angaben zufolge zu kohlenstofffreiem Ammoniak synthetisiert und von Air Products exportiert. Der Produktionsbeginn ist für 2026 geplant.</p>
<h4><strong>Elektrolyseanlagen im Weltmaßstab</strong></h4>
<p>Die Vereinbarung für eine wasserstoffbasierte <a href="https://power-to-x.de/neom-7-milliarden-dollar-fuer-wasserstoffproduktion-in-saudi-arabien/" target="_blank" rel="noopener">Ammoniakproduktionsanlage</a> hatten Air Products und ACWA Power bereits im Juli 2020 verkündet. Die Inbetriebnahme war seinerzeit für 2025 vorgesehen. Wenige Tage zuvor hatten Air Products und Thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers ein „strategisches Kooperationsabkommen für Elektrolyseanlagen im Weltmaßstab&#8220; zur Erzeugung von grünem Wasserstoff unterzeichnet.</p>
<p>Samir J. Serhan, Chief Operating Officer bei Air Products, unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens: „Die Entwicklung und Durchführung dieses innovativen Megaprojekts ist eines von vielen, die für eine erfolgreiche Energiewende erforderlich sind.“ Denis Krude, CEO von Thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers, sieht sein Unternehmen gut aufgestellt, um das Gigawatt-Projekt umzusetzen: „Mit unserer Standardmodulgröße und unserer Gigawatt-Zellenproduktionskapazität sind wir zusammen mit unserem Joint Venture-Partner De Nora in der Lage, schon heute große Projekte zu realisieren.&#8220;</p>
<p>Thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers wurde als Gemeinschaftsunternehmen von Thyssenkrupp Industrial Solutions mit dem italienischen Industriekonzern De Nora SpA gegründet. Das Joint Venture mit Hauptsitz in Dortmund entstand 2015 durch die Integration der Elektrolysegeschäfte der ehemals getrennten Unternehmen Thyssenkrupp Electrolysis, Uhdenora und Chlorine Engineers. Mehrheitsgesellschafter ist Thyssenkrupp Industrial Solutions.</p>
<h4><strong>Gigawatt-Fabrik für Solarmodule in Tabuk</strong></h4>
<p>Mitte November 2021 hatte die englischsprachige Zeitung „Arab News“ berichtet, dass Saudi-Arabien in der Tabuk Industrial City die größte Solarmodulfabrik in der MENA-Region (Naher Osten und Nordafrika) eröffnet hat. <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6393 alignright" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/12/w50-Neom-location-tabuk-iStock-PeterHermesFurian-iStock-1128554285-Text-AB-1013x675.jpg" alt="" width="375" height="250" />Die Produktionskapazität liege bei 1,2 Gigawatt, die Investitionen belaufen sich auf 700 Millionen Saudi-Rial (165 Millionen Euro). Die Anlage liegt strategisch günstig in der Nähe der Neom-Giga-Projekte. Neom ist ein Zukunftsprojekt des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Es soll als unabhängige Wirtschaftszone fungieren, die die Märkte Asiens, Europas und Afrikas miteinander verbindet. Dereinst sollen dort eine Million Menschen mit fortschrittlichsten Technologien leben und arbeiten. Der Neom-Masterplan umfasst auch einen 170 Kilometer langen Gürtel, genannt „The Line“, der neue Gemeinden ohne Autos und Straßen miteinander vernetzt. Ende November kam „<a href="https://power-to-x.de/oxagon-ergaenzt-die-co2-freie-planstadt-neom/" target="_blank" rel="noopener">Oxagon</a>“ hinzu, ein achteckiges schwimmendes Bauwerk, das ab 2022 intelligente, saubere Fabriken aus sieben Branchen aufnehmen soll.</p>
<h4><strong>Volocopter soll Fluggeräte liefern</strong></h4>
<p>Überdies wurde Anfang Dezember eine Vereinbarung zwischen Saudi-Arabiens 500-Milliarden-Dollar-Superstadt und der deutschen Volocopter GmbH getroffen, um die weltweit erste öffentliche Lufttaxi-Logistik zu initiieren. Neom bestellt bei dem Unternehmen aus dem baden-württembergischen Bruchsal vorerst 15 Exemplare der Fluggeräte, die innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre ihren Probebetrieb aufnehmen sollen.</p>
<p><strong>Deep Link</strong><br />
<a href="https://www.thyssenkrupp-uhde-chlorine-engineers.com/en/news/news-and-press-releases/one-of-the-largest-green-hydrogen-projects-in-the-world-thyssenkrupp-signs-contract-to-install-over-2gw-electrolysis-plant-for-air-products-in-neom" target="_blank" rel="noopener">https://www.thyssenkrupp-uhde-chlorine-engineers.com/en/news/news-and-press-releases/one-of-the-largest-green-hydrogen-projects-in-the-world-thyssenkrupp-signs-contract-to-install-over-2gw-electrolysis-plant-for-air-products-in-neom</a></p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Firmenzentrale von Neom Co. im Nordwesten des Königreichs. © Neom</p>
<p><strong>Foto Mitte</strong><br />
Samir J. Serhan (Air Products) und Denis Krude (Thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers) unterzeichnen den Vertrag für eines der größten grünen Wasserstoffprojekte der Welt © Thyssenkrupp</p>
<p><strong>Karte</strong><br />
Lage von Neom in Saudi Arabien. © iStock Peter Hermes Furian</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/thyssenkrupp-baut-2-gigawatt-elektrolyseanlage-fuer-neom/">Thyssenkrupp baut 2-Gigawatt-Elektrolyseanlage für Neom</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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		<item>
		<title>Oxagon: „Nächste Phase des Neom-Masterplans“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 16:58:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Kunststadt]]></category>
		<category><![CDATA[Neom]]></category>
		<category><![CDATA[Oxagon]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Neom / Saudi Arabien) – Die Entwicklung der saudischen Kunststadt Neom schreitet voran: Mohammed bin Salman, saudischer Kronprinz und Vorstandsvorsitzender der Neom Company, hat die Gründung von Oxagon bekannt gegeben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/oxagon-ergaenzt-die-co2-freie-planstadt-neom/">Oxagon: „Nächste Phase des Neom-Masterplans“</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Neom / Saudi Arabien) –</strong> Die Entwicklung der saudischen Kunststadt Neom schreitet voran: Mohammed bin Salman, saudischer Kronprinz und Vorstandsvorsitzender der Neom Company, hat die Gründung von Oxagon bekannt gegeben – „die nächste Phase des Neom-Masterplans“.</p>
<p>Neom basiert auf der „Vision 2030“ des saudischen Königshauses. Wie berichtet soll am Roten Meer eine innovative und kreative Modellregion <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-6277 alignright" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/11/w48-Neom-1229px-Saudi_Arabia_location_map_neom-Text-AB-810x675.png" alt="" width="298" height="249" />als „lebendiges Laboratorium“ entstehen, wo dereinst „mehr als eine Million Einwohner aus der ganzen Welt leben und arbeiten“ (Claim: „Accelerator of human progress“).</p>
<p>Die Fläche wird mit 26.500 Quadratmetern angegeben. Das 500-Milliarden-Dollar-Projekt erstreckt sich über Saudi-Arabien, Jordanien und Ägypten. Geplant sind Städte, Häfen, Industrie- und Gewerbegebiete, Forschungszentren, Sport, Unterhaltung sowie Tourismus – und sämtliche Aktivitäten sollen ohne CO2-Emissionen stattfinden.</p>
<p>Bereits im Januar 2021 hatte das Königshaus „The Line“ angekündigt: ein 170 Kilometer langer Gürtel vernetzter Gemeinden ohne Autos und Straßen und versorgt mit Strom aus erneuerbaren Energien. <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6278 alignleft" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/11/w48-Neom-The-Line-Header-Text-AB.jpg" alt="" width="298" height="153" />Er verbindet das Rote Meer mit den Bergen des Nordwestens Saudi Arabiens. Wohnungen und Infrastrukturen würden „um die Natur herum gebaut, statt darauf“. Dies sei eine „direkte Antwort auf einige der drängendsten Herausforderungen, mit denen die Menschheit heute konfrontiert ist, etwa veraltete Infrastruktur, Umweltverschmutzung, Verkehr und Überlastung“. <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-6279 alignright" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2021/11/w48-Neom-The-Line-Bildschirmfoto-Text-AB.png" alt="" width="353" height="175" />Alle wichtigen Einrichtungen des täglichen Lebens, wie Schulen, Arztpraxen, Freizeiteinrichtungen und Grünflächen, würden innerhalb von fünf Minuten zu Fuß erreichbar sein. Mit Hochgeschwindigkeitszügen und autonomer Mobilität soll keine Fahrt länger als 20 Minuten dauern – vorzugsweise unter der Oberfläche.</p>
<h4><strong>„Katalysator für wirtschaftliches Wachstum“</strong></h4>
<p>Der jetzt vorgestellte neue Industriebereich sei „Katalysator für wirtschaftliches Wachstum und Vielfalt in Neom und im Königreich“, sagte Mohammed bin Salman. Das Kerngebiet umfasst ein Areal in der südwestlichen Ecke von Neom und ist um das Hafen- und Logistikzentrum zentriert. Das Gebiet wird zu 100 Prozent mit sauberer Energie betrieben. Die Entwicklung von Oxagon sei in vollem Gange und die Entwürfe für die großen Produktionsanlagen seien in Arbeit. Die ersten Betriebe sollen dort schon 2022 angesiedelt werden.</p>
<h4><strong>Grüner Wasserstoff und Ammoniak</strong></h4>
<p>Zu den geplanten Anlagen gehört auch das weltweit größte Projekt für grünen Wasserstoff. Im Sommer 2020 hatten wie berichtet der US-amerikanische Hersteller von Industriegasen Air Products &amp; Chemicals, der saudische Versorger ACWA Power und die Modellregion Neom einen Vertrag unterzeichnet, wonach eine mit erneuerbaren Energien betriebene Anlage zur Produktion von Ammoniak als Basis für grünen Wasserstoff errichtet wird. Die Inbetriebnahme ist für 2025 vorgesehen.</p>
<p>Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund fünf Milliarden Dollar (4,4 Milliarden Euro). Weitere zwei Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) investiert Air Products in die allein dem Unternehmen obliegende Verteil- und Lieferkette, etwa Wasserstoffspeicher sowie Tankstellen mit Fokus auf Busse und Lkw.</p>
<h4><strong>Thyssenkrupp ist mit im Boot</strong></h4>
<p>Thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers (TKUCE) wird einen Elektrolyseur mit einer Leistung von 20 Megawatt in den Nahen Osten liefern. Ab 2025 soll dort die Produktionsanlage „Helios Green Fuels Project“ aus dem Ertrag von Windkraft- und Solarstromanlagen mit einer installierten Leistung von vier Gigawatt rund 650 Tonnen Wasserstoff und 3.000 Tonnen Ammoniak produzieren. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) fördert Thyssenkrupps geplante Wasserstoff-Elektrolyse-Anlage in Saudi-Arabien mit 1,5 Millionen Euro.</p>
<p>Die erste Ankündigung zur neu geplanten Hightech-Stadt in der Wüste gab es 2017. Seither wird an Neom gearbeitet. Das Kunstwort setzt sich zusammen aus „neo” (für „neu&#8220;) und der arabischen Abkürzung „M&#8220; (für „mostaqbal”, Zukunft). Unklar scheint bislang allerdings, welche Zukunft die dort derzeit lebende Bevölkerung hat.</p>
<p><strong>Deep Link</strong><br />
<a href="https://www.neom.com/de-de" target="_blank" rel="noopener">https://www.neom.com/de-de</a><br />
<a href="https://www.neom.com/en-us/newsroom/hrh-prince-announces-oxagon" target="_blank" rel="noopener">https://www.neom.com/en-us/newsroom/hrh-prince-announces-oxagon</a></p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Oxagon wird Teil der neuen Stadt Neom. © Neom<br />
<strong>Karte</strong><br />
Lage von Neom in Saudi Arabien. © Wikimedia; CC-BY-SA-4.0<br />
<strong>Foto Mitte</strong><br />
Mohammed bin Salman bei der Präsentation von „The Line“. © Neom<br />
<strong>Foto unten</strong><br />
Verlauf von „The Line“. © Neom; Screenshot aus Präsentationsvideo</p>
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		<title>Neom: 7 Milliarden Dollar für Wasserstoffproduktion in Saudi-Arabien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2020 13:56:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[ACWA Power]]></category>
		<category><![CDATA[Air Products & Chemicals]]></category>
		<category><![CDATA[Neom]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoffproduktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der US-amerikanische Hersteller von Industriegasen Air Products &#038; Chemicals, der saudische Versorger ACWA Power und die Modellregion Neom haben einen Vertrag unterzeichnet. Demnach wollen sie eine mit erneuerbaren Energien betriebene [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-amerikanische Hersteller von Industriegasen Air Products &#038; Chemicals, der saudische Versorger ACWA Power und die Modellregion Neom haben einen Vertrag unterzeichnet. Demnach wollen sie eine mit erneuerbaren Energien betriebene Anlage zur Produktion von Ammoniak als Basis für grünen Wasserstoff errichten. Standort ist das Industriegebiet von Neom im äußersten Nordwesten des Königreichs Saudi-Arabien, die Inbetriebnahme ist für 2025 vorgesehen. </p>
<p>Das Investitionsvolumen für die Produktionsstätten beläuft sich den Angaben zufolge auf rund fünf Milliarden Dollar (4,4 Milliarden Euro). Weitere zwei Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) investiert Air Products in die allein dem Unternehmen obliegende Verteil- und Lieferkette, etwa Wasserstoffspeicher sowie Tankstellen mit Fokus auf Busse und Lkw. </p>
<p>Solar- und Windenergie sowie Stromspeicher mit einer installierten Leistung von kumuliert vier Gigawatt sollen künftig pro Tag 650 Tonnen Wasserstoff mittels Elektrolyse produzieren. Die Technologien stammen von Thyssenkrupp. Wenige Tage vor der Bekanntgabe des Neom-Projekts haben Air Products und Thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers ein, wie es heißt, „strategisches Kooperationsabkommen für Elektrolyseanlagen im Weltmaßstab zur Erzeugung von grünem Wasserstoff“ unterzeichnet. Die beiden Unternehmen würden demnach exklusiv in Schlüsselregionen zusammenarbeiten und ihre „komplementären Stärken in Technologie, Engineering und Projektabwicklung nutzen“, um Projekte zur Lieferung von grünem Wasserstoff zu entwickeln. Dem Neom-Projekt dürften somit also weitere folgen.</p>
<p>Nach Angaben von Denis Krude, Vorsitzender der Geschäftsführung von Thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers, habe das Unternehmen „eine hocheffiziente Technologie für die alkalische Wasserelektrolyse entwickelt“ und weltweit mehr als 600 Projekte und elektrochemische Anlagen mit einer Gesamtleistung von über zehn Gigawatt realisiert. </p>
<p>Air Products steuert überdies zum Gesamtprojekt seine Technologie zur Produktion von Stickstoff bei, von Haldor Topsoe stammt eine Anlage zur Herstellung von jährlich 1,2 Millionen Tonnen grünen Ammoniaks aus Wasserstoff, das Air Products exklusiv und komplett abnehmen wird, um es wiederum in grünen Wasserstoff zu konvertieren. Nach Angaben von Seifi Ghasemi, Vorstandsvorsitzender, Präsident und Chief Executive Officer von Air Products, werde das Projekt weltweit jedes Jahr drei Millionen Tonnen CO2 einsparen.</p>
<p><strong>Das Konsortium</strong></p>
<p>Neom basiert auf einem Plan („Vision 2030“) des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Demnach soll am Roten Meer eine innovative und kreative Modellregion als „lebendiges Laboratorium“ entstehen, wo dereinst „mehr als eine Million Einwohner aus der ganzen Welt leben und arbeiten“ (Claim: „Accelerator of human progress“). Geplant sind Städte, Häfen, Industrie- und Gewerbegebiete, Forschungszentren, Sport und Unterhaltung sowie Tourismus. „Für Neom ist das Joint-Venture die erste Partnerschaft mit führenden internationalen und nationalen Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien“ und das Wasserstoffprojekt „der erste Schritt zur Schaffung einer neuen Industrie“, sagt Nadhmi Al Nasr, CEO von Neom. Er bezeichnet das Projekt als „Leuchtturm für einen nachhaltigen Lebensstil“, das „als Lösung für die vielen Umweltprobleme der Welt dienen“ könne.</p>
<p>Air Products ist eigenen Angaben zufolge aktuell der weltweit größte Lieferant von Wasserstoff. Mit seinem Schwerpunkt auf den Bereichen Energie, Umwelttechnik und aufstrebende Märkte beliefert das Unternehmen Kunden aus den Bereichen Raffinerien, der chemischen Industrie, der Metall- und der Elektro-Industrie, der verarbeitenden Industrie sowie der Lebensmittel- und Getränkeindustrie mit Industriegasen. Air Products stellt zudem Verfahrenstechnik und -ausrüstung für die Erdgasverflüssigung her. Der weltweite Konzernumsatz lag 2019 bei 8,9 Milliarden Dollar.</p>
<p>ACWA Power ist Entwickler, Investor und Betreiber von Kraftwerken und Meerwasserentsalzungsanlagen. Das 2004 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Riad, Saudi-Arabien. Zum Portfolio von ACWA Power gehören 59 Anlagen mit einem Investitionswert von 48,8 Milliarden Dollar und einer installierten Leistung von 34 Gigawatt. </p>
<p><strong>Deep Link: </strong><br />
<a href="https://www.presseportal.de/pm/69457/4646497?utm_source=digest&#038;utm_medium=email&#038;utm_campaign=push" rel="noopener noreferrer" target="_blank">https://www.presseportal.de/pm/69457/4646497?utm_source=digest&#038;utm_medium=email&#038;utm_campaign=push</a><br />
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<a href="https://newsroom.neom.com/neom-will-be-the-home-to-worlds-largest-renewable-hydrogen-project" rel="noopener noreferrer" target="_blank">https://newsroom.neom.com/neom-will-be-the-home-to-worlds-largest-renewable-hydrogen-project</a><br />
<a href="http://www.airproducts.com/Company/news-center/2020/07/0705-air-products-and-thyssenkrupp-agreement-for-electrolysis-plants-to-generate-green-hydrogen.aspx" rel="noopener noreferrer" target="_blank">http://www.airproducts.com/Company/news-center/2020/07/0705-air-products-and-thyssenkrupp-agreement-for-electrolysis-plants-to-generate-green-hydrogen.aspx</a></p>
<p><strong>Foto:</strong><br />
Am Roten Meer in Saudi-Arabien soll in der Modellregion Neom die weltweit größte Produktionsstätte für grünen Wasserstoff entstehen / © Neom</p>
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