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	<title>Abo Wind Archive - Power-to-X</title>
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	<title>Abo Wind Archive - Power-to-X</title>
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		<title>Was auch noch wichtig ist&#8230; TICKER (KW 09)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 10:35:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Malaysia: Gentari und SECS wollen gemeinsam grünen Wasserstoff produzieren +++ USA: Universal Hydrogen testet mit Flüssigwasserstoff angetriebenen Antriebstrang für Flugzeuge +++ Österreich: Wiener Linien kaufen H2-Busse von Caetano +++ Deutschland: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Malaysia: Gentari und SECS wollen gemeinsam grünen Wasserstoff produzieren </strong>+++<strong> USA: Universal Hydrogen testet mit Flüssigwasserstoff angetriebenen Antriebstrang für Flugzeuge </strong>+++<strong> Österreich: Wiener Linien kaufen H2-Busse von Caetano </strong>+++<strong> Deutschland: 15 Prozent Gewichtsreduzierung bei Wasserstofftanks</strong> +++<strong> Norwegen: Behörden geben Teco und Umoe grünes Licht für Entwurf eines H2-Hochgeschwindigkeitsschiffes </strong>+++<strong> Kanada: ABO Wind beauftragt Worley mit Machbarkeitsstudie für Wind- und Wasserstoffprojekt in Neufundland </strong>+++<strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
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<div id="attachment_11043" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11043" class="wp-image-11043" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/03/w09-ti-Malaysia-Text-AB.jpg" alt="" width="348" height="219" /><p id="caption-attachment-11043" class="wp-caption-text">Gentari und SECS wollen in Malaysia gemeinsam Wasserstoff produzieren. © Gentari Sdn Bhd</p></div>
<p><strong>(Malaysia) Der malaysische Anbieter von sauberen Energielösungen Gentari Sdn Bhd hat über seine Tochter Gentari Hydrogen Sdn Bhd eine Vereinbarung mit SEDC Energy Sdn Bhd, einer Tochtergesellschaft der Sarawak Economic Development Corporation, unterzeichnet, um in Borneos Küstenstadt Bintulu (Region Sarawak) ein Wasserstoffproduktionszentrum zu errichten.</strong> Die „Sarawak H2 Hub“ genannte Einrichtung soll dereinst grünen Wasserstoff für nachgelagerte Anlagen in Bintulu liefern. Nach Unternehmensangaben positioniere sich Sarawak bereits seit geraumer Zeit, um bis 2027 als kommerzieller Wasserstoffproduzent Malaysias Wasserstoffwirtschaft voranzubringen. Die strategische Partnerschaft zwischen SEDCE und Gentari für den Sarawak H2-Hub werde Entwicklungen anregen und neue Investoren anziehen, sagt Gentari.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11044" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11044" class="wp-image-11044" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/03/w09-ti-Universal-Hydrogen-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-11044" class="wp-caption-text">Universal Hydrogen testet in Mojave das Zusammenspiel seines Flüssigwasserstoffmoduls mit dem Flugzeugantriebsstrang. © Universal Hydrogen Inc.</p></div>
<p><strong>(USA) Die Universal Hydrogen Inc. hat einen Brennstoffzellen-Antriebsstrang der Megawatt-Klasse getestet.</strong> „Dies ist der größte Brennstoffzellen-Antriebsstrang, der jemals mit flüssigem Wasserstoff betrieben wurde&#8220;, sagte Mark Cousin, Präsident und CTO des Unternehmens. Das Flüssigwasserstoffmodul versorgte den „Iron Bird“ genannten Bodenprüfstand für mehr als eine Stunde und 40 Minuten und simulierte ein Regionalflugzeugprofil. Die Vorarbeiten laufen seit März 2023. Das Wasserstoffmodul könne „Iron Bird“ über drei Stunden lang bei voller Leistung mit Strom versorgen, wobei zwei solcher Module für eine Reichweite von 500 Seemeilen für ein ATR72-Regionalflugzeug ausreichen würden. Die Maschinen dieses Typs des Flugzeugbauers ATR können je nach Bauart 40 bis 75 Passagiere befördern. Die Demonstration wurde auf dem kalifornischen Mojave Air &amp; Space Port durchgeführt. Das Flüssigwasserstoffmodul wurde im Engineering- und Designzentrum von Universal Hydrogen in Toulouse, Frankreich, entwickelt. Das Unternehmen will eigenen Angaben zufolge 2026 in den kommerziellen Betrieb einsteigen.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11045" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11045" class="wp-image-11045" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/03/w09-ti-Wiener-Linien-B.jpg" alt="" width="349" height="181" /><p id="caption-attachment-11045" class="wp-caption-text">Wiener Linien stellen 2025 die Linie 39A auf Wasserstoffbusse um. © Wiener Linien / Alexandra Gritsevskaja</p></div>
<p><strong>(Österreich) In Wien werden bis Ende 2025 zehn H2-Stadtbusse des Typs „H2.City Gold“ des portugiesischen Hersteller Caetano Bus mit Brennstoffzellentechnologie von Toyota unterwegs sein.</strong> Der Verkehrsbetrieb Wiener Linien, Tochter der Wiener Stadtwerke GmbH, stelle damit die Linie 39A komplett auf Wasserstoffbusse um. Die zwölf Meter langen barrierefreien Fahrzeuge würden künftig an der Wasserstofftankstelle von Wien Energie und Wiener Netze betankt. Deren Bau war (wie berichtet) 2022 in die Wege geleitet worden. „Im Süden Wiens drehen bereits die ersten großen E-Busse ihre Runden, zehn Wasserstoffbusse folgen kommendes Jahr im Norden der Stadt“, sagt Stadtrat Peter Hanke. „Für den Kauf der E- und H2-Busse sowie die Errichtung von Infrastruktur investieren wir gemeinsam mit dem Klimaschutzministerium und der EU rund 90 Millionen Euro.“ Man werde mit der Anschaffung „einen weiteren Meilenstein in unserer Wasserstoffstrategie“ legen und die gesamte Wertschöpfungskette abbilden: von der Produktion von grünem Wasserstoff über den Transport bis hin zur Betankung und Nutzung. Man habe in den vergangenen Jahren verschiedene Wasserstoffbusse getestet, sagt Wiener-Linien-Geschäftsführerin Gudrun Senk. Aufgrund von Steigungen, kurzen Haltestellenabständen und hohem Fahrgastaufkommen sei die 39A „eine der anspruchsvollsten Linien der Stadt, weshalb sich für diese Strecken Wasserstoffbusse besonders gut eignen“. Vorausgegangen war eine europaweite Ausschreibung. Den Zuschlag hatte zunächst Solaris Austria erhalten, Tochter des polnischen Busbauers Solaris Bus &amp; Coach sp. z o.o. Nach Tests mit einem H2-Bus des damaligen Bestbieters habe sich herausgestellt, dass dieses Fahrzeug „für den herausfordernden Einsatz im Wiener Stadtverkehr nicht optimal geeignet“ sei. Daher sei eine neue Ausschreibung gestartet worden.</p>
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<div id="attachment_11046" style="width: 258px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11046" class="wp-image-11046" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/03/w09-ti-Cevotec-tank-Text-AB-1012x675.jpg" alt="" width="248" height="165" /><p id="caption-attachment-11046" class="wp-caption-text">Cevotec, Roth und Cikoni erreichen 15 Prozent Gewichtsreduzierung bei Wasserstofftanks. © Cevotec GmbH</p></div>
<p><strong>(Deutschland) Das Technologieunternehmen Cevotec GmbH hat zusammen mit der Roth Composite Machinery GmbH und dem auf Leichtbau- und Faserverbundlösungen spezialisierten Ingenieurbüro Cikoni GmbH eine Gewichtsreduzierung bei Composite-Wasserstoff-Drucktank von 15 Prozent erreicht.</strong> Die Herstellung erfolgt nach Unternehmensangaben in einem vollautomatisierten industriellen Produktionsprozess. Der Ansatz reduziere den Faserbedarf um etwa 15 Prozent, abhängig von den Spezifikationen eines Drucktanks. Bei gleichwertigen mechanischen Eigenschaften seien dadurch signifikante Gewichts- und Kosteneinsparungen möglich. „Aufgrund der geringeren Wandstärke durch weniger Fasermaterial können die verstärkten Tanks außerdem mehr Speichervolumen bei gleichbleibendem Bauraum bieten und haben eine bessere CO2-Bilanz.“ In Zusammenarbeit mit den Projektpartnern wurde ein optimierter Demonstrator in Originalgröße entwickelt. „Der 300-bar Typ-4 Drucktank hat ein dünneres Wickellaminat mit einer geringeren Anzahl an Lagen, die durch die Domverstärkungen ersetzt werden können. Im Vergleich zu einem 700-bar-Tank stellt das eine größere Herausforderung dar“, sagt Florian Lenz, Technischer Direktor bei Cevotec: „Um das optimale Design mit der größtmöglichen Materialeinsparung zu erreichen, wurden verschiedene Laminate untersucht.“ In der dritten Iteration habe man dann 108 Prozent des geforderten Berstdrucks mit 15 Prozent weniger Material erreicht.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_11013" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11013" class="wp-image-11013" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/02/w08-zt-Teco-Text-AB.jpg" alt="" width="350" height="208" /><p id="caption-attachment-11013" class="wp-caption-text">3D-Rendering des Hochgeschwindigkeitsschiffes, entworfen von Umoe Mandal und angetrieben von Teco-Technologie. © Teco 2030</p></div>
<p><strong>(Norwegen) Der norwegische Hersteller von PEM-Brennstoffzellen-Stacks Teco 2030 und Umoe Mandal haben von der norwegischen Schifffahrtsbehörde die „Genehmigung für den vorläufigen Entwurf“ (approval of preliminary design) für ein wasserstoffbetriebenes Hochgeschwindigkeitsschiff mit Multimegawatt-Brennstoffzellen erhalten.</strong> Das Schiffskonzept basiert, wie berichtet, auf der „Surface Effect Ship“ genannten Technologie, eine Luftkissen-Katamarankonstruktion von Umoe Mandal für Crew Transfer Vessels (CTV). Diese Konfiguration gewährleiste eine sehr hohe Treibstoffeffizienz und eine ausreichende Reichweite, um – anders als bei batteriebetriebenen Schiffen – eine komplette Route ohne Ladestopps zu fahren. Darüber hinaus biete sie auch bei rauer See einen hohen Passagierkomfort. CTVs werden häufig für den Bau, die Wartung und den Betrieb von Offshore-Windparks eingesetzt. Im Vergleich zum Treibstoffverbrauch bestehender gleichwertiger, mit fossilen Brennstoffen betriebener Hochgeschwindigkeitspassagierschiffe werde der Verbrauch um mehr als 55 Prozent reduziert, so Teco. Mit dieser Genehmigung sei die erste Phase des gesamten Verfahrens für dieses Schiff abgeschlossen, das den Anforderungen des IGF-Codes der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation und des Entwurfsprozesses „Alternative Design Process“ entspricht. Die Personenbeförderung mit Hochgeschwindigkeitsfähren sei in Norwegen weit verbreitet, doch mit sehr hohen Treibhausgasemissionen pro Passagierkilometer verbunden, so Teco. Die norwegische Regierung plane die Einführung einer Null-Emissionsvorschrift für Hochgeschwindigkeitsfähren ab dem Jahr 2025. Das Projekt wurde von den norwegischen Kommunen Finnmark, Nordland, Trøndelag und Vestland finanziert.</p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_10334" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10334" class="wp-image-10334" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/10/w40-Kanada-04-Abo-Wind-project_areas-Text-AB-586x675.jpg" alt="" width="225" height="259" /><p id="caption-attachment-10334" class="wp-caption-text">Fläche in Neufundland, auf der ABO Wind seine Windparks entwickeln will. © ABO Wind Canada Ltd.</p></div>
<p><strong>(Kanada) Die deutsche ABO Wind AG treibt die Entwicklung seines Wind- und Wasserstoffprojekts Toqlukuti’k in der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador voran und hat Worley Consulting mit der Durchführung einer Machbarkeitsstudie beauftragt.</strong> Das Fünf-Gigawatt-Projekt „Toqlukuti’k Wind and Hydrogen Ltd.“ werde nach Angaben der Tochter ABO Wind Canada Ltd. mittels Windstrom grünen Wasserstoff und grünes Ammoniak für den Weltmarkt produzieren. Der Wasserstoff solle die angrenzende Raffinerie von Braya Renewable Fules in Come by Chance versorgen, um die „Herstellung von CO2-armen Kraftstoffen noch klimafreundlicher zu gestalten“. Im August 2023 erhielt ABO Wind das exklusive Recht, das Projekt auf staatlichem „Crown Land“ zu entwickeln. Im Anschluss hatte ABO Wind ein Ausschreibungsverfahren für Ingenieurleistungen für eine Machbarkeitsstudie gestartet. Damit werde die Grundlage für die nächsten Entwicklungsphasen gelegt. Das beinhalte die Analyse von möglichen Alternativen zum ursprünglichen Projektplan, die Planung der Anlagen, die Schätzung von Kosten im Zusammenhang mit der Stromerzeugung und -übertragung sowie Produktion, Speicherung und Vermarktung von Wasserstoff (und Derivaten). Worley will bis Juli 2024 seinen Bericht vorlegen. (Projekt-Website: <a href="https://www.abo-wind.com/ca/company/projects/toqlukutik-project/" target="_blank" rel="noopener">www.toqlukutikproject.com</a>).</p>
<p>+++++</p>
<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2024/01/Power-to-X-Mediadaten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</strong></a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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		<item>
		<title>Abo Wind plant in Hessen WKA mit H2-Produktion und Tankstelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Oct 2023 22:30:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Hünfeld) – Der Projektierer Abo Wind AG plant ein Hybridprojekt mit Windkraftanlage (WKA), Wasserstofferzeugung und Wasserstofftankstelle. Baubeginn der WKA von Nordex mit einer Leistung von 4,8 Megawatt ist im Februar [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Hünfeld) –</strong> Der Projektierer Abo Wind AG plant ein Hybridprojekt mit Windkraftanlage (WKA), Wasserstofferzeugung und Wasserstofftankstelle. Baubeginn der WKA von Nordex mit einer Leistung von 4,8 Megawatt ist im Februar 2024. Bereits im Dezember 2022 unterzeichneten ABO Wind und Air Liquide Advanced Technologies den Liefervertrag für die Wasserstofftankstelle und die Abfüllanlage. Die Station für Busse und Lkw entsteht im Logistikpark Hessisches Kegelspiel in Hünfeld bei Fulda.</p>
<div id="attachment_10419" style="width: 308px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10419" class="wp-image-10419" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/10/w43-Abo-Wind-2-Hessen-Standort-Text-AB-463x675.jpg" alt="" width="298" height="435" /><p id="caption-attachment-10419" class="wp-caption-text">Standort der geplanten Windkraftanlage nebst Tankstelle in Hessen. © Abo Wind AG</p></div>
<p>Der Strom aus der geplanten Windenergieanlage wird über eine Direktleitung zum jetzt bestellten Elektrolyseur des Herstellers Fest Group transportiert. Hier wird grüner Wasserstoff erzeugt, der anschließend verdichtet und zum Betanken von Brennstoffzellenfahrzeugen zur Verfügung steht. Die Inbetriebnahme der gesamten Anlage ist für Ende 2024 geplant, ab Januar 2025 wird Wasserstoff produziert. Es ist nach Unternehmensangaben „die bisher größte in Deutschland“, wo Windenergieanlage direkt mit der Elektrolyse koppelt wird.</p>
<div id="attachment_10420" style="width: 359px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10420" class="wp-image-10420 " src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/10/w43-Abo-Wind-3-Hessen-zeitplan-Text-AB-1080x576.jpg" alt="" width="349" height="186" /><p id="caption-attachment-10420" class="wp-caption-text">Zeitplan für den Bau der Wasserstoff-Hybridanlage in Hessen. © Abo Wind AG</p></div>
<p>Die beiden Elektrolyse-Systeme haben zusammen eine Leistung von fünf Megawatt und erzeugen damit unter Volllast rund 90 Kilogramm Wasserstoff pro Stunde. Ein Lkw benötigt für eine Reichweite von 100 Kilometern etwa acht Kilogramm Wasserstoff. Bei Bedarf könne die Leistung des Elektrolyseurs auf acht Megawatt ausgeweitet werden.</p>
<p>Das Projekt wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt rund zwölf Millionen Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.</p>
<div><b>Abo Wind bietet am 15. November 2023 ein öffentliches Webinar zum Projekt an (<a href="https://events.teams.microsoft.com/event/58456791-0154-459c-b65b-1d5163474438@732a1e3f-a3ca-4508-9eb4-3ea80ec58ca6" target="_blank" rel="noopener">Registrierung</a>). </b></div>
<div></div>
<div><strong>Foto<br />
</strong>Das Bild zeigt den 19,8 Megawatt leistenden Windpark Donaboròw in Polen. Es ist der erste von Abo Wind in dem Land entwickelte Windpark. Standort ist im südlichen Teil der Woiwodschaft Wielkopolska auf dem Gebiet der beiden Gemeinden Baranów und Kępno. © Abo Wind AG</div>
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		<title>TICKER (KW 03): Was auch noch wichtig ist&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 09:49:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasserstoff International]]></category>
		<category><![CDATA[Abo Wind]]></category>
		<category><![CDATA[ACWA]]></category>
		<category><![CDATA[H3 Dynamics]]></category>
		<category><![CDATA[Hylium Industries]]></category>
		<category><![CDATA[Power to X]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Österreich: Verbund und ACWA kooperieren bei Wasserstoffprojekten +++ Wiesbaden: Abo Wind installiert Windpark mit Elektrolyseur +++ Indien: Erste im Inland gebaute Wasserstoffzapfstelle installiert +++ Frankreich/Südkorea: H3 Dynamics und Hylium Industries [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://power-to-x.de/ticker-kw-03-was-auch-noch-wichtig-ist/">TICKER (KW 03): Was auch noch wichtig ist&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://power-to-x.de">Power-to-X</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Österreich: Verbund und ACWA kooperieren bei Wasserstoffprojekten </strong>+++<strong> Wiesbaden: Abo Wind installiert Windpark mit Elektrolyseur </strong>+++<strong> Indien: Erste im Inland gebaute Wasserstoffzapfstelle installiert </strong>+++<strong> Frankreich/Südkorea: H3 Dynamics und Hylium Industries wollen Wasserstoffdrohnen entwickeln </strong>+++<strong> Studie: weltweit mehr als 1.000 Wasserstofftankstellen in Betrieb </strong>+++ <strong><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></strong></p>
<p><strong>Eine Auswahl von PtX-Themen zum Wochenabschluss zusammengefasst</strong></p>
<p>+++++</p>
<div id="attachment_8699" style="width: 370px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8699" class="wp-image-8699" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/01/w03-Acwa-power-verbund-mou-Text-AB.png" alt="" width="360" height="225" /><p id="caption-attachment-8699" class="wp-caption-text">Vertreter von Verbund und ACWA Power vereinbaren während der Abu Dhabi Sustainability Week 2023 eine engere Zusammenarbeit. © ACWA Power</p></div>
<p><strong>Der österreichische Stromversorger <a href="https://www.verbund.com/de-at/ueber-verbund/news-presse/presse/2023/01/17/acwapower" target="_blank" rel="noopener">Verbund AG</a> und der saudi-arabische Energiekonzern ACWA Power wollen gemeinsam Projekte für grünen Wasserstoff im Nahen Osten entwickeln.</strong> Eine entsprechende Absichtserklärung wurde während der Abu Dhabi Sustainability Week 2023 unterzeichnet. Details zu Investitionen und Zeitplänen wurden nicht genannt. ACWA Power arbeitet derzeit gemeinsam mit Air Products und Neom im Rahmen des Joint Ventures Neom Green Hydrogen Company (NGHC) an ersten großtechnischen Projekten für grünen Wasserstoff in Saudi-Arabien. Nach der Fertigstellung 2026 werden täglich bis zu 600 Tonnen grüner Wasserstoff produziert, der als grüner Ammoniak den Plänen zufolge auch exportiert wird.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Der Wiesbadener Solar- und Windparkinstallateur <a href="https://www.abo-wind.com/de/info-center/presse/2023/2023-01-17_pm_wasserstofftankstelle.html" target="_blank" rel="noopener">Abo Wind AG</a> will Windkraft mit der Produktion und Nutzung von grünem Wasserstoff verbinden.</strong> Das Unternehmen plant eigenen Angaben zufolge im Gewerbepark Hessisches Kegelspiel in Hünfeld die Errichtung und den Betrieb einer Windenergieanlage sowie eines Elektrolyseurs mit Wasserstofftankstelle zunächst für täglich etwa 50 Lkw und Busse. Die Windkraftanlage habe eine installierte Leistung von 4,8 Megawatt, der Elektrolyseur werde zunächst auf fünf Megawatt Leistung ausgelegt. Nach fünf Jahren sei eine Erweiterung auf 7,5 Megawatt geplant. Bei Windstille könne der Elektrolyseur den Strom aus dem Netz beziehen. In der Nachbarschaft der Tankstelle befinde sich eine Wäscherei, die ihren Gasverbrauch durch die Nutzung der Abwärme des Elektrolyseurs senken könne. Der anfallende Sauerstoff aus der Elektrolyse lasse sich zum Bleichen und Desinfizieren nutzen. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr fördert das Projekt mit rund zwölf Millionen Euro.</p>
<p>+++++</p>
<p><strong>Fluitron LLC, Hersteller von industriellen Gaskompressionssystemen, hat die erste im Inland gebaute Wasserstoffzapfsäule in Indien installiert.</strong> Standort ist die Millionenstadt <a href="https://www.businesswire.com/news/home/20230116005547/en/Fluitron-Installs-First-Domestically-Built-Hydrogen-Dispenser-in-Faridabad-India" target="_blank" rel="noopener">Faridabad</a> im Bundesstat Haryana. Dies sei ein „Meilenstein für die Beschleunigung der Entwicklung der Wasserstofftechnologie in Indien“, erklärte die Tochter der US-amerikanischen Fluitron Inc. Die Zapfsäule könne Tanks mit einem Druck von 350 bar befüllen und verfüge über zwei Zapfpistolen für leichte und schwere Nutzfahrzeuge sowie eine dritte Zapfpistole für die künftige Abgabe von Wasserstoff mit 700 bar.</p>
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<p><strong>Das Technologieunternehmen <a href="https://www.businesswire.com/news/home/20230116005162/en/H3-Dynamics-and-Hylium-Industries-Join-Forces-to-Progress-Liquid-Hydrogen-Electric-Flight-Capabilities" target="_blank" rel="noopener">H3 Dynamics</a> und die koreanische Hylium Industries Inc. wollen gemeinsam die Entwicklung von wasserstoffelektrischen Flugantrieben voranbringen.</strong> Die Umstellung auf Flüssigwasserstoff sei ein „bedeutender Leistungssprung für kleine unbemannte Systeme mit Elektroantrieb“, so die Unternehmen. Kryogener (flüssiger) Wasserstoff speichere bei gleichem Volumen dreimal mehr Energie als komprimiertes Gas. Beispielsweise könnten Drohnen ihren Radius für Lieferungen, Kartierung oder auf Aufklärungsflügen erheblich erweitern. So fliege eine von H3 Dynamics im vergangenen Juli in Frankreich vorgestellte 25 Kilogramm schwere Drohne mit einer einzigen Tankfüllung über 900 Kilometer weit. Mit Druckwasserstoff verringere sich die Reichweite auf 400 Kilometer, was aber immer noch dreimal mehr sei als bei einem batteriebetriebenen Pendant. H3 Dynamics hat vor kurzem unter der Bezeichnung „H2FIELD“ seine erste mobile Station zur Produktion von Wasserstoff und automatischen Betankung von Wasserstoffdrohnen vorgestellt.</p>
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<div id="attachment_8700" style="width: 324px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8700" class="wp-image-8700" src="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2023/01/w03-Ticker-Studie-H2-Tankstellen-Text-AB.png" alt="" width="314" height="270" /><p id="caption-attachment-8700" class="wp-caption-text">Die APAC-Staaten haben die weltweit meisten Wasserstofftankstellen installiert, gefolgt vom Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA). © Information Trends</p></div>
<p><strong>Weltweit waren zum Jahresende 2022 erstmals mehr als 1.000 Wasserstofftankstellen in Betrieb.</strong> Die Region Asien-Pazifik (APAC) ist führend: Dort ist weit mehr als die Hälfte aller Tankstellen installiert, allein auf China entfällt etwa ein Drittel. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Global Market for Hydrogen Fueling Stations 2023&#8243; des US-Beratungsunternehmens Information Trends. Die zweithöchste Anzahl von Wasserstofftankstellen nach China befindet sich demnach in Japan, gefolgt von Korea. In Europa ist Deutschland bislang das einzige Land mit mehr als 100 Wasserstofftankstellen, so die Studie. Zu den anderen europäischen Ländern, die Wasserstofftankstellen in einer nennenswerten Größenordnung einrichten, gehören Frankreich, Großbritannien, Slowenien, die Niederlande, die Schweiz und Spanien. Auch im Nahen Osten und in Afrika wurden bereits Wasserstofftankstellen in begrenztem Umfang gebaut. Die meisten der verfügbaren Wasserstofftankstellen seien für Pkw konzipiert. Die Studie kostet 1.500 Dollar und ist bei <a href="https://informationtrends.com/global-market-for-hydrogen-fueling-stations-2023/press-release.php" target="_blank" rel="noopener">Information Trends</a> zu erwerben.</p>
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<p><a href="https://power-to-x.de/wp-content/uploads/2022/05/Mediadaten-2022-Aktion-ab-Mai-2022-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">RABATT-Aktion: Ihre WERBUNG auf dem PtX-Portal</a></p>
<p><strong>Foto</strong><br />
iStock / © Danil Melekhin</p>
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