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	<title>Insolvenz Archive - Power-to-X</title>
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	<description>Informationen zur Energiewende</description>
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	<title>Insolvenz Archive - Power-to-X</title>
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		<title>H2-Projektentwickler Liquid Wind ist insolvent</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 16:08:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Göteborg / Schweden) – Liquid Wind AB, die Muttergesellschaft der Liquid Wind Group, ist bankrott. Zum Insolvenzverwalter wurde Lars Melin von der Kanzlei Styrks berufen. Das Unternehmen einschließlich der Tochtergesellschaften [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>(Göteborg / Schweden) –</b><b> </b>Liquid Wind AB, die Muttergesellschaft der Liquid Wind Group, ist bankrott. Zum Insolvenzverwalter wurde Lars Melin von der Kanzlei Styrks berufen. Das Unternehmen einschließlich der Tochtergesellschaften in Schweden, Dänemark und Finnland stehe zum Verkauf.</p>
<h3><b>Entwickler von Anlagen für eFuel und eMethanol</b></h3>
<p>Liquid Wind hat Anlagen zur Produktion von eMethanol und eFuel für schwer zu dekarbonisierende Bereiche wie Schifffahrt, Luftfahrt, Landtransport und chemischen Industrie entwickelt. Im Oktober 2025 hatten das Unternehmen und der Stromversorger Umeå Energi AB eine Vereinbarungen unterzeichnet, um eine geplante eFuel-Produktionsanlage in Umeå abzusichern. Das „Flagship Three“ genannte Vorhaben sollte im Umeå Eco Industrial Park errichtet, für die Produktion von bis zu 100.000 Tonnen eMethanol pro Jahr ausgelegt und damit „eine der größten Industrieinvestitionen in Nordschweden“ werden. Bis 2027 wollte Liquid Wind zehn solcher Projekte auf den Weg bringen. Allerdings war seinerzeit „Flagship One“ (55.000 Tonnen eFuels) bereits auf Eis gelegt, nachdem der dänische Energiekonzern Ørsted das von ihm 2023 übernommene Projekt nach 14 Monaten mangels Aussicht auf Rentabilität gestoppt hatte.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3><b>Große Pläne im Industriemaßstab</b></h3>
<p>Im Juli 2024 hatte das Unternehmen eine <a href="https://power-to-x.de/liquid-wind-und-uniper-wollen-die-entwicklung-von-efuels-beschleunigen/" target="_blank" rel="noopener">Vereinbarung</a> mit Uniper SE verkündet, wonach man gemeinsam die Entwicklung von eFuel-Anlagen im kommerziellen Maßstab vorantreiben, außerdem Kosten und Risiken reduzieren sowie eine Lieferkette entwickeln wolle. Dabei sollten auch Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Anlagenentwicklung, der Stromversorgung und der Abnahme von eMethanol ausgelotet werden.<span class="Apple-converted-space"> Liquid Wind begann bereits 2020 mit dem Aufbau eines <a href="https://power-to-x.de/konsortium-um-liquid-wind-baut-produktionskapazitaet-fuer-efuels-weiter-aus/" target="_blank" rel="noopener">Konsortiums</a>, um Zeit, Kosten und Risiken bei der Entwicklung und Ausführung von eMethanol-Anlagen (Core eMethanol Plants, CMP) zu reduzieren.</span></p>
<p><b>Foto oben</b><br />
Grafische Darstellung einer potenziellen eFuel-Anlage, die gemeinsam mit Uniper hätte gebaut werden sollen. © Liquid Wind AB</p>
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		<title>GHS ist insolvent – Thyssenkrupp Nucera kauft Teile der Technologie-Assets</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2025 10:22:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrolyseur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Kolding / Dänemark) – Der 2007 gegründete Hersteller von Elektrolyseuren Green Hydrogen Systems A/S (GHS) hat am heutigen Mittwoch Insolvenz am Konkursgericht in Kolding angemeldet. Bereits am vergangenen Freitag verkündete [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Kolding / Dänemark) –</strong> Der 2007 gegründete Hersteller von Elektrolyseuren Green Hydrogen Systems A/S (GHS) hat am heutigen Mittwoch Insolvenz am Konkursgericht in Kolding angemeldet. Bereits am vergangenen Freitag verkündete das Management, dass es nicht gelungen sei, vor Gericht eine nachhaltige Lösung im Rahmen des seit März laufenden Umstrukturierungsprozesses zu finden.</p>
<div id="attachment_11375" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11375" class="wp-image-11375" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/05/w18-tz-Green-Hydrogen-X-new-front-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="218" /><p id="caption-attachment-11375" class="wp-caption-text">Der „HyProvide“ genannte Elektrolyseur der X-Series von Green Hydrogen Systems. © Green Hydrogen Systems A/S</p></div>
<p>Noch vor gut einem Jahr war GHS optimistisch. Im Mai 2024 erklärte das Unternehmen (wie berichtet), man wolle die Zusammenarbeit mit dem dänischen Ingenieurunternehmen BWSC erweitern. Die Vereinbarung sei eine Fortsetzung der Kooperation bei der Installation des Prototyps der X-Serie im GreenLab-Testzentrum im dänischen Skive. Dabei wurde ein sechs Megawatt leistendes Modul zur Produktion von grünem Wasserstoff in Betrieb genommen. Die Unternehmen wollten den Angaben zufolge komplette Wasserstoffanlagen mit vorgefertigtem und optimiertem Standortlayout auf der Grundlage des „HyProvide“ X-Series-Moduls von Green Hydrogen Systems anbieten, das auf grüne Wasserstoffprojekte im Bereich von sechs bis 50 Megawatt abzielt.</p>
<h3><strong>Testzentrum für praxisnahe Entwicklung</strong></h3>
<p>Noch vor der Insolvenzanmeldung erklärte der Dortmunder Hersteller von Elektrolysesystemen Thyssenkrupp Nucera AG&amp;Co KgaA, man habe eine Vereinbarung „zum Erwerb wesentlicher Technologie-Assets“ der Dänen unterzeichnet. Die Akquisition umfasse nach Angaben von Thyssenkrupp „geistiges Eigentum“ sowie besagtes Testzentrum „mit einem funktionsfähigen Prototyp“.</p>
<p>GHS verfügt insbesondere über Know-how in der Entwicklung von Hochdruck-Elektrolyseuren. Die in Skive validierte Technologie arbeitet bei Betriebsdrücken bis 35 bar – „ein entscheidender Vorteil für industrielle Anwendungen, in denen Wasserstoff meist in verdichteter Form benötigt“ werde, etwa für Anwendungen wie Pipelineeinspeisung, Mobilitätsinfrastruktur und industrielle Syntheseprozesse, sagt Thyssenkrupp Nuceras CEO Werner Ponikwar. Durch die Wasserstofferzeugung unter erhöhtem Druck werde der Bedarf an nachgelagerter Verdichtung reduziert oder ganz vermieden. „In vielen Fällen entfällt dadurch ein zusätzlicher Kompressionsschritt.“</p>
<p>Die Übernahme werde die Weiterentwicklung der nächsten Generation von alkalischen Wasserelektrolysen (AWE) bei Thyssenkrupp Nucera beschleunigen. Es eröffne zudem die Möglichkeit, die eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten deutlich schneller und praxisnäher voranzutreiben, so Werner Ponikwar: „Mit dieser Akquisition bekräftigen wir unser Engagement für die grüne Energiewende und stärken gezielt unsere technologische Spitzenposition im Bereich Wasserstofftechnologien.“</p>
<p>Die Transaktion könnte im Spätsommer 2025 vollzogen werden. Der deutsche Konzern übernehme ausdrücklich „nicht die gesamte Geschäftstätigkeit des Unternehmens oder sein gesamtes Vermögen“, erklärt GHS. Den Kaufpreis wollten beide Unternehmen nicht nennen. Das Inkrafttreten der Vereinbarung sei unter anderem von der Zustimmung durch die vom Gericht ernannten Treuhänder abhängig, namentlich Henrik Sjørslev von der Kanzlei DLA Piper Denmark Advokatpartnerselskab sowie Boris Frederiksen von Poul Schmith I/S.</p>
<p><strong>Foto oben</strong><br />
Thyssenkrupp Nucera übernimmt Teile der Technologie des dänischen Elektrolyseurherstellers Green Hydrogen Systems. © Green Hydrogen Systems A/S</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ghs-ist-insolvent-thyssenkrupp-nucera-kauft-teile-der-technologie-assets/">GHS ist insolvent – Thyssenkrupp Nucera kauft Teile der Technologie-Assets</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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		<title>Hopium meldet Insolvenz an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 18:11:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Hopium]]></category>
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		<category><![CDATA[Start-up]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Paris / Frankreich) – Das französische Start-up Hopium hat Insolvenz angemeldet und die Eröffnung eines gerichtlichen Sanierungsverfahrens angekündigt. Einer Mitteilung auf der Website zufolge solle dies für einen Zeitraum von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/hopium-meldet-insolvenz-an/">Hopium meldet Insolvenz an</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Paris / Frankreich) –</strong> Das französische Start-up Hopium hat Insolvenz angemeldet und die Eröffnung eines gerichtlichen Sanierungsverfahrens angekündigt. Einer Mitteilung auf der Website zufolge solle dies für einen Zeitraum von zunächst sechs Monaten die Fortsetzung der Geschäftstätigkeit, die Tilgung der Schulden und die Reorganisation des Unternehmens im Rahmen eines Plans zur Fortführung des Betriebs ermöglichen. Eine Verlängerung um weitere sechs Monate sei möglich. Mit dem unter dem Schutz des Gerichts stehenden Verfahrens würden zunächst alle Schulden mit Stichtag 19. Juli eingefroren. Die Notierung der Aktie an der Euronext Growth Paris wurde demnach wieder aufgenommen.</p>
<h3><strong>Designkonzept 2021 vorgestellt</strong></h3>
<p>Das seit Oktober 2020 börsengelistete Unternehmen hatte Anfang 2021 sein Designkonzept für <a href="https://power-to-x.de/h2-x-high-end-design-machina/" target="_blank" rel="noopener">„Māchina“</a> vorgestellt: eine technologische High-End-Plattform für einen wasserstoffbetriebenen Sportwagen. Im Mai 2021 unterzeichneten Hopium und der französische Automobilzulieferer für Kunststoffelemente Plastic Omnium eine Partnerschaft zur Entwicklung des Māchina-Wasserstoffspeichersystems. Die Tanks sollten sechs Kilogramm Wasserstoff innerhalb von drei Minuten aufzunehmen können und den 500 PS starken Wagen mit einer Tankfüllung 1.000 Kilometer weit tragen.</p>
<div id="attachment_9874" style="width: 209px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9874" class="wp-image-9874 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/07/w30-Hopium-Logo-Text-AB-1080x543.png" alt="" width="199" height="100" /><p id="caption-attachment-9874" class="wp-caption-text">Hopium-Logo © Hopium</p></div>
<p>Im Juni 2021 stellte Hopium den ersten Prototyp seines Fahrzeugs als „Hopium Māchina Alpha 0“ vor. Im Oktober meldete Hopium 1.000 Vorbestellungen für die Limousine und hoffte bis 2025 auf einen Umsatz von 120 Millionen Euro. Der Preis für das Fahrzeug wurde mit 120.000 Euro angegeben. Die kommerzielle Serienfertigung für die Märkte in Europa, China, Südkorea, Japan sowie in den USA sollte 2026 beginnen. Die Umsatzerwartung bis 2030 lag bei mehr als einer Milliarde Euro. Hopium wurde von dem französischen Le-Mans-Rennfahrer Olivier Lombard gegründet, der früheren Angaben zufolge bereits seit einigen Jahren wasserstoffbetriebene Rennwagen fuhr.</p>
<p>Während des jetzt laufenden Verfahrens werde Hopium „weiterhin von der Unterstützung seines Finanzpartners Atlas Special Opportunities profitieren“. Dies werde es ermöglichen, die Entwicklung eines Prototyps fortzusetzen. Der Beobachtungszeitraum gebe dem Unternehmen auch die Möglichkeit, die laufenden Kontakte und Gespräche mit potenziellen Industrie- und Geschäftspartnern fortzusetzen.</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Designstudie: Die kommerzielle Serienfertigung des „Māchina“ sollte 2026 starten. © Hopium</p>
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